Dieses Blog durchsuchen

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Wozu die Energiewende wirklich dienen soll

Es ist uns ganz sicher zu wenig klar, aber das was sich "Energiewende" nennt und eine Transformation der gesamten Gesellschaft durch Steuerung der Energie in Produktion wie Verbrauch bedeutet, hat ein Stadium als Notwendigkeit, damit es überhaupt (wenigstens theoretisch) funktioniert, das über die Errichtung von Windrädern oder Solaranlagen weit hinausgeht. Alle diese Entwicklungen zielen auf das "Internet der Dinge", auf eine Intelligente Vernetzung" aller Gebrauchsgegenstände ab, mit denen wir zu tun haben. 

Ohne diesen Schlußstein, der nun im 5G-Netz seine technische Machbarkeit erhält, ist die Energiewende weder sinnvoll noch überhaupt vorstellbar. In der brutalen und rücksichtslos transformativen Vehemenz, mit der die Energiewende  unter dem Gebot der absoluten Dringlichkeit, denn es geht ja um die Rettung der Welt, über alle Gesetze und Köpfe hinweg, durchgesetzt wird, ist somit die "Gier" nach der totalen Steuerung und Kontrolle wirksam, die das "Internet der Dinge" bedeutet. 

Wir stehen damit tatsächlich vor einer weitreichenden Entscheidung, wenn die nicht schon längst gefallen ist. Wir müssen uns entscheiden, ob wir diesen Schritt noch gehen wollen, oder nicht. Ob wir so eine Gesellschaft wollen, oder nicht. Ob wir hinnehmen, nun eben von China (in der diese Entwicklung der totalen Kontrolle und Steuerung schon extrem weit fortgeschritten ist) "abgehängt" zu werden. Und uns auf allfällige Konsequenzen einzurichten. Die wir aber nur dann ziehen können, wenn wir noch weit genug in der Lage sind, uns in gewissem Sinn unabhängig auf den Füßen zu halten. Das heißt, uns in die Globalisierung nicht nur nicht weiter einbinden, sondern daraus entflechten. 

Frage sich der Leser einmal selber, ob das von der Politik in unseren Ländern zu erwarten, noch realistisch ist. Sondern ob nicht zum Gegenteil die Politik alles tut, um diese Verschränkung des Alltags durch die Wirtschaft und damit unsere Versorgung und damit unsere Arbeit nicht in Riesenschritten weiter vorantreibt.

Denn während wir über das Wetter reden, das angeblich so alles entscheidend ist, werden ganz andere, weit fundamentalere Schritte gesetzt, die uns immer mehr vor vollendete Tatsachen stellen, die dann tatsächlich fundamentale Eingriffe in unser Leben und unsere Freiheit bedeuten. 

Man glaube bloß nicht den Beteuerungen, daß man um der Menschenwürde willen Schranken einbauen werde. Es wird sich stattdessen alles ganz sanft und permanent zu einem Punkt entwickeln, wo wir einerseits die Änderungen gar nicht merken, und andererseits von Stufe zu Stufe mitgekocht Dinge für "gut" heißen, die wir aus heutiger Distanz noch glatt ablehnen würden. Und zwar aus diesen Gründen der Menschenwürde und Freiheit. Der Schlüssel dazu wird immer derselbe sein - die "Alternativlosigkeit", die "Notwendigkeit", die "Dringlichkeit", um "Alles" zu retten.

Schritt für Schritt werden wir weiterhin für "gut" heißen, Schritt für Schritt wird uns "vernünftig" und vor allem "nützlich" erscheinen, was uns aufoktroyiert wird. Immer weiter werden wir B sagen, weil wir A, C weil wir B, D weil wir C, E weil wir D ... gesagt haben. Nicht anders als die Transformation ablief, die wir in den letzten vierzig Jahren bereits durchgemacht haben. Die unsere Kultur regelrecht geschreddert, unsere Lebensweise auf den Kopf gestellt, unsere Haltungen transformiert hat. Damit, unserer tiefsten Fundamente beraubt, in einer Umwelt, die das Lebens-Elementare nicht mehr stützt, sondern sogar angreift, wurden wir in einen Aktualismus geworfen, der nicht mehr in der Lage ist, sich zu erinnern, und nur noch aus aktuellen Weichenstellungen meint, eine Generalrichtung zu besitzen, die dem Menschen dient, weil die Süßspeisen, die man uns an jeder Weiche reicht, um deren Umstellung zu akzeptieren, süß schmecken.

Man muß nicht alles so ganz ernst nehmen, wie es in diesem Video geschieht. Das auch auf die gesundheitlichen Aspekte eingeht. Zu denen der VdZ nichts sagen kann, der es aber für falsch hält, sich im Widerstand gegen 5G zu sehr auf diese Aspekte zu konzentrieren. Denn die aufgezeigten politisch-militärischen Aspekte sind wesentlich wichtiger. Der Film hat recht, wenn er sich vor allem darauf konzentriert, die Dringlichkeit zu betonen, die das 5G-Netz für die Geheimdienste der Welt hat. Getreu dem materialistischen, mechanistischen Menschenbild, das sich in den letzten hundert Jahren etabliert hat, sehen sich immer mehr Eliten nicht nur in der Lage, sondern genötigt, im Namen des "Guten", der Weltrettung, des Weltfriedens, die Masse der Menschen zu steuern und zu manipulieren.*

China wird uns voraus sein, das ist absehbar. Denn ein zentralistisches, total gesteuertes System, das sohin zur Maschine wird, und wo der Einzelne Mittel ist (also keine Würde alleine darin hat, ganz einfach Mensch zu sein), ist einer Gesellschaft von Freien in gewissen Effekten zweifellos überlegen.

Napoleon - der als Beispiel für das Gemeinte gut herhalten kann - hat seine Kriege nicht gewonnen, weil er so genial war, sondern seine "Genialität" war es, ein ganzes Volk zum Kriegsmaterial zu machen. Darauf waren die übrigen Staaten nicht vorbereitet, dem unterlagen sie zu Anfang und siegten erst, als sie sich zu ähnlichen Zentralisierungsmaßnahmen und Totalitarismen (man denke an die preußische Armeereform) entschlossen. Die aber ihren bisherigen Prinzipien widersprochen haben. Genau dieses Problem werden wir mit China haben. Aber wir dürfen diesmal nicht mit derselben Entmenschung reagieren!







*Noch einmal in gewissem Sinn wollen wir beruhigen: Nie (oder nur in extremen Fällen) kann der Mensch so weit und so lange manipuliert werden, daß er von seiner innersten Verwurzelung im Wirklichen selbst entfernt beziehungsweise ganz getrennt werden kann. Anders als viele Philosophien meinen, nicht nur linke, ist der Mensch nicht schlechthin aktualistisch, das heißt, verändert sich seine innere Wesenssubstanz mit dem historischen Geschehen mit. Vielmehr hat der Mensch ein unveränderbares Wesen ("Ort", zugleich Sinn und Auftrag), das nie verändert werden, das aber sehr weitgehend verschüttet werden kann, selbst wenn es nicht "von der Welt" ist. Verändert kann nur die konkrete historische Gestalt werden, in der wir real sind, nicht das menschliche Wesen und seine prinzipielle Struktur an sich. Es besteht also kein Grund, in Panik zu fallen. Es gibt diese "Evolution" nicht, die das Wesen der Person einer Zeit zu verändert.

Aber es kann dem Menschen ungemein erschwert werden, diese seine innerste Basis, sein "Urbild" im Geist, in Gott, noch zu hören, zu erreichen, und danach zu handeln. Denn in der Manipulation wird er "überrumpelt", das kann sie. So daß er Entscheidungen trifft, die er in Vollbesitz seiner Vernunft nie getroffen hätte, und die ihn mit jedem Tag mehr auf vollendete Tatsachen zutreibt, die sein weiteres Leben massiv beeinträchtigen. Denn es stimmt nicht, wie erschreckenderweise gerade den jungen Generationen bereits eingeredet wurde - wie das doch zum Gesamtziel paßt! - daß man immer sein Leben neu lenken und entscheiden, und alle alten Entscheidungen widerrufen kann. Man hat mit jedem Tag mehr an Gepäck am Rücken, und alles verändert sich, mit jedem Schritt. Was man tut, hat Konsequenzen, und diese verändern die Welt, immer, und somit muß man täglich mehr mit seiner selbst, aber durch den Irrtum, zu dem man gedrängt, manipuliert wurde, falsch veränderten Welt umgehen. Was heißt: Viel und immer mehr Schutt vor der Tür, der eines Tages wegzuschaufeln ist.

Aber wir dürfen noch auf etwas hoffen: Daß nämlich technische, wechselwirkende, nicht-lineare Systeme ab einem bestimmten Punkt nicht mehr steuerbar sind, ja sogar im Sinne des Systems kontraproduktiv werden. Gleichzeitig steigen die personellen wie finanziellen Kosten für die Totalkontrolle dermaßen weil progressiv, daß man annehmen darf, daß sie irgendwann nicht mehr aufbringbar sind. (Oder als technisch-physisches System - man denke an die Stromnetze - zusammenbrechen.) Man wird uns das schöpferische Leben (und nur das ist ja Leben) sehr schwer machen können, gewiß, aber man wird es uns nicht nehmen können.