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Mittwoch, 11. September 2024

Beobachtungen zu fettem Haar und Schlabberpulli

Videos wie das unten eingefügte zu sehen erfordert bei mir einen guten Magen. Und diese amerikanische Art, an die Dinge heranzugehen, ist einfach widerlich. Und außerdem falsch. Dabei versteht sich Patrick Coffin so erzkatholisch. Aber gerade diese Zunft versteht oft so überhaupt nicht, daß man der Welt und Gott einen wahren Bärendienst erweist, den Katholizismus zu ideologisieren.

Und wenn es eines gibt, was Amerika ist und getan hat und "kann", dann ist es das: Das Gute zu ideologisieren. Und das heißt: Das Geistige materiell zu verstehen und für "machbar" zu halten. 

Worin wir es mit einem der am meisten verkannten, ja unerkannten, dabei vielleicht wirklich - wie Rosmini meint - bedeutendsten Irrtum der Kultur des Abendlandes, ja der Menschheit überhaupt zu tun haben, der sich in unserem Kulturraum spätestens im 19. Jahrhundert so schrecklich beherrschend erhoben hat. Vermutlich ist der gesamte faktische Zusammenbruch dieser Kultur alleine darauf zurückzuführen, daß dieser Irrtum allgemein wurde, also auf dem Rücken der Massenmedien die Studierstuben verließ und "populär" wurde.

Das einzige, warum es diese halbe Stunde dennoch lohnt zu investieren ist, weil der allem Amerikanischen zugrundeliegende Liberalismus (der in Wahrheit ein revolutionärer Impuls ist) in einem Punkt fast immer interessant ist: Er schildert das, woran gelitten wird, oft sehr genau.

In dem Fall schildert ein Ehepaar nicht nur einige der häufigsten Fallen einer Eheschließung, sondern bemerkt sehr richtig, daß die feministischesten Frauen stets dann, wenn sie versuchen, einen Mann für sich zu gewinnen, sehr genau wissen, wie sich das Spiel Mann - Frau IN WAHRHEIT abspielt, was dessen wirkliche Natur ist. 

Da ist es plötzlich keine Frage, daß die Frau sich dem Mann fügt, daß der Mann die Führung übernimmt, galant und charmant ist, während die Frau sich unterwirft und von ihm die Lebensgestaltung erwartet. (Und tut sie es nicht, röhrt sie ins Hirschengebläse, hält nicht einmal die Datingphase längere Zeit, ohne daß beide wissen, wie ihnen geschieht.)
Es ist "cruel", es ist förmlich grausam, daß die Frauen dann in dem  Moment, wo sie den Mann "gefangen", gebunden wissen, schlagartig den Ton ändern, und mit ihren Forderungen herausrücken, was sie zukünftig an Verhalten erwarten, und was ihre wahren Ansprüche sind. Und urplötzlich so ganz anders sind, als sie sich bislang präsentiert haben.

Dienstag, 24. Januar 2023

Hintergrundrauschen (2)

Von der Propädeutik zum Konkreten. Warum die Taliban in Afghanistan Zukunft haben könntenUnd dabei stößt man immer wieder auf ein Problem, das umso größer ist, als es nur schwer ins Bewußtsein zu heben ist. Sich aber  in eigentlich vollkommen falschen Lehren am freiesten vorkommen. Wie in diesen Beispielen, die lustigerweise, siehe oben, am ehesten noch in sogenannten "feministischen" Thesen zirkulieren.

Denn womit wir es in diesem hier aufgegriffenen, aber so wesentlichen Problem zu tun haben, stößt auf Undenkbarkeit, weil es auf (nur je anders gestaltete) Tabuisierung der Frauenfrage bei ALLEN Seiten stößt, egal welchen Spektrums (links, rechts, usw. man sie zuordnen möchte. Keine der derzeit kursierenden Denkweisen, wie immer sie auch aussehen, sind dabei auch nur im Ansatz geeignet, die Frage zu lösen. Ausnahmslos alle gehen fehl, und ihr Streit ist deshalb das den Kern des Problem vermeidende Umkreisen als Ausweg und Flucht.

Was wiederum mit einer in allen diesen Richtungen enthaltenen, kulturellen Erscheinung kurzgeschlossen werden kann oder muß. Die (kurz und bündig formuliert) mit Männern zu tun hat, die es nicht mehr wagen, ihre Mütter als absolute (weil eigentliche oder einzige) Autorität infrage zu stellen. 

Montag, 23. Januar 2023

Hintergrundrauschen (1)

Wie immer auch Irrtümer verpackt sind, wie immer sie daherkommen, ist am besten als Anforderung an die Wahrhaftigkeit zu sehen, in der man sich zur sittlichen höhe durchringt, den wahren Kern in JEDER These zu suchen und zu sehen. Mir zumindest ist nochkeine Theorie untergekommen, die VOLLKMMMEN aus der Luft gegtriffen ist, und nicht irgndeinen Funken Wahrheit enthält. Wenn sie den eigentlichen Aussgen der Wahrehit widersprechen dann weil irgendwo auf ihre Entstehungs- und Vergbreitugnweg ein sittlicher Irrtum geschehen ist, der Ebenen durcheinanderschemißt, oder Theorien nicht an die richtigen Präpositionen rückzubinden vermag.

Wir schicken dies voraus, weil wir hier mehrere Ansätze aufgreifen werden, die eigentlich grob defiziös sind, aber aus bestimmten Aspekten ihre augenblickliche Dominanz in einem Kern begründet haben, der an ihnen wahr ist, und der anderseits die elementarste Schwäche es Abendlandes (v. a. des US-Westens) ins Mark trifft.

Samstag, 14. Januar 2023

Morgendliche Atemübung

Weil aber die Frau ihre Identität (als ihren geistigen Überbau, weitgehend identisch mit dem, was man mit "Persönlichkeit" bezeichnet) vom Manne hat  (Siehe Anmerkung*) weil übernehmen muß (Menschsein heißt vor allem auch, jemandeM anzuhangen, auch für den Mann, für den aber in anderer Form - seine Anähnlichung erfolgt weniger von der Überziehung der Gestalt des Angehangenen, als von der abstrakten Grammatik her) so ist das der eine Grund, warum sie nie ohne den Schutz durch den Mann  (Siehe Anmerkung**) sein darf.

Ist das von der Wiege an bis etwa zu ihrem 12., 13., in Ausnahmefällen 17. oder 18. Lebensjahr, warum werden wir noch erklären, der Vater (über diesen dann auch dessen Söhne, also die Brüder), so darf der Vater sie erst dann aus seinem Hause geben (oder "gehen lassen"), wenn sie nahtlos in den Schutz des nächsten Mannes übergeht, was meist heißt: dem Ehemann.

Denn die Frau ist von Geburt an immer dieselbe. Die Rede von "Reifung" ist bei ihr meist mißverstanden. Denn in ihrer Heranreifung wird das immer Gewesene durch die Umgebungskultur allmählich herausgefordert, sich in die Welt hinein zu verflechten, also zur "Frau" zu entfalten.

Samstag, 7. Januar 2023

Fenserbrettvögelchen

Mich wundert die eurphorische Reaktion mancher Leute, die ich eigentlich für sehr gescheit halte, daß sie nun wieder auf Twitter zugelassen sind. Und nun nageln sie täglich drei Botschaften an deren Verteiler. Aus einer Reaktion in einem Gespräch aber sehe ich noch klarer, daß Twitter nicht ein Kanal "offenen Informationsflusses" ist, sondern WIE JEDES MEDIUM eine eigene Wirklichkeit erzeugt. An deren Gestalt dann allemöglichen Seiten ihre Kräfte verwenden, um sie ihren Vorstellungen gemäß aussehen zu lassen.

Nie, wirlich nie fand ich mich durch Twitter-nachrichten aber "besser informiert". Wa sich auf Twitter las sagte mir nur, was jemand AUF TWITTER geäußert hatte. Das sonst aber keine Bedeutung hatte. Sondern nur davon lebte 
Twitter berichtet, was auf Twitter steht. Es gründet somit einen eigenen weiteren Gesprächskreis, der dann irgendwo in der Landschaft des Lebens herumsteht. Twitter ist nicht wichtig, weil es Inhalte bietet, sondern weil es Inhalte auf Twitter bietet. Twitter hat Bedeutung, weil es Twitter ist. Twitter ist pure Tautologie, nahe am Selbstzweck. 
Twitter ist einfach ein weiteres Plaudereckchen, das selbst aber ... IRGENWO, also an einem Punkt im Raum, STEHT. Und DAS läßt eine Aussage über seine Bedeutung treffen. Ein Vorgehen also, das für diese Epoche so bezeichnend ist: In der nichts besser wurde, ERSTMALS seit Menschengedenken, dafür alles ANDERS. Wir sind heute also immer ausscließlicher mit der Lösung von Problemen befaßt, die es nur gibt, WEIL wir sie zu lösen versuchen. 
Damit wir uns recht verstehen: Nicht "weil es damit zusammenhängenge Probleme" gibt, nein. Sondern weil der (tatsächlich) wahnhafte Glaube, ein Problem zu lösen, DAS PROBLEM SELBST IST, das immer mehr Kräfte zu binden versucht, je mehr es ins Nichts steigt.  Wie ein Morot, der nichts mehr antreibt, sondern sich  selbst verzehrt, bis die Energie erschöpft weil er verschwunden, verbrannt ist. 
Wir verbrennen uns ebenfalls selbst. Auch an Orten wie Twitter.

Freitag, 6. Januar 2023

Bukettentrümpelung

Aus Konzeptionsarbeiten für einen größeren Text: wurde dieser Abschnitt vorerst aussortiert.

Es gibt Untersuchungen die belegen, daß der überwiegende Anteil der Frauen zugibt, daß sie ihren Mann nicht gewählt haben, weil er einen "Vorteil" (oder "Wettbewerbsvorteil") hatte. Auch Versuchsanordnungen der unterschiedlichsten und durchtriebensten Art brachten keinerlei Hinweis darauf. 

Ein Argument, das man aber so gerne hört, und noch gerner weiterverbreitet, weil es so hervorragend in den Unsinn des Evolutionismus paßt. Auch im Tierreich ist nichts davon zu bemerken. 

Selbst wenn man sagen kann, daß die Frau es ist, die den Mann wählt, denn das stimmt auf jeden Fall, so wählt die Frau den Mann (und ab jetzt wird es paradox), der sie am meisten will. Der Frauenraub, diese uralte Menschheitspraxis (der Rom seine Existenz verdankt, weil die Blüte der Sabinerinnen unter großem Jammer und tränenreich ... die leidenschaftlichsten Frauen ihrer Vergewaltiger wurden. 

Mittwoch, 7. Dezember 2022

Die Ausweglosigkeit der Frau (2)

Doch eines Tages geschieht etwas Ungeplantes. Der Kampf gegen die Strafe aus der Erbsünde beginnt, und er kennt nur einen Ausgang - Doch eines Tages verspätet sich der "Freier vom Tag". Sie weiß auch nicht, ober er überhaupt noch kommt, und da wird ihr ihre Existenz bewußt, denn sie ist von dessen Geld abhängig, muß deshalb für ihn bereit bleiben. 

Erst weiß Jeanne, die Protagonistin (und meist ist nur sie im Bild, und man sieht sie ungewöhlnich gerne, ein wunderbares Filmgesicht, also mit einer Eigenschaft, die keine Eigenschaftsbeschreibung jemals erfassen kann, das man sehen und erkennen muß, und aus) nicht, was los ist. Also beginnt sie nachzudenken, und in der Zeit tut sie alle smögliche, das sie sonst nicht tut, um die Zeit zu nützen.

Eine Zeit, die ihr "zufällt" gewissermaßen, der sie nun erstmals direkt gegenübersteht, weil sie ihr Leben sonst nicht enthält, wie sie sich aneignen könnte, aber das schafft sie nicht. 

Dienstag, 6. Dezember 2022

Die Ausweglosigkeit der Frau (1)

Manchen Cineasten gilt dieser Film der belgischen Filmemacherin, Regisseurin und Drehbuchautorin Chantal Akerman, "Jeanne Dielman, 23, Quai du Commerce, 1080 Brüssel", der Mitte der 1970er Jahre entstanden ist, als der beste Film aller Zeiten. Zumindest sieht man ihn als feministisches Produkt. Aber wenn man ihn sieht, werden durchaus ganz andere Töne angeschlagen.

Man wird nachdenklich über das reale Leben, und vielleicht liegt es an den seit der Entstehung verstrichenen vierzig Jahre, an den Veränderungen, die seither unsere Welt förmlich auf den Kopf gestellt haben, daß man ihn heute eigentlich gar nicht als feministischen Film des weiblichen Aufbegehrens sieht. Die Fragen, die er stellt, sind nämlich keineswegs so einfach beantwortet, wie das 1875 noch viel - und offenbar uach Akerman - meinten. 
Ja man knnte zu der verrückt klingendne Frage kommen, ob nicht dieses Leben das ist, das sich heute (!) viele Frauen sogar ... wünschen würden, sollen wir das so formulierten? Sollen wir so provozierend gegenfragen?
Er dauert allerdings 3 1/4 Stunden, und widerspricht eigentlich allem, was der heutige Filmkonsument angeblich erwartet. Allem voran geschieht in diesen dreieinhalb Stunden fast gar nichts. Doch werter Leser, glauben Sie nur nicht, er wäre langweilig. Er ist tatsächlich großartig und zeigt etwas, womit niemand rechnte: 

Montag, 24. Oktober 2022

Das chthonische Geschehen (2)

Dann holen wir uns eine Frau aus den Entwicklungsländern. Die sind noch gefügiger. Die Babyboomerr als träge Eltern - Also konnte man von ihr auch die selben Dinge fordern, die man selber nicht tun wollte. "Teilung" der Arbeits- und Berufslast, volle Mitverantwortung für das Auftreten der Familie nach außen (das sie ja nun sogar "mitbestimmen" konnte), und scham- und rückhaltloses Ausgießen der eigenen Persönlichkeit, sodaß die Frau nun nicht mehr die Entscheidungen des Mannes zur Hilfe und Ausrichtugn bekam, sondern die unverdauten Denkflüsse selbst sortieren mußte, die der Mann herantrug und zuhause vor ihr auskotzte. Die Scheidungsrate ist explodiert. Sehr zum Gaudium der Machos, und unabwendbares Schicksal der Softies, die ja die "neue Gesellschaft" mit ihre "neuen Moral" proklamiert hatten.

Die Energie, mit der sich diese frustrierte Generation - beide Geschlechter frustriert aus ganz unterschiedlichen, ja entgegengesetzten Gründen - den Weltrettungsprogrammen zuwandten, Auch die Globalisierung der Ansprüche schuf nur vorübergehend Erleichterung. Die Frau aus dem unterentwickelten Land, dessen Gesellschaft im begehrlichen Blick auf den idealisierten Westen verharrt hatte, war nur kurze Zeit Ersatz. Kaum hier, hat auch sie diesen Köder der Emanzipation geschluckt, und vor allem aber die Hohlheit dieser westlichen neuen Werte durchschaut. 

Dienstag, 20. September 2022

Paradoxa der menschlichen Freiheit

Warum sucht sogar die prononciert katholische Seite ständig Rat und Interpretation der Gegenwart von Psychologen und Psychiatern, die auf der aktuellen Basis der Theorie, die eine völlig verfehlte Anthropologie pflegt, der die metaphysische Basis fehlt, um "die Zeit zu erklären"? Ich verstehe es nicht, oder kann nur vermuten, was die Gründe dafür sind, nicht wenigstens die Befunde - die ja nicht immer falsch sijnd, die oft ja ohnehin das richtige Datenmaterial ergeben, dem es nur noch an der rechten Deutng fehlt - mit dem vorhandenen katholischen Weltbild kurzzuschließen - in ihren richtigen Hafen zu führen, und sie vom katholischen Licht aus zu deuten.

Kevin McDonald
Solange aber das falsche Konzept der Autonomie des Menschen, vorherrscht, solange das geschieht, greift jede Kritik an Zuständen (die schon so offensichtlich sind, daß sie sogar der plumpeste Liberale erkennt) ins Leere. Am häufigsten ist das der Fall, wenn es um Themen wie Angst, Narzißmus und Sucht geht, wie das in einer Patrick Coffon-Show von Anfang September 2022 in einem Interview mit dem US-Psychiater Dr. Mark McDonald berrieben wird. Anlaß ist sein neuestes Buch, in dem er von Wegen spricht, die "Sucht nach Angst" zu überwinden. Denn mit einer solchen, so McDonald, haben wir es heute zu tun. Wir hätten, sagt er gleich zu Beginn, seit zeieinhalb Jahren ein neues Phänomen zu gewärtigen, und das sei die Implementierung einer kollektiven Angst als Grundstimmung durch die Politik. 

Das freilich ist uns nicht gerade neu, oder? Ich muß sogar sagen, daß ich es allmählich satt habe, ständig diese schale, leere Kost vorgesetzt zu bekommen, die sich dann weißGottwie katholisch gibt, es aber gar nicht ist. Sondern sich mit diesem leeren Geschwafel nichtssagender "Erklärungen" zufrieden gibt, die so gut und vor allem fromm klingen, aber überhaupt keine Substanz und Erhellungskraft haben, weil sie nicht mit dem eigentlichen katholischen Weltbild zusammengeführt werden. 

Samstag, 6. August 2022

Gedankensplitter (1430)

Die der Partei der Grünen zugehörige Frau Minister Annalena Baerbock hat (als dt. Außenministerin fällt das wohl in ihre Zuständigkeit) die Aufnahmsprüfung für die deutsche Diplomatenakademie abgeschafft. 

Grund? Die Prüfung bestand u. a. aus psychologischen Tests samt Fragen zum Allgemeinwissen. Aber zu wenige Frauen konnte diese Anforderungen erfüllen. Das hat den Kriterien der von Frau Baerbocks bei Amtsantritt angekünigten "feministischen Außenpolitik" offenbar nicht entsprochen. 

Aber ehe der Leser nun auf gewohnte Weise reagiert, werfe ich gleich einen Block in die Speiche. Wir müssen die Sache nämlich anders angehen. Neu. 

Samstag, 2. Juli 2022

Von der Heilsnotwendigkeit Mariens

Könnten wir auch zur Gnadenfülle in Gott gelangen OHNE die Gottesmutter Maria? Die Antwort ist ebenso rasch gegeben, wie faktisch-taktisch naheliegend: NEIN. Denn es war unabdingbarer Teil der Heilsökonomie Gottes, zuerst die Gottesmutter und Jungfrau Maria in Nazareth durch den Engel zu FRAGEN, ob sie bereit wäre, am Heilswerk Gottes durch den Empfang des Sohnes Gottes mitzuwirken. Es ging also um die Mitwirkung der Menschenfrau Maria.

Sie hätte auch ablehnen können. Aber sie hat es nicht gemacht, und in dem Moment kam der Heilige Geist über sie und sie empfing aus dem Vater den Sohn. Gezeugt, nicht geschaffen, wie das Glaubensbekenntnis deshalb sagt. 

Das ist die allgemeine Art und Weise der Mittlerschaft der Gottesmutter Maria. 

Aber es gibt noch eine besondere Art. Und sie ist nicht weniger bedeutend. Nicht ontologisch, aber in der Realität und gelebten (als zu lebender) Praxis. Nur weil die Nabe bedeutender ist als die Speiche, kann das Rad nicht quasi auf das unbedeutendere verzichten.

Sonntag, 1. Mai 2022

Nur der Himmlische sieht den Himmel von innen (2)

Womit wir bei der ersten Sünde angelangt wären: Dem Neid - Wir sind hier unvermittelt auf ein real sehr wirksames historisches Wirmoment gestoßen. Denn in dem, was hier ausgeführt wird, hben wir auch den NEID vor Augen bekommen. Diese erste Sünde des Menschen ist ein Aufbegehren gegen diese Zuordnung der Sphären, die ein ontologisches Grundverfaßtsein der Welt bedeutet. Die aus der göttlichen Ordnung hervorgegangen ist (Trinität), die diese Ordnung also widerspriegelt, weil alles von sienem Schöpfer kündet: Das Geschaffene trägt die Grammatik des Hervorbringers, SOWEIT es als Geschaffenes eben seine Grenzen hat. 

Der Tisch erzählt vom Tischler, aber IST weder der Tischler, noch erzählt es ALLES über den Tischler. Von seiner Vorliebe für Flötenspiel ist nichts enthalten, höchstens in Spuren, als Aroma gewisermaßen, und für den, der einen gebildeten Geschmack hat, der also noch mehr Nuancen ausdem Tiosch erkennen kann. Wie also Gott in seiner ganzen Fülle ist, ist uns nie nachzuvollziehen, und zwr aus Prinzip nicht. Nur wo Gott Vater es dem Sohn bzw. durch diesen uns (imHeiligen Giest mit ihm geeint) mitteilt, ist es auch uns erkannt und erkennbar: Als Geoffenbartes.

Freitag, 26. November 2021

Albaner? Warum Albaner? (2)

Warum niemand sein Geschlecht wählen kann (aber ergreifen muß.) Und andere Enthüllungen aus der großen Kiste der Wahrheiten.Das Problem geht "top down - von oben nach unten". Denn es sind die Führungsschichten, die korrumpiert sind. Erst unlängst ist die American Health Society an die Öffentlichkeit getreten und hat gefordert, daß auf den Geburtsdokumenten jeder Hinweis auf "Geschlecht" vermieden werden sollte.  Der Grund ist, daß "die" Studenten den Druck auf die Professoren erhöhen, die Medizin "genderneutral/-gerecht" zu lehren bzw. zu gestalten. 

Nun wären die Professoren selbst gar nicht dazu bereit. Aber es sind die übergeordneten Gremien, die das aufgreifen und durchsetzen wollen, und über die Anstellungsdekrete jede Macht haben. Diese Verwaltungsbehörden aber sind selbst bereits ein "Insidergeschäft" verwirrter Wissenschaft, denn man kann an eben diesen verwirrten Universitäten einen Abschuß in (gender-gespülter) "Universitätsverwaltung" machen, sodaß dafür gesorgt ist, daß schon die Falschen die Weichen stellen! Was soll so ein Expertentum also an brauchbaren Lösungen erarbeiten?
Wollen Sie, werter Leser, einem Arzt vertrauen, der allen Ernstes behauptet, es gäbe kein biologisch relevantes Geschlecht - und zwar in der Polarität von Mann und Frau? Was soll man also von so einem Arzt denken, der die simpelsten Augenfälligkeiten zugunsten eines absurden Weltbildes ignoriert, und sie danach behandelt? 

Donnerstag, 25. November 2021

Albaner? Warum Albaner? (1)

Ein früherer Herausgeber des "Lancet", eines der führenden Wissenschaftsmagazine der Welt der Medizin, dessen Name nichts zur Sache tut und zur Schonung der Person verschwiegen bleiben soll, war der Meinung, daß es zielführend sei bei einer Studie, die in dieser Zeit herauskommt und publiziert wird (sic!), davon auszugehen, daß sie falsch ist und völlig unsinnige "Resultate" verkündet. Und ein leitender Redakteur eines weiteren führenden britischen Magazins, des "British Medical Journal", sprach davon, daß mindestens - mindestens! - jede zweite Studie in der Medizin, die heute veröffentlicht wird, in die Tonne gehörte, weil sie unwissenschaftlich ist und falsche Aussagen "beweist".

QR Briggs im Interview

Das sind nur ein paar der vielen scharfsinnigen Aussagen, die William M. Briggs in einer nächsten Radiosendung in einer amüsanten Plauderei preisgibt. Wo er sein nächstes Buch ankündigt, in dem er Beweise, wissenschaftliche Beweise für eine Unzahl von Fehlern und Irrtümern liefern wird (das Buch erscheint in diesen Wochen), die die Linke vertritt oder - und das ist noch schlimmer - von denen sie nicht einmal weiß, daß sie sie als Postulate annimmt. Und die Linke hat ihren angekündigten Marsch durch die Institutionen wahr gemacht. 

Sie beherrscht den Wissenschaftsbetrieb fast lückenlos. Und hat "die Wissenschaft" in einen Zustand gebracht, in dem sie nicht mehr zu retten ist. Sie ist durch und durch politisiert, und durch und durch "woke", das heißt einem Diktat "zu habender Resultate" unterstellt. 

Mittwoch, 8. September 2021

Durchtränkt vom Weibelichen

Heute feiert die Kirche das Fest Mariä Geburt - Eine der Folgen der Feminisierung (das Wort Matriarchat möchte ich nicht für die Gegenwart verwenden, es erscheint mir unzulänglich und oberflächlich) der Kultur ist, daß sie einen Mutterkuchen herausbildet, dessen Logik nicht die Logik ist, sondern die Ästhetik. Die selbst wiederum - ganz Frau - in der Befindlichkeit gründet, die in der gleichfalls schwimmenden Zeit treibt.
Aber jede Frau formt sich - ganz und immer und der Grammatik folgend Mutter in ihrem Verhältnis zur umgebenden Welt - ihre Kinder. Ihre Bindung ist leiblicher, geformter, angenommener wie übergebener Natur, in der sie die Welt nun halten, wenn kein Mann mehr das Schwert in die Hand nimmt und den trennenden Schlag vollführt. 
Aber wo wollte der Held sein Haupt betten, wenn nicht am Bette der Gewöhnung und Sitte? Diese Macht aber, die gehört wieder ihr, sie ist die Herrin der Macht der Gewohnheit, ohne die die Welt nicht existieren kann. Weil sie sonst wie der Komet, der nicht zum Sternsein fand, verglüht. Noch jeder Samson fand seine Delilah, noch jeder Prinz wurde in einen Frosch zurückverwandelt.
Und so formt sich die Gegenwart, die Generation der Frauen-, nein, der Mutter-Gefälligen*, die zugleich die Rolle der "Philosophen" spielen:

Sonntag, 25. Juli 2021

Die vorgeschriebene Lieblosigkeit

Im Feminismus wurde das Bild der Frau dermaßen verwirrt, verzerrt, bis zum völligen Abtauchen vernebelt, daß jeder, der sein Wesensbild aus der Erfahrung nimmt etwas ganz Seltsames erleben wird: Daß sein originäres Urteil (das im übrigen mit dem Urteil der Jahrtausende übereinstimmt) als "frauenfeindlich", ja er selbst sogar als "Frauenhasser" verdammt wird. 

Selbst die Frauen sind dieser Groteske bereits aufgesessen, und liefern ein bedauernswertes Bild ab. Auch dort, wo sich der Bezug auf die Natur in "überlieferten Wesensbildern" den Weg für dieses erfahrensbasierte, traditionelle Frauenbild freizumachen vorgibt, ist das mangels lebendiger Nahrung, von der sie sich durch die Ideologie selbst ausgesperrt haben, erstarrt. Das solcherart bewußte Wollen, das das Insgesamt des Alltags in Einzelhandlungen fragmentiert, die "fraulich" sind, wendet in Wahrheit die formal verdammten ideologischen Schemata zur Analyse der eigenen Seelenbewegungen an. Und führt deshalb ins Nichts, und zu Widersprüchen, die vor allem im drängenden Fall einer Krise etwa zu falschen Urteilen und Entscheidungen führen.

Dienstag, 20. Juli 2021

Über die Liebe der Frau (2)

Liebe hat Gründe - Lieben läßt sich nur das Geachtete - Was aber, wenn das Geliebte nicht geachtet werden darf?

*Wobei wir an dieser Stelle darauf hinweisen wollen, daß es keine Liebe "ohne Grund" gibt! Diese reine "abstrakte" Liebe gibt es nicht, sie hat immer einen realen Untergrund, eine Schicksalsfügung, in der zwei Menschen etwas "füreinander" sein können. DAS ist es, was sich sucht, was ist, was man empfindet, wenn man "den/die Bestimmte(n)" trifft, ohne damit sagen zu wollen, daß das "nur einer" sein könne. Ja, es hat sogar Bedingungen, die mit der Lebensphase, die man im Altern durchschreitet, Veränderungen unterworfen sind.

Aber: Liebende "ahnen", was sie einander sein können, und (sic!) sie "erwählen" einander, was immer ein Schritt über das Vorhandene hinaus, also eine mögliche "Aufgabe" ist. Niemals aber ist das zu denken ohne die konkrete Person, als wäre ein Zueinander ein technisches Apparatum. Es heißt somit "ich liebe Dich, WEIL du mir das und das bist ...", ja, aber es heißt gleichermaßen "ich liebe dich, weil DU es mir schenkst."

²Spätestens hier ist der Punkt erreicht, an dem aller Reflexion über die Liebe die Besinnung auf die sittliche Pflicht vorangestellt werden muß, sich selbst zu achten. Und zwar genau NICHT in dem, was ich "bin", sondern in dem, was ich vor Gott bin als "zu sein habe". Mangel an Selbstachtung ist ein Laster, eine Frucht der Acedia (Melancholie), und keine Wunde, die andere geschlagen haben!

Mangel an Selbstachtung ist immer ein Mangel an Achtung FÜR DEN ANDEREN.

Montag, 19. Juli 2021

Über die Liebe der Frau (1)

Daß Frauen dazu neigen - und wie! - ihr Seelenleben, ihre Motive, ihre Ziele und Vorstellungen als höchst kompliziert darzustellen, liegt daran, daß sie ihre Einfachheit zu verbergen suchen. Die in dem bloßen Verlangen nach Hingabe, in der Forderung an den Mann, diese Hingabe anzunehmen, ja sich zu nehmen, einer ungeheuren Verletzbarkeit ausgesetzt ist. Sodaß sie sich schützen wollen.

Zumalen diese Hingabe mit einer Forderung verknüpft ist, und zwar dem Wesen nach: Nicht nur nämlich, EINEM anzugehören, und DIESEM EINEN ALLES zu sein. 

Diese Selbstsucht, die eine Form des Geizes und der Gier der Habsucht ist, ist ihre Art der Selbstsucht, die unrealistisch und gefährlich ist. Sich von ihr zu reinigen ist ebenso geboten, wie sich der Mann von seiner Art der Selbstsucht reinigen muß. In der er undifferenziert nimmt, was ihm angeboten wird. Er muß somit eine Treue und Einzelzugehörigkeit lernen, die freilich der Frau wesenhaft ist.

Die Liebe ist rein, schreibt Thibon, wenn ihr Durst nach dem Glück vor der Leidenschaft nach dem Einssein zurücktritt. Daß hierin die Frau "keine Moral" kennt, ist - oh Quäkerseele, verschließe Dein Schandmaul - ihr wesensgemäß. Denn ihre Erfüllung ist die Hingabe, die nicht nach Kriterien fragt. Die Frau kann also jeden lieben, und sie fragt nicht mehr weiter.* Auch nicht nach Moral, denn Moral ist eine Sache des Mannes. 

Er ist es, dem das Gesicht nach außen ein erstes Anliegen ist, etwas das ihr (vom Wesen her, nicht nach dessen Verbildungen, wie sie die Gegenwart zeitigt) völlig gleichgültig ist. Was dennoch beiden eigen ist, ist die wohl schönste Eigenschaft einer Liebe zweier Menschen, und das ist die der Verschmelzung zweier Schicksale zu einem. Zwei Liebende sind keine Summe, sondern ihr Einssein bildet eine neue, unvorhergesehene Wirklichkeit, die sich in dem Maß realisiert, als beide über das Nichts des Sterbens der Selbstlosigkeit, das darin liegt, wenn man dem anderen gehört. Es bedeutet erst jene Öffnung für das Geschenkhafte, das der höhere Sinn ihrer Liebe ist und beide - in ihrer jeweiligen Eigenart - zu neuen Menschen macht.

Insofern ist EIN Merkmal der Liebe doch konstatierbar. Es ist das der Achtung. Denn man kann nur lieben, was man auch achtet. Daß man dann der Welt auch diese Achtung abverlangt ist der sicherste Aufweis der Fügung, von der oben die Rede ist. Denn im anderen werde ich insofern geachtet, als das was jemand für mich ist als "ich selbst" geachtet werden muß.²