Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Freilich wissen auch wir - Sie, werter Leser, ich - rein naturwissenschaftlich betrachtet nicht recht viel mehr. Also auch nicht, wie sich diese Kontinentaldruft, enstanden unter anderem aus dem immensen Druck der Wassermassen der Sintflut (von oben) und dem Auseinanderreißen des Planeten von innen her real abgespielt hat.
Daß alles aber in sehr kurzen Zeiträumen geschehen sein muß, dafür spricht auch der Fußabdruck von tektonischen Katastrophen, die sich abgespielt haben müssen. Als sich schließlich die Landmassen endlich wieder hoben (und so das Wasser "in den inneren Abgrund hinein" ablaufen ließ (was dann noch einmal die Erdoberfläche gewaltig umgestaltete, man denke alleine an de Grand Canyon)
Nur an Kometeneinschläge will ich nicht so recht glauben. Vielmehr hat da Hans-Joachim Zillmer eine Spur gezeigt. Der bei den "Kometenkratern" auch nicht von Einschlagspuren spricht, sondern von Eruptionslöchern. Nicht von oben also, sondern von unten sind sie entstanden. Das alles muß sich auf jeden Fall in so kurzen Zeiträumen abgespielt haben, bei denen nicht von Jahrmillionen o.ä, sondern von Wochen, Monaten oder Jahren gesprochen werden muß.
Eine Untersuchung der globalen genetischen Konstellation der Völker der Erde (sie ist nach wie vor iin Gange und wird nun konsequent wie nie auf jeden einzelnen Bürger dieses unseren Heimatplaneten ausgedehnt) ergab einige nicht erklärliche Ergebnisse.
Wie die, daß die nordamerikanischen Indianer mit den heutigen Europäern sehr enge Verwandtschaften aufweisen. Da warf sich ntürlich sofort miene hantasie auf, um mir vor Augen zu führen, wie sich die Wissenschaftler mit ihren weißen Kitteln mit den Assistentinnen im Schlepp, die mit Wattestäbchen udn Pißbechern das Filmset bei den Winnetou-Filmen überfumpelte.
Wenn sie schon mal da sind- Denn wo hat man schon so viele Indianer auf einen Haufen, um eione statistisch relevante Menge an Genmaterial einsammeln zu können? Die Indianer in den USA und Kanada hängen ja entweder schon mittags betrunken in verrauchten Reservatskneipen herum, verwalten ihre Casinogelder, und mißbrauchen ihre Kinder, so ungefähr düfte es sich abspielen.
Während man am Drehort in Jugoslawien (wo die Karl May-Verflmungen in der Regel produziert werden, Tito-Kommunismus hin, Jugoslawien-Ferienstimmung zu Niedrigpreisen her) höchst kultivierte Hundertschaften an frisch bemalten Prärierothäuten vorfand, die noch dazu vom Filmcatering bestens versorgt und damit geduldig wie heiter das Herumgetue der Gensammler ertrugen.
Viele Erdölfelder im Osten Rußlands galten seit etlichen Jahren als ausgebeutet. Und wenn es so ist, wie seit hundert Jahren behauptet (sic!) wird, ist es damit verbraucht. Denn fossile Ablagerungen werden, so die gängigste Theorie, durch Druck und Hitze in Erdöl umgewandelt.
Aber diese Theorie ist bis heute nicht bewiesen. Noch nie wurde im Experiment aus organischem Material Erdöl hergestellt. Sehr wohl aber ... aus anorganischem Material. Und genau das dürfte sich auch im Erdmantel abspielen. Deshalb ist zu Beginn des Erdölbooms im 20. Jahrhundert vielfach zu beobachten (nicht nur in Rußland, auch in Arabien), daß sich einmal ausgebeutete Felder unter bestimmten Bedingungen wieder nachfüllen.
Rußland hat heute bereits die führende Technik im Freilegen alter, durch Verunreinigungen und Ablagerungen unbrauchbar gewordener Bohrlöcher und Ölfördereinrichtungen. Und hat die Fördermenge den nunmehr vermuteten Entstehungsbedingungen angepaßt: nicht mehr so viel wie möglich soll gefördert werden, sondern die Menge des hochgepumpten Öls muß im Einklang mit der a-biogenen Entstehung durch Vorgänge in der Erdkruste an diesem Ort stehen.
Man führt als Beweis für die biologische Entstehung von Öl an, daß sich im Öl biologische Ablagerungen finden. Dies läßt sich aber auch ganz anders erklären. Denn wie sich zeigen läßt, dient Erdöl Bakterien und vielen Kleinstlebewesen als Nahrung. Sie sind auch dafür verantwortlich, daß die "Ölkatastrophen" der jüngeren Vergangenheit erstaunlicherweise keine waren, sondern verschmutzte Landschaften oder Meeresteile waren binnen weniger Jahre wieder "sauber". Und von diesen Mikroben und Bakterien stammen auch die vorzufindenden Ablagerungen im gefundenen Erdöl.
Wäre es aber biologischen Ursprungs, wäre auch die Existenz von Methan, der Vorstufe von Öl(funden), auf Himmelskörpern (Saturnmond Titan; Methaneis auf Pluto) nicht verstehbar. Es stammt aus dem Erdmantel, wo es in physio-chemikalischen Prozessen entsteht, und bevorzugt in tektonischen Bruchzonen von selbst nach oben steigt. Unterliegt das Methan dort hohem Druck, wie in den Tiefen der Ozeane, wird es zu Eis. Das auch weite Bereiche unseres Meeresbodens bedeckt. Aber auch durch andere Bedingungen ("Joule-Thompson-Effekt") kann es vereisen, tritt es aus der Erdkruste aus. So ist vermutlich auch der Permafrostboden in Sibirien entstanden, und so sind plötzliche Vereisungseffekte (Mammutfunde!) erklärbar.
Aus Methan entsteht unter bestimmten physikalischen Bedingungen Kohlenstoff (das sich mit dem Sauerstoff verbindet) und Wasser. Methan ist die größte uns bekannte Quelle von CO2 in der Atmosphäre. Während das uns bekannte Erdöl aus eben diesem Methan ausfällt.
Ob
das eine oder andere Detail dabei stimmig ist, als "Wissen" oder
"Irrtum", ist hierbei fast irrelevant. Denn man hat diesen inneren
Kompaß der Wende zur Vernunft, und an diesem läßt sich allmählich alles
ausrichten und Falsches von Richtigem scheiden. Unsere heutige
Wissenslandschaft macht es aber - so behauptet sie, es ist natürlich in
Wirklichkeit genau gegenteilig: nur kennt man diese Generalprämissen
nicht mehr, das ist das ganze Geheimnis, und beläßt es auch, eben in
einer ... blackbox - genau umgekehrt. Sie geht von "Inhalten"
aus, als angeblich Gewußtem, damit in Stein gemeißeltem. Man hat dafür
sogar einen Begriff geschaffen: Den der post-science. So aber wird Gewußtes nur noch zur Absicherung von ... ja wovon eigentlich?
Deshalb wäre es verkehrt, und der VdZ meint zu sehen, daß das auch nicht Hans-Joachim Zillmers Intention entspricht, diese Vorträge anzuhören in der Hoffnung zu erfahren, "wie es ist". Das konkrete Inhaltliche - ob etwas so war oder so - ist fast zweitrangig, wenn auch nicht ganz bedeutungslos, natürlich. Denn Tatsachen können nie der Grundannahme widersprechen, dann stimmt etwas an Letzteren nicht. Wer sie so anhört, weil er sich aus den "Fakten" ein Bild kleistern will, sollte es besser lassen. Die erste Aufgabe ist nicht, "Fakten" zu sammeln, sondern den tiefsten Gründen nachzugehen. Ohne geordnete Metaphysik, also dem Denken über die ersten Dinge, sind solche Vorträge völlig sinnlos, ja gefährlich.
Leider passiert das genaue Gegenteil. Massenhaft verlassen junge Menschen die Universitäten in einem scheinbar attestierten Zustand zu meinen, nun "zu wissen". Weil sie "das zu Wissende" wie ein Schiller-Gedicht im Gymnasium gelernt haben. Und damit treten sie in ungeheurem Selbstanspruch auf. Der umso provokanter daherkommt, als das tief Innerste die Wahrheit kennt ... das Ungesicherte, die Vernunftlosigkeit. (Denn nur in der Vernunft kann der Mensch frei und selbstbewußt und damit schöpferisch handeln.) Dabei sollten sie nur jene sein, die wissen, wie man am sinnvollsten Wahrheit und in ihr das nie sichere Wissen sucht.
Der VdZ erinnert sich in diesem Zusammenhang an ein langes Gespräch über Evolution, das er vor Jahren mit einem seiner Söhne führte. Der sich am Ende eines langen Gesprächs über Logik und Wahrheit damit rettete, indem er (sichtlich von der allgemeinen Meinung gestützt) darauf beharrte, "daran zu glauben". Und das, obwohl er kein wirklich geschlossenes Gedankenbild damit errichten konnte. Die vielen Leerstellen füllte er eben mit blackboxes. Mit dem Hinweis, daß das irgendwie eben so sei, anderes eben so und so sein müsse, und daß man das irgendwann noch herausfinden werde. Es hätte beim Eröffnungssatz des Gespräches bleiben können. Er sprach ihn gleich zu Beginn des Treffens aus. Als er wie um alles Kommende (das er ahnte, oder wußte; auch das ist ja interessant) von vornherein abzuwehren davon sprach, daß es keine Wahrheit gebe. Das tut einem Vater schon im Herzen wehe.
Nur aber wer diesen leicht zu widerlegenden, völlig unhaltbaren Satz (denn er ist selbst eine Wahrheit, und wer diese ausspricht muß also die Natur der Wahrheit kennen, sonst könnte er über sie gar nichts aussagen; Kommunikation wäre überhaupt unmöglich, weil niemand wüßte, worüber der andere spricht), nur wer diesen selbst schon irrationalen Satz* also akzeptiert, und das tun heute die allermeisten Menschen des Westens, der ja die Grenze zu völliger Irrationalität längst überschritten hat, kann auch mit tabuisierten blackboxes leben. In denen sich Widersprüche natürlich wunderbar konservieren, und der Laune und Willkür (die mit Freiheit verwechselt wird) Tür und Tor öffnen.
Der VdZ hat es deshalb einmal so formuliert: Gerade in unserer Zeit, die behauptet, keine Tabus mehr zu akzeptieren, herrschen so viele Tabus wie noch nie. Beide Komponenten - Wahrheitsunmöglichkeit und blackboxes - haben natürlich einen gewaltigen "Vorteil". Sie ermöglichen, daß man weiter "einfach so" nach Gusto und Laune leben kann, wie man eben lebt.
Zillmer war Bauunternehmer, wie er sagt. Das war auch der VdZ. Und insofern meint der VdZ auch Parallelen zu erkennen. Denn gerade die Baubranche, die so viele Bereiche umfaßt, die so umfänglich ist, ist eine Branche, die einen unbarmherzig auf die Wirklichkeit hin zurechtprügelt. Und das heißt: Zwingt, die Grundsätze dieser Wirklichkeit zu erfassen. Sonst wird man tief existentiell aufgerieben. Wenn man diese Lektion aber lernt, nicht in Staatsaufträge und Beziehungsverflechtungen flieht vor allem, mit denen man sich bequem aus der Wirklichkeit in eine Sonderwirklichkeit flüchten kann, also sein Innerstes korrumpiert, kann man viel gewinnen.
Denn es muß somit das Material sein, das einem seine Gesetze aufzwingt, weil es zeigt, daß hinter ihm eine Ordnung steht. Und um dieser zu genügen, muß man genau zuhören. Dann hört man auf zu glauben, daß die Welt nicht intelligibel sei, daß es keine Wahrheit gäbe. Zum Gegenteil. Dann beginnt man vor der Schöpfung mit Ehrfurcht vor ihrer widerspruchsfreien inneren Ordnung, vor der Ordnung und Widerspruchslosigkeit des Geistes - dem logos - zu haben.
Dann entdeckt man auch jene Vektoren, die auf den Schlüssel zu allem hinweisen: Den Sinn, der nur aus personaler Konstitution heraus (Gott, das Sein, als Person, als Beziehung von drei Personen, also als Dreifaltigkeit) ein solcher sein kann und bloße Rationalität weit übersteigt, wenn auch nie irrational ist. Denn der Unterschied zwischen bloßem Rationalismus und Denken ist die persönliche Beziehung zur Wahrheit. Logik ist damit zuerst sogar eine Frage der Liebe zum Sein. Zu Gott. So lautet nicht zufällig das erste Gebot, in dem alle weiteren enthalten sind.
Wenn man heute aber so weit verbreitete Unvernunft (als Mangel an der Bereitschaft dazu) feststellen muß, bei uns, dann hat das aber genau diese Ursachen: In einem Gesellschaftssystem, das zur Blase, zur Zweitwirklichkeit (Pseudologie) geworden ist. Das nur noch so lange bestehen kann, als es noch Elefanten gibt, auf deren Schultern alles ruht, die alles tragen. Aber es werden immer weniger Elefanten.
*Die angebliche Wahrheitslosigkeit der Welt beruft sich zumeist auf den Umstand, daß der Mensch immer Subjekt ist, und sein Zugang der Wahrheit also subjektiv. Das stimmt zwar, und sollte auch nicht vergessen werden, es ist sogar wichtig es zu wissen, aber das ist noch lange keine Aussage zur Natur der Wahrheit selbst, wie Josef Seifert in seinem sehr empfehlenswerten Buch "Wahrheit und Person" logisch stringent belegt. Umso bedeutender wird die persönliche Haltung! Aber die Natur der Wahrheit selbst ist immer absolut und objektiv, für jeden. Man wirft hier also zwei Dinge durcheinander - das Verhalten des Subjekts, und das Wesen des Objekts, zu dem er sich verhält. Und vor allem: man geht alles andere als empirisch dabei vor, wie man gerne behauptet.
Natürlich ist da Vieles Spekulation. Aber man muß Hans Joachim Zillmer zugute halten, daß er nicht behauptet,
eine "Theory of everything" zu liefern. Er sagt selber, daß er vieles
nicht weiß. Und das unterscheidet ihn auf jeden Fall von allen möglichen
Spinnern. Was er aber tut - und darin trifft er auf viele
Gedankenansätze, die der VdZ aus langen Lektüren und Überlegungen selber
schon in diese Richtung formte - ist, vieles in Frage zu stellen, was
es so ganz sicher nicht gegeben haben kann. Denn gerade in der Forschung
der Frühzeit muß man oft mit Erschrecken feststellen, daß es sich bei
angeblichen "Gewußtheiten" um Zirkelschlüsse handelt, daß viele
angebliche Wissensstände etwas tun, was sich Zillmer sogar versagt: Sie
bilden Mythen.
Und
dabei gibt es natürlich Mythen, die so dogmatisiert sind, die Tabu
sind, die Eckpfeiler sind, daß sie Tragesäulen ganzer Theoriengebäude
sind. Die pausenlos auf Unvereinbarkeiten und Widersprüche stoßen. Die
schlimmste solcher Säulen ist der Evolutionismus/Darwinismus. Wagt man
einmal, diesen Eckpfeiler heutigen "Wissensstandes" zu hinterfragen,
einfach indem man die Widersprüche und zahllosen Unerklärbarkeiten
nicht mehr einfach schluckt, mit dem Hinweis, daß wir das eines Tages
schon noch erforschen werden (obwohl es sich meist um logische
Widersprüche, um Aporien handelt, die sich niemals auflösen werden;
aus 2+2 wird niemals 5), wer also alle diese blackboxes nicht mehr
einfach im Regal stehen läßt, sondern weiter zu fragen wagt, dem wird
die Schlüsselfunktion dieser Theorie aufgehen. Und nach und nach brechen
dann ganze Wissensgebirge ein.
Sie
stellen sich völlig neu als Problem dar. Und verlangen nach neuen
Lösungsansätzen. Es ist dabei äußerst hilfreich zu tun, was auch Zillmer
tut, und was auch dem VdZ immer mehr zur Methode wurde: Alte Literatur
zu studieren. Denn noch bis vor 80 Jahren (sagen wir halt so), erst nach
1945 hat sich die sogenannte Wissenschaft zunehmend, um nicht zu sagen
exponentiell dogmatisiert. Und ist von der Wissenschaft zur
Mythendichtung geworden. Natürlich nicht immer, nicht überall, aber
fast.
Zumindest
in der medialen Darstellung, und damit in der Formung des Sprachraumes
als des Denkraumes, in dem wir uns bewegen. Und der uns bewegt, das ist
das Entscheidende. Denn wir werden als Persönlichkeit (also als das, was
wir im mit der Welt verhängten Selbst bilden, entwickeln) von unseren
Gedanken geformt, von unserer Sprache. Bis in die kleinste Zelle hinein.
Nicht gleich, nicht augenblicklich (zumindest meist nicht), aber über
Jahre und Jahrzehnte. In Wechselwirkung mit dem, was wir tun, und dem
wir in unserem inneren Ich begegnen und auf das wir mit unserer mehr
oder weniger bewußten Schichte (das menschliche Bewußtsein ist ein See,
in dem ständig Dinge steigen und sinken) reagieren.
Zillmers
Vorträge sind anregend, das ist das Mindeste, was man über sie
sagen kann. Deshalb erlaubt sich der VdZ, einen nächsten von ihm an
dieser Stelle zu bringen. Besonders naheliegend sind die Annahmen zu katastrophischem Geschehen, die Hinterfragung der Zeithorizonte, die heute angenommen werden, aus denen sich Altersannahmen ergeben, die in sich eine Weltkonstituiertheit tragen, die auch eine (tief materialistische, mechanistische) Metaphysik implementieren. Viele Methoden sind außerdem viel fragwürdiger, als der Leser meinen könnte.
Schon gar dort, wo sie von einer linearen, in sich selbst stehenden Welt ausgehen, nicht von einer Welt, die durch Ereignisse auch in ihren Eigenschaften bestimmt wird. Alleine wenn man die heute kolportierten paläontologischen und -archäologischen Befunde betrachtet, die voller Widersprüche sind, scheinen ganz andere Ansätze höchst notwendig. Die biologischen Belege, die gegen eine Makroevolution sprechen, und von denen Zillmer abrißartig einige bringt (es gibt ja noch viele mehr), sind für einen wirklich Interessierten ohnehin Binsenweisheiten.
Es sind aber immer die Grundannehmen die bestimmen, was man überhaupt sieht, sinnlich wahrnimmt, was aus Daten Fakten macht. Hier beweisen Denkansätze wie jene Zillmers eine Erhellungskraft, die dem heutigen Wissenschaftsgerede praktisch völlig fehlen. Die allesamt eigentlich nur den Anfang zurückschieben, "erklären", aber nie Wesentliches begreifen machen.
Diese Thesen als Unsinn abzutun geht natürlich leicht,
aber es ist schwer unzulässig. Zumal sich sehr Vieles, was er an Thesen
formuliert, weit mehr in wissenschaftlicher Literatur wiederfindet, als
dem Leser, der möglicherweise nur mit Tagespresse und
Mainstream-Publikationen konfrontiert wird, bewußt sein mag. Sie stehen
in einem Gedanken- und Wissenschaftsstrom, der speziell nach dem Kriege
regelrecht abgerissen ist. Wo wir mit der Amerikanisierung Europas, die
eine Gegenbewegung gegen die Dominanz deutscher Wissenschaft bis zu den
1930ern, 1940ern war (bis dorthin war das Deutsche sogar dabei,
internationale Wissenschaftssprache zu werden), auch mit einem völligen
Paradigmensturz konfrontiert waren.
Seither
hinken wir hinterher, und hinken sogar hinter den Forschungsergebnissen
jener Zeit hinterher und der VdZ glaubt nicht, daß dieser Rückstand
noch aufgeholt werden kann. Die Fortschritte der Wissenschaft, das wird
oft vergessen, die wir seither haben, und die uns so beeindrucken,
angeblich, sind praktisch sämtlich nur den verbesserten technischen
Möglichkeiten der Methoden zuzuschreiben. Nicht dem Wissen selbst. Über
die Gründe, über die Möglichkeit, wie so etwas so rasch vonstatten gehen
kann, haben wir schon geschrieben. Es hat mit den Gegebenheiten an
amerikanischen Universitäten zu tun.
Aufholen
könnten wir nur dann, wenn wir dort fortsetzen, wo wir vor 80 Jahren
(sagen wir) aufgehört haben. Die liegen gelassenen Enden wieder
aufnehmen, zu verstehen suchen, und dann weiterknüpfen. Und hier hat
Zillmer zweifellos seine Meriten. Indem er blackbox um blackbox
aufstöbert und aufbricht um zu entdecken, daß in ihnen gähnende Leere
herrscht. Die niemanden zufriedenstellen kann. Wer aber alle diese
unberühten Ecken seines geistigen Raumes einmal durchstöbert, wird
erleben, wie er nach und nach innerlich heller wird. Wie sein Sprechen
und damit sein Denken nach und nach klarer, geordneter, in sich
stimmiger wird, und letztlich auf ein Eines zuläuft. Jenes eine, das
man als Vernunft an sich bezeichnen kann.
Das, was Hans-Joachim Zillmer hier vorträgt ist nicht einfach nur interessant. Es klingt in sich völlig rund. Und Zillmer ist ja mit diesen Sichtweisen alles andere als allein. Unter anderem der Österreicher Thomas Gold, über den wir hier schon berichtet haben, hat sie schon vor fünfzig Jahren vertreten. Widerlegt worden ist er nie, eigentlich muß man sagen: Eher hat ihn die Geschichte bestätigt. Und sei es nur deshalb, weil es heute so viel Öl gibt wie noch nie. Aber diese Sichtweise der Erde, die praktisch die gesamten kosmologischen Modelle der Astrophysik revolutioniert und völlig neu und erhellend das All und die Planeten sehen läßt, ist nie populär geworden.
Der VdZ hat wie vermutlich die meisten der Leser dieser Seiten bei weitem zu wenig Fachwissen, um es von dieser Warte her beurteilen zu können. Ihm bleibt wie wohl aber nun allen Menschen nur die Möglichkeit, aus dem einzigen was man wirklich als Wissen bezeichneten kann - der Teilhabe am Wissen Gottes durch die Offenbarung, vollendet durch die Inkarnation in Jesus Christus - insofern beurteilen, ob sie mit den Prinzipien dieses göttlichen Wissens übereinstimmen. Mehr kann kein Mensch, mehr kann auch kein Wissenschaftler tun.
Aber die Vorstellung der "endlichen Erde", die sich die meisten recht simpel als Baukasten vorstellen, der eben nur so und so viele Bausteine enthält, sind die aufgebraucht ist Schluß mit allem, die hält der VdZ auf jeden Fall für grundfalsch. Sie widerspricht dem Wesen der Schöpfung. Das Wesen des Universums muß notwendig auf einen immerwährenden Bestand (was etwas anderes ist als "Ewigkeit", Vorsicht) ausgelegt sein.
Eine bestimmte Endlichkeit kommt erst ab dem Moment ins Spiel, wo der Mensch alles aus der alles Seiende im Sein (= in Gott) haltenden Verbindung mit dem Sein (= Gott) herausreißt - im Sündenfall im Paradies. Dennoch greift der Mensch nicht so tief, daß er den ganzen Kosmos mit sich reißen könnte. Gottseidank reicht sein Vermögen, die Welt zu bestimmen, nicht einmal so weit, als er seine eigentlichsten Lebensvorgänge - Atmen, Schlafen, Herzschlag, etc. etc. - so einfach bestimmen kann. Den "Baum des Lebens" hat Gott vor ihm geschützt. In die fundamentalsten Vorgänge der Welt kann der Mensch nicht eingreifen.
Das höchst Achtenswerte an Zillmer zeigt sich aber in seiner Aussage, die der VdZ ihm abnimmt. Es gehe ihm nicht darum, völlige fertige Antworten für alles zu liefern. Und im Einzelnen mag man durchaus über dies und das anderer Auffassung sein, das ist auch der VdZ. Aber es gehe ihm, Zillmer, darum, neue Fragepunkte zu zeigen.
Und das schätzt der VdZ ganz ehrlich sehr an ihm. Er ist da und dort unausgegoren, hat Mängel in der Metaphysik, meinetwegen, aber er ist immer sehr anregend, und das zeigt manchmal so etwas wie eine hausverständige - es gibt gar kein wirkliches Denken, das nicht "Hausverstand" wäre! - und damit gewiß und größtenteils unbewußte, aber sehr gesunde Metaphysik, der nachzugehen sicher lohnen würde.
Zillmer läßt sogar manche stinkenden Pakete in irgendwelchen Ecken des eigenen Selbst wahrnehmen und endlich, endlich! aufgabeln und durchlüften. Denn daß das, was wir heute "offiziell", als allgemeine Lesart, von Kosmos, All und Welt glauben (oder meinen, glauben zu müssen) im Grunde stinkender Unsinn ist, glaubt der VdZ tatsächlich. Da stimmt ja rein gar nichts von dem, was heute als "gewußt" gilt. Und das ist sehr vernünftig belegbar. Wenn jemand eben der Vernunft fähig ist.
Der Mann ist gut - der Mann kommt in die Suppe. Diesen Ausspruch eines früheren Lehrers des VdZ will derselbe hier anwenden: Das Interview mit Hans-Joachim Zillmer ist gut, ist hörenswert, und reißt etwas an, dessen Stichhaltigkeit der VdZ nicht aus Sinn für Curiositas, oder Neigung zur Verschwörungstheorien oder Sympathie fürs "Alpenparlament.tv" gewonnen hat, sondern aus eigenen Auseinandersetzungen mit der Naturphilosophie mehr und mehr gewonnen hat. Die in seiner hier schon öfter vertretenen, gewiß frechen These gipfelt, daß die derzeitige Wissenschaft aufgrund ihrer impliziten Postulate nahezu auf völlige Irrelevanz, auf das Niveau leeren, bestenfalls logizistischen Sprechens abgesunken ist.
Die Meinung zu den im Video getätigten Aussagen konstituiert sich nicht zuletzt aus dem heute kaum noch bekannten "Testament eines Deutschen" von Karl Christian Planck. Das kein (wie der Titel schließen ließe) nationalistisches Buch ist, sondern die Erkenntnissumme dieses Naturwissenschaftlers des späten 19. Jhds., das aus den Tiefen der romantischen Naturphilosophie etwa eines Franz von Baader, in die Tiefen der Naturphilosophie eines Hans André, ja in die Lebensphilosophie der Gegenwart führt.
Welche alle dem im Video Gesagten deutlich mehr philosophische Kontur und metaphysisch-ontologische Fundierung geben, als Zillmer, dessen Leistung als Autodidakt, als Mensch des Hausverstands hoch schätzenswert ist, möglicherweise selbst bewußt ist. Die Theorie des Erdöls, die Zillmer (der übrigens wie der VdZ eine Vergangenheit im Bauwesen hat, das der VdZ immer deshalb schon geschätzt hat, weil es wie kaum ein Gewerbe umfassend und "unbarmherzig" an die Wirklichkeit preßt) hier vertritt, und in der er ja keineswegs alleine ist, findet sich nämlich in der Wesensanalyse der anorganischen Natur begründet, der es gelingt, den Fängen des oft gar unbewußt vertretenen materialistischen Postulats der Gegenwart zu entkommen.
Daß solche Meinungen, solche Ideen, solche Menschen in die Ecke der Curiositas gedrängt werden, wie sie etwa dem "Alpenparlament" (gar nicht so zu Unrecht) anhängt, daß sie selbst bisweilen tatsächlich eigentümliche Züge zeigen und annehmen, aus jeder "Normalität" herausfallen, ist nicht auf deren Verrücktheit zurückzuführen, sondern auf die Katastrophe, die in Wahrheit der öffentliche Diskurs bereits durchmacht. In dem schöpferisches, freies Denken längst unmöglich wurde, und aus Selbstrettungsimpuls der vom Tode bedrohten Eliten tatsächlich unterdrückt wird. Woraufhin sich originäre Denker mit hoher Wahrscheinlichkeit in gewisse Eigentümlichkeiten hinein entwickeln, wie sollte es anders sein. Aber ihnen daraus einen Strick zu drehen, ist nicht nur grausam und zynisch, es ist ein Kollateralschaden des Kampfes des Nichts gegen das Sein.
Es verhält sich ja mit dem Evolutionismus nicht anders als mit dem Klimawahn - es sind Formen von Massenneurosen, ja -psychosen. Wer sich mit der Wissenschaftsgeschichte befaßt wird sogar mit solchen Neurosen als prinzipiellen Formen dessen, was als "wissenschaftlich" gilt, konfrontiert. Wie eine Decke, ja wie eine dicht verwobene Schichte der geistigen Unfreiheit ziehen sich solche Neurosen durch unsere Zeit. Sie alle haben Geschichten, sie alle sind eng miteinander verwoben, und sie alle haben ontologisch erkennbare Strukturen.
Diese Schichten aufzubrechen wird innerhalb der Mechanismen nicht genügen. So, wie Änderungen immer aus den Randbereichen von Kulturen kamen und kommen, von dort also, wo sie gezwungenermaßen mit dem "anderen" konfrontiert waren, während das Innere erstarrt ist, so braucht es wohl auch den freien Blick Unbedarfter, um zu neuen, zu wirklich neuen Denkansätzen aus ganz neuen Blickwinkeln zu kommen. Wo aus wahrer Reformiertheit, aus der Erdung im Sein - dem wirklichen Hausverstand, wie er jedem Menschen eignen würde - heraus die Dinge von den Prinzipien des Seins her neu durchdrungen und geläutert werden.
Der Bautechniker und "wissenschaftliche Laie" Hans-Joachim Zillmer ist wohl als solcher einzuschätzen. Sein Vortrag, den das Video hier zeigt, hat vielleicht nicht in jedem Detail recht, und das will der Vortragende ja gar nicht, so wie es er VdZ nicht für seine Zeilen beansprucht. Aber seine Herangehensweise geht von der simplen Frage aus: "Kann denn das sein?" Und noch mehr: "Glaube ich das wirklich, was ich da sagen?" - Und nur so kann Gesundung eintreten, mit der simplen Frage: Glauben wir das alles wirklich, was wir zu wissen und zu glauben vorgeben? Stimmen die heutigen Thesen und Theorien, die uns ersticken, die wir unseren Kinden von frühesten Jahren an über den Kopf stülpen, überhaupt mit dem überein, was wir im einfachsten Wahrnehmen von der Welt erkannt haben und erkennen können? Ist das, was wir uns heute mantraartig vorbeten, auch vernünftig?
Deshalb ist dieser Vortrag sehr zu empfehlen, und es ist überhaupt kein Wunder, daß Zillmer aus dem Baugewerbe kommt. Kaum eine Branche kann dermaßen erden, an die Wirklichkeit anpressen. Und genau dann nämlich wird sie als transzendent erkannt, denn das Wirkliche ist nicht sichtbar, aber es stimmt mit dem Sichtbaren überein, ja das Sichtbare prügelt das Wirkliche ins Herz, das im sinnlich Evidenten nicht erschöpft werden kann. Der Film ist nicht nur sehr interessant, deckt sich in sehr vielem mit dem, was der VdZ gleichermaßen "weiß", er soll Mut zum eigenständigen Denken machen, offizielle Lesarten auf ihre Übereinstimmung mit der eigenen Wahrnehmung und Lebenserfahrung zu überprüfen. Denn nur von dort her kann verantwortliches Glauben und Zustimmen kommen. Und mehr können wir nicht. Letzthinniges Wissen wird der Mensch nicht zu Lebzeiten und nicht aus "Eigenem" autonom erlangen. Er kann nur die Freiheit suchen und das heißt: verantwortlich vertrauen.
Was, wenn Erdgas und Erdöl gar nicht "endlich" sind, sondern Produkte eines geologischen Prozesses in der Erdkruste, in Zusammenhang mit der Tektonik*, die ständig neu gebildet werden? Immerhin ist die in der allgemeinen Diskussion so überhaupt nicht hinterfragte These, daß Öl aus organischen Resten entsteht, offenbar hinterfragbar, und tatsächlich mehrfach bereits hinterfragt, ja vielleicht sogar widerlegt. Es spricht viel dafür, daß Erdöl und Erdgas anorganische Wandelprodukte sind.
Recht sicher ist auch, daß der exorbitante Anstieg der Ölpreise in den 1970er Jahren im Grunde durch nichts sonst motiviert war als durch - apokalyptische Panik. Wobei drei Viertel der Endpreise für Mineralölprodukte Steuern sind. Die Energie"markt"preise sind politisch motiviert, kein Ergebnis von marktwirtschaftlichen Prozessen. "Wir bezahlen unseren Sozialstaat durch die Energie."
Der politische, so tief greifende Nutzen dieser Hyper-Theorien (bis zum Klimawandel) liegt schon alleine darin, daß das Handeln dem Einzelnen aus der Hand genommen wird, durch Hinzufügung eines Horizonts, der ihn ohnendlich übersteigt. Umgekehrt, wird durch die Narretei des Individualismus, in dem jeder sich selbst zu definieren aufgefordert (und damit natürlich völlig überfordert) wird, das Bedürfnis nach Transzendenz nicht mehr erfüllt - diese Thesen sind also zumindest Ersatzobjekt für dem Atheismus entstammende fehlendes Analogon zur Transzendenz als Grunddasein des Menschen, und ihr Aufkommen geht zeitlich auffällig parallel zum politisch initiierten Zerfall der wesentlichen Gemeinschaft innerhalb der Völker.
Ein interessantes Video.
*Die Erdkruste ist ja alles andere als "fest", sie ist vielmehr einem Fließverhalten zuordenbar, nur "relativ fest".