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Samstag, 10. September 2022

Ob man es nicht so sehen muß (1)

Man muß nur die Geschichte der europoäischen Energieversorgung in den letztenzwanzig, dreißig Jahren ansehen um zum Verdacht zu kommen, daß es sich in der momentanen Versorgungskrise um ein rein hausgemachtes Problem handelt. 

Weder hat Rußland Europa eine Falle gestellt, indem es den Kontinent von seinen Rohstoffquellen abhängig gemacht hat, noch hat Europa die Entscheidung, sich in so hohem Ausmaß von Rußland abhängig zu machen, leihthin getroffen, ohne zuvor Alternativen gesucht - aber nicht gefunden - zu haben. Und man muß die Rolle der Grünen dabei herausstreichen, denn sie waren die treibende Kraft dahinter.

Es waren nämlich zuerst zwei wesentlich "grüne" Agenden, die vor nun seit gut zwanzig und mehr Jahren Europas eigene Versorgungsfähigkeit geplant zerstört haben. 

Da war die Abneigung gegen die Atomkraft, die dann durch die (in dieser Hinsicht: Absurde) Panik nach dem sogenannten "Fukushina-Fall" den ultimativen Antrieb beommen hat, und sogar so weit geführt hat, daß sich die gesamte EU auf einen Atomausstieg geeinigt zu haben meinte. Dieser Entschluß ist mittlerweile kräftig obsolet, und sogar in Deutschland muß man nun unter dem Druck der Ereignisse die letzten beiden, schon per Jahresende fest geplant abzuschaltenden Atomkraftwerke, weiter auf Betrieb halten.

Dienstag, 30. August 2022

Der immer dringendere Verdacht

Der Verdacht erhärtet sich von Woche zu Woche mehr. Die Gutmenschen und Weltretter spielen ein ganz übles Spiel mit uns. Die explodierenden Strom- und Energiepreise sind keineswegs den geschichtlichen Ereignissen zuzuschreiben, sondern die Auswiurkungen davon, daß die Grünen ihre vermaledeite Suppe kochen, und burtal und radikal die "Erneuerbaren Energiequellen" auf Kosten der Bevölkerung durchdrücken. Es könnten aber auch hellrosa Knallfrösche sein, die wir täglich zum Frühstück schlucken müssen, es geht ohnehin um etwas ganz anderes als um Wahrheit oder Wissenschaft.

Es geht darum, daß alle Grüne und Gutmenschen bösartige Gewaltcharaktere sind, die ihre zivile Inkompetenz durch Machträusche anderer Art kompensieren. In denen sie anderen die Lebensweise auf den Kopf stellen, und zwar egal, wie die auch nun aussehen würde. Denn Vernunft spielt da nie eine Rolle, es geht nur um subjektiven Machtrausch, um die libido dominandi.
Die Welt- und Klimaretter der hohen Moralkategorie werden deshalb alles daran setzen, daß die Gesprächskanäle mit Rußland für alle Zeiten geschlossen bleiben. Nur so können sie ihre Spiele der "wenn man alles enpreist, hohen Kosten konventioneller Energie" aufrecht halten. Nur so können Grüne ihre skrupellose Radikalität - anderen gegenüber - durchdrücken.

Montag, 27. Juni 2022

Anstinken gegen Putin

Macht alle mit! - Anstinken gegen Putin!
Au ja, jetzt wird es endgültig heimtückisch. Um gegen Putin anzustinken verfallen unsere Po9litiker ja zuweilen in wahrlich förchterlöche Mittel und Methoden, die sie dann dem leberndigen Volke vorbildhaft angedeihen lassen. Und medienwirksam verkünden. 

Während also nun die Niederösterreichische Frau Landeshauptmann (bzw. vulgo "Ministerpräsidentin") Johanna Mikl-Leitner ihre 10 Ballkleider auslüften und sieben davon vernichten will, um zu zeigen, daß "uns Frauen" auch drei Ballkleider genügen, macht Robert Habeck die definitive Ankündigung. 

Mittwoch, 6. Mai 2020

Kinder an die Macht

Würden die Menschen heute wissen, was man mit den Augen von gestern sehen kann - denn der Sehende sieht immer nur, wenn er dem Heute einen Schritt hinterher ist - würden sie sich in Sackleinen hüllen und in die dunkelsten Ecken verschwinden. Es bleibt interessant (und dabei nur symptomatisch), daß in Verfallszeiten die jeweils gegenwärtigen Generationen nicht mehr sehen. Sie sind zur Blindheit verdammt. Und es ist die Strafe Gottes für eine Kultur und Gesellschaft, daß deren Begehren stattgegeben wird.

Es ist deshalb auch die Strafe für die Elterngeneration, deren völliges Versagen sich auch in den Stimmungswerten der Wählerlandschaften zeigt: Kinder wählen Kinder, und Kinder wählen Märchenonkel. Und letztere, die Märchenonkel, dominieren in jedem Gebiet die medialen Oberflächen, die überhaupt keine Diskurstiefe mehr kennt, sondern die als Narrativ an sich bereits Medienkruste ist.

Die aber - das ist Drohung wie Hoffnung, gleichermaßen - wie jeder Schorf über Wunden, eines Tages laut- und schmerzlos abfällt.




*160420*