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Samstag, 17. August 2024

Erschreckende Medien

Nein, wir sinken nicht bewundernd in die Knie. Das, was dieses Video zeigt, ist keineswegs die große technische Innovation, auf die alle gewartet haben, und ihr Nutzen offensichtlich beschränkt. Freuen werden sich nur diejenigen mit unredlichen Absichten. Ihnen öffnet die KI (Künstliche Intelligenz) Tür und Tor. 

Die Konsequenzen sind atemberaubend, und deshalb wird es lange dauern, bis sie allgemein bewußt geworden sind, und zu weiten Kreisen werden sie überhaupt nie durchdringen. Aber hat man vor zwei, drei Jahren nooch geschätzt, daß 50 % der Beiträge auf den social media von (Vor-)Formen der KI generiert sind, so wurde von Fachleuten vorhergesehen, daß in absehbarer Zeit diese Marke bei 90 % liegen wird. 

Was heißt das für alle Teilnehmer an den social media? Werter Leser, atmen Sie ruhig durch, und lassen Sie den Gedanken sacken. Denn es heißt, daß wir den social media ÜBERHAUPT NICHT MEHR trauen können. Selbst der Photographie (der GRundlage des Films) kann man nicht mehr trauen, denn diese ist immer ein Bezug zu einem Realen - in der KI wird ihr aber genau das genommen. 

Wurde das Internet - ich erinnere mich noch gut an die Anfänge, mein erstes Internet im Jahre 2.000, und die Begeisterung, die es überall auslöste - als INFORMATIONSQUELLE hochgejubelt, so ist genau das der Grund, warum wir es VERGESSEN sollten. Es mag ein Spielzeug bleiben, aber als Informationsquelle ist es absolut unbrauchbar.
Das Internet und die social media mögen alles Mögliche sein, aber eines sind sie ganz sicher nicht: Sie sind nicht der neue Schritt der Menschheit zu einer vorgeblichen "Wissensgesellschaft". Vielmehr sind sie schon heute und weit konsequenter, als wir das gewahr werden wollen, Mittel der Täuschung, der Lüge und des Nicht-Wissens, damit der Verdummung und vor allem der Verwirrung.

Sonntag, 8. Januar 2023

Zwischenräuspern

Was ich unlängst zu den Medien schrieb hat noch einen Aspeit, der das geheimnisvolle, aber so klar erkennbare Verhältnis von Zeitlosigkeit (Ewigkeit) und Medium trägt. Und das bezieht sich auf den Akt des Schreibens.

Wenn ich wie früher mit der Hadn geschrieben habe, konnte ich oft sofort auswenidg, was ich soeben geschrieben hatte. Das hat sich mit dem PC, dem Bildschirm, geändert. Nicht nur wegen des höheren Schreibtempos, sondern weil alles so wirkt, wirken die Sätze selbst wenn ich sie länger betrachte so flüchtig, daß ihnen das Gewicht fehlt, daß sie sich "einprägen". Ich vergesse sie, meist sogar augenblicklich, und weiß dann nicht mehr, daß ich sie geschrieben habe. Wie die wissen, die schon mit mir gearbeitet haben.

Mittwoch, 16. November 2022

Täuschen und Tarnen

Massenpsachose 1 - Iin einem Gespräch mit einer Journalistin faßt Wolfgang Wodarg recht gut zusammen, was diese ganze Corona-Pandemie überhaupt gewesen ist. Wir fügen dazu, daß an allem Anfang dieser Hysterie Milliardeninvestitionen von immer mit dem Namen Gates in Verbindung zu bringenen, global ausgerichteten und arbeitenden Agenturen, Stiftungen und "philanthropischen Vereinigungen" gestanden sind. Denn aus den Erfahrungen der vergangenen Fehlschläge, die Menschheit kollektiv in Panik zu versetzen und damit zu steuern hat man dazugelernt.

Und deshalb vor allem die REZEPTION in die Hände genommen. Darüber hat sogar Die Welt berichtet, freilich ohne die Frage nach den wirlichen onseuenzen daraus aufzuwerfen. Denn immerhin diente es ja dem Guten.

Das heißt, daß wir weltweit gesteuert fehlinformiert und maniopuliert werden sollten. Das ist auch zu guten Teilen gelungen. So wurde der Drucvk auf die Politik in den Staten selbst erhöht - erinnere sich der Leser an die Schlagzeilen unserere heimischen Medien, die pausenlos urgierte, wann denn was endlich gegen diese große Gefahr zu tun sei, und warum China sie vertusche, et ceterea - und gebunden durch absurde Verträge (WHO) wrden wir systematisch überfahren.

Freitag, 28. Oktober 2022

Der neu zu schaffende Mensch

(Weiteres Material) Wenn ich hier von "der großen Macht im Hintergrund" spreche, so ist das zum einen eine Metapher, zum anderen aber ganz konkret auch so gemeint. Handfest wird es vor allem dort, wo diese Mächte konkret mit Geheimdiensten usammenarbeiten, und das ist nachvollziehbar, das ist belegbar, und das ist eine Tatsache, keine Theorie. 

Nur einen Punkt daraus möchte ich herausgreifen, er liegt mir schon lange auf der Zunge. Und er betrifft eine nderung der Tatkik, die pars pro toto vieles erzählt. Auch, daß diese Kräfte "dazulernen". Denn ihr Gesamtplan ist nie perfekt gewesen, ja er war kaum je mehr als ein ungefähres Ziel. Die Schritte bis dorthin aber waren praktisch immer nur vage, und nur in Teilen realisiert.
Das Böse ist clever, "intelligent", scheinbar klug, weil vor allem skrupellos. Aber es hat den schöpferischen Geist nicht, der für einen Gesamtplan notwenig wäre. Denn das Böse ist kategorial vom Schöpferischen ausgeschlossen. Und das will es deshalb auch vom Neuen Menschen. Dazu braucht es dann die Politik.
Wie Einfluß auf die Politik zu gewinnen ist? Da gibt es viele Methoden. Von schlimmster krimineller Praktik und Gewalt bis zu Erpressung, direkte Erpressung oder indirekte durch entblößende, schädigende Daten. Und sei es als Möglichkeit - die Gratis- Pornoseiten etwas hatten zu einem großen Teil exakt diesen Zweck. Sie haben genau genommen bereits viele Hundert Millionen Menschen erpreßbar gemacht. Unser Zeit ist nahezu völlig von Schuld getrieben. Das alleine erklärte schon fast alles, wollte man es verstehen.

Aber bleiben wir an dieser Stelle beim Thema der Taktik. Und richten wir unseren Blick auf deren Elemente und das Handwerkszeug. 

Freitag, 5. August 2022

Mythen vom Kopf auf die Füße gestellt (2)

Gleich aber noch eine Mär - In einem Internetgespräch hörte ich die Äußerung, daß das US-Geheimdienstkonzept Lifelog ein Konzept gewesen wäre, das die Vollüberwachung und -kontrolle der Bevölkerung der Welt als Ziel hätte. (Und soweit stimmt das ja auch.) 

Als nun Facebook erfunden wurde, hätten diese Geheimdienste überlegt, wie man es nutzbrmachen könnte. In (Wortlaut der Äußerung) "genialer Voraussicht" hätten die dann auch erkannt, daß es in Richtung social media gehen würde, mit kleinen Apparaten, die jeder am und sogar im Leib trage. So notwendig, daß sich nieman mehr freiwillig davon trennt, weil sonst sein Leben zusammenfällt.

Die Wahrheit? Es verhält sich umgekehrt. 

Donnerstag, 4. August 2022

Mythen vom Kopf auf die Füße gestellt (1)

Die Frage ist nie OB jemand von einer Person ab- weil ihr anhängt, sondern immer nur, WEM er anhängt. Deshalb ist die so populäre Forderung nach "Freier Meinung" und noch mehr nach "freiem Informationsfluß" ein seltsames udn vielfach ergänzungsbedürftiges Wort. 

Hinter der der aufklärerische (aber völlig falsche) Ansatz steht, daß die Vernunft eine Angelegenheit der Mathematik wäre. WEIL (so die Mär seit Galileo, der diese These erstmals populär machte) es die Mathematik WÄRE, die die Welt bewegte. Damit wäre auch das Denken eine reine Rechenoperation, und die Logik eine Folgerung aus der Mathematik bzw. deren Nachbildung. 

Aber das stellt die Wahrheit auf den Kopf. Was logisch ist ist nicht das Ergebnis einer Rechenoperation, sondern geht der Rechenoperation voraus, die sich dann nur noch dieer Logik entsprechend verhält, weil auch die Operation bereits dieser nicht in der Mathematik, sondern in der Welt liegenden Grammatik entspricht. 

Mittwoch, 27. Juli 2022

Höchste Zeit, das Internet zu verstaatlichen

Weil das Internet als Verkehrsmedium, auf das sich weiteste Teile unserer Lebensvollzüge verlagert haten, über eine Machtakkumulation verfügt, die Trusts oder Monopolen vergleichbar ist, muß es insofern verstaaticht werden, als einzig staatliche Regeln und Gesetze des Gemeinwohls zur Benützung dieses Mediums gelten dürfen. Mehr noch, muß der Staat auch darauf achten, daß seine  Hierarchien und Möglichkeiten dem Gemeinwohl förderlich sind, weil es nämlich gemäß einer eigenen Ordnungsvorstellung in die Gesellschaft eingreift.

Niemals darf ein Staat zulassen, daß private bzw. einzelne Interessen zuungunsten der Lebensführung seiner Bürger Platz greifen, diese ausnützen und sogar ausspionieren und durch sich selbst, "als Medium", manipulieren. Das gilt auch dann, wenn das nur eine "reale Möglichkeit" ist. Und daß diese Mögihckeit real ist, darüber streitet wohl niemand.

Der einzige Grund warum das nicht (wie beim Telephon) längst der Fall ist war, weil vor dreißig, vierzig Jahren niemand begriffen hat, was mit dem Internet alles verbunden ist, und wie es im sozialen Gefüge wirken wird. 

Freitag, 13. Mai 2022

Wie im Himmel so auf Erden (1)

Wir haben nicht die Bosheit entdeckt, die frühere Zeitalter nichts wußten. Wir gehen nur anders damit um. Dabei sind es gar nicht die Menschen, die sich hier verändert haben, die "Massen", sondern nur die Art, wie wir sie sehen. 
 
Die Masse - Auch die "Masse", auf die man so verächtlich herabblickt, ist ja so ein dummstolzer Begriff der Neuzeit. Der eigentlich nur verleumden, nichts erhellen soll, weil er die natürliche hierarchische Verfaßtheit der Menschheit und des Menschseins attackiert, schlecht redet, ohne ein haltbares Konzept dagegensetzen zu können. 

Vielmehr soll die pauschale Verteufelung der Gruppe als Teil jedes individuellen Daseins, als Element der Identität, ausgelöscht werden. Deshalb wird auch klar, worum und um wen es in diesem Spiel der Verteufelung "der Masse" oder des "Massenmensche" überhaupt geht" Es geht um die revolutionäre Ausschaltung der traditionellen Institutionen, die diese "Massen" bergen, ordnen, und im besten Sinn durch eine hierarchische Struktur "lenken". 

Dienstag, 10. Mai 2022

Ist das das Prae-Apokalyptische?

Natürlich ist die Sache eine lächerliche Nebensächlichkeit. Aber das Grundsätzliche, das Grammatikalisch ist immer eine Angelegenheit, die von einer konkreten Angelegenheit zu trennen ist. Der also nie (oder immer) ein Vorgang entspricht, unangemessen bleibt, egal ob irgendwie quantitativ oder qualitativ aufgefaßt. Und der völlig unbedeutende, im Grunde nebensächliche Anlaß erscliließt sich hier dem interessierten Leser von selbst.

Aber mir fallen Widersprüche auf, die mich immer mehr auf ein unendlich umfassenderes, grundsätzlicheres Problem, ja einKulturproblem hinweisen, das usn offenbar bereits in Totalität umgeben und durchtränkt hat. Es macht die Aussage des +Hl. pp. Johannes Paul II. noch geheimnisvoller weil universaler und prophetischer, vor allem vielschichtiger, als manche meinen (die es etwa auf konkrete Fälle wie den der Abtreibung oder der Euthanasie reduzieren.) 

Montag, 4. April 2022

Aus dem Olymp herunter gelacht (1)

  QR Paul C. Roberts im Gespräch
Die gute Stunde eines Video-Interviews im Wochenkonzert des Corona-Ausschuß lohnt allemal, die es braucht, um den Ausführungen von Paul Craig Roberts zuzuhören, der vor Jahren eine nicht unbedeutende Rolle in der amerikanischen Administration gespielt hat. Und heute wie ein Rentner wirkt, der in aller Ruhe und Abgeklärtheit dem Treiben der Welt zusieht. 

Nur ein paar seiner Gedanken wollen wir hier aufgreifen, sie sind ein wenig verblüffend. Roberts hängt nämlich alles an den Realitäten auf, die eine eindeutige Sprache sprechen. Wenn man die ganz nüchtern betrachtet kann man verstehen, warum ihm immer wieder das Lachen in den Rippen sitzt. Denn alles hat ein wenig von einem Schelmenstück, in dem eine Seite die andere narrt.

Was sind die Fakten zu dieser Realität? Einmal die, daß der Westen von russischen Rohstoffen abhängig ist. Roberts stellt somit die Frage, warum Rußland überhaupt in die Ukraine einmarschiert ist. Das wäre nämlich gar nicht notwendig gewesen. Ein Exportstop hätte dieselbe Wirkung gehabt. Schon wären die Politiker Europas in Kiew UND IN WASHINGTON angetanzt, und hätten politisch bewirkt, was nun militärisch versucht wird. 

Dienstag, 15. März 2022

Was in digitalien Medien zu erkennen ist

Aus den dem Betreiber zugängigen Zugriffsstatistiken auf dieses Blog läßt sich so manches erkennen, wenn man weiß, worauf man achten muß. So habe ich erkannt, daß die regelmäßigen Besuche von gewissen PR-Komplexen sowie die gewisser Detektionsseiten, die offenbar Stimmungen in der Öffentlichkeit zu erfassen sucht, auch Art und Inhalte öffentlichen Disputs analysiert.

Die Bedeutung dieser Durchsuchungen in einer bestimmten Nuance ist mir erst jetzt (bei internationalen Konflikten wie derzeit, im Ukraine-Konflikt, sind diese Seiten ganz besonders aktiv) klar geworden. Ausgangspunkt waren die regelmäßig aufzufindenden Besuchspuren einer Seite, die sich auf Plagiate spezialisiert zu haben scheint.

Nun ist mir klar, daß es bei der Bestimmung einzelner Personen und deren Veröffentlichungen für deren Relevanz offizielle Zahlen (wie über Nennungen, Berufungen, Verlinkungen) kaum einen Wert haben. Denn bis zu einem eigenen Text auf Blogs und Internetseiten ist noch ein weiter Weg. Bis dorthin ist jeder Hinweis längst verduftet. 

Samstag, 12. Februar 2022

Anknüpfen an das, worum es gegangen ist

Und wieder ein Rückgriff auf 2015, diesmal auf einen Vortrag an der Uni Konstanz aus diesem Jahr. Oh nein, nicht, weil der Vortragende Dr. Gerd Ganteför, seines Zeichens Professor für Experimentalphysik, nur Kluges von sich gibt. Vor allem diese ständige "Überbevölkerungspanik" ist ein reiner Witz. Ich habe Ganteför aber deshalb und gerne zugehört, weil er grosso modo sehr NORMAL wirkt. Damit nimmt er viele Ängste. Und das alleine hat schon viel Kluges, und ist auf jeden Fall das Pharmakon für die Gegenwart.

Denn es geht darum, daß wir unser Sensorium wieder an dem kalibrieren, unser Bewußtsein also daran bilden, was überhaupt wesentlich ist. Aber da ist soger der Unsinn, der hier vorgetragen wird, locker zu ertragen. Wir brauchen etwas ganz anderes.
Um aus Corona auszusteigen müssen wir aufhören, uns von diesem Bann lähmen zu lassen, der uns hier von den Eliten - und das war es, nichts sonst - auferlegt wurde. Und wie geschieht das? Durch ein Besinnen auf das, worum es überhaupt geht.  
Ich behaupte sogar, daß wir derzeit nicht den Triumph der Ziele der Oligarchen und globalen Eliten erleben, sondern das Gegenteil: Deren Scheitern.
Wir erleben derzeit, daß der Große Reset nicht durchführbar ist. Weil der Größenwahn des Menschen einen großen Nachteil hat: Er ist nicht realisierbar. Und wenn man die ganze Welt lahmlegt. 
Gefangen in pathologischem Monismus, sind wie in Gefahr geraten, an an den Konsequenzen des Denkens der letzten 200 Jahre zu ersticken. Das nun - entleibt, gewissermaßen, ohne körperliche Gesellschaften und Völker und Staaten - tatsächlich und "endlich!" Herr der Wirklichkeit spielen wollte. Aber es ist an der Komplexität von Welt und Mensch gescheitert.

Donnerstag, 18. November 2021

Suche im leeren Raum (1)

In den Videos, die sich auf dem von "KenFM" Jebsen gegründeten Portal APOLUT finden, läuft ein Vor- wie Abspann, der so lautet: "apolut - So denke ich auch". Als ein Motiv, diese Plattform zu gründen, die zugleich sein "Abschiedsgeschenk" werden sollte (dessen er sich jedoch, wie er auch sagt, zu gegebener Zeit wieder bedienen werde; NACH Beendigung seiner Auszeit, die sich auch darin ausdrückt, daß er seine Sprechgeschwindigkeit wenigstens etwas verringert hat, von Gebirgsfluß auf Mühlenkanal sozusagen) nannte Jebsen, daß er über die Wirksamkeit seiner Videos enttäuscht sei. Denn er sei draufgekommen, daß es eine kleine Gruppe sei, die quasi "alles" in diesem Bereich der "Systemkritik" konsumiere, die in sich aber geschlossen bleibe, und kaum an Zahl und Verbreitung zunehme.
QR apolut.net

Immer dieselben also konsumieren immer die gleichen Kanäle, die somit immer ein und dasselbe Publikum ansprechen. Damit hat er zweifellos recht! Aber warum dann so denke ich auch als Wahl- und Leitspruch?

Vielleicht aus einem anderen Grund als den der "Kritik". Vielleicht aus demselben Motiv, aus dem das gesamte Internet (diesem Begriff ordne ich immer auch die social media bei), dessen immer noch am meisten Staunen machendes Merkmal die unglaubliche Geschwindigkeit der Verbreitung ist. Binnen weniger Jahre - und ich kann mich noch gut erinnern, wie es in den Jahren 2000/2001 bei uns in Österreich begann, mit diesen (verglichen mit heute) unglaublich umständlichen Post-ISGN-Modems und -Anschlüssen, und einem Gefühl, als sei das Reich des Gratislebens angebrochen, in dem jedem alles zur Verfügung steht, und jeder alles kostenlos zur Verfügung stellt. (Siehe Anmerkung*)

Dienstag, 9. November 2021

Internet und Business - Das Sterben am Geburtsfehler (2)

Die Zeit muß sein: Das Große ist im Kleinen, das Leben ist Philosophie, Philosophie aber Spiel des Geistes im Wind, der zwischen den Ruinen pfeift - Ein weiteres Merkmal, an dem wir alle es bemerken, ist, daß sich in jeder Branche Zahlungsmethoden ausgebreitet haben, die sämtlich auf Vorauszahlung hinauslaufen, und somit die völlige Verlagerung jedes Risikos auf die eine Seite eines Geschäftsvorgangs - den Kunden - bedeutet. Die "Vorauskassa", wie sie manchmal auftritt, ist dafür nur ein illustrierendes Beispiel.

Um es noch weiter zu illustrieren, füge ich hier eine Nachricht ein, die ich im Zuge eines in diesen Tagen erfolgten Bücherkaufs an den Antiquar, der im süddeutschen Raum seine Geschäftsstelle hat, versandt habe. Sie können sich die Zusammenhänge selber dazudenken. Die Deutung der Aussagen bleibt aber ebenfalls nun Ihnen überlassen, werter Leser. Ich glaube, Sie können das.

Montag, 8. November 2021

Internet und Business - Das Sterben am Geburtsfehler (1)

Die Paketlieferanten verkünden es, die Marketingseiten der Gazetten erzählen davon, und der Hausverstand verlängert das eigene Verhalten in Zeiten der Corona-Gefängnisse: Das Internet als technische Basis von Wirtschaft und Geschäften expandiert scheinbar ohne Ende, und man könnte den Eindruck bekommen, es wird nicht zum Stillstand kommen, bis es das gesamte Wirtschaften überschwemmt und aufgesogen hat.

Aber ist das so? Ich bezweifle es, und zuletzt sogar immer mehr. Denn es gibt ausgerechnet in einer Zeit, in der auch mein Kaufverhalten notwendigerweise aufs Internet ausgewichen ist. Das zeigt mir, daß es keine Bewegung gibt, die das Internet in einen menschlichen Prozeß - Kauf und Verkauf, Auftrag und Zahlung - einbinden würde. Vielmehr zeigt sich eine immer sturere, nacktere Reduktion des Geschäftsverkehrs im Internet auf einen technischen Vorgang, dessen Erledigungen, dessen Kompetenz zwangsläufig jedes Humane verdrängt, vertrocknen läßt und vermeidet. Bestenfalls wird das Technische kaschiert weil von zutiefst lächerlichen (und ohnehin gelogenen) "Personalisierungsmomenten" begleitet. Und sei es über Bewertungstabellen. 

Das Problem hat zum einen mit dem Wesen des Internet selbst zu tun. Das in seiner Simulationskraft dazu geführt hat, viele, ja allzu viele zu täuschen. Der Leser findet dazu umfassende Analysen, die schon vor zehn und mehr Jahren hier zu lesen standen und immer noch abrufbar sind. Sie erklären, warum das Medium Internet (mit seiner Eskalation in den social media) in Wirklichkeit zwei Ebenen hat. 

Sonntag, 3. Mai 2020

Panik des drohenden Machtverlusts

Es gibt keine originalen Nazis aus der Zeit des Hitlerismus 1933 bis 1945 mehr. Wenn, dann nur noch ganz, ganz wenige - sie sind schon alle gestorben. An wen also soll sich ein Film richten, dessen Botschaft ist, daß man Nazis (aus dieser Zeit) jagen muß? Welche Botschaft soll der Amazon-Film "Hunters" also haben? Was ist das Bleibende, an dem er sich aufrichtet, das er in die Welt durch seine Darstellung hineinträgt? Daß sich die heutigen Rechtsextremen verstecken, und ihre Taten - den Mord an unzähligen Juden - vertuschen und verbergen?

Die Antwort gibt E. Michael Jones gleich zu Beginn dieses aktuellen Gesprächs mit Peter Helland (Sicherungslink, falls Youtube auch dieses Video sperrt, ist es hier anzusehen) vom Bürgersender in South Bend (Indiana): Bisher war es so, daß es hier die Publizisten gab - Fernsehen, Zeitungen, Radio usw. - und dort die Konsumenten. Wer die Medien in der Hand hatte, formte auch das Narrativ, bestimmte die Inhalte und Linien, anhand derer es sich entwickelte. Damit war Meinung steuerbar, zumindest war es schwer, Gegenmeinungen effizient eine breitere Öffentlichkeit zu schaffen. Die Entwicklungen der letzten fünf, zehn, fünfzehn Jahre, mit Facebook und allen möglichen Plattformen, hat diese Einseitigkeit aufgehoben.

Nun bricht Panik aus. Es zeigt sich immer mehr, daß ganz andere Geisteshaltungen im Volk aufkommen und Artikulation und damit Wirkmächtigkeit finden. Plötzlich kann sich auch ein anderes Milieu wieder bilden. Es gibt keine Regeln, mit denen plötzlich eine Milliarde Menschen konfrontiert werden kann. Und mit einem Mal gibt es dort Aussagen, Meinungen, die in den Mainstream-Medien niemals veröffentlicht worden wären. Plötzlich sind die früher so sattelfesten Meinungsmacher Getriebene beziehungsweise plötzlich müssen sie einem Narrativ hinterherjagen, das ihnen zu entgleiten droht, wenn sie einen Moment nicht wachsam sind. Zumindest empfinden sie es so.

Das machte vor allem die Juden nervös. Denn mit einem Mal wurde auch Kritik an den Juden (und Israel) laut, die es so vorher nicht gab. Kritik, die auch einem Disput standhält, also nicht mehr so einfach als "antisemitisch" oder "judenhasserisch" aus jedem Meinungsbildungsprozeß eliminiert werden kann. Mit einem Mal auch war das Weiße Haus nicht mehr der Spielteich von Juden wie Sheldon Adelson, Paul Singer und Bernard Marcus, die sich den Vorwurf gefallen lassen müssen, daß sie unter dem Einfluß jüdischen Kapitals auf die amerikanische Politik und damit Außenpolitik (im besonderen im Nahen Osten) zu einer ferngesteuerten Außenstelle der jüdisch-israelischen Interessen gemacht haben. Die US-Außenpolitik wurde ja nicht selten als israelische Interessensstelle bezeichnet, die das amerikanische Volk für Zwecke benützte, die nicht diesem amerikanischen Volk dienten, sondern es nur benutzten. 

Immerhin aber waren es auch diese drei, die maßgeblich beigetragen hatten, daß Donald Trump gewählt wurde - der am meisten "pro-jüdische" Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten, wie Jones ihn nennt. Unter Obama kam es zuletzt zu kräftiger Kritik an Israel. Doch die wurde nicht ernstgenommen, sondern man arbeitete lieber daran, diese Quelle der Kritik auszuschalten. Und damit den Einfluß zu stärken, der die Feinde Israels durch Boykotte schwächen konnte - und das war Donald Trump. 

Der sogar so weit ging, Kritik an Israel zu einem illegalen weil "antisemitischen" Akt zu machen. Benjamin Netanjahu ließ sich - nach seinem Amerika-Besuch zurück in Jerusalem - feiern, weil er der erste Präsident war, der den 1. Artikel der amerikanischen Verfassung, den der Meinungsfreiheit, außer Kraft gesetzt hatte.

Der nächste Schritt, um angesichts eines kaum noch zu bändigenden Meinungsspektrums Kritik an Juden und Israel zum Verstummen zu bringen, war die weltweit gestartete Initiative gegen die "hate speech", vorangetrieben durch die weltweit organisierte Anti Defamation League (ADL). "Hate speech" ist nicht definierbar, das Wort hat keinen konkreten Inhalt, und ist als Kampfbegriff frei erfunden worden. Kampfbegriff um alle bekämpfen zu können, die von Juden nicht geliebt werden, speziell von Juden des ADL. (Was ist heute Antisemitismus? Es bezeichnet Menschen, die von Juden nicht geliebt werden.) 

Diese "Hate Speech"-Bewegung hatte ihren Höhepunkt im November 2019. Als Sasha Baron Cohen auftauchte und vor allem Silicon Valley regelrecht in Angst und Schrecken versetzte. Silicon Valley lebt maßgeblich von jüdischem Geld, und der Comedy-Macher verknüpfte das mit der Forderung, das Internet von hate speech und anti-semitism zu bereinigen. 


Cohen ging sogar so weit, der Facebook-Verantwortlichen zu sagen, daß sie ins Gefängnis wandere, wenn sie nicht tue, was sie (die Juden) ihr sagten. Am nächsten Tag trat der ADL mit einer Liste an die Öffentlichkeit, in der er verlangte, daß die darin erwähnten zehn Personen von Facebook und Youtube zu entfernen sind. Darunter war auch E. Michael Jones. 

Interessanterweise passierte aber ... nichts. Nach wie vor ist Jones auf allen diesen Plattformen vertreten, und kann sein Publikum ansprechen. Das ist für ihn ein Zeichen, daß die Juden die Kontrolle verlieren. Mit einem Mal funktioniert nicht einmal mehr das langjährige Todesurteil "Antisemit" - wer damit bedacht wurde, war bislang regelrecht "tot", verlor seine Arbeit, war geächtet.

Doch einen Pfeil haben die Juden noch im Köcher, und das ist Hollywood. Mit seiner Macht der Filme, die von Gründung an von Juden kontrolliert wurde. Mit Filmen wird die allgemeine Rezeption in einer Kultur geformt, das Narrativ, um es so zu sagen. Filme setzen Paradigmen, schaffen Ideale, formen Wert- und Verhaltensnormen. Damit setzen sie auch die Normen: Was ist erlaubt, was ist verboten, was ist gut, was ist schlecht. 

Was ist also das Problem? Hate Speech. Das Problem ist: Anstiftung zur Gewalt. Nun haben wir also einen Film wie "Hunters", herausgegeben von HBO. Und der Film macht genau das. Er setzt an im Jahre 1977, mit Maya Offermann, gespielt von Al Pacino. Das ist nicht unwichtig, denn er ist kraft seiner Reputation als Schauspieler (Al Pacino ist gewiß so etwas wie ein "Gott" des Films; Anm.) das moralische Zentrum des Films. Was er sagt, muß gut sein. 



Der Film beginnt mit einem Barbecue, bei dem ein Jude jemanden beschuldigt, Nazi zu sei. Daraufhin zieht der Mann eine Pistole, erschießt sämtliche Mitglieder der Familie, setzt sich dann hin und wartet auf einen weiteren Nazi. Denn die Nazis sind dabei, Amerika zu übernehmen. Eine paranoide Phantasie einer Gruppe, die auf der einen Seite den logos - Sinn und Ordnung der Welt - zurückgewiesen hat. Und nun auf der anderen Seite tut was sie will, um dieser Welt (ihre) Ordnung zu geben. Das heißt in diesem Fall: Auch durch Mord. Wenn jemand verdächtigt wird, Nazi zu sein, ist im Auftrag der Weltordnung auch seine Ermordung gerechtfertigt. Das ist die Aussage dieses Films. 

Um Ordnung herzustellen braucht es kein Gericht, kein Gesetz, keine Verhandlung. Das ist nur eine müde Ersatzveranstaltung für Gerechtigkeit, die Gojim, Ungläubigen angemessen ist. Gläubige brauchen das nicht. Sie wissen, was richtig ist. Das Richtige haftet regelrecht an ihnen. In der regulären Welt finden sie diese Gerechtigkeit (ihrer Meinung nach) nicht. Also bilden sie selbst ein Schwurgericht, und setzen ihre Gerechtigkeit um, denn das ist die Gerechtigkeit Gottes. Dann ist auch Selbstjustiz kein Mord. 

Schon seit tausenden von Jahren, durch Pharaonen, Päpste und Fürsten, sind Juden hingeschlachtet worden. 
Wir haben sogar den Krieg überlebt, diese größte Auslöschung der neuzeitlichen Geschichte. Als wir nach Hause kamen mußten wir feststellen, daß die Leute, die das taten, unsere Nachbarn waren. Was sollen wir also tun? Ihnen die Hände schütteln? Nein, die größte Gabe des jüdischen Volkes ist seine Fähigkeit, sich zu erinnern. Und wegen dieser Erinnerungskraft haben wir überlebt: Das ist nicht Überleben, das ist Mizvah, das ist die Gesegnetheit durch Gott. Und es ist unsere einzige Chance: Aus der Erinnerung heraus zu verhindern, daß es wieder geschieht. Deshalb haben wir sogar die Pflicht, präventiv zuzuschlagen. 
Will man ein guter Jude sein, so erklärt der Film "Hunters", muß man das Gesetz in die eigenen Hände nehmen. Alles, woran der Amerikaner glaubt - das Recht auf ein faires Gerichtsverfahren, das Recht auf freie Meinungsäußerung, ist nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben steht. Die Juden haben das Recht, das Gesetz in ihre Hände zu nehmen. Wer das nicht glaubt - Pech gehabt. Denn Juden haben das Recht, jeden, der verdächtigt wird, "böse" zu sein, auch zu töten. Ob nun 9/11 und seine Folgen, ob der Irakkrieg 2003 - alles amerikanische Kriege, in denen hunderttausende Iraki getötet wurden, die mit Amerika nicht das Geringste am Hut hatten (es gab keine Massenvernichtungswaffen), "um einer Judenverfolgung (durch Massenvernichtungswaffen) vorzubeugen". Wirklich? Was das nicht simples Benutzen für israelische Großmachts(t)räume?
Wem das nicht paßt? Der ist sicher ein Anti-Semit.
Was aber ist eine Bedrohung? Das könnte jeder und alles sein. Und das war vor allem der Vater in jeder Familie. Die Juden sehen sich sogar dazu in der Lage, dieses willkürliche Recht, jeden, den sie als Bedrohung sehen, zu töten. Denn sie haben die Medien in der Hand, mit denen sie das Narrativ bestimmen. 

Bestimmt haben. Diese Macht ist seit 2019 bedroht. Man sehe dazu das Pittsburgh Shooting, den Anschlag auf eine Synagoge in Pittsburgh. Diese Synagoge hatte zuvor bekanntgegeben, daß sie sich für Migranten einsetze, und dort namens des göttlichen Menschenrechts auch das Recht habe, das Gesetz zu brechen. Nun, wenn jemand verkündet, er dürfe das Gesetz brechen, dann provoziert er Reaktionen von Menschen, die namens des Rechts ebenso gegen dieses Recht verstoßen - und Synagogen überfallen, die das für sich beanspruchen. 

Und das tun auch Politiker wie Pete Buttigieg, die verkünden, daß sie mit ihrer Homosexualität gegen das moralische Gesetz verstoßen, weil sie kraft höherer Beauftragung (durch Gott) das Recht dazu haben. Was können solche Menschen noch einwerfen, wenn irgendein Attentäter auftritt, der Massenmord begeht, und sich dabei ebenfalls auf ihr Recht berufen, Ordnung zu schaffen? Denn das glauben solche Menschen tun zu können und sogar zu müssen.   

Das zeigt sich in Israel im Konflikt mit den Palästinensern, wir voriges Jahr. Wo die Palästinenser demonstrierten, und die Israeli Scharfschützen postierten, die jeden, auch Frauen und Kinder, erschossen. Mit welchem Recht? Mit dem Recht auf Selbstverteidigung, wie es hieß. (Übrigens: Die katholische Morallehre sagt, daß kein Gut durch ein Übel erreicht werden kann und darf. Keine in sich schlechte Tat kann ein Gut hervorbringen!)

Filme wie "Hunters" sind deshalb als Auswuchs eines schlechten Gewissens zu sehen. Wo Juden, die genau wissen, daß ihre Rechtfertigung nicht zulässig ist, das Gegenteil zu etablieren versuchen: Als das Recht des Einzelnen, das Gesetz seinem Gutdünken nach zu schaffen. Das ist der sicherste Weg zu Chaos und Unordnung, wenn Einzelne meinen, daß sie selbst die Quelle der Gerechtigkeit seien, auch wenn das dem Allgemeinbegriff von Recht widerspricht. 

Diesem Film ging bereits "München" von Stephen Spielberg voraus. Schon dort haben Juden die überlegene Moral, um außerhalb von jedem Gesetz und jedem Gerechtigkeitsverständnis das Böse aus der Welt zu schaffen. So wie in "München" verhalten sich Barbaren. Kein zivilisierter Mensch würde sich so verhalten. Mit solchen Filmen soll ein Bewußtsein geschaffen werden, daß Juden auch das Recht haben, sich unzivilisiert zu benehmen, wann und von wem immer sie sich bedroht fühlen.

"Hunters" hat ein seltsames Moment der Irrealität. Hat sich 1977 irgendein Amerikaner (wirklich) bedroht gefühlt, daß Nazis die USA übernehmen und ein Viertes Reich gründen könnten? Jones kann sich an nichts und niemanden erinnern, demgemäß diese Angst damals präsent gewesen ist. Wieder also: Wovon redet der Film? Und was soll im Jahre 2020 Nazis hervorbringen? Wer soll heute die Bedrohung sein? Nun - es ist der Antisemit! Die dereinst reale Bedrohung durch Nazis soll heute auf diejenigen übertragen werden, die Meinungen vertreten, die den Juden nicht passen, das ist der Hintergrund. Weil somit Juden nicht tun und lassen können, was ihnen paßt, und sich nicht jeder für sie instrumentalisieren läßt. 
Wer, bitte schön, will heute ernsthaft Juden töten? Was soll also in diesem Film für eine reale Bedrohung "aufgezeigt" werden?
Gar die Kirche? Die sagt etwas anderes. Die sagt "Sicut Iudaeus - non!" - Auch wenn es Juden sind ... denn zwar hat jeder Katholik Recht wie Pflicht, die Subversion seiner Kultur zu wehren, aber niemand hat das Recht, Juden ein Leid zuzufügen!

So daß es sich auf die Frage zuspitzt: Haben Juden das Recht, jemanden zu eliminieren, den sie als Antisemiten sehen oder empfinden? Diese Frage muß für Juden so existentiell sein, daß sie heute, im Jahre 2020, Filme machen, die diese Frage - und nur um sie geht es in "Hunter" - entscheiden sollen. Haben Juden das Recht, jemanden zu hassen? Die Antwort darauf frappiert: Ja, sie sehen es so. Haß ist für Juden eine Tugend, so sagt es der Talmud. Und das sagt der Film. Wer ist es also, der Haß verbreitet? Und mit solchen Filmen wird Mord aus diesem Grund sogar noch gerechtfertigt, ja es wird dazu aufgerufen. Wenn etwas also "hate speech" ist, dann sind es Filme wie "Hunters".

Und nicht nur das. Der Film ist eine direkte Aufforderung zur Gewalt jenen gegenüber, die ADL und andere "Gerechtigkeitsorganisationen" als Antisemiten kennzeichnen. Weil sie Meinungen vertreten, die Organisationen, die sich als Vertreter aller Juden gerieren, nicht in den Kram passen. Denn Antisemit ist keine objektive, abgrenzbare Kategorie, sie ist auch keinesfalls mit "Nazi" gleichzusetzen. Denn wer Nazi war, ist eindeutig identifizierbar - ein Mitglied der NSDAP. Was aber ist ein Antisemit?
"Hunters" behauptet deshalb, jeden töten zu können, "den man nicht mag". Denn es gibt keine objektiven Rechtskriterien, ja gar kein Recht, das außerhalb des subjektiven Empfindens steht.







*070420*

Donnerstag, 16. April 2020

Daran denkt man gar nicht

Carl Schmitt schreibt einmal sehr richtig, daß man die wirkliche Macht in einem Staat daran erkennt, wer in der Lage ist, den Ausnahmezustand zu verhängen. Und zu nützen, muß man hinzufügen. Das passiert auch heute, in Zeiten der Corona-Verwirrnis, pardon, der Corona-Pandemiekrise. Und es passiert nicht nur durch Durchgriffe auf Datensammlungen wie bei Mobilfunkanbietern, vorgeblich nur für "gute Zwecke", wie alles in Notstandsverordnungen. Hier, um aus Bewegungsprofilen Gefährder (sic!) der Allgemeingesundheit zu erkennen. China zelebriert das mittlerweile so hemmungslos, daß es einem kalt über den Rücken läuft. Hier muß man mittlerweile sogar die Handys vorzeigen, auf die von staatlichen Stellen Farbcodes aufgespielt werden, die zeigen, wieweit jemand dieser Volksgesundheit schaden könnte, weil er hier und da war, weil er mit diesem und jenem geredet hat, usw. usf.

Eine Eingriffsmöglichkeit gibt es noch, man denkt kaum an sie. Und sie zeigt sich in kleinen Nebenmeldungen wie hier in der Kronen Zeitung, wo Verantwortliche von Netflix in Brüssel mit einem der Kommissare der EU verhandelt haben. Weil sich die Menschen in der Coronakrise per Gesetz stark ins Private zurückziehen müssen, steigt nicht nur die Inanspruchnahme von Pornoseiten. Pornhub hat während der Coronakrise sogar allen Italienern kostenlose Mitgliedschaft im Wichsclub angeboten. Seit die Coronahysterie herrscht, hat der Pornhub-Verkehr in Europa um 6,6 Prozent zugenommen. Die Nutzungsstunden haben sich auch verändert, sie haben sich mehr in die Nacht verschoben.

Es steigt auch die Inanspruchnahme etwas (aber nur etwas!) seriöserer Filmanbieter wie Netflix. Das sieht mancher politisch Gutbewegte ja gar nicht so ungern. Denn Netflix gehört, sieht man die angebotenen und wie erst die produzierten Filme an, zu den massivsten "woke"-Manipulateuren zur political correctness

Hoher Filmkonsum erhöht aber das Datenaufkommen beträchtlich. Einer der Betreiber eines Datenknotens in Frankfurt berichtet, daß bei ihm in diesen Wochen die Menge der durchgeflossenen Daten um zehn Prozent gestiegen ist. Und das, obwohl vermutlich viel Datenverkehr aus der Wirtschaft usw. wegfällt. 

Um diese Mengen geht es zwar nicht direkt, sie sind bewältigbar, aber es geht um Bevorrechtungen. Das heißt, daß Filmstreaming zukünftig mit geringerer Priorität durch die Leitungen gedrückt werden könnte. Um dem zu entgehen, hat man bei Netflix, wie man liest, davon gesprochen, daß bei hohem Datenaufkommen freiwillig die Qualität der Filmbilder gesenkt werden könnte. Reicht bei HD eine Durchflußmenge von fünf MBit/sec., so verlangt die derzeit höchste Filmqualität bei Netflix schon 25 MBit/sec.

So nebenbei: Daraus kann man erkennen, wie solche Angebote und Ansprüche auch den Energiebedarf betreffen. Und der ist beträchtlich! Alleine die Kunden von Pornhub (weil wir schon mal dabei waren, und Pornhub ist, wie man liest, nur einer von vielen ähnlich großen Anbietern) verbrauchen weltweit durch Filmkonsum den Strom aus zwei großen Atomkraftwerken. Und Bitcoin, diese angeblich total abgeschützte (darf man jetzt wenigstens lachen?) Superwährung, verbraucht dieselben Mengen an elektrischem Strom wie mittlere Staaten. (Wäre interessant, mal ernsthaft die Frage der Kostenwahrheit so mancher "Freiheit" näher anzusehen. Die so gut wie immer auf Kosten der Steuerzahler und wie hier auf Kosten der normalen Stromkunden ihre Überlegenheitsattitüden arrogant ausleben.)

Erst dieser Tage gab die Regulierungsbehörde RTR bekannt, daß in Zeiten der Not (wie sie jetzt angeblich herrschen, zumindest haben wir es von der politischen Lage mit einer solchen verordneten Not zu tun) gestattet ist, bestimmte "weniger kritische" Netzdienste zu drosseln, um die Datenautobahnen für andere Dienste freizumachen. Was auch immer damit gemeint ist. Vermutlich Mails, oder Datenüberwachung gefährlicher Subjekte. Das soll, so liest man, aber nur für Anbieterkategorien gelten, nicht für einzelne Anbieter. Also z. B. nur für Filme - oder bestimmte Filme - generell, nicht aber nur Youtube oder nur Netflix.

Aber schon an der Schwierigkeit, das gedanklich, noch mehr aber technisch einzugrenzen, kann man nicht nur erkennen, wie heikel das Thema ist. Sondern man kann erkennen, daß es sich hier um ein Werkzeug handelt, das funktioniert, und nur davon "Akzeptanz" erfährt, weil das Volk davon ausgeht, daß dieses Werkzeug im Sinne des Allgemeinwohls verwendet wird. Und auch an dieser Formulierung wird klar, wie tauglich solche Werkzeuge wären und sind, den Menschen noch mehr Freiheit zu nehmen und sie zu überwachen und zu manipulieren. 

Es ist deshalb nicht (im pathologischen Sinn) paranoid, den ständigen Zuwachs solcher Instrumente zu beobachten, sondern Gebot einer gesunden Paranoia, weil die Angst nüchterner Reflexe auf die Realität ist, in der wir bereits leben. Die Skrupellosigkeit ist dem guten, gebildeten Gewissen immer weit voraus, weil sie in der Lage ist, Möglichkeiten zu denken, die dem normalen, moralisch nicht ganz so verdorbenen Bürger gar nicht einfallen würden.




Mittwoch, 25. März 2020

Handeln im Zeitalter der Etiketten

Vor achtzehn Jahren ließ der VdZ eine Figur in einer seiner Kabarett-Tragödien sagen: "Die Sachen müssen heute gar nimmer sein, was sie sind, es muß nur noch draufstehen, daß sie das oder das sind."

Greta Thunberg hat nun verkündet, daß sie "von zu Hause" streikt. Denn auf die Straße zu gehen ist viel zu gefährlich. Der Corona-Virus, wir verstehen. 

Daß man es auch noch wagt, solche Mitteilungen in die Öffentlichkeit abzusondern ist das Widerlichste daran. Das aber so verdammt typisch ist. Für diese Zeit, für diese Generationen. Anderseits hat es schon seine ontologische Richtigkeit, nur wissen das die Jungen nicht. Sie spüren es nur an der seltsamen Lahmheit der Motivation. Ein Nicht-Problem wird mit Nicht-Handeln danach beantwortet.

"Fritz, beweg doch Deinen Arsch von der Couch, seit Mittag liegst Du nur noch rum!"
"Häää? Ich lieg doch nicht einfach rum! Ich streike für den Weltfrieden, Mama!"
"Ach so. Tschuldige, wußte ich nicht."
"Aber Hauptsache meckern, nich' wahr? Ihr mit Euren Vorurteilen ..."
"Dann sag das doch das nächste Mal dazu, dann kann ich Dir kein Unrecht tun."
"Das ist soooo typisch ..."
"Ja woher soll ich das denn wissen?!"
"Daaa, siehst Du nicht die Kamera? Ich übertrage meinen Streik ins Internet!"
"Oh ..."
"Ich hab schon 300.000 Klicks, siehste?"
"Wow. Und 100.000 haben sich dem Streik schon angeschlossen. Also echt, was diese Jugend so auf die Füße stellt, das hätten wir nie geschafft. Was waren wir doch für Mauserl im Vergleich. Wenn ich daran denke, wie wir mit dem Fahrrad an die Donau gefahren sind ... 500, 600 waren wir, wenn es hochkommt. Und die Neustaufener Bezirksnachrichten haben darüber berichtet."

***

Etwas Näherliegendes von der Handlungsfront: In Zeiten der Corona-Krise und der allgemeinen Quarantäne hat sich gerade in der Straße ein wahrer Wettlauf der "Handelnden" entwickelt. Bewohner um Bewohner hat Lautsprecherboxen auf die Fensterbank gestellt, und es tobt ein Wettlauf der Musiken, die nun in kaum faßbarer Lautstärke (haben die Menschen heute - scheinbar alle! - Tonanlagen, die für eine Stadionbeschallung reichen, zuhause!?) durch die Gasse tönen. 


*230320*

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Wozu die Energiewende wirklich dienen soll

Es ist uns ganz sicher zu wenig klar, aber das was sich "Energiewende" nennt und eine Transformation der gesamten Gesellschaft durch Steuerung der Energie in Produktion wie Verbrauch bedeutet, hat ein Stadium als Notwendigkeit, damit es überhaupt (wenigstens theoretisch) funktioniert, das über die Errichtung von Windrädern oder Solaranlagen weit hinausgeht. Alle diese Entwicklungen zielen auf das "Internet der Dinge", auf eine Intelligente Vernetzung" aller Gebrauchsgegenstände ab, mit denen wir zu tun haben. 

Ohne diesen Schlußstein, der nun im 5G-Netz seine technische Machbarkeit erhält, ist die Energiewende weder sinnvoll noch überhaupt vorstellbar. In der brutalen und rücksichtslos transformativen Vehemenz, mit der die Energiewende  unter dem Gebot der absoluten Dringlichkeit, denn es geht ja um die Rettung der Welt, über alle Gesetze und Köpfe hinweg, durchgesetzt wird, ist somit die "Gier" nach der totalen Steuerung und Kontrolle wirksam, die das "Internet der Dinge" bedeutet. 

Wir stehen damit tatsächlich vor einer weitreichenden Entscheidung, wenn die nicht schon längst gefallen ist. Wir müssen uns entscheiden, ob wir diesen Schritt noch gehen wollen, oder nicht. Ob wir so eine Gesellschaft wollen, oder nicht. Ob wir hinnehmen, nun eben von China (in der diese Entwicklung der totalen Kontrolle und Steuerung schon extrem weit fortgeschritten ist) "abgehängt" zu werden. Und uns auf allfällige Konsequenzen einzurichten. Die wir aber nur dann ziehen können, wenn wir noch weit genug in der Lage sind, uns in gewissem Sinn unabhängig auf den Füßen zu halten. Das heißt, uns in die Globalisierung nicht nur nicht weiter einbinden, sondern daraus entflechten. 

Frage sich der Leser einmal selber, ob das von der Politik in unseren Ländern zu erwarten, noch realistisch ist. Sondern ob nicht zum Gegenteil die Politik alles tut, um diese Verschränkung des Alltags durch die Wirtschaft und damit unsere Versorgung und damit unsere Arbeit nicht in Riesenschritten weiter vorantreibt.

Denn während wir über das Wetter reden, das angeblich so alles entscheidend ist, werden ganz andere, weit fundamentalere Schritte gesetzt, die uns immer mehr vor vollendete Tatsachen stellen, die dann tatsächlich fundamentale Eingriffe in unser Leben und unsere Freiheit bedeuten. 

Man glaube bloß nicht den Beteuerungen, daß man um der Menschenwürde willen Schranken einbauen werde. Es wird sich stattdessen alles ganz sanft und permanent zu einem Punkt entwickeln, wo wir einerseits die Änderungen gar nicht merken, und andererseits von Stufe zu Stufe mitgekocht Dinge für "gut" heißen, die wir aus heutiger Distanz noch glatt ablehnen würden. Und zwar aus diesen Gründen der Menschenwürde und Freiheit. Der Schlüssel dazu wird immer derselbe sein - die "Alternativlosigkeit", die "Notwendigkeit", die "Dringlichkeit", um "Alles" zu retten.

Schritt für Schritt werden wir weiterhin für "gut" heißen, Schritt für Schritt wird uns "vernünftig" und vor allem "nützlich" erscheinen, was uns aufoktroyiert wird. Immer weiter werden wir B sagen, weil wir A, C weil wir B, D weil wir C, E weil wir D ... gesagt haben. Nicht anders als die Transformation ablief, die wir in den letzten vierzig Jahren bereits durchgemacht haben. Die unsere Kultur regelrecht geschreddert, unsere Lebensweise auf den Kopf gestellt, unsere Haltungen transformiert hat. Damit, unserer tiefsten Fundamente beraubt, in einer Umwelt, die das Lebens-Elementare nicht mehr stützt, sondern sogar angreift, wurden wir in einen Aktualismus geworfen, der nicht mehr in der Lage ist, sich zu erinnern, und nur noch aus aktuellen Weichenstellungen meint, eine Generalrichtung zu besitzen, die dem Menschen dient, weil die Süßspeisen, die man uns an jeder Weiche reicht, um deren Umstellung zu akzeptieren, süß schmecken.

Man muß nicht alles so ganz ernst nehmen, wie es in diesem Video geschieht. Das auch auf die gesundheitlichen Aspekte eingeht. Zu denen der VdZ nichts sagen kann, der es aber für falsch hält, sich im Widerstand gegen 5G zu sehr auf diese Aspekte zu konzentrieren. Denn die aufgezeigten politisch-militärischen Aspekte sind wesentlich wichtiger. Der Film hat recht, wenn er sich vor allem darauf konzentriert, die Dringlichkeit zu betonen, die das 5G-Netz für die Geheimdienste der Welt hat. Getreu dem materialistischen, mechanistischen Menschenbild, das sich in den letzten hundert Jahren etabliert hat, sehen sich immer mehr Eliten nicht nur in der Lage, sondern genötigt, im Namen des "Guten", der Weltrettung, des Weltfriedens, die Masse der Menschen zu steuern und zu manipulieren.*

China wird uns voraus sein, das ist absehbar. Denn ein zentralistisches, total gesteuertes System, das sohin zur Maschine wird, und wo der Einzelne Mittel ist (also keine Würde alleine darin hat, ganz einfach Mensch zu sein), ist einer Gesellschaft von Freien in gewissen Effekten zweifellos überlegen.

Napoleon - der als Beispiel für das Gemeinte gut herhalten kann - hat seine Kriege nicht gewonnen, weil er so genial war, sondern seine "Genialität" war es, ein ganzes Volk zum Kriegsmaterial zu machen. Darauf waren die übrigen Staaten nicht vorbereitet, dem unterlagen sie zu Anfang und siegten erst, als sie sich zu ähnlichen Zentralisierungsmaßnahmen und Totalitarismen (man denke an die preußische Armeereform) entschlossen. Die aber ihren bisherigen Prinzipien widersprochen haben. Genau dieses Problem werden wir mit China haben. Aber wir dürfen diesmal nicht mit derselben Entmenschung reagieren!




*Noch einmal in gewissem Sinn wollen wir beruhigen: Nie (oder nur in extremen Fällen) kann der Mensch so weit und so lange manipuliert werden, daß er von seiner innersten Verwurzelung im Wirklichen selbst entfernt beziehungsweise ganz getrennt werden kann. Anders als viele Philosophien meinen, nicht nur linke, ist der Mensch nicht schlechthin aktualistisch, das heißt, verändert sich seine innere Wesenssubstanz mit dem historischen Geschehen mit. Vielmehr hat der Mensch ein unveränderbares Wesen ("Ort", zugleich Sinn und Auftrag), das nie verändert werden, das aber sehr weitgehend verschüttet werden kann, selbst wenn es nicht "von der Welt" ist. Verändert kann nur die konkrete historische Gestalt werden, in der wir real sind, nicht das menschliche Wesen und seine prinzipielle Struktur an sich. Es besteht also kein Grund, in Panik zu fallen. Es gibt diese "Evolution" nicht, die das Wesen der Person einer Zeit zu verändert.

Aber es kann dem Menschen ungemein erschwert werden, diese seine innerste Basis, sein "Urbild" im Geist, in Gott, noch zu hören, zu erreichen, und danach zu handeln. Denn in der Manipulation wird er "überrumpelt", das kann sie. So daß er Entscheidungen trifft, die er in Vollbesitz seiner Vernunft nie getroffen hätte, und die ihn mit jedem Tag mehr auf vollendete Tatsachen zutreibt, die sein weiteres Leben massiv beeinträchtigen. Denn es stimmt nicht, wie erschreckenderweise gerade den jungen Generationen bereits eingeredet wurde - wie das doch zum Gesamtziel paßt! - daß man immer sein Leben neu lenken und entscheiden, und alle alten Entscheidungen widerrufen kann. Man hat mit jedem Tag mehr an Gepäck am Rücken, und alles verändert sich, mit jedem Schritt. Was man tut, hat Konsequenzen, und diese verändern die Welt, immer, und somit muß man täglich mehr mit seiner selbst, aber durch den Irrtum, zu dem man gedrängt, manipuliert wurde, falsch veränderten Welt umgehen. Was heißt: Viel und immer mehr Schutt vor der Tür, der eines Tages wegzuschaufeln ist.

Aber wir dürfen noch auf etwas hoffen: Daß nämlich technische, wechselwirkende, nicht-lineare Systeme ab einem bestimmten Punkt nicht mehr steuerbar sind, ja sogar im Sinne des Systems kontraproduktiv werden. Gleichzeitig steigen die personellen wie finanziellen Kosten für die Totalkontrolle dermaßen weil progressiv, daß man annehmen darf, daß sie irgendwann nicht mehr aufbringbar sind. (Oder als technisch-physisches System - man denke an die Stromnetze - zusammenbrechen.) Man wird uns das schöpferische Leben (und nur das ist ja Leben) sehr schwer machen können, gewiß, aber man wird es uns nicht nehmen können.


*040719*

Freitag, 20. September 2019

Über Soziopathie zur Bevölkerungskontrolle (2)

Teil 2)



Herrschaften, hierbei belassen wir es beim Besprechen des Videos auch. Denn was sich ab Minute 9 abspielt, ist substanzloses Dauergewäsch. Die beiden Herren deklassieren sich nur noch als das, was sie zu kritisieren vorgeben: Sie sind Scheinbeschäftigung im Internet. 

Leute, geht also dann, nach ein paar abschließenden Bemerkungen, die nun folgen, hinaus. Trinkt ein Bier im Gastgarten beim Seewirt, lutscht genüßlich ein Eis am Stand vor der Rotunde, und laßt vor allem einen Gedanken fahren: Daß Euch das Internet Freiheit bringt. Und erringt Euch Eure Freiheit stattdessen dort, wo sie einzig besteht: Im persönlichen Kontakt, in der persönlichen Auseinandersetzung, in der verantwortlichen Bindung. Gerade (!) also dort, wo sie mühsam und anstrengend wird. Und nur dort, wo sie mühsam und anstrengend wird, ist sie überhaupt Freiheit, als aktuelle, verfügbare Fähigkeit zur Spannung dem Geist gemäß. Das erst macht frei.

Weil es überall darum geht, zu ertragen. Und das Wesentliche am Leben das Moment des Bittens ist, des Ungeschuldeten, des Geschenks und der Gnade, das im Gleichschritt mit der Hinordnung auf das Wort geschieht. Dann von Gott gewährt wird, wenn wir ihn bitten. Die Sicherheit, zu der Jesus persönlich rät, mit der wir bitten sollen erzählt alles. Das Faktische der Geschichte ist auf eine Weise bedeutungslos, es geht nur um ein Dahinter, einen logos, ein "auf - zu". Das Faktische der Geschichte ist weitestgehend nicht mehr als die Bedingung, unter der wir das Wahre suchen und erflehen müssen.

Damit nähern wir uns der Frage, die auch Hancock als ein Kriterium in den Raum stellt, das scheinbar heute so gar keine Rolle mehr spielt, gerade in diesen Technokratenkreisen: Die Frage nach dem WOZU. Dem WARUM. Die Frage nach dem Sinn. Dann aber würde sich auch die Frage nach dem Internet beantworten. Was Hancock aber nicht zu kennen scheint: Diese Frage ist nicht mit weiteren materialistischen, weltimmanenten Gründen zu beantworten. Und da, ja, da beginnt die Problematik der allermeisten Verschwörungstheorien. Sie setzen oft bei richtigen Fragen an, und enden bei lächerlichen Antworten.

Denn fürchten? Nein. Fürchten müssen wir uns nicht. Die Schweine der Gegenwart haben ein Merkmal: Sie sind auch dumm wie Schweine. Sie sind freilich auch gerissen wie sie, verschlagen, perfide. Mißtrauen ist also mehr als angebracht. Aber sie sind verschlagen, weil sie um die Irrelevanz ihrer Ansätze wissen. Der Materialismus, der der heutigen Weltanschauung zugrunde liegt, ist nämlich irrelevant. Er ist, als würde man einem lebendigen, komplexen, nur dem Geiste zu offenem Gewebe eine starre Model überstülpen.

Fazit? Viele, allzu viele, die meisten, alle ... Rechten glauben nicht, daß die Natur, das Wesen des Menschen im Absoluten - Gott, Gottes Eben- und Abbild - verankert ist, sondern von den politischen, wirtschaftlichen, ideologischen Ansätzen verändert werden kann. Sie offenbaren sich damit als die, die sie zu verachten vorgeben: Als Materialisten. Sie glauben, daß die Fehlentwicklungen der Geschichte das Wesen des Menschen für die Zukunft verändern könnten, auch das Internet, auch die Manipulationen von Interessenvertretern. Sie meinen deshalb, daß man die Frage um Gott vorerst beiseite schieben kann, weil es nun um Wichtigeres geht.

Sie begreifen die Geschichte - auch die Gegenwart damit - nicht als Auseinandersetzung mit immer einem und demselben, ewigen, in der Dreifaltigkeit abbildhaft, aber grammatikalisch bestimmenden, fundierten Wesensbild. Damit sind sie das, gegen das sie anzukämpfen vorgeben, das aber - wie bei allen Liberalen - nur aus subjektivistischer Leiderfahrung stammt: Kinder dieser Zeit. Nicht der Ewigkeit. Und all ihr Bemühen ist wert- und wirkungslos.