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Donnerstag, 14. Mai 2020

Dem Corona-Virus ist wirklich alles zuzutrauen

Wie gesagt - täglich neue Nachrichten, manchmal mehrere auf einen Schlag, die aufdecken, wo und wie neue Gefahren rund um dieses elendige Corona-Virus Covid19 von Wissenschaftlern entdeckt wurden.

Auch dieser kleine Film beweist, was alles dem Corona-Virus zuzutrauen ist. Es wurde dem VdZ von Leser R zugespielt. Auch Recherchen haben keinen Urheber erkennen lassen. Sollte sich also jemand in seinen Urheberrechten verletzt fühlen, dann bittet der VdZ um Rückmeldung.




*010520*

Freitag, 25. Januar 2013

Strömungsrichtung

Es sei auch das hier protokolliert: Da fordert ein Professor der Universität Graz, daß zu überlegen sei, ob nicht Leugner des Klimawandels sowie Gegner der Empfängnisverhütung (aus Gründen der Aids-Verbreitung) per Todesstrafe zu eliminieren seien.* Der Artikel wird auf dem Uni-Server veröffentlicht.

Richard Parncutt, gebürtiger Australier und Professor für systematische Musikwissenschaft, hatte darin zur Diskussion gestellt, ob nicht die Todesstrafe ab einer gewissen Größenordnung der potenziell letal Geschädigten angemessen sei. Primär zielte der Professor auf Leugner des Klimawandels ab, doch wurden auch der Papst und seine Berater angeführt, zumal sie mit ihrer Haltung zur Kontrazeption an Millionen Aids-Toten mit schuldig seien.

Ganz gewiß Zufall und Einzelmeinung.Außerdem: Ein Musikpädagoge? Da kann der Wahn schon mal zupacken. Im Jänner werde mit dem Dozenten gesprochen, so die Uni Graz.



*Im Gegensatz zu landläufigen Publikationen ist die Tatsache, daß da vor allem auch der Papst gemeint sei, wenig relevant.



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Montag, 14. Januar 2013

Auch das ist wissenschaftlich bewiesen

Neuerlich hat eine Studie, diesmal von der Lomonowsky-Universität in Moskau, ein merkwürdiges Resultat gebracht. Merkwürdig dahingehend, weil es hinlänglichen politischen Argumenten völlig widerspricht. Was ja ohnehin in Wahrheit nie in Zweifel stand. Diese Argumente waren immer bewußte Lügen.

Analog zu einer vergleichbaren Langzeitstudie in Spanien (1997-2008), haben die Untersuchungen zur Überraschung der Ausführenden nämlich ergeben, daß die Häufigkeit der Anwendung von Verhütungsmitteln auch mit der Höhe der Abtreibungszahlen DIREKT korelliert. Nicht also umgekehrt, wie nach wie vor landauf landab heruntergeleiert wird. Wird viel verhütet, wird also auch viel abgetrieben. Ein Faktum, das jedem Menschen mit Vernunft ohnehin klar war.

Das hängt mit der "Unerwünschtheit" von Kindern zusammen, die mit dem Gebrauch von Kontrazeptiva einhergehen. Empfängnis wird zum Schadensfall. Dabei wird sogar leichtfertig übersehen, daß sämtliche Kontrazeptiva eine Versagensquote haben.* Zum einen aus Gründen des Produkts, zum anderen solchen der Anwendung. Deshalb kommt es auch bei Verhütung zu "ungewollten Schwangerschaften". Und diese werden wesentlich häufiger auch zu Abtreibungen. 

Zumal in Rußland, Weißrußland und der Ukraine, wo diese Moskauer Untersuchung durchgeführt wurde, ein wirkliches Problem: Durchschnittlich (!) hat jede russische Frau im Laufe ihres Lebens sieben Abtreibungen hinter sich. Spätestens nach solchen wissenschaftlichen Ergebnissen läge es an den Politikern zu beweisen, was sie immer behauptet haben: Daß sie mit der Parteinahme für Verhütung (vorwiegendes Ziel der staatlich beförderten wie verordneten Sexualaufklärung) nur die Abtreibungen - in Österreich wie in Deutschland nach wie vor nach Gesetz: Tötung, ja Mord - eindämmen wollten.





*Wer sich je mit professioneller Qualitätsoptimierung befaßt hat - wie der Verfasser dieser Zeilen als Quality Assurance Manager in der Industrie - weiß, daß eine Fehlerquote "Null" unmöglich ist. Jeder Fertigungsprozeß ist nur bis zu einer Quote von (kleiner als) 2 % optimierbar. Mehr zu versuchen ist kostentechnisch sinnlos, die Kosten steigen exponentiell, und völlige Fehlerlosigkeit ist dennoch unerreichbar. Nicht bei Mensch, und auch nicht bei Maschinen. Und natürlich auch nicht bei Verhütungsmitteln, gleich welcher Art. Man kann zwar weniger erreichen, auch über längere Zeit, aber das ist fast "Zufall". Dafür steigt - mit einer Wahrscheinlichkeit, die an Gewißheit grenzt - die Fehlerquote irgendwann deutlich über diese 2 Prozent. Dann muß mit neuen Ansätzen gegengesteuert werden. Aber jeder Prozeß entwickelt sich "in sich" weiter, weil nichts wirklich "gleich" bleibt, und nimmt dadurch neue Qualitäten, und damit neue Fehlerquellen an.
**Jener sogenannte Pearl-Index, der die Zuverlässigkeit einer Verhütungsmethode anzeigt, schwankt je nach Methode, und das auch innerhalb der Methode beträchtlich. Selbst bei operativer, physischer Sterilisation bleibt immer noch ein "Restrisiko" einer Schwangerschaft. Es GIBT also überhaupt keine "sichere Verhütung" (außer Enthaltsamkeit), genauso wenig wie es "sicheren HIV-Schutz" gibt. Beides sind glatte Lügen. Es wird zwar STATISTISCH das Risiko gesenkt, NICHT aber im Einzelfall. Jemand nannte einmal die Empfehlung für Homosexuelle, Kondome zu verwenden um sich vor Aids zu schützen, sarkastisch "Aids-Lotterie mit hoher Gewinnchance". 

Das hat einen einfachen Grund: Das Ergebnis von 100 Münzwürfen ist zwar statistisch 50 %, tatsächlich aber steht die Entscheidung jedesmal vor einer 100 % Situation: trifft es EINMAL zu, ist ALLES geschehen. Eine Pearl-Quote von (sagen wir) 2 % bedeutet also nicht 98 % Sicherheit, sondern jedesmal 1:1 Totalität. Wenn es darauf ankommt, das etwas NICHT EINMAL passieren darf, ist ein Verhalten, das sich auf solche Wahrscheinlichkeiten verläßt, in JEDEM Fall unverantwortlich, weil in jedem Fall ALLES am Spiel steht. Ohne weiter auf die Aids-Problematik überhaupt einzugehen. Es zeigt sich aber eine Verhaltenscharakteristik, in der sich ein Prinzip ausdrückt.



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Freitag, 6. November 2009

Da staunt der Laie, und wundert sich

Höchst flexibel ist die Argumentation so mancher im Spiel der veröffentlichten Meinungen. Um nun die "Pille danach" - noch einmal: Deren rein chemische Wirkweise durch einen Hormonschub zum einen einen Eisprung verhindert, aber nicht immer, und dann als zweite Wirkung die Einnistung der befruchteten Eizelle (Frühabtreibung) verhindert, sie wirkt also todsicher - zu fördern, wird sogar von der bislang verabsolutierten Kondomwerbung Abstand genommen. Und das Kondom als das hingestellt, was es ist: unsicher, unzuverlässig, und psychisch nicht folgenlos.

So nebenbei wird damit offenbart, daß die wirkliche Absicht der Pille danach" nicht eben die Anwendung im Notfall ist, sondern sie wird als "todsicheres" Verhütungsmittel gedacht und angewendet. Die "Pille danach" wird (schon gar bei rezeptfreier Abgabe) zum perfekten Mittel, um Schwangerschaften zu "bekämpfen". Sinnigerweise: durch vorgetäuschte Schwangerschaft (Gestagen).

Derselbe Arzt, der sich durch eine Abtreibungspraxis einen Namen (sic!) gemacht hat - gruselig seine Aussage, er habe 5.000 Frauen nach einer Abtreibung um ihre (versagende) Verhütungsmethode befragt - meint nämlich nun in einer von "pressetext" übernommenen Aussage, daß das Kondom alles andere als sicher sei! Nicht nur wird so transparent - von einem Abtreibungsarzt, noch dazu - daß es kein wirklich effizientes Verhütungsmittel gibt, sondern es wird deutlich, wie eng verwoben Verhütung und Abtreibung ist: es stammt aus derselben Geisteswurzel, der Disponibilität und Funktionalisierung von Leben.

Kondome halten Versprechen öfters nicht
Gynäkologe fordert Rezeptfreistellung für "Pille danach"

Kondome sind nicht sehr sicher (Foto: Bernd Boscolo/pixelio.de)
Wien (pte/05.11.2009/06:05) - Einer aktuellen Untersuchung des Wiener Gynmed Ambulatoriums http://www.gynmed.at zufolge, sind Kondome offensichtlich deutlich weniger zuverlässig, als bisher vermutet. Mehr als ein Drittel aller ungewollten Schwangerschaften - insgesamt 35 Prozent - passiert trotz Verwendung eines Kondoms. Noch häufiger kommen nur jene Frauen zum Abbruch, die gar nicht verhütet haben, erklärt der Gynäkologe Christian Fiala im pressetext-Gespräch. Insgesamt hat der Mediziner 5.000 Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch nach der Verhütungsmethode gefragt.

Es gehe nicht darum, das Kondom zu verdammen, meint der Mediziner und Leiter des Gynmed Ambulatoriums. "Nur für eine effektive Prävention der Schwangerschaft ist das Kondom nicht geeignet", so Fiala. Nehme man das Thema Verhütung ernst, müsse man ähnlich wie ein Verbandszeug in der Autoapotheke die "Pille danach" in der Hausapotheke bereit haben. Fiala fordert daher die sofortige Rezeptfreistellung der "Pille danach". Alles andere sei ein blanker Zynismus der Gesellschaft.

Kondomtests entsprechen nicht der Realität

Zumeist liege das Versagen des Kondoms an dessen unsachgemäßer Anwendung, meint Fiala. Das Kondom erfordere große Aufmerksamkeit während seiner Anwendung. Bei der Verwendung eines Kondoms müsse Sex anfangs unterbrochen werden, während des Verkehrs müsse man vorsichtig sein und nach dem Samenerguss müsse man sich sofort zurückziehen. "Gerade hier liegt das Problem, denn Sex ist keine von der Vernunft kontrollierte Handlung", so der Gynäkologe. Ein Kondom sei vielfach ein Stimmungskiller - nicht nur dann, wenn es verrutscht oder gerissen ist.

Erst im August 2009 hatte der schottische Psychologe Stuart Brody in einer heftig diskutierten Studie festgestellt, dass heterosexueller Geschlechtsverkehr ohne Kondom gut für die mentale Gesundheit sei. Kritiker halten dem Psychologen entgegen, dass ungeschützter Geschlechtsverkehr das Risiko, an Aids zu erkranken und ungewollt schwanger zu werden, drastisch erhöhe. Brody meinte, dass die Menschen biologisch darauf programmiert wären, ungeschützten Sexkontakt zu haben und daß es Paaren einen evolutionären Vorteil verschaffen und die Chance zur Reproduktion erhöhen würde.

Pille danach als Rettungsring

"Neue Studien haben gezeigt, dass die Pille danach den Eisprung verzögert oder verhindert. Somit kann keine Befruchtung stattfinden. Wichtig ist dabei, sie so schnell wie möglich einzunehmen", meint Fiala. Neben der hohen Wirksamkeit habe die "Pille danach" kaum Nebenwirkungen. "Sie enthält ein einziges Gestagen/Gelbkörperhormon und ist sehr gut verträglich." Aus diesen Gründen wurde sie bereits in 14 europäischen Ländern rezeptfrei gestellt und von der WHO in die Liste der wichtigsten Medikamente aufgenommen.

"Im Zuge einer öffentlichen Aufklärung, trifft mich als Gynäkologe die Pflicht, Frauen und Paare über die Risiken der Verwendung von Kondomen zu unterrichten", so Fiala. Ein Vorteil sei heute, dass es sehr viele verschiedene Verhütungsmittel am Markt gibt. "Die meisten davon greifen nicht in den Ablauf des Geschlechtsverkehrs ein", betont der Mediziner. Das sei ein wesentlicher Nachteil des Kondoms. 




*061109*