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Freitag, 11. Februar 2022

Da haben wir ja den Übeltäter

Wie könnte man die unbedingte Notwendigkeit von Impfungen nicht nur bestätigen, sondern sogar das Dringlichkeitsbedürfnis noch deutlich erhöhen? Wie die Angst vor diesen winzigen Unbekannten, die doch jeden befallen und töten können, nicht nur bestätigen, sondern sogar ins Unermeßliche steigern?

Richtig. Man zettelt eine Diskussion an, daß DAS VIRUS aus einem Labor in Wuhan ausgekommen sei. Also GIBT es dieses Coronavirus, und nicht nur das, es ist eine umgeschmiedete Kriegswaffe.

Damit hat man den Stoff geschaffen, aus dem das weltweite dramtische Bedürfnis der Menschen bedient wird. Und was immer aus den unzähligen Widersprüchen in den Köpfen und Herzen der Menschen - aller! Menschen - an Zweifeln und seltsamen Gefühlen etnstanden sein mag, es findet so seine Ableitung und Bestätigung. Richtig, ich habe es ja gleich gewußt, daß da was nicht stimmt. Und jetzt wird es sogar bestätigt und zugegeben.

Freitag, 20. August 2021

Wenn unsere Arbeit ins Weltall verdunstet (1)

Mit einer Mischung von Trauer und Wut liest man die Ankündigung der Bäckerinnung, daß ab Herbst die Brotpreise um 120 Prozent steigen sollen. Wie überall, nützt auch diese Branche die von der Politik angerichtete und weiter und weiter verstärkte Verwirrung, um den Erlösdruck, der vor allem ein Kostendruck und eine Krisenabfederung ist, zu mindern. Das ist zwar verständlich, aber nicht rechtfertigbar, und warum werden wir gleich sehen. 

Die Innung spricht natürlich davon, daß es um "notwendige Kostenwahrheiten" gehe. Denn die Kosten seien in diesen Monaten radikal gestiegen. Kosten, die vor allem durch den Bereich entstehen, der in globalisierten Zeiten zum Schlüssel sämtlicher Kosten wird - Transport. Der durch die politisch verordnete Umstellung der Fahrzeuge auf Elektroantrieb noch nicht einmal angefangen hat, sein schreckliches Gesicht zu zeigen. Ein Gesicht, das die Bevölkerungen durch immer höhere Preise erschreckt. Die einen Einkaufsbereiche abzapfen, der vor allem die unteren Einkommensschichten massiv weil existentiell trifft.

Montag, 31. Mai 2021

UFOs gibt es stets zu bestimmten Zeiten

Weil Gott Geist ist, weil Gott Liebe (und Geist der Liebe) ist, ist jede Idee eine Idee in Gottes Wissen, und deshalb vom Geiste Gottes bewegt. Diese Bewegung ist (im Archetyp der Dreifaltigkeit) in ihrem einen Ende eine der Weltschöpfung. Denn der Heilige Geist ist auch ein Geist der Schöpfung, und insofern er von Gott dem Vater und Gott dem Sohne ausgeht (und von diesem zu diesem, und zurück, gehaucht wird - Geist ist Wind, ist Luft) enthält er auch (wie Christus Pantokrator) der Christus, der die Weltkugel in der Hand hält.

Der Geist will Welt werden. Und somit stellt jedes Archetyp als Idee (denn Ideen Gottes sind Beziehungsorte, die ihr Wesen als Wesen der Beziehung ebenso sind wie enthalten) einen Beziehungsarchetyp dar. Denn jede Gestalt, alles was wir als Dinghaftes vor unseren Sinnen haben, ist immer Beziehungsausformung und -absicht.

Sonntag, 17. Januar 2021

Von Voodoo, Vernunft und Wünschen (2)

 Teil 2) Alles ist in einem Prinzip zusammenzufassen: 

Wer ist Herr über Leben und Tod


Der von einer anderen Seite ohnehin - und das alles also innerhalb eines halben Jahres! in diesen vergangenen Monaten sind, werte Damen und Herren, im Schatten des Wellengekräusels der "Corona-Pandemie" ganz bedeutende Grundsätzlichkeiten passiert, die aber kaum zur Aufmerksamkeit kamen, denn Grundsätze sind immer geistigerer Natur als Konkretionen, und damit den Sinnen kaum noch erkennbar weil nur noch ableitbar! - bereits entgegengekommen wird, nämlich der der Sterbehilfe. 

Die bereits per Gesetz in Österreich von einem "freiwilligen" Akt zu einem von außen durchführbaren, und damit verhängbaren wurde. Mit der Tatsache, daß die Beihilfe aus der Strafbarkeit herausgenommen wurde, wird nunmehr eine Praxis installiert, die in ihren Randbereichen bereits jetzt und von Anfang an von einer von außen auferlegten Sterbe-Nach-Hilfe immer weniger unterscheidbar wird. 

Das läuft zumindest über die Frage, die auch für die Politik von so großer Bedeutung ist: Die nicht über die Sinne, sondern nur über die Abstraktion entscheidbare Frage nach dem "Willen" des SterbendenDer nunmehr von einem Außenstehenden interpretiert und definiert wird. 

Aber wovon ist das wiederum als gängige Praxis schon seit langem initiiert worden? Von der scheinbar so harmlosen, kaum in der Öffentlichkeit diskutierten sogenannten "Patientenverfügung", in der jeder einem ausgewählten Nächsten das Recht zugestanden wird, den eigenen Willen zu interpretieren. 

Man sieht an diesem Fall also sehr gut, wie ein Prinzip nächste Fakten nach sich zieht, die zuerst noch wie völlig andersgeartete, also leicht unterscheidbare Fakten gewirkt haben. Aber sie werden von Prinzipien berührt, und somit zieht ein Faktum das nächste nach sich, das von diesem Prinzip berührt wird.

Dabei übersehen wir hier einmal das nächste Prinzip. Denn man muß davon absehen, daß der Staat erstmals den sogenannten "assistierten Selbstmord" und sogar den Selbstmord überhaupt aus der Strafordnung ausgliedert! In der er sich bis dato befand: Selbstmord ist (oder war) bislang eine Straftat! Der Leser möge sich daraus die Stellung des Einzelnen zu Umgebung, Ort und Volk ableiten. 

Somit ist aber prinzipiell die Tötung eines anderen außer Strafe gestellt. Ob diese Tötung - und die ist es nach wie vor! - eine Straftat ist oder nicht wird nun nur noch von (fallweisen) "Interpretation" abhängig gemacht. 

Auch diese erst jüngst gefällte höchstrichterliche Entscheidung ist also eine Grundsatzentscheidung, die sich nicht nur selbst gar nicht an "Fällen", sondern an im Recht bereits vorhandenen Grundsätzen orientiert hat. 

Aber damit ist klar, daß sich nächste Fallentscheidungen anschließen werden. Die jeweils an die verschwimmenden Grenzen zu Grundfragen des Rechts anschließen in der eine gelebte Tatsache zum Recht werden wird (denn das tut das Leben: Es SETZT zumindest tendenziell Recht). Somit ist auch von dieser Seite das Recht auf Leben, das in jedem Volksempfinden auch eine Pflicht (also beidseitig) ist, außer Kraft gesetzt. 

Damit fällt der Mord selbst. Weil seine Definition ins Neblichte absinkt. 

Aber gehen wir weiter zurück. Und stellen die Frage: Warum und wie sind wir so weit gekommen? Ganz einfach: Weil dieses Lebensrecht bereits durch die Verhütung und der darin enthaltenen Frage nach "gewolltem und ungewolltem Leben" entschieden wurde: Der Mensch hat das Recht, einen Naturakt zu setzen und dessen Folgen aber dann nach "gewollt" oder "ungewollt" zu beurteilen. 

In dieser Grundsatzentscheidung über die Entstehung von Leben, über dessen Ent-Bindung von ihrem natürlichen Entstehungsakt (Geschlechtsverkehr) folgte unausbleiblich die Abtreibung, und so mancher hat damals davor auch gewarnt weil das gesehen. Von diesem mit der Verhütung mitgeschleppten Virus - pardon: Prinzip - war der nächste Schritt klein. Und der war die Einführung der Euthanasie. 

Das in der Verhütung enthaltene Prinzip war nämlich tendenziell (er "fiel" also in diese Richtung), über lebenswertes und lebensunwertes Leben zu befinden. Das lag in der Bewertung des Sexualaktes, den man aufteilte, sezierte gewissermaßen, und so seiner ganzheitlichen Natur beraubte, zur Funktion machte.

Verhütung - Zwangsimpfung - Eugenik. Die Linie ist klar. Sie macht explizit, was schon vor hundert Jahren in zahlreichen (!) Staaten dieser Welt gang und gäbe war. Nicht nur in Deutschland, wo es nach dem Krieg dämonisiert werden mußte, um die aus geostrategischen Gründen durchgeführte Vernichtung Deutschlands zu rechtfertigen. Sondern schon Jahre VOR Deutschland in Skandinavien, in den USA und in der Schweiz. 

Nicht nur, aber eben dort gab es die Zwangssterilisierung von "Lebensunwerten", von Erbgeschädigten, von Geistesgestörten, von Schwachsinnigen, von Unintelligenten, von ... einfach "abstoßenden" Menschen. Mit der Hauptfrage: Wollten diese Kretins nicht selbst, daß sie ihr dumpfes Leben gar nie bekommen hätten, könnten sie diese Frage überhaupt entscheiden? Das brachte im Interesse der Volksgesundheit per Gesetz hunderttausenden, wenn nicht Millionen Menschen die Zwangssterilisierung. Und es war möglich, weil die Impfung per Zwang bereits Gesetz gewesen war.

Wo aber liegt die Wahrheit in dieser Frage? Sie liegt darin, daß es in der Schöpfung insgesamt nicht um bestimmte Aktualisierungen und Erkenntnis- oder Rationalitäts-Stufen als Kriterium des Menschseins geht, wie aber schon bei Descartes erstmals zum Kriterium des Menschseins überhaupt wurde ("Cogito ergo sum" - ich bin nur, weil und soweit ich "denke"), sondern um das, was Jesus selbst in mehreren überlieferten Geschehnissen mit "Selig die Armen im Geiste" und als gewisse "Stufe des Kindseins" bezeichnet hat. Das gerade auch den geistig nicht "Erwachsenen" nicht nur einschließt, sondern sogar zum bevorzugten Menschen per se macht. 

Denn er hat etwas, das wir Rationalitätsmaschinen nicht mehr haben: Er hat die Kluft zwischen Gut und Böse nicht und damit sogar überwunden. Weil er auf der Stufe des Vor-Erbsündlichen Menschseins steht. Daß er insgesamt nicht "gut" oder "böse" werden kann weil nicht entscheidet, macht ihn erstens generell aber "gut", und zweitens gemahnt es an die Ausrichtung des Menschen auf eine Gesellschaft, auf den Nächsten. 

Und erinnert an das Wesen der Schöpfung als unfaßbares, gigantisches System der Hierarchie, der HEILIGEN ORDNUNG. In der eines dem anderen zur Nahrung wird - und somit nicht sich selbst gehört, auch nicht der MENSCH, auch nicht diesem sein Leben. 

Was durch jeweilige Verhältnisse im Rahmen einer nie vermeidbaren, von uns Erwachsenen aber in gewissem Rahmen (als sittliche Entscheidung) mitbestimmbaren weil WÄHLBAREN Autoritätsbeziehung geschieht. In der wir dann unsere Urteilskriterien VON AUSZEN erhalten. Als Norm, als Gesolltes, als Sein überhaupt. 

Es ist immer eine Offenbarung, die uns zeigt, was über uns steht, und wonach wir uns also ausrichten müssen. Wobei die menschliche Kette in Jesus Christus endet (und beginnt).

Aber egal welcher Mensch, immer ist er Abbild Gottes, und aus diesem selbst hervorgegangen: Als Geschöpf, als bejahtes Sein und somit als gewolltes Glied in diesem Spiel eines unendlichen Gottes.

Der sich in einem unfaßbar schönen Theater der Schöpfung an sich selbst erfreut, und uns Menschen - in Jesus Christus - in diese Freude mit hineinholt. Ungeschuldet, aus freiem Willen, und aus reiner Liebe.


*130121*

Freitag, 15. Januar 2021

Von Voodoo, Vernunft und Wünschen (1)


Ein erstaunliches Video, das Magdalena Stampfer da gelungen ist, wir haben es unten eingefügt. Auf flickflackleichte Weise wird sachlich über die angebliche Corona-Impfung als angebliche Immunisierung des Volkes als Endpunkt der Pandemie und der unfaßbaren Maßnahmen informiert. Besser kann man kaum illustrieren, auf welchem lächerlichen Wünschen die Politik hier "Maßnahmen" baut. In Wahrheit wird wieder einmal in einem Rundumschlag viel gemacht, aber nicht gehandelt. 


TROTZDEM wird jeder, der sich gegen diese Impfung ausspricht, jeder, der nicht der Meinung beitritt, daß nun alles gut würde, in nicht näher mehr zu bezeichnende Ecken und Schreckensorte gestellt. Wer aber hat sie nun, die Vernunft? Und muß man nicht von dieser Art von Politik längst schon sagen, daß sie sich in einem Bereich zwischen Voodoo und kindlichem Wunschverhalten bewegt, aber ganz sicher nicht auch nur im Streubereich der Vernunft? Auf welche Tatsachen und wissenschaftlichen Ergebnisse kann so eine "Hoffnung" aufbauen? Die dann nämlich gar keine Hoffnung ist, sondern eben ... frommes Wünschen und Träumen von einer heilen Welt. Mit denen man der Wirklichkeit entflieht. Sonst nichts. Wir erleben eine kollektive Flucht vor der Wirklichkeit. 

Wir haben ein Phantom aufgeblasen, das die Dimension eines gigantischen Wahnbildes bekommen hat, und stehen nun in der verzweifelten Situation, an die Wand gedrückt zu werden, weil eine Schreckensbotschaft nach der anderen den Eindruck wachsen läßt, daß wir in keinem Fall der Gefahren noch Herr werden: 
Nächste gefährliche Mutationen (einer nie so wie kolportiert tödlich-gefährlichen Virengefahr, man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen!), noch raschere Ansteckungsgefahren, neue Krankheitsbilder, neue Gefährdungen ...  
Wir werden von Hürden in Abläufen gejagt, und nicht von der Wirklichkeit. Statt noch die Erdung in der Wirklichkeit zu suchen und daraus die Wirklichkeit einer Gefahr (den Sinn, den logos) einzuschätzen, sind die beziehungsweise irgendwelche autoritativ zum Maßstab erhobene Abläufe selbst das Ziel unseres Betrachtens geworden. Damit geht es nur noch um die Störung solcher Abläufe als Grundlage der Urteilsfindung zur Formierung unseres Handelns.

Haben wir es mit dieser Corona-Pandemie aber damit nicht längst mit Ausweglosigkeit zu tun, oder stehen wir nicht kurz vor einer Situation der Verzweiflung? Ist nicht dieses wilde, unkontrollierte, grotesk weil so erschreckend offen irrationale Um-sich-Schlagen der Politik verräterisch weil typisch? Wobei auch der Alltag schon davon durchwirkt ist, denn begegnen uns nicht auch im Alltag auf Schritt und Tritt irrational agierende Mitmenschen? Ist das alles nicht Wesensmerkmal einer Traumatisierung?


Wollen wir aber nun noch (vorerst) einen Punkt aus der Impf-Thematik selbst herausheben. Und das ist der immer wieder mitschwingende Zwang zu Impfen als Gesetz oder Verordnung, das die Bevölkerung zwingt, sich impfen zu lassen. Der in seiner Softversion recht wahrscheinlich ist, das heißt, daß zwar kein offiziell verhängter Zwang besteht, dieser Zwang aber indirekt durch die Zulassung eines sozialen Ausleseprozesses initiiert wird. Kein Zutritt zu diesem und jenem ohne Impfung. Da braucht es kein Gesetz mehr.

Greifen wir nun diesen Zwang heraus. Der ein im Namen eines höheren Gutes - "Volksgesundheit" - verordneter Zwang zur Erduldung einer staatlich verordneten und durchgeführten Körperverletzung ist

Was ist das Prinzipielle, das daran jeden Menschen mit ein wenig Verstand stören muß? Was ist es außerdem, das diesen Schritt mit der Eugenik verbindet, woran er doch jedem Deppen sichtbar werden müßte? 

Es ist die Tatsache, daß mit einem Impfzwang diese Körperverletzung in der erlebten und allgemein werdenden Werteordnung der Menschen zum Normalzustand wird. Zu einem dem Staat zugemessenen RECHT, die körperliche Integrität zu zerbrechen. Um eine Impfung zu installieren, die - wie jede Impfung, übrigens, dazu demnächst mehr - keine (jetzt wie zu irgendeinem späteren Zeitpunkt) wirklich (wissenschaftlich) nachweisbare (und nachgewiesene) positive Wirkung, aber ganz sicher nicht einschätzbare Nebenwirkungen hat. (Schon gar bei der nunmehr verhängten Corona-Impfung.)

Mit diesem dem Staat zuerkannten Recht ist aber eine Bresche geschlagen. Weil damit nächste beliebige Körperverletzungen, die durch dieses einmal akzeptierte, damit zum Rechtsempfinden der Menschen werdende Recht auch zur Rechtsnorm werden wird. In deren Rahmen weitere Zwangsmaßnahmen legitimiert werden.

Wir reden hier aber nicht von einer bloßen Möglichkeit, die verhindert werden könnte. Sie wird nicht verhindert werden können, und das ist eine absolut sicher vorhersagbare Zukunft. Denn mit der Zwangsimpfung wird das Tor zur Eugenik generell noch weiter aufgestoßen, als es ohnehin bereits ist. Der Unterschied zwischen der Durchtrennung des Samenstranges beim Mann, der Sterilisierung der Frau und dem Durchstoßen der Haut mit einer Injektionsnadel ist vom Prinzip her nicht mehr vorhanden. Und aus diesem Prinzip wird auch der konkrete Fall erwachsen, das ist schon aus dem Wesen eines Prinzips her aussagbar.

Somit, werte Damen und Herrschaften, somit kann man mit Sicherheit sagen, daß ein Impfzwang jedes Staatsvolk direkt ins Reich der "Zuchtwahl" (vulgo Eugenik) versetzt. 

Fortsetzung am kommenden Sonntag mit Teil 2) Alles ist in einem Prinzip zusammenzufassen: Wer ist Herr über Leben und Tod


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*130121*

Mittwoch, 5. August 2020

Der Schrecken des Cor*

Deutschland im Hochsommer 2020. Ein Land, fest in der Hand einer tödlichen Erkrankung, die von Dorf zu Dorf schleicht. Aber den Häschern der gefährlichen Volkserkrankung, die das Leben eines Landes und vieler Völker lähmt, entgehen immer weniger der Viren. Sie stöbern sie auf, hinter allen Kästen, und Getreidespeichern, hinter Fußmatten und Kochstellen, Autositzen und Funzelpetern. Bald wird auch der letzte Deutsche seinen Test absolviert haben, niemand kann ihn noch verbergen, und je mehr man testet, desto mehr findet man, wie das RKI berichtet.

Das alles tut man, um die Zahl der Testungen nach oben zu treiben, um die Gesamtzahl der Fälle ausreichend dramatisch zu schildern. Was bei einer fortlaufend fallenden Infektionszahl ("Fälle") immer schwieriger wird. Man überlegt deshalb nicht nur die Entwicklung von Home-Tests (die jeder selbst durchzuführen hat, was per Internet bzw. social media abzugleichen sein wird), wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu hören ist, die Testungen nach dem 80millionsten Getesteten im Wochentakt zu wiederholen. Die Wissenschaft arbeitet bereits an einer Ausforschung der Wirkungen von Covid19, und ist nahe dran zu beweisen, daß jede Immunität nach vielleicht bald zwei Wochen erlischt. 

Graphik Robert Koch Institut

Der Leser erkennt sofort die Gefahr. Und auch von der Klimawissenschaft kommt nicht gerade Ermutigendes. Durch den längst uneinholbar ausgelösten CO2-Klimawandel sind nur noch stürmische, feuchte Herbste zu erwarten. Was das für die Corona-Welle bedeutet kann sich jeder auf den verbliebenen sieben Zehen ausmalen. Denn Grippe war einmal, die Durchimpfungsrate ist in schwindelige Höhen gestiegen. Jetzt kommt Corona 20ff.  Jeden Herbst, jeden Winter, jedes Frühjahr neu.

Photo Tichys Einblick
Die Jagd auf das Übel lohnt. Das Halali ist in jedermanns Ohr. Wer meint, die Hitze des Hochsommers wäre genug, der irrt.

Irrt so wie jene dutzende, höchstens freilich hunderte Reichsbürger, Rechtsradikale oder (meist und) Verschwörungsfanatiker und gewaltbereite, verstörte Corona-Idioten, die in Berlin und anderen Dörfern gegen das energische Vorgehen der Politik und gegen den Volkstod protestieren. (Wobei der Leser nicht übersehen sollte, daß sich das Ansteigen von Corona und Rechtsradikalismus in einer hohen Korrelation befindet.)

Wir erleben es doch alle, jeder für sich, man muß nur die Augen aufmachen. Sehe man sich den Sommer 2020 an. IST DAS NOCH NORMAL? Mal Regen (und wie viel!), dann wieder Sonne (und wie heiß!), dann wieder nichts. Keiner kann noch den Istrienurlaub oder auch nur das nächste Wochenende planen. Das war früher anders. Das ist nicht normal.

Das Volk steht deshalb eisern hinter seinen Führern, und verbarrikadiert sich hinter Seuchenschranken und Mund-Augen-Ohren-Nasen-Schniedelschutz und unter Aluhüten, denn schon mehren sich die Zeichen, daß Außerirdische landen werden. Wir sind nicht trotzig und kindisch, wir sind überzeugt, und flehen um die Zweite Welle. Wo muß man unterschreiben?

Des Rätsels Lösung? Bei der Love-Parade hielten sich die meisten in den Büschen auf!

Du Mensch, aber, tue das Deine, und schütze Dich. Jeder nach seinen Kräften, alle zusammen, niemand für sich, keiner für alle, alle für keinen. Arbeiten wir gemeinsam am nächsten Lockdown, feiern wir die neue Solidarität in einer neuen Normalität. Clima, Korona, und die Milch wird auch viel früher sauer als früher.

Corona 2020, Modell Recycle 10 - Bald auch mit eingebauter Kältedusche


*040820*

Montag, 15. Juni 2020

Als wir noch die Hände schüttelten (5)

Apropos Verschwörungstheoretiker: Küchenpsychologe Raphael Bonelli fand mit der Corona-Krise (wie schon so oft gesagt: Linksliberale finden immer dann ein Korn der berechtigten Kritik, wenn Mißstände ihnen auf die Zehnen steigen; nur dann, und nur so weit) auch sein Korn. Und stellte dieses Video ins Netz. Untertitelt mit der Frage, ob man nicht dann überhaupt erst vernünftig ist, wenn man die Maßnahmen der Politik für so unvernünftig hält, daß sich die Frage stellt, um was in alles in der Welt sie bewogen hat, einen gigantischen psychischen, gesundheitlichen, wirtschaftlichen, sozialen ... Schaden anzurichten weil einen Total-Shutdown zu verfügen, der sich mit nichts begründen läßt. Außer daß er "noch mehr Schaden (welchen?!) abgewendet hat."
Wissen kann man nur das Unsichtbare. Sichtbares schafft keine Sicherheit des Wissens, sondern belegt es höchstens.
Kritiker der zweiten Stunde, sozusagen, die zwar nicht da waren, als es darum ging, Entscheidungen zu treffen - da war alles bekanntlich "noch nicht so absehbar", und am Anfang hat ja die Regierung deshalb auch alles richtig gemacht, ABER dann ... - sondern die nachträglich (aber natürlich "bald") "erkannten", daß da etwas schief läuft. Die davon schwafeln, daß es so etwas wie "Evidenz aus empirischen Materialien" gebe, daß also der alte Erkenntnisgrundsatz, daß es nur geistige Sicherheit in einer Entscheidung gebe, niemals eine solche aus "Empirie", mit einem eleganten Lächeln aus dem Bett schmeißen. 
Die sich auf die angebliche Wahrheit schaffende Wirkung von Evidenz berufen, wollen nur die für Wahrheit unerläßliche Verantwortung abwälzen, und "auf der sicheren Seite" landen, weil die Belege wichtiger sind als die geistige Gewißheit. 
Es sind dieselben, die Jesus am Kreuz aufgefordert haben, herabzusteigen, wenn er der Messias ist. Es sind die Hosianna-Rufer vom Palmsonntag, die einen König wollen, der Brot vermehrt und Armeen aus dem Boden stampft.
Aus welchem Holz Kritiker wie Bonelli (der in dem Video leider auch seinen widersprüchlichen Unsinn über die angebliche Wirkung von Masken verwurstet) geschnitzt sind, der ziemlich clever sein Tun und Wirken in den Rahmen eines flugs gegründeten "Religionspädagogischen Instituts - RPP Institut" gestellt hat, beweist der (weil er auch das Wort Gott als Möglichkeit neben Freud und Jung stellt gerade in Kirchenkreisen!*) hochgefragte Linke mit dem süßen oberösterreichischen Schwafelschnutchen schon dadurch, daß er so herbes Hinterfragen wie in diesem Filmchen seiner Verantwortung entschraubt und in die Hände der Zuseher legt. Dann kann auf keinen Fall etwas passieren, weil die Entscheidung "die anderen getroffen haben".




*Wir haben in Lektion 28 gelernt: Kirchenbeamte, ob mit oder ohne sakramentale Weihe, sind für jeden ergebenst dankbar, der sie nicht ignoriert, sondern gerne das Angebot annimmt, die institutionellen Möglichkeiten der Kirche für seine ehrgeizigen Zwecke zu mißbrauchen. Oder, wie es ein bauernschlauer Simpel 1993 dem VdZ gegenüber ausdrückte: 
"In der Kirche kannst schnell was werden, die ist ein ideales Sprungbrett. Das geistige Niveau ist niedrig, weil sie ein Sammelbecken für Leute ist, die im Leben Nieten sind, hier aber endlich auch etwas werden können. Denn es gibt so unendlich viele Titel und wichtige Positionen zu vergeben. Was sie, einmal drin, voll Dankbarkeit auch dann gerne selber tun, weil sie für jeden dankbar sind, der aus der Welt kommt und ihnen das Goderl kratzt. Nur eines mögen diese Leute halt gar nicht: Jemanden, der wirklich gescheiter ist wie sie. Sei also vorsichtig!" 
(Goderl = Die Kehle; Das Goderl kratzen = auf eine Weise schmeicheln, die (hier) Kirchenvertretern ihre Wichtigkeit und Geliebtheit im realen Leben bestätigt, sodaß sie in den Augen der Welt "auch etwas gelten".)

Freitag, 12. Juni 2020

Als wir noch die Hände schüttelten (4)

Dieser Tweet ist echt! Es ist ein Aufruf der englischen Polizei nach Zeugen für ein offenbar schweres Vergehen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Wer hat den Küsser gesehen, der sich als Dank für erhaltene Pannenhilfe zu einem Kuß auf die Wange der Helferin hinreißen ließ!? Wer kennt ihn? Wer ist bereit, mit einer Zeugenaussage diesen Verbrecher der Justiz zu überantworten? Beiseite gefragt: Wer hat ihn angezeigt? Gar die sich nunmehr offenbar als mit dem Tode bedroht ansehende Helferin?




Apropos Verschwörungstheoretiker: Norbert Bolz hat dieser Tage ein sehr treffliches Wort formuliert, das schon lange einmal gesagt gehört hätte:
Die größten Kritiker der Verschwörungstheoretiker sind selber welche.


*180520*

Wie eine Staatsregierung "wissenschaftlich basiert" durchdreht

Noch am 20. Mai kaufte der Staat Minnesota (MN) ein leerstehendes Kühlhaus, das zuvor der Versorgung von Warenhäusern gedient hatte. Der Grund war, daß die Verantwortlichen an Modelle glaubten (und glauben), denen gemäß täglich tausend Corona-Tote zu erwarten seien. Um mit diesen Massen an Leichen fertigzuwerden, vergrößerte man also die Kapazitäten für Kühllagerungen. 

Zu diesem Zeitpunkt, und nach neun Wochen "Corona-Pandemie" und Shutdown (oder Lockdowndes Landes, gab es täglich bereits weniger als zwanzig Tote (aller Ursachen). Insgesamt waren die Todesraten nach wie vor im langjährigen statistischen Mittel im Ausklang der jährlichen Grippeepidemie, was heißt: Bis 20. Mai starben an diesen zwanzig Tagen insgesamt achthundert Menschen in Minnesota.

Bildquelle: Star Tribune

***

In Wien wurden im März 2020 die riesigen Hallen des Messegeländes im Prater angemietet und "für die laut wissenschaftlichen Modellen zu erwartenden zehntausenden Corona-Patienten" adaptiert. Gleichzeitig wurden sämtliche Wiener Krankenhäuser leergeräumt, um Platz für die Intensivpatienten zu haben.

Gleichzeitig wurden zu diesem Zeitpunkt an Wehrdienst statt verpflichteten eintausendfünfhundert Zivildienern untersagt, das ursprünglich vereinbarte Ende dieses Wehrersatzdienstes anzutreten. Unter hohem finanziellem Einsatz wurde Mitte März 2020 der Zivildienst um drei Monate verlängert, um den gemäß den wissenschaftlichen Modellen zu erwartenden Pflegedienst an den Corona-Patienten zu bewältigen. Auf einen Aufruf der Regierung hin erklärten sich weitere zweitausend Zivildienster, ihren Dienst zu verlängern.
Jede helfende Hand wird gebraucht, verbreitete Frau Landwirtschaftsminister  Köstlinger angesichts dramatischer Entwicklungen, wo sich die Personalsituation überall zuspitze.
Zumal die noch bis vor wenigen Jahren bestehenden Kapazitäten an Spitalsbetten des Bundesheeres (zugegebenermaßen: mit haarsträubenden Mißständen) aus Kostengründen abgebaut worden waren. Bis dort hin waren aber diese Bettenkapazitäten unter Erfüllung des verfassungsgemäßen Auftrags für Not- und Krisenfälle (wie eine "Corona-Krise") vorgehalten worden. Nach diesem Maßstab gemessen, hätte Österreich binnen weniger Tage die Zahl der verfügbaren Spitalsbetten um dreitausend erhöhen können. 

Das Argument, ein Shutdown wäre notwendig, um die bestehenden Spitalskapazitäten nicht zu überlasten, somit den Epidemieverlauf zu "strecken", hätte sich somit in Luft aufgelöst. Fazit? Auch hier weiß niemand mehr, was wofür wie lange und warum zu tun ist. "Es darf alles nur kein Geld kosten" ist der einzige noch gültige Maßstab, auch beim Bundesheer, einer Politik, die keine Ahnung mehr hat, wie und nach welchen Kriterien die Zukunft zu gestalten sein sollte. 

Seit dem Jahr 2000 sanken in Österreich die Militärausgaben (die per Verfassung auch Krisenvorsorge beinhalten) von 1,7 auf 1,2 Prozent der Gesamtausgaben des Staates. Das entspricht einer Reduktion um EIN DRITTEL. 

Insbesonders die Krisenvorsorgen in allen Bereichen (Lagerhaltung, Sanitätswesen) wurden mit dem Argument praktisch aufgelöst, daß die zivilen Einrichtungen so perfekt funktionierten, daß kein Backup für Krisen notwendig wäre. Außerdem gebe es viele zivile Hilfsorganisationen, die solche Aufgaben übernehmen könnten.

Das ist deshalb von erheblicher Bedeutung (wenn wir einmal davon ausgehen, daß dieses Coronageschichterl eine "Epidemie" - vulgo Seuche - war) weil es schon in früheren Zeiten ein probates Mittel gegen Seuchenausbreitung gab. An das zahlreiche "Choleraspitäler", die noch in der Gegend herumstehen, erinnern. Es waren isolierte, in Abstand von der Zivilisation gehaltene Sonderkrankenhäuser, in denen spezifisch Kranke behandelt wurden. Im Grunde gibt es auch heute kein alternatives Mittel gegen die Ausbreitung einer Seuche als Isolation der Betroffenen (sic!)

DAFÜR ist bzw. war die Spitalsreserve, die das Bundesheer bis vor etlichen Jahren vorgehalten hat. Und die auch jetzt eine kommode Krisenvorsorge gewesen wäre. Die in allen Überlegungen VOR einem Shutdown eine große Rolle hätten spielen können! Denn das Argument, man hätte dies und das tun MÜSSEN, weil sonst die Spitalskapazitäten (wie in anderen Ländern) ÜBERFORDERT worden wären, HÄTTE DANN GAR NICHT GEGOLTEN.

Alle diese Krisenvorsorgemaßnahmen hat die Politik vor gut 10 Jahren in einem nicht näher begründbaren Vertrauen auf Zivileinrichtungen oder die Wirtschaft selbst "verteilt", sprich: sie dem Zufall überlassen. Wie vom Wiener Falter öffentlich gemachte Berichte aus dem Wiener Bundeskanzleramt belegen, hat genau das NICHT funktioniert, und war Ursache für viele "Not-"=Panikreaktionen. Infolgedessen mußten tausende Soldaten in Supermärkten, Logistikzentren und der Post unter Umständen unverzichtbare Infrastruktur aufrechthalten, die von manchen als "sklavenartig" bezeichnet wurden.
Ohne die früher immer vorgehaltene Sanitätsreserve des Bundesheeres hat sich also jede zukünftige Regierung in einem Ernstfall dieser und anderer Art unnotwendig und sogar unverantwortlich unter Druck gesetzt.
Aber zurück zum Text: Im April meldeten die Wiener Krankenhäuser Kurzarbeit an. Mindestens ein Drittel der Beschäftigen wurden heimgeschickt. Es gab nichts zu tun. Die Zivildiener erledigten außerdem viel kostengünstiger viele Arbeiten in den seit April praktisch leerstehenden Wiener Krankenhäusern. Wo nach wie vor intern Mails an die Mitarbeiter verschickt wurden, in denen "bevorstehende Horrorszenarien" angekündigt wurden.

Laut Aussage eines Wiener Spitalsmanagers wurde der Regelbetrieb in Hinblick auf eine (nie eingetretene) Schwemme an Corona-Patienten fast vollständig heruntergefahren.

Auch das Rote Kreuz hat fast fünfhundert ihrer achttausend Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Ebenso meldete die Caritas, auf deren Schultern weite Teile aller möglichen Pflegedienste ruhen, zweitausendzweihundert Mitarbeiter zur Kurzarbeit (=Lohnfortzahlung auf Staatskosten) an. 

Tatsache bleibt, daß auch die Zivildiener so gut wie nichts zu tun hatten. Sehen Sie dazu den dramatischen Appell des Landwirtschaftsministers von Österreich. Frau Minister Elisabeth Köstlinger erzählt hier, daß "permanent evaluiert" würde, sodaß die Maßnahmen der Regierung auf rein vernünftiger weil wissenschaftlicher Basis geschähen.

Und der Chef des Roten Kreuzes erzählt mit dem Brustton des sicheren Wissens von einer "Zweiten Welle im Mai". Was rechtfertige, daß die Regierung "etwas tue", um alle diese Organisationen zu unterstützen.



So arbeiten Regierungen, die betont "vernunftbasiert" handeln. Und sich auf die zuverlässigen Modelle der Wissenschaft berufen. Wer sich das aus heutiger Sicht ansieht, hat nicht zu Unrecht mit "amorphen Aggressionspotentialen" zu kämpfen. Denn es bleibt nur eine Frage: Von welchen Menschen werden wir bestimmt? Welche Menschen sind das, die dermaßen haarsträubend agieren?

Was sind das also für Politiker, weltweit, die so unsäglichen Unsinn verbreiten, und so unermeßlichen Schaden verursachen? Wen es interessiert: So sehen diese Menschen aus, die uns und den jeweiligen Bevölkerungen vorschreiben, wie diese zu leben hätten, um ihre Gesundheit zu retten, und was zu tun sei, um die "Krise zu bewältigen". Alles klar?

Und die Kosten? Bitte. Wen kümmern heute noch Kosten. Sicher nicht Regierungen. Sicher nicht die Staatsalimentierten, die zu Hause vor dem Fernseher sitzen, online ihre maßgebliche Meinung verbreiten, und via social media ihre Pizza bestellen. Es gibt doch den "Corona-Hilfsfonds"!? Der macht alles gut.


*200520*

Freitag, 15. Mai 2020

Dabei hatte er eine vernünftige Gesellschaft erhofft

Er ist entsetzt und erschrocken zu sehen, wie viel Unwissen er in Deutschland vorfand. Dabei war er aus Thailand ausgewandert, um vermeintlich in einer gebildeteren, klügeren, vernünftigeren Umwelt zu leben. Nun hat er entdeckt, daß das Wissenschaftliche hierzulande quasi gar nicht existiert, daß vielmehr Medien und Mediengequatsche die Köpfe dominiert, sowohl in der Bevölkerung als auch bei den Verantwortlichen. Es wird nur Unsinn erzählt, Unüberlegtes breitgetreten, völlig unberechtigte Panik geschürt. Auch durch Maßnahmen, die um Dimensionen überzogen sind und der wie auch immer einzuschätzenden, nach wie vor nicht wirklich bekannten Gefahr entsprechen.
Die Leichtigkeit, mit der hier das Grundgesetz von der Politik ausgehebelt wird, und vor allem die Gleichgültigkeit, mit der die Bevölkerung reagiert, hat ihn regelrecht entsetzt! Das hätte er nie geglaubt. Wo sind die Juristen, die sich damit auseinandergesetzt und kritisch befaßt haben!? Soll das Demokratie sein? 
Besonders fatal hat sich ausgewirkt, daß die an oder mit Corona-Viren Verstorbenen nicht obduziert worden sind. Erst so hätte man aber von Anfang an einschätzen können, wie gefährlich eine solche Erkrankung überhaupt ist. So hat man gehandelt ohne zu wissen, wofür oder wogegen man überhaupt handelt! Einfach aus der Präsenz von Corona-Viren auf Todesursachen zu schließen ist medizinisch dilettantisch, ja ungeheuerlich falsch. Denn Corona-Viren, die sich wie jedes Virus von Jahr zu Jahr verändern, sind vermutlich bei einem Gutteil der Bevölkerung festzustellen. Ein großer, vermutlich sehr großer, aber nicht bekannter Teil der Menschen ist mit dessen Charakteristik im Immunsystem so vertraut, daß er die Art, wie die zehn hoch vierzehn übrigen Viren und Bakterien gar nicht bemerkt, weil er ihre Charakteristik in sich trägt.
Wenn wir nicht mehr wissenschaftlich diskutieren können, befinden wir uns nur noch im Aberglauben. Stattdessen befinden wir uns in einem Klima der Denunziation, wo eine Bevölkerungs- und Meinungsgruppe die andere ans Messer liefert. 
Und das ganz sicher ohne jede Wissenschaftsgrundlage, die wenigstens Kriterien für Ordnung und verantwortliche Entscheidungen bieten könnte. Wissenschaft wird stattdessen politisch mißbraucht. Die Maßnahmen stützt sie nämlich nicht. Dennoch wird so getan, als würde sie "alternativlose Antworten" liefern.
Wissenschaftlichkeit ist eine Haltung. Eine Haltung der ständigen, nie abgeschlossenen Offenheit für Wirklichkeit, Realitätsfunde und Daten. Diese - Tatsachen - wiederum können nur durch Thesen und Theorien zu Fakten selektiert, gesammelt und geordnet werden. Damit ist aber Wissenschaft nie in der Lage jene Sicherheit zu ergeben, die Handeln braucht oder gerne hätte. Handeln, Verantwortung ist immer eine menschlich-sittliche, moralische Leistung. 
Ein Abschieben von Verantwortung auf Wissenschaft ist deshalb nie möglich. Umgekehrt ist es der Wissenschaft genauso unmöglich, Handlungen zu empfehlen oder aufzuzeigen. Wissenschaftler können bestenfalls und in aller Ungewißheit sagen, daß "wenn" möglicherweise "dann" eintritt.
Was Prof. Dr. Sucharit Bhakdi im Gespräch mit KenFM zu Covid19, dem "Corona-Virus" zu sagen hat, gehört mit zum Besonnensten, was zu diesem Thema bislang zu hören war. Einerseits, weil es völlig unaufgeregt Wesen und Umstände einer Virenerkrankung erklärt, andererseits weil es begreifbar macht, daß jede Hysterie um Viren unangebracht ist. Viren gehören zur menschlichen Daseinsbedingung, sie sind so normal wie die Luft zum Atmen. Sie ausrotten oder bekämpfen zu wollen ist prinzipiell verrückt.

Das Containment der Regierung, um ein Virus, von dem man nicht einmal weiß, wie verbreitet es ist, einzudämmen oder zurückzudrängen, ist gelinde gesagt naiv, und vom wissenschaftlichen Standpunkt gesehen außerdem falsch. Auch läßt sich aus den gar nicht bekannten Umständen in China kein Rückschluß auf HIER notwendige Maßnahmen ziehen. Und die Corona-Folgen in Italien (genauso wie in Spanien, oder New York) sind so offensichtlich und zugegeben irreführend und objektiv falsch, daß daraus schon gar keine Rückschlüsse für unsere Länder gezogen werden können.
Dabei spielt es gar nicht die entscheidende Rolle, wenn man falsche Entscheidungen trifft. Wenn Frau Merkel an das glaubt, was sie beschließt - gut. Entscheidend ist dann aber, ob die Bereitschaft da ist zuzugeben, daß politische Maßnahmen auch wieder abgeschafft werden müssen, wenn sich ihre Sinnlosigkeit herausstellt. Bei der Corona-Angst ist längst eine rote Linie überschritten.
Die Folgen dieser Maßnahmen hier sind so schwerwiegend, daß Bhakdi nicht versteht, daß man sie der Bevölkerung so leichtfertig auferlegt hat. Viele Menschen verlieren derzeit extrem viel, an Geld, an Wohlstand, an Gesundheit. Daß auch noch die (christliche; Bhakdi ist Buddhist) Kirche diesem Lockdown zum Opfer fiel, ja dabei sogar noch gehorsamst mitspielte, ist der Gipfel der Katastrophe. 
Die Zahl der Menschen, die die derzeitigen Maßnahmen akzeptieren, schrumpft von Tag zu Tag. Weil immer mehr davon schwer getroffen und existentiell ruiniert werden. Dabei kann man kann nicht einmal mehr (gemeinsam) trauern - die Kirchen sind geschlossen! 
Was wir brauchen ist Vernunft, nur daraus kann dann Einigkeit entstehen, die für so eine Lage notwendig ist. 
Man muß sofort nachdenken, ob diese Maßnahmen (noch) gerechtfertigt sind. Aus der Wissens-, aus der Faktenlage. Und dann muß man sie aufheben, wenn man zu diesem Schluß kommt, und verkünden: Die Epidemie ist vorüber!
Auch ein Bill Gates ist da kein Rückhalt. Denn Bhakdi glaubt zwar, daß Bill Gates an das, was er verkündet, sehr wohl glaubt, es gewissermaßen "gut meint". Aber Gates kennt nicht das "Wie". Sein Ruf nach "vaccination" als Allheilmittel ist naiv und sinnlos. Deshalb ist auch die Hoffnung auf die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Corona-Viren schlichtweg absurd. Bis ein Impfstoff entwickelt ist, hat sich das Virus bereits so verändert, daß eine Impfung wirkungslos ist. 

Das hat sich schon bei der Schweinegrippe gezeigt. Auch damals war die Hoffnung auf eine Impfung gegen die Schweinegrippe absurd. Neunzig Prozent des von der Regierung angeschafften Serums wurden entsorgt. Alleine die Entsorgung des schon wieder wirkungslosen Serums hat die deutsche Regierung (und damit den Steuerzahler) eine Viertelmilliarde Euro gekostet.
Es ist - und das hat sich nun gezeigt - in diesem Land unglaublich leicht, zu putschen. Man kann nur hoffen, daß wenigstens die Juristen bald aktiv werden und diesen Spuk beenden. Von den Medizinern ist nämlich nicht zu erwarten, daß sie der Politik klar machen, daß die Restriktionen aus medizinischer Sicht überhaupt keinen Sinn ergeben.




*200420*

Dienstag, 12. Mai 2020

Eine mal locker gestrickte Indizienkette

Als es nach dem Corona-Alarm der WHO - der für alle WHO-Mitglieder hohen Verbindlichkeits- weil Rang in der Verantwortungskette der Politik hat - in Italien im Februar/März 2020 zum Ausrufen einer Corona-Epidemie kam, trat die Vorschrift auf den Plan, Opfer einer Seuchenepidemie (in die Corona somit fiel) zu verbrennen, nicht wie sonst am Friedhof zu begraben. 

Was in Italien, immer noch ein tief katholisch geprägtes Land, natürlich nach wie vor häufigste Bestattungsmethode ist. Deshalb gibt es in Norditalien zu geringe krematorische Kapazitäten, um so viele Tote in so kurzer Zeit zu verbrennen. Also haben die lokalen Behörden die Toten immer wieder gesammelt, und dann mit Hilfe des Militärs durch dessen Lastwagen nach dem Süden transportiert, damit sie dort verbrannt werden. 

So entstanden die berühmten Bilder, die riesige Sargmengen zeigten, die abtransportiert wurden, die von den Willigen als Alarmbilder verkündet wurden, die bewiesen, daß Corona eine hoch tödliche Epidemie ist, vor der nicht genug gewarnt werden kann. Und auf die sich auch unsere Politiker - offenbar auf dem Informationsniveau simpler Tagesmedienkonsumenten - immer wieder beriefen. 

Warum ist es aber - und das ist in der Tat der Fall gewesen - in diesem Frühjahr im Norden Italiens zu einer tatsächlich schlimmer ausgefallenen Grippesaison gekommen? 

Das hat zum einen mit dem Abbau der Spitalskapazitäten in Italien zu tun, was wiederum mit den maroden Staatsfinanzen zusammenhängt. Die Spitalskapazität in Italien beträgt heute nicht einmal mehr die Hälfte derjenigen in unseren Ländern (Österreich, Deutschland, Schweiz). Damit konnte diese Spitze nicht ausreichend beantwortet werden, die Spitäler waren überfüllt, und Behandlungen mußten nach Dringlichkeit sortiert, also auch einmal bei entsprechend von den Ärzten als geringer eingeschätzten Notwendigkeit abgelehnt beziehungsweise verschoben werden. Das alleine hätte aber noch nicht genügt.

Denn es kam zu höheren Spitalseinweisungsraten, WEIL Corona als gefährliche Seuche eingestuft die lokalen Ärzte, die Hausärzte dazu animiert hatte. Diese wußten nun selbst nicht so recht, wie sie die Symptome (auch das war unter anderem der Empfehlungsliste der WHO sowie der medial immer aufgeheizteren Berichterstattung geschuldet, die sich immer mehr der Ankündigung eines Armageddon näherte) einstufen sollten, und überwiesen zahlreiche Patienten häufiger als sonst in spitalsärztliche Pflege. 

Darunter viele Ältere und Alte, die aufgrund ihrer zahlreichen Vorerkrankungen (fast 99 Prozent der "Corona-Toten" in Italien sind älter als 80 Jahre) bereits in sehr moribundem Zustand waren. Einmal dort eingeliefert, stand jedes Spital unter dem Zwang, entsprechende Notmaßnahmen einzuleiten. Also auch an Patienten, die auf jeden Fall bald verstorben wären, medizinische Methoden anzuwenden, die nun nicht mehr als ein Hinauszögern des ohnehin bald eintretenden Todes waren. 

Warum aber gab es in diesem Frühjahr (vielleicht wirklich) höhere Moribundenraten unter den Kranken innerhalb einer jährlich zu dieser Jahreszeit auftretenden Grippeepidemie? Wir haben es hier sehr wahrscheinlich und zum anderen mit den Folgen der Grippeimpfung zu tun. Vor allem alarmiert durch die 2017/18 (oder war es 2018/19? es spielt hier keine Rolle, die anderen Eckdaten stimmen auf jeden Fall) schwerer als sonst ausgefallene Grippeepidemie im Übergang Winter zu Frühjahr (immer schon eine der Spitzen in den Statistiken der Todesfälle) hatte man massive Impfkampagnen gestartet. 

Die in manchen Provinzen durch die lokalen Regierungen angeordnet und mit viel Geld unterstützt der Bevölkerung anempfohlen oder sogar angeordnet wurden. So kam man in manchen Provinzen auf an die 80 Prozent Durchimpfungsrate, vor allem bei älteren Menschen. Denn diese waren ja laut Sterbestatistik die häufigsten Opfer. Nun stellt sich heraus, daß ausgerechnet in jenen Provinzen die "Covid19-Opferzahlen" besonders hoch sind, in denen diese Impfkampagnen am intensivsten ausgeführt wurden. Es ist aber bekannt, daß einmal Geimpfte bei einem neuerlichen Befall von Viren (gegen die sie angeblich ja geimpft worden waren) Krankheitsverläufe zeigen, die besonders starke Symptome aufweisen. 

Es mag also sein, daß die Grippeimpfung einen gewissen geringeren Prozentsatz an Neuerkrankten bewirkt, aber es ist sicher, daß trotzdem nicht alle geschützt sind, und es scheint noch mehr zu sein, daß neuerlich vom Virus (der sich ja ständig ändert) aus dieser Virengruppe Befallene einen besonders starken Krankheitsverlauf haben. Was das für eine Zielgruppe heißt, die durch Vorerkrankungen ohnehin besonders gefährdet ist, kann sich jeder ausmalen.

Woher aber stammen diese hohen Prozentzahlen von Vorerkrankungen im Bereich Herz-/Lunge? Sie kommen aus der hohen Luftbelastung in Norditalien! Es hat sich gezeigt, daß diese hohen Belastungen besonders in Städten und Landschaften auftraten, die durch eine besonders hohe Luftbelastung gekennzeichnet sind. Die Lombardei und Venetien, die Industriezentren Italiens, gehören weltweit zu den am meisten belasteten Regionen! Also war die Vorbelastungsrate an Symptomen, die dann durch einen Grippevirus neuerlich geschwächt wurden und diesem nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten, in diesen Regionen besonders hoch ...

Dasselbe gilt möglicherweise für New York. Hier vertritt E. Michael Jones die These, daß es als Antwort auf die Frage, warum es in New York heuer so viele Tote gegeben hat ...
Wobei: Hat es die wirklich? Oder sind das nicht alles nur statistische Zahlen? Wir müssen auf jeden Fall noch einige Monate abwarten, vorher ist keine Aussage zu machen, um dann sagen zu können, ob es insgesamt tatsächlich eine höhere Sterbeziffer als zu erwarten gegeben hat.
... nur ein Wort kennt: 9/11. Warum? Die nächste Verschwörungstheorie? Nein. Jones begründet es mit der simplen Tatsache, daß das schwerste Behördenversagen damals im September 2001 war, daß gegen alle Proteststimmen von Ärzten schon zwei Tage nach dem Zusammensturz der Twin Towers von der Stadtregierung der Alarm und jede Ausgangsbeschränkung aufgehoben wurde. Weil, wie es hieß, keine Gefahr für die Bevölkerung herrsche. Das stimmte aber mit Sicherheit nicht, warum?

Weil die Twin Towers der Art der Zeit entsprechend mit Stahlträgern gebaut worden waren, die mit Asbest ummantelt worden waren, um die Feuerfestigkeit zu erreichen, die man für nötig hielt. Als die Gebäude zusammenstürzten, wurde dieses Asbest in gigantischen Mengen an die Umluft freigesetzt. Und dort blieb es auch, durch die Wahnsinnsmengen an Staub, die sich über die Stadt gesenkt hatten. 

Noch Monate nach dem 11. September hatten Messungen als schwer toxisch eingestufte Mengen von Asbest in der Luft festgestellt, und angeblich mißt man das noch heute. Diese Messungen, diese Berichte aber wurden - tatsächlich! - unterdrückt und unter Verschluß gehalten. Sie sind erst in diesen Monaten zusammen mit anderen hochbrisanten Tatsachen rund um diesen Terroranschlag (wer immer ihn initiiert hatte) an die Öffentlichkeit gelangt.  

Aber der Leser sei beruhigt. Es handelt sich auch hier nur um eine der üblichen rechten Verschwörungstheorien. 



*110520*