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Montag, 24. Juni 2024

Schicksalsschaffung und Schicksalserfüllung

Weitere Stückchen aus Korrespondenzen

Jacques Baud sagt in einem Videointerview, daß der einzige Sinn der "Schweizer Friedenskonferenz" niemals Frieden war, sondern, Vladimir Zelensky zu legitimieren. Sie war fern jeder Realität, und damit sinnlos. Das zeigt sich schon darin, daß niemand davon ausgeht, daß es zu einer Reaktion von Ru (=Rußland) kommt. Ein Diktat aber übersieht die kleine Tatsache, daß Ru den Krieg gewinnt. Sogar das wird ignoriert, daß von Anfang an die Verfassung der Ukr eine Stellung des Landes festlegt, die defacto einer Neutralität gleichkommt. In Istanbul 2022 hat die Ukr das auch selbst vorgeschlagen und Ru hat es bestätigt. Hat zugesagt, alle Truppen aus der Ukr zurückzuziehen. Aber mit einem mal hat Kiew es dann doch nicht akzeptiert. (Gier, sage ich. Fehlspekuliert über die Kraft des Westens, wie Johnson vorgegaukelt hat. Man meinte, doch mehr herausreißen zu können. Ich bin überzeugt, daß da außerdem schwere Geldkoffer den Besitzer gewechselt haben.)
Also warum sollte Ru - nach so hohem Blutopfer - nun doch wieder darauf eingehen?
Diese Konferenz war von Anfang an ein programmiertes Desaster. Sie hat aber die Glaubwürdigkeit des Westens (und der Schweiz) einmal mehr demoliert.
Es war eine bloße PR-Show von Zelensky.
Nicht einmal der Vatikan hat das Schlußdokument unterzeichnet (das im übrigen kaum mehr enthält, also ohnehin in einer UN-Erklärung bereits allgemein akzeptiert worden ist.) Nichts, was neue Wege gezeigt hätte, nichts, was auch nur eine weitere Diskussion anregen würde. Dafür Grotesken. Denn was sollte das mit der Sicherheit für Saporoschje? Es war doch nachweislich (siehe die Beobachter der IAEA) die Ukr (=Ukraine), die das Kraftwerk beschossen hat! 
Was bleibt also? Ein nächstes Totalversagen westlicher Diplomatie.
Und ein militärisches Versagen. 

Mittwoch, 2. November 2022

Gedankensplitter (1439)

Als das Buch über "den wahren Anthony Fauci" einlangte, fiel mir sofort der Satz am Schutzumschlag auf: "Bill Gates, die Pharmaindustrie und der globale Krieg gegen Demokratie und Gesundheit"

Welch cleverer, aber in seiner Struktur besonders einsichtsreicher Schachzug war, daß man die Menschen glauben macht, daß es eine Neue Weltordnung geben solle, die ein Angriff auf Demokratie und Freiheit sei. Nicht nur, daß das begrifflich Unsinn ist, wird damit eine fast ultimative Identifikation auf Liberalismus (Freiheit) und Demokratie als das einzige menschliche Ordnungssystem menschlicher Gemeinschaften festgezurrt. Damit entsteht eine widernatürliche Verfestigung, die den Blick vor der wahren Ordnung in Gott fast unüberwindbar zustellt.

Sonntag, 16. Oktober 2022

Wenn alles real wird (2)

Jede Generation glaubt, daß alles so bleibt, wie sie selbst ist, und daß ihre Nachlässigkeiten und zugelassenen Veränderungen nur kleine Wirkung haben. Und steht überrascht vor einer völlig veränderten Generation, die sie nicht mehr begreifen kann, weil sie der Norm der Eltern entfremdet ist.

 Es muß wohl so sein. Auch nach den Revolutionen der 1970er gab es das, was die alte Welt so sicher und fuhir gemacht hatte, nach und nach (frog-boiling ist immer gut anwendbar, will man Veränderungen verschleiern - nie radikal, immer schön Schrittchen nach Schrittchen, imer dieselbe Richtung, auch das führt zum Ziel, aber ohne daß jemand Widerstand leisten würde) ab es das alles nicht mehr.  

Und niemandem ist es aufgefallen, und niemand hätte je gedacht, daß das Einzelne, das sie toleriert, abgenickt hatten, je etwas ausmacht. War die Welt beim Aufwachen nicht immer noch dieselbe, die man am Abend verlassen hatte?

Montag, 12. September 2022

Viel zu spät, und dann auch noch falsch (1)

   Synode 2022 - Katerjammern
Was das Erschütterndste an dieser ganzen "Synode" der deutschen "katholischen Kirche" ist? Daß man das Geheule der Vorsitzenden, als die nach langen Monaten und Jahren errungene Schlußdokumente ... NICHT ANGENOMMEN wurden. Daß jahrelang herumgequatscht und geschuster wutde, und nun stellt sich heraus, daß nicht einmal die Delegierten im formal nötigen Ausmaß dahinterstehen.

So verblendet sind diese Herrschaften (darunter viele  Damen), daß sie nicht einmal bemerken, wie vollkommen irrelevant und uninteressant das ist, was sie für die brennenden Punkte und Probleme der Welt und des Glaubena halten. Daß sie nichteinmal merken, wie weltweit - aber AUSZERHALB Europas, dessen Niederbrechen, das sich in uneren diesen Jahren in voller Gestalt zeigt - ein regelrechtes Aufbrechen der religiösen Sehnsüchte stattdinet. Selbst von China* hört man, wie dort im Volk das Religiöse erstarkt. 

Sonntag, 14. August 2022

Geschichte als Charakterstudium

Man könnte sich fragen, warum es in der Ukraine keine Mechanismen zu geben scheint, die die Führungsebenen dieses Staates "zurückholen", und wieder an den immer historisch bedingten Nomos des Raumes rückbinden, in dem sich dieses Land befindet. Die treffendste Erklärung dafür dürfte darin liegen, daß die ukrainische Elite keinerlei Rückschlagmechanismus besitzt, der sie mit der Realität in Kontakt hält. 

Denn wie schon die Jahre zuvor, so jetzt und nin noch wesentlich größerem Umfang, ist die Ukraine nicht von ihrem eigenen Tun abhängig. Sondern lebt von der Hand in den Mund, die sie füttert, und das ist der Westen. Es ist der Westen, der der Ukraine sein Begegnendes wegnimmt, und das Land damit in eine innere Zerrüttung stürzt wie verhindert, daß sich die Ukraine in einem ihr adäquaten Selbstsein finden kann. 
Wer seine noch jungen Rosensträuche überdüngt, bringt sie aber um. Er wird außerdem beobachten, wie Schädlingsbefall die Kraft zum Eigensein weiter schmälert, der den überschüssigen, nicht von der Pflanzenkraft verarbeitbaren Nährstoff abschöpft.

Sonntag, 10. Juli 2022

Weiteres zu Land und Volk der Ungarn

Unser Mitteleuropa
In "Unser Mitteleuropa" fand ich in diesen Tagen einen Artikel über die Ungarn und das Land. Wenngleich mein Urteil über Ungarn in den letzten Jahren wieder deutlich milder und (schon gar im Vergleich zum Westen) günstiger ausfällt, so konnte ich doch nicht umhin, dem Autor Elmar Forster, von dem ich schon recht brauchbare Texte gelesen habe, einen längeren Brief zu schreiben. 

In dem ich einige der in seinem Artikel vertretenen Ansichten als nicht wirklich gerecht oder sogar unzutreffend  kritisiere, auch wenn ich etliche andere seiner Sichtweisen teile. 

Während der Artikel nur im Link aufzurufen ist, bringe ich hier die per Brief versandte Antwort auch als quasi "öffentlichen Brief".

Sonntag, 30. Januar 2022

Wo Rauch, da Feuer

Immer wieder kommt man an einen Punkt an dem man sich sagt: Das muß jemand gewesen sein. Das muß sich jemand ausgedacht haben. Denn es paßt mit einem Plan zusammen, und wie. Und wäre es keiner, er müßte erfunden werden, so perfekt paßt das reale Geschehen. Also fügt die Phantasie Bilder des Antinomischen zusammen, Bilder von Zuständen und Zukünften, die das Negative auf die Spitze treiben.

Aber damit schießt sie übers Ziel hinaus. Denn der Weg dorthin ist einfach zu komplex. Niemals wird so ein Plan gelinge, wie ihn George Orwell oder Aldous Huxley vorgeworfen haben. In der Phantasie - ja, da läßt sich das alles ausdenken. Aber die menschliche Realität ist zu verwickelt und verworren, zu sehr eine Mischung aus Gutem udn Schlechtem, auch beim Schlechten ist das Gute, auch beim Guten ist das Schlechte. Und Satan hat in Wahrheit keinen Gegenentwurf. Deshalb muß er letztlich doch dem Guten dienen.

Damit ist auch der Verursacher falsch gefunden. Wir brauchen auch kein Volk, das von einer Idee lebt, die aus einem "Dagegen", einem "Zuwider" existiert. Und fällt das Sein ins Nichts, fällt auch diese Anti-Idee ins Nichts.

Mittwoch, 15. Dezember 2021

Taschenspielertricks erzeugen eine Pandemie

QR 80. Corona-Ausschuß
Das Unglaubliche zu sehen. - Wer sich immer noch von Belegzahlen, Panikmeldungen, Intensivbettenzahlen, Alarmrufen von "Medizinern" und Krankenhausdirektoren beeindrucken läßt, dem sei diese Aufzeichnung des 80. Corona-Ausschusses rund um Dr. Reiner Füllmich empfohlen. Diese Sitzung widmet sich schwerpunktartig den Zusammenhängen zwischen "Pandemie" und den finanziellen Bedürfnissen und Absichten der Krankenhausbetreiber und Sozialversicherungen (als Betreiber).

Die Fülle an Informationen und Fakten und Daten, die Sie aus dieser Sitzung erfahren ist beeindruckend, und wirkt wie eine Summe unter so viele Einzelurteile, die wir längst gefällt haben. Es ist haarsträubend, was sich im Überblick wieder einmal zeigt.

Wobei einige der Dinge, die hier ans Tageslicht gebracht werden, in ihrem Maß an Wahnsinn, Frechheit und (man muß es so bezeichnen) krimineller Energie kaum noch zu überbieten scheinen.

Mittwoch, 17. November 2021

Wer wen angesteckt hat (2)

*Eine Anmerkung zum Adel der Schallenbergs: Wer "Witiko" von Adalbert Stifter gelesen hat, sieht in jedem der Landadeligen des Mühlviertels des Dichters Vorbild. Der so herrlich und nachvollziehbar die Entstehung von Adel oder gesellschaftlicher Hierarchie generell anhand derer in der Mühlviertler-Böhmischen Landschaft darzustellen vermag.
 
Dennoch hat der VdZ beim Adel der Schallenbergs so seine Bedenken. Nicht zuletzt wegen deren Sproß, der jüngst ins Kanzleramt Österreichs geschossen wurde. Einmal mehr, weil damit ein Schallenberg in den Beamtenadel "vergoldet" wurde? Als der Adel nämlich begann, fraglich zu werden. 

Auch aus der Geschichte dieser Mühlviertler Adelsfamilie könnten sich Rückschlüsse auf einen gewissen Familiencharakter ergeben, der sich im jüngsten Sproß durchaus wiederfindet. Weil dieses Haus, wie man hört und liest, sich auch zu Zeiten im Kreise der sich um das berühmt-berüchtigte Freimaurerschloß Rosenau im Waldviertel sammelnden Landadeligen hervorgetan hat. Immerhin war ja auch ein Schallenberg einmal Landeshauptmann dieses Österreich unter der Enns, zu dem das Waldviertel gehört.

Dienstag, 16. November 2021

Wer wen angesteckt hat (1)

Clemens Arvay trifft in einer "Solidaritätsbotschaft für uns Ungeimpfte" sehr treffend den Nagel auf den Kopf, und zeigt, welche ungeheure Frechheit sich mit der leeren Anschuldigung, wir hätten es mit einer "Pandemie der Ungeimpften" zu tun verbindet. 

Kanzler Schallenberg, ein oberösterreichischer, genauer Mühlviertler Bauernbua und nicht zufällig Kurz-Mann jener ersten Stunde, als die in die Stadt gekommenen (weil nie verstehenden) Buben ihre Pläne ausheckten, dessen Lebensstellung er
QR Schallenberg Video

seinem Erbe und seinen Ahnen, seinem Stand und seiner Identität überlassen bleiben hätte sollen, anstatt durch sein nicht vorhandenes Leistungspotential (über das er viele durch die Taschenspielerei glatter, leerer Worte hinwegzutäuschen verstand - dürfen wir vermuten - ein Mutterbub, brav und kuschelig?) eine erschütternde Wahrheit mehr über unser Land gegossen und den Adel erneut desavouiert, und dessen Abschaffung (ohne König, ohne Lehnsherrn auch kein Adel) als Abschaffung persönlicher (nicht prinzipieller) Stellungen posthoc und traurig gerechtfertigt zu haben, verstieg sich sogar zu einem Duktus, der an Beschimpfungen erinnerte.*

Mittwoch, 15. September 2021

Mängel der Genies, der Heiligen usf.

Man diskutiert, um festzustellen, ob sie trotz oder wegen ihrer Mängel groß waren... Als ob diese beiden Dinge in der unteilbaren Ganzheit des Lebens nicht verschmölzen! 
Aber wenn man so diskutiert, stellt man sich ihre Mängel wie Fremdkörper vor, welche durch Zufall in sie eingedrungen wären, nach Art eines Kohlenkörnchens im Auge oder eines Dorns in der Ferse. 
In Wirklichkeit ist ein Mangel durch das Gesamt der Elemente des ihn besitzenden individuellen Systems bedingt, begrenzt und besonders gekennzeichnet. 
In diesem System atmen das Positive und das Negative eins durch das andere: die Mängel eines großen Menschen gleichen nicht denen eines geringeren Menschen: sie sind das Lösegeld und die Ergänzung zu etwas anderem. 
Vermöge des Gesetzes der gegenseitigen Durchdringung, welche jedes organische Ganze regiert, sind die Mängel eines außergewöhnlichen Menschen im Verhältnis zu seinen Qualitäten verteilt und sind mit diesen solidarisch: der Mangel steht in geheimnisvoller Verbindung mit dem Reichtum. 
Das Hindernis ist, ohne deshalb aufzuhören, ein Hindernis zu sein, auch eine Ursache des außergewöhnlichen Werkes: das Hindernis und der Sprung rufen einander wechselseitig, - unsere Lasten sind auch unsere Flügel.*

Gustave Thibon, Aphorismen

Donnerstag, 25. Juni 2020

Warum unsere Länder zugrunde gehen

Es gibt einen Beweis. Nur muß man ihn sehen können. Und natürlich wollen. Es gibt einen Beweis, daß die Verordnungen und Maßregeln, die - per Strafandrohung - über das Volk verhängt wurden, sinnlos und unvernünftig und deshalb in jedem Fall unangemessen und falsch sind. 

Diese Maßnahmen und Anordnungen sollen bekanntlich eine Ansteckung mit dem tödlichen Corona-Virus verhindern. Präventiv. Auch dort, wo kein Corona-Virus zu sehen war und ist, ja gerade dort. Denn die (wenigen) Corona-Infizierten und -kranken stehen ohnehin unter Quarantäne. Aber man muß sich präventiv vor der dunklen, verborgenen Corona-Gefahr schützen, die immer und überall lauern kann.

Nun stellt sich heraus, daß diese Maßnahmen und Verhaltensvorschriften im Alltag pausenlos durchbrochen werden. Immer und überall. Und zwar dermaßen oft, dermaßen überall, daß man sich fragen muß, was überhaupt noch davon bleibt! Zumalen man sehen muß, daß die offiziell zugestandenen, stillschweigend tolerierten, praktisch gar nicht anders handhabbaren kurzzeitigen oder permanenten Verstöße und Ausnahmen gegen Abstandsregeln und Mundschutzverordnungen (in letzterem Fall etwa durch den Umstand, daß der Mundschutz unter vielerlei Bedingungen eine höhere Krankheitsgefahr darstellt als er jemals abhalten kann) die Regel sind. Die Regel! 

Das heißt, daß wir öfter gegen diese Anordnungen verstoßen, als sie einhalten. Und zwar genau dann und dort, wo es - angeblich - drauf ankommt. Im Supermarkt, im Geschäft, bei allen möglichen Menschenansammlungen, beim Schlangestehen vor der Bank oder der Apotheke, weil nicht mehr als drei oder fünf oder zwei Personen gleichzeitig eintreten dürfen, und so weiter, und so fort.

Das einzige was uns hindert, das klar zu sehen, ist das Fehlen einer exakten Erfassung von Situationen, Zeit, Umständen, und so weiter. Denn wer sollte das machen, wer sollte sich das antun? 

Was aber sagt uns das? Was erhebt diese Tatsache in den Rang eines Beweises? Und vor allem: Was soll das beweisen?

Es beweist, werte Leser der ambrosius.konnotationen, daß diese Anordnungen niemals hätten erlassen werden dürfen. Weil sie zum einen auf der Grundlage fehlender praktischer Möglichkeiten beruhte, dann auf der Grundlage eines Nichtwissens über die Art und Weise der Verbreitung des Virus (dazu reicht es eben nicht, "theoretisch" nachzudenken, wie er verbreitet werden könnte; wozu es alleine übrigens eine Menge Theorien und Annahmen gibt, ohne daß jemand sagen könnte, DAS wäre die wirklich gültige Ansicht, wie sich ein Corona-Virus verbreitet, wie also Infektion passiert).

Und dann, weil die - noch einmal: Verpflichtend und per Strafandrohung - verhängten Maßnahmen NIE durchführbar sind und waren. Somit können sie auf keinen Fall den Zweck der Verhinderung der Ansteckung erfüllen. Sieht man davon ab, daß das Versetzen in Dauerpanik (das ist der einzige Effekt) pausenlos an Corona-Gefahren denken läßt.

Die von Ausnahmen und Verstößen extrem verhagelte Ideal-Praxis, die nie und nirgendwo voll erfüllbar ist, wo also die Nichteinhaltung (gerade in den vorgeblich kritischen Situationen) die Einhaltung sogar überwiegt, beweist, daß es gar keinen Weg gibt - gar keinen! - sich vor einer Infektion eines solchen Virus zu schützen. Keinen! Und der Verlauf dieser Corona-Epidemie zeigt genau das. Sie verläuft wie jede andere Epidemie in der Vergangenheit, mit einer rasch ansteigenden Kurve bis zu einer Spitze und Wende, ab der die Epidemie wieder rasch abfällt. 

Damit beweist sich auch, daß der Lockdown der Gesellschaften unverantwortlich und sinnlos war. Es beweist sich! Denn der sollte genau diesem Zweck dienen, und mit genau diesen Maßnahmen: Social Distancing, und Mund- und Nasenschutz. 

Auch social distancing ist nämlich nicht durchführbar, weil immer und überall Menschen auf engem Raum zusammen sind, zusammen leben, und deshalb die Idealbedingungen einer Infektion erfüllen - nicht Distanz zwischen Menschen ist der Alltag, sondern sogar eine weit größere Nähe, als ohne das Einsperren der Menschen in ihre Wohnungen und Häuser der Fall gewesen wäre. 

All das beweist, daß der Irrglaube vorherrscht, es wäre möglich, epidemieartige Krankheiten dieser Art zu verhindern, und ein Volk "gesund" zu erhalten und vor solchen Krankheiten zu schützen, indem man das soziale Leben abschaltet wie das Licht vorm Einschlafen.

Wie konnte das passieren? Wie konnte es so weit kommen? Auch das hat eine Logik, und es ist eine schreckliche Logik. Es wurde von Menschen verhängt und getragen, die nicht in der Lage sind, Daten richtig einzuordnen. Deren Interpretations- und Ordnungsvermögen bereits von einer neuzeitlichen Psychotik durchwirkt ist, der es an jenem soliden, gefestigten weltanschaulich-metaphysischen Weltverstehen fehlt, was erst eine adäquate, angemessene Einordnung von auftretenden Ereignissen möglich macht. Das hat auch mit dem Alter zu tun, das hat vor allem aber mit den (kulturellen) Prägungen von Generationen zu tun. 

Die Angehörigen der derzeitigen (österreichischen) Regierungen stammen nämlich bereits weit mehrheitlich der "Nach-Boomer-Generation" an, wenn sie nicht sogar bereits den 1980ern zugehören. Es sind Generationen, die bereits in einer Sozialstaatsumgebung aufgewachsen sind. Seit den 1970er Jahren ist das der Fall. Das sind sämtlich (!) Generationen, die keine Welt mehr erfahren haben und erfahren, in der Ursache und Wirkung noch zusammenhängen. Diesen Menschen ist vor allem die komplexere kulturelle (politische) Welt somit überhaupt nicht mehr begreifbar, weil ihnen die Fähigkeit fehlt, die Wirkungen von Handlungen abzuschätzen. 

Selbst wenn sie sie nominell aufzählen können, fehlt allen diesen Begriffen die Einlastung in den Welterfahrungsgrund. Solche Menschen werden größte, schwerwiegendste Entscheidungen mit leichter, extrem leichter Hand tätigen. Während sie für kleinste, unbedeutendste Entscheidungen nicht weniger Zeit brauchen, ja oft sogar mehr Zeit und Energie, weil diese Kleinigkeiten und Unbedeutendheiten noch als isolierte Vorgänge nachvollziehbar sind und in der kindlichen Erfahrungswelt auch vorkamen. 

Die Unterschiede der Tragweite und Bedeutendheit von Entscheidungen sind diesen Generationen nicht mehr wirklich nachvollziehbar, und die Einschätzung, was welche Bedeutung hat, schwer gestört bis nicht intakt.

In dieser Corona-Krise, unter der wir so zu leiden haben (und zwar an den Maßnahmen, NICHT an der Krankheit; der VdZ kennt nach wie vor niemanden, der an Corona erkrankt ist, oder sich infiziert hat, und schon gar nicht, der daran gestorben ist, und den allermeisten seiner Freunde und Bekannten und Verwandten geht es ebenso), ist etwas ans Tageslicht gekommen, das uns zukünftig mehr und mehr prägen wird. 

Es ist die Art der Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit einer Generation, die von Unangemessenheit, Unrealistik, Irrationalität, Narzißmus und Hysterie geprägt ist. Einer Generation, die nicht mehr in der Lage ist, die komplexe Kultur, Politik und soziale Struktur unserer Länder, wie sie sich über viele Jahrzehnte und Jahrhunderte gebildet hat, zu begreifen. Das ist umso dramatischer, als sich das Politikverständnis durch die Sozialstaatsprägung völlig gewandelt hat, und sich Politiker dazu angehalten fühlen, immer mehr in kleinste Lebensvorgänge einzugreifen. 

Während die traditionelle Politik (egal welcher Spielart; nicht einmal der Marxismus unterscheidet sich hierin! denn der wesensmäßig verschiedene, viel später entwickelte Kommunismus, als pragmatische Politik, hat sich des Marxismus lediglich als Theorie- und Rechtfertigungsgrundlage bedient) sich nur als Eingreif-Option verstand, die in mehr oder weniger eingehaltener Subsidiarität ein ansonsten in seinen Lebensvollzügen frei waltendes Volk korrigieren sollte, wenn das Gemeinwohl in Gefahr geriet, versteht die heutige Politik sich schon generell als omnipräsente Kraft, die das allgemeine Leben bis in kleinste Vollzüge aufzubauen, zu prägen und zu gestalten hat. 

Ganz typisch für die Gegenwart und diese Generationen ist die Praxis, daß je weniger etwas verstanden wird, die subjektive Motivation sich bis zu Panik und Fanatismus steigert, es durch direkte umso vehementer, totaler umgesetzter Gestaltung beherrschbar weil absehbar zu machen. 

(Wenn man also nachweist, daß der österreichische Innenminister Nehammer gelogen hat, ja notorisch lügt, und er war und ist nicht der einzige Politiker, so zeigt dieser Innenminister genau diesen Fanatismus, in aller schon physiognomisch jedem sichtbaren Verkrampftheit und Starre. Wobei es für diese Diagnose schon genügt hätte, ihm zuzuhören, und seine Sprechweise - stark gepreßte Hochatmung, woraus der schnarrende Ton folgt - wie seine Sprache - extrem und fehlerlos "gegendert" - herzunehmen.)
Und war nicht das Wirken der Politik in der Corona-Krise GENAU DAS? War es nicht bereits in vorbeugendes Beherrschen der gesamten Gesellschaft, und zwar genau durch das Totschießen aller ihrer Vorgänge? 
Zeigt nicht die Corona-Krise, zeigt nicht der Lockdown oder Shutdown oder wie immer man es nennen will die oben beschriebene und in einer Generationscharakteristik begründete Typologie politischen Handelns, eine Lage dadurch beherrschbar machen zu wollen, daß man die Faktorenfülle und Lebenskomplexität durch Verbot und Ausschließen so weit reduziert und damit vermeintlich einfach macht, daß die wenigen überbleibenden Lebensvorgänge scheinbar beherrschbar werden? 
Und zeigt nicht die Realität, die alltäglichste, simpelste Realität, daß das gar nicht geht? Daß nur eines wächst: Die Illusion, das Leben total kontrollieren zu können. Während man nicht mehr sieht, daß die hauptsächliche Richtung des Verhaltens etwas ganz anderes zeigt.
Zeigt nicht die Realität heutiger Politikergenerationen also ein Wirklichkeitsverständnis, in welchem die Wirklichkeit in jeweils isoliert stehende Elemente zerfällt, die jeweils für sich beeinflußt, beherrscht und induziert werden können? 
Und beweist nicht die Realität des Lebens der Bevölkerungen, die sich im selben Maß zunehmend bedrängt erfahren, daß diese Reduktion der Komplexität dessen, was wir Leben nennen, nicht nur nicht möglich ist, sondern dem Leben selbst hohnspricht, womit die Politik also dem Leben immer weniger gerecht wird, und willkürlich Schäden produziert, die historisch beispiellos sind?


*220520*

Montag, 10. Februar 2020

Ganz erstaunlich

Über Gunnar Kaiser ist der VdZ etwas gespaltener Meinung. Für den großen philosophischen Kopf hält er ihn anders als so manche keineswegs! Dafür ist er ein hervorragender Blender, der das mitbringt, was Modephilosophen heute gerne haben: Sie schauen gut aus. Und Philosophie ist immer noch die beste Anmachmasche der ... Feigen. Kaisers "Denken" ist voller Widersprüche, und der Mann weiß davon nichts. Sodaß seine "Logik" nicht mehr als "Richtigkeit von Teilstrecken" ist. Das macht seine Videos oft unerträglich, der VdZ hat aufgehört, ihnen Beachtung zu schenken. 

Aber als Mann der Widersprüche hat er dafür wohl auch seinen "sechsten Sinn" darin bewiesen, sich einmal mit den Aussagen des an dieser Stelle zuletzt tüchtig gerupften Harald Lesch zu befassen. Und hat über Lesch'sche Aussagen in den letzten 15 Jahre ganz Erstaunliches entdeckt: Nicht nur Widersprüche, sondern Belege dafür, wie sich der Mann gewandelt hat. Eine Wandlung, die sich mehr mit "Haltung" als mit Ratio beschreiben ließe, die dann zu beträchtlich veränderten Aussagen führt. Der Mann führt heute einen Kampf gegen sein früheres Ich, das noch recht brav versuchte, sich nach der Vernunft zu orientieren. Vielleicht gibt die allerletzte Minute ausreichend Antwort darauf, wir haben an dieser Stelle bereits Ähnliches geäußert.

Was ist da passiert? Diese Frage kann man hier mit Fug und Recht stellen.



 Hier Gunnar Kaiser in seinem Original-Beitrag.



P. S. So nebenbei - der VdZ hält die Fragestellungen, auch die (gutgemeinten) von Gunnar Kaiser, für grundsätzlich falsch weil bereits enorm vielen Grundsatzentscheidungen und -annahmen angegliedert. Deshalb sind wir auch nicht in einem "Interglacial", sondern bestenfalls in einem Zeitalter, das einer Periode folgt, die irrtümlicherweise als "Glacial" identifiziert wird. Die Zeitbestimmungen und deren Methoden unterliegen bereits falschen Annahmen, in denen sich Ereignisse, die binnen kürzester Zeit (und katastrophisch) abliefen, als "lange, ja Millionen Jahre lange Perioden" gesehen werden. 

Was u. a. mit dem Trugschluß zu tun hat, daß aus heute beobachtbaren auf historische, zurückliegende Ereignisse geschlossen wird. Im Klartext: Unter bestimmten katastrophischen Bedingungen geschehen Veränderungen, die ansonsten (und auch da nur annähernd vergleichbar) in extrem langen Zeiträumen ablaufen. Die Einordnung solcher beobachtbarer Dinge in lange Zeiträume ist Ergebnis eines Zirkelschlusses, wo eine Annahme die andere bedingt und wiederum eine nächste "Tatsache" folgen läßt, sodaß eine Annahme durch eine andere, als Postulat gesetzte "bewiesen" wird.

Sodaß als handfestes Ergebnis auch der Bemühungen von Kaiser (und so vieler anderer) nur die Aussage bleibt, daß es für eine Klimapanik nicht den geringsten Hinweis gibt, der wissenschaftlicher Fragestellung standhält. Und gute Wissenschaftler (siehe unter vielen anderen J. Curry) wissen das.

Das Grundproblem ist freilich noch einmal anders gelagert. Die gesamte Diskussion, ja der gesamte gesellschaftliche Diskurs leidet unter der Prämisse eines dogmatisierten "Liberalismus". Sodaß sich alles, wirklich (fast) alles am heutigen Diskurs in der Situation eines schweren Irrtums befindet. Aus dessen Korpus eine Hydra nach der anderen erwächst und zum Scheingefecht unter Brüdern wird, die aber demselben Ziel der Zersetzung folgen.

Dennoch ist interessant, wie leicht handfeste, sehr zentral gesteuerte Interessen hinter der Klimapanik auszumachen sind.




Freitag, 22. November 2019

Die Armut der Hölle ist das Ergebnis

Es ist nichts unbedingt Neues, das da Michael Limburg im Gespräch mit Michael Mross sagt, aber er faßt es neu und sehr gut zusammen, was es zum Thema Klimakatastrophe zu sagen gilt. Diesmal in zwei entscheidenden Aspekten. Der eine ist der Unsinn von der 97-Prozent-Übereinstimmung "sämtlicher Wissenschaftler". Der Chef von EIKE macht anschaulich, wie grotesk dieses Märchen zustande kam, und spricht dabei nicht einfach von Irrtum oder Fehlinformation, sondern von glattem Betrug: Wer diesen angeblichen 97-Prozent-Konsens der Wissenschaft verkündet, WILL betrügen. Das gilt auch für die Medien und Journalisten, die solche Lügen Tag für Tag als Beleg für wissenschaftliche Relevanz und damit gehorsamspflichtig weiter behaupten. 

Den zweiten Punkt kennt der Leser schon von diesen Seiten. Es geht um die charakterliche Verfassung einer (jungen) Generation, die neuerdings sogar Steuererhöhungen FORDERT. So reden Menschen, die von nichts eine Ahnung haben, um es salopp zu formulieren. Die bislang einfach mit Wohlstand überhäuft wurden und fett im Wohlstand leben (auch wenn sie sich vegan zu Tode frustrieren), und - das sagt Michael Limburg nicht, aber es ist der Kern - sozial entwurzelt und damit ohne Aufgabe im Leben sind. Wenn es aber dem Bären zu gut geht, geht er aufs Eis tanzen, wie man so schön sagt.

Etwas differenzierter sehen aber wir, verehrter Leser, Sie und der VdZ, die Frage nach der Zerschlagung der Industrie, die im Spruch von "dekarbonisierter Wirtschaft" impliziert ist. Die Zerschlagung der Industrie als Boden unseres Wohlstands. Das stimmt nicht in jeder Hinsicht. Es stimmt, wenn es um die Zerstörung und Geringschätzung der Arbeit durch eine Generation, dennoch nie gearbeitet (bestenfalls "viel getan") hat. Und es stimmt, wenn es um das wesentliche Moment des Wohlstands geht, um die Speicherung von Arbeit (in der Form von Energie). Denn Wohlstand heißt genau das: Es heißt, Arbeit der Vergangenheit und Gegenwart in die Zukunft hinein zu speichern. Sodaß dann darauf zurückgegriffen werden kann, wenn es nötig ist. So werden die Unbill und Zufälligkeiten der Zeit ausgleichbar.

Das heißt aber auch, daß Wohlstand und kapitalistische Industrie nicht einfach synonym verwendet werden können. Ja, vielfach macht uns die Industrie in ihrer Zuspitzung auf just in time deutlich, daß Industrie sogar Verarmung bedeuten kann! Das gedanklich zu verarbeiten wird noch einige Zeit brauchen, womöglich immer "Geheimwissen" bleiben. Denn die Welt ist nicht "zu retten", das kann nur Jesus Christus. Sie ist in ihrem gegenwärtigen Zustand sogar von Gott zugelassen. Wenn der em. PP Benedict XVI. einmal sagte, daß wir "unter der Geduld Gottes leiden" dann hat der VdZ immer diesen Hintergrund dazu gesehen. Gott läßt nun zu, daß wir haben, was wir wollten.

Er überläßt uns unserem eigenen Wollen und Denken. Das zwangsläufig nicht nur ins stete Gegenteil unserer Absichten und Wünsche läuft, sondern auch und vor allem eines bedeutet: Es ist das, was wir als HÖLLE bezeichnen. Gott läßt zu, und das ist die Strafe, unter der wir stehen, das ist sein Fluch auf den Horror der Gegenwart, daß wir haben, was wir wollten. So, wie letztlich ja auch viele Väter reagieren: Dann habt, was ihr wollt! Hölle. Wir brauchen darauf nicht mehr zu warten. Wir machen sie, und wir machen sie selber. Denn es gibt keine Vernunft ohne Himmel, ohne Gott, ohne Transzendenz.

Heute wird somit auch das exakte Gegenteil dessen gefordert, was Wohlstand bedeutet. Es wird gefordert, diese Speicherfähigkeit (der Spruch "Das Netz ist der Speicher" im Rahmen der Energiewende spricht hier Bände, und zwar in jeder Hinsicht, dieser Detailwahnsinn ist also symptomatisch) ins aktuelle, ins gegenwärtige Handeln und Geschehen zu verlagern. Und - das ist der Witz bei der Sache - die Industrie, die das heute zerstören soll, hat es zu großen Teilen SELBST etabliert. Folgerichtig sind die ersten Opfer der Dekarbonisierung ... die mittelständischen Zuliefererfirmen der Autoindustrie. Diesem Musterbeispiel der Wohlstandsvernichtung durch ein Just-in-Time-System, das Millionen Menschen buchstäblich geknechtet hat.

Soll man darüber jammern? Mitnichten und Neffen! Diese Pruntzfetten in ihren Luxusschlitten waren sogar verantwortlich, daß man das Bildungssystem zur Ausbildung von Systemdeppen mißbraucht und umgeformt hat, so schaut es aus. Was ihrem just-in-time nützlich war, war das, was sie in ihrem politischen Einfluß durchsetzten. Jetzt ernten sie die Früchte. Halt, Sie ernten mehr. Sie ernten ihre politische Hurerei. Herrschaften, viel an dieser Industrie ist den Dreck unter Euren Nägeln nicht wert. Wir brauchen kluge, verantwortungsbewußte, weitsichtige, geistvolle Mittelständler. Wir brauchen keine Kapital-Gewinn-Quetschen. Basta und fertig. Der letzte, der sich diesem Totalitarismus angefickt hat, war VW nach Piech. Wer braucht diesen Konzern wirklich noch, außer betrügerisch-verlogene Politiker-Staats-Bilanzen und deren Schuldensystem, auf dem der Sozialstaat als "Brot und Spiele"-System beruht? Niemand.

Diese Wohlstandsvernichtung betrifft auch durch diese Drecksschleudern, die sich ihre Politikeridioten und -handlanger herangezüchtet haben, längst das, was den Jungen heute als Währung der Zukunft eingebleut wird, das Wissen. Man muß sich nichts mehr "merken", man muß nur wissen, wo es aktualisiert werden kann. Aber am Wissen ist am besten erkennbar, was das bedeutet. Es bedeutet, daß die gegenwärtigen Entscheidungen geschichts- und speicherlos getroffen werden. Denn Erinnertes, ja fast nur Erinnertes ist die Grundlage von Urteil und damit von Wissen. 

Wir aber tun so, als sei dieses Wissen eine bloß technische Ablaufanleitung, auf das wir verzichten können, solange wir es nicht brauchen. Das führt automatisch dazu, daß wir nicht einmal mehr wissen, was und warum in einer Situation falsch läuft. Das führt zu einem unbekannten Leiden, dem wir einfach und mit Willkür dann einen Namen geben. Und dieser Name - siehe "Klimakatastrophe" - wird in in sich stehenden, aber irrationalen Thesen parat gehalten. So schaut heute unsere "Bildung" aus. Daß diese "Bildung" natürlich Produkt von Manipulation und Gefühlsgängelung ist, liegt auf der Hand. Und beweist sich täglich neu.






*011019*

Sonntag, 17. März 2019

Was die "Sache Greta" ist

Nun doch wieder ein tagesaktueller Einschub, denn was sich das abspielt geht einfach auf keine Kuhhaut mehr ... sind nun wirklich schon alle irrsinnig? Haben wir es wirklich nur noch mit Wahnsinnigen zu tun? Man sträubt sich, diese bittere Wahrheit anzuerkennen. Wer könnte oder wollte dann noch in diesen Mitten leben? Müßten wir stattdessen nicht spätestens jetzt auch so panisch werden wie Greta Thunberg, schon gar angesichts einer SOLCHEN Eliten-Riege, die sich nun sogar noch ihrer letzten Unterhosen entledigt? Um uns vor dieser Verzweiflung (zu der man, wäre alles so, sogar ein Recht hätte) ein wenig zu bewahren, verschieben wir den ursprünglich für heute vorgesehenen zweiten Artikel (er wird Ende Mai nachgereicht), und fügen diese Replik ein.

***

Wieder einmal bringt es William M. Briggs auf den Punkt. Indem er beschreibt, was er für den klarsten Beweis dafür hält, daß die "Sache Greta Thunberg" - ein Fall von schwerem Mißbrauch der Kinder durch Erwachsene - ein einziger PR-Furz ist. Denn Greta argumentiert laufend ungefähr so, und der Leser sollte sich diese Sätze ein paarmal durchlesen, sie sind überwältigend und eigentlich schon die ganze Aussage:  

Sie (Greta, stellvertretend quasi für alle Kinder) verstehe nicht, was die Wissenschaft genau sagt. Denn den Klimawandel (=menschgemachte, katastrophale Erderwärmung durch CO2) könne man nicht riechen, schmecken, fühlen. Aber er sei da, er sei real. Und niemand tue etwas dagegen, und dagegen lehne sie sich auf. 

Recht sicher will man sie damit davor bewahren, daß sie das, was sie da fordert auch argumentieren können muß. Denn das kann sie nicht. Das kann keiner der Klimaalarmisten.

Wenn also das Kind (bzw. die Kinder) aus eigener Wahrnehmung gar nicht feststellen können, daß es eine gefährliche Klimaerwärmung gibt, können sie dessen "gefährliche Gewißheit", die sie in Panik versetzt, nur aus den Mündern der Erwachsenen gehört und was noch schlimmer ist: Seine Bedrohlichkeit als Wertung von ihnen übertragen bekommen haben. Denn wie sie selber sagt: Im Alltag ist davon nichts zu erleben. Erst dann aber wäre es allerbestenfalls auch "kindgerecht". Denn "Klima" ist eine reine statistische Abstraktion und aus dem alltäglichen "Wetter" NICHT ABLESBAR. 

Das wäre sonst ja ungefähr so als würde jemand die Wahrheit der "Superstringtheorie" belegt sehen, indem er behauptet, er würde diese Superstrings (die reine Theorie und Abstraktion sind) spüren, sehen, riechen, schmecken. Wenn sie freilich stimmt, dann hieße das trotzdem, daß sie ALLEN Dingen zugrunde liegt. Aber von einem Kind, einem Jugendlichen, ja von Erwachsenen, die dieses Spezialfach der Physik nicht wirklich kennen und studiert haben, niemals "bewiesen" oder physikalisch-wissenschaftlich erkannt werden könnte.

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Und das führt uns zu einem nächsten Punkt. Denn wenn die "Sache Greta" eines beweist, dann das, daß die Erwachsenen, die Lehrer, die Lehrautoritäten, die "Wissend zu sein Behauptenden" viele Jahre lang schon die Kinder, Jugendlichen, Schüler, Studenten INDOKTRINIEREN. Denn wenn etwas keine wissenschaftliche Klarheit hat (und das ist beim Klima auf jeden Fall so) ist es unverantwortlich, die Kinder an unseren Schulen und bereits in den Kindergärten in Panik zu versetzen, daß wir es mit einer existenzbedrohenden und zukunftsraubenden Lage zu tun haben. Die noch dazu auf eine Politik zurückzuführen sei, die "nichts täte".

Das muß in diese Forderung münden, denn Indoktrinierung bedeutet die Schaffung einer Handlungsenergie. Diese zu lenken, diese der Vernunft somit einzugliedern, verlangt Wissen, verlangt Verstand. Wie soll das aber bei Kindern anders passieren als durch Anleitung (und damit Instrumentalisierung) durch Erwachsene, durch Autoritäten? Denn diese Energie ist in ihrem kindgemäßen Lebenskreis nicht abzuführen, sie übersteigt ihn deutlich. Diese Autoritäten haben sich also in den Schulen, in den Kindern, in den Jugendlichen, in den Studenten eine Handlungsenergie aufgebaut, die sie nun abernten und für ihre Zwecke einsetzen.

Das erfüllt den Straftatbestand der "Volksverhetzung". Und als solcher muß er auch geahndet werden. Merkt Euch deshalb alle Namen der Beteiligten. Es wird auch hier zu einer "Zeit nach 1945" kommen. In dem Punkt kann man auf die Wirklichkeit vertrauen. Alles kommt ans Tageslicht. Nur das Sein bleibt. Alles andere fault ab, wie die Schalen einer Kastanie im Herbst. 

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Es gibt noch eine Weise, wie man die absurden, ja abstoßenden, ekelerregenden Geschehnisse rund um die "Sache Greta" und die Schulstreiks am Freitag betrachten kann, ja vielleicht muß. Sehen wir uns nämlich an, was da passiert: Die Kinder sagen (wobei es schon da hakt, denn wir wissen, daß sie es gar nicht tun, sondern diese Aussagen sind das Fabrikat des Vaters von Greta, der eine PR-Firma betreibt und sich sicher heute schon kaum noch vor Aufträgen retten kann, denn er hat bewiesen, wie man in dieser aktuellen Medienlandschaft Gewalt direkt in Politik ummünzen kann. Die Politiker, die wir haben sind unter jeder Intelligenz- und Vernunftschwelle und auf dem Persönlichkeitsniveau von asozialen Kleinkindern, das meint der VdZ wortwörtlich; also: nicht die Kinder sagen, sondern man läßt sie sagen), daß sie die Schule schwänzen, denn wenn es keine Zukunft gibt, hat es auch keinen Sinn, für sie zu lernen.

Nehmen wir diesen Satz einmal als etwas ganz anders, nämlich als paradoxe Intention. Die folgendes macht: Sie nimmt eine Aussage wörtlich. Das heißt in diesem Fall: spitzt sie zu. Wenn es so ist, daß die Lage der Welt wegen des Klimas "auf eine Katastrophe zusteuert", und wir daran schuld sind, dann wäre es ja tatsächlich nicht einzusehen, warum nicht sofort und wirklich sofort und mit allen Mitteln gehandelt wird. Weltweit. Nun hören diese armen Kinder (Greta ist noch dazu psychisch schwer krank, und bei psychischen Krankheiten kann man nicht einfach sagen: da und da ist man geheilt; im übrigen sagt uns das viel über die Natur ihres Elternhauses und ihrer Erziehung generell) Tag für Tag, daß alles zu spät sei.  

Die Lehrer und Erzieher machen sich (in perversem Mißbrauch ihrer Autoritätsstellung) einen regelrechten Spaß daraus (auch das meint der VdZ wörtlich, auch für sie gilt zu großen Teilen die Zuschreibung eines desaströsen Charakters) die Kinder in Panik zu versetzen. Da erleben sie noch, was ihnen ihr feiges Leben vorenthalten hat: Die Macht, andere zu bestimmen, die Libido Dominandi.

Nun wehren sich diese Kinder. Sie sagen, wir wollen, daß auch Ihr Lehrer etc. in dieselbe Panik geratet. Sie wehren sich gegen eine Indoktrinierung, die unverantwortlich arme Kinderseelen verwirrt und in einen Zustand verzweifelster Hoffnungslosigkeit versetzt. Denn hier wird behauptet, alles gehe "auf eine Wand zu, die schon sehr nahe sei", aber niemand nimmt die Kinder in Schutz, niemand hilft ihnen, niemand gibt ihnen Hoffnung, daß das nicht der Fall sei. 

Es sträuben sich alle Haare, wenn man das genau bedenkt. Man hat bereits eine ganze Generation von Kindern und Studenten (denn die Unis unterscheiden sich mittlerweile auch kaum noch in ihren Zielen und Methoden von Grundschulindoktrination) instrumentalisiert. Und skrupellos mit einer düsteren Zukunftssicht belastet, die diesen Kindern die Luft zum Atmen nimmt. Das wollen sie nicht mehr. Ums Klima kann es ihnen gar nicht gehen, denn davon können sie keine Ahnung haben. Sondern es geht um einen Aufschrei gegen die Indoktrinierung.

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Und noch etwas, noch etwas, werte Herrschaften, gibt es da zu bemerken. Seit vielen Jahrzehnten mißbrauchen die Männer die Frauen und sogenannte Frauenagenden, in denen sie zu Opfern erklärt werden, um in der großen Politik Änderungen zu erzwingen. Der ganze Feminismus ist eine politische Operation der Männer, das war es auch schon damit. Die sich natürlich und wie immer eines kleinen Funkens Wahrheit bedient hat, den die Frauen gerne geliefert haben, und den die Männer aber dann in eine völlig andere Umgebung transferiert haben. Nun gehen diese selben feigen, niederträchtigen und charakterlos-bösartigen Männer - und da sprechen wir schon von der bei weitem überwiegenden Mehrheit der Schwanzträger, die so feige geworden sind, daß sie schon stinken - noch einen Schritt weiter. 

Denn nur Idioten glauben das Märchen, daß Politik NICHT eine Welt der Männer sei. Die vielen Männer, die erst die Frauen vorschoben, um ihre Interessen durchzusetzen, scheuen nun nicht mehr länger davor zurück, das auch mit ihren Kindern zu machen, um eine schizoide Situation zu schaffen, in der sie ohne sich zu deklarieren durch Ausnützung der Gutheit, aber auch der Schwäche anderer erreichen, was sie (und nur sie) wollen. Das Urteil über sie ist bereits gesprochen.

Auch über diese unsägliche Figur Schellnhuber und dessen Kollegen. Der da erzählt, daß sich mittlerweile 2.000 Wissenschaftler (wobei: die Zahlen aus solchen Mündern sind praktisch immer eine Lüge, sogar wenn sie "richtig" sind) "mit den Schulstreik-Protesten solidarisiert" haben. Geht es noch niederträchtiger?  

Schellnhuber toppt sich von Jahr zu Jahr. Da mißbrauchen tausende "Wissenschaftler" nun die Kinder, um ihre Forschungsmilliarden abzusichern, noch mehr aber: Diese Methode zu stärken, wie man ohne Mann zu sein, ohne erwachsen werden zu müssen, ohne Kompetenz zu haben, ohne dazu berufen zu sein, doch etwas in der Welt wird.  Wie man als schwanzloser Feigling doch die anderen bezwingt. 

Oder, in Termini der streikenden Schulkinder, als deren Lektion: Wie man durch Petzen in der Schule mehr erreicht als durch sittliche Größe, einfach indem man die legistische Autorität hinter sich versammelt.

Diese niedrigen Charaktere also schieben nun (nach den Frauen) die Kinder vor sich her, weil sie sich sonst in der Welt der Männer nicht durchsetzen können und nie Männer geworden sind. 

Nun, das Niedere kann sich eben nicht mehr schämen, kann keine Ehre verlieren. Denn es ist ja der Verzicht auf Ehre und Scham, der niedrig macht.