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Samstag, 28. Januar 2023

Bodensatz (2)

Was geostrategisch von entscheidender Bedeutung ist. Als direkter Kontrahent von Rußland, der das Land dann direkt bedroht. Weil Rußland zukünftig mit einer US-NATO rechnen muß, die jederzeit so massiv anzugreifen vermag, daß die Streitkräfte Rußlands fortan ihren Schwerpunkt im Westen sehen MÜSSEN. 
Damit wird  der Osten Rußlands, also Asien, nachrangig. Und damit haben die USA in der Scheinfrage um Taiwan, in der es nur um die Dominierung Chinas geht, plötzlich auch militärisch wieder die Oberhand. Denn Rußlands Armee hat, was China nicht (oder bedeutend weniger) hat: Eine hohe Luft- und Atomwaffendominanz, und zwar global.

Ein Gedankenspiel das sogar eines der bisherigen größten Rätsel ausdeuten würde: Daß es fast gleichtültig ist, ob die US-NATO-Ukraine so gut wie jedes Einzelziel regelmäßig verfehlt. Denn darauf kommt es gasr nicht an! Das angerichtete Chaos, die immer gereizte Entzündung alleine reicht, um die eigentliche(re)n Ziele zu erreichen. Das System muß also komplex bleiben, und am besten unlösbar. Deshalb die absurden "Forderungen" des Westens. 

Freitag, 27. Januar 2023

Bodensatz (1)

Legt man an die Ereignisse der letzten Wochen udn Monate die Tnagenten an, dan laufen sie allmählich in einer Konsequenz auf bestimmte Punkte hin, die umso plausibler als Plan offenbar werden, als die Tagesereignisse immer perfekter in dieses Mosaik passen udn ein Bild ergeben. Da sman vielleicht einmal herausgreifen ud aufmalen muß. 

Wo sich ein politisches und militärisches Handeln ablesen läßt, mit dem wir in den nächsten Monaten, zumindest noch mit Ablauf diese Jahres, konfrontiert sein werden. Und das viel perfider ist, als ich selbst es noch angenommen hatte. Auf jeden Fall habe ich aufgehört, an die bloße Chaotik der US-Westens zu glauben.. So sehr das noch vor einem Jahr der Fall gewesen sein mag, so hat man aus den Trümmern nun offenbar Konsequenzen gezogen, und unter unterschiedlichen Einflüssen nun einen Plan aus dem Trüben gefischt, der beeindruckt.
Was sich zeigt, wenn man einmal ein Inventarium anlegt, was derzeit alles im Spiel ist und sich im wilden Wasserglas allmählich am Boden absetzt, würde eine allen Unkenrufe zum Trotz erstaunlich konsistente US-Politik der Neo-Conservatives zeigen.  
Die tatsächlich einem Plan folgt, der gar nicht so unrealistisch ist, auch umgesetzt zu werden. Derzeit spricht viel dafür.
Wenn das so ist, dann wird ein nächster Schritt aber ebenfalls unausbleiblich. Dann werden Rußland und China handeln MÜSSEN. Und das ist es dann, was auch einen wirklichen nächsten Weltkrieg höchst wahrscheinlich macht. 

Sonntag, 22. Januar 2023

Fliegenverscheuchen

Ein bemerkenswerter Sastz aus dem Film "Brennendes Indien" (1959), Regie J. Lee Thompson, u. a. mit Lauren Bacall.
"Die halbe Welt schlägt auf Britannien ein und will es loswerden, weil wir angeblich so schädlich für ihre Kultur sind. Dabei tun sie es aus Gründen, die ihnen gar nie bewßt geworden wären, wenn sie wie nicht dazu in die Lage versetzt hätten."  

Sonntag, 27. November 2022

Das Feuer hinterm Rauch (1)

Diees Video-Gespräch, das in diesen Tagen Glenn Diesen mit Richard Sakwa  (Autor zahlreicher und aktueller Bücher über Rußland und den Westen) und Alexander Mercouris (speziell 2022 weltweit sehr populär gewordener Kommentator zum Ukrainekrieg) geführt hat, räumt die Trümmer auf, die manchem eine Einordnugn der Lage schwer erscheinen lassen. 

So liefert das Videogespräch einen sehr profunden, in vielem überlegenswerten Pfad, um die geopolitische Lage, in den eingebettet man den Urainekrieg sehen muß, ordnen und übersehen zu können. Und so zu einer guten eigenen Beurteilungsbasis dessen zu kommen, das uns derzeit als DIE GROSZE ERKLÄRUNG von der Politik bzw. den Medien serviert wird. 

Notwendig, weil die Bedrohungen unserer Lebensweisen das bereits erreichte Maß an Beeinträchtigung DURCH DIE POLITIK bereits überschreiten. Die dumpfen Zukunftsängste überwiegen in allen Umfagen lnägst das, was als Beschwerde erfahrbar wird, und trägt so maßgeblich zu einer rehct bedrückten Stimmung bei, die die Umfrageinstitute (die die meßbaren Faktoren wie Geburtenzahlen oder Investitoinen ergänzen) ans Tageslicht bringen

Sonntag, 23. Oktober 2022

Fruchtbare Becken - Orte des Lebens (2)

Die Abtötung des fruchbaren Beckens der Menschheit, das der Frau, über das Mittel der Impfung, an den Beispielen Kenia und den Philippinen - In einem bewegenden Film sah ich dieser Tage eine Zusammenfassung des unglaublichen Skandals, der in Kenia (Siehe Anmerkung*) vor rund zehzn Jahren aufplatzte. 

Dort hatte in enger Zusammenarbeit mit der Regierung die WHO eine "Impfkampagne" übers Land und besonders über die Frauen gebracht. Unter dem Vorwand aber, eine Infektion der Babys bei der Geburt - durch unhygienische Abtrennung der Nabelschnur, immerhin wurden ja ein Großteil der Kinder dort noch zuhause geboren - hatte man eine Impfung gegen den Tetanuserreger auspaldovert, die bei Babys in sehr seltenen Fällen eine schwere Erkrankung auslösen kann. 

Freitag, 14. Oktober 2022

Die Geburt von Nationen aus dem Geist des Sozialismus-Kapitalismus (1)

Schon seit hundert Jahren haben die Hohen Geister unserer Kulturen in der Betrachtung ihres geistigen Zustands vorhergesagt, daß wir vor einem Absturz stehen, der ein Rückfall ins Heidentum sein wird. Sollten ir uns nicht dann fragen, ob wir diesen Zustand endlich auch zu sehen bekommen sollten, wenn wir ganz einfach nur uns umblicken?

Wenn wir das Gespräch darüber führen, ob und wieweit das Vorgehen eines Landes "dem Völkerrecht" entspreche - oder ihm widerspräche - so sollten wir nicht vergesse, daß das Völkerrrecht bei weitem in keinem Zustand ist, in dem man von einem absoluten Rechtswerk sprechen könnte. 

Es hat sich vielmehr als Aufgabe gestellt, die vor 500 Jahren angesichts einer sich mehr und mehr vereinenden, globalisierenen Welt immer dringender erschien. Weil es nach Regeln verlangte, nach denen Recht und Unrecht unterscheidbar werden konnten, und nach denen vor allem neue, nun "entdeckte" Kulturen bewertet werden sollten. Die Frage war brennend, denn es ging um einen Grundauftrag des sich damals ncoh christlich verstehenden Abendlandes - den Glauben zu verbreiten, bis zu den letzten Enden und Winkeln der Erde. Auch wenn wir das heute kaum noch hören, aber es war (es genügt, die Bordbücher von Christoph Columbus oder die Aufzeichnungen eines Franzesco Pizzarro zu lesse, die heute wie Teufel gesehen werden) allen diesen "Eroberern" ein echtes Anliegen, ja ihr treibender Motor! 

Mittwoch, 28. September 2022

Der Zweck und die Heiligung der Mittel

Was wir jetzt erleben ist nicht im letzten halben Jahr, im letztren Jahr, oder in den letzten zwei Jahren entstanden,und auch nicht in den letzten fünf Jahren, sondern es hat sich seit Jahrzehnten aufgebaut. Und es ist den Sehenden sichtbar gewesen - weil die eine Seite zunehmend keine Mittel mehr ausgeschlossen hat, um den Zweck zu erreichen. Und dieser Zweck ist die totale Herrschaft über die Welt.

Die Rede ist vom Westen, für den es derzeit scheinbar um alles geht. Dabei geh tes nicht um alles, sondern nur darum, daß diese finale Phase sichtbar wird, also um Kosmetik. Darum auch diese extreme Bedeutung extremer Propaganda. Was in Wahrheit nur ein weiteres Merkmal eines nahenden Systemtodes ist.

Montag, 19. September 2022

Konsistente Politik

Nicht, was wir getern waren, sondern was wir morgen zusammen sein werden, vereinigt uns zum Staat.   (O. Y Gasset)

Konsistente Politik ist die erste Anforderung an staatliche Politik überhaupt. Sie ist ihrem Wesen nach vorauschauend, weil sie alle Aspekte der Wirklichkeit in freiem Denkschwung erkennt und in das Urteil einflieoßen läßt. Dann aber, ist die Entscheidung einmal getroffen, wird sie auch in Treue verfolgt, selbst wenn kurzftistige Ereignisse sich in den Weg stellen. Es ist das Wirkliche nämlich auch das Bleibende, das wirklich Wirkliche, das in sich stimmig außerhalb der Zeit steht uznd nur außerhalb der Zeit zu denken (also zu erfassen) ist. 

Das ist auch das die Zukunft Berstimmende. Auf lange Sicht betrachtet, so schreibt Ferdinand Braudel einmal, hat sich historisch auch immer die lange Sicht als das Bleibende durchgesetzt.
Wenn jemand glaubt, daß es irgend etwas in der Politik gibt, das nicht von Absichten getragen ist, dann täuscht er sich. (K. Adenauer) Ist Politik inkonsistent, widerspricht sie sich also und wird sie sprunghaft, so hinterläßt sie keine Leerstellen, sondern trägt im selben Augenblick das Gepräge unausgesprochener, aber immer dahinterstehender Interessen, denen die Widersprüche nützlich und Absicht sind. 

Sonntag, 18. September 2022

May God Give A King (2)

   Umfragewerte zur österr. Politik
Dem nicht von Gott Legitimierten vertraut man nicht, und jede Täuschung endet deshalb eines Tages. Beim Beld, bei den Eliten. Vom Ende der falschen Eliten, von der Hoffnung auf einen König - Wie rasch diese Tatsachen aber durch die jüngsten Ereignisse an die Oberfläche kommen, wie wenig sie noch länger zu überspielen sind - dazu sind die Zerstörungen, die uns auferlegt wurden, bereits zu sehr spürbar und deren Fortgang zu real - das zeigen die aktuellen Umfragen von Meinungsinstituten

Seit man diese Werte erhebt, war noch nie, so deren Aussagen, das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik, die sie "regiert" oder die in diesem Polittheater schon lange mitspielt, dermaßen niedrig wie heute. 

So wenige Menschen vertrauen den politischen Strukturen noch wirklich, daß man fast davon ausgehen muß, daß diese Minderheit auch jene ist, die für diese Kluft verantwortlich ist oder sie als Funktionär sogar schafft.

Samstag, 17. September 2022

May God Give A King (1)

Man muß nicht einmal mehr die Augen anstrengen, man muß nur die Bemühungen anstrengen, das Sehen zuu verhindern. Aber was in dieser Geschichtsphase so überdeutlich wird, wird durch zwei aktuelle Ereignisse in buntesten Farben illustriert. Das eine ist die Reaktion der Engländer auf den Tod der Queen, und das andere ist die

Als nach der Reformation durch Heinrich VIII., die im Grunde nur die Aneignung der (katholischen) Kirche durch den König war, ein Raubzug sohin, keine religiöse Reformation, die erst nachgräglich kam und draufgesetzt wurde, die Natur der britischen Konstruktion als Imperium durch die daraufhin zunehmende Überschldung des Königshauses zu einer Camouflage verkam, in der die Banken die Politik berstimmten - und das hat sich bis heute nicht geändert - blieb doch eines unangetastet: Und das war der Zusammenhang zwischen Haupt und Leib, zwischen Köinigtum und Volk, der sich durch die Usurpation der KIrchenleitung durch den König sogar noch verstärkte.

Donnerstag, 8. September 2022

Wás Kultur von Anti-Kultur scheidet (2)

Am Beispiel des Abbaus der Sprache - Jede Sprache (und an ihr läßt sich im Grunde eine Kultur bereits vollständig auslesen) hat diese Entwicklungen hinter sich. Und man kann in ihrer Geschichte wunderbar nachvollziehen, welche fremden Einflüsse sich mit der Zeit miteinander gemischt haben.  In allen Sprachen aber zeigt sich etwas Simultanes: Die neue, die veränderte Sprache, die sich gebildet hat, der Sprachwandel, hatte immer eine simplifizierende Richtung. 

Das zeigt sich in dem ausnahmslos überall festzustellenden Verlust von "alten" Worten, die auf eine Sprache weisen, die "früher" weniger durch grammatikalische Stellungsfragen bestimmt war (Wortstellung, um den Ausdruck zu klären), sondern vielleicht sogar überhuapt nur aus Substantiven bestanden hat, die situativ (weil in einer gemeinsamen Kultur auch das Selbstverständnis der Lebensweisen allen gemeinsam ist, man also "nichts erklären" muß, was im übrigen "Heimat" am schönsten Definiert: Der Ort, an dem ich mich nicht erklären muß) verwendet die Kommunikation, also die Teilnahme an einem selben Sachverhalt DURCH DAS JEWEILS GLEICHE SEHEN der Sache, ausmacht. 

Mittwoch, 7. September 2022

Wás Kultur von Anti-Kultur scheidet (1)

Was Kultur ist und was sie nicht ist, ja was sogar Anti-Kultur ist, entscheidet keine Marotte, und es ist auch nciht Angelegenheit irgendeines überholten Konservativismus, der - conservare - einfachnur möchte, daß alles so bleibt wie es ist oder war. Sondern es gibt klare Kriterien dafür, die nicht im Konkreten liegen - in der Verwendung dieses oder jenes Neuen oder Alten - sondern in der Haltung, die darin liegt, die darin verpackt ist und sich deshalb im Gebrauch auch als Weltgestalt zeigt.

Damit haben wir auch hier das Kriterium, das überhaupt den Sinn von Kultur (und jedes Menschsein ist auf irgendeine Weise ein Kulturhandeln, also ein handeln am Gemeinwesen, an der Gesellschaft, ob man ihr nun angehört, in ihr also eine Vertrauensstellung besitzt, oder nicht) bestimmt oder aussagt. Und das ist die Entwicklung jedes Menschen zu seinem höchsten Möglichen, was für den Menschen letztlich heißt: Zur Inkarnation des Geistigen. 
Kultur bedeutet also die Realisierung des Wesens aller Dinge der Welt, die eine Selbstüberschreitung des Faktischen hin hu einem Idealischen (aber nur im Wissen Gottes gekanten, in seiner Weltgeburt also immer "überraschenden") Idealbild, das aus dem Absoluten (allgemeinen Wesensbild) heraus seine reale Gestalt erst in der Interaktion mit dem historisch Zuhandenen annimmt bzw. das Fleischwerden des Seins im Seienden erkämpft. 

Sonntag, 4. September 2022

Der finale Kampf mit China (2)

Wir werden zeigen, daß die USA nicht zufällig ruiniert, was sie nie aufgebaut, aber immer behauptet  und uns zu glauben auferlegt hatAus dem historischen Bewußtsein heraus war ursprünglich die USA nie als Land angesehen worden, das "etwas von China will". Im Gegenteil, hat man die USA immer mit großer Sympathie und in positiver Konkurrenz betrachtet. Undimmerin waren es amerikanische Banken und Oligarchen, die seit 1972 mit enorm viel Geld und Know How China zu dieser gewaltigen Aufholjagd ermutigt und ermächtigt haben.

Bis sich vor zehn, fünfzehn Jahren der Wind drehte. Und ein immer paranoider gewordenes Amerika begohnen hat, auch China jener Strategie zu unterwerfen, die jedes Imperium als notwendig betreibt: Es klein(er) zu halten. Es nie auf die gleiche Augenhöhe kommen zu lassen. Als es begann, im südostasiatischen Raum eine Dominanz aufzubauen, die China auf seinem Weg zu einer neuen Stellung des Respekts, die diese vormalig vornehmste Kultur der Welt für sich beansprucht, auf der Welt zu bedrohen begann.

Samstag, 3. September 2022

Der finale Kampf mit China (1)

Auch die sogenannte "Taiwan-Frage" ist eine der vielen Verzerrungen der Pespektive, die aus jenem Narrativ des Kalten Krieges über uns verhängt worden ist - verhängt, weil das die permanente Kriegssituation zugelassen weil angeblich "gefordert" hat - unter dem wir seit 1945 gestanden sind, das uns auferlegt wurde wie ein schweres Joch das einen fremden Wagen zog (aller "Nutzen" für uns war nur die Rationalisierung, die uns bei Laune halten sollte, diesen Wagen zu ziehen) der unsere gesamte realpolitische, alltagspolitische Sicht so unglaublich verzerrt hat, daß wir heute gar nicht mehr in der Lage sind, innerhalb dieses Narrativs unsere Gesellschaften zu ordnen.

Dabei war Taiwan als Flugzeugträger direkt vor den Toren von Peking von Nutzen. China sollte unter derselben Bedrückugn gehalten werden, die das riesige Land seit 200 Jahren definitiv ertragen hatte müssen. Als innere Zersplittertheiten von den westlichen Mächten erfunden, verstärkt und ausgenützt wurden, um diese (immer schon) riesigen Volkschaften brutal auszubeuten.

Samstag, 27. August 2022

Das Heidentum ist angekommen (2)

Ein falsches Geschichtsbild - auf mehreren Ebenen - Um etwas, das also dem rein irdischen Leben hinzugefügt wird. darum geht es in allem, was Kirche ist, in den Sakramenten, der Liturgie, ihrer Spiritualität, die zu allererst eine Spiritualität der Gottesnähe und deshalb der von diesem geschenkten Gnaden ist.
Damit ist der Film in seiner tieferen Substanz notwendig unhistorisch. Und in die Reihe der heute so allgemein gewordenen "Religionskritik" einzureihen, die in Wahrheit Ausweis der Dummheit und charakterlichen Verworfenheit und Bösheit dieser Zeit ist. 

Aber lassen wir nun einmal diese beiden Kriterien weg, trennen wir uns davon. Denn es gibt noch eine, eine noch bedeutendere Ebene, auf der dieses vermittelte Geschichtsbild irrt und diesen Irrtum verbreitet. Denn es geht um ein viel tieferes Problem.

Freitag, 26. August 2022

Das Heidentum ist angekommen (1)

Es fügt sich in die Reihe einiger letzter Artikel, was aus der britischen TV-Serie "The White Queen" heraus zu sagen ist. Formell wird die Geschichte der dem niedrigen englischen Adel entstammenden Elisabeth Woodville (die Stammmutter aller englischen Könige seither wurde, von ihr stammt auch die heutige Queen ab) erzählt, die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert die Bühne der Weltgeschichte betritt. 

Die 10 Teile zu je einer Stunde schaffen einen Spanungsbogen, der die historischen Ereignisse nur wenig untreu werden. Wie beim Korrepetitor, der "einen vollständigen Eindruck" aus einem viel komplexeren Stück zaubert, wird die Geschichte fast nacherzählt, ohne dorhtin abzusteigen, nur illustierend zu sein. Das ist eine Leistung, die man schätzen muß.

Geschenkt deshalb das längst ins Lächerliche abgleitende Bemühen der von Ideololgie okkupierten Kunst, mit dem Bemühen eines fünfjährigen Muttinucklers das überwltigende Wirken der Frauen in der Weltgschichte zu beweisen. Erstens hat das nie jamand berstritten, und schon gar nicht tun das die Patrarchalisten - sie sagen wie ich: Die Welt liegt in dern Händen der Frauen! - und zweitens stimmt es nicht für die wirklichen historischen Ereignisse und Willensprozesse, die genuin männlich sind. Und wo Frauen nur auffallen, wo sie Männern nacheifern, sich dabei aber als Frauen verlieren. Gestalt, nucht Funktion ist das schöpferische Prinzip der Welt und der Geschichte. Dazu freilich gleich mehr.

Unserer Elisabeth Woodville aber sagte man offenbar nach, eine Hexe gewesen zu sein.

Dienstag, 9. August 2022

Der Eiertanz

Die Londoner Financial Times hat nun berichtet, daß laut "offiziellen Regierungsvertretern" die Britische Regierung den Bann für die Versicherung russischer Öltanker "präzisiert" habe. Dies muß wohl vor allem im Zusammenhang mit amerikanischen Warnungen gesehne werden, daß eine durch Sanktionen des Westens ausgelste Verknappung der Erdölversorung die Preise für Öl weiter nach oben treiben würde. 

Und das kann Amerikan im Moment brauchen wie einen Kropf, denn der gesamte Westen beginnt bereits unter den russichen Sanktionen zu stöhnen. Oder waren es seine eigenen? Man könnte es nicht auseinanderhalten.

Sonntag, 26. Juni 2022

Der kommende König ist nur noch nicht sichbar

Der Magnetstab der Geschichte, um den herum sich das Karussel des (vermeintlichen, weil so lauten) Geschehens abspielt und dreht, ist der eine und einzige Herr und Herrscher, der Regent des Alls - Jesus Christus, Rex Indelebilis und Rex Infinitum, ab primae et ad finitum. Und nur um diesen einen König, die Form allen Inhalts, kann sich deshalb auch ein irdisches Imperium bewegen. Geht es ganz von ihm weg, oder startet es von woanders, um sich als Kostüm und irdische Gestalt ins Spiel zu schmuggeln, geht es schief.

Viel Verwirrung ist entstanden, als Kaiser Franz II. sich zum österreichischen Kaiser Franz I. (1804) ausrief, um zwei Jahre später als Franz II., letzter Kaiser des Römischen Imperiums, abzudanken. Nie wurde seine Krone seither aus der Vitrine der Schatzkammern geholt, und was sich seither in besonders brutalen und blutigen Kriegen, die sich im 20. Jhd. ins Infernalische stiegerten, abspielte, waren nichts als Versuche, diese scheinbar "verschwundene" Krone des Imperiums auf das Haupt der jeweiligen Mächte zu täuschen und zu zaubern. 

Viele trugen dieses Hologramm, alle um zu täuschen, und noch heute wird das natürliche Empfinden der Menschen, nicht wissend, daß es letztlich untrüglich ist, durch ein und dasselbe Hologramm getäuscht, geht es in "Wahl" um die Stühle der Staatsmacht. Wo ein Instrumentarium der Bedienung harrt, das von Jahr zu Jahr weniger beherrscht und gekannt wird. Die Macht der unsichtbaren Krone ist so unermeßlich größer, weiter, als unserem vertrockneten Verstand noch erreichbar ist.

Mittwoch, 22. Juni 2022

AND THE WINNER IS ... (2)

Und die Wallstreet? Oder England? Vielleicht dann doch Deutschland?In Sachen der Finanzen gab es für die USA schon einen Vorteil - sie sind alle ihre Schulden losgeworden, die im 19. Jhd. angehäuft worden waren. Als sich die USA von vielleicht 5 Millionen Einwohnern zu ihren nun 100 Millionen entwickelte, tat es das durch Kredite aus dem Finanzzentrum London. Bis 1914 ist Amerika deshalb bei England hoch verschuldet. Aber schon in den ersten beiden Kriegsjahren waren diese Schulden durch Lieferungen von Kriegsmaterial beglichen, ohne auch nur einen Schuß abgegeben zu haben, nur durch Warenlieferungen. 

Als sie dann in den Krieg eintraten begannen sie, den Briten Geld zu leihen. Die wiederum liehen den Franzosen Geld, und diese wiederum den Russen. Keiner von ihnen würde je sein Geld wiedersehen. Die Russen unter Lenin dachten nicht daran, die 20 Mrd. Francs an die Franzosen zurückzuzahlen, die diese dem Zaren geliehen hatten. Das war später der Grund, warum die Franzosen Reparationen von Deutschland forderten. Nicht, um seine zerstörte Industrie wieder aufzubauen, sondern um ihre Schulden an England bezahlen zu können. Und England - die an Amerika. Das Ende der Geschichte: Keiner konnte die Schulden zurückzahlen, und was immer die Amerikaner investiert hatten, die USA haben es nie zurückerhalten. Sie hatten zwar den Krieg also gewonnen - aber haben sie davon profitiert?

Dienstag, 21. Juni 2022

AND THE WINNER IS ... (1)

Wenn eine Situation feststeckt - und ich habe den Eindruck, daß das politisch gesehen in Europa derzeit der Fall ist - dann tut es ganz gut, eine überraschende Wende vorzunehmen. Mosebach hat es mir einmal bei meinem Roman "Helena" geraten, als ich mit ihm ein Problem beim Schreiben diskutiert habe. "Lassen Sie die Figur etwas Unerwartetes machen!"

   L. Höbelt Vortrag DER SIEGER
Also folgen wir auch diesmal diesem Rat, und holen ein ganz anderes Thema ins Zimmer. Und die Wahl fiel ohne viel Abwägen auf einen Vortrag von Lothar Höbelt, dem er den Titel gab "Who won the World War 1?

Nicht nur, weil Höbelt immer für eine Überraschung gut ist. Das schätze ich ja an ihm - er hat stets seine eigenen, und damit nichtnur originären, sondern originellen Sichtweisen, die in Winkel Licht bringe, die gemeiniglich übersehen werden. Sondern weil er eine Frage stellt, die doch dem gemeinen Bürger seltsam erscheinen mag. "Ist das nicht klar? Ist das nicht beantwortet?"