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Sonntag, 6. November 2022

Seinsintegraton durch Adaption an den eigenen Sinn

Aufnahme Blut
Die unter dem Link auf Twitter erreibhare Aufnahme fasziniert. Sie zeigt weiße Blutkörperchen auf der Jagd nach (fremden) Bakterien, die sie dann in sich aufnehmen (fressen)


Die Welt ist ein Zueiinander von "Speise", die eins dem anderen gibt. Und insofern ein Erkennen, das aufs Universale zustrebt, das erst im Meschen seine volle Umfänglichkeit und Potenz entfaltet, Gott auch in (geistigen) Dimensionen, die der übrigen Natur nicht zur Verfügung stehen, ähnlich zu werden. 

Freitag, 21. September 2018

Pommes essen gegen Krebs

Gegen die meist verbreitete Meinung, ist Acrylamid für den Menschen - anders als für Ratten, bei denen man entsprechende Versuche gemacht hat - nicht nur nicht schädlich. Sondern es ist ein regelrechtes Anti-Cancerogen. Wie seriöse Studien belegen, wirken z. B. Pommes Frittes, also kross frittierte Kartoffeln, sogar auf bestehende Tumorzellen wachstumshemmend. Die Studienbefunden sind jedenfalls ganz eindeutig: Acrylamide, wie sie vor allem in Back- und Frittierwaren vorkommen, senken das Krebsrisiko, und das sogar beträchtlich.

Das ist vermutlich der Grund, warum vor allem Kindern Pommes Frittes so gut schmecken. Denn deren Geschmack ist noch nicht mit Vorurteilen verbogen und steht noch mehr mit dem Appetitus naturalis in Korrespondenz. Daß das so ist, hat, so Udo Pollmer, auch mit dem Umstand zu tun, daß das heiße Öl die in der Kartoffel enthaltenen Giftstoffe ("das Grüne") besonders effizient zerstört.








*070818*

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Black lives matter?

Auf einen unerträglich heuchlerischen Widerspruch wies jüngst der amerikanische Prediger Mark Burns hin, selbst ein Schwarzer. Während sich die neue Moralelite mit Sprüchen wie "Black lives matter" hervortut, ist dieselbe Elite dafür verantwortlich zu machen, daß die Abtreibung liberalisiert wird, die in einem unverhältnismäßig großen Ausmaß Schwarze betrifft. Denn obwohl der Anteil der Schwarzen an der Gesamtbevölkerung der USA gerade einmal 14 % ausmacht, beträgt der Anteil an Abtreibungen an schwarzen Frauen 40 % der Gesamtzahl. Manche sprechen sogar von einem regelrechten "cordon sanitaire", den die Planned Parenthood-Kliniken (die weitgehend staatlich finanziert Abtreibungen vornehmen) um Slums gelegt wurde. Das Leben schwarzer Babies "matters" also offenbar nicht.

Das geht aber noch weiter. So werden medizinische Studien, die Folgen der Abtreibung untersuchen oder darüber berichten wollen, verhindert oder unterdrückt. Kaum jemand berichtet etwa darüber, daß nach Aussagen von involvierten Medizinern die Anzeichen nicht zu übersehen sind, daß es direkte Zusammenhänge zwischen Brustkrebs und Abtreibung speziell bei Afroamerikanerinnen und Latinas gibt. Diese Studien werden aber systematisch ignoriert und boykottiert. Do black lives really matter?





*300816*

Montag, 21. Dezember 2015

Ein Beispiel

Marianne Gronemeyer stellt die Frage, ob nicht jene Bewegungen, die die gentechnische Manipulation und Freisetzung von Pflanzen und Tieren (und Menschen) unter dem Hinweis auf den "Schutz der Würde des Lebendigen" den Glauben, daß der Mensch tatsächlich ein bloßes Ensemble von genetischen Anlagen und Zellen sei, erst stark beförder, wenn nicht überhaupt erst bewirkt haben. 

Denn erst dann müßte man davor Angst haben! Wenn alles nur eine Ansammlung von technischem Material ist, ist in der vorgeblichen Forderung nach "Würde" kein Grund mehr enthalten, denn dann ist eben alles nur noch Material, und jene haben Recht, denen nichts heilig ist. Denn bloßes technisches Material ist nicht heilig!

Ferner trägt diese Bewegung ganz gewiß dazu bei, daß man sich an das Monströse gewöhnt! Man denke an das Klonschaf Dolly, dessen Bekanntheit und mediale Verbreitung maßgeblich den Gegnern des Klonens zuzuschreiben ist. Sodaß man sich heute längst daran gewöhnt hat, udn niemand mehr etwas dabei empfindet, wenn es heißt, daß China wahre Massen an gentechnisch optimierten Nutztieren aufzustellen gedenkt.

Und drittens und ganz entscheidend: Die Kritik verhilft dem Unsagbaren (das aus der Form erwächst und erkannt wird!) dazu, sich zu artikulieren, und sich argumentativ auszusagen. Damit verändert sich die Grundlage des Disputs, und er wird inadäquat! Denn die Alltagssprache kennt solche Machinationen gar nicht, und plötzlich wird sie zum Gegenstand eines nunmehr notwendigen ethischen Urteils. 

Es ist, fügt der VdZ hinzu, bei der Klimadebatte überhaupt nicht anders gelaufen. Indem über CO2-Werte und Meereshöhen diskutiert wurde, anstatt die Monströsität des "Anliegens" wirken zu lassen, wurde das Monströse plötzlich unsichtbar. Der Durchschnittsbürger spricht darüber wie über Füllstandsanzeigen bei seinem VW. Es wurde eine ethische Dimension vorgegaukelt, ohne daß den Menschen bewußt ist, daß sich damit ganz massive wirtschaftliche Interessen verbinden! Niemand der Interessensgruppen "Klimakatastrophe", der nicht ganz fundamentale ökonomische und persönlich-existentielle Interessen damit verbindet. 

Eine Milliardenindustrie mit weltweit hunderttausenden Beschäftigten samt ganzer Politikergruppen, dazu noch ein mittlerweile Billionen (!) schweres Öko-Geschäft, von Windrädern bis zu Elektrofahrzeugen, würden bei einem "Absagen der Klimakatastrophe" weltweit unfaßbare, wahrscheinlich schon teilweise systemrelevante Kapitalien verlieren, oder ins Nichts fallen und bloßgestellt sein. Hier noch so zu tun, als sei es eine "ethische" Frage, eine Angelegenheit wissenschaftlicher Fragestellung, ist völlig verfehlt. Die Alternative besteht gar nicht mehr, nicht mehr für Europa, der Schaden ist bereits angerichtet, die Weichen durch Länder wie Deutschland (sic!*) brutal und zwingend gestellt. 

Die Korrumpierung JEDER sozialen Bewegung findet in dem Moment statt, wo sie vom Widerstand, von der Opposition, von ihrer einzig legitimen Funktion, "Starres wieder beweglich zu klopfen", in das Stadium "konstruktiver Mitarbeit" übergeht. Damit steht sie unweigerlich auf der Seite der Macht, und auf beiden Seiten bestimmen fortan Techniker und Manager das Geschehen, geimpft mit dem Anspruch, nunmehr in jedem Fall "das Richtige" zu tun. Die Erde ist endgültig zum Management-Objekt geworden, das korrektive Element ist assimiliert und unter dem totalitären Anspruch der ethischen Notwendigkeit für ungewisse Zeit zum Verschwinden gebracht. 

Dabei lehrt jede Beobachtung der Natur, jedes Wachstum von Zellen, daß das Verschwinden von Widerstand Hypertrophie, Selbstauflösung, und schließlich den Organismus zerstörenden Krebs bedeutet.




*Wenn man ein Signum für die "Ära Merkel" wählen will, so bietet sich eines ganz klar an: Brutale Durchsetzung politischer Einzelwillkür. Eine Pastorentochter im irrationalen, vernunft- und gesetzlosen Machtrausch, die es schaffen könnte, ein florierendes, stabiles Land in den Abgrund zu reißen, weil ... man sie ließ.




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Mittwoch, 15. April 2015

Contradictio in adjectio

In der Invertiertheit - der in sich Wendung des Blickes - fällt das blickende Ich ins Nichts. Denn das Konkrete des Blicks, das Material der Persönlichkeitswerdung, liegt im Außen. von dort wird es geliefert. Was Roche da also propagiert, ist jene Insichwendung des Blicks, die genau das erst bewirkt, was Krebs überhaupt auslöst und ist: Ein Teil eines Menschen löst sich (auf vielfache Weise) vom Ganzen. 

Dieses Ganze des Ich, das zum Selbst (durch, mit dem Material der Außenwelt) durch das Hinausblicken wird, an dem sich erst das Ich sich selbst zeigt, weil wirklich und - im Werk, also in der hingebungsvoll getanen Arbeit - indirekt sichtbar wird, wird erst durch diese Hingabe ans Außen (und damit die Vermeidung des invertierten Blicks) ganz und wirklich. Der vollkommen hingebungsvolle Mensch ist es also, der auch für Krebs nicht anfällig wird. 

Wenn man überhaupt von cancerogenen Dingen sprechen kann, dann sind es nur solche, die in der Lage sind, einen Teil aus dem Ganzen so zu befassen, der also ins Ganze des Menschen noch so wenig integriert ist, so wenig besessen (vom Zentrum beherrscht) wird, daß er ein Eigenleben entwickelt, und zu wuchern beginnt, weil ihm jene Bestimmung fehlt, die ihn zum Teil eines Ganzen - zum Organ in einem Organismus - werden läßt. Es ist also einfach, aber gewiß nicht simpel. 

 Aber streng genommen ist das, was La Roche da empfiehlt, nicht nur falsch, sondern bequeme Lüge, die ihr Image, das sie generieren soll, aus dem oberflächlichen Geist der Zeitdummheit bezieht.







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Freitag, 5. Juli 2013

Vorgänge welcher Art? (2)

Teil 2) Der Mensch ist immer ganz




Denn begreift man Krebs als Phänomen der Des- oder Nichtintegration von Zellen (bzw. Körperteilen) in eine Ganzform - in Krebszellen fehlt ja genau dieser Begrenzungsfaktor gesunder Zellen, der also die Form als Wachstumssteuerung bestimmt - so zeigt sich also auch darin, daß der Mensch über die Artgrenze hinaus (und: er ist sich selber Art, jeder Mensch für sich) nicht integrieren kann. Er hat kein Art-Allgemeines, in das hinein er sich "auflösen" kann. Er ist nur personal und ganz möglich.

Das passiert bei Tieren prinzipiell nicht, sie gehen immer in ihrer Art auf, ihr Leben endet auch in der Art, ihr Lebenshöhepunkt ist ihr Beitrag zum Bestehen der Art. Viele Tierarten sterben überhaupt nach der Fortpflanzung, dies als Indiz für diese Aussage. Anders beim Menschen, wo jedes Individuum Selbstzweck ist. Deshalb ist diese prinzipielle Abstoßungsreaktion beim Menschen auch unter Menschen zu beobachten. Eine Wahrheit, die in der Diskussion um Organtransplantationen  gefließentlich verschwiegen wird. Denn die "Lebensqualität" eines Trägers eines implantierten Organs ist katastrophal. Neben der "Gewinnung", die bei lebensnotwendigen Organen einer Tötung des "Spenders" gleich kommt. Denn totes Gewebe kann prinzipiell nicht übertragen werden. Und dazu muß es einem präsenten seelischen, informierenden, aktivierenden und formierenden Impuls angehören. 

Je komplexer ein Lebewesen ist, desto weniger ist in seinen Teilen das Ganze präsent, desto mehr ist es von einer Mitte aus bestimmt. Was der Vergleich Pflanze - wo sich aus einem abgeschnittenen Ast eine neue Pflanze entwickelt - und höherentwickeltes Tier bereits zeigt. Eigentlich müßte man beim Menschen also davon ausgehen, daß er als geist-seelisches Wesen als rein biologischer Zellvorgang gar nicht zu begreifen, damit auch nicht "herzustellen" ist. Wäre da nicht die Ungewißheit, wie die Bindung der Persona als Idee bzw. überhaupt einer Idee an physische Prozesse - das Leib-Seele-Problem also - aussieht.

Prinzipiell könnte man davon ausgehen, daß diese Vorgänge der Verschmelzung von Zellen, bei denen es ja auch bei natürlicher Fortpflanzung prinzipiell um die Vorgänge im Kern geht - wenngleich immer im Actu Gottes, des Seins gründend, das im Zeugungsvorgang tatsächlich als Seiendes neu entsteht - sich eng an diese Wesentlichkeit (im Eros, einer grundsätzlichen Zueinanderbewegung von Form und Stoff) anschließen. Auch eine in-vitrio-Befruchtung "funktioniert" ja, und hat einen Menschen zum Ergebnis. Wenn diese Vorgänge (die etwas großsprecherisch als "Klonen des Menschen" bezeichnet werden: jeder Zeugungsakt ist eine Art von Klonvorgang) also einen wirklichen Embryo hervorbringen, als Imitation der technischen Vorgänge beim Zeugungsakt, dann ist dieser Prozeß Tötung bzw. Mord.

Neben dem immer horriblen Vergehen, daß ein Mensch niemals Zweck sein darf. Er muß sich selbst Zweck sein. Wer dieses Tor aufstößt - und es ist ja längst aufgestoßen - öffnet Schleusen zu einer wahren Horrorzukunft. Die mit irrationalen Ängsten vor "homunculi" - Menschengestalten, die wie Menschen aussehen, aber keine Menschen sind - überhaupt nichts zu tun haben. Diese Ängste sind wiederum nur möglich, wenn davon ausgegangen wird, daß es "kein Ich" gibt: Keine Trägersubstanz, die einen Menschen begründet, unabhängig von seiner Ausgestaltung in ein Selbst. Den Menschen so, als reinen Prozeß zu sehen, ist übrigens (fast möchte man sagen: klammheimlich) längst weitvertreiteter Ansatz in Philosophie und Psychologie. Er ist der uralten, offenbar unausrottabaren, aber immer verworfenen weil logisch irrenden Sichtweise der "sukzessiven Beseelung" vergleichbar.*

Im übrigen muß man abwarten, wieweit die Forschungsergebnisse nicht ohnehin gefälscht sind. Es wäre nicht das erste mal, Prat führt einige Beispiele an. Und laut der Süddeutschen Zeitung wurden ja auch diesmal bereits Vorwürfe von Seiten anderer Forscher erhoben, und anderseits Fehler und vorschnelle, deshalb schlampige (falsche Photos) und zu wenig geprüfte Veröffentlichung zugegeben.





*Wer aber bestreitet - wie es der Skeptizismus tut - daß Logik Welt selbst spiegelt, wer im logischen Umkehrschluß bestreitet, daß nicht real, empirisch sein kann, was logisch widersprüchlich ist, auch wenn die (menschliche, sprachliche) Logik nie selbst Welt sein kann, nie den Anschluß ans Sein und die Wahrnehmung selbst ablegen darf, widerspricht sich nicht nur selbst, sondern bestreitet überhaupt die Fähigkeit zur Wahrheit und Welterkenntnis des Menschen. Zwar ist die Zutreffendheit der Logik als Bezug zur Vernunftstruktur der Welt nicht selbst einfach logisch beweisbar, aber alle empirischen Vorgänge lassen diesen Schluß als richtige Prämisse und damit aus Vernunft zu. Hinter diesen skeptizistischen Ansätzen steckt so gut wie immer ein Wille, das Wesen der Welt überhaupt irrational zu sehen, weil damit der Gewissenskonfrontation, der Schuld am besten aus dem Weg gegangen werden kann. Der Verfasser dieser Zeilen ist so gut wie sicher, daß solche Ansichten immer eine Absicht zu unvernünftigem Handeln verbergen sollen. Eine irrationale Welt ist aber zwangsläufig eine irre Welt absurder Ethik.





*050713*

Donnerstag, 4. Juli 2013

Vorgänge welcher Art? (1)

Das Vorgehen, das in der untenstehenden Graphik gut übersichtlich in seinem intentionalen Ablauf dargestellt ist, ist an sich nicht neu, nicht theoretisch. Die Forschungen in den 1920er Jahren (Speemann u. a.) haben diese Ergebnisse bei Tieren gezeitigt, seither ist kein theoretischer - lediglich ein praktischer - Fortschritt festzustellen, eher im Gegenteil, das Geschehen wird rein technisch zwar besser, in seinem Warum (Was passiert da?) aber weniger verstanden. 

Neu ist, daß man es am Menschen vollzieht. Zur ethischen Beurteilung ist die Frage zu klären, ob hier ein Mensch gezeugt wird. Ob also tatsächlich ein Embryo entsteht. Dafür spricht, daß sich aus dem hier "Embryo" bezeichneten Zellgefüge einzelne Organzellen "gewinnen" lassen - immer: angeblich. Denn das muß sich erst herausstellen. Aber dazu müßten sie informiert, also im Wachstum bereits ausspezifiziert sein. Und das heißt, daß sie von einem Gesamtorganismus aus bereits dazu disponiert - im Rahmen der Entfaltung eines Gesamtorganismus "eingeteilt", einem Entwicklungsfeld zugeteilt - wurden. Das Bestehen eines zum Menschen befähigten Gesamtorganismus aber bedeutet bei einer Verwendung für therapeutische Zwecke das Ausschlachten eines Menschen.

Aber das soll ja hier nicht der Fall sein. Hier seien aus normalen Körperzellen embryonale Stammzellen hergestellt worden. 

Wobei die Tierversuche ergeben haben, daß auch bei einer teilweisen Entfernung von Zellen in je bestimmten frühen Zellstadien diese Organe oder Körperteile wieder - wenn auch meist schwächer, kleiner - vom Grundorganismus ersetzt wurden. Was erst recht anzeigt, daß es sich um ein in sich vollständiges Lebewesen handelt, das von einer Ganzheit ausgeht, nicht "zusammengesetzt" oder fragmentierbar ist. Prinzipiell gibt es keine "Zellen an sich", neutral gewissermaßen. Sie stehen immer in einem Bezug zu einem Ganzen, einer Wesensmitte eines Lebewesens. Diese Wesensmitte, dieses Prinzip, das von einem ideellen Kern ausgeht der alle Einzelvorgänge formiert und korrdiniert, wird Seele genannt.

Das alles noch unabhängig davon gesagt, ob diese Forschungsergebnisse nicht doch einfach einen Zeugungsvorgang imitiert haben, und, ob diese Zellen wirklich von einem Menschen, in den sie implantiert werden, akzeptiert werden.

Prinzipiell finden sich im Menschen sämtliche Stufen des Lebens, aber nicht IN dieser Stufe, also im Ganzen umformiert, in eine neue Wesentlichkeit - Mensch - verändert. Selbst wenn technisch alles gleich ist, so ist ein Tierorgan, aber auch ein Organ eines menschlichen Spenders, vom Organismus als wesensfremd abgestoßen, kann technisch nur dort funktionieren, wo das menschliche Immunsystem, das Abwehr gegen alles einleitet, das als nicht dem Organismus vertraut, also gleich erkannt wird, vollständig unterdrückt wird.  Es zielt nicht auf Funktion, sondern auf das pure individualistische "Selbstsein" eines Dings als Ding.

Womit sich ein nächster Kreis schließt. Enrique Prat, Geschäftsführer des Instituts für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) in Wien, weist nämlich darauf hin, daß dieser vorgebliche Nutzen ohnehin gar keiner ist. Dies Forschung braucht also gar niemand, sie ist eine Sackgasse, und auch die Geldgeber ziehen sich längst zurück. Denn es hat sich herausgestellt, daß solcherart implantierte Stammzellen eine außerordentlich hohe Neigung zur Wucherung, zum Krebs haben. Weshalb man weltweit von solchen Therapieansätzen abgekommen ist, darin keine Zukunft sieht. Die liegt vielmehr etwa im "Verjüngen" je körpereigener Zellen. wo reife, ausdifferenzierte, nur mehr oder weniger begrenzt reformfähige Zellen in die Pluripotenz (eine Art "tabula rasa", bereit für Formung in jeder Richtung, wie die Embryonalzellen - eben: Stammzellen) zurückgeholt werden. Hier ist mit keinen Abstoßungs- und Wucherungsreaktionen zu rechnen.











Teil 2 morgen) Der Mensch ist immer ganz



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Samstag, 3. Juli 2010

Zwei Ursachen von Krebs

Zwei Arten der Desintegration von Zellverbünden - Krebs, metaphorisch vereinfachend verkürzt, aber durchaus auch real - sind im Wesentlichen zu unterscheiden, die in einzelnen, auch in jeweiligen Stadien verschieden, durchaus zusammenwirken, als Pole zu verstehen sind, zwischen denen sich die Krebsentstehung abspielt.

Die eine ist die Desintegration durch "Ignoranz", also vergleichbar der Aussperrung eines Teiles eines Ganzen, woraufhin dieser - isoliert - Eigenleben entfaltet. Mißverstandene Art, Selbstbesitz erlangen zu wollen, zum Beispiel (sehr vereinfacht) voluntaristische Bestrebung ("Moralismus") ist durchaus darin inbegriffen. Hierein fallen also auch die meisten jener Fälle, wo seelische Zusammenhänge mit Entstehung wie Verlauf der Krebserkrankung bestehen. Im Besonderen sei noch auf den zellulären Zustand der "Erschöpfung" hingewiesen, mithin Krebs auch als Alterserscheinung verstehbarer wird.

Die zweite Art ist die der Desintegration durch Überaktivität. Wo unausgesetzte Reizung eines Zellverbandes eine Autarkie (gewissermaßen) dieses Verbandes (beziehungsweise dieser Zelle oder Zellen) bewirkt, woraufhin er sich desintegriert, die Oberherrschaft des Ganzen (den Besitz durch diesen, also) verläßt, und solcherart zu wuchern beginnt. Dies kann auch durch Fremdinduktion eines Impulses geschehen, zum Beispiel durch Vergiftung mittelst verschiedenster organismusfremder (oder nur partiell fremder) Stoffe sein, gemeiniglich das, was man als "krebserregend" bezeichnet.

Eine unausgesetzte Entzündung sohin - als Erregung eines Zellverbundes verstanden, die zum Beispiel durch prinzipielle Integrationsunfähigkeit, sei es des Stoffes, sei es des Organismus selbst, immer oder auf die Dauer der Einwirkung beziehungsweise längere Zeit anhält - ist ebenfalls angetan, solche partielle Autonomie einzelner Zellverbände anzuregen. In dieser Ursachengruppe ist auch die Erregung durch mechanische Einwirkung inbegriffen. Vielfach tritt Desintegration auch durch Erschöpfung einzelner Zellverbände ein, da der Tod eines Organismus beziehungsweise in direktem Zusammenhang - als umgekehrtes Verhältnis - mit der Impulsfrequenz steht: hohe Impulsfrequenz bewirkt früheren Tod.


*030710*