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Dienstag, 17. Januar 2023

Harzaustritt

Ich habe wenig Zweifel, daß ein Gutteil der Frauen, die "in einem Erwerbsberuf" stehen nichts weiter tun als den Auftrag des Vaters (oder des Hauses, also DER Väter) erfüllen. Sie tragen also genau so, wie Frauen es immer tun, den Samen aus, den die Umgebung, in die sie hineingeboren wurden, in sie gelegt hat.
 
Daß daraus eine Agenda des Feminismus gemacht wird und wurde uhalte ich für ein Ergebnis des üblichen Etikettenschwindels, mit dem sich die Unnützen und Unzufriedenen - immer eine Minderheit - mit ihren Fahnen vor den Zug der Frauen geschummelt haben, und damit etwas sehr Natürliches und Richtiges umgetauft, und für ihre Zwecke (Machtusurpation, um Mächtigere auf eine andere, indirekte Art zu verdrängen) instrumentalisiert und mißbraucht haben. Und Frauen eignen sich besonders gut dafür, sich mißbrauchen zu lassen. 

Freitag, 14. Oktober 2022

Es bleibt nur, was im Kult ist (2)

Maria lactans. Die Gestalt der weltgebrdenden und welternährenden Frau. Ohne Eros der Frau keine Welt. - Das ist der Grund, warum es in der Malerei gar nicht wenige Darstellungen der Gottesmutter gibt, die - das Jesuskind auf ihrem Arm - ihre blanke Brust darbietet, aus der ein Strahl ihrer Milch dringt, den der Mund des Heiligen auffängt. Was der Heilige Bernhard von Clairveaux in einem Gesicht sah und als seinem geistigen Erleben zugrundegelegt begriff, ist auch die Wahrheit hinter jedem künstlerischen Schaffen. Als dem Dasein eines Standes, der dem Nützlichkeitsgeflecht der übrigen Stände entzogen ist. - und entzogen sein muß. Denn das ist seine Aufgabe. In den Künstlern, den Priestern, den Denkern, alle wiederum Teil des Hauses des Königs.

Denn dahinter zeigt sich die tiefe Wahrheit, daß dieses Fleischliche, das die Schöpfung ist - in seiner Erstursächlichkeit im Sohn Gottes, den sie empfing, gebar und großzog - aus der nährenden Milch der Verköperung der Reinheit des Menschen (als Schlüssel der Schöpfung, s. o.) selbst Fleisch annimmt! Getrieben von ihrer "inneren Forma", die in der von der Milch der himlischen Mutter alle Nahrung erhaltende Gestalt des menschlichen (vollkommenen) Werkes. 

Donnerstag, 13. Oktober 2022

Es bleibt nur, was im Kult ist (1)

Maria Lactans
                                Maria lactans                                   
So also die Schöpfung, die vom Sohne Gottes ausging - dem Gott-Menschen Jesus Christus - auf Sichtbarkeit angelegt ist, sich durch wechselseitige Begegnung im MIteinander eines einzigen Werkes in der Existenz hält und damit VOR GOTT - ALS SCHÖPFUNG - hält, so ist auch alles, was der Mensch zu tun hat, auf Verfleischlichugn, auf Innkarnation, auf Leiblichkeit ausgerichtet. 

Nicht nur in der umgebenden Welt, sondern auch in seiner Leiblichkeit wird vor Gott deshalb nur relevant, was sich auch im Leiblichen ausdrückt. Denn Sinn (logos, das "auf - zu") ist die einzige Grammatik der Welt. Welt aber ist Gestalt. Fleisch. Inkarnation. Und in ihrem Zentrum steht - der Mensch, dieses Wesen, das vom Stabu genommen in den Himmel reichen sollte, diese wahre Schlüsselfigur der Schöpfung.

Dienstag, 11. Oktober 2022

Vom Irrtum gebaute Todeslager (2)

Das Unglück, das dem Irrtum entstammt. Der  Irrtum, der  über uns verhängt wird. Der Irrtum, der uns zum Verhängnis wird. Wenn also z. B. von Inflation gesprochen wird, die die meisten klasischen Wirtschaftstheorien als Ergebnis der Erhöhung der Geldmeinge in einer Gesellschaft bezeichnet wird, der das Warenangebot samt Nachfrage hinterherhinkt, so ist das unter anderen, realen Bedingungen oft überhaupt nicht so aussagbar! Keineswegs muß deshalb die Erhöhung der Geldmenge durch (geldschöpfende) Kredite z. B. eine Inflation anheizen, wenn gleichzeitig die Menschen das Geld horten. 

Oder aus dem Land fließen lassen. Oder in Produkte fließen lassen, die so speziell sind, daß sie sich nicht auf das allgemeine Marktgeschehen auswirken (man denke an das Sammeln von Münzen, oder von Oldtimern, oder von Kunstwerken.) 

Montag, 10. Oktober 2022

Vom Irrtum gebaute Todeslager (1)

Eigentlich könnte man den Titel des aktuellen Buches von William Briggs als Leitmotiv über diese gesamten Seiten mit seit 2007 mittlerweile 10.500 veröffentlichten Beiträgen. "Warum alles, was sie glauben, falsch ist" ist eben eine Aussage aus der Analyse dessen, was sich noch als Substanz einer verwehenden oder schon verschwundenen Kultur darstellt, und in diesem Urteil stimme ich mit dem Statistiker und Logiker Briggs restlos überein. 

Der Zustand, in dem wir - mit Westen hinlänglich bezeichnet, der Begriff Abendland ist nur noch Reminiszenz, Ruinentourismus, ein Thema der Archäologie - leben, hat mit Kultur nichts mehr zu tun. Er ist ein Zustand, mehr nicht, in dem es niemanden mehr gibt, der nicht mit Krücken herumläuft, sonst würde er längst gefallen sein.

Freitag, 16. September 2022

Nicht ANDERS, sondern ANDERES geworden

In einer nächsten Aussendung zeigt die Agenda Austrria das Problem der fehlenden Arbeitskräfte auf. Die lange Wirtschaftspause, so meine Deutung, hat das Problem zwei, drei Jahre unter die Decke verschwinden lassen. Und es ist deshalb gar nicht aufgefalle, was absehbar war un uns nun erreicht hat. Denn die Geburtenboomer, also die Menschen, die in den zwei Jahrzehnten nach 1945 geboren sind, gehen nun in Pension. 

Weil sie aber um fast ein Drittel stärker an Zahl sind, als die Zahl der von ihnen selbst gezeugten Kinder, reduziert sich die Zahl der Arbeitskräfte ganz natürlich. Auch die weiteren Probleme haben mit Eigenschaften dieser Generation (die eine bemerkenswerte Geschlossenheit in der Charakteristik aufweist) zu tun. Etwa die Tatsache, daß diese Menschen noch verwurzelter, standorttreuer und an die Bedürfnisse der Wirtschaft besser angepaßt waren. Außerdem war sie innovativer und unternehmungsfreudiger weil -gezwungener. 

Wer hat schon (wie auch ich) erlebt, daß es an den Schulen "zu viele" Kinder gab? Daß blitzartig neue Schulen Gebaut werden mußte, um diese Massen überhaupt unterzubringen? Denen man noch dazu den Zugang zu Studium und höheren Schulen erleichtert hat, weil der sozhialistische Reformwahn sich auch eingebildet hat, die Menschen "durch mehr Bildung" besser für eine zukunftsorientierte Gesellschaft herzurichten.

Freitag, 9. September 2022

Wie das Kapitall alles entleert hat

Wäre es dem Kapital wirklich um die Beseitigung einer Menschheitsgefahr - Covid etc. - gegangen, dann hätte es alles getan, um ein WIRKLICH WIRKSAMES GEGENMITTEL (meinetwegen: Vaccin; was immer man von dieser Medizinmethode halten möge) aufzustellen. Das heißt, daß man AUS EIGENEM INTERESSE auch an wirksamen Prüfmethoden und ernsthaften Zulassungsprüfungen interessiert gewesen wäre. Daß das niemals der Fall war, sondern nur vorgegeben, zeigen die Reaktionen der Pharmabetriebe auf die Realität, die im besten Fall "auch" eine Rolle spielt.

Aber wie Baudrillard sagt: Dem Kapital geht es nicht um die Produktion. Das ist ein Mythos, eine Legitimations-Propaganda, an dessen Aufrechterhaltung es interessiert ist, weil es das Systeem braucht, nicht aber die Produktion Der Kapital ist ist nicht an Produktion interessiert, er ist an der Macht interessiet, und an dem Geld, das diese Macht bewirkt. Weil die Staaten selbst nur noch auf dem Geld basieren. Das wird nur soweit simuliert, als die anderen Interessen davon gefördert oder gefährdet werden. 

Dienstag, 6. September 2022

Die Grundstimmung der Nutzlosigkeit

Bereits 1982 erscheint die deutsche Übersetzng von Jean Baudrillard's "Der symbolische Tausch und der Tod", wo er davon schreibt, daß wir (der Westen, unsere Kultur, unsere Kultur als Gesellschaft) in eine Richtung gegangen ist, in der immer weniger und bald nichts mehr produzhiert wird. Der Charakter der Arbeit hat sich von der Verfertigung von einem Produkt hin zu einer bloßen "Beschäftigung" gewandelt, in der sich die Gesellschaft nur noch mit der Reproduktion ihres eigenen Systems befaßt. 

Dementsprechend hat sich schon in den 1970er Jahren die Tendenz an den Universitäten gzeigt, daß die "Humanwissenschaften" immer stärkeren Zulauf erhielten. Immer weniger haben die Menschen die Welt selbst als ihre Aufgabe gesehen, in der sie sich hingebungsvoll einem schöpferischen Geschehen übergeben, sondern die Jugend wollte immer mehr Lehrer, Soziologen und Analysten sein, ihr Interesse galt dem Wissen - nicht dem Wissenserwerb, was ja die Wissenshaft selbst wäre - und der Kultur, alles eben was Faktoren der Reproduktion des allgemeinen Systems ist. 

Freitag, 2. September 2022

Am Anfang steht die Werterfahrung

Der Sinn der Arbeit liegt in ihr selbst. In der Selbstüberschreitung, wird durch den Arbeiteden ein Stück Welt ("seine" Welt) aus dem Fluch der Erbsünde heraugeholt, und ins Licht des Schöpferischen gehoben. Damit ist ein ontologisch begürndetes, also im ganz tiefen, "prae-psychischen" Bereich des Menschen liegendes Erfahren von Wert verbunden, das im eigentlichen Sinn keine Bezeichnung hat. Obwohl es "Geld" bedeutet.

Darin gründet dann das Ding "Geld", die Münze, im Symbol für diese Wertschöpfung, und gründet damit im Opfer, durch den Priester quasi "vor Gott vernichtet".
Arbeit ist die Verwandlung von Natur in Wert. (Jean Baudreillard)

Montag, 18. Juli 2022

Das glaube ich sofort

Eine Glosse auf apolut geht der Frage nach, wohin die Arbeitskräfte gewandert sind, die in so vielen Branchen fehlen. Denn das ist tatsächlich der Fall. Auch in meinen Umfeld höre ich laufend von Betrieben, die durch "nch Corona" fehlende Arbeitskräfte beschränkt sind.

Die Antwort ist ebenso simpoel wie logisch: Sie sind summa summarum in den staatichen oder staatsnahen Bereich gewandert. Dazu zählen in Deutschland weit über 100.000 Menschen, die etwa in Impf- oder Testzentren arbeiten. Wer abe reimal die "Vorteile" des geschützten Staatsbereichs gekostet hat, will sein Leben nicht mehrmühsam als Kellner, Koch oder Industriearbeiter (die Industrie ist einer der großen "Verlierer") zurück. 

Montag, 23. Mai 2022

Gedankensplitter (1432)

Der Witz aus der Tatsache, daß alle an die Öffentlichkeit gehen sollen können dürfen wollen ist, daß es dadurch gar keine Öffentlichkeit mehr gibt. Sondern höchstens kein Privates, keine Flucht- und Rückzugsmöglichkeiten mehr. Sodaß man abwarten kann bis der Zustand erreicht ist, daß alle mit dem Rücken zur Wand stehen.

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Als Folge des Lockdown der letzten beiden Jahren haben im letzten Jahr 15 Prozent der Wiener Hotels (das ist jedes siebente) für immer geschlossen. Aber, schreibt die Zeitung beschwichtigend, es sei das Ende des traditionsreichen Hotel Triest - ein Hotel der obersten Kategorie, nimmt man die Prominenz der Gäste zum Maßstab, das in diesen Tagen seine Pforten schloß - eine Ausnahme. Die meisten der Schließungen beträfen kleine Betriebe. 

Man nennt solche Vorgänge seit dreißig Jahren übrigens in bestem Neutschuringesisch "Strukturbereinigung", und so manches politische Programm hat das sogar auf die Fahnen geschrieben und als Leistung verkauft. Was in Wahrheit Konzentrationsprozesse sind, die jeder halbwegs firme Kapitalismuskritiker als Konzentration von immer mehr in den Händen immer weniger Kapitalbesitzern diagnostizieren. Und deren Zielgruppe (denn sie sind ja die "weniger flexiblen", die "wenig rentablen", die "nicht der Zeit angepaßten" Betriebe) der Mittelstand ist. 

Montag, 11. April 2022

Die Nazis wollten nie ein Heimchen am Herd

Diese Zahlen sind natürlich interessant, und enorm aussagekräftig. Sie bestätigen, was ich seit je gesagt habe: Das Bild vom Nationalsozialismus ist extrem propagandagefärbt, aber - von der eigenen Propaganda. Die Wahrheit ist, daß Deutschland unter den Nazis der Prototyp des modernen (heutigen) Gesellschaft war. Wir sprechen hier von einem, wenn nicht DEM Schlüsselwert, geht es überhaupt zum Thema Familie. Also, hören Sie zu:

1939 waren in Deutschland noch OHNE Kriegswirtschaft 51 Prozent der deutschen Frauen von 16-60 Jahren in einem Erwerbsberuf tätig. Das war ein Drittel sämtlicher Arbeitskräfte, verglichen mit nur einem Viertel in England. Dort betrug diese Zahl berufstätiger Frauen lediglich 31 Prozent. Und hat sich auch bis 1944, also dem Höhepunkt des Kriegsringens, auf nur 41 Prozent gesteigert.

Anders als auf der britischen Insel war es in Deutschland nicht einfach der Rüstung zuzuschreiben, daß so viele Frauen "arbeiteten". Sondern (und das ist noch interessanter) den wirtschaftlichen Strukturen. Denn fast die Hälfte der berufstätigen Frauen arbeitete in der Landwirtschaft. Während es in England gerade einmal 100.000 Frauen waren. In landwirtschaftlich so stark gerägtne Ländern wie Bayern udn Baden Württemberg betrug der Anteil der Frauen, die "arbeiteten", sogar 60 %, und zwar schon 1939, also vor dem Krieg.

Sonntag, 27. März 2022

Ein Sinn. Ein Werk. Ein All. Und viele kleine Stücke.

Vielleicht nirgendwo sonst kommt das Wesen der menschlichen Arbeit so zur Deutlichkeit wie im Überarbeiten einer "alten" Arbeit, eines bereits bestehenden, einmal herausgegebenen (also auch verkauften) Werkes. Das man damals natürlich für gut und zumindest als "das Beste" ansah, das unter einer bestimmten Idee herauszuarbeiten war. 

Herauszuarbeiten, weil Arbeit immer heißt, aus einem amorphen "Allesmöglichen" ein konkretes "Dies" zu machen. Das im Falle des Künstlers - oder wie hier: Des mehr als Schreibenden, nämlich des Schriftstellers. - zu einem für sich stehenden, einzelnen Werk wird. Ein Werk, das im Laufe seines Lebens aber immer umfänglicher, immer allumfassender, immer komprimierter und immer endgültiger wird.

Also dessen, der wie der Gewerbetreibende auch die Idee zu seinem Werk herausschält, nicht eine "fremde" Idee (weshalb bis in die Renaissance erstensder Künslter als reiner Handwerker gesehen wurde, und zweitens es nie "dessen" Werk war, sondern das Werk des Auftraggebers. Der in diesen Zeiten, wo die Gesellschaften keine Kunst mehr BRAUCHEN, und also auch nicht mehr in Auftrag geben, der Künstler noch spezifischer und gequälter wurde. Er muß sich nun den Auftrag gewissermaßen SELBST auch noch herausarbeiten. Er muß in sich und aus sich und seinem Leben jene Botschaft finden, zu der er GEWORDEN ist. 

Erstmals entstand dieses Problem eines gewissen Müßiggangs (und da bestehen Zusammenhänge, zweifellos, und das sind Gefahren) mit der Renaissance bzw. als Zerfallsprodukt der zuuvor noch existierenden kulturellen, gesellschaftlichen Geschlossenheit des Mittelalters. Künstler wird nun nur noch der, der sich "sonst umbringt", wie es Fritz Muliar einmal so unvergleichlich ausdrückte. "Ummm...", das zog er so. 

Sonntag, 5. Dezember 2021

Folgen der Lockdowns - Folgen politisch gewollter Moderne (2)

SIE, die Politiker sind es, denen wir ein riesiges Gesamtschlamassel zu verdanken haben. SIE, die Politiker sind es, die die "Einsparungen" der Profiteure durch Mehrleistung ausgleichen müssen, weil im Gegensatz zu ersteren persönliche Verantwortungen und Aufgaben als Bindung dagegenstehen, und einen völlig ungleichen Kampf bedeuten. Den die kleinen Leute nur verlieren können.
Wir können deshalb eindeutig erkennen, wie sehr die Möglichkeit der Politik, einen Lockdown zu verhängen, ohne daß ihnen alles um die Ohren fliegt, mit der aufgezwungenen Modernität der Gesellschaft zusammenhängt.  
Denn die Lebensweise der Menschen in unseren Ländern ist nicht "in Akten gewollt", sondern sie ist in sich eine Geschichte des Mißbrauchs. Angefüttert durch jeweils winzige Schritte der "Erleichterungen" und "Wohltaten" und "Annehmlichkeiten" hat der Bürger jeden Sinn für das Insgesamt verloren weil verlieren müssen. Und kann das kleine Einzelne nicht mehr bewerten, mit dem sein Leben vollgestellt ist und ohne das der hochkomplexe Apparat, zu dem sein Leben wie über Nacht geworden ist, nicht mehr funktionieren kann. 

Sonntag, 21. November 2021

Was unsere Gehirne kaum noch fassen können (3)

Die Auswirkungen. Warum wir uns auf dem (abschüssigen) Weg zum Sklavenstaat befinden. Den wir schon viel zu weit gegangen sind. - Dieses "Investitionsvolumen" von jährlich 13 BILLIONEN DOLLAR wird also für diese Länder, die schon derzeit über verschiedenste Plattformen der globalen Finanz beherrscht werden (siehe dazu Perkins und sein Buch "Economic Hitman"), wird zur Vorschrift werden.

Wie bei Corona wird jedes Land, das ausschert, so sanktioniert und isoliert, daß es zusammenbrechen MUSZ. Denn im Einzelnen sind sie bedeutungslos, sie haben keine Druckmittel. Und wenn doch (etwa durch Rohstoffe), dann gibt es immer noch das Militär. Die USA betreiben weltweit rund 5.400 Militärstützpunkte (Siehe Anmerkung**), und haben im Wesentlichen zwei Allianzen, die sie den Erdball endgültig beherrschen lassen: die NATO im Atlantik, und die (erst jüngst noch fester geschmiedete) Pazifik-Allianz. 

Aber das alles reicht noch nicht.  Wir sprechen zum einen also von verpflichtenden, vorgeschriebenen "Klimaschutzmaßnahmen", dem Umbau von Volkswirtschaften auf "Klimarettung", eben klimaneutral, eben NET ZERO. Darüber sind wir uns doch alle einig, nicht wahr? 

Samstag, 20. November 2021

Was unsere Gehirne kaum noch fassen können (2)

Faustrechnung zu den Voraussetzungen. Womit wir es also zu tun haben, und wo es hinführen wird. - 130 (bis 150) Billionen Dollar - wir schreiben diese Zahl einmal aus, damit sich der Leser leichter etwas darunter vorstellen kann: 150.000.000.000.000; zum Vergleich: Deutschlands gesamte Barvermögen belaufen sich derzeit auf nominell 5.000.000.000.000 (5 Billionen) Euro; Das BIP der USA beträgt rund 20.000.000.000.000 jährlich; das Österreichs 375.000.000.000, also 375 Milliarden Euro, das sind 5 Prozent der notwendigen Investitionssumme, von der wir hier sprechen. Das gesamte Abgabenaufkommen betrug 2020 rund 161 Milliarden Euro, also rund 1,5 Prozent des o. a. Betrages. Wohlgemerkt - eines ganzen (Corona-geschwächten) Jahres.

Also: Österreich (die Zahlen für Deutschland kann man in der Regel ZEHNMAL so hoch ansetzen, die beiden Volkswirtschaften ähneln sich sehr und stehen grosso modo im Einwohneräquivalent) mit einer der höchst entwickelten Volkswirtschaften der Welt, nimmt jährlich 160 Milliarden ein, die gesamte Bevölkerung (das ist das BIP) rund 375 Milliarden. Davon werden alle Ausgaben bestritten. Ein gesundes Unternehmen rechnet nun mit jährlichen Finanzierungskosten von 1 bis 2 Prozent (das wird im Geschäftsverkehr mit dem sogenannten "Skonto", vielleicht sagt Ihnen das etwas, praktisch ausgeglichen) und hat eine Investitionsquote von 3 bis 5 Prozent, je nachdem. Das sollte mit den sogenannten "Abschreibungen" hereingebracht werden. 

Die Vorstellungen von Vikingern (3)

Die späte Phase der Vikinger. Erst wird der Christ in der Schlacht besiegt, dann wird er ausgeplündert. - Aber in diesem Stadium beginnt ein Faktor aufzustehen, den es bisher im Leben eines Volkes nicht gegeben hat. Weil die einen in einem Gesamtsystem des An-sich-reißens schwächer werden, sobald sie das Schwert aus der Hand legen, sobald sie die andere Wange auch hinhalten, sobald sie dem Hemd auch noch den Rock hinterdrein werfen, ab diesem Moment beginnt die Ausplünderung und der Diebstahl das bestimmende Element zu werden. Und ab diesem Moment - auch bei den Vikingern, ist archäologisch binnen kurzer Zeit die Zunahme von Migration festzustellen.

Schlechten Menschen geht es immer gut. Guten Menschen sehr oft schlecht. So hat es meine Mutter oft formuliert. So resigniert sie das auch meinte, es steckt ein Funke Wahrheit drin, nimmt man den "kurzen Blick". Der feststellt, daß scheinbar der Christ in Nachteile gerät.

Freitag, 19. November 2021

Was unsere Gehirne kaum noch fassen können (1)

Die Finger weigern sich fast, die Tasten zu bewegen, um Ihnen, werter Leser, vorzustellen, was seit geraumer Zeit im Laufen ist, und was Stück für Stück zu einem Gefängnis für die Menschen der Welt festgefügt wird, in dem wir alle in Sklaverei fallen, wenn nicht schon gefallen sind. Um das Ausmaß der Vorgänge zu begreifen, wäre Poesie angebracht, denn rein rational ist es so mindbuggeling, wie es im Englischen so treffend heißt, daß man es kaum denken kann.

Und doch wird es gedacht, und doch ist es Teil eines realen Planes, der ein neues Stadium der Weltöffentlichkeit deutlich macht: In dem Verschwörungen zur neuen Öffentlichkeit geworden sind, weil niemand mehr zu scheuen hat, was vor sich geht. Dazu ist schlicht die Dimension zu groß, die alles umfaßt. 

QR James Corbett
Sogar James Corbett kapituliert, der über Jahre nun schon - ähnlich mir, wenn er auch leider den üblichen Denkfehlern aufsitzt - Faktum um Faktum zusammenzutragen versucht hat, und zu einem Bild zusammengefügt hat, wie es sich nun in Glasgow, im Rahmen der Klima-Weltversammlung COOP 26, ganz offen etabliert und vorgestellt hat. Es sei "Mindbuggeling", es haut einem (gesagt, wie es der Aschenbrenner Erwin an der Theke nach dem dritten Bier sagen würde) den Krapfen aus dem Hirn.

Die Vorstellungen von Vikingern (2)

Was aber bleibt? Der Sand in unseren Augen. Nicht nur die Vikinger gingen freilich unter, als sie Christen wurden, und damit bleibend. Aber vielleicht sehen wir genau deshalb deren letzte - aber nur die - in Walhalla. - Man muß sich in vielem eben fragen, wie es damit aussieht, wie viel bei bloßem Sand bleibt, den man uns in die Augen streut, oder der uns durch überzogene Vorstellungen angeblich möglicher weil nötiger Freiheit unzufrieden und kirre machen soll. Bewußt gesagt: Soll. Um unsere Gesellschaften zu destabilisieren, die sicherste Methode der Kriegsführung, man lese SunTsu.

Werter Leser, beantworte er sich doch einmal, wieviel von seiner Arbeit von anderen (nicht zuletzt: vom Staat, der mindestens die Hälfte des Wertes einkassiert) abgeschöpft wird. Oder wie es etwa mit der berühmten "Freizügigkeit der Ortswahl" aussieht, betrachtet man die Lebensrealität des allergrößten Teiles unserer Bevölkerungen ganz nüchtern. Nicht nur ist es oft aus sozialen Gründen nicht möglich und erwünscht, unser Leben ist doch in der Regel schon durch offene, freiwillig einzugehende (weil "zum Leben dazugehörende") Zwänge und Verbindlichkeiten so festgezurrt, daß wir uns kaum noch einen Millimeter bewegen können. 

Donnerstag, 18. November 2021

Die Vorstellungen von Vikingern (1)

Die Vorstellung, die Vikinger seien eine "rassisch homogene" Volksmasse gewesen, mit hohen, nordischen, blonden Recken und ebenfalls blonden gradwüchsigen Weiblein, sämtlich nicht unter 1,84 Meter zu kriegen und in der Hochzeitsnacht erst nach hartem Ringkampf zu bespringen, ist allen archäologischen Zeugnissen sowie genetischen Untersuchungen nach nicht haltbar. So wurde es der Welt in gewissen Phasen der europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts zwar eingeredet, und nicht nur am Rhein oder der Spree, sondern auch an der Themse, der Seine und am Po, aber es ist Unsinn.

Man unterschätzt die Migrationsbereitschaft der Menschen schon zu vergangenen Zeiten. Ja von Anfang an ist der Mensch IN DIE WELT GEGANGEN. Fort, aber auf die Verwurzelung zu. Es ist dabei eine Tatsache, daß der verwurzelte Mensch eine gewisse Ausnahme blieb. Wenngleich auch Zielpunkt des Menschseins. Aber immer war er schwer errungen, und lange und für viele unerreichbarer Traum für jene, die schon durch die Zahl der Kinder in den eigenen Familien durch den Rost (der Erbschaften und Übernahmen aus bestehendem Besitz) fiel. 

Und nun gezwungen war, sich aus dem Würfel sein Ei zu schlagen. Viele sind ausgewandert, aber viele sind auch nach Skandinavien eingewandert. Kurz gesagt: Man unterschätzt bei Betrachtungen der Vergangenheit generell den Faktor Migration. Aber man verkennt sie auch, als Symptom einer letzten Phase. Und zu dieser muß man die Ausgrabungen am Trent in England auch rechnen, bei denen Cat Jarman in dem überaus lesenswerten Buch "River Kings" in ihrem Versuch einer Neudeutung der Vikinger ansetzt.