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Montag, 27. April 2026

Über die, die es immer schon gewußt hatten

Es macht mich staunen festzustellen, wieviele Menschen zu Zeiten von Corona KRITISCH oder sogar OPPOSITIONELL der Sache gegenüberstanden. Zum wenigsten seien sie dann nach einem halben, ganzen, eineinhalbten Jahr draufgekommen, daß "die staatlich verhängten Maßnahmen überzogen" seien. Ich würde lügen wenn ich nicht zugeben würde, daß es der Seele guttut sich nicht alleine zu wissen, zu sehen, daß man endlich einmal nicht bloß- und alleinegestellt ist und einer Gemeinschaft spürbar zugehört. Noch dazu einer Gemeinschaft, die in ihrer Kritik mit einer gehörigen Portion Mut aufgestanden sind, sodaß es (wie ich es immer formuliere) "ums Arscherl zieht". 

Dort ist ja erst der Punkt, an dem sich der Mensch wirklich zur Persönlichkeit entwickelt, wo die Freiheit beginnt, und der Einzelne sich seiner letzthinnigen Alleinstellung vor Gott bewußt wird. Viele Fragen beginnen ja erst dort, überhaupt Gewicht und den nötigen Ernst zuzulegen, und sich aus dem inhaltslosen, wertelosen (Werte werden ja dann nur behauptet) Geschnattere der allgemeinen Wortgewitter zu erheben.

Doch regt sich gleich auch eine gewisse Skepsis, die ich nur noch nicht ganz artikuliert habe, um sie kennenzulernen, indem ich ihr Gestalt gebe. (Und Existenz erhält bekanntlich etwas erst, wenn es zum Begriff geschmiedet wurde.) Mit Stirnrunzeln frage ich mich nämlich: "Wo sind die gewesen?" 

Was hat sich geändert, daß es nun so aussieht, als wäre die Mehrheit der Menschen unserer Völker der Coronakrankheit selbst, auf jeden Fall aber den Maßnahmen und in jedem Fall der Zwangsimpfung ablehnend, scharf differenzierend gegenüber gestanden? Warum habe ich während der gesamten Laufzeit der "Corona-Pandemie" - und zwar, wie es hier nachzulesen steht, von den ersten Monaten 2020 an, bis zur endgültigen, definitven Verkündigung deren Endes - den Eindruck, das Daseinsgefühl gehabt (und ganz real die Erfahrung gemacht), daß ich einer gewaltigen Masse an zum Angriff bereiten Rindern gegenüberstand, die die in einer Phalanx die Köpfe gesenkt hatte, um jedes kritische Wort augenblicklich auszutreten. 

Das ist mir wirklich am laufenden Band so geschehen, und es genügt eine einzige Hand um abzuzählen, wie vielen Menschen gegenüber ich mich nur mit allergrößter Vorsicht äußern konnte, wollte ich nicht bösartige, aggressive Reaktionen kassieren. Die absolut vorherssagbar waren! Nicht ein einziges Gegenwort, das mir irgendetwas Neues, wenigstens Interessantes oder  Bedenkenswertes gelehrt hätte. 

Obwohl ich jetzt, im April 2026, den Eindruck habe, daß fast jeder dem ich begegne ohnehin IMMER schon skeptischer "Selbstdenker", "Gegner des betreuten Denkens", "autonom" und mutig gewesen ist, sich auch gegen noch so viel Gegenwind zu stemmen. Also waren alle und immer schon Opfer einer Ungerechtigkeit, in der "die da oben", die Eliten, die Politik ihre Macht über den zur Freiheit berufenen Menschen ausgespielt haben, in der irgendjemand und irgendeine Instanz Herrschaft manifestierten, verdichteten und zum tiefen Leiden gestaltet hat.

Könnte man aber nicht auch etwas ganz anderes annehmen? Könnte man dieses Phänomen, daß sich nun die Masse vom Jünger zum freischaffenden, opferbereiten Oppositionellen entwickelt hat und (garantiert) noch so weit entwickeln wird, daß man in ein etlich Jahren, gar Jahrzehnten (und die Zeit vergeht ja so rasend schnell!) retrospektiv die "Zeiten von Corona" ähnlich wie in den Jahrzehnten nach 1945 (etc. etc.) als eine Zeit "erinnert" wird, in der ein tyrannisches Regime ganze Völker und Kulturen unterdrückt, geschurriegelt und glattgebügelt hat. Sodaß die allermeisten Bürger mehr oder weniger schwer gelitten hatten. Die es "immer schon gewußt" hatten, deren Stille, bis zur inneren Emigration zurückgezogene Diskretion und Verschwiegenheit gehender (aber so falscher) Schein des "Mitschwimmens" mit der Vernunft entstammender Zurückhltung, also Klugheit begründet werden kann. Weil man für Kinder, Frauen, Verwandte, Bekannte, ein Volk, eine Kultur, Gott, Himmel und Vaterland Verantwortung zu tragen hatte. Man diese Herden an Schutzsuchenden ("Hikketiden" heißt ein Stück von Euripides, die "Schutzflehenden") weiterhin zu leiten, zu lenken und vor allem zu versorgen hatte und hat. Man stelle sich doch die einem entgegengereckten Kinderärmchen und offenen Schnäbelchen verzweifelt nach Atzung schreiender Scharen auf einen angewiesener Hilfloser. 

Müßte man diesen Bildern und Rechtfertigungen aber nicht Strukturen zuschreiben, die sich in ihren Reinformen als irgendeine Stufe des sogenannten "Liberalismus" identifizieren können? Sollte man sich deshalb nicht den Spaß machen, dem Kaiser die Kleider vom Leib zu reißen und ihn in seiner Nacktheit durch die Gassen zu treiben und in immer lauter werdendem Volksgerufe zu ächten, zu verspotten und letztendlich in allem bisherigen "als der und der, der man war und also auch jetzt zu sein und respektiert zu werden" zu vernichten?

Jener Liberalismus, dessen erste Grundeigenschaft (nicht Motiv, das ist etwas anderes) ist, die Grenzen und Außenhäute jeweils exakt dem anzupassen, was als Massenenergie, als Richtung des Kollektivwillens zur Gestalt der Gesellschaft wird, in der man sich bewegt. Der sich also wie ein Handschuh und überaus anpassungsbereit und -süchtig der Massenmeinung anschließt. Dessen Mut also allerhöchstens das bereits ganz offensichtliche ergreift und an den Fahnenmasten hochzieht. Flink, behende und laut. Letzteres vor allem. Um allen Opponenten gegenüber die eigene Führerschaft zu behaupten. Denn die hat immer noch der, der es "am frühesten gewußt" hat. 

Darin drückt sich ja die Wahrheit aus, daß der wirklich Freie, Starke, damit Väterliche, der Ritter und Todesbereite es ist, der in keiner Lage die Verbindung mit dem Himmlischen verliert, und dessen Verkündigung deshalb immer die absolute Wahrheit verkündet, zu dessen "persona", also Maske wird, die einen Trichtee in der Mundhöhle trägt, um den "Durch-tönenden" (sonare=tönen, klingen) DAHINTER, also den Geist (bzw. die Geister, also die höhere Jenseitswelt, die auch die Welt der auf Erden Toten ist) in die Welt zu rufen.

Den Einzelnen also als Schönen, Starken, der Berufung voll entsprechenden und zur Vollgestalt Gereiften zu offenbaren, der die Vollgestalt des Menschen darstellt - den Propheten, den Dichter und Poeten, der bzw. die mit ihrem Wort, ihrem "Dahinter", das ganze Völker und Massen tragen und bewegen.

Daß es so ist oder sein könnte, daß die Tatsache, daß 2026 offenbart, daß im Jahr 2020 (folgende) die immer größere Mehrheit der Menschen Opfer des Coronawahns der Eliten waren und sind (was ja in anderer Betrachtung gar nicht gelogen wäre), jener menschlichen Grundeigenschaft entspricht, in der jeder, der nicht die Rüstungen der Wahrheit anzieht, nicht "eine andere Gestalt" annimmt, sondern ... KEINE. Das ist er ja, der Liberalismus. Er ist die Behauptung, daß die durch Anschmiegen, durch feiges, ja niederträchtiges Anpassertum an allgemeine Stimmungen (worin sich ja durchaus Körner der Wahrheit befinden, zumindest theoretisch) ÜBRIG GEBLIEBENE KONTUR zur Maske hochstilisiert wird. Wo der vermaßte Mensch, der wie fließendes Wasser die Gestalt annimmt, die sich aus der Grenze zum Angrenzenden (egal was es ist) einfach ergibt. 

Was uns zu der These weiterführt zu sagen, daß man aus der gegenwärtigen Erscheinung von Mehrheiten und Massen, die "es immer schon gewußt" hatten, um Gottes Willen nicht ableiten soll, ein Volk, Menschen, Gruppen, der "andere" generell dazugelernt hätten. Daß sie sich wirklich VERÄNDERT hätten. Daß sie damit beweisen, daß sie wohl einmnal geirrt hätten. Was man aber verstehen und nachsehen müsse. Denn "am Anfang konnte man es ja nicht wissen"?! AM ANFANG mußte man ja abwarten, wie sich diese Pandemie entwickele (bis sich herausstellte, daß es DIESMAL keine Pandemie, zumindest keine tödliche, gefährliche Pandemie ist.) 

Aber all das ist nichts weiter, sagen wir hier, als eine nächste Maske des Liberalismus. Der bekanntlich deshalb und dort "wahr" spricht, wo den LiberalEN (konkret, in persona) ein Umstand (egal welcher) aus Welt und Gesellschaft AUF DIE ZEHEN FÄLLT UND deshalb WEHTUT. 

Der aber aus diesem Anpäßlerischen, Weichen (siehe woke-ness!) seiner innersten Natur heraus lediglich ein wenig nachrückt, die dünne Haut des Kostüms hier und dort den aktuellen Druckstellen anpaßt, weil die bisherige, die erste Form des Kostüms (der Haut analog) beginnt zu schmerzen, sich zum Gegendruck entwickelt hat, dem es nun wieder auszuweichen, durch Zurückweichen anzupassen gilt. 

Also muß man nun "coronakritisch" (und sein heißt: immer der wahren Natur gemäß und also immer gewesen) sein, weil der Massendruck in diese Richtung gewandert ist. 

Aber eines passiert nicht, und erst DAS wäre Merkmal von Stärke und Persönlichkeit und Reife. Es wird keine substantielle (also Gestalten in Existenz tragende) Gesellschaftsform der Liberalismus geben. Das laissez faire als Grundhaltung der Welt, dem ANDEREN gegenüber kann auch gar nicht anders sein. Es wird deshalb auch keinen Liberalismus geben der die innere Kraft weil in seinem Fundament treibende IDEE repräsentiert, wie die Menschheit im Anfange GEDACHT war, und was deshalb Leitbild sein muß, vor der als Hintergrund jede, wrklich jede Einzelfrage beantwortet werden muß. Die also heute bereits weiß oder wenigstens nicht leugnet, daß sie es wissen KÖNNTE (und nur an der eigenen Unfähigkeit scheitert), daß und wo sich "Coronaviren" befinden, aus der sich Gefahren für Völker und Gesellschaften ableiten lassen, die Maßnahmen wie diese katastrophalen Gesamtabschaltungen gesellschaftlichen Lebens, wie wir sie allerspätestens seit 2020 kennen, fordern und rechtfertigen könnten.

Und man sieht dem (Gegen-)Beweis ja am Schicksal liberaler Parteien. Betrachte der Leser doch das Schicksal der bundesdeutschen FDP, der österreichischen NEOS, also neoliberalen Partei. Die durch ihre kritischen Haltungen, die eiderdautz sehr oft sehr weithin akzeptierte "kritische Haltungen" zu vertreten vorgeben, zwar in die Parlamente kommen, also genug Menschen dazu übertölpeln können, ihnen in der Wahlzelle ihre Kreuzchen zu schenken), sich aber dort kaum halten können. Und nachhaltig verlieren, bis sie sich aufgelöst (bzw. NEUGEGRÜNDET) haben.

Man betrachte aber nicht nur die offiziell LIBERALEN Parteien, sondern ALLE übrigen Parteien (als fleischgewordene Haltungen und Ideologien als Denkweisen) Die IN DEM MASZ, als sie in ihren starken Stellungen in ihren Parlamenten von ihrer angestammten Denkrichtung (konservativ oder links usw.) zu liberalen Ansichten wandern, exponentiell voranschreitenden Wählerschwund erleiden. 

Aber hüte man sich vor jenen, die ES GLEICH GEWUSZT HABEN (auch wenn sie es nicht gleich zeigten). Hüte man sich vor jenem neuen Gewand des Liberalismus, der auch jetzt nur das tut, was Liberalismus immer getan hat: POSTHOC (nachträglich) zu beweisen, daß er alles APRIORI wußte. Der sich damit nur als das zeigt, was er ist: Ein Werkzeug der Machtallokation. Eine Methode des Sammelns von Zufallsprodukten, denen ein Mäntelchen des Seins umgehangen wird. 
Dessen wahre Gestalt sich aber dort zeigt, wo es WIRKLICH um Zustände, um Denk- und Verhaltensweisen geht, die die Axt WIRKLICH an die Wurzel der Seinsverfehlung legt. An diese WIRKLICHEN Mißstände kann und wird der Liberalismus nämlich NIE rühren. 
Er TUT NUR SO, als sei er gegen Wokeness (als Beispiel), während er in Wahrheit die Bereitschaft zur Wokeness stärkt, ja gründet. Er tut nur so, als sei er gegen Genderismus, während er nichts dagegen hat, daß die Inklusivsprache täglicher Sprech-Standard wird, es auch den Liberalen das Zerhacken der Allgemeinbegriffe in Geschlechterseiten ("Zuschauerinnen und Zuschauer", "Wählerinnen und Wähler", "Expertinnen und Experten", usw. usf.), ja das gesamte Auffassen der Welt den Allgemeinbegriff (also das Wort generell!) großzügig verschenkt (und wie so viele andere das verschenkt, das einem gar nicht gehört) und das VERMEIDEN DES SEINS mit der Maske der größeren Liebe und Toleranz begründet.
Er hat auch in der GESAMTEN Coronaproblematik nur so getan (und tut auch heute nur so), als hätte er die negativen Folgen der "Maßnahmen" zu verhindern gewußt. Während er alles das stärkt und implementiert, was genau diese Maßnahmen rechtfertigt, weil es hier wie überall nur darum geht, daß DER EINZELFALL zu vermeiden wäre, und als ginge es immer nur um Einzelfälle. Sodaß das erlittene Leid ebenfalls zum Einzelfall wird, der aber zu vermeiden gewesen wäre.
Weil das Prinzip des "jeder so, wie er es möchte", das so tut, als gäbe es eine Einzeltat, deren Wirkfeld auf den Einzelnen beschränkt werden könne, gar keine andere Einschränkung kennt als die Begrenzung im Einzelfall. Der Liberalismus kennt eben kein Sein, kennt kein allgemeines Weltsein eines ALLEM vorausgehenden Planes, Gesamtbildes, DEM das Einzelne entnommen werden kann. 
Nicht umgekehrt, und schon gar nicht zufällig. Denn wo immer etwas IST, wo immer Sein im Spiel ist, gibt es auch Plan, Vorsehung, Ort und konkrete, benennbare Beziehung. All diese Wege genen dem Einzelnen voraus, liegen ihm ZU GRUNDE, und steigen nicht posthoc aus dem Faktischen heraus.
Die Falschheit der Coronamaßnahmen ist deshalb kein Ergebnis der Wirklichkeit, das sich "so ergeben" hat, sodaß die Kritik wiederum nur den Einzelfall betrifft. Der Coronawahn war IN NUCE erkennbar, so wie allem Sein die Idee vorausgeht. Und wo keine Idee, da keine Welt. 
DESHALB lösen sich alle und alles in dem Maß auf, wo diese vorausgehenden Ideen, denen gegenüber GEHORSAM unbedingt und notwendig zu leisten ist, fehlen. Wo nur so getan wird, als sei dieser Mangel an Idee durch Verhaltensregeln zu ersetzen. Hier KANN gar keine Zustimmung durch Menschen - also hier: Wähler - geben. Denn der Wähler stimmt einer Idee zu! Immer. Und wenn es nicht immer gleich so aussieht dann mittel- und langfristig auf jeden Fall. 
Das ist der Grund, warum alles und damit auch Parteien in dem Maß, in dem sie LIBERAL sind, auch die Zustimmung durch den anderen verlieren.  

Und wohin wandern die Stimmen? Richtig, zu den nächsten Liberalen, die nichts tun als das aktuellere Instrumentarium der Schmerzdetektion anzubieten, und zu versprechen, die wirklichen Schmerzen zu nehmen. Die aber ganz sicher nicht das Kreuz schultern, das es heißt, die wahre Gestalt der Wahrheit, die rein geistig ist und die zu detektieren wahrhaftige Hingabe, Demut, Opferbereitschaft, GEHORSAM (Gott, dem Sein gegenüber), also die wahre Gestalt des fleischgewordenen Gottes - Jesus, des Sohnes, diesem Alpha und Omega der Welt an sich - zu errichten, um so zur Stadt auf dem Berge zu werden. Zu jenem himmlischen Jerusalem, das eines näheren oder ferneren Tages die endgültige leuchtende, ewig währende Stadt der unübertrefflichen, alles uns Bekannte weit weit übertreffende Stätte des Glücks sein wird. Als die eigentliche Stätte des Menschseins, die uns von Anbgeinn an für uns vorgesehen war. 


***

Samstag, 30. März 2024

Über die Naturerfahrung des Menschseins


(Aus einer Korrespondenz diin disen Tagen), in manchjem auch eine Entschuildigung an den Leser für so manche Zumutung rein textlich-materialer Natur)

[...] Es wird immer eindeutiger . ISIS -K ist eine direkte Schöpfung der USA, und mehrere seiner Chefs waren z. B. Vizepräsidenten für das US-Puppenregieme in Afghanistan usw. Mittlerweile haben sich sogar die Taliban in Kabul ganz explizit gegen diesen Terroranschlag gewandt, und selbst gesagt, daß sie seit vielen Jahren gegen ISIS-K kämpfen. Außerdem ist nun klar, daß die Attentäter versucht haben, in die Ukr zu fliehen, und die entsprechenden Kontakte hatten, daß die Grenze für sie aufgeht.

Ich frage mich aber jetzt mehr denn je, ob es noch Sinn hat, wenn Ru so tut, als wäre die USA NICHT ihr direkter Feind, als hätten sich die USA NICHT wie in einem Krieg verhalten. Wpo es doch so war, und jeder, der nicht ganz ang'rennt ist, das auch weiß.

Wenn DAS die Frucht der Diskretion ist, dann kann man doch auch darafu verzichten, was soll das noch bringen=? Dann kann Moskau gleich die Handschuhe ausziehen und in den Ring werfen.

Samstag, 14. Januar 2023

Morgendliche Atemübung

Weil aber die Frau ihre Identität (als ihren geistigen Überbau, weitgehend identisch mit dem, was man mit "Persönlichkeit" bezeichnet) vom Manne hat  (Siehe Anmerkung*) weil übernehmen muß (Menschsein heißt vor allem auch, jemandeM anzuhangen, auch für den Mann, für den aber in anderer Form - seine Anähnlichung erfolgt weniger von der Überziehung der Gestalt des Angehangenen, als von der abstrakten Grammatik her) so ist das der eine Grund, warum sie nie ohne den Schutz durch den Mann  (Siehe Anmerkung**) sein darf.

Ist das von der Wiege an bis etwa zu ihrem 12., 13., in Ausnahmefällen 17. oder 18. Lebensjahr, warum werden wir noch erklären, der Vater (über diesen dann auch dessen Söhne, also die Brüder), so darf der Vater sie erst dann aus seinem Hause geben (oder "gehen lassen"), wenn sie nahtlos in den Schutz des nächsten Mannes übergeht, was meist heißt: dem Ehemann.

Denn die Frau ist von Geburt an immer dieselbe. Die Rede von "Reifung" ist bei ihr meist mißverstanden. Denn in ihrer Heranreifung wird das immer Gewesene durch die Umgebungskultur allmählich herausgefordert, sich in die Welt hinein zu verflechten, also zur "Frau" zu entfalten.

Mittwoch, 14. Dezember 2022

Schizophrenie als Volkszustand


Soviel zur angeblichen Klimakatastrophe, vor der die Menschen "Angst" haben (sollen). Der Flugverkehr mitsamt seinem gewaltigen CO2-Ausstroß ist so massiv angestiegen, wie schon lange nicht. Nicht einen Augenblick glaube ich den Aussage, daß die Menschen tatsächlich eine Klimkatastrophe befürchten. NIcht nur die Durchschnittsbürger, die kreuz und quer durch die Welt jetten, sondern auch, ja gerade die "Wissenden", die "Eingeweihten",d ie etwas zu wissen vorgeben, das zwar keine Wissenschaft belegen kann, von dem überzeugt zu sien sie aber vorgeben. 

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Kein zufälliger Zusammenfall

Es wird offenbar, daß der Kapitalismus auf totalitäre Herrschaft letztlich des Einen, also auf den Kommunismus hinausläuft. Jener Form, die nicht mehr den Krieg der eien Hlfte gegen die andere betreibt, sondern die Zwangsherrschaft des Einen gegen alle übrigen. 

Das hat fast 200 Jahre gedauert. Mal sehen wie lange es dauert, bis die Menschen begreifen, daß der LIberalismus nur die taktische Waffe des Kapitalisus ist. Denn es ging und geht in Wahrheit nie ums "Geld".
Weil Geld lediglich ein Mittel ist,  das den Grad des Wirkens im Rahmen des Sozialen ist, also um Macht.
Deren größte Konzentration in einer Stellung "wie Gott" - "eritis sicut Deus" - besteht. 
Nicht einmal die Reichsten der Reichen ."haben" deshalb so viel Geld, wie es dargestellt wird, und sie streben es auch gar nicht an, nicht als Selbstzweck. Sondern nur als Mittel der Machtausübung, das sich in dem Moment, in dem die Gesellschaft den Glauben daran verliert, in Nichts auflöst. Wenn es nicht durch eine andere Macht, die in der Zeit, in der alle an das Geld glauben, aufgebaut wurde, gehalten wird. Wenn also die Teilhabe am Sozialen, das die Grundlage der Existenz jedes Einzelnen ist, von den Einen bestimmbar wird.
Es gibt deshalb auch keinen Reichen, der nicht begonnen hat, sein eigentliches Strerben zu offenbaren: Als Streben nach den geistigen Gütern der Menschheit, nach Religion, nach Wissen, um DIESE, um den GEIST zu besitzen und durch Teilnahme an ihm die Welt so effektiv wie nur möglich zu bestimmen. Und DAMIT die Eigenstellung zu erhöhen.

Samstag, 19. November 2022

Glanz und Elend des Truthismus (2)

Die Matrix der Freiheit -  Aber noch einmal hätte der Mensch die Wahl, sein Leben zum Richtigeren, als richtig Erkannten überzuwechseln. Doch verlangt diese Entscheidung nun schon viel Kraft und noch mehr reife Geduld, weil es sein kann, daß diese Transformation nich tmehr vollkommen durchgezogen werden kann. Ganz einfach deswegen, weil der Mensch nun nur noch weniger Zeit hat, noch merh abe rweil ein Umgau des Lebens viel merh Kraft erfordert als das in zu Anfagn der 30er der Fall gewesen wärel und in der Regel einen ganzen Rattenschwanz an existentiellen Möbeln mit sich führt.

Der Vollständigkeit halber führen wir nun noch die vierte und letzte Schwelle an, zu der ein Mensch sein Leben seiner Einsicht nach völlig verändern kann - und das ist nicht "der Tod", sondern - DAS STERBEN. Also buchstäblich die Stunden und Minuten, zu denen die Verbindugn von Leib und Seele so ernsthaft bricht, daß sich die Seele vom Lebi zurückzuziehen beginnt. EINMAL NOCH kann nun also der Mensch tatsächlich SEIN LEBEN ENTSCHEIDEN.

Freitag, 18. November 2022

Glanz und Elend des Truthismus (1)

James Corbett online
Das ist der Schlüsselsatz, und wenn James Corbett eimal mehr davon spricht,
daß sich die menschliche Gesellschaft IN JEDE BLIEBIGE RICHTUNG entwickeln könne,
daß es also bei all dem Aufzeigen der Machinationen Mächtiger und Böser nur darum gehe, daß diese sämtliche Machtmittel afu ihrer Seite haben, so zeigt sich das ganze Elend der Aufdeckungs- und "Truther"-Bewegungen: Sie sind wie Hamsterräder, und werden deshabl mit dem "Problem", das sie sehen, aber nicht wirklich argumentieren können, niemals fertig werden.

Weil sie im Grunde auf dersselben Eisccholle stehen wie die, die sie beämpfen. Auf der Eischolle eines völolig falschen Welt- und Menschenbildes. Auf der Scholle eines Materialismus, der sich seine Spiritualität (die dann bestenfalls zum "Zusatznutzen" oder "Weltstreusel" wird, die halt auch irgendwie zum Menschsein dazugehört, warum auch immer) aus derseloben Subjektivitätsquelle zapft, wie die Menschheitsverbesserer, die aber zu den Bösen gehören.
Kurz und zum Fazit geführt: Die Ausage Corbetts ist falsch. Sie zeigt ein zutiefst materialistsiches, mechanistisches Weltbild, in dem es tatsächlich denkbar ist, daß WIR uns in egal welche Richtung bewegen könnten. 
Überhaupt ise die Gegenwart von Ängsten geprägt, weil sie Dinge für möglich hält, die gar nciht möglich SIND. Und das ist eine davon. Das ist das deutlichste Zeichen für die Strafe Gottes, der uns UNS SELBST überläßt - Anghst und Schrecken kommt dabei heraus.

Dienstag, 4. Oktober 2022

Von Mächtigkeit und Legitimität (2)

Anhand konkreter Beispiele. Und: Warum das Schicksal der Bloodlands sich weiter verlängert - Es bestehen damit auch direkte Verbindungen zwischen ausgeübter, möglicher Macht, Wesenserfüllung (die ein Akt des Gehorsams ist), und Legitimität. Denn Legitimität kann nur im Absoluten bestehen, und dieses ist wiederum durch die Begegnugn erfahrbar. Es kann als eine Art "Ausgang ohne Rest" in der Bilanz zwischen faktischer, realer, möglicher Macht und dem ontologischen Gepräge der Struktur, in der man steht und über die man Macht ausübt. Ein zu wenig ist nicht weniger spannungsladend, wie ein zuviel.

Es ist aber ein ontologischer Vorgang, keiner der menschlicher Willkür und "Phantasie" unterliegt. Deshalb kann sich nur der Mensch in seiner innersten Tiefe auch die Sicherheit holen, die jede Furcht in der Ausübung verscheucht, und zwar von selber. Die als erworbener Habitus auch jene gelassene Ruhe verleiht, die älteren, längerdienenden Herrschern inne wohnt, selbst wenn ihre Umgebung unruhig ist. Sie sind damit auch der Anker eines Volkes, das in Stürmen steht. 

Montag, 3. Oktober 2022

Von Mächtigkeit und Legitimität (1)

Eine der schlechtesten Konstellationen des menschlichen Repertoires liegt in der Balance zwischen Macht, Mächtigkeit (als Vermögen, Dinge zu bewegen), und der ontologischen Disposition dazu (um das Wort "Vorbestimmtheit" zu vermeiden.) 

Dieser Gedanke geht davon aus, daß sich überall in der Natur eine Entsprechung zwischen dem Sein der Dinge und deren Wirkfähigkeit findet. Diese Reichweite der Mächtigkeit läßt sich an der Ausstattung der Dinge erkennen. Der Löwe hat mächtige Waffen, aber er kann sie nur anwenden, wenn er auch entsprechende Strategien hat, Beute damit zu schlagen. Begegnet er stärkeren Mächten, stößt er an Grenzen, die also immer "von oben" kommen. Das zeigt sich auch in Machtkonstellationen, in denen das Indiviuum in die Bereiche des Soziialen als Wesensbestandteil ragt. 

Dienstag, 27. September 2022

Die Vorstellung hat begonnen (2)

Nehmen Sie endlich Platz, die Vorstellung hat schon begonnen. - Wie wünschte man sich, daß wenigstens diese Tatsache für den Menschen des Alltags präsent wäre. Stattdessen glaubt er an das Wissen anderer, denen offensteht, was ihm selbst prinzipiell doch niemals offensteht. Das Problem der Klimahysterie war also, das Ganze ins Auge zu fassen, und eine Legende aufzubauen, der Mensch wäre in der Lage, dieses Ganze zu gestalten (oder mißzugestalten.) 
Es ist eigentlich grotesk - während sich die Mensche gerade heute so ohnmächtig wie nie erleben, ausgeliefert allem und jedem wie einem Virus, der alles flachlegt und tötet, einem "Wirtshcaftsgeschehen", das alles wie eine göttliche Hand bestimmt, und so weiter, glauben sie an die Manipulierbarkeit nach Plan beim allergrößten, alles umfassenden System - des Weltklimas. 

Montag, 26. September 2022

Die Vorstellung hat begonnen (1)

So viele Jahre befasse ich mich nun schon mit Fragen rund ums Klima. Nicht ganz freiwillig, sondern um eine damals sich aufbauende, heute voll ausgebaute Bedrohugn usnerer Kultur zu begreifen. Nicht das Klima, sondern die Tatsache ieines sozailen Mechanismus, als mehr hab eihc das nie sehen können. 

Aber so kam es, daß ich jede Menge wissenschaflicher Gutachten udn Aussagen gelesen, gehört, mitgedacht habe. Das Bild, das sich schon seit geraumer Zeit recht scharf gestellt hat, widerspricht dabei nur in einem Punkt der Mär von der Klimakatastrophe (denn daß es auch dabei nicht um Sachfragen geht, war mir sehr rasch klar) - es liegt in der Gesamtbetrachtung dessen, was wir dann Klima nennen. Und wäre mit einer von allem Anfang an bekannten Aussage eigentlich schon bewältigt und beantwortet - hätte man die Sache jemals ernstgenommen. 

Mittwoch, 7. September 2022

Das Leben zurückholen (2)

Die neue Suche nach unserem gestohlenen Leben. Und wo wir es finden. - Wenn man die heutigen Geburtenzahlen in Ungarn ansieht, zeigen sie dasselbe an wie in ganz Westeuropa: Der eklatante Rückgang (bis Mai 2022 waren es angeblich fast 20 Prozent) signalisiert den Verlust von "Leben", in mehrfacher Hinsicht. Auch an den Hochzeiten, die ich früher so häufig beobahten konnte, denn sie werden traditionell nach dem Akt am Standesamt und in der Kirche mit einem hupenden Autokonvoi der Stadtgemeinde angezeigt* wurden. Sie finden deutlich seltener statt, auch wenn ich keine offiziellen Zahlen kenne. Oder nur stiller? Aber sind das dann noch Hochzeiten?

Eben diesen Eindruck, daß alles schwächer, verloren oder zumindest verschwundener ist, habe ich allerorten, ja selbst bei mir: Diese letzten drei Jahren haben alles nahezu ausgelöscht, was vorher "mein Leben" gewesen ist. Kaum eine Gewohnheit hat überlebt, fast alle Alltäglichkeiten und Lebensweisen haben sich zu neuen Gewohnheiten formiert, Früheres müßte völlig neu aufgebaut werden. Und nichts entmutigt mehr als Sisikphos-Arbeiten. Man sieht auch kaum einen genug anregenden Ansatz dazu, also eine Notwendigkeit, Altes wieder aufzunehmen, das Leben also neuerlich umzubrechen, "zurück" zu drücken. 

Dienstag, 6. September 2022

Das Leben zurückholen (1)

Das Konzept, das dem totalen Umbau der Innenstadt von Sopron vor fünf Jahrenzugrunde lag, war auf ein Anhalten und Verstärken des Trends der Jahrte zuvor ausgelegt. Die den allmählichen Umbau der früheren Industrie- und, seit der Öffnung 1990 (aber in rasendem Tempo wieder als solche jede Bedeutung verlierenden) Einkaufsstadt Sopron (Ödenburg) zu einer Stadt des Gesundheitstourismus und der Sightseeing-Besuche vorgesehen hat. 

Mit guten Cafés, Restaurants, Parks, der Umwandlubg des gesamte Altstadtkerns in ein Museum und überhaupt netten Verweilmöglichkeiten wollte sich Sopron als Ausgangs und Stützpunkt für weitere Erkundungsreisen ins Landesinnere neu erfinden. Sogar eine Autobahn nach Györ und weiter dann nach Budapest wurde gebaut, die Hauptstadt ist mit dem Auto nun in unter zwei Stunden erreichbar. 

Unter Neubewertung aller seiner realen, bereits vorhandenen und noch verbliebenen Möglichkeiten sah sich Sopron vor allem auch als ungarischen Zugang zum südlichen Neusiedlersee-Gebiet. Eine entsprechende Neugestaltung des gesamten Uferbereichs des kaum 5 Kilometer entfernten Fertörakos war geplant, und mit dem Bau wurde (unter heftigen Protesten von Naturschützern) auch schon vor drei Jahren begonnen. Denn die Trennung von Österreich und Ungarn ließ den Magyaren nur den (angeblich aus wirtschaftlichen Gründen notwendig nachträglich reklamierten) Schilfgürtels im Süden, der nun zu einem Bade- und Freizeitressort mit offenen Wasserflächen ausgebaut werden sollte, um die längst bewiesene Fremdenverkehrstauglichkeit des österreichischen Teils des Sees nachzuahmen.

Aber das Konzept einer Soproner Zukunft hat eine schwere Delle bekommen.

Montag, 20. Juni 2022

Sie wollen ihn gar nicht, den Wohlstand

Die Art der Berichterstattung der Mainstream-Medien über die Unruhen, die Migranten am Gardasee konzertiert veranstalteten, überschreitet das Maß, udn geht von Unverantwortlichkeit durch Lüge bereits über zur bewußten Unterdrückung von Gewahrheiten über nachrichtlich höchst relevanter und gefährlicher Entwickungen. Damit werden die Menschen in unseren Ländern in die Irre geführt und angeleitet, sich falsch und selbstgefährdend zu verhalten.

Selbst den Stimmen der Migrantensprecher und Organisatoren des Terrorangriffs tausender (ursprünglich vermutlich sämtlich illegal eingewanderter) vor allem Afrikaner waren die Unruhen am Gardasee "gewaltsame Inbesitznahmen". Den Einheimischen sollte signalisiert werden, daß sie nciht mehr Herren im eigenen Land sind, sondern daß diese Herrschaft von den Migranten übernommen wurde. 

Die Geschehnisse gingen dabei längst über gefährliche Drohungen hinaus, sondern waren wirkliches Terrorregime. So wird, das die Aussage ihren eigenen Sprechern gemäß, die Zukunft der Einheimischen aussehen. Und hier wurden mehr Karten aufgedeckt, als uns lieb sein mag, denn wir verschließen zu gern die Augen vor dem Wirklichen. Es schmerzt, es verlangt Hinaustreten und Loslösen von der embryonalen Wohligkeit, in der alles im Traum versinkt. 

Sonntag, 22. Mai 2022

Heranbildung von Generationen von Verbrechern

Es zählt zum heutigen Bildungsideal, den Einzelnen so "frei" und von der Gemeinschaft unabhängig zu machen bzw. ihn so sein zu lassen, daß er nur noch von seinen subjektiven Antrieben - und das sind, wie das Wort bereits sagt, uch die Triebe - bestimmt wird. Nur diesem subjektiven Wertfühlen soll er verbindlich sein, und dieses soll sogar möglichst ohne fremde Beeinflussung heranwchsen können. Damit dann der Mensch eine nur von ihm bestimmte Entscheidung treffen könne.

Ich will jetzt gar nicht davon sprechen, auf welchen Unsinnigkeiten udn Irrtümern diese heutigen Ideale, dergem# die Menchen u "Persönlichkeiten" heranwachsen werden sollen, unge- und uneruzogen und völlig willkürlich, sodaß auch nichts mehr zu Institutionen gerinnen soll, was er macht, damit er es jederzeit wieder ablegen könne, damit nur ja jede Entscheidung auch wieder rückgängig gemacht werden könne, cheinem, nch drei, nach fünf Jahren, je nachdem, wie er sich gerade fühle.

Montag, 7. März 2022

Wie den Griechen, so auch den Ukrainern - über Nationen, und deren Wiege

QR Junge Freiheit
In der Jungen Freiheit habe ich es nun definitiv beobachtet, es trifft nahezu die gesamte Rechte, und jede Menge weiterer sich als "Kritische Stimmen" Gebärdende. Die sich in Corona-Zeiten als harsche Gegner gezeigt haben, denen ich aber - wie hie rnachzulesen - immer vorgeworfen habe, daß sie etwas befördern, was ich nur noch als letzte Stufe einer zerfallenen (Vergangenheitsform, nicht mehr Gegenwart) Staatsordnung bezeichnen kann. 

Denn wo immer die zusammen- und umfassenden Ebenen aufgelöst sind, fällt eine Ordnung auf die nächste untere Stufe der Organisation zurück. Also vom Staat auf die Länder, dann die Bezirke, dann Gemeinden, dann Siedlungsgemeinschaften oder "Straßen", dann Familien, dann Ehen, als letzte, alle übrigen grundlegenden, aber ohne diese nicht denkbare und existente Formen des menschlichen Lebens. Das immer ein Leben in Gemeinschaft ist, und deshalb immer nach Gemeinschaften strebt.

Aber untersuchen wollen wir, daß mit einem mal Mainstream, Rechte, Linke (und wer weiß noch) auf einer Meinungsebene zu stehen scheinen. Und eines bejubeln: Den Aufstand eines Volkes, das heißt seiner Menschen, um sich "gegen einen Aggressor zu stellen." Bejubeln, daß der Mann von der Straße ein Gewehr von seiner Regierung bekommt, um zu schießen, die Frau von nebenan einen Molotowcocktail anrührt, um ihn auf die Bösen zu werfen. Was ist da passiert? 

Sonntag, 30. Januar 2022

Wo Rauch, da Feuer

Immer wieder kommt man an einen Punkt an dem man sich sagt: Das muß jemand gewesen sein. Das muß sich jemand ausgedacht haben. Denn es paßt mit einem Plan zusammen, und wie. Und wäre es keiner, er müßte erfunden werden, so perfekt paßt das reale Geschehen. Also fügt die Phantasie Bilder des Antinomischen zusammen, Bilder von Zuständen und Zukünften, die das Negative auf die Spitze treiben.

Aber damit schießt sie übers Ziel hinaus. Denn der Weg dorthin ist einfach zu komplex. Niemals wird so ein Plan gelinge, wie ihn George Orwell oder Aldous Huxley vorgeworfen haben. In der Phantasie - ja, da läßt sich das alles ausdenken. Aber die menschliche Realität ist zu verwickelt und verworren, zu sehr eine Mischung aus Gutem udn Schlechtem, auch beim Schlechten ist das Gute, auch beim Guten ist das Schlechte. Und Satan hat in Wahrheit keinen Gegenentwurf. Deshalb muß er letztlich doch dem Guten dienen.

Damit ist auch der Verursacher falsch gefunden. Wir brauchen auch kein Volk, das von einer Idee lebt, die aus einem "Dagegen", einem "Zuwider" existiert. Und fällt das Sein ins Nichts, fällt auch diese Anti-Idee ins Nichts.

Samstag, 13. November 2021

Das immer ungerechte Geldgeben (2)

Warum wir auf die Erfahrung des Nicht Gerechten hoffen sollten - Nein, Wirtschaften oder Kaufen ist keine Abrechnung in Gerechtigkeit, so sehr wir uns das auch einreden haben lassen, jenen zulieb, die damit, mit dieser Mär von der Gerechtigkeit, ihren Diebstahl, ihre Gier verbergen wollten (weil im "Marktpreis" dann so viele Faktoren versteckt werden können, die jeder für sich Unrecht sind.) Nein, es ist ein Schenken, das auf ein Wiederschenken baut. Und davon ausgeht, daß ein Teil meiner Persönlichkeit in den Persönlichkeitsstand des anderen übergeht.³

Das auf der sozialen Gefügtheit aufbaut, daß kein Mensch ohne Soziales existieren kann, daß dieses Soziale aber eine wechselseitige Zuweisung DURCH DIE GABE, durch die Verbindlichkeit, durch die Pflicht ist, den anderen "mehr als sich selbst" zu lieben. Und deshalb zu GEBEN, und nur zu GEBEN. 

Freitag, 12. November 2021

Das immer ungerechte Geldgeben (1)

Wenn Gott vom ungerechten Mammon (Lk 16, 9-15) spricht (während in den nächsten Zeilen dieser Perikope die Rede davon geht, daß man nicht Gott UND dem Mammon dienen könne, daß die Liebe zu Gott, das erste Gebot, die Liebe zum Mammon quasi ausschließt), so erschließt sich diese sonst schwer zu verstehende Stelle (der Freundschaft MIT dem oder DURCH den UNGERECHTEN Mammon) leichter, wenn man mit einbezieht, daß die Grundlage des Wirtschaftens DER VERZICHT AUF DIE GERECHTIGEIT ist.

Wie das? Wie kann es das geben? Sind nicht die Gerichte voll mit Fällen, in denen der Richter aufgesucht wird, um durch seinen Spruch Gerechtigkeit zu schaffen, wenigstens annäherungsweise? Und geht es nicht im Handeln, im Wirtschaften (und jede Arbeit ist im Grunde ein Akt des Wirtschaftens; zur Arbeit aber besteht sogar ein anderes, nicht weniger radikales Gebot: Nur wer arbeitet soll auch essen. Gleichwohl: das Recht auf Essen - siehe das Gleichnis vom einen Denar, der allen Arbeitern im Weinberg zusteht, egal ob sie zur ersten oder zur elften Stunde kommen, als ginge es bei der Arbeit um einen symbolischen Akt, der als solcher das Gesetz erfüllt, nicht durch Quantität, nicht durch ausgerollte Meßbarkeit - nicht von der Menge der Arbeit abhängt, um das Recht auf den EINEN Lohn, das EINE Essen zu erwerben. 

Wäre das nicht - wahrlich - schrecklich?

Stell Dir vor, eine Regierung, die sich selbst durch eine Expertokratie (die aber verdeckt von der Regierung oder von nicht näher identifizierten Kräften diktiert wird) von aller Schuld und Verantwortung freispricht, findet, daß es eine Krankheit gibt. Stell Dir vor, daß die Regierung verbietet, daß Du bestreitest, daß es diese Krankheit gibt. 

Stell
Dir
vor!

Stell Dir dann vor, die Regierung schreibt vor, wie diese Krankheit zu behandeln ist. Dazu zwingt sie ihre Bevölkerung, Maßnahmen einzuhalten und Medikamente zu schlucken (bzw. sich spritzen zu lassen). Die gegen diese Krankheit, die durch keine Vernunft (in Wahrheit), sondern nur durch Behauptung (Begriffserfindung) und auf diesen bei Strafe der Ausschaltung aus dem öffentlichen Leben nicht zu hinterfragenden Behauptungen aufgebaute logische Folgerungen "beweisbar" ist, angeblich helfen, retten, heilen. Die obwohl sich keine "Heilungserfolge" einstellen die Aufrechterhaltung dieser Maßnahmen und Heilprozeduren nicht nur vorschreibt, sondern fortlaufend verschärft verlangt.

Stell
Dir
vor!