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Sonntag, 4. Dezember 2022

Der erste Schritt ist Heiligkeit

Spricht man vom Heiligen, vond erHeiligkeit, spricht man nichtnur automatishc von Gott, dem Ganz Heiligen, der Heiligkeit selbst, sondern man muß es auch in gewisser Weise von Eigenschaften trennen, die gerne sogar als Ersatz für Heiligkeit (und damit ALS Heiligkeit selbst) gesehen werden, es abrer nicht sind. Und das heißt: Trennen von Gerechtigkeit, von Rechtschaffenheit, und so weiter, ja in gewisser Weise sogar von der Nächstenliebe. Denn durch diese Eigenschaften alleine ist Heiligkeit nicht zu erreichen.

Das Alte Testament, weist Scott Hahn in seinem Buch "Holy is his Name" hin, verwendet bis auf eine Stelle im Buch Daniel, wo aber der Sohn Gottes selbst gemeint ist, nicht ein einziges mal den Begriff von Heiligen! Da ist von Gerechten die Rede, von (als moralisch, alle Gesetze beachtrend gesehener) Gottwohlgefälligkeit, und so weiter. 

Aber das Heilige selbst ist eine eigene Qualität, und sie erschließt sich erst durch die Inkarnation des Heiligen selbst, den Sohn Gottes. Erst von hier an - und im Alten Testament hat alles darauf sehnsüchtig gewartet, weil es um die Notwendigkeit wußte - werden Menschen wieder in den Himmel gefügt, in die himmlische Ordnung gestellt, und zwar durch den Heiligen selbst, den für alle stellvertretend Opfernden, Jesus Christus. Wer sich dem Heiligen dann zugesellt, wer sich ihm unterstellt, der wird mitgenommen, kann an dieser Bereitmachung des Heiligen für die Menschheit profitieren, weil er Teil der Menschheit ist.*

Mittwoch, 30. November 2022

Welt als Kult - aber wem dargebracht?

In dieser Verfaßtheit, in der sich die Menschheit seit der Ursünde findet, vererbt von den ersten Eltern an und somit auf die gesamte Mensfchheit übergegangen, als Bruch im Erkennen, das vom Schauen auf das stückweise, zerlegungsweise aglutinierte Denken führte, können wir froh sein, daß unsere Entscheidungsfähigkeit von der Brüchigkeit dieses Denkens abängig ist, und somit gleichermaßen nur halb und halbherzig geschieht. 

Wären wir in diesem Belang noch wie die Engel, so würden wir schon in jungen Jahren unser Verderben besiegeln, weil unsere Entschließen in einer Ganzheit geschähe, das uns auch im Irrtum für immer fixieren könnte. 

Wir können das nicht, nicht mehr, udn wir können fro sein, auch wenn es uns das Leben mühsam macht. In dem wir all das an uns Vorüberziehende, Getane, Ausgelöste ebenfalls nur in Bruchstücken erfahren, um immer wieder aus dem Fluß des Zeitlosen herauszutreten, und es in unserer kleinen, hinteren Kammer zu zerlegen und zu analysieren, um das Abstrakte als das Ewige, Bleibende herauszufiltern. Denn dort liegt dan uc die Wahrheit, im ewig Gültigen, im nicht Veränderten und Veränderbaren, das als Grundgrammatik der gesmten Schöpfung zugrunde liegt. 

Sonntag, 20. November 2022

Die Rückkehr der alten Dämonen (2)

Das heißt es eigentlich für uns, uns die Welt zurückzuholen. Wie müssen sie wieder in UNSEREN Besitz bringen -- Nicht die Erfindung des Schießpulvers durch die Chinesen, nicht der Buchdruck, nicht egal welche technische Errungenschaft haben die Welt dann in die Kultur gehoben, die ihr Vorbild im Reich Gottes hatte und di eman "Abendland" nannte, und die den gesamten Erdenball zu umgreifen begann, sondern DIESE TATSACHE der Inbesitznahme der Welt DURCH DEN MENSHCEN - IM NAMEN GOTTES, im Namen Jesu Christi war das eigentliche Geschehen. NUR so konnte dann die Vernunft die Oberhand gewinnen, die nur Vernunft ist, soweit sie auf den Geist Gottes zurückgreift, und in der Beziehung zu Gott selbst je neu ihre Übereignung und Herrschaft klar macht. 

Dieser Ort gehört nicht mehr niemandem, ist also für egal welche Inbesitznahme offen und frei, sondern dieser Ort gehört nun (wieder, muß man sagen) Gott. Denn mit dem Sündenfall von Adam und Eva ist ja genau das geschehen: Die Welt, die am Menschen hängt, ist MIT IHM von Gott losgerissen worden, und wurde SOFORT vom Satan besetzt. 

Samstag, 19. November 2022

Die Rückkehr der alten Dämonen (1)

       Gnadenbild von Guadaloupe          
Vor dem Jahre 1531, also vor der der für Mexico und ganz Südamerika so entscheidenden Marienerscheinung von Guadaloupe, war Mexico beherrscht von vier Dämonen. 

Das ist die Aussage des Exorzisten Gabriele Amorth, der bei einem Exorzismus in Mexico diesen vier Dämonen begegnete, die eine Person besetzt hatten, und die Person kraft seines Amtes dann davon befreite. Sie, so die Dämonen, hätten aber wiederkehren können, weil die Menschen es ihnen ermöglicht hätten.

Eigentlich hatte die Tatsache, daß sich aufgrund der Erscheinung von Gudalaopue die Mexikaner zu Millionen bekehrten - man kann sagen: als Volk - diese vier Dämonen vom mexikanischen Thron gestoßen. Nun aber, da sich die Menschen in Mexico immer mehr vom katholischen Glauben ab- und den Geistern der Moderne zuwenden, erhalten sie wieder Zutritt. 

Und können so den einst verlassenen Thron - von dem die Mexikaner nun die Gottesmutter bzw. Jesus Christus stoßen - wieder besetzen. Und damit kehren Menschenopfer und Blutvergießen wieder zurück. Denn das waren die Vorlieben dieser Dämonen, ehe die Spanier (und die Bekehrung) gekommen waren: Sie hatten das Land damit in Angst und Schrecken gehalten.

Dies ist eine der bemerkenswerten Aussagen, die die US-Mexikanerin Patricia Sandoval in einem Gespräch auf LifeSiteNews macht. Sie war dereinst Angestellte bei Planned Parenthood, und hatte zahllosen Abtreibungen als Assistentin ("Die Augen") des Abtreibungsarztes beigewohnt. So selbstverständlich war ihr das, daß sie auf die Propaganda heriengefallen ist, daß Abtreibungen ein unbedeutender medizinischer Eingriff seien, der keinerlei Nebenwirkungen habe. 

Die Wahrheit ist ihr nach ihrer eigenen, dann schon dritten Abtreibung klar geworden, als sie schwer unter dem Post Abortiun-Syndrom zu leiden begann. Erst die Bekehrung, die Beichte, der Heilungsprozeßo durch die Sakramente hat ihr einen Weg zurück geebnet. Denn das äußere Auge "sieht" nichts, das ihm ds innere Sehen nicht vorstellt. Erst wenn die Seele mit der Klarheit der Ideen, mit der Höhenluft der Wahrheit gefüllt ist, ist damit auch das Auge bereit zu SEHEN. 

Freitag, 14. Oktober 2022

Es bleibt nur, was im Kult ist (2)

Maria lactans. Die Gestalt der weltgebrdenden und welternährenden Frau. Ohne Eros der Frau keine Welt. - Das ist der Grund, warum es in der Malerei gar nicht wenige Darstellungen der Gottesmutter gibt, die - das Jesuskind auf ihrem Arm - ihre blanke Brust darbietet, aus der ein Strahl ihrer Milch dringt, den der Mund des Heiligen auffängt. Was der Heilige Bernhard von Clairveaux in einem Gesicht sah und als seinem geistigen Erleben zugrundegelegt begriff, ist auch die Wahrheit hinter jedem künstlerischen Schaffen. Als dem Dasein eines Standes, der dem Nützlichkeitsgeflecht der übrigen Stände entzogen ist. - und entzogen sein muß. Denn das ist seine Aufgabe. In den Künstlern, den Priestern, den Denkern, alle wiederum Teil des Hauses des Königs.

Denn dahinter zeigt sich die tiefe Wahrheit, daß dieses Fleischliche, das die Schöpfung ist - in seiner Erstursächlichkeit im Sohn Gottes, den sie empfing, gebar und großzog - aus der nährenden Milch der Verköperung der Reinheit des Menschen (als Schlüssel der Schöpfung, s. o.) selbst Fleisch annimmt! Getrieben von ihrer "inneren Forma", die in der von der Milch der himlischen Mutter alle Nahrung erhaltende Gestalt des menschlichen (vollkommenen) Werkes. 

Donnerstag, 13. Oktober 2022

Es bleibt nur, was im Kult ist (1)

Maria Lactans
                                Maria lactans                                   
So also die Schöpfung, die vom Sohne Gottes ausging - dem Gott-Menschen Jesus Christus - auf Sichtbarkeit angelegt ist, sich durch wechselseitige Begegnung im MIteinander eines einzigen Werkes in der Existenz hält und damit VOR GOTT - ALS SCHÖPFUNG - hält, so ist auch alles, was der Mensch zu tun hat, auf Verfleischlichugn, auf Innkarnation, auf Leiblichkeit ausgerichtet. 

Nicht nur in der umgebenden Welt, sondern auch in seiner Leiblichkeit wird vor Gott deshalb nur relevant, was sich auch im Leiblichen ausdrückt. Denn Sinn (logos, das "auf - zu") ist die einzige Grammatik der Welt. Welt aber ist Gestalt. Fleisch. Inkarnation. Und in ihrem Zentrum steht - der Mensch, dieses Wesen, das vom Stabu genommen in den Himmel reichen sollte, diese wahre Schlüsselfigur der Schöpfung.

Dienstag, 27. September 2022

Die Vorstellung hat begonnen (2)

Nehmen Sie endlich Platz, die Vorstellung hat schon begonnen. - Wie wünschte man sich, daß wenigstens diese Tatsache für den Menschen des Alltags präsent wäre. Stattdessen glaubt er an das Wissen anderer, denen offensteht, was ihm selbst prinzipiell doch niemals offensteht. Das Problem der Klimahysterie war also, das Ganze ins Auge zu fassen, und eine Legende aufzubauen, der Mensch wäre in der Lage, dieses Ganze zu gestalten (oder mißzugestalten.) 
Es ist eigentlich grotesk - während sich die Mensche gerade heute so ohnmächtig wie nie erleben, ausgeliefert allem und jedem wie einem Virus, der alles flachlegt und tötet, einem "Wirtshcaftsgeschehen", das alles wie eine göttliche Hand bestimmt, und so weiter, glauben sie an die Manipulierbarkeit nach Plan beim allergrößten, alles umfassenden System - des Weltklimas. 

Montag, 26. September 2022

Die Vorstellung hat begonnen (1)

So viele Jahre befasse ich mich nun schon mit Fragen rund ums Klima. Nicht ganz freiwillig, sondern um eine damals sich aufbauende, heute voll ausgebaute Bedrohugn usnerer Kultur zu begreifen. Nicht das Klima, sondern die Tatsache ieines sozailen Mechanismus, als mehr hab eihc das nie sehen können. 

Aber so kam es, daß ich jede Menge wissenschaflicher Gutachten udn Aussagen gelesen, gehört, mitgedacht habe. Das Bild, das sich schon seit geraumer Zeit recht scharf gestellt hat, widerspricht dabei nur in einem Punkt der Mär von der Klimakatastrophe (denn daß es auch dabei nicht um Sachfragen geht, war mir sehr rasch klar) - es liegt in der Gesamtbetrachtung dessen, was wir dann Klima nennen. Und wäre mit einer von allem Anfang an bekannten Aussage eigentlich schon bewältigt und beantwortet - hätte man die Sache jemals ernstgenommen. 

Mittwoch, 14. September 2022

Noch ein Wort zur Synode

In einer nächsten Abstimmung hat die deutsche Kirchensynode eine Resoluktion (?) angenommen, der der Öffnung des Priesteramts für Frauen die Tür öffnen soll. Das ist eine Neiddebatte, und sie ist nicht weniger langweilig als die (abgelehnte) Resolution, die einer Änderung der Doktrine zur Sexualmoral der Kirche das Wort reden wollte. Sie ist aber auch eine der fraglichen Früchte des so flott heiliggesprochenen Papstes +Johannes Paul II. und hängt mit der im Ungehorsam erschlichenen, dann vom Papst so schwächlich bestätigten Zulassung der Frau zum Ministranten- bzw. Altardienst zusammen.

Dadurch ist eine Verwirrung gestiftet worden (wie gesagt: Erst von den Priestern selbst, bis dann vom Papst mit einer spitzen Pinzette herausgezogen wurde, was "nicht direkt schlecht dabei" ist, um der eigentlichen, längst zu führenden Auseinandersetzung ums Thema wieder einmal auszuweichen. 

Aber natürlich war das von den Revolutionären nur als erster Schritt gedacht. Sie hörten nicht auf zu rumoren, bis der Papst doch noch ein eigenes, ausdrücklich verbindlich genanntes Dokument nachschießen mußte, in dem er "endgültig" (wie er dachte) die Priesterweihe für Frauen ausschloß. Ähnliches hat er gegen Ende seiner Amtszeit immer öfter tun müssen. Indem er schwammig, unklar formulierten oder gar falschen Aussagen ganz gezielte und spezifische Dokumente nachschießen mußte, um die vielen ins Krauf schießenden Interpretationen wieder auf die Schienen der Wahrheit zurückzudrücken.. Aber die Milch war da meist schon vergossen, und der Dschinn-Geist nicht mehr in die Flasche zurückzubringen. Siehe - die deutsche Kirchen-Synode.

Montag, 4. Juli 2022

Die Religion der Menschenopfer

Nicht daß dem nun so wäre, daß es in den USA nicht mehr gestattet sei, ungeborene und ungewollte Menschen zu töten. Doch ist mit der Aufhebung des Urteils Roe vx. Vade in den USA die Angelegenheit zu einer Angelegenheit der 51 Bundesstaaten geworden. Jeder kann nun für sich regeln, wie er es den möchte. Und das ist hinsichtlich Kollektivschuld doch von erheblicher Bedeutung, man sollte das nicht unterschätzen. In den letzten fünfzig Jahren sind in den USA solide geschätzt immerhin 60 Millionen Menschen per Abtreibung getötet worden. Nun liegt es in den Händen der Einzelnen, ob sie sich des Mordes schuldig machen oder nicht.

An der Zahl der Abtreibungen wird sich nicht viel allzu viel ändern. Abtreibungen sind eine Haltung dem Leben gegenüber, weniger eine Einzeltat. Ab nun reisen die Abteibungswilligen eben ein paar Ecken weiter, um in einem Bundesstaat ihrer Wahl die "Freiheit für ihren Körper" so auszutoben, daß sie damit die Freiheit des Kindes auf ihren Körper völlig mißachten. Aber so sind sie eben, die Mütter der Gegenwart.

Sonntag, 26. Juni 2022

Das Wesen der beschädigten Zeugung

Es mehren sich die Studien, die belegen, daß die Verabreichung von Pfizer-Biontec-Impfstoff gegen Covid 19 die Zahl der Spermien (deutlich) reduziert. (Bei Männern, man muß das wohl heute schon dazusagen.) Die Studie hätte man sich ersparen können, hätte man mich befragt. Denn es liegt auf der Hand, daß auch die zweite Wirkung, die auf das Immunsystem, mit dem Quellgrund der Zeugungsfähigkeit zusammenhängt - dem Willen, die Welt zu prägen, und sich nicht von ihr überwältigen zu lassen. Das heißt: Ein gutes Immunsystem ist derselben Ursache zuzuschreiben wie die Lust und die Fähigkeit, sich zu vermehren.

Das haben aber die Politiker bis heute nicht begriffen, und meinen, es hinge mit dem Geld zusammen, das man "Familien" in den Arsch bläst. Was im übrigen nie und nirgendwo funktinoert hat, im Gegenteil, die Masse an pekuniären Fördermaßnahmen und eine darauf folgender Rückgang der Fertilität bei Paaren stehen in direktem Zusammenhang.

Sonntag, 5. Juni 2022

Wehe dem, der die wahren Götter liebt

Was aber nun anbrach, waren Zeiten eines durch straffes Militir aufrechterhaltenen Frieden und das Rexhtsystem, waren Theter, Bäder, Hygiene, bessere Häuser und prosperierender Handel, und da waren vor allem die Tempel, die JEDEN SEINEN Gott nebeneinander verehren ließen, ohne daß es jemanden störte. 

Junge Männer, deren Väter noch in Hütten gelebt, ihren Göttern geopfert, und mit dem eigenen Blut gegen alle möglichen Feinde gekämpft hatte, erhielten Erziehungen in den Freien Künsten, und wer bereit war lateinisch zu lernen, wurde zum Rhetor geformt und durfte eine Toga, Zeichen eines angesehenen Bürgers Roms, tragen, der in öffentlichen Versammlungen seine Stimme erheben durfte.
Auf subtile Weise und in kleinen Schritten, so Tacitus, wurden so die Briten dazu verführt, sich an Komfort und Zeitvertreib zu gewöhnen, der die Ureinwohner der Insel nicht nur vergessen ließ, daß sie Sklaven ware, sondern diesen Zustand sogar noch Kultur nannten.

Donnerstag, 26. Mai 2022

Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (3)

Die Schöpfung ist auf den Menschen hin geschaffen, das heißt: Auf eine dem Leben gegenüber unendlich offene Menschheit - Aber alles das ist eine Welt des Menschen. Es ist nicht nur eine Welt des Menschen, sondern es ist eine Welt FÜR den Menschen! In der alles auf ihn zuläuft, und auf ihn ausgerichtet ist. In der NICHT für sich stehende Prozesse ablaufen, die auch auf uns verzcihten können, wie es eine mittlerweile geisteskrank gewordene "Gaia-"Religion verkünden will. In der wir Menschen nur ein Störfaktor sind, ohne den "die Erde" besser dran wäre. Sondern in der der Sinn des kleinsten STeinchens, der stacheligsten Muschel und des stuppigsten Wildesels nur auf eines ausgerichtet ist - und das ist der Mensche. Den sie selber wollen weil brauchen, und der alles in sich enthält, was auch in ihnen da ist, aber alles in weit umfassenderem Sinn, weil er es auch in den Geist und damit in die Ordnung Gottes, dre reiner Geist ist, überführen kann. 

Jede Schwalbe würde aufjubeln vor Glück, wenn sie bewußt wählen und dann in einer Umgebung leben könnte, die sich ganz in die göttliche Ordnung einfügt. Sodaß ihr Eigensein - und etwas anders kann sie nicht, das ist ja der Sinn und die Bestimmung aller nicht-freien Dinge und Lebewesen - nun auch seinen Sinn erfüllt: Sie können nur sie selbst sein, sie können kein Sinngefüge ablehnen oder anstreben, das muß ihnen übergestüolpt werden, gewissermaßen, und bruchen deshalb ein Geistwesen, daß sie in die große Ordung, die auch sie enthält, einfügt. Und das betrifft nicht nur die kleinen Dinge vor unseren Füßen, sondern auch die großen über unseren Häuptern: Die Sterne, die Planeten, das All. 

Eine andere Religion

Es ist dem Zufall zuzuschreiben, daß die Spanier, als sie im 16. Jahrhundert das Inkareich stürzten (und dabei geschickt die internen Machtstreitigkeiten unter dem Adel des Königreichs nützten) nicht ALLES zerstören konnten, was dem Kult der Heiden diente. Deshalb, weil man an ganz wenigen Plätzen noch die originalen Opferkulte rekonstruieren bzw. nachempfinden kann. In seiner Gesamtheit ist das heute überhaupt nur noch in Macchu Picchu möglich, auch wenn diese Festungsstadt abgebrannt ist und nur die Steine hinterließ. Aber sie war sehr rasch so von Dschungel überwuchert, udn von den einheimischen so verschwiegen behandelt worden, daß sie tatschlich übersehen wurde. Erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts hat sie dann ein Engländer entdeckt. 
 
Aber es hat sich mir bei den Bildern der Altäre und Opferstätten sofort aufgedrängt, was dann der Kommentar bestätigt hat: Dies Altäre verweisen in ihrer Ausrichtung auf Gestirne und Konstellationen, allem voran aber den Mond und die Sonne. Und diese Gestirne, das All somit, sollte durch den Gottesdienst AN DIE ERDE GEBUNDEN werden. 

Mittwoch, 25. Mai 2022

Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (2)

Die verlängerte Sinnlosigkeit. Die Alten wissen davon: Es gibt einen Gegenentwurf. Werden sie getötet, wird er aber vergessen - Daß das heute kaum noch so erlebt und gesehen wird, hat zum überwiegenden Teil mit der Protestantisierung des Wirtschaftslebens zu tun, wie sie schon (der Protestant) Max Weber vor 150 Jahren als Eigenschaft des Kapitalismus festgestellt hat. Die - analog zum Wesen des Protestantischen - in die Dinge dieser Welt kein Vertrauen mehr zuläßt, sondern deren Gutheit von ihnen trennt, und zu einem positivistischen, also "zu setzenden" Ding macht. Das mit dem materialen Grund (dem Wohlstandserwerb etwa) nichts zu tun hat. 

Die Wirtschaft läuft dann nach eigenen Gesetzen, denen zu folgen ist, sonst "funktioniert" sie nicht. Das Seelenheil zu erwerben ist dann ein ganz anderer Bereich, den man nur durch gewisse Frömmigkeitsattitüde erwerben kann (soweit er überhaupt erwerbbar ist.) 

Das hat aber auch die eigentliche Volkstradition zerrissen - welche Rolle die Alten wirklich spielen, und wie ich sie zu guten Teilen noch in meiner Kindheit in den 1960ern gesehen und erlebt habe. Der alte Bauer widmet sich dann eben den Bienen, oder der Kaninchenzucht, mit der er seinen Beitrag zum Gemeinwohl leistet, sitzt abends dann eben vorm Haus und dengelt die Sensen, mit denen die Söhne und Töchter beim Morgentau die Wiesen mähen, und die Oma bäckt die Strudel nach altem Familienrezept, und schaukelt daneben die Babywiege. 

Dienstag, 24. Mai 2022

Es läuft nicht nur auf Euthanasie hinaus (1)

Es ist das einzige, das wirklich zählt: Die Beschränkung und Reduktion der Weltbevölkerung. Dieser Gedanke, der seit der Geburt des Übermenschen, seit der Konjunktur des Genies zu Anfang des 19. Jahrhunderts (und als Aftergeburt der Renaissance-Idee, die den viel zu wenig reflektierten Gednnken zum Programm machte, daß das Heil der Menschheit in der Neuaktivierung der - heidnischen! - Antike läge) die Köpfe und Agenden jener bewegt, die sich als Führer der Menschheit berufen fühlen, ist auch von Bill und Melinda Gates wieder und wieder betont.

Da sollte es doch stutzig machen, wenn sie sich wie so viele andere mit dem Bewußtsein, zu den Auserwählten der Moderne zu zählen, seit fünfzig Jahren in "Anthropophilie" engagieren, und offenbar Wege fördern, die die Gesundheit und damit die Lebenserwartung wie (dieser Anspruch wird schon lange kombiniert) Wohlstand und Lebensqualität (die auf die Gesundheit zugespitzt wird) erhöhen.
 
Wo ist hier der Pferdefuß versteckt?

Sonntag, 24. April 2022

Der Lohn des Priesters auf unserem Tisch (2)

Diese Wahrheit ist in allen Völkern und zu allen Zeiten wenigstens in einem bestimmten anfanghaften Beginnen auch noch mehr oder weniger erinnert worden. Vor zehntausend Jahren ganz gewiß noch mehr als nach dem Wiederbeginn nach der Sintflut, seither aber wieder deutlich abgeschwächt und immer schwcher werdend. In gewisser Hinsicht können wir also sagen, daß wir es heute deutlich schwerer haben, als unsere Vorfahren vor 4.000 Jahren. Die sich noch besser erinnern konnten, so könnte man es ausdrücken. 

Während wir uns immer schwerer tun. Umso schwerer, als wir einen Stoß gegen die Erinnerung erlebt haben, indem vor zwei-, dreihundert Jahren in einem massiven und sehr praktischen, realen Vorgang die Tradition abzureißen versucht wurde.

Ein Vorhaben, das in den letzen zwei Generationen eine Dynamik angenommen hat, die schon Menschen wie mich, den Geburtenjahrgängen der ersten 1960er-Jahrgänge zugehörig, eine Zeit, deren Menschen noch in "zwei Welten" standen - in der alten wie in der revolutionären, also das Vorhandene niederreißenden neuen - die also noch uns heute 60jährigen und Älteren immer deutlicher bewußt wird, je mehr wir uns der eigenen Schwelle zum Tode nähern.

Samstag, 23. April 2022

Der Lohn des Priesters auf unserem Tisch (1)

Das Opfer, das die Priester Gott darbringen, nahm sienen ausgangspunkt am Paschah-Fest, das in Jesus Christus alle vormals noch "rein menschlichen" Handlungen zum innertrinitarischen Geschehen erfüllten, im Selbstopfer der zweiten göttlichen Person, dem Gottessohn Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott. In ihm findet sich nicht nur Menschheit und Gottheit unlösbar verbunden, sondern der Akt des Opfers vor Gott - zur Sühne und damit Süändentildung, zur Besänftigung hinsichtlich der Gerechtigkeit, die auch Strafe bedeutet, zum Lob, zum Dank, zur Bitte - nimmt die Schöpfung selbst (über den Menschen, der zusammenfassender, krönender Teil dieser Schöpfung ist, in dem sich nämlich alles irdisch Geschöpfliche wiederfindet - ist in das innertrinitarische Geschehen hineingeholt worden.

Im Osterfest wird dieser die Menschheit erst erlösende Akt, der in einem Durchbrechen des Zeitlichen, in einem definitiven Einbruch des Ewigen geschehen ist (also geschichtlich wurde), neu in die Gegenwart geholt. Solcherart, wird das Opfer vor Gott zu Ostern je neu geschichtlich GESTIFTET. Und kann sich nunmehr zum Geschichtlichen selbst ausrollen, wie es im Jahreskreis, in den die gesamte Natur, von den äußersten Sternen bis zum kleinsten Korn sich gliedert, dann geschieht. In dem die Welt zu Ostern beginnt (die Zeit des ersten Frühjahrshalbmondes ist für die Menschen seit je der Beginn des Jahres gewesen), aus dem (irdischen) (Tode heraus ins (irdische) Leben eintritt, sich zur Fruchtbarkeit steigert, die in der Ernste den gesamten Jahreskreis nährt, um dann in der Vorbereitung auf die lange Nacht des Winters den Zyklus zum Christkönigsfest, das ist der letzte Sonntag vor dem 1. Adrentssonntag, zu vollenden.

Sonntag, 20. März 2022

Gedankensplitter (2005c)

Der Tempel in Jerusalem als Stufe zur Kirche. Die Zerstörung des Geschmacks. Technikgewinn als Verlust der Lebensqualität - Damit hat sich aber gar nicht so sehr eine noch weitergehende Ablösung vom Judentum Christi vollzogen. Das hat sich nie getrennt, Jesus Christus WAR das erfüllte Judentum, ein anderes hat es nie gegeben. (Was sich später so bezeichnete, war eine neu gegründete Religion.) Diese eine und einzig wahre Religion hat sich lediglich VERÄNDERT, weiter in die Geschichte hinein entwickelt, und ausgefaltet, das ist alles.

Und das hat sich im Kirchenbau gezeigt. Der sich von Anfang an auf die Architektur des Jerusalemer Tempels bezogen und diese nachgeahmt hat. Und DORT war der Ort der Opferhandlung IN EINEM EIGENEN RAUM. Ja, hinter idesem war noch einmal ein Raum - das eigentliche Allerheiligste, das nur einmal im Jahr beim Paschafst von einem jährlich wechselnden Priester betreten wurde. Selbst wiederum Symbol der Bundeslade, die sich darin befunden haben soll.

Dienstag, 22. Februar 2022

Von Schriftprache und Diebstahl (2)

Warum heute nicht Holland die Welt bestimmt? Es war Raub und Diebstahl, Neid und Gier. Es war das, was angeblich hinter einer Schrift steht, die Gott gestohlen wurde. - Nur zwei Faktoren war es zuzuschreiben, daß die Niederlande nicht zu einem Weltreich geworden sind, sondern wurden, was sie auch heute noch sind - ein europäischer Mittelstaat. Beide Faktoren haben mit dem zu tun, was man als Gier und Ehrgeiz bezeichnen muß. Sie HATTEN, deshalb rechneten sie nicht mit Neid. Sowohl finanziell, als auch geistig. Und beide Faktoren lassen uns wieder bei der Sprache ankommen, in der sich dieser Kampf zwischen Begabung und starrem Regelzwang als Kriterium am Beispiel Luthers und der Lutherischen zeigt.

Dabei kann man sogar sagen, daß - natürlich neben der Tüchtigkeit der Niederländer selbst - die niederländischen Hafenstädte geistiges und kommerzielles Zentrum West- und Mitteleuropas geworden waren, weil sich alle Ingredienzien zusammenfanden, die allesamt aus Ausstoßungsprozessen in Europa stammen, die nun die Rheinmündung als Ferment durchwirkten.