Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Eugenik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Eugenik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 31. Oktober 2022

Die Suppe für den Schnittlauch - Nachklang

Dieser Wahnsinn aber hat einen konkreten Namen, und ich bin erst kürzlich auf ihn gestoßen. Überrascht, daß wir es hier mit einer regelrechten Ideologie zu tun haben, die sich sogar vor siebzig Jahren als politische Partei in Kanada erfunden hat, und mittlerweile DIE Weltanschauung der Eliten ist. 
Ein Begriff, der auf den ersten Blick alles subsummiert, was ich als bereits gegenwärtige und noch viel stärker kommende Geißel des Menschseins herauszuarbeiten versuche. 
Eine Anschauung, die bereits so massiv die Gehirne und Strukturen unserer Kulturen und Gesellschaften durchdrungen hat, daß sie zur Grammatik des Denkens selbst wurden, sodaß sich schon darauf erklärt, warum es scheinbar kaum einen Widerstand dagegen gibt. Denn sogar seine Kritiker bedienen sich der Herkunftssprache, und verstärken sogar noch  DURCH ihre Opposition seine Wirkmacht.
Dieser Begriff, der etwas beschreibt, das sich in diesen Jahren und Zeiten nun offiziell in ein Bett legt, das längst gemacht ist, dieser neue Kopf aus dem Leib der immer selben Hydra des Materialismus heißt
TECHNOCRACY. TECHNOKRATIE
Und seine Funktionäre, die gläubigen Apostel, sind die Eliten, unter die auch ein Herr Kurz ebenso wie seine Zuträger von Anfang an erfaßbar sind. Es sind die 
TECHNOKRATEN

Dazu demnächst mehr.


Sonntag, 30. Oktober 2022

Die Suppe für den Schnittlauch (2)

      Peter Theil und PALANTIR
Endlich unter den Auserwählten. Wer nichts ist, der kann viel werden
 - Auf jeden Fall hat er dort die Fäden weiterverfolgt, die man ihm in Israel in die Hand gedrückt hat. Denn nun, werte Damen, werte Herren, fliegen uns die Namen und Querbezüge nur noch so um die Ohren. Wir wissen nämlich, in welchen Dunstkreis wir Peter Thiel einzordnen haben. 

Der mit seiner Firma Palantir seit 2003 am ultimativem Albtraum der Totalüberwachung arbeitet, und dabei in engstem Kontakt mit den US-Geheimdiensten arbeitet. Um etwa durch predictive profiling die Überwachung und Kontrolle über jeden Menchen der Erde zu vervollkommnen, und "aus dem Spiel" zu nehmen, wenn er dem System irgendwie nicht paßt. Wobei freilich keiner so richtig sagen kann, ob es sich bei den Software-Lösungen, mit denen Thiel sich bei den Geheimdiensten angedient hat, nicht nur um einen gigantischen Schwindel handelt. 

Das ist das Stichwort. Nun können wir uns definitiv vorstellen, wohin die Reise eines Herrn Kurz geht, die uns in zehn Jahren einen neuen Millionär präsentieren wird, der am Puls der Zeit klebt. Und der heißt "Blase", vulgo "feuchter Traum der allmächtigen AI." Der aber deshalb tonangebend wird, weil es immer mehr gelingt, die Menschen an seine Allmacht glauben zu lassen. Das reicht für die Milliarden an Steuergeldern, um loszumarschieren.
Denn immerhin sitzt die ganze Moderne doch auf einem einzigen Satz, der auch die Modernität des Herrn Kurz gut beschreibt: 
Wer nichts ist, der kann viel werden. 

Samstag, 29. Oktober 2022

Die Suppe für den Schnittlauch (1)

Das ist die Art von Meldungen, die MIR Sorge machen. Sorge, was da wohl alles im Hintergrund gemauschelt worden ist, worein Österreich als Staat und damit seine Bürger hineingezogen worden sind, ohne daß sie es wissen, noch mehr aber, ohne daß sie die Folgen abschätzuen können. Denn das können die Politiker sowieso nicht. Die gehören einer anderen Klasse an. Der der knisternden Strohköpfe und leicht rollenden Wassermelonen.

WEF lobt Österreich
Denn anders kann es nicht sein, und nichts verrät mehr über die Herkunft aus dem Reich der Sumpfplutzer, deren Intelligenz gerade reicht, um skruepellos egoistisch zu sein - denn das Schlechte kennt keine Grenze, es ist dem Guten, dem Sein, kurzfristig immer "überlegen", weil es das gar nicht kennt (und kennen will), was es zerstört, wenn man nun hört, daß das World Economic Forum eine Frau EUropa-Minister Karoline Edtstadler BELOBIGT, weil Österreich in den Jahren der Coronapandemie den Great Reset so weit vorangetrieben habe, daß man es auf Rang 5 reiht. 

Und was fällt der ÖVP-Tante dazu ein? Sie stellt sich vors Parlament und verkündet voller Stolz, was ihre Partei in der Koalition mi tden Grüänen nicht geschafft hätten, das nun vom WEF auch anerkannt worden wäre. Un wie kommt das WEF dazu? Es kommt dazu, weil diese Regierung nun regelmäßig Zustandsberichte abgibt, welche Ziele des Great Reset man bereits wie weit erreicht hätte! Da setzt einem beinahe der Gehirnventillator aus wenn man sieht, an wen und welchen Zielen uns diese Weiber und deren weibischer Anhang ausliefern.
Totalvernetzte Smart Cities, Gender-Mainstreaming, Digitalisierung der Gesundheit und natürlich der Kampf gegen “Hass und Extremismus” – sprich die Überwachung und Zensur aller Kritiker – werden als Leuchtturmprojekte Österreichs beworben. (Wochenblick)

Donnerstag, 27. Oktober 2022

Der Krieg gegen die Menschheit (3)

Der große Spieler bleibt dann hinter dem Vorhang. Er wollte es von Anfang an - Meine Sichtweise war freilich und ohnehin seit je, daß es ein Fehler (wenn auch ein verständlicher Fehler) für Kritiker innerhalb des Westens war, das "Heil aus dem Osten" zu erwarten, und das in verklärtem Ton mit Rußland und Putin gleichzusetzen. Dort ist nichts anders, dort ist nicht einmal vieles besser bzw. werden dort dieselben Fehler gemacht wie im Westen. Besser sind nur die Herzen vieler - aber auch wieder nicht aller! - Menschen, das glaube ich nach wie vor. Denn die haben ein Leid bereits durchlaufen, das uns erst bevorsteht.
Vielmehr sehe ich aber seit je sowohl den Osten der Welt als auch den Westen VON EIN UND DERSELBEN MACHT umfangen und beherrscht. 
Die seit über hundert Jahren, seit achtzig Jahren aber hoch konzentriert versucht, nicht das Spiel der Teilnehmer, sondern gleich das gesamte Spielfeld SAMT DEN TEILNEHMERN zu usurpieren. Und seit dem Kalten Krieg (den ich bereits für eine reine Inszenierung halte) ein Programm ablaufen läßt.

Mittwoch, 26. Oktober 2022

Der Krieg gegen die Menschheit (2)

(K)Eine Apologetik Putins. Aber das wirkliche Geschehen läßt erst den Sinn erkennen. Aber genau diese Haltung der Verherrlichung des Westens hat eine Aufweichung der östlichen Völker und Staaten gebracht, die wir nicht unterschätzen sollten. 

Wir haben es hier mit einer Generation von Politikern zu tun, die jahrzehntelang mit einer leuchtenden Knackwurst in der Auslage - WESTEN! - aufgewachsen sind, und die nach 1989 kein Pferd hätte aufhalten können, nicht dieses Paradies auch für sich zu reklamieren. Wobei ich auch weiß (nicht zuletzt aus meinen Kontakten mit Katholischen Funnktionären aus diesen Ländern) daß viele dort sehr rasch aufgewacht sind, und zu Warnern geworden sind.*

Nun sehe ich mich nicht bewegt, eine "Apologetik Putins" oder Rußlands zu schreiben. Allerdings gibt es Argumente, die durchaus auch mit Schuld zu tun haben. Denn innerhalt des eigentlichen Geschehens - ich schreibe gleich darüber - sind die Parteiiungen durchaus "ernst" und human relevant. Und hier kann man sehr wohl zur Auffassung kommen, daß man durch Provokation einen anderen zu einer Handlugnsweise bringen kann, die "geplant" wirkt, weil man ihn durch Cleverness sogar steuern zu können schient.² 

Dienstag, 25. Oktober 2022

Der Krieg gegen die Menschheit (1)

In einer Internetdiskussion im anglo-amerikanishcen Raum, an der auch ein in Moskau lebender, sehr populärer Blogger (und Militärfachmann) teilgenommen hat, ist eine interessante Frage aufgetaucht, die auf den ersten Blick verblüffen könnte - wäre die Frage und die Antwort so einfach. 
Aber der Russe hat die theoretische Eröterung vorerst einmal auf den Kopf gestellt: Wenn der Westen einen "fünften Mann" in Rußland eingeshcleust haben würde, wie hätte der dann ausgesehen? Was hätte der dann gemacht? 
Und er gibt die Antwort: Er hätte genau das gemacht, was Vladimir Putin gemacht hat. 
Denn die Folgen der Reaktion Putins und Rußlands haben die erklärten Ziele der Militärischen Sonder Opteration (MSO), die mit dem Einmarsch Ende Februar 2022 abgeführt hatte werden sollen, exakt das Gegenteil von dem erreicht, was zu den Zielen dieses Eingriffs erklärt worden waren.

Nehmen wir also einige dieser Ziele unter die Lupe, und überprüfen wir, ob das stimmen könnte.

Sonntag, 24. Juli 2022

Gedankensölitter (1425)

Patrick Coffin-Show
Wie verwirrt doch so viele heute sind. Wer immer sich "für ein Lager"´entscheidet, ist bereits verloren., wer immer seine Identität an "Haltungen", an "Weltanschauungen" koppelt und davon abhängig macht, steht ohne Kleider da. 

Ein beredtes Beispiel dafür sind die vor einigen Wochen in einem nächtlichen Terroranschlag gesprengten, sogenannten Georgia Guidestones, wie Patrick Coffin offenbart

Und der ist ganz gewiß ein US-Proponent der "traditionellen Katholiken", also "rechts". Und hier kann man das sagen, weil diese Art von Katholizismus zwar hier und da gute Elemente ht, aber in Wahrheit ideologisierter, instrumentalisierter Katholizismuzs ist - also ein Widerspruch in sich.

Diese Steinmommente, die vor rnd 100 Jahren über Nacht aufgestellt worden waren, waren vor allem in den letzten Jahrzehnten als Beweis für die bösartigen Absichten der ... New World Order-Linken angesehen worden. Sie enthielten nämlich jene Vorhben und Absichten und Idealvorstellungen, die den Hintermächten hinter der New World Order zugeschrieben werden. Alles schien sich perfekt zu decken, bis ...

Montag, 27. Juni 2022

Das ist Eugenik

Die Sache wird immer greifbarer weil allmählich eingrenzbarer weil konkreter. Die Rede ist vom TRANSHUMANISMUS. Damit ist gar nicht so sehr aber eine Verschmelzung von Maschine und Mensch gemeint. Jeder mit einem Hüfttransplantat oder einem funkgesteuerten Herzschrittmacher oder einem operativ eingesetzten Insulinspender wird das wissen, und es handelt sich dabei nur um den Bereich Mensch und Werkzeug. Wenngleich auch der nicht unproblematisch ist. 

Aber was uns in den mRNA-Impfungen bereits massiv entgegen getreten ist - samt den Stufen, die von bestimmten INteressengruppen bereits "geplant" sind, und deren untere Stufen sind: Jeder muß eine Maschine bei sich tragen (Handy), und jeder muß bereit (gemacht sein), Eingriffe an sich jederzeit vornehmen zu lassen (Impfpflicht) - hat einen anderen Hintergrund. Und das erst ist der wahre Transhumanismus, der auch inhuman ist.

    Paul Cullen im Corona-Ausschuß
Auf einem der jüngeren Sitzungsvideos des Corona-Ausschuß findet man dazu eine gute, in manchem recht präzise Ausführung durch Dr. Paul Cullen, Professor für Humanmedizin in Münster. 

Die einstündige (verlinkte) Passage enthält auch ein kurzes Videoschnipsel, in dem Yuram Harari, dieser unsägliche israelische "AI-Forscher" (oder was immer er sei, Wissenschaftler ist er jedenfalls keiner, da mag er noch so viele Zertifikate vorlegen) eine seiner bekannten schauderlichen Botschaften von sich gibt. Die sich darauf bzeiehen, was denn die Zukunft des verbesserten Menschen sei. 

Wobei Harari natürlich auch zu wissen meint, was zu verbessern wäre. Denn der Mann erkennt sofort, was die Menschheit NICHT brqucht: Und das ist die Klasse der USELESS. Harari verwendet das Wort tatsächlich. Für eine Klasse Menschen, die eben nicht mehr gebraucht wird.

Freitag, 4. März 2022

Gedankensplitter (1219b)

Die, die nicht glauben, sehen Gott nicht, und ziehen sich alle möglichen Lehren und Methoden rein, mit deren Hilfe sie dann Gott sehen. So, wie es komischerweise ja auch alle "Religionen" tun, die ihre "spirituellen Orden" haben.

Die Sufis zum Beispiel, die sich so lange um die eigene Achse drehen, bis das Leibliche völlig aus den Angeln gehoben ist, und der Leib überwunden, der Geist für Gott befreit ist. Denn für dne Geist, da gibt es kein Drehen, kein oben, kein unten, oder?

Oder die Yogi. Die sind so spirituell, die leben nur von der Sonne. Oder von einer Maus pro Monat, Haut und Ohren abgezogen.

Donnerstag, 3. März 2022

Gedankensplitter (1219a)

Wissenschaftlich, oh ja wie wissenschaftlich die Vertreter des Richtigen, Wahren, guten doch sind. Man erblaßt vor Neid und Scham, sie reden zu hören. Und fast nahtlos fällt dannd er Blick auf die großen Wissenschaftlichkeitsbewegungen der letzten 200 Jahre. Sofort fallen einem da die Nazis ein, die ihre Lehre vom auserwählten Menschen, diese wahrer Nahrung des geilen Übermenschen, die Eugenik, zutiefst auf dem feuchten Boden der Wissenschaft errichtet haben. So sehr, daß - wäre nicht 1933 bis 1945 so manches entglitten - das Bekenntnis zu diesem Nährstoff der Götter bis heute ungebrochen wäre. Naja, muß es sich halt ein wenig nobler zurückhalten, und gut gut tarnen. Dann nennt man sich Planned Parenthood.

Oder Klimawandel, dieses Gold des Guten, diesem Goldstandard, in dem um des Wahren Guten willen (mit der Schönheit will es halt noch nicht so klappen, denn weder ist - aber wirklich wurscht, was man da hernimmt - was immer mit Weltrettung motiviert ist auchnur halbwegs ansehnlich, sondern immer potthäßlich (aber nützlich!), aber dafür ist alles sowas von wissenschaftlich.

Sonntag, 17. Januar 2021

Von Voodoo, Vernunft und Wünschen (2)

 Teil 2) Alles ist in einem Prinzip zusammenzufassen: 

Wer ist Herr über Leben und Tod


Der von einer anderen Seite ohnehin - und das alles also innerhalb eines halben Jahres! in diesen vergangenen Monaten sind, werte Damen und Herren, im Schatten des Wellengekräusels der "Corona-Pandemie" ganz bedeutende Grundsätzlichkeiten passiert, die aber kaum zur Aufmerksamkeit kamen, denn Grundsätze sind immer geistigerer Natur als Konkretionen, und damit den Sinnen kaum noch erkennbar weil nur noch ableitbar! - bereits entgegengekommen wird, nämlich der der Sterbehilfe. 

Die bereits per Gesetz in Österreich von einem "freiwilligen" Akt zu einem von außen durchführbaren, und damit verhängbaren wurde. Mit der Tatsache, daß die Beihilfe aus der Strafbarkeit herausgenommen wurde, wird nunmehr eine Praxis installiert, die in ihren Randbereichen bereits jetzt und von Anfang an von einer von außen auferlegten Sterbe-Nach-Hilfe immer weniger unterscheidbar wird. 

Das läuft zumindest über die Frage, die auch für die Politik von so großer Bedeutung ist: Die nicht über die Sinne, sondern nur über die Abstraktion entscheidbare Frage nach dem "Willen" des SterbendenDer nunmehr von einem Außenstehenden interpretiert und definiert wird. 

Aber wovon ist das wiederum als gängige Praxis schon seit langem initiiert worden? Von der scheinbar so harmlosen, kaum in der Öffentlichkeit diskutierten sogenannten "Patientenverfügung", in der jeder einem ausgewählten Nächsten das Recht zugestanden wird, den eigenen Willen zu interpretieren. 

Man sieht an diesem Fall also sehr gut, wie ein Prinzip nächste Fakten nach sich zieht, die zuerst noch wie völlig andersgeartete, also leicht unterscheidbare Fakten gewirkt haben. Aber sie werden von Prinzipien berührt, und somit zieht ein Faktum das nächste nach sich, das von diesem Prinzip berührt wird.

Dabei übersehen wir hier einmal das nächste Prinzip. Denn man muß davon absehen, daß der Staat erstmals den sogenannten "assistierten Selbstmord" und sogar den Selbstmord überhaupt aus der Strafordnung ausgliedert! In der er sich bis dato befand: Selbstmord ist (oder war) bislang eine Straftat! Der Leser möge sich daraus die Stellung des Einzelnen zu Umgebung, Ort und Volk ableiten. 

Somit ist aber prinzipiell die Tötung eines anderen außer Strafe gestellt. Ob diese Tötung - und die ist es nach wie vor! - eine Straftat ist oder nicht wird nun nur noch von (fallweisen) "Interpretation" abhängig gemacht. 

Auch diese erst jüngst gefällte höchstrichterliche Entscheidung ist also eine Grundsatzentscheidung, die sich nicht nur selbst gar nicht an "Fällen", sondern an im Recht bereits vorhandenen Grundsätzen orientiert hat. 

Aber damit ist klar, daß sich nächste Fallentscheidungen anschließen werden. Die jeweils an die verschwimmenden Grenzen zu Grundfragen des Rechts anschließen in der eine gelebte Tatsache zum Recht werden wird (denn das tut das Leben: Es SETZT zumindest tendenziell Recht). Somit ist auch von dieser Seite das Recht auf Leben, das in jedem Volksempfinden auch eine Pflicht (also beidseitig) ist, außer Kraft gesetzt. 

Damit fällt der Mord selbst. Weil seine Definition ins Neblichte absinkt. 

Aber gehen wir weiter zurück. Und stellen die Frage: Warum und wie sind wir so weit gekommen? Ganz einfach: Weil dieses Lebensrecht bereits durch die Verhütung und der darin enthaltenen Frage nach "gewolltem und ungewolltem Leben" entschieden wurde: Der Mensch hat das Recht, einen Naturakt zu setzen und dessen Folgen aber dann nach "gewollt" oder "ungewollt" zu beurteilen. 

In dieser Grundsatzentscheidung über die Entstehung von Leben, über dessen Ent-Bindung von ihrem natürlichen Entstehungsakt (Geschlechtsverkehr) folgte unausbleiblich die Abtreibung, und so mancher hat damals davor auch gewarnt weil das gesehen. Von diesem mit der Verhütung mitgeschleppten Virus - pardon: Prinzip - war der nächste Schritt klein. Und der war die Einführung der Euthanasie. 

Das in der Verhütung enthaltene Prinzip war nämlich tendenziell (er "fiel" also in diese Richtung), über lebenswertes und lebensunwertes Leben zu befinden. Das lag in der Bewertung des Sexualaktes, den man aufteilte, sezierte gewissermaßen, und so seiner ganzheitlichen Natur beraubte, zur Funktion machte.

Verhütung - Zwangsimpfung - Eugenik. Die Linie ist klar. Sie macht explizit, was schon vor hundert Jahren in zahlreichen (!) Staaten dieser Welt gang und gäbe war. Nicht nur in Deutschland, wo es nach dem Krieg dämonisiert werden mußte, um die aus geostrategischen Gründen durchgeführte Vernichtung Deutschlands zu rechtfertigen. Sondern schon Jahre VOR Deutschland in Skandinavien, in den USA und in der Schweiz. 

Nicht nur, aber eben dort gab es die Zwangssterilisierung von "Lebensunwerten", von Erbgeschädigten, von Geistesgestörten, von Schwachsinnigen, von Unintelligenten, von ... einfach "abstoßenden" Menschen. Mit der Hauptfrage: Wollten diese Kretins nicht selbst, daß sie ihr dumpfes Leben gar nie bekommen hätten, könnten sie diese Frage überhaupt entscheiden? Das brachte im Interesse der Volksgesundheit per Gesetz hunderttausenden, wenn nicht Millionen Menschen die Zwangssterilisierung. Und es war möglich, weil die Impfung per Zwang bereits Gesetz gewesen war.

Wo aber liegt die Wahrheit in dieser Frage? Sie liegt darin, daß es in der Schöpfung insgesamt nicht um bestimmte Aktualisierungen und Erkenntnis- oder Rationalitäts-Stufen als Kriterium des Menschseins geht, wie aber schon bei Descartes erstmals zum Kriterium des Menschseins überhaupt wurde ("Cogito ergo sum" - ich bin nur, weil und soweit ich "denke"), sondern um das, was Jesus selbst in mehreren überlieferten Geschehnissen mit "Selig die Armen im Geiste" und als gewisse "Stufe des Kindseins" bezeichnet hat. Das gerade auch den geistig nicht "Erwachsenen" nicht nur einschließt, sondern sogar zum bevorzugten Menschen per se macht. 

Denn er hat etwas, das wir Rationalitätsmaschinen nicht mehr haben: Er hat die Kluft zwischen Gut und Böse nicht und damit sogar überwunden. Weil er auf der Stufe des Vor-Erbsündlichen Menschseins steht. Daß er insgesamt nicht "gut" oder "böse" werden kann weil nicht entscheidet, macht ihn erstens generell aber "gut", und zweitens gemahnt es an die Ausrichtung des Menschen auf eine Gesellschaft, auf den Nächsten. 

Und erinnert an das Wesen der Schöpfung als unfaßbares, gigantisches System der Hierarchie, der HEILIGEN ORDNUNG. In der eines dem anderen zur Nahrung wird - und somit nicht sich selbst gehört, auch nicht der MENSCH, auch nicht diesem sein Leben. 

Was durch jeweilige Verhältnisse im Rahmen einer nie vermeidbaren, von uns Erwachsenen aber in gewissem Rahmen (als sittliche Entscheidung) mitbestimmbaren weil WÄHLBAREN Autoritätsbeziehung geschieht. In der wir dann unsere Urteilskriterien VON AUSZEN erhalten. Als Norm, als Gesolltes, als Sein überhaupt. 

Es ist immer eine Offenbarung, die uns zeigt, was über uns steht, und wonach wir uns also ausrichten müssen. Wobei die menschliche Kette in Jesus Christus endet (und beginnt).

Aber egal welcher Mensch, immer ist er Abbild Gottes, und aus diesem selbst hervorgegangen: Als Geschöpf, als bejahtes Sein und somit als gewolltes Glied in diesem Spiel eines unendlichen Gottes.

Der sich in einem unfaßbar schönen Theater der Schöpfung an sich selbst erfreut, und uns Menschen - in Jesus Christus - in diese Freude mit hineinholt. Ungeschuldet, aus freiem Willen, und aus reiner Liebe.


*130121*

Freitag, 15. Januar 2021

Von Voodoo, Vernunft und Wünschen (1)


Ein erstaunliches Video, das Magdalena Stampfer da gelungen ist, wir haben es unten eingefügt. Auf flickflackleichte Weise wird sachlich über die angebliche Corona-Impfung als angebliche Immunisierung des Volkes als Endpunkt der Pandemie und der unfaßbaren Maßnahmen informiert. Besser kann man kaum illustrieren, auf welchem lächerlichen Wünschen die Politik hier "Maßnahmen" baut. In Wahrheit wird wieder einmal in einem Rundumschlag viel gemacht, aber nicht gehandelt. 


TROTZDEM wird jeder, der sich gegen diese Impfung ausspricht, jeder, der nicht der Meinung beitritt, daß nun alles gut würde, in nicht näher mehr zu bezeichnende Ecken und Schreckensorte gestellt. Wer aber hat sie nun, die Vernunft? Und muß man nicht von dieser Art von Politik längst schon sagen, daß sie sich in einem Bereich zwischen Voodoo und kindlichem Wunschverhalten bewegt, aber ganz sicher nicht auch nur im Streubereich der Vernunft? Auf welche Tatsachen und wissenschaftlichen Ergebnisse kann so eine "Hoffnung" aufbauen? Die dann nämlich gar keine Hoffnung ist, sondern eben ... frommes Wünschen und Träumen von einer heilen Welt. Mit denen man der Wirklichkeit entflieht. Sonst nichts. Wir erleben eine kollektive Flucht vor der Wirklichkeit. 

Wir haben ein Phantom aufgeblasen, das die Dimension eines gigantischen Wahnbildes bekommen hat, und stehen nun in der verzweifelten Situation, an die Wand gedrückt zu werden, weil eine Schreckensbotschaft nach der anderen den Eindruck wachsen läßt, daß wir in keinem Fall der Gefahren noch Herr werden: 
Nächste gefährliche Mutationen (einer nie so wie kolportiert tödlich-gefährlichen Virengefahr, man muß sich das auf der Zunge zergehen lassen!), noch raschere Ansteckungsgefahren, neue Krankheitsbilder, neue Gefährdungen ...  
Wir werden von Hürden in Abläufen gejagt, und nicht von der Wirklichkeit. Statt noch die Erdung in der Wirklichkeit zu suchen und daraus die Wirklichkeit einer Gefahr (den Sinn, den logos) einzuschätzen, sind die beziehungsweise irgendwelche autoritativ zum Maßstab erhobene Abläufe selbst das Ziel unseres Betrachtens geworden. Damit geht es nur noch um die Störung solcher Abläufe als Grundlage der Urteilsfindung zur Formierung unseres Handelns.

Haben wir es mit dieser Corona-Pandemie aber damit nicht längst mit Ausweglosigkeit zu tun, oder stehen wir nicht kurz vor einer Situation der Verzweiflung? Ist nicht dieses wilde, unkontrollierte, grotesk weil so erschreckend offen irrationale Um-sich-Schlagen der Politik verräterisch weil typisch? Wobei auch der Alltag schon davon durchwirkt ist, denn begegnen uns nicht auch im Alltag auf Schritt und Tritt irrational agierende Mitmenschen? Ist das alles nicht Wesensmerkmal einer Traumatisierung?


Wollen wir aber nun noch (vorerst) einen Punkt aus der Impf-Thematik selbst herausheben. Und das ist der immer wieder mitschwingende Zwang zu Impfen als Gesetz oder Verordnung, das die Bevölkerung zwingt, sich impfen zu lassen. Der in seiner Softversion recht wahrscheinlich ist, das heißt, daß zwar kein offiziell verhängter Zwang besteht, dieser Zwang aber indirekt durch die Zulassung eines sozialen Ausleseprozesses initiiert wird. Kein Zutritt zu diesem und jenem ohne Impfung. Da braucht es kein Gesetz mehr.

Greifen wir nun diesen Zwang heraus. Der ein im Namen eines höheren Gutes - "Volksgesundheit" - verordneter Zwang zur Erduldung einer staatlich verordneten und durchgeführten Körperverletzung ist

Was ist das Prinzipielle, das daran jeden Menschen mit ein wenig Verstand stören muß? Was ist es außerdem, das diesen Schritt mit der Eugenik verbindet, woran er doch jedem Deppen sichtbar werden müßte? 

Es ist die Tatsache, daß mit einem Impfzwang diese Körperverletzung in der erlebten und allgemein werdenden Werteordnung der Menschen zum Normalzustand wird. Zu einem dem Staat zugemessenen RECHT, die körperliche Integrität zu zerbrechen. Um eine Impfung zu installieren, die - wie jede Impfung, übrigens, dazu demnächst mehr - keine (jetzt wie zu irgendeinem späteren Zeitpunkt) wirklich (wissenschaftlich) nachweisbare (und nachgewiesene) positive Wirkung, aber ganz sicher nicht einschätzbare Nebenwirkungen hat. (Schon gar bei der nunmehr verhängten Corona-Impfung.)

Mit diesem dem Staat zuerkannten Recht ist aber eine Bresche geschlagen. Weil damit nächste beliebige Körperverletzungen, die durch dieses einmal akzeptierte, damit zum Rechtsempfinden der Menschen werdende Recht auch zur Rechtsnorm werden wird. In deren Rahmen weitere Zwangsmaßnahmen legitimiert werden.

Wir reden hier aber nicht von einer bloßen Möglichkeit, die verhindert werden könnte. Sie wird nicht verhindert werden können, und das ist eine absolut sicher vorhersagbare Zukunft. Denn mit der Zwangsimpfung wird das Tor zur Eugenik generell noch weiter aufgestoßen, als es ohnehin bereits ist. Der Unterschied zwischen der Durchtrennung des Samenstranges beim Mann, der Sterilisierung der Frau und dem Durchstoßen der Haut mit einer Injektionsnadel ist vom Prinzip her nicht mehr vorhanden. Und aus diesem Prinzip wird auch der konkrete Fall erwachsen, das ist schon aus dem Wesen eines Prinzips her aussagbar.

Somit, werte Damen und Herrschaften, somit kann man mit Sicherheit sagen, daß ein Impfzwang jedes Staatsvolk direkt ins Reich der "Zuchtwahl" (vulgo Eugenik) versetzt. 

Fortsetzung am kommenden Sonntag mit Teil 2) Alles ist in einem Prinzip zusammenzufassen: Wer ist Herr über Leben und Tod


Hinweis: Sie finden in diesem Artikel einen ersten Versuch mit QR-Codes. Mit einer kostenlosen Software auf Windows ("QR-Code for Windows") sind die verlinkten Seiten sofort aufrufbar und können am Handy visualisiert werden.


*130121*

Samstag, 8. Februar 2020

Auf dem Weg zum Sklaventum (2)

Teil 2) Zu den Vätern


Der Vater kommt in allen diesen Konzepten ohnehin nicht mehr vor. Außer in einem Punkt: Er wird alles bezahlen und existentiell tragen müssen. Diese Verpflichtung, diese Verspannung des Mannes in Schuld-, Schulden- und Arbeitsleistung wird deshalb immer weiter wachsen. Als immer offensichtlicher werdender Schritt zum Sklaventum des Mannes kommt er damit Vorstellungen einer Gesellschaftsorganisation zupaß, in der sich eine Elite berufen, verpflichtet und kraft überlegener Moralität legitimiert sieht, den großen Teil der Menschheit als "Materialdepot" für ihre "überlegenen" Interessen zu behandeln. Hier deckt sich perfekt die schlimmste Form des Kapitalismus (als Oligarchentum) mit dem Kadergedanken des "wissenschaftlichen Materialismus" in Marxismus/Kommunismus. Karl Marx hat nicht zufällig die Familie als Hauptfeind des Marxismus erkannt.

Also muß auch die Ehe, diese Grundform des Zueinander des Menschen ("als Mann und Frau schuf er ihn"), aus der Integrität einer Vertrauensbeziehung herausgebrochen werden. Während die Grundempfindung, die den Mann zur Frau zieht - der Eros - über Pornographie und für sich betrachtete Ersatzbefriedigung isoliert, unschöpferisch, weltabgewandt und unfruchtbar gemacht wird. Über die an die Stelle des Eros tretende, isolierbare Begierde nimmt der Mann fortan seine Fremdherrschaft, über die er jederzeit triggerbar werden soll, auf sich. Weil dieser Grundantrieb im Mann aber vor allem steht, nimmt er seine vorgetäuschte Befriedigung, die die Schwachheit begünstigt, ja legitimiert, gerne hin, wenn ihm diese Befriedigung erlaubt wird, und stellt sich "gerne" unter das Joch des Sklavenrads.

Damit hat sich die Elite jede potentielle Konkurrenz um die Weltherrschaft aus dem Weg geschafft. Und sich eine reiche Anhängerschar gesichert, die exakt diese Furcht vor der (männlichen) Konkurrenz (als Urteil vor dem Sein, übrigens, also als Zuweisung eines Ortes, auf den Gott einen hingestellt hat, um es simpel zu sagen) nunmehr als Freibrief garantiert erhält, trotz dieser Schwachheit durch Nützlichkeit und Dienstbarkeit an der Weltherrschaft zu partizipieren, die ihnen sonst verschlossen bliebe.




*261119*

Freitag, 7. Februar 2020

Auf dem Weg zum Sklaventum (1)

Sachlich gesehen bringt Birgit Kelle in einem Gespräch mit Roland Tichy vieles auf den Punkt, und zeigt die Verrücktheit und Widersprüchlichkeit, die sich rund um das Thema "Kind" derzeit aufbaut und in Gesetzesform geronnen ist und weiter rinnen will. Wir stehen in den aktuellen Bestrebungen der Erweiterung der Leihmutter-Regelungen vor den letzten Schritten, die Frau generell als Gebärmaschine auszubeuten, sie auf den Geburtsvorgang zu reduzieren. Und verfangen uns in einem Dickicht von Widersprüchen und moralischen Horrorszenarien, denen niemand mehr Einhalt gebieten wird können.

Diese Widersprüche sind im Tiefsten freilich in jenem materialistischen, evolutionistisch-mechanistischen Menschenbild gegründet, das sich seit geraumer Zeit in unserer Kultur aufgebaut hat. Darin aber kollidiert es mit in der Emotionalität noch wachen Bedürfnissen aller Seiten und Arten. Also muß man leibliche Vorgänge von geistigen trennen, eine hohe Mauer zwischen den beiden errichten, und jede Überschau verhindern. Die psychische (seelische) Welt des Menschen soll damit - in der Tradition der mißverstandenen Auslegung der Rolle des Bewußten beim Menschen seit Descartes - zu einem Theater der Vorstellungen werden, einer Welt, die mit dem Bühnenrand abbricht.

Ethische Grenzen gibt es nur noch dort, wo dieses Bewußtseinstheater noch nicht ausgeweitet genug ist und deshalb mit Emotionen kollidiert, die aus anderen Welten stammen, zu denen die Verbindungen noch nicht genug gekappt sind.

Sehr schön zeigt Kelle aber die ontologischen Zusammenhänge aller derzeit bereits möglichen und möglich werden sollenden Vorgänge rund um Kind und Mutter, d. h. in Wahrheit auch der Väter, die aber bereits völlig aus dem Spiel genommen sind. Abtreibung, Leihmutterschaft, Eugenik (genetische Vorauswahl), Prostitution, und nicht zuletzt: Homosexualität ... 

Aus der "Ehe für alle" wird nun zwangsläufig auch das "Kind für alle". Dieses "Recht" übertrifft alle übrigen Menschenrechte, die etwa das Kind selbst noch hätte, solange es uns noch nicht ausreichend vor die Augen treten kann, im Leib der Mutter. Der Zynismus, die tiefe Verlogenheit, mit denen hier sogar noch von "reproduktiver Gesundheit" gesprochen wird, ist kaum noch zu überbieten. Ebenso wenig wie die Verlogenheit zu übersehen ist, mit der dieselben, die für die Abtreibungsrechte als "Recht der Frau" eintreten, nun die Einführung von "Kinderrechten" fordern. Deren wahre Intention damit offenbar wird: Sie sollen als Instrument dienen, mit dem der Staat beliebig in Familien eingreifen kann, weil er zukünftig sogar die Pflicht festschreibt, sich täglich mit an den Tisch der Familien zu setzen. 

Während die Kinder aus ihrem ureigensten sozialen Gefüge, ALS Kind von Eltern, herausgebrochen und schein-autonomisiert wird. Scheinhalber, weil natürlich der Staat diese Autorität übernimmt, die naturrechtlich als Recht (wie Pflicht, natürlich) lediglich den Eltern zukommt. Damit werden sie zum bloßen Spielball von Interessen und sind Fremdmächten ausgeliefert. Dort unterliegt es einem existentiellen Hürdenlauf, in dem es sich unter ständiger Observation weiß, wo in dem Moment, wo es bestimmten Vorstellungen und Ansprüchen nicht genügt, sein Lebensrecht verwirkt wird.

Kinder werden zur Ware, Leihmütter zu einer neuen Form der Prostitution

Kelle weist aber auch auf noch etwas hin. Zukünftig wird immer mehr den Kindern jene Sicherheit genommen, die bisher als unnehmbar galt: Die Sicherheit der Mutter bzw. wer die Mutter ist. (Denn "Pater semper incertus" - "Der Vater ist immer unsicher", beruht lediglich auf dem Wort und kann sogar ergriffen werden, worauf die Idee der Adoption als Grundform der Beziehung Vater-Kind beruht.) Was besonders in seinen ersten Lebensjahren von entscheidender Bedeutung ist, um sich in der Welt über die Identifikation mit der Mutter zu etablieren, ehe es allmählich zum Wort (zum Vater) kommt, und damit zur Freiheit. 

Die technische Zergliederung, die einer Reduktion des Weltwerdevorgangs auf technische Vorgänge gleichkommt, die sogar örtliche Teilung der Zeugungs-, Empfängnis-, Schwangerschafts- und Geburtsvorgänge macht aber selbst diese Identifizierbarkeit zur juristischen und philosophischen Spitzfindigkeit, der die tiefere emotionale, persönlichkeitsbegründende, vor allem aber der Liebe (über Ähnlichkeit und Vertrautheit) aufhelfende Selbstverständlichkeit fehlt. Man stelle sich alleine vor, was es für einen Menschen an seelischem Bruch bedeutet, neun Monate im Leib einer (fremden) Mutter aufzuwachsen, um dann per Geburtskanal in eine völlig neue, fremde Welt der "Bestelleltern" gestoßen zu werden. So ein Mensch muß also auch als Erwachsener jede Kultur, jede gesellschaftliche Ordnung als Bedrohung durch einen Feind empfinden, der ihm die Einhausung in der Welt verweigert und das Grundvertrauen in die Ordnung der Natur verhindert und zerstört.

Und warum das alles? Wegen der Eigensucht vieler Menschen, die eine Welt wollen, die sich jeden Moment ihrer spontanen Willkür fügt, und jede Wahrnehmung der gigantischen Kollateralschäden, die sie dabei anrichten, ausschalten möchte. Deshalb muß auch jede Logik, jede Konsistenz des Weltbildes vermieden werden. Und man tut es, indem man die Vernunft selbst durch (negative) Moralisierung verhindert, während man den gefälligen Spontanbeschluß positiv romantisiert.

Morgen Teil 2) Zu den Vätern







*261119*

Donnerstag, 14. November 2019

Afrika wehrt sich (3)

Teil 3)



Afrikanische Bischöfe warnen eindringlich: Die grenzenlose Migration schädigt nicht nur Europa. Denn wenn die Zahl der Zuwanderer die der Geburten übersteigt, muß eine Gesellschaft in schwerste Spannungen und Konflikte fallen. Sondern sie schädigt auch Afrika selbst auf das Schwerste. Die Vorbilder, die so viele junge Afrikaner verwirren, kommen von außen. Sie kommen über social media, über westliche Filme und Medien. Ihnen folgen dann Millionen, die sich ein Paradies erwarten und meinen, es ginge nur darum, durch Auswanderung an diesem Wohlstand und diesem tollen Leben teilzunehmen. Die Illusionen enden in Enttäuschung und Elend. Dafür erlebt Afrika den schlimmsten Brain-Drain seiner jüngeren Geschichte, der dem Kontinent auf unabsehbare Zeit seine Zukunft weil seine Jugend raubt.

Speziell Europa handelt dabei verlogen und verantwortungslos. Denn es gibt für diese vielen Afrikaner, die nach Europa aufbrechen, weil sie ein leichteres, schöneres Leben erhoffen, weder Platz noch eine Möglichkeit, sich diesen Wohlstand zu erarbeiten. Europa hat für die vielen Migranten aus diesen Ländern keinen Platz, weil es ihnen keine Chancen bieten kann. All die sogenannten Integrationsprogramme sind lächerlich unrealistisch. Der bei weitem überwiegende Teil der Migranten aus unterentwickelten Ländern findet in unseren Ländern weder eine Arbeit, die ihm den erhofften Wohlstand bringen könnte, noch einen Lebensraum, in dem er sich verwurzeln könnte.


*So nebenbei: Wie praktisch immer ist die Abtreibungsidee aus der Ideenkiste der "Eugenik" entliehen, also der Idee, daß durch gezielten Einfluß auf die Weitergabe von Veranlagungen eine bessere Menschheit zu züchten wäre. Diese Idee war in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts sehr populär, kam dann durch Hitler unter Verruf, ohne aber ihre Rolle zu verlieren. Sie wird nur heute verbrämt und verschwiegen, ist aber nach wie vor die treibende Kraft hinter allen Verhütungs- und Abtreibungskampagnen.

**Die Grundidee der "sexuellen Aufklärung" ist, eine Wahl vorzulügen, die es gar nicht gibt. Die Wahl, nach der Empfängnis noch über Schwangerschaft entscheiden zu können, die überhaupt die schreckliche Illusion impliziert, daß Empfängnis und Sexualakt zu trennen wären. Schon daraus erwachsen immense psychische Schäden, die nur deshalb wenig "bekannt" sind, weil man sie weggelogen haben will. Der nächste implizite Punkt ist der darin transportierte Feminismus. Die Idee, ein empfangenes Kind abzutreiben, ist in sich bereits eine Widernatürlichkeit, die durch "Aufklärung" eine zweitwirkliche Gedankenstruktur anregt, die von jedem natürlichen Empfinden abgekoppelt ist. Die Aufklärung über Verhütung und Abtreibung bringt also die Idee zur Abtreibung mit sich.  





Mittwoch, 13. November 2019

Afrika wehrt sich (2)

 Teil 2)



Die Dunkelziffer an "medizinischen Komplikationen" sogenannter "sicherer Abtreibungen" dürfte in Afrika noch weit höher liegen als in England, wo etwa das Marie Stopes Institut,* das sich in Afrika breitgemacht hat, in den letzten Jahren in die Schlagzeilen geraten ist. Dort macht man gar kein Hehl daraus, daß man sich um lokale Gesetze nichts schert, um "Frauen zu helfen". Oft genug erklärt man die Tätigkeit dann als "medizinische Hilfe nach illegaler Abtreibung". Und erhöht so den ideologischen Druck aus der Falschaussage heraus, es gäbe so viele illegale Abtreibungen, daß eine legislative Freigabe wenigstens aus medizinischen Gründen notwendig wäre.**

So ganz nebenbei ist Abtreibung auch ein Milliarden-Geschäft. Alleine Marie Stopes Institute, eine der führenden NGOs, neben Planned Parenthood etc., führt in England jährlich 70.000, weltweit 3,66 Millionen in 37 Ländern "sichere" Abtreibungen durch. Es gibt einen regelrechten Marketing- und Verkaufsapparat, der Abtreibungen propagiert, um Fördergelder zu lukrieren. Sie treten in all diesen Ländern meist als normale "Kliniken" auf - und sind in Wahrheit Abtreibungsstätten, und haben das auch als Ziel. Woher kommt das Geld? Von Regierungen. In Dänemark, Niederlande, Schweden, Finnland, Deutschland. Und von Einrichtungen wie der Bill and Melinda Gates Stiftung, die mehr Geld geben als die erwähnten Regierungen zusammen. Und alle rechtfertigen sich, indem sie behaupten, es gehe ihnen ums Wohl der Frauen. Was für eine Lüge!

Auch, wenn es nicht um Abtreibung geht. Die Verhütungsmittel, die in Massen verteilt, sehr oft dabei über Langzeitdepots wie Norplant (und teilweise ohne Zustimmung der Frau) subkutan injiziert, haben schwere physische, psychische und soziale Nebenwirkungen. Weshalb es sich im Westen nie durchsetzen konnte. Aber für afrikanische Frauen ist es in den Augen der Wohltäter der Menschheit (und westlicher Staaten, die diese Verbrechen mit vielen Millionen jährlich finanzieren) wohl noch gut genug.

Diese Programme sind ein Verbrechen, gegen Afrika insgesamt, und gegen die afrikanischen Frauen, mit verheerenden Folgen. Dessen Nemesis unausbleiblich ist, und dem Westen Schlimmstes bescheren wird. Die Zornesschale Gottes ist bereits gefüllt.
 
Der Trailer dazu.




Morgen Teil 3)




Dienstag, 12. November 2019

Afrika wehrt sich (1)

Nein zur Abtreibung, nein zur "reproduktiven Gesundheit", nein zur Lebensfeindlichkeit des "humanen Westens", nein zu diesem unerträglichen Zynismus, die Welt leide an Überbevölkerung, und würde außerdem das Weltklima zerstören, dem nächsten Hebel, der die Vernunft zugunsten einer Scheinmoral verdrängen soll.

Aber Afrika wehrt sich allmählich, daß ihm unter dem verlogenen Titel "Hilfe" ein Krieg gegen das Leben und die kulturelle Ausprägung aufgedrängt wird. Und die Ablehnung der Abtreibung in Afrika erreicht in den meisten Ländern bis zu neunzig Prozent. Trotzdem werden massive Programme der "reproduktiven Gesundheit" implementiert, in denen den Frauen schwere Verbrechen zugefügt werden. Von denen aber niemand spricht.

Das herkömmliche Narrativ ist, daß man Afrikas Frauen helfen müsse, deshalb müsse die Abtreibung legalisiert und "medizinisch sicher" gemacht werden. Deshalb müsse Verhütung etabliert, Aufklärung gestartet werden. Aber die Frauen Afrikas haben ganz andere Wünsche, ganz andere Träume. 





Ein aktueller Film dazu, "Strings Attached", ist nun unter der Original-Filmseite abrufbar. Er ist die sieben Euro allemal wert. Seine Aussage? Afrika liebt das Leben! Aber es erlebt mit Milliarden Dollar gestützte "Hilfsmaßnahmen", oft genug den Staaten aufgepreßt im Gegenzug gegen Kredite, in denen Verhütung und Abtreibung von geistigem Dünnschiß, Produkt von Jahrzehnten westlicher, versiffter Bildungsmisere, der sich nun "Elite" und "Establishment" nennt, den Afrikanern aufgezwungen werden.

Nennen wir es aber beim Wort: Es ist ein Genozid, der sich unter unseren Augen vollzieht, als Teil einer schon recht alten, lange geplanten, verabscheuenswürdigen, satanischen Strategie der Weltbeherrschungsphantasie. Und der sich zwar in erster Linie an "farbigen" Völkern vollzieht, aber nur scheinbar. 

Es ist ein totaler Krieg gegen die Schöpfung selbst, die ihren Sinn als Lobpreis Gottes in sich eingeschrieben trägt. Wo immer sie danach drängt, wird sie bekämpft.

Es ist darüber hinaus eine neue, eine ideologische Kolonisierung, die ein endgültig verrückt und pervers gewordener Westen hier betreibt. Und das sich den heuchlerischen Mantel der "humanitären Hilfe" umhängt. Leider durch den schweren Fehler der Kirche möglich gemacht, die in den 1960er Jahren ihre Missionsprogramme einstellte, und auf "neutrale Entwicklungshilfe" umstieg. Damit in den verheerenden säkularen Chor einstimmte.

Abgesehen aber von allen grundsätzlichen Einwänden. Die reale Praxis, die vorwiegend in Händen von NGOs liegt, die reich mit Geldern ausgestattet zum größten Teil illegal und gegen die Gesetzeslage in den meisten afrikanischen Staaten - nur zwanzig Prozent aller Staaten haben Abtreibung legalisiert - ihre dreckige Praxis ausüben, ist auch die Rede von "medizinischen Gründen" - wenn schon, dann wenigstens "ordentlich" gewissermaßen - allzu offensichtlich gelogen. Die Fälle von schweren gesundheitlichen Komplikationen sind keineswegs vernachlässigbare Kollateralschäden, sondern in Zahlen ganz beträchtlich.

Morgen Teil 2)




Freitag, 20. September 2019

Über Soziopathie zur Bevölkerungskontrolle (2)

Teil 2)



Herrschaften, hierbei belassen wir es beim Besprechen des Videos auch. Denn was sich ab Minute 9 abspielt, ist substanzloses Dauergewäsch. Die beiden Herren deklassieren sich nur noch als das, was sie zu kritisieren vorgeben: Sie sind Scheinbeschäftigung im Internet. 

Leute, geht also dann, nach ein paar abschließenden Bemerkungen, die nun folgen, hinaus. Trinkt ein Bier im Gastgarten beim Seewirt, lutscht genüßlich ein Eis am Stand vor der Rotunde, und laßt vor allem einen Gedanken fahren: Daß Euch das Internet Freiheit bringt. Und erringt Euch Eure Freiheit stattdessen dort, wo sie einzig besteht: Im persönlichen Kontakt, in der persönlichen Auseinandersetzung, in der verantwortlichen Bindung. Gerade (!) also dort, wo sie mühsam und anstrengend wird. Und nur dort, wo sie mühsam und anstrengend wird, ist sie überhaupt Freiheit, als aktuelle, verfügbare Fähigkeit zur Spannung dem Geist gemäß. Das erst macht frei.

Weil es überall darum geht, zu ertragen. Und das Wesentliche am Leben das Moment des Bittens ist, des Ungeschuldeten, des Geschenks und der Gnade, das im Gleichschritt mit der Hinordnung auf das Wort geschieht. Dann von Gott gewährt wird, wenn wir ihn bitten. Die Sicherheit, zu der Jesus persönlich rät, mit der wir bitten sollen erzählt alles. Das Faktische der Geschichte ist auf eine Weise bedeutungslos, es geht nur um ein Dahinter, einen logos, ein "auf - zu". Das Faktische der Geschichte ist weitestgehend nicht mehr als die Bedingung, unter der wir das Wahre suchen und erflehen müssen.

Damit nähern wir uns der Frage, die auch Hancock als ein Kriterium in den Raum stellt, das scheinbar heute so gar keine Rolle mehr spielt, gerade in diesen Technokratenkreisen: Die Frage nach dem WOZU. Dem WARUM. Die Frage nach dem Sinn. Dann aber würde sich auch die Frage nach dem Internet beantworten. Was Hancock aber nicht zu kennen scheint: Diese Frage ist nicht mit weiteren materialistischen, weltimmanenten Gründen zu beantworten. Und da, ja, da beginnt die Problematik der allermeisten Verschwörungstheorien. Sie setzen oft bei richtigen Fragen an, und enden bei lächerlichen Antworten.

Denn fürchten? Nein. Fürchten müssen wir uns nicht. Die Schweine der Gegenwart haben ein Merkmal: Sie sind auch dumm wie Schweine. Sie sind freilich auch gerissen wie sie, verschlagen, perfide. Mißtrauen ist also mehr als angebracht. Aber sie sind verschlagen, weil sie um die Irrelevanz ihrer Ansätze wissen. Der Materialismus, der der heutigen Weltanschauung zugrunde liegt, ist nämlich irrelevant. Er ist, als würde man einem lebendigen, komplexen, nur dem Geiste zu offenem Gewebe eine starre Model überstülpen.

Fazit? Viele, allzu viele, die meisten, alle ... Rechten glauben nicht, daß die Natur, das Wesen des Menschen im Absoluten - Gott, Gottes Eben- und Abbild - verankert ist, sondern von den politischen, wirtschaftlichen, ideologischen Ansätzen verändert werden kann. Sie offenbaren sich damit als die, die sie zu verachten vorgeben: Als Materialisten. Sie glauben, daß die Fehlentwicklungen der Geschichte das Wesen des Menschen für die Zukunft verändern könnten, auch das Internet, auch die Manipulationen von Interessenvertretern. Sie meinen deshalb, daß man die Frage um Gott vorerst beiseite schieben kann, weil es nun um Wichtigeres geht.

Sie begreifen die Geschichte - auch die Gegenwart damit - nicht als Auseinandersetzung mit immer einem und demselben, ewigen, in der Dreifaltigkeit abbildhaft, aber grammatikalisch bestimmenden, fundierten Wesensbild. Damit sind sie das, gegen das sie anzukämpfen vorgeben, das aber - wie bei allen Liberalen - nur aus subjektivistischer Leiderfahrung stammt: Kinder dieser Zeit. Nicht der Ewigkeit. Und all ihr Bemühen ist wert- und wirkungslos.







Donnerstag, 19. September 2019

Über Soziopathie zur Bevölkerungskontrolle (1)

Daß James Corbett ein alter Verschwörungstheoretiker ist, wissen wir natürlich alle längst. Aber wir wissen auch, daß die meisten der Verschwörungstheorien sich mittlerweile als Berichte über die wirklichen Vorgänge herausgestellt haben, die man mit dem verleumderischen Etikett lediglich versieht, um diese Vorgänge zu verbergen. Also wird es Zeit, eine weitere seiner Theorien hier vorzustellen, der so mancher Geruch von Realität anhaftet.

Corbett beginnt dieses mal gleich mit einem kräftigen Schluck aus der Pulle, die seinen Ruf begründet hat. Es sei unfaßbar naiv, und dem der das glaubt nicht zu helfen, der da meine, das Internet habe sich aus freiem Wirtschafts- und Altruismus-Impuls heraus entwickelt, und sei nun in einem permanenten Widerstandskampf gegen die pöhse Politik, die es für sich zu benützen versuche.

Mitnichten und -neffen. Das Internet war von allem Anfang an ein Projekt des US-Verteidigungsdepartments, das sich aus dem 'Arpanet' heraus - einem rein militärischen, weltweiten Netz des Informationsaustausches - nicht einfach entwickelt hat, weil da ein paar findige Superhirne die Welt revolutionieren wollten, sondern das unter Anleitung und Leitung des US-Geheimdienstes technisch adaptiert, mit viel Geld finanziert und dann unter dem elegantesten Werbeetikett, das denkbar ist - Freiheit und Wohlstand - popularisiert wurde. Einfach, weil die Technik vorhanden war und dazu regelrecht einlud, auf diese Weise die Menschen in globalem Maßstab zu dirigieren. Na, wer das glaubt, nicht wahr, werter Leser, dem ist doch nimmer zu helfen? Wir sind doch so frei geworden durch das Internet, das uns allen so viel Meinungsfreiheit gibt, Gott sei es gepfiffen und getrommelt.

Sein diesmaliger Gesprächspartner zieht aber sogar noch einen Gang an. Er meint glatt, daß sich direkte Verbindungslinien zwischen den Eugenik-Programmen hochwissenschaftlicher Landesverteidiger zeigten, sieht man der Sache genauer unter die Decke. Jener also, die seit Jahrzehnten, wenn nicht ein gutes Jahrhundert, die (primitive) Bevölkerung als großen Feind der Freiheit ansehen. Na, und das, das glauben wir schon überhaupt nicht mehr.

Oder sollten wir es besser doch glauben? Wo wäre der Ansatz? Wirkt Internet kontrazeptiv? Nun, der erste Ansatz ist, daß diese Form der (unnatürlichen, ja gefährlichen) Scheinkommunikation einen psychologisch perfekt ausgedachten Stoß der Bevölkerung ins Soziopathische versetzt. Dem könnte man also glatt zustimmen: Das Internet versetzt die Menschen in ein antisoziales, ja soziopathisches "Mindset", also in eine solche Geistesverfassung. Die sogar das Scheinfach aufmacht, in dem sich jeder als "Dissident", als "geistig originell" sehen kann, ohne noch die Wahrnehmung dafür zu haben. Denn es wird ihm ja bestätigt: Das Internet ist die perfekte Maschine der Zweitwirklichkeit, die ihre eigenen Wertmaßstäbe in sich trägt, und mit dem aus der wirklichen Wirklichkeit aufsteigenden Weltstrukturen und -grammatiken nichts mehr zu tun hat. Es ist alles nur noch eine Vorstellung, und diese Vorstellungen sind über attestierte Qualität - Scheinhierarchien von "gut" und "schlecht" - sehr leicht zu kontrollieren.

Denn mit dem Internet läßt sich so etwas wie ein globales Gedankenlesen veranstalten. Auf die elektronische Ebene transponiert, ergibt sich für jeden, der auch nur fünf Zeilen ins Netz schustert, ein immer weiter perfektionierbares Gedanken- und Seelenprofil. Wer soll das wollen? Cui bono, wem nützt es am meisten?

Nun, sagt Corbett, um eines mal festzuhalten: Technokraten sind Eugeniker. Und Eugeniker Technokraten. Soviel zu deren Sichtweise des Menschen. 

Eugenik setzt genau dort an: Es will auch über die Anwendung in der Gentechnik ja nichts anderes als "bessere Menschen". Durch störungsfreiere, optimierte Empfängnis und Geburt ist jedem ein besseres Leben bescheidbar. Deshalb wird per Abtreibung längst mit einer Nonchalance selektiert, wie es sich kein Auschwitz-Arzt an der Rampe hätte vorstellen können. Das Gedankengut von Abtreibung und Rassenvernichtung deckt sich nicht zufällig bis in den letzten Winkel. Selbst die Argumente sind dieselben, ob sozialer oder psychischer oder leistungstechnischer Art.

Die Idee, die Menschheit in eine bessere, ja in die richtige Richtung zu lenken, ist nicht neu. Sie ist im Gleichschritt mit der Entwicklung der Technik, noch mehr aber mit der gesellschaftlichen Entwicklung (allem voran die Beseitigung von Thron und Altar als Einflußfaktoren), eine direkte Frucht der Aufklärung. Das ist zugleich die absolute Rechtfertigung für eine "herrschende Klasse", sie ruht ganz auf der "Vernünftigkeit" auf. Wer wird da etwas dagegen sagen? Wer will nicht Führer, die ihn zum Besseren bringen?

Diese Form der Rationalität ist der Grund, warum die Menschen auch selbst und freiwillig eine neue Form der Herrschaft akzeptiert haben und heute mit offenen Armen akzeptieren, ja herbeisehnen, im Internet herbeischreiben. Alle Dispute im Internet gehen in Wahrheit nur darum: Wer - links? rechts? - hat dazu die besseren Konzepte? Über das allen gemeinsame Ziel - hier sind die, die gelenkt werden, dort die, die lenken - wird nicht diskutiert. Und nie läßt sich die Menschheit besser dirigieren als über die "Pluralität", in der niemand einer Autorität zuzugehören scheint, wo alle so unglaublich "frei" und "autonom" sind. 

Was für ein tragischer Irrtum. Was für eine verfluchenswerte Droge der Entwirklichung. Die sicherste Autorität hat der, der dem anderen weismacht, daß er ihn völlig frei entscheiden läßt. Und unter den Tisch fallen läßt, daß es einen Menschen außerhalb einer Hierarchie gar nicht gibt, daß der Klebstoff, der jeden Menschen überhaupt erst Mensch sein läßt, Mensch in der Welt, Autorität, Hierarchie ist. Daß es der Glaube ist, daß es vor allem das "jemandem glauben" ist, das den Menschen von allem Anfang an in seiner Welthaftigkeit bestimmt. Beginnend von der Mutter, über die Familie, hinaus in die Umgebung, erst nahe, dann weiter. Wir alle haben das, was wir glauben, empfangen. Empfangen. Von jemandem.

In einem Menschenbild, das den Menschen nur noch als mechanistisch-materielles Gebilde sieht, ist auch klar, daß der Überlegene sich durch überlegene Physis - und damit durch überlegene Gene - auszeichnet. Und die Gründer von Silicon-Valley, dieser Geburtsstätte und Hochburg der Computerwelt und des Internet (samt der Aftergeburt der social media), waren Eugeniker, waren Genetiker, waren überzeugt von dem Gedanken der mechanisch konstituierten Überlegenheit einer bestimmten Art von Menschsein.

Die Möglichkeit, die Wirklichkeit in Einsen und Nullen - die Grundstruktur aller Computertechnik: Ja/Nein, Strom/Nicht-Strom - aufzulösen hat seit je Eugeniker und Computer-Technizisten fasziniert und geeint. Gene an, Gene aus. Strom an. Strom aus. Diese Mentalität führt fast zwangsläufig zur Gleichsetzung von schneller, perfekter, bequemer, billiger, besser mit dem "Guten" an sich. Diese Kriterien sind die perfekte Basis, um die bestehende obere Klasse zu delegitimieren. Der Ort, der Stand wird durch die bessere Technik in Prozessen abgelöst. Das ist auch mittlerweile die Milch, die die fromme Denkungsart der "Demokratie" nährt. 

Und an diesem Punkt zeigt sich die Problematik und Irrelevanz nicht nur von Corbett, sondern quasi der gesamten Internet-Rebellions-Bewegung, wie sie sich oft genug selbst versteht. Corbett sagt tatsächlich, daß die Idee einer herrschenden Schichte (als Stand, als generationenübergreifende Identität) das Problem sei. Weil ja alle gleich seien. Dabei ist diese "ewige Identitätsidee"  das einzig Realistische an Identität.
Morgen Teil 2)




*160719*

Donnerstag, 29. November 2012

Der Schrecken im Alltäglichen

Ob es denn eine Behandlung gäbe, wenn das Ergebnis des Fruchtwassertests Down-Syndrom bestätigte, fragt die Frau?
Nein, der Test dient nur dazu festzustellen, ob Down vorliegt, um dann entscheiden zu können, ob die Schwangerschaft abgebrochen werden soll, sagt der Arzt.

Dieses Video dokumentiert ein Gespräch in einem spanischen (noch dazu: katholischen) Spital, dem Santa Creu i Sant Pau in Barcelona, zwischen einem Arzt und einer schwangeren Frau (und deren Bruder). Der Arzt erklärt, daß die staatlich empfohlene Fruchtwasseruntersuchung selbst bereits ein Mortalititätsrisiko von 1-2 % für den Embryo bedeutet. Einen anderen Sinn für diese Untersuchung als die Entscheidung zur Abtreibung im Fall von Down gibt es nicht. Als die Frau erklärt, daß sie das Kind in keinem Fall abtreiben würde, auch bei Down, meint der Arzt, daß dann die Untersuchung sinnlos sei.

Das Böse trägt keine Hörner und stinkt nach Schwefel, und im Hintergrund erklingt keine dramatische Musik. Es trägt fast immer das Gesicht des Normalen, Alltäglichen, und kommt ganz unscheinbar daher, sie hat nur ihre eigene Vernünftigkeit. Auch der Arzt zieht logische Schlüsse. Aber man sieht, daß Logik alleine noch keinen Maßstab der Vernunft bietet.







***