Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Freitag, 11. Februar 2022
Da haben wir ja den Übeltäter
Freitag, 20. August 2021
Wenn unsere Arbeit ins Weltall verdunstet (1)
Mit einer Mischung von Trauer und Wut liest man die Ankündigung der Bäckerinnung, daß ab Herbst die Brotpreise um 120 Prozent steigen sollen. Wie überall, nützt auch diese Branche die von der Politik angerichtete und weiter und weiter verstärkte Verwirrung, um den Erlösdruck, der vor allem ein Kostendruck und eine Krisenabfederung ist, zu mindern. Das ist zwar verständlich, aber nicht rechtfertigbar, und warum werden wir gleich sehen.
Die Innung spricht natürlich davon, daß es um "notwendige Kostenwahrheiten" gehe. Denn die Kosten seien in diesen Monaten radikal gestiegen. Kosten, die vor allem durch den Bereich entstehen, der in globalisierten Zeiten zum Schlüssel sämtlicher Kosten wird - Transport. Der durch die politisch verordnete Umstellung der Fahrzeuge auf Elektroantrieb noch nicht einmal angefangen hat, sein schreckliches Gesicht zu zeigen. Ein Gesicht, das die Bevölkerungen durch immer höhere Preise erschreckt. Die einen Einkaufsbereiche abzapfen, der vor allem die unteren Einkommensschichten massiv weil existentiell trifft.
Montag, 31. Mai 2021
UFOs gibt es stets zu bestimmten Zeiten
Sonntag, 17. Januar 2021
Von Voodoo, Vernunft und Wünschen (2)
Teil 2) Alles ist in einem Prinzip zusammenzufassen:
Wer ist Herr über Leben und Tod
Der von einer anderen Seite ohnehin - und das alles also innerhalb eines halben Jahres! in diesen vergangenen Monaten sind, werte Damen und Herren, im Schatten des Wellengekräusels der "Corona-Pandemie" ganz bedeutende Grundsätzlichkeiten passiert, die aber kaum zur Aufmerksamkeit kamen, denn Grundsätze sind immer geistigerer Natur als Konkretionen, und damit den Sinnen kaum noch erkennbar weil nur noch ableitbar! - bereits entgegengekommen wird, nämlich der der Sterbehilfe.
Die bereits per Gesetz in Österreich von einem "freiwilligen" Akt zu einem von außen durchführbaren, und damit verhängbaren wurde. Mit der Tatsache, daß die Beihilfe aus der Strafbarkeit herausgenommen wurde, wird nunmehr eine Praxis installiert, die in ihren Randbereichen bereits jetzt und von Anfang an von einer von außen auferlegten Sterbe-Nach-Hilfe immer weniger unterscheidbar wird.
Das läuft zumindest über die Frage, die auch für die Politik von so großer Bedeutung ist: Die nicht über die Sinne, sondern nur über die Abstraktion entscheidbare Frage nach dem "Willen" des Sterbenden. Der nunmehr von einem Außenstehenden interpretiert und definiert wird.
Aber wovon ist das wiederum als gängige Praxis schon seit langem initiiert worden? Von der scheinbar so harmlosen, kaum in der Öffentlichkeit diskutierten sogenannten "Patientenverfügung", in der jeder einem ausgewählten Nächsten das Recht zugestanden wird, den eigenen Willen zu interpretieren.
Man sieht an diesem Fall also sehr gut, wie ein Prinzip nächste Fakten nach sich zieht, die zuerst noch wie völlig andersgeartete, also leicht unterscheidbare Fakten gewirkt haben. Aber sie werden von Prinzipien berührt, und somit zieht ein Faktum das nächste nach sich, das von diesem Prinzip berührt wird.
Dabei übersehen wir hier einmal das nächste Prinzip. Denn man muß davon absehen, daß der Staat erstmals den sogenannten "assistierten Selbstmord" und sogar den Selbstmord überhaupt aus der Strafordnung ausgliedert! In der er sich bis dato befand: Selbstmord ist (oder war) bislang eine Straftat! Der Leser möge sich daraus die Stellung des Einzelnen zu Umgebung, Ort und Volk ableiten.
Somit ist aber prinzipiell die Tötung eines anderen außer Strafe gestellt. Ob diese Tötung - und die ist es nach wie vor! - eine Straftat ist oder nicht wird nun nur noch von (fallweisen) "Interpretation" abhängig gemacht.
Auch diese erst jüngst gefällte höchstrichterliche Entscheidung ist also eine Grundsatzentscheidung, die sich nicht nur selbst gar nicht an "Fällen", sondern an im Recht bereits vorhandenen Grundsätzen orientiert hat.
Aber damit ist klar, daß sich nächste Fallentscheidungen anschließen werden. Die jeweils an die verschwimmenden Grenzen zu Grundfragen des Rechts anschließen in der eine gelebte Tatsache zum Recht werden wird (denn das tut das Leben: Es SETZT zumindest tendenziell Recht). Somit ist auch von dieser Seite das Recht auf Leben, das in jedem Volksempfinden auch eine Pflicht (also beidseitig) ist, außer Kraft gesetzt.
Damit fällt der Mord selbst. Weil seine Definition ins Neblichte absinkt.
Aber gehen wir weiter zurück. Und stellen die Frage: Warum und wie sind wir so weit gekommen? Ganz einfach: Weil dieses Lebensrecht bereits durch die Verhütung und der darin enthaltenen Frage nach "gewolltem und ungewolltem Leben" entschieden wurde: Der Mensch hat das Recht, einen Naturakt zu setzen und dessen Folgen aber dann nach "gewollt" oder "ungewollt" zu beurteilen.
In dieser Grundsatzentscheidung über die Entstehung von Leben, über dessen Ent-Bindung von ihrem natürlichen Entstehungsakt (Geschlechtsverkehr) folgte unausbleiblich die Abtreibung, und so mancher hat damals davor auch gewarnt weil das gesehen. Von diesem mit der Verhütung mitgeschleppten Virus - pardon: Prinzip - war der nächste Schritt klein. Und der war die Einführung der Euthanasie.
Das in der Verhütung enthaltene Prinzip war nämlich tendenziell (er "fiel" also in diese Richtung), über lebenswertes und lebensunwertes Leben zu befinden. Das lag in der Bewertung des Sexualaktes, den man aufteilte, sezierte gewissermaßen, und so seiner ganzheitlichen Natur beraubte, zur Funktion machte.
Verhütung - Zwangsimpfung - Eugenik. Die Linie ist klar. Sie macht explizit, was schon vor hundert Jahren in zahlreichen (!) Staaten dieser Welt gang und gäbe war. Nicht nur in Deutschland, wo es nach dem Krieg dämonisiert werden mußte, um die aus geostrategischen Gründen durchgeführte Vernichtung Deutschlands zu rechtfertigen. Sondern schon Jahre VOR Deutschland in Skandinavien, in den USA und in der Schweiz.
Nicht nur, aber eben dort gab es die Zwangssterilisierung von "Lebensunwerten", von Erbgeschädigten, von Geistesgestörten, von Schwachsinnigen, von Unintelligenten, von ... einfach "abstoßenden" Menschen. Mit der Hauptfrage: Wollten diese Kretins nicht selbst, daß sie ihr dumpfes Leben gar nie bekommen hätten, könnten sie diese Frage überhaupt entscheiden? Das brachte im Interesse der Volksgesundheit per Gesetz hunderttausenden, wenn nicht Millionen Menschen die Zwangssterilisierung. Und es war möglich, weil die Impfung per Zwang bereits Gesetz gewesen war.
Wo aber liegt die Wahrheit in dieser Frage? Sie liegt darin, daß es in der Schöpfung insgesamt nicht um bestimmte Aktualisierungen und Erkenntnis- oder Rationalitäts-Stufen als Kriterium des Menschseins geht, wie aber schon bei Descartes erstmals zum Kriterium des Menschseins überhaupt wurde ("Cogito ergo sum" - ich bin nur, weil und soweit ich "denke"), sondern um das, was Jesus selbst in mehreren überlieferten Geschehnissen mit "Selig die Armen im Geiste" und als gewisse "Stufe des Kindseins" bezeichnet hat. Das gerade auch den geistig nicht "Erwachsenen" nicht nur einschließt, sondern sogar zum bevorzugten Menschen per se macht.
Denn er hat etwas, das wir Rationalitätsmaschinen nicht mehr haben: Er hat die Kluft zwischen Gut und Böse nicht und damit sogar überwunden. Weil er auf der Stufe des Vor-Erbsündlichen Menschseins steht. Daß er insgesamt nicht "gut" oder "böse" werden kann weil nicht entscheidet, macht ihn erstens generell aber "gut", und zweitens gemahnt es an die Ausrichtung des Menschen auf eine Gesellschaft, auf den Nächsten.
Und erinnert an das Wesen der Schöpfung als unfaßbares, gigantisches System der Hierarchie, der HEILIGEN ORDNUNG. In der eines dem anderen zur Nahrung wird - und somit nicht sich selbst gehört, auch nicht der MENSCH, auch nicht diesem sein Leben.
Was durch jeweilige Verhältnisse im Rahmen einer nie vermeidbaren, von uns Erwachsenen aber in gewissem Rahmen (als sittliche Entscheidung) mitbestimmbaren weil WÄHLBAREN Autoritätsbeziehung geschieht. In der wir dann unsere Urteilskriterien VON AUSZEN erhalten. Als Norm, als Gesolltes, als Sein überhaupt.
Es ist immer eine Offenbarung, die uns zeigt, was über uns steht, und wonach wir uns also ausrichten müssen. Wobei die menschliche Kette in Jesus Christus endet (und beginnt).
Aber egal welcher Mensch, immer ist er Abbild Gottes, und aus diesem selbst hervorgegangen: Als Geschöpf, als bejahtes Sein und somit als gewolltes Glied in diesem Spiel eines unendlichen Gottes.
Der sich in einem unfaßbar schönen Theater der Schöpfung an sich selbst erfreut, und uns Menschen - in Jesus Christus - in diese Freude mit hineinholt. Ungeschuldet, aus freiem Willen, und aus reiner Liebe.
Freitag, 15. Januar 2021
Von Voodoo, Vernunft und Wünschen (1)
Wir haben ein Phantom aufgeblasen, das die Dimension eines gigantischen Wahnbildes bekommen hat, und stehen nun in der verzweifelten Situation, an die Wand gedrückt zu werden, weil eine Schreckensbotschaft nach der anderen den Eindruck wachsen läßt, daß wir in keinem Fall der Gefahren noch Herr werden:
Nächste gefährliche Mutationen (einer nie so wie kolportiert tödlich-gefährlichen Virengefahr, man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen!), noch raschere Ansteckungsgefahren, neue Krankheitsbilder, neue Gefährdungen ...
Wir werden von Hürden in Abläufen gejagt, und nicht von der Wirklichkeit. Statt noch die Erdung in der Wirklichkeit zu suchen und daraus die Wirklichkeit einer Gefahr (den Sinn, den logos) einzuschätzen, sind die beziehungsweise irgendwelche autoritativ zum Maßstab erhobene Abläufe selbst das Ziel unseres Betrachtens geworden. Damit geht es nur noch um die Störung solcher Abläufe als Grundlage der Urteilsfindung zur Formierung unseres Handelns.
Haben wir es mit dieser Corona-Pandemie aber damit nicht längst mit Ausweglosigkeit zu tun, oder stehen wir nicht kurz vor einer Situation der Verzweiflung? Ist nicht dieses wilde, unkontrollierte, grotesk weil so erschreckend offen irrationale Um-sich-Schlagen der Politik verräterisch weil typisch? Wobei auch der Alltag schon davon durchwirkt ist, denn begegnen uns nicht auch im Alltag auf Schritt und Tritt irrational agierende Mitmenschen? Ist das alles nicht Wesensmerkmal einer Traumatisierung?
Greifen wir nun diesen Zwang heraus. Der ein im Namen eines höheren Gutes - "Volksgesundheit" - verordneter Zwang zur Erduldung einer staatlich verordneten und durchgeführten Körperverletzung ist.
Was ist das Prinzipielle, das daran jeden Menschen mit ein wenig Verstand stören muß? Was ist es außerdem, das diesen Schritt mit der Eugenik verbindet, woran er doch jedem Deppen sichtbar werden müßte?
Es ist die Tatsache, daß mit einem Impfzwang diese Körperverletzung in der erlebten und allgemein werdenden Werteordnung der Menschen zum Normalzustand wird. Zu einem dem Staat zugemessenen RECHT, die körperliche Integrität zu zerbrechen. Um eine Impfung zu installieren, die - wie jede Impfung, übrigens, dazu demnächst mehr - keine (jetzt wie zu irgendeinem späteren Zeitpunkt) wirklich (wissenschaftlich) nachweisbare (und nachgewiesene) positive Wirkung, aber ganz sicher nicht einschätzbare Nebenwirkungen hat. (Schon gar bei der nunmehr verhängten Corona-Impfung.)
Mit diesem dem Staat zuerkannten Recht ist aber eine Bresche geschlagen. Weil damit nächste beliebige Körperverletzungen, die durch dieses einmal akzeptierte, damit zum Rechtsempfinden der Menschen werdende Recht auch zur Rechtsnorm werden wird. In deren Rahmen weitere Zwangsmaßnahmen legitimiert werden.
Wir reden hier aber nicht von einer bloßen Möglichkeit, die verhindert werden könnte. Sie wird nicht verhindert werden können, und das ist eine absolut sicher vorhersagbare Zukunft. Denn mit der Zwangsimpfung wird das Tor zur Eugenik generell noch weiter aufgestoßen, als es ohnehin bereits ist. Der Unterschied zwischen der Durchtrennung des Samenstranges beim Mann, der Sterilisierung der Frau und dem Durchstoßen der Haut mit einer Injektionsnadel ist vom Prinzip her nicht mehr vorhanden. Und aus diesem Prinzip wird auch der konkrete Fall erwachsen, das ist schon aus dem Wesen eines Prinzips her aussagbar.
Somit, werte Damen und Herrschaften, somit kann man mit Sicherheit sagen, daß ein Impfzwang jedes Staatsvolk direkt ins Reich der "Zuchtwahl" (vulgo Eugenik) versetzt.
Fortsetzung am kommenden Sonntag mit Teil 2) Alles ist in einem Prinzip zusammenzufassen: Wer ist Herr über Leben und Tod
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Mittwoch, 5. August 2020
Der Schrecken des Cor*
Das alles tut man, um die Zahl der Testungen nach oben zu treiben, um die Gesamtzahl der Fälle ausreichend dramatisch zu schildern. Was bei einer fortlaufend fallenden Infektionszahl ("Fälle") immer schwieriger wird. Man überlegt deshalb nicht nur die Entwicklung von Home-Tests (die jeder selbst durchzuführen hat, was per Internet bzw. social media abzugleichen sein wird), wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu hören ist, die Testungen nach dem 80millionsten Getesteten im Wochentakt zu wiederholen. Die Wissenschaft arbeitet bereits an einer Ausforschung der Wirkungen von Covid19, und ist nahe dran zu beweisen, daß jede Immunität nach vielleicht bald zwei Wochen erlischt.
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| Graphik Robert Koch Institut |
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| Photo Tichys Einblick |
Irrt so wie jene dutzende, höchstens freilich hunderte Reichsbürger, Rechtsradikale oder (meist und) Verschwörungsfanatiker und gewaltbereite, verstörte Corona-Idioten, die in Berlin und anderen Dörfern gegen das energische Vorgehen der Politik und gegen den Volkstod protestieren. (Wobei der Leser nicht übersehen sollte, daß sich das Ansteigen von Corona und Rechtsradikalismus in einer hohen Korrelation befindet.)
Wir erleben es doch alle, jeder für sich, man muß nur die Augen aufmachen. Sehe man sich den Sommer 2020 an. IST DAS NOCH NORMAL? Mal Regen (und wie viel!), dann wieder Sonne (und wie heiß!), dann wieder nichts. Keiner kann noch den Istrienurlaub oder auch nur das nächste Wochenende planen. Das war früher anders. Das ist nicht normal.
Das Volk steht deshalb eisern hinter seinen Führern, und verbarrikadiert sich hinter Seuchenschranken und Mund-Augen-Ohren-Nasen-Schniedelschutz und unter Aluhüten, denn schon mehren sich die Zeichen, daß Außerirdische landen werden. Wir sind nicht trotzig und kindisch, wir sind überzeugt, und flehen um die Zweite Welle. Wo muß man unterschreiben?
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| Des Rätsels Lösung? Bei der Love-Parade hielten sich die meisten in den Büschen auf! |
Montag, 15. Juni 2020
Als wir noch die Hände schüttelten (5)
Wissen kann man nur das Unsichtbare. Sichtbares schafft keine Sicherheit des Wissens, sondern belegt es höchstens.Kritiker der zweiten Stunde, sozusagen, die zwar nicht da waren, als es darum ging, Entscheidungen zu treffen - da war alles bekanntlich "noch nicht so absehbar", und am Anfang hat ja die Regierung deshalb auch alles richtig gemacht, ABER dann ... - sondern die nachträglich (aber natürlich "bald") "erkannten", daß da etwas schief läuft. Die davon schwafeln, daß es so etwas wie "Evidenz aus empirischen Materialien" gebe, daß also der alte Erkenntnisgrundsatz, daß es nur geistige Sicherheit in einer Entscheidung gebe, niemals eine solche aus "Empirie", mit einem eleganten Lächeln aus dem Bett schmeißen.
Die sich auf die angebliche Wahrheit schaffende Wirkung von Evidenz berufen, wollen nur die für Wahrheit unerläßliche Verantwortung abwälzen, und "auf der sicheren Seite" landen, weil die Belege wichtiger sind als die geistige Gewißheit.
Es sind dieselben, die Jesus am Kreuz aufgefordert haben, herabzusteigen, wenn er der Messias ist. Es sind die Hosianna-Rufer vom Palmsonntag, die einen König wollen, der Brot vermehrt und Armeen aus dem Boden stampft.
"In der Kirche kannst schnell was werden, die ist ein ideales Sprungbrett. Das geistige Niveau ist niedrig, weil sie ein Sammelbecken für Leute ist, die im Leben Nieten sind, hier aber endlich auch etwas werden können. Denn es gibt so unendlich viele Titel und wichtige Positionen zu vergeben. Was sie, einmal drin, voll Dankbarkeit auch dann gerne selber tun, weil sie für jeden dankbar sind, der aus der Welt kommt und ihnen das Goderl kratzt. Nur eines mögen diese Leute halt gar nicht: Jemanden, der wirklich gescheiter ist wie sie. Sei also vorsichtig!"
Freitag, 12. Juni 2020
Als wir noch die Hände schüttelten (4)
Die größten Kritiker der Verschwörungstheoretiker sind selber welche.
Wie eine Staatsregierung "wissenschaftlich basiert" durchdreht
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| Bildquelle: Star Tribune |
Jede helfende Hand wird gebraucht, verbreitete Frau Landwirtschaftsminister Köstlinger angesichts dramatischer Entwicklungen, wo sich die Personalsituation überall zuspitze.
Das ist deshalb von erheblicher Bedeutung (wenn wir einmal davon ausgehen, daß dieses Coronageschichterl eine "Epidemie" - vulgo Seuche - war) weil es schon in früheren Zeiten ein probates Mittel gegen Seuchenausbreitung gab. An das zahlreiche "Choleraspitäler", die noch in der Gegend herumstehen, erinnern. Es waren isolierte, in Abstand von der Zivilisation gehaltene Sonderkrankenhäuser, in denen spezifisch Kranke behandelt wurden. Im Grunde gibt es auch heute kein alternatives Mittel gegen die Ausbreitung einer Seuche als Isolation der Betroffenen (sic!)
DAFÜR ist bzw. war die Spitalsreserve, die das Bundesheer bis vor etlichen Jahren vorgehalten hat. Und die auch jetzt eine kommode Krisenvorsorge gewesen wäre. Die in allen Überlegungen VOR einem Shutdown eine große Rolle hätten spielen können! Denn das Argument, man hätte dies und das tun MÜSSEN, weil sonst die Spitalskapazitäten (wie in anderen Ländern) ÜBERFORDERT worden wären, HÄTTE DANN GAR NICHT GEGOLTEN.
Alle diese Krisenvorsorgemaßnahmen hat die Politik vor gut 10 Jahren in einem nicht näher begründbaren Vertrauen auf Zivileinrichtungen oder die Wirtschaft selbst "verteilt", sprich: sie dem Zufall überlassen. Wie vom Wiener Falter öffentlich gemachte Berichte aus dem Wiener Bundeskanzleramt belegen, hat genau das NICHT funktioniert, und war Ursache für viele "Not-"=Panikreaktionen. Infolgedessen mußten tausende Soldaten in Supermärkten, Logistikzentren und der Post unter Umständen unverzichtbare Infrastruktur aufrechthalten, die von manchen als "sklavenartig" bezeichnet wurden.
Ohne die früher immer vorgehaltene Sanitätsreserve des Bundesheeres hat sich also jede zukünftige Regierung in einem Ernstfall dieser und anderer Art unnotwendig und sogar unverantwortlich unter Druck gesetzt.
Laut Aussage eines Wiener Spitalsmanagers wurde der Regelbetrieb in Hinblick auf eine (nie eingetretene) Schwemme an Corona-Patienten fast vollständig heruntergefahren.
Und der Chef des Roten Kreuzes erzählt mit dem Brustton des sicheren Wissens von einer "Zweiten Welle im Mai". Was rechtfertige, daß die Regierung "etwas tue", um alle diese Organisationen zu unterstützen.
So arbeiten Regierungen, die betont "vernunftbasiert" handeln. Und sich auf die zuverlässigen Modelle der Wissenschaft berufen. Wer sich das aus heutiger Sicht ansieht, hat nicht zu Unrecht mit "amorphen Aggressionspotentialen" zu kämpfen. Denn es bleibt nur eine Frage: Von welchen Menschen werden wir bestimmt? Welche Menschen sind das, die dermaßen haarsträubend agieren?
Freitag, 15. Mai 2020
Dabei hatte er eine vernünftige Gesellschaft erhofft
Die Leichtigkeit, mit der hier das Grundgesetz von der Politik ausgehebelt wird, und vor allem die Gleichgültigkeit, mit der die Bevölkerung reagiert, hat ihn regelrecht entsetzt! Das hätte er nie geglaubt. Wo sind die Juristen, die sich damit auseinandergesetzt und kritisch befaßt haben!? Soll das Demokratie sein?
Wenn wir nicht mehr wissenschaftlich diskutieren können, befinden wir uns nur noch im Aberglauben. Stattdessen befinden wir uns in einem Klima der Denunziation, wo eine Bevölkerungs- und Meinungsgruppe die andere ans Messer liefert.
Und das ganz sicher ohne jede Wissenschaftsgrundlage, die wenigstens Kriterien für Ordnung und verantwortliche Entscheidungen bieten könnte. Wissenschaft wird stattdessen politisch mißbraucht. Die Maßnahmen stützt sie nämlich nicht. Dennoch wird so getan, als würde sie "alternativlose Antworten" liefern.
Wissenschaftlichkeit ist eine Haltung. Eine Haltung der ständigen, nie abgeschlossenen Offenheit für Wirklichkeit, Realitätsfunde und Daten. Diese - Tatsachen - wiederum können nur durch Thesen und Theorien zu Fakten selektiert, gesammelt und geordnet werden. Damit ist aber Wissenschaft nie in der Lage jene Sicherheit zu ergeben, die Handeln braucht oder gerne hätte. Handeln, Verantwortung ist immer eine menschlich-sittliche, moralische Leistung.
Ein Abschieben von Verantwortung auf Wissenschaft ist deshalb nie möglich. Umgekehrt ist es der Wissenschaft genauso unmöglich, Handlungen zu empfehlen oder aufzuzeigen. Wissenschaftler können bestenfalls und in aller Ungewißheit sagen, daß "wenn" möglicherweise "dann" eintritt.
Dabei spielt es gar nicht die entscheidende Rolle, wenn man falsche Entscheidungen trifft. Wenn Frau Merkel an das glaubt, was sie beschließt - gut. Entscheidend ist dann aber, ob die Bereitschaft da ist zuzugeben, daß politische Maßnahmen auch wieder abgeschafft werden müssen, wenn sich ihre Sinnlosigkeit herausstellt. Bei der Corona-Angst ist längst eine rote Linie überschritten.
Die Zahl der Menschen, die die derzeitigen Maßnahmen akzeptieren, schrumpft von Tag zu Tag. Weil immer mehr davon schwer getroffen und existentiell ruiniert werden. Dabei kann man kann nicht einmal mehr (gemeinsam) trauern - die Kirchen sind geschlossen!
Man muß sofort nachdenken, ob diese Maßnahmen (noch) gerechtfertigt sind. Aus der Wissens-, aus der Faktenlage. Und dann muß man sie aufheben, wenn man zu diesem Schluß kommt, und verkünden: Die Epidemie ist vorüber!
Es ist - und das hat sich nun gezeigt - in diesem Land unglaublich leicht, zu putschen. Man kann nur hoffen, daß wenigstens die Juristen bald aktiv werden und diesen Spuk beenden. Von den Medizinern ist nämlich nicht zu erwarten, daß sie der Politik klar machen, daß die Restriktionen aus medizinischer Sicht überhaupt keinen Sinn ergeben.
Dienstag, 12. Mai 2020
Eine mal locker gestrickte Indizienkette
Wobei: Hat es die wirklich? Oder sind das nicht alles nur statistische Zahlen? Wir müssen auf jeden Fall noch einige Monate abwarten, vorher ist keine Aussage zu machen, um dann sagen zu können, ob es insgesamt tatsächlich eine höhere Sterbeziffer als zu erwarten gegeben hat.









