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Donnerstag, 31. Oktober 2019

Amerika ist eine Pseudo-Nation (4)

Teil 4) Die Herren der Welt



So wurde Amerika wirklich und endgültig zum Herren der Welt. Was war es aber in Wahrheit? Es war die Herrschaft von privaten Kapitalinteressen. Die nach und nach sogar die staatlichen Ebenen verdrängt haben und verdrängen. Die social media-Plattformen sind nur ein Symptom dafür! Die wirkliche Macht liegt heute nicht mehr bei den Völkern, bei den Staaten, sie liegt bei privaten amerikanischen Firmen und Kapitalbesitzern. Der amerikanische Liberalismus, der über den Amerikanismus verbreitet wurde, hat nunmehr weltweit den Weg für privates amerikanisches Kapital bereitet. 

Man will die Kirche nicht zerstören. Man will sie nur übernehmen. Und da ist man sehr weit schon gekommen. Mittlerweile verkündet der Papst sogar höchstpersönlich die Ideen des Liberalismus und verkündet, daß es keinen konfessionellen Staat geben könne, die Kirche dem säkulären Staat zu dienen habe, sich der materialistischen Wissenschaft zu unterwerfen habe, und so weiter.  Das steht alles völlig im Widerspruch zur katholischen Doktrin. Also kritisiert niemand mehr Amerika. Es geht nur noch um die besten Orte für Amazon (und so weiter), die die amerikanische Idee der Entwurzelung perfekt verkörpert. 

Während sich die katholischen Kritiker auf Verschwörungstheorien à la Dan Brown oder Taylor Marshall (einem "besonders katholischen" Bestsellerautor) werfen, wo Kommunisten und jahrhundertelang operierende Geheimgesellschaften die Wurzel allen Übels sind. Hat sich noch niemand gewundert, daß Hollywood das so tapfer mitträgt, und solche Filme mit Handkuß finanziert? Man verkennt völlig die realen Probleme. Der Kommunismus ist die Gefahr? China? Chinas Kommunismus ist Nationalismus, sonst nichts. Es ist der amerikanische Liberalismus als ideologische Waffe, der alles was etwas ist auflöst, und damit in die Hand privater Interessen gibt. Das Internet, die social media selbst sind ja eine solche Auflösung von Realem - ins Virtuelle.

Wem dienen denn all die Ideen der Geheimgesellschaften, die es natürlich gibt, die natürlich ihre Pläne verfolgen? Letztlich dem amerikanischen Liberalismus. Man soll doch nicht vergessen, daß es eine Tatsache ist, daß eindeutig die Amerikaner den Zweiten Weltkrieg gewannen, und nachher alle Macht hatten, die Welt zu bestimmen. Selbst wenn die Russen mehr Opfer hatten, sie waren viel zu geschwächt, einerseits, und anderseits waren sie in Wahrheit Instrument der Amerikaner. Selbst die Idee des Kalten Krieges war nur ein Hebel für Amerika, sich umso mehr in die Köpfe der Welt als "die Guten" einzubringen, denen zu widersprechen die Welt in den Abgrund eines Atomkrieges stürzt. Es gibt ganz klare Profiteure dabei - es sind einige reiche, einflußreiche Leute, und dabei vor allem Amerikaner! Und die benützen die "Idee Amerika", die von allem Anfang an Glück mit Wohlstand identifiziert hat. Amerika war von Anfang an nur ein Instrument für einige, um mehr Wohlstand akkumulieren zu können. Und nur darum ging es in der Rebellion gegen England.

Es ist kein Zufall, daß nach wie vor die "amerikanische Idee" nichts anderes ist als die Karotte vor der Nase von Millionen und Milliarden (bis nach Afrika), denen man vorgemacht hat, daß allen möglich sei, reich, berühmt, mächtig zu werden. "Vom Tellerwäscher zum Millionär!" Was für ein Schwachsinn! Und dennoch ist das Kitt genug, der dieses Ideal "Reichtum" den Amerikanismus nach wie vor als die GUTE Idee bestehen läßt. Reichtum! Nur darum geht es.

Denkt niemand darüber nach, daß nur wenige Menschen die Fähigkeit haben, Unternehmer zu werden? Die Allermeisten haben die Fähigkeiten nicht, und auch das Motiv dazu nicht. Sie wollen einfach Jobs, sie wollen einfach normal leben. Aber damit kommt man unter die Räder im Liberalismus, der so zynisch jedem Motive zuschreibt, die dann heilig gestellt werden, damit ein paar Skrupellose und Gierige sich ungehindert austoben können. Zu niedrige Löhne, um eine Familie zu ernähren? Selber schuld.

Deshalb hält Wemhoff auch Persönlichkeiten wie Bischof Fulton Sheen für fragwürdig. Der genau in diesen Anti-Kommunismus einstimmte und damit ungeheure Popularität übers TV errungen hat. Denn diese "richtige Haltung eines Amerikaners" hat ihn in den Augen der Menschen ins Unermeßliche gehoben. Es war aber doch immer so, daß hinter allen Kommunisten die Reichen gestanden sind. Selbst die Geschichte der 1917er Revolution in Rußland ist eine solche Geschichte: Die Kommunisten waren und sind immer von amerikanischen Reichen finanziert. Die von der Idee eines "Boogie-Man", eines "schwarzen Mannes" als Droh- und Angstfigur direkt profitieren, weil ihre eigenen Machenschaften damit unsichtbar werden.


Morgen Teil 5) Amerika ist ein Instrument der Reichen. Kein Staat.