Es stellt sich die Frage, ob nicht die von den GRÜNEN programmatisch nachgewiesene, heute durch sogenannte Mißbrauchsskandale (bei Leuchtturm-Figuren) zumindest nicht widerlegt, Affinität von Linkssein und Pädophilie einige immanente, ontologische Zusammenhänge aufweist.
Das sind Prinzipien, ist also Grammatik, somit nicht unbedingt an die Sortierung in Hutfarben (links/rechts/liberal) gebunden oder davon abhängig. Denn wenn die Grünen noch vor Jahren (s. Cohn-Bendit) selbst in höchstern Gremien von diesem Geist getragen waren, so ist eine andersfärbige Zuordnung (rechts, aber gerade auch bei LLiberalen) noch lange nicht vor diesem Fehltritt gefeit, nur weil sie sich mit besonders herausgespuckten Abscheu davon distanziert. Dazu ist die Sache viel zu komplex weil zu subtil, als daß sie mit rein gewohnheitsmäßiger Verdammung abzutun wäre. Kindesmißbrauch ist nämlich in jedem Fall eine Angelegenheit der Kultiviertheit. Und die wiederum nicht als Frage der Kostümierung zu erledigen. Kostüme sind allen Seiten wichtig, und alle haben ihre Uniformen.
Den Individualismus der wahren Kultur, der keine dieser Kategorisierungen erfüllt, dem jedwede Zuordnung gleichgültig ist, der aber immer FORM ist, nie das GESTALTSEIN im Rahmen eines Beziehungs- und damit Ortstheaters, also nie das RAUMSEIN verläßt (das nur durch Tugend durchzuhalten ist, denn als andauernde Verkleidung ist ein Leben im unentwegten Ritus zu anstrengend), hassen (oder neiden) sie alle. Keinem Couleurträger ist sie so natürlich, daß er sie schlichtweg unbewertet lassen kann.
Das sind keine Abschweifungen, sondern Vertiefungen der anfänglichen Frage. Ob es nämlich Zusammenhänge zwischen Linkssein und Kindesmißbrauch gibt. Einen Zusammenhang, der sich weit vor dem ganzen Psychologiegeschwätz ereignet, das von Erklärungen ausgeht, ohne überhaupt die Wirklichkeit des Bewerteten zu kennen.
Letztlich ist der Anspruch sogar noch weit höher. Die These (Erklärung) muß soweit präzise sein, daß sie genau dadurch so offen wird, daß sie sich mit allen Ebenen und Fakten des Menschseins trifft, verlängert man die Tangenten.
Punkt 1 ist der Satz, daß dem Linken (und damit Woken usw. usf.) der Mißbrauch von Kindern deshalb nahe liegt, weil ihm im Kind jedweder Anspruch erspart bleibt, sich der Wahrheit zu stellen - indem er nicht wirklich sprechen muß. Er muß auch kein Sein weil Identität weitergeben, wie in der Begegnung unter geschlechtsreifen Partnern gefordert.
Was in der Nicht-Ehelichkeit zwar versucht wird, aber praktisch IMMER scheitert und Ruinen hinterläßt.
Im zweiten Punkt aber begegnen wir der Forderung, die jedem Menschen ohne Geist eigen ist, und das ist die Forderung, daß das Gegenüber dem eigenen Anspruch auf REINHEIT entspricht. Erst durch die Unschuld des Gegenüber wird der "Geschlechtspartner" EBENBÜRTIG. Damit entspricht nur das Kind der inneren Forderung, die WELT ZU RETTEN. Genau der Antrieb, der dem ideologisch angetriebenen Menschen eigen ist.
Wir lamern hier bewußt jenen Kindesmißbrauch aus, der der bloßen Stillung einer Begierde dient. Der unterliegt ganz anderen Gesetzen, und ist auch ganz anders zu bestrafen. Härter, gnadenloser, weniger subtil und rascher, damit weniger grausam. Eine Tat aus bloßer Begierde stellt einen Menschen nämlich außerhalb des Menschseins.
Das hat somit der Mißbrauch, der so unqualifiziert in ALLEN Fällen als PÄDOPHILIE bezeichnet wird, mit einer Neigung gemein (und spätestens jetzt werden wohl die LIBERALEN ihren Kehlkopf durchlüften, um kräftig schweres Geschoß ausspucken zu können) die wir gemeiniglich als "Homotschwetschkualität" (vielleicht kann man so die Sperre durch google ein wenig hinauszögern? ich glaube es aber nicht wirklich) bezeichnen. Innerhalb welcher angeblich "natürlichen Neigung" dieser Aspekt, der der REINHEIT, ohnehin viel zu wenig Beachtung findet.
Der Inzest von Herrscherhäusern also, wie wir es von so gut wie allen Herrschern zu allen Zeiten kennen, hat ja keineswegs sexuelle Hintergründe. Sondern ist stets in einer als "Ebenbürtigkeit der Häuser" (ontologisch aber völlig falsch) qualifizierten Qualitätspikiertheit begründet. Nur ein Abstämmling eines Königs kann einen König heiraten.
Auch die Begründung mit Machtinteressen und politischer Klugheit stimmt nur zum Teil, oder bestenfalls mal mehr, mal weniger. All das hat in Verkennung der wirklichen Wirklichkeit mit der angeblich wesentlichen Wahl NACH BLUT zu tun. Es verkennt aber völlig, daß keine Kindschaft ihrem Wesen nach IM BLUT begründet wird.
Das hat bestenfalls kulturelle Bedeutung, allenfalls vererbter Ähnlichkeit von Neigungen nach, was an sich bereits kultureller Niedergang heißt. Weil es nicht auf die Weite der Welt abzielt, sondern auf die Verschossenheit ins Eigene. Sodaß daraus einen irgendwann zur Kulturströmung werdenden, also die regierte Allgemeinheit bestimmende NARZISSMUS gewissermaßen HERAUSZÜCHTET.
Und wird diese Aussage nicht durch die europäische Geschichte (die wir vor Augen haben, nur deshalb wählen wir nicht die von China oder Tuwalu) mit Punkt und Beistrich bestätigt.
Oder warum sonst (als Same, der einmal eingepflanzt unaufhörlich wächst) HABEN wir, mit dem Hinausgehen aus der Mutterbindung als Busch oder Baum, ein sogar von der Rabenzunft der Psychologen bestätigtes GESAMTGESELLSCHAFTLICHES NARZISSMUS-Problem, das uns über Ohren und Scheitel wächst?
Haben wir nicht die Scheu vor der Ehe als Scheu vor dem Mut weil Angst vor zuwenig Bindekraft der allgemeinen Normen (also der Ehe, Anm.)? Nimmt nicht die identitäre Verwirrtheit von Jahrgang zu Jahrgang (man frage Lehrer) zu? Wird nicht von Jahr zu Jahr der SCHREI nach immer schwerer Bestrafung jeder Form von geschlechtlich eingestufter Begegnung eines formell Erwachsenen mit einem NICHT formell solchen? (Oder wollen wir allen Ernstes den Hl. König Stephan als Kinderschänder ansehen, nur weil er im zarten Alter von 27 das 11jährige, später gleichfalls heilig gesprochene Kind (man muß sich das vorstellen - wir sagen heute so dazu! Wobei denkt sich heute überhaupt noch irgendjemand etwas?) Gisela zur Frau nahm? (Und Ehe heißt IMMER geschlechtlicher Vollzug. Eine Bedingung, ja das realisierte Wesen der Eheschließung!)
Gleichzeitig wird das Charakterbild immer dominanter, ja sehen manche sogar die sogenannte "gesellschaftliche Spaltung" von diesem unerklärlichen Phänomen begleitet, daß sich die jeweiligen Figuren auf der Agora jeweils als HEILIG, als REIN, als VOLLKOMMEN sehen, während JEDER DER EIN ANDERER IST weit unterhalb dieser Herrschaftswürde steht.
Der kann auch mit Sexualität zerstört werden, und der kann vor allem auch in der Geschlechtlichkeit jenes Gegenüber sein - natürlich, natürlich ein Irrtum, es fällt uns doch jetzt wenigstens auf? - das erst mich zum Menschen macht. Weshalb ich es auf jeden Fall irgendwo und irgendwann brauche. Nämlich genau NICHT als Geschlechtlichkeit, sondern als SEX lächerlich falsch und täuschend geheuchelt.
Bis ich so weit falle, daß es zur Begierde wird, die mich zu bestimmen beginnt. Und das geschieht je nach Wahrheitsgehalt des Geistes, den ich atme. Der NICHT der Geist ist, von dem meine Sprachlandschaft angeblich spricht, sodaß die Identität vorgespielt werden kann.
Ich habe (ernsthaft!) schon koloßartige, bärenhafte Männer (nach sieben Bieren) auf Knien liegen und unter Tränen die Frau - komischerweise ein sehr leptosomer, knabenhaft-neutraler Typ ... ach geh, wirklich? - anflehen sehen, sie mögen sie endlich erhören und ins Bett lassen, WEIL sie ganz besonders zärtlich, sexuell befriedend seien, warum wolle die Frau ihm das nicht glauben.
Wer sich am Kind vergeht spielt sich eine Form von geschlechtlicher Begegnung vor, in der er sein Eigensein (das immer ein Dasein ALS GESCHLECHTLICHES ist) wie in einem Schrein unangetastet lassen kann.
Er muß sich nicht überschreiten, und kann es begründen: Mit REINHEIT, also höchster Form von Liebe.
Und dazu braucht es das Prinzeßchen, die Unangetastete, die ihm, dem König Gleiche, mit der er die vollkommene Zweisamkeit darstellen kann. Eine Zweisamkeit, die nie gefährdet ist, weil der andere NICHT WEITER zum anderen wird, als ich selbst ihm gewähre.
Ja, das er sogar von mir abnimmt, mich somit nie übersteigt, auf daß ich mich nicht übersteigen, dem Ungekannten ausliefern muß. Dem Kind MUSZ ich nicht vertrauen, glauben, dem muß ich mich nicht überantworten. Von ihm erhalte ich nicht mein Schicksal!
Das Kind KANN nicht überraschen, es ist dazu zu neutral, zu ungeformt, zu REIN, zu unschuldig ...
Das Kind ist somit dem Untertan gleich, den ich zu FORMEN UND ZU ERZIEHEN habe. Als König. Als Pädagoge. Als Heiliger, mit von der Allmacht stammender Ermächtigung. Als Diktator. Als totaler Herrscher, der es ja nur gutmeint mit einem.
Und DESSEN Beziehung zum Beherrschten ist immer die unter Eheleuten! Denn DER hat alle Rechte. Der hat sogar das Recht auf meinen Körper. Den ich erfüllen kann, ohne ihn und ohne vor allem mich zu beflecken. DER DIKTATOR IST IMMER REIN. Und er sucht (buchstäblich) seinesgleichen fürs Ehebett.
Das sind die wesentlichen Zusammenhänge. Nur wagt es keiner mehr zu sagen, offen darüber nachzudenken, wie was womit zusammenhängt. Anhand von Leitlinien, die zu einem GESOLLTEN RESULTAT aber führen gibt es überhaupt kein Nachdenken. Nur ein Anpassen von Satzgespinsten zu einer ästhetischen Form, in der die Konturen so verschliffen sind, daß keine Aussage (also kein Ziel, keine Richtung) mehr erkennbar ist.
Als Opfer an Gott Baal, mit der Bitte um ein Wunder. Er möge aus dem Unklaren, damit Irrationalen noch jenes Vernünftige herausklamüsern, das ich so gerne hätte, aber das ich nicht als Fahne aufgreifen und in die Schlacht tragen will.