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Donnerstag, 9. Januar 2025

Von Erfolgen und wahren Vorgängen rund um Macht (2)

Sehr interessant dazu das Buch "Nomenklatura" von Michael Voslensky, das ich derzeit lese, und das mir endlich wieder einmal (als aktuelle Literatur; fast alles, was zur Gegenwart geschrieben wird, ist dünn und wenig sättigend, deshalb ärgerlich und verschwendete Zeit wie Geld) neue Erkenntnislichter einschaltet, viele Gedanken in ganz andere Wege leitet.

In dem Fall auf die Spur jener "Klasse" gebracht hat, die die gesamte Ideologie nur als Maskerade benutzt hat, um zu verbergen, daß ganz persönliche Verbindungen und vor allem Machtinteressen, vor allem diese typischen Rachegefühle (mit Vergeltungslust, weil man angeblich durch diese und jene zu wenig erreicht hat, zu wenig geworden ist, etc. etc.) Die auch heute extrem mächtige und wichtige gesellschaftliche Strömungen sind. Voslenskys Buch halte ich also für absolut aktuell und relevant und lesenswert, auch wenn er es 1980 veröffentlicht hat. 

(Man sieht übrigens da einmal mehr, was der Verlag Molden in Wien damals noch an relevanter Literatur publiziert hat. Man merkt an deren damaliger Verlagspolitik die geistige Substanz im Hintergrund. Ich vermute noch als Wirkung der Persönlichkeit eines Fritz Molden, eine der schillernden und brillanten Figuren, wie sie unser Volk früher in nicht geringer Zahl hatte.)

Jedenfalls - diese Nomenklatura, diese Klasse, hat mit heutigen Staatsgrenzen nichts zu tun. Das ging quer durch die Staaten, und war nur in den Personengruppen und -schichten existent, die den Staat als Instrument persönlicher, oft schwerer Defizite benutzt haben. 

Man muß sogar davon sprechen, daß sie den Rest der Bevölkerung wie Sklaven benutzt haben, und absolut parasitär einzustufen sind. Sie haben nie wirklich gearbeitet, nie Unternehmen gegründet, nichts Produktives getan, sondern VON diesen Dingen gelebt. Sie aber in absoluter Willkür und Bürokratie unter ihre Fuchtel gestellt und drangsaliert.

Mittwoch, 8. Januar 2025

Von Erfolgen und wahren Vorgängen rund um Macht (1)

Na klar, und jetzt geht es ruckzuck ... Die neuen Machthaber (in Wahrhehit Marionetten in der Hand der USA und Israels)  lockern die Sanktionen gegenüber Syrien. Also das, womit sie den vorigen Amtsträger, den "blutrünstigen Diktator alAsad", lange und geduldig stranguliert hatten. Bis der - Reiter eines völlig zerrüteten Staatsvolkes, mit einer kaum noch staatsrelevanten Wirtschaft, also auch keinen Steuereinnahmen (sogar das Öl in den "kurdischen" Gebieten hat man ihm entzogen) - nicht einmal mehr durch Drogenhandel genug Geld auftreiben konnte, um seine Soldaten zu bezahlen. 

Sodaß die dann angesichts dieser in geeintem Vorgehen von der Türkei, Israel und den USA großgezogenen, absolut gewaltbereiten Rebellionen die Waffen wegwarfen, und sich entweder ergaben, oder ins Ausland flohen. So, wie vor ihnen die Hälfte der Syrer ins benachbarte Auslande oder nach Europa floh, ja fliehen mußte, das muß man einfach einmal sagen. Weil WEGEN DIESER SANKTIONEN in Syrien einfach nicht zu überleben war. 

Also auch das Teil einer Strategie, die nun aufgegangen ist: Syrien ist als Staat, der israelischen Interessen im Vorderen Orient entgegenstehen könnten, auf alle Zukunft ausgeschaltet. So wie Libyen, Libanon, Jordanien, Irak, und bald wohl auch der Iran.

Sonntag, 11. August 2024

Sie machen alles selber

Zum "Terror" in Wien - Geschah da wirklich mehr als künstlich einen Megaskandal zu produzieren? Und eine hirnlose Paranoia zu züchten, der Islamismus wäre aktiv, der uns in jedem Hofeingang erwartet, der von keiner Kamera erfaßt ist, die auf in Containern eingerichteten Regieräumen der Wachpolizei (O-Vorschlag der FPÖ Wien) moderiert wird? Oder hat da das extrem effiziente "Messer-Trageverbot" der Wiener Stadt-SPÖ seltsamerweise nichts bewirkt?

Ist tatsächlich ein Moslem mit zwei Messern der Grund, so ein Riesenevent abzusagen, was immer dieses Event - außer Tourismuskapunze (die Hotelpreise sind um 45 % hochgeschnalzt, moralisch ein schweres Vergehen des Wuchers)? 
Mir kommt da etwas komisch, ja lächerlich vor. Da sind zu viele Charaktere im Spiel, die nichts auslassen, um sich wichtig fühlen zu können, und aufs Tableau einer "geschichtlichen Tat" gehoben werden, die extra für alle diese geschaffen wurde. Taylor Swift eingerechnet.

Dienstag, 9. Mai 2023

Unfähgkeit, das Sein zu denken

Vor zehn, fünfzehn Jahren hatte ich eine Broschüre in die Hand  bekommen, in der die Österreichische Landes-Verteidigungs-Akademie die "Bedrohungsbilder der Zukunft" dargestellt hat. Klima. Terror. Umweltkatastrophen. Ein "Krieg" kam gar nicht mehr vor.

Ich konnte damals schon nur den Kopf schütteln, so offensichtlich war der Schwachsinn. Der aber im ganzen Westen dominierte, und weitreichende Auswirkungen hatte.

Sieht man davon ab, daß diese Ziele in Wahrheit PR-Mythen sind,die politischen Interessen (im übrigen: Der USA) dienen. Denn von KLima bis zu Terror und den weiter abgeleiteten angeblichen Gefahrenbildern zeigte sich eines: Es sind (oder waren) Gefahrenbilder, die auf einer irrationalen Annahme beruht haben. In denen der Westen in Militär und Politik seiner eigenen Propaganda aufgesessen ist, die alle möglichen Ziele hatte, aber nicht die des Gemeinwohls der abendländischen Völiker. 

Konkret: Wer an eine dräuende humanogene Klimnakatastrophe glaubt, hat keine Ahnung von Klima, ist also irrational. Wer an Terror glaubt weiß nicht, wie massiv die Terrorgefahr als politisches Intrument vom Westen selbst erfunden (sogar das!) und geschaffen wurde. Dasselbe ließe sich sinngemäß über Sub-Stufen wir "Pandemien" sagen. Alles Scheinwelten, die das menschliche Handeln in die Irre führen. Alles von einer Generation initiiert, die seit Jahrzehnten Mechanismen geschaffen und erfahren hat, die auf Vermeidung von Wirklichkeit abzielen. 

Aber die Wirklichkeit läßt sich nicht ausblenden. Was dem einfahcen Maxel von der Straße kraft seines gottgegebenen Hausverstands klar ist, ist der Denkweise des Westens der Aufklärung KEINESWEGS nachvollziehbar, ja, sogar das kann er gar cniht mehr denken. 

Weil sich seiner Mär nach die Realität aus dem Faktischen ergibt, nicht aus dem (geistigen, unsichtbaren, aber eigentlich wirksamen - man möge doch nur Quantenphysikern wie Zeilinger genau zuhören! die genau an diese Erkenntnisklippen stoßen und ohne Metaphysik nicht mehr weiterkommen) Urbild-Wesen des wirklich Wirklichen. Daß also die Welt teleologisch ist, nicht teleonomisch. (Womit wir sogar im alten Universalitnstreit des Mittelalters stehen.)
Aber die Auswirkungen sind keineswegs Salongesprächen vorbehaltne. Wir erleben derzeit in der Ukraiene etwas, mit dem der wetliche Mensch nicht merh rechnet: Den Rückschlag des Wirklichen. Weil man sich an Gott ncihr vorbeischummeln kann.

Samstag, 4. Februar 2023

Werkstattradio (3)

Wenn so etwas im Radio läuft, während Sie hobeln und schleifen und stemmen und drechseln und schneiden, dann sollten sie gut achtgeben, daß sie die Finger schützen und nicht in die Maschinen kommen. Denn was Dirk Pohlmann erzählt ist so spannend, daß es die Aufmerksamkeit leicht von den eigentichen Tätigkeiten abzieht.
 
Das umso plausibler klingt, weil es mit keiner der Fakten ,die ich kenne, in Widesprch steht, sondern sich alles zu einer Gesamterzählung formiert. Die aus lauter verifihzierten Tatsachen besteht, und sogar die Kriegspartei der Neocons erklärt. Womit wir bei ganz aktuellen Geschehnissen sind, denn sie sind es, die im derzeitigen Welrgeschehen massiv wirken. Sodßa man den eindruck haben könnte, die halbe Welt wehrt sich nur gegen diese Interessensgruppen.  

Nichts von dme, was Pohlmann da erzählt, sit neu. Wer bislang mit Aufmerksamkeit dem Weltgeschehen gefolgt ist, kennt das alles. In der schwungvoollen Übersicht aber wirkt es neu und immens mächtig. Deshalb - Vorsicht!

Mittwoch, 21. September 2022

Geschichte der großen Verschwörung

Praktisch jeder Satz, den James Corbett am Bildschirm bzw. im Internet spricht, ist nachgewiesen, ist ein nachgeiwiesenes Zitat oder eine nachgewiesene Tatsache. Der in Japan lebende Kanadier hat sich dieses Arbeiten seit einem guten Dutzen von Jahren zum Prinzip gemacht, und das mcht seine Arbeiten zu den verschiedensten Themen nahezu unangreifbar.*

Anlaß, ihn hier gewissermaßen in Festspielen vorzustellen" ist das Ercheinen des Dritten Teiles seiner vor mehr als zehn Jahren begonnenen Dokumentationsreihe "False Flag: The Secret History of El Quaeda". Darin erzählt Corbett die gesamte Geschichte des islamischen Terrorismus, die bereits vor mehr als 120 Jahren im Nahen Osten begann, und von allem Anfang an eine Erfindung der Engländer war. Die damit verhindern wollte, daß der Nahe Osten sich den englischen Interessen ernsthaft entgegenstellen kann, die vom Kanal von Suez an bis zur Straße von Hormuz reichen. 

Dienstag, 7. September 2021

Der Haß der Schwachen auf die Weißen (2)

Wollen wir unsere Kultur retten, indem wir sie negieren, und uns die Kulturlosigkeit der Schwachen aneignen? Wir sind nicht weiß, weil wir zufällig blasser Hautfarbe sind, sondern es ist ganz anders: Jeder, der stark ist, wird von den Schwachen für "weiß" erklärt. Denn es ist anthropologische Tatsache: Alles Nicht-Weiße ist das Untere. - Wenn Peter Scholl-Latour davon spricht, daß Europa in dieser neu entstehenden globalen Machtkonstellation in die Bedeutungslosigkeit zu fallen droht, unter die Räder kommen wird, diesen Entwicklungen nicht gewachsen sein wird, so sieht der VdZ darin aber keinen Aufruf, sich eines Besseren zu besinnen und schleunigst die Kampfesweise dieser "modernen Moderne" anzunehmen, nein, überhaupt nicht. (Ob Scholl-Latour dies so versteht, geht aus seinen Ausführungen auch andernorts nicht ganz hervor, eher würde der VdZ ihn ebenfalls einer resignativen Auslegung zuordnen.)

Darin besteht auch der entscheidende Unterschied zur aktuellen Gebärde der führenden Politiker unserer Länder. Die manchmal sogar in dramatischen Worten fordern - man denke an den Besuch von Sebastian Kurz in Silicon Valley, von welcher Reise er (zum Fürchten!) mit schockgeweiteten Augen zurückkam um der Öffentlichkeit mitzuteilen, daß er die Zukunft gesehen habe, weshalb sich das Land auch diesen Vorgaben gemäß zu entwickeln habe, und er werde alles tun, um eine Entwicklung dorthin zu fördern! Was der VdZ nur als gefährliche Drohung einstufen kann - daß auch Europa sich dramatisch zu verändern habe. Wolle es in diesem Konzert "überleben".
 

Montag, 6. September 2021

Der Haß der Schwachen auf die Weißen (1)

Peter Scholl-Latour definierte im Jahre 2010, was "Weißsein" überhaupt sein könnte.

QR Peter Scholl-Latour
Und schon in den ersten 10 Minuten des Videos (Siehe die Videoseite) wird klar, daß es eine ethnische Definition nicht gibt. Wenn überhaupt, dann kann sich "der Weiße" als Mitglied der abendländischen Kultur betrachten. Deshalb sind die Feinde diverser Volkschaften und seltsamerweise ethnisch-definierten Bevölkerungsgruppen (wie in den USA, wo die "Schwarzen" in Wahrheit eine zunehmend amorphe Volkschaft aus zahllosen afrikanischen Völkern sind, aus der erst in den letzten Jahrzehnten einige afrikanische Völker - wie aus Nigeria - aus diesem Pool "Angehörige ihres Volkes" (und, was viel gefährlicher weil effizienter ist: ihrer Religion, und das ist der Islam) herauszufischen versucht, um in einem neu aufgewachten Selbstbewußtsein mehr und mehr von Weltbedeutung zu phantasieren, von Macht, zumindest am afrikanischen Kontinent, die sich mit (hörthört!) dem Machtnimbus der (hörthört!) Weißen (also der protestantisch-katholisch-jüdischen Bevölkerung der USA, mittlerweile knapp davor, die Mehrheit an die Gruppen der Latinos und der Schwarzen abzutreten).
 

Dienstag, 29. Dezember 2020

Davor bewahre uns Gott

Im Schatten der großen Aufgeregtheit - in angeblicher Sorge um unsere Gesundheit, die von Staats wegen verordnet wird - laufen große Dinge. Und neue Wege werden beschritten, die für den VdZ endgültig Anlaß sind, sich in diesem Staat Österreich nicht mehr sicher, ja bedroht zu fühlen. Denn er ist ein strikter Gegner der Trennung von Kirche und Staat, er ist ein strikter Gegner der Säkularisierung der Lebensvorgänge, die uns alle ins Nichts und in die Hölle der Verhaftetheit in die innerweltliche Pseudo-Logik bedeuten. Die immer und unausbleiblich und unvermeidbar in Terror und Schrecken münden.

Was die Justizministerin Alma Zadic (von der Partei Die Grünen) nun verkündet - und als wenigstens regierungsintern bereits beschlossen vorstellt - ist ein Maßnahmenpaket, das vorgibt, gegen "den islamistischen Terror" (und "nur" gegen diesen) vorzugehen, wie er vor Wochen "Österreich in Angst und Schrecken versetzt" habe. 

Tatsache ist, daß damit Verfahren eingerichtet werden, die jeden, wirklich jeden in die Situation versetzen, daß er für den Fall, daß seine Weltanschauung und religiöse Haltung der Staatsobrigkeit nicht genehm sind, nicht nur aus seinem Leben herausgegriffen und isoliert werden darf. Sondern, daß er in dieser Lage einer Gehirnwäsche unterzogen wird, die sich "Deradikalisierung" nennt, aber genau das ist: Gehirnwäsche. 

Als solche der VdZ ja auch die Psychologie generell bezeichnet, wie sie an Freud anknüpft und seit Jahrzehnten als Heilsverfahren hochstilisiert wird. Und heute als solches gewissermaßen allgemein anerkannt wird. 

Ist so ein Verfahren eingerichtet gibt es kein Halten mehr, daß es mittel- und langfristig zu einer allgemeinen Handhabe gegen Gesinnungsgegner eingesetzt wird. Denn die Beurteilungsgrundlage, auf der jemand als "Gefährder" angesehen wird, ist flexibel. Und kein Gesetz der Welt kann die Grenze "Islamismus" dauerhaft verankern. Es sind Grundsatzentscheidungen, die der Bevölkerung als Anlaßgesetzgebung, die im aktuellen Erlebenstaumel wohl populär sind, untergejubelt werden.

Prinzipiell ist jeder Mensch gefährlich. Denn es ist ein Moment der Freiheit, dieser unabdingbaren Voraussetzung und Bedingung wie Folge des Personseins, auch das Böse wählen zu können. Und nur darum kann es in einer Rechtsordnung gehen: Um die Böse Tat. Nie aber um die Möglichkeit (schon gar: Weil "Wahrscheinlichkeit") zum Bösen.
Dazu gehört auch die Ideologisierung einer menschlichen Haltung. Wollte man diese aber verbieten, dürfte man niemanden mehr auf freien Fuß belassen. Denn es ist Aufgabe jedes Menschen, sich aus der Gottferne zu erheben, die als Ideologisierung ein Halten in der Existenz - "über dem Nichts" - in allen jenen Bereichen bedeutet, die noch nicht Gott entgegen gehoben sind. 
Insofern ist somit jeder Mensch, der ex natum mit der Last der vererbten Sünde (und das heißt vor allem: Deren Folge) beginnt, eine Landschaft aus Niederungen der Ideologisierung, aus welchen Ebenen die Berge ragen, deren Gipfel in die Wolken ragen, in denen sich Gott und Welt begegnet.

Aber in der heutigen Stimmung, diesem Fluidum der Haltung, die das Denken an die Oberfläche treibt, klingt es fast wie eine unbedeutende Frage "en passant", ob solch ein Vorgehen - die präventive Bestrafung einer Person für ein mögliches Vergehen - mit einem christlich motivierten Staatsrecht und Gewissen überhaupt in Einklang steht. Ob also ein christliches Gewissen solch ein Vorgehen tatsächlich gestattet. Oder ob es nicht eine schwere Sünde ist, jemanden wegzuschließen, der "vielleicht (weil angeblich wahrscheinlich) eine Straftat plant". 

Den Willen, den Islam aus unserem Rechtssystem fernzuhalten, hätte man nur auf andere Weise begegnen können. Ihn nämlich überhaupt von unserem Land und aus unserer Kultur fernzuhalten. Aber auch das haben wir dem Liberalismus (der uns in den Grünen als Erscheinung erster Extrapolierungen des Schreckens des Liberalen vor Augen tritt) zu verdanken, der keine Ordnung herzustellen vermag, aber immer dann sehr populistisch und laut schreit, wenn ihm etwas "nicht mehr gefällt." 

Das er aber nicht verhindern wollte. Indem das Rechtsempfinden des österreichischen Staatsvolkes durch Eingliederung rechtsdisparater, kulturfremder Gruppen gespalten, unsere Rechtslage dissoziiert und dann "notgedrungen" rationalistisch (also welt-immanentistisch, also säkular) wird. Weil seine erste Grundlage, die Frage der Gerechtigkeit, den Menschen übergeben wird.

Die Ordnung einer Gesellschaft, also ein Volk, das durch einen Staatswillen geeint ist (und zwar in extremis gedacht völlig unabhängig von ethnischer Herkunft oder kulturellem Charakter) muß diesem in seinen Lebensvollzügen IMMANENT sein. Und insofern ist Freiheit, die keine Generalsituation ist, sondern ein stets neu zu erringendes Gut der Unabhängigkeit gegen situative Gewissensvergewaltigungen, eine "stille Eigenschaft" des Alltäglichen. Sie kann weder verordnet noch kann die Unfreiheit verhindert werden, wenngleich sie immer wieder sehr wahrscheinlich ist. 

Aber es gehört zu den Eigenschaften einer Kultur überhaupt, eine Vergewaltigung des Gewissens nicht zu befördern, sondern zu einem Erheben in die individuelle Unabhängigkeit und Berufung auf die Selbstgründung (der conditio humanae der "Abbildhaftigkeit Gottes" gemäß) führende Bedingungen zu schaffen. Die aber selbst wiederum als Selbstverständlichkeit des Alltäglichen auftreten müssen. 

Ist somit ein normales, alltägliches Leben nicht mehr möglich, das die Freiheit MÖGLICH macht, hat eine Kultur abgedankt. Ein Zustand der Freiheit, wie er zuvor dagewesen sein muß, ist mit Zwangs- und Gewaltmaßnahmen nicht mehr restaurabel. Und die Geschichte ist voll mit solchen Krüppelgebilden - die sämtlich Beispiele des Schreckens sind.
Eine solche Gesellschaft muß dann in einem ersten Schritt - vorausgesetzt, es besteht punktuell noch ein Staatswille - über ihre Neugründung nachdenken. Die in der Regel eine Fragmentierung, eine Auflösung des vormaligen Ganzen und eine Neufindung in Teilen, die diese selbstverständliche Lebensordnung noch haben (!), bedeuten muß. Was viel Mut und schöpferische Kraft braucht. 
Um sich dann eine adäquate Rechtsordnung zu verpassen, die dieses Sein ausdrückt. In der sie aber niemals eine einmalige Notlage zur Standardregelung, also zum Alltagsgesetz machen darf.

Ob wir das aber einer muslimischen Justizministerin überlassen sollten? Die also der Gründungsgrammatik dieses Staates Österreich schon per Geburt nicht mehr entspricht, sondern deren Leben deshalb zwangsläufig bereits eine Suche darstellt, einen Weg "außerhalb aller Gründungsgrammatik" zu finden. 

Die somit unter der Hand (und im Schatten einer Corona-Pan-Lähmung) eine neue Gesellschaft gründen möchte, die vorgibt, der veränderten Lage des Rechtsempfindens insofern Rechnung zu tragen, als sie niemandem mehr entspricht, aber vorgibt, alles "zusammenzuhalten". Was nur noch eines heißen kann: Zwang. Und Zwangsumänderung der Menschen dieses Rechtsraumes.

Gott bewahre uns, Gott bewahre uns! doch vor einem Rechtsgefüge, in dem Menschen nicht mehr werden dürfen, was sie sein müssen, weil sie es sind. Weil dieses Selbstsein nicht mehr in eine Rechtsform gegossen werden kann, in der Freiheit möglich ist. Sondern die sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Zusammenleben zu konstituieren, das auch ohne Freiheit ihr Auslangen finden möchte. 

Freiheit ohne Gott ist aber nicht möglich.


*281220*

Freitag, 28. August 2020

Was ist in Beirut geschehen? (2)

Teil 2) Die Verschwörungssuppe kocht. In einer Situation, 
in der jeder jedem alles verbergen, jeder jeden täuschen will, kein Wunder.



Abstruse Spekulationen? Vielleicht doch nicht, vielleicht doch Tangenten in einem realistischen Zukunftsszenario. In jedem Fall bleibt die Frage auch hier, was mit solch einem Desaster bewirkt hätte werden sollen (wenn es verursacht, nicht "passiert" ist).

Vielleicht aber ging es lediglich um eine weitere Destabilisation des Libanon. Und tatsächlich ist die voriges Jahr so mühsam gebildete Regierung mittlerweile auch zurückgetreten. Die provisorische Staatsleitung hat nun sofort einen Lockdown im Land verordnet.* 

Dessen Lebensmittelversorgung durch die Katastrophe im Hafen massiv getroffen wurde. Weil in unmittelbarer Nähe Getreidesilos standen, die das Land für einen Monat versorgen hätten können beziehungsweise sollen, aber nun zerstört sind (dabei im übrigen die Druckwelle bei der Explosion so günstig abgelenkt haben, daß viel Schaden abgewendet wurde). In so eine Situation hinein erscheint es besonders "geschmackvoll", Hilfsangebote an Bedingungen zu knüpfen, wie der Libanon zukünftig auszusehen hätte. Wie es Außenminister Maas tatsächlich tut
Werner Bergengruen schreibt einmal im "Der Großtyrann und das Gericht", daß bei aller Anerkennung, die man dem dringlich beobachtenden, einbildungskräftigen und zugleich rechnerischen Geiste zuerkennen muß, der von der Wirkung auf die Ursache zu schließen versucht, doch eines zur Größe - nach seiner Weise - fehlt: Ahnung. Weisheit.
So gesehen ist es mehr als zulässig weil zutiefst ein Humanum, Unbekanntes, "Geheimnisvolles" mit einem Sinngerüst zu durchziehen. Und zu folgern, weil die Corona-Panik immer noch zu wenig war, um den Blick der Menschen auf die Welt durch einen Schleier von Angst und Schrecken zu beeinträchtigen und auf sich selbst zu lenken, nun nächste Schläge notwendig wurden. Um die Menschen nachhaltig aus dem Interpretationshorizont des Sinns (logos), dem eigentlichen Moment von Chaos und Angst, abzuziehen. 
Allmählich hat sich nämlich sogar die vorerst letzte Beklommenheit (nach Kaltem Krieg, Ozonloch, allen möglichen Pandemiewarnungen, Terrorpanik, Klimawahn, Feinstoffpanik etc. etc., zuletzt also Corona) aber auch diesmal wieder gelöst, und die Menschen haben den endlich gelösten, vom ersten Druck befreiten Blick wieder auf die Welt da draußen gerichtet, wie die weltweiten Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen beweisen. Aber das ist es, was es für manche Interessen zu verhindern gilt.
Also mußte das Chaos, die sicherste Quelle von Angst, laufend erneuert und gesteigert werden. Bis die Menschen "reif" sind für den ultimativen Schritt: Das Angebot eines "Erlösers". 
Der letzte Versuch durch BLM (Black Lives Matter) war ja schon recht gelungen. Sie schließt fast nahtlos an jene noch lange nicht verdaute Panik an, die uns bereits vor neunzehn Jahren die erste massive Welle von Zerstörungen des Menschseins brachte und seither latent ist. Durch die allgemeine Zustimmung zu einer Großoffensive der Überwachung aller Menschen auf diesem Globus mittels einer diffusen, letztlich irrationalen Terrorangst. Nichts von diesen Maßnahmen ist ja aufgehoben! 
Merkmal aller dieser Schritte ist die Anwendung des sichersten Mittels, das Irrationale und Diabolische solcher Ängste wach zu halten: Die Ungewißheit, das Nicht-Wissen, wer überhaupt etwas getan hat, wie gefährdet die eigene Lebenssituation wirklich ist, ja womit wir es bei der behaupteten Gefahr, die die Legalisierung des Raubs elementarer Freiheiten und traditioneller, gewachsener Lebensformen bildet, überhaupt zu tun haben. 
Begleitet von unübersichtlichen Bündeln von Maßnahmen, die mit staatlicher Autorität daherkommen, aber so vage und verworren und widersprüchlich bleiben, daß sie sich der allgemeinen humanen Vernunft nicht erschließen. Sodaß den drakonischen Strafmaßnahmen (auf diesem Video aus Australien ist zu sehen, wie eine Frau mit brutaler Polizeigewalt festgenommen wird, weil sie ... keine Maske trägt) nur entkommt, wer jeden Augenblick mit ängstlichem Herzen und neurotisiertem Sinn aufmerksam bleibt, um die Stimme der Willkür nicht zu überhören, die unvorhersehbar bleibt und aus dem Augenblick heraus diktiert, was zu tun und was zu lassen ist.

Weil die Rechtsprechung von umständlicher (demokratischer) Gesetzesmethodik namens des "höheren Gutes - der Gesundheit, für die der Staat zuständig ist," zur Methode des direkten Regierens via Verordnungen und Erlässen übergegangen ist. Was den Exekutivkräften eine neue Rolle und Machtstellung zuschreibt.





*Ob dabei wirklich Zusammenhänge mit Kreditvergaben durch den IWF bestehen, wie der "Fall Lukaschenko" in Weißrußland gezeigt haben könnte? Wir wollen das mal offenlassen.



*140820*

Donnerstag, 27. August 2020

Was ist in Beirut geschehen? (1)

Auf ersten Videos schien das unbekannte Flugobjekt noch eher wie eine Manipulation. Aber nun tauchen nach und nach Aufnahmen aus anderen Winkeln auf. Wie diese hier. Und sie macht staunen. Vor allem bei dem, was dann passiert. 

Denn bei etwa Minute 3:50 bis 4:00, es ist genau zu sehen, entläßt dieses seltsame Flugobjekt, das zeitgleich mit dem Brand in dem Lagerhaus im Hafen von Beirut aufgetaucht war und gefilmt wurde, ein Paket, das nach unten fällt, aber sogleich in der Rauchwolke verschwindet. Kurz darauf, etwa nach dem Zeitraum, der dem Herunterfallen entspricht, erfolgt jene gewaltige Explosion, die das Hafenviertel in Schutt und Asche legt, und neben riesigem Sachschaden rund hundertfünfzig Todesopfer und über fünftausend Verletzte hinterläßt.

Aus einem anderen Winkel gesehen wirkt die These, eine Bombe hätte diese Katastrophe bewirkt, noch überzeugender. Der Leser möge zu Minute 9:20 springen. Folgt man dem Explosionspilz könnte man sogar zur Annahme kommen, es hätte sich um eine (kleine) Atombombe gehandelt, die hier exakt ins Ziel gebracht worden ist. 

Cui bono? Wem könnte dieser Anschlag nützen? Wer könnte eine Bombe (von einer Drohne) abgeworfen haben, die die 2.750 Tonnen Ammoniumnitrats (mysteriösen Ursprungs, sodaß man nicht einmal mehr weiß, wem es gehörte - vielleicht sogar Geheimdiensten?) hochgehen ließ? Wer hat die Technik, wer solche (Atom?) Bomben?

Israel, meinen manche, das eine neuartige Bombe eingesetzt hat. Warum? Weil sich in diesem Hafen ein großes Waffenlager der Hisbollah (die schiitische Miliz, die bereits im Syrienkrieg eine wichtige Rolle spielte*) befunden hat, und das sollte beseitigt werden. Daß sich ein so großes Ammoniumnitratlager daneben befand, sei durch einen Fehler des Geheimdienstes "übersehen" worden, schreibt angeblich Tikun Olam, ein jüdischer Blog mit erheblichem Einfluß.
Das Ausmaß der Katastrophe wäre dann so etwas wie ein Betriebsfehler gewesen. Was aber für eine Religion (als Grundhaltung auch der Politiker, wobei Premierminister Benjamin Netanjahu bekanntlich dem radikalen zionistischen Judentum recht nahe steht), in der der Zweck jedes Mittel heiligt, nicht weiter von Belang sein dürfte.
Wobei das Ammoniumnitrat in erster Linie ein Grundstoff der Düngemittelindustrie ist. Und (weltweit gesehen) nicht das erste Mal in katastrophischem Ausmaß hochgegangen ist. Die hier gelagerte Menge entsprach aber immerhin dem Sprengstoffäquivalent von 1/15 der Nagasaki-Atombombe. Und es war durch die sechsjährige Lagerung unter entsprechenden Bedingungen kräftig zusammengepappt, was eine Bedingung zur Explosion ist. Doch kann es ohne kräftige Initialzündung nicht hochgehen. Ob diese Initialzündung das brennende Lager für Feuerwerkskörper lieferte, das neben dem Düngemittellager in Brand geraten war? Oder war es gar kein Feuerwerkslager, sondern Munition für die Hisbollah? 

Es gibt also Spekulationen. Hat die Explosion etwa mit dem Umstand zu tun, daß das am schwersten betroffene Viertel von Beirut das Christenviertel war? Das wäre dann auch eine ideale Situation einer false flag-Operation, mit der man falsche Fährten legen hätte können. Der Konflikt ließe sich immerhin aufpfeffern, wenn man ihm religiöse Motive unterschieben könnte, und es eine islamistische Bewegung gewesen wäre, die die Christen im Blut baden ließ. 

Und immerhin: Kein Geringerer als der Bischof der Katholischen Christen in Beirut stellt die Situation öffentlich auch in diesem Aspekt dar. War noch vor siebzig Jahren der Libanon (damals "Die Schweiz des Nahen Ostens") fast zur Gänze christlich, sind die Christen (v. a. unter dem Migrationsdruck durch Palästinenser aus den von Israel besetzten Gebieten) lange schon im Rückzug. Jetzt noch mehr. 

Denn nun werden reiche Muslime die zerstörten Häuser und Anwesen von Christen kaufen, denen oft kein anderer Weg bleiben wird, zu überleben. Viele werden auch auswandern. Gerade sie gehören nämlich auch hier zu den Hauptgeschädigten, weil ihr Anteil an der Bevölkerung der Hafenviertel groß war. Das wird zu einem nächsten Schub im Bevölkerungsaustausch von Beirut führen.


Morgen Teil 2) Die Verschwörungssuppe kocht. In einer Situation, 
in der jeder jedem alles verbergen, jeder jeden täuschen will, kein Wunder.




*Wenn man solche Nachrichten liest sollte man aber nicht vergessen haben, was im Video (morgen) zu sehen ist!




*140820*

Donnerstag, 30. April 2020

Die Gegner sind klar erkennbar

Also, werter Leser, wer es noch nicht geschnallt hat - es war erwartbar, es war (auch hier) vorhergesagt, es war vorhersehbar: Wer immer der Meinung ist, daß die hoch angesagte Corona-Krise als Paradigma des Jahres 2020 (da kriegt das Jahr doch gleich mal Struktur, nicht wahr?) eine zweitwirkliche, absurde Hysterie war und ist, der ist ab sofort ... 

- Impfgegner 
- Verschwörungstheoretiker 
- Rechtsradikaler. 

Alle dasselbe Gesocks. Es ist mittlerweile sogar schon eine Szene - das wird ja immer schöner! Wo kommen wir da hin, wenn eine Szene dieses Land täglich neu in Angst und Terrorfurcht versetzt!? Samt der BILD-Zeitung. Aber gut, die waren ja immer schon Verschwörungstheoretiker.

Und jetzt sowieso, wo ein neuer Eigentümer, ein Brutalokapitalist (und Trump-Spender), die typische Haltung der Liberalen impostiert: Immer der Herde nach, aber dann auf Totalkonfrontation, wenn etwas weh tut. Da werden Liberale plötzlich zu Kritikern, wir haben hier schon oft davon geschrieben.
Die zwar nie etwas vorher wissen und schon gar nicht verantworten wollen, aber nachher klüger als alle sind. Also kippt BILD von einem Tag auf den anderen. Verschwörung pur, da hüpft das Herz jedes Impfgegners und Rechtsradikalen vier Meter hoch, und mit vollem Becher Popcorn läßt sich die Logik der Geschichte aus der Rasierloge (erste Reihe beinfrei) beobachten: Die Gesundheitskrise wird gehen, aber die Wirtschaftskrise bleibt. 
Aber die Warnungen vor denen, mit denen kein Kind spielen sollte, sind voll berechtigt. Da war doch erst gestern so ein Macheten-Irrer. Das kann jederzeit wieder passieren, bitte. Immer ist die Polizei vielleicht nicht so auf Zack wie gestern. Der Mann war noch gar nicht aus dem Auto ausgestiegen, war schon die Polizei zur Stelle und nahm ihn in Haft. Einem von ihnen war wahrscheinlich sein seltsames Verhalten an der letzten Kreuzung aufgefallen. Das kann nur ein Macheten-Attentäter sein, hatte er sich gedacht.

Und irgendwo deponiert ein Corona-Maßnahmengegner sicher auch noch eine Atombombe, oder so. Kann ja sein. Oder eine andere Bombe, wie heute. Die die totale Evakuierung des Regierungsviertels am Ballhausplatz rechtfertigt, samt Großeinsatz der speziellsten Spezialeinheiten der verschiedensten (denn es gibt deren mehrere in Österreich) Terror-Polizeien.

Leser, gebe er sich das Live! Ein Kabarett, ein unglaubliches, höchst unterhaltsames Kabarett, was sich da in Österreich derzeit abspielt. Wir waren exklusiv für Sie diese zwei dramatischen Stunden dabei.

Beim Fernsehen in einem Land, wo mit Wutbürgern jederzeit und überall zu rechnen ist. Wo die Drohungen, die Wien, ausgerechnet Wien, diese schönste Stadt der Welt, wie eine Umfrage in Gornsworth (England) und Hietzing ergeben hat, im Stundentakt erschüttern, sogar schon per Email eingehen, und Geldforderungen enthalten. Woraufhin die Hofburg evakuiert wird.

Kleine Frage: Der Herr Bundespräsident kriegt aber trotzdem sein Gehalt, auch wenn er am Morgen gleich wieder umgedreht hat, wo ihm der Polizeichef mit einem Bombenhund an der Leine begegnet ist, um ihn wieder in seine Corona-Quarantäne bei Mutti-Emanzipusch heimzuschicken? Ach so, das zahlt eh der Corona-Soforthilfe-Fonds. Herr Bundespräsident, keine Sorge, das Geld kommt mit dem Urlaubsgeld im Juni.
Regie, bitte noch mal, und geht es nicht live!? Die Polizei arbeitet mit Schaum! Wie spannend. Denise Aichelburg, Sie haben doch Sichtkontakt zur Präsidentschaftskanzlei, wo sich gerade die Sondereinheit der WEGA befindet - ist immer noch nix los? Ja, sagt Denise, da sind Hunde hergeführt, dann weggeführt, und dann brauchen sie auch eine Pause, und werden in den Park ausgeführt, um sich im Park die Riechorgane entspannen zu können. (Komisch, mein Hund ist da ganz anders, der schnüffelt im Park umso mehr!) 
Denn die sind super, die können sogar Wunder vollbringen! und kommen immer wieder rein, oder kommen wieder raus, die Polizei ist einfach vor Ort, immer wieder. Und jetzt kommt auch noch ein Sturm, das ist ja wie ein Horrorfilm, die Klimakatastrophe kommt jetzt auch noch dazu! Da trifft sich alles, heute da in Wien. Kamera, bitte noch mal zur Präsidentschaftskanzlei zoomen, geht das? 
He, da, schon wieder ein Spürhund, das sind ja schon drei bis vier Hunde, mitten im Leopoldinischen Trakt, ja finden die nix? Na gut, die Bombendrohung per Email war vielleicht auch ein wenig diffus formuliert.  
Aber da war eine Geldforderung, das muß man ernstnehmen.
Und Wien ist die Hochburg der deutschen Sprache, da kann so ein schlecht geschriebenes Bomben-Email, wo noch dazu Geld gefordert wird, weshalb man es dringend ernst nehmen muß, schon mal Verwirrung auslösen. Wenn von der Sondereinheit WEGA circa zwölf Beamte mit rund vier Hunden ausrücken. Denise läuft heute zur Hochform auf.
Das ist alles extrem dramatisch. Wie das zur Tagescharakteristik, ja zur Zeit paßt, dieser laut Merkel "historischen Epoche", mit ihrer Dramatik reinsten Wassers. Mit Millionen Toten und Milliarden und Abermillionen geretteten Leben. Die Mutter des VdZ nannte so etwas "Horst-Wessel-Tote - marschieren im Geiste mit." Wie ist diese Zeit doch zu lieben. Wo alle ständig irgendwas und irgendwen retten.
Wie ein Programm läuft das ab. Mittags der Meister des bösen Schreckens, der Bundeskanzler, der Kurz Basti, mit seinen alle nunmehr erleichternden weil neuerlichen Ankündigungen, daß man alles tun werde, um eine glänzende Zukunft für das ganze Land und seine Omis zu sichern. 
Dann die Verhandlungen um achthundert Millionen Corona-Stützung mit der Lufthansa (die man in Wiener Zeitungen natürlich AUA nennt,  geflissentlich verschweigt, daß es die Austrian Airlines gar nicht mehr gibt, weil die der Lufthansa geschenkt worden ist; das stimmt die Bevölkerung aber gleich mal günstiger; seit der Hypo Alpen Adria, die der Bayerischen Landeshypo gehört hat, wo aber auch die Österreicher deren zwanzig Milliarden Schulden generös übernommen haben, hat man darin ja Erfahrung), sonst entläßt sie achthundert oder mehr Piloten.
Denn was macht man mit achthundert Piloten beim Arbeitsamt. Nach sechs Wochen Bewerbungstraining auf Staplerfahrer umschulen? 
Na, dafür hat man die AUA aber nicht verschenkt. Das erkennt der Republikshabicht sofort. Was für eine Verhandlungsstrategie bei Kurzi, man kriegt den Kurvenrausch: Nur gegen Beteiligung, sagt er heldischen Tons! Also: Erst verschenken wir die AUA, und dann zahlen wir, daß wir sie wiederkriegen. Man kennt sich nicht mehr aus. 
Bis dann die Bombendrohungen kommen. 
Die erste, die die Technische Universität betrifft, geht aber unter. Vielleicht ist dort ja auch nur ein Student mit den Profs unzufrieden. Das Alternativprogramm ist schon viel spannender. 
Bei der Hofburg-Bombendrohung geht es nämlich gegen das Herz der Republik, wie der Reporter keuchend ausstößt, mit der der Bombendroher Geld fordert. Und das ist ein Kriterium, das muß man ernstnehmen, das klingt auf jeden Fall seriöser. Und was zählen ein paar Gammelstudenten gegen einen Gammelpräsidenten?!
Lösegeld? Auch so viel wie die Lufthansa verlangt, wo freilich die Opferzahlen auf jeden Fall höher sind? Diese Antwort bleibt die Reportage schuldig, bis heute. Mit Grund? Denn eventuell könnte man für diesen Bombendroher heimlich Sympathie empfinden, weil sein Irrsinn gewissen, ja furios klugen Sinn haben könnte, und deshalb eine riesige, wunderbare Schelmerei wäre. Aber diese Verbindung vermag kein Journalist zu ziehen. Auch nicht Denise, dazu später. 
Jetzt aber, was für eine Krise, was für eine Dramatik! Stehen da zwanzig, fünfundzwanzig Polizeiautos, eine Armada!, man kommt nicht mal mehr zum Würstelstand durch. Und der Bundespräsident im ersten Stock rechts, der schon gar nicht. Geh, holt ihm nicht endlich wer seine Eitrige mit Buckel? Ah so, er wurde schon in Sicherheit gebracht. Denise improvisiert.
Und jetzt! Jetzt werden auch noch die Kanzlerbüros evakuiert! Mein Gott, welche Dramatik. Die Polizei sucht mit Hofdruck in der Hochburg und ist total verschwiegen.
Endlich die Meldung, auf die alle gewartet haben: Der Bundespräsident ist in Sicherheit. Er ist aber für ein Interview nicht zu sprechen, er ist in Dauerkontakt mit den Sicherheitsbehörden, die heute extrem professionell agieren. Gott sei Dank, was für ein Mann, denkt nur an seine Pflicht. Denn es sind - also das ist mittlerweile gewiß - mehr als drei Spürhunde im Einsatz. Die hochkonzentriert sind. Gottseidank ist der Hund des Präsidenten heute nicht im Amt. Wenn man sich vorstellt - der und die Spürhunde der Sondereinheit?! Für Tierfreunde: Dem "First Dog" geht es gut.
Wer steckt dahinter? Ist es gar ein van-der-Bellen-Hasser? Oder will der in Wahrheit die Bundesregierung treffen? Ist es gar Rache dafür, daß die ganze Wirtschaft ruiniert wird? Bitte, meine Herrschaften, das ist doch sicher nicht der richtige Weg - die Regierung zu erpressen. 
Und endlich, endlich der Polizei-Pressesprecher. Der kann endlich bestätigen, daß ein Polizeieinsatz bei der Hofburg stattfindet. Und daß man die Hofburg durchsucht. Was bei DEM großen Gebäude natürlich nicht so leicht ist. Da hat ja mal ein Kaiser für ein Großreich residiert. 
Ah, wieder sofort live zu Denise. Da ist sie nun, mit dem Mikrophon am Schauplatz. Was? Der Polizeieinsatz ist zu Ende? Der Redakteur dreht vor Dramatik halb durch. Ja, sagt Denise, das Ende kam genauso überraschend wie der Beginn. Und die Polizeihunde? Die gehen jetzt Gassi. Und kriegen die Eitrige mit Buckel, die der Bundespräsident nicht mehr will. Sie ist kalt, aber den Hunden ist das wurscht. Denise, kriegen wir noch mal den Pressesprecher der Polizei ans Mikrophon? Kann man den fragen, ob der Einsatz zu Ende ist? 
Was für stürmische Zeiten, was für ein stürmischer Tag. Erst Corona, jetzt der Sturm. Was für eine Krisenzeit, jetzt kommt auch noch der Klimawandel ins Spiel. Auch schon wurscht. Angst mal Angst ergibt nur halt irgendwann Sarkasmus. Soweit sind die Österreicher aber noch nicht. Höchstens Cap und Westenthaler, aber das ist eine andere Geschichte.
Für Kurz hat vorerst dennoch alles wie am Schnürchen geklappt. Was für eine Regierung, schnappt der Medienjünger. Entschlossen, handlungsfähig, knorrig, flumsig, zackzackig. Mindestens sechs, sieben Hunde waren blitzschnell da. Und sind dann wieder blitzschnell weg. Da, weg, da, weg. 
Mehr als unglaubliche! hundertzwanzig Polizisten mit mehr als fünfunddreißig Polizeiwägen füllen den dank der Ausgangssperren sonst menschenleeren Platz. Während der Bundespräsident über einen unterirdischen Gang in Sicherheit gebracht wurde, damit die Spürhunde reingehen konnten. Die Hofburg war aber auch innen menschenleer. Und eine Bombe wurde auch nicht gefunden. 
Denise, gibt es das? Erzähle dem Publikum, Du bist ja fünf Minuten nach der Polizei eingetroffen: Wie ist es Dir bei diesem dramatischen Drama gegangen?
Leute, der VdZ schreibt hier einen Fernseh-Kommentar mit. Was für ein Land! Der VdZ bereut jeden Gedanken an Auswanderung. Da lohnt sich so etwas schon. Denn da tut sich was. Wenn etwa ein Gesundheitsminister gerade eben hoch seriös und glaubwürdig alle Kritik widerlegt hat, daß er gegen elementare Gesetze verstoßen habe. Ein Grüner? Mit solchen Umfragewerten? Niemals. 

Oder der Herr Kanzler Kurz, der liebe Wuschelpudding, der doch alles immer nur gut gemeint hat. Auch die Angsthysterie, die er Tag für Tag (wirklich!) verbreitet und angeheizt hat. Macht doch alles Sinn, wo die streng wissenschaftliche Medizin täglich neue Seiten dieses omnipotenten Corona-Virus entdeckt.
Wir haben alle Corona. Wir alle SIND Corona! Die Krise in den eigenen vier Wänden ist sicher. Haltet durch!
Ah ja, man nimmt das ernst, tatsächlich, Ernst ist das Gebot der Stunde. Warum? Weil ... aber da schau her: Der Unmut so groß sei, sagt doch glatt die Moderatorin. Das muß ihr herausgerutscht sein.
Denn: Welcher Unmut? Bei dieser Kanzlerzustimmung? Bei dieser tollen Einfügung des braven Bürgers in die Verhaltensnotwendigkeiten der totalen Unfreiheit, damit wir gesund bleiben? 
Angeblich ist dennoch, trotz der Notwendigkeiten, seit Wochen der Verfassungsschutz alarmiert. Alarmiert! Wie? Seit Wochen? Da verstehe noch einer die Welt. Ah, darum hat man das Email mit der Bombendrohung, das bei der Polizei (nicht beim Herrn Bundespräsidenten, bei dem weiß man bekanntlich nicht, ob der seine Emails überhaupt liest) eingelangt ist, und in dem von immer noch Unbekannten Geld gefordert wurde, so ernst genommen.
Und die Belege in den Zeitungen sind überwältigend. Etwa durch die "Aufdeckung" dieser nächsten "Internet-Verschwörungstheorie". Eine Radfahrerin, eine Marine-Soldatin, habe bei friedlichen Wettkämpfen den Corona-Virus nach Wuhan eingeschleppt.

Kein Tag ohne Theorien-Aufdeckung. Ein Lob dem seriösen Journalismus. Mein Gott, wie schwer arbeiten die Journalisten in diesen Tagen, die Stirnen sind schweißgetränkt vor lauter Recherchearbeit. 

Denn klar, werter Leser, Sie und der VdZ, wir denken ja auch so. Und wir glauben an alles. Wir haben keine Vernunftgründe, aus denen heraus sogar vorhersagbar war, was sich heute - exakt, Punkt für Punkt - abspielt. Das beweist die Wissenschaft, jeden Tag neu. Kein Tag, wo nicht eine neue Bedrohung durch das Corona-Virus wissenschaftlich bewiesen wird. Dieses Virus gibt ein Rätsel nach dem anderen auf.

Während der herkömmliche Journalismus Tag für Tag seine Überraschungen erlebt. Wie die, daß TROTZ der Corona-Krise die Zahl der Asylanträge in Österreich um vierzehn Prozent gestiegen sei. Bitte, wie kann es denn das geben? Glauben die Migranten aus Buschdinungi oder Samaashwili nicht an die Tödlichkeit der Corona-Infektion? Naja, haben halt weniger Bildung. Nein, nein, das sind ja minderjährige unbegleitete Facharbeiter und Akademiker mit einer überdurchschnittlichen Intelligenz (Originalzitat von wem? Richtig. Kanzler Kurz, als er noch, 23jährig oder so, Staatssekretär war) Also ... egal ... 

Noch Fragen? Also. Wer will schon Corona-Gegner (heißt es nicht auch Klima-Gegner?) sein und diesen Gruppen angehören?! Denn irre, irre sind wir wirklich nicht.



*290420*

Freitag, 17. April 2020

Die totale Kontrolle

Ein Dokumentarfilm des österreichischen Filmemachers Werner Boote aus dem Jahre 2017. Dank an Leser H für den Hinweis, dem hiermit die silberne Knödelscheibe für treue Verdienste ums Blog überreicht wird. Zu "Alles unter Kontrolle": Es begann spätestens bei 9/11 im Jahre 2001, also mit der Angst vor dem Terror, und fand in der Angst vor dem Corona-Virus seinen vorläufigen Höhepunkt. Nichts in der Reaktion war letztlich rational begründbar. Nicht EIN Terroranschlag wurde verhindert. Nicht EIN Toter durch einen Corona-Virus wurde vermieden. 

Mittlerweile wird vom Durchschnitt der Bevölkerung (wie von den Medien eingeflüstert) die Gefährdung, ja der direkte Verlust der Freiheit als "geringes Übel" angesehen, verglichen mit den - es sei noch dazu betont: FIKTIVEN, MÖGLICHEN - irdischen Schmerzen und Leiden, die ein Terroranschlag oder eine Corona-Erkrankung bedeuten. 
Seit Jahrzehnten sieht sich der Staat zunehmend in einer feindlichen Stellung seinen Bürgern gegenüber. JEDER ist schuldig, jeder darf deshalb seiner Intimität beraubt werden, weil er böse sein KÖNNTE. Jeder ist schuldig, es sei denn, er kann das Gegenteil beweisen. Genau das ist aber unmöglich. In der Corona-Krise erleben wir nun, wohin das geführt hat. Jeder ist zum (möglichen) Todfeind des anderen geworden. 
Intimität, Diskretion wird heute als menschliche Notwendigkeit nicht mehr akzeptiert. Unter dieser Voraussetzung des grenzenlosen weil "in einer Möglichkeit begründeten" Verdachts ist Gemeinschaft und Volk aber unmöglich geworden. Denn alles menschliche Miteinander beruht in dem Vertrauen darauf, daß der Mensch seine Möglichkeit NICHT in jeder Hinsicht wahrnimmt, sondern den Konventionen folgt. Sie beruht also auf der aktualisierten Kraft zur Freiheit. 
Der Grund, warum der Bürger heute von seinem Staat wie von anderen Stellen nicht mehr respektiert wird, liegt deshalb in einer prinzipiellen Verneinung der menschlichen Freiheit. Er liegt darin, daß diese Freiheit - wenn schon akzeptiert - auf einer falschen Vorstellung von Freiheit beruht, nämlich auf Willkür. 
Die menschliche Integrität als Unverletzlichkeit der intimen Sphäre - und dazu gehört auch das Vergessen - als Hoheit über das Ganze des individuellen Menschseins, der Rolleninterpretation, die jeder pflegt und hegt, wird nicht mehr als konstitutives Argument von Gesellschaft und Gemeinschaft akzeptiert. 
Deshalb sieht niemand einen Verstoß gegen die genuin menschliche Moral darin, jeden seiner Freiheit zu berauben. Irdisches, materiales, quantifizierbares Gut wird über das geistige Wesen des Menschen gesetzt, ja außerhalb dessen angesiedelt. Der Geist, den es nur in Freiheit gibt, der also nach Freiheit verlangt, wird spätestens seit der Aufklärung nicht mehr als dem Menschen zubehöriges Merkmal der Welt gesehen.
Die fundamentale Schwäche dieses Films ist, daß er die Freiheit nicht im Objektiven verankern kann. Es bleibt bei einigem vordergründigen Geplänkel im Rahmen populärer, aber unreflektierter Schlagwörter und Vorurteile. Als würde er das untersuchte Problem selber gar nicht ernst nehmen, sondern nur "irgendwie dramatisch" ausmalen. 

Da wird von Datenmonster gesprochen, wohl in der Hoffnung, daß diese Schlagworte gedankliche Tiefe vortäuschen können, und das reicht dann. Man hätte sich zu so einem (gewiß auch in den Augen des Filmemachers) gewichtigen Thema auch manch gewichtigeren Gesprächspartner gewünscht als "Experten", die "Vorteile minus Nachteile = Wert des Produkts" in die Kamera plauschen. Und erzählen, daß sie erst zu Chip-Implantaten zustimmen wollen, wenn sich diese Cyberwelt weiter entwickelt hat. Ist das eine wirklich noch ausständige Entscheidung zu einer prinzipiell moralischen Frage?

Der Dokumentarfilm "Alles unter Kontrolle" ist deshalb dieselbe Possenreißerei wie bei jedem Liberalen. Wie bei jedem, der das Dogma von der "offenen Gesellschaft" unreflektiert angenommen, meist mit der Muttermilch aufgesogen hat. Wo wie bei vielen Menschen zeitlebens die Freiheit des Menschen ... mit einer Unfreiheit begründet wird. 
Ja, die Ordnung der menschlichen Welt selbst, die Ordnung jeder Gesellschaft "in Freiheit" wird mit der Unfreiheit als rein materiales, vorhersehbares, prädestiniertes Geschehen (Triebe, als physiologisch unwiderstehlich entstandener Antriebe) begründet. Sie bleibt im rein subjektiven Bedürfnis als physisches, materielles Bedürfen begründet. Und ihr Verlust bleibt deshalb immer dann akzeptabel, wenn ihr Verlust im Namen "guter Zwecke" passiert. 
Nur genau dort kann sie sich nicht nur schneller als man denkt zur Unfreiheit verwandeln, nein: Dort IST sie Unfreiheit, objektiv betrachtet. Keine "nette" Regierung, kein "guter Zweck" kann das besser machen. Und keine Praxis des individuellen Verzichts auf Freiheit kann das Absprechen von Freiheit rechtfertigen. 

Freiheit, Integrität und Diskretheit ist Bestandteil des Menschseins an sich! Sie muß deshalb Tabu sein.

Auch der Süchtige fühlt sich frei, wenn er gerade genug Geld hat, um sich einige Schüsse zu leisten. Wie unfrei er ist, wird ihm erst klar, wenn er kein Geld mehr hat, um sich den nächsten Schuß zu besorgen. Und er sich nicht GEGEN diesen zu entscheiden vermag.






*300320*

Donnerstag, 2. April 2020

Doch ein weiteres Pearl Harbour?

So nennt eine amerikanische Aufklärungsseite das "9/11"-Ereignis, diesen vorgeblichen Terroranschlag auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001. Warum? Weil die historische Forschung schon seit 1945 viele Indizien dafür hat, daß der japanische Angriff, der den Eintritt der USA in den (dann) Zweiten Weltkrieg im Dezember 1942 auslöste, und der ein japanischer Luft-Überfall auf den US-Flottenstützpunkt auf Hawaii gewesen ist, zumindest gewußt, zumindest zugelassen, auf jeden Fall provoziert worden war.

Ebenso wenig wie das "Verschwörungstheorien" sind, hat auch der zerstörerische Flug zweier "entführter" Verkehrsmaschinen in die beiden höchsten Türme des WTC, den WTC 1 und 2, wie im Jahre 1942 den Eintritt der USA in einen Krieg, den Golfkrieg, bewirkt. Der seither als "Krieg gegen den Terror" ein Krieg ohne faßbaren Rahmen und ohne greifbaren Feind ist, aber das Land und eigentlich die ganze Welt in einer Haltung festgeeist hat, die Sonderbedingungen schafft, wie sie eben in jedem Kriegszustand sogar nötig sind. Die aber jeden normalen Lebensgang insofern beschränkt, als sie um des obersten Zieles wegen, des Kampfes ums Dasein, ums Überleben, jede Form von Einschränkung, aber auch jede Form von Aufwand rechtfertigen muß und soll.

War also der vermeintliche Terrorüberfall in New York im Jahre 2001 gar kein solcher? Was sonst steckt dahinter? Das wissen wir nicht. Wir wissen aber mit immer größerer Sicherheit, daß der Einsturz von 3 (drei!) Türmen (auch WTC 7 ist einige Stunden später eingestürzt) aus wissenschaftlichen Gründen nicht so passiert sein kann, wie die offizielle Erklärung lautet.

In diesem vielleicht besten Vortrag, den der VdZ zu diesem Thema gehört hat, expliziert der deutsche Physiker Ansgar Schneider den Fall, mit akribischer Präzision, und entsprechend umfassend und lang. Hier in verleumderischer Absicht von Verschwörungstheorien zu sprechen ist unseriös, zum mindesten. Denn gerade aus wissenschaftlichen (!) Gründen kann, ja muß nur eines gesagt werden: Die Art, wie diese Türme eingestürzt sind, alles was man aus den Hinterlassenschaften, den Trümmern, den faktischen Ereignissen und Beobachtungen, den Zeugenaussagen, den Analysen des Schutts sagen kann ist, daß sich alles so verhält, als wären diese Gebäude gesprengt worden.

Ein Argument vor allem hat den VdZ verblüfft. Es findet sich im Video ab ca. 1 h 08 min. Es wurde nämlich hochgerechnet, welche Energie notwendig gewesen ist, um den in den Gebäuden verarbeiteten Beton in jenen Zustand - Staub! - zu verwandeln, in dem er tatsächlich gefunden wurde. Und diese Energie ist deutlich höher als im Gebäude (also in Form von potentiellem Brennmaterial, sagen wir es einfach) samt dem Kerosin der Flugzeuge enthalten war!

Aber höre und sehe der Leser die Gesamtheit dieser Argumentation. Mit Versponnenheit oder Verrücktheit hat das nichts zu tun, das Ansgar Schneider da vorbringt. Es ist nur das Ringen um die Wahrheit. Die so ganz anders aussehen könnte als das, was der Welt erzählt wurde, und seither einen Krieg - vor allem aber eine permanente Angst- und Bedrohungssituation für den gesamten Westen, ja für die gesamte Welt - aufrecht hält. Eine Situation, in der die Bevölkerungen der Länder der Erde unter Bedingungen gehalten werden, in denen die Freiheit zugunsten einer unmittelbaren existentiellen Bedrohung keine Rolle spielen soll.

Auch Ansgar Schneider ist auf Indizien angewiesen. Zumindest aber läßt sich sagen, daß die von den USA selbst verkündete "Erklärung" NICHT STIMMEN KANN. Dann aber stimmen auch die Argumente nicht, die diese Einschränkungen der Freiheit der Bürger - weltweit - rechtfertigen sollen. Dann muß man sich also sagen, daß das, was wirklich hinter 9/11 steckt, was wirklich hinter diesen darauf aufbauenden Kriegen steckt (man denke nur an die amerikanische Praxis, "Terroristen" durch Drohnen auszuschalten, was bisher gut und gerne fünftausend Menschen ohne jede Gerichtsverhandlung "ausgeschaltet" hat) ANDERS sein muß als man uns sagt. 

Und: Welche Rolle spielen hier die Medien, auch unsere? Was bewirkt, daß sie diese SICHERE LÜGE - wobei jede Gegentheorie nur Spekulation, nur Indizienprozeß, nur Ableitung sein kann, zumindest nach heutigem Stand - unterstützen? Warum pathologisieren sie so einhellig jede Skepsis, jede Kritik an Untersuchungsergebnissen und Erklärungsmodellen, die GANZ SICHER nicht stimmen können? Denn nicht die "Verschwörungstheoretiker" ignorieren Tatsachen, im Gegenteil!

Die Tatsachen sind es, die nach anderen Erklärungen schreien. Und die Medien sind es, die Tatsachen ignorieren, ja verschweigen, gar vertuschen. Sie sind es, die Tatsachen als "Meinung", als "Spekulation" vertäuscheln, und jene, die sich an Tatsachen orientieren, also an Wirklichkeit, zu Phantasten, ja zu krankhaften Verschwörungstheoretikern abstempeln.

Wir haben es hier, sagt Schneider, mit einer kontrafaktischen Debatte zu tun. Irgendjemand in unseren Verfassungsschutz- oder Regierungsbehörden verschweigt etwas, oder weiß etwas nicht, das er wissen sollte. Der Physiker schlägt sich in fast einem Drittel des Vortrags auch recht gut darin zu zeigen, daß der Begriff "Verschwörungstheorie" überhaupt nicht - schon gar nicht wissenschaftlich - faßbar ist.

Warum er dennoch, und natürlich: gleich zu Beginn, manche Tatsachen ausschließt, denn die wären rassistisch oder antisemitisch, ist deshalb umso weniger nachvollziehbar. Kann es manche Tatsachen auch bei ihm nicht geben, weil es sie nicht geben darf? Worin unterscheidet er sich dann von den deutschen Behörden?





*200220*

Dienstag, 7. Januar 2020

Something big happens, again and again

Ob er nun al-Baghdadi hieß, oder Osama bin Laden ... die Liste der Namen ist lang. Die Liste, auf der die Bösewichter als die heißesten, wildesten, gefährlichsten Feinde der USA angeführt wird. Und Mann für Mann wird unter seltsamsten Umständen beseitigt, sobald die Politik es braucht. Obama möchte vorbauen, um Truppenabzüge aus dem Irak "sachlich" zu begründen? Dann muß der Oberbösewicht ausgeschaltet werden. Er wird heimlich um die Ecke gebracht, in einer phantastischen Geheimoperation, die die Leistungskraft der US-Streitkräfte einmal mehr beweist, um dann über Meer entsorgt zu werden. Bei Trump hat sich der wie ein "Hund" in die Enge getriebene IS-Oberbösewicht in eine Höhle zurückgezogen, um sich dann, völlig in die Enge getrieben, in die Luft zu sprengen. Nichts bleibt mehr von ihm über, außer ein paar Fleischfetzen, die die Operational Forces sofort analysieren und einwandfrei bestätigen: Die DNA ist die von al-Baghdadi.

James Corbett macht sich darüber lustig. wie oft wurden diese Bösewichter schon ums Leben gebracht, verhaftet, wieder freigelassen, wieder erschossen, wieder in die Luft gesprengt ... Und kaum ist der eine unter den Verblichenen, steht sofort der nächste auf. Wer die Rhetorik alleine der beiden Präsidenten Trump und Obama ansieht, die mediale Inszenierung, muß einfach verblüfft über die Parallelen sein. Und könnte oder sollte sich seinen Teil denken.

Es bleibt schon nur noch Sarkasmus, als Ventil des Humors der Hilflosigkeit, in der er ins Absurde flüchtet. Wie bei diesem "Vergleich": Wer von beiden ist besser - Trump oder Obama? Beide beim Verkünden derselben Nachricht.

Es braucht die Personifizierung, und also erfindet man sie, wenn man sie braucht, um politische Absichten verfolgen zu können, die dem normalen hausverständigen Menschen sonst kaum zu verkaufen wären. Vieles an der Politik ist seit über hundert Jahren ein reines Medienevent geworden, das dramaturgisch-technisch perfekt nach Handbuch aufbereitet die Menschen letztlich hilflos machen soll. Weil die "objektive Gefahrenlage" - und "sicher" kann es ja niemand sagen, selbst wenn er den Braten riecht, und ihm von all dem aufsteigenden Mief schon schlecht wird - überwältigt und in ihrer (möglichen) "Mächtigkeit" lähmt.

Kann man es wirklich von der Hand weisen, daß der gesamte "Terror", vor dem die Welt seit zwanzig Jahren erstarrt, eine plumpe Scheininszenierung ist?







Donnerstag, 26. September 2019

Eine auseinandergebrochene Lebens- und Rechtsordnung

Fast kann man es darauf reduzieren, aber der Sinn eines Staates als Organisationsform einer Gesellschaft (die sich als Volk auffaßt), ist die Manifestation einer bestimmten Rechtsordnung. Die wiederum nur möglich ist, wenn sie auf einer Wertordnung beruht, die allen Bürgern eines Staates mehr oder weniger gleich und wertvoll ist. Splittert sich diese immanente Wertordnung auf, bricht ein Staat aus sich heraus zusammen, denn nie ist ein Staat in der Lage, durch seine Kräfte ein Volk in einer Rechtsordnung, weil in einem Rechtsempfinden zu halten, die nicht angenommen oder gegen die ständig verstoßen wird. 

Deshalb ist ein Staat immer nur dann (potentiell) dauerhaft existenzfähig, wenn seine Rechtsordnung auch dem natürlichen Gesetz entspricht, dem Naturrecht sohin. Denn Ziel und Aufgabe eines Staates muß ja sein, ein normales, ruhiges alltägliches Leben zu ermöglichen, das dem Bürger ohne viel darüber nachdenken zu müssen auf selbstverständliche Art möglich macht zu leben, wie er immer gelebt hat und leben möchte.

Genau diese Ordnung aber ist das Ziel einer Methode, die zwar nicht neu ist, aber in letzter Zeit einen Begriff gefunden hat, der da "Accelerismus" (accelerate = beschleunigen) heißt, wie Hadmut Danisch berichtet. Was ist damit gemeint? Bürger, die mit bestimmten Zuständen oder Ordnungen nicht einverstanden sind, zwingen das Gemeinwesen (den Staat, seine Ordnungskräfte) aus Notwehr Maßnahmen zu ergreifen, die ein normales Leben nicht mehr möglich machen. Weil um des Ganzen willen Maßnahmen ergriffen werden müssen (zum Beispiel Einrichtungen, Maßnahmen, die einem Polizeistaat entsprechen).

Erstmals kam dieser Begriff in die breite Weltöffentlichkeit, als ihn der Attentäter von Christchurch in Neuseeland in seinem langen Manifest anwandte. Der mit seinem Angriff auf eine Moschee konkret vorschlug, den Staat zu Maßnahmen zwingen zu wollen, die ein ruhiges, normales Leben nicht mehr möglich machen. Der Staat muß zukünftig also Muslime besonders beschützen, ihre Versammlungen nahezu privilegieren, und wird damit unzufriedene Reaktionen in der übrigen Bevölkerung auslösen. 

War der Attentäter von Christchurch aber noch deklariert "rechts" (was immer das für ihn bedeutet haben mag), so fällt bei den Attentaten, den "shootings", die in den USA am Wochenende vom 3. auf den 4. August 2019 auf, daß sie ganz offensichtlich von Tätern aus dem Lager der "Antifa" beziehungsweise der Linken stammen. Die in zwei (von drei!) Fällen aber mit Taten, die man Rechten zuschreibt - und damit ist in der Regel nichts anderes gemeint als eine bestehende Ordnung - Reaktionen provozieren wollten, die bei der Bevölkerung Bereitschaft schaffen sollen, politische, rechtliche Maßnahmen anzunehmen, die eine ganze Rechtsordnung nach links verschieben.  (Oder an ihrer Rechtslastigkeit ersticken, sie also zum Deibel wünschen, auch das ist eine Denkmöglichkeit.) Und sei es das den Amerikanern ansonsten heilige Recht auf Selbstverteidigung und damit Freiheit beschränken, selbst automatische Waffen zu besitzen.

Bislang hat man das als "false flag"-Operation gekannt. Man tut etwas, und schiebt es anderen in die Schuhe. Aber es mehren sich die Indizien, daß diese Vorgangsweise zur regelrechten politischen Methodik wird. Weil allen die Geduld ausgeht, sozusagen, soll angeschoben werden, den erwünschten Zustand der Gesellschaft auf andere Weise zu erreichen.

Im Fall der Antifa und radikalen Linken heißt das nichts anderes als Chaos anzurichten. Das einen Staat bestenfalls sogar in einen "failed state" verwandelt, das heißt einen Staat, der nicht mehr in der Lage ist, eine Rechtsordnung und ein normales Leben zu gewährleisten. So daß sich die Bürger einen anderen Staatszustand wünschen. Einen Staat, der alles, wirklich alles kontrolliert. Schon unter dem Motto "Terrorbekämpfung" hat man weltweit eine Freiheitsbeschränkung, Steuerung und Überwachung einfach so akzeptiert, die beispiellos ist.

Einfach weil zu viel passiert, als daß das noch handhabbar wäre. Ein wenig sind wir ja schon so weit, man denke an die Vorsichtsmaßnahmen rund um Weihnachtsmärkte, oder die in Österreich zumindest bemerkbar erhöhte Präsenz von Polizei im Alltagsbild der Städte. Das - eiderdautz, warum denn das? - von größten Teilen der Bevölkerung begrüßt wird. Die hat man also schon so weit, auf einen Polizeistaat zuzugehen, weil der noch besser ist als ... ja, als was? 

Als ein Leben in einer Gesellschaft, als Teil eines Volkes, das mehr oder weniger in einem Rechts- und Werteempfinden geeint ist. Und das ist der signifikanteste Punkt. Denn die Frage erhebt sich schon seit längerem, ob unsere Völker das überhaupt noch sind!?

Oder ob nicht klammheimlich in den letzten Jahrzehnten durch eine Politik, durch eine Rechtssetzung, die NICHT mehr dem Naturrecht entspricht, aber auch durch Massenzuwanderung eine innere Spaltung eingeleitet wurde, die sich heute bereits so manifest äußert, daß viele nicht ganz zu Unrecht von einer "gespaltenen" sprechen. Ja, man muß es fast schon "fragmentierte" (also in zahlreiche inkompatible Wertegesellschaften zerfallene) Gesellschaft nennen. Von denen einige Teile nun den totalen Zerfall herbeiwünschen, und diesen Zerfall beschleunigen. Accelerieren.





*070819*

Montag, 9. September 2019

Frankreich und der US-Katholizismus

Nur ein Gedanke sei aus diesem Interview herausgegriffen, das E. Michael Jones diesmal einem französischen Internetsender gab. In dem er auf die Rolle Frankreichs in der religiösen, geistigen Geschichte der Vereinigten Staaten eingeht. Denn Jones weist darauf hin, daß Amerika ZWEIMAL von französischem Katholizismus tief geprägt wurde. Und jedes Mal hat sich ein Kampf gegen den logos entzündet, der diesen Geist mit Gewalt austrieb. Von wem? Von einer Allianz aus jüdischen und protestantischen Kräften.

Die erste historische Stufe war den französischen Jesuiten zuzuschreiben. Die ab der Mitte des 17. Jahrhunderts eine äußerst erfolgreiche Missionierung der Indianer starteten, die binnen Jahrzehnten - mit dutzenden Märtyrern als Opfer am Weg - große Teile der Urbevölkerung zum Katholizismus bekehrten. Vor allem im Gebiet der Großen Seen fanden sich die englisch-protestantischen Einwanderer einer rasant wachsenden katholischen Bevölkerung gegenüber. Das wurde durch massiven Einfluß der Freimaurerlogen Englands durch die militärische Intervention Englands, die Kanada britisch machte, zerstört. Bis es zur in rein protestantischem, säkularem, aufklärerischem Geist gegründeten USA kam. Eine Geschichte, die kaum weniger massiven "wirtschaftlichen" Kräften zuzuschreiben war, die sich unter Zurückdrängung der Religion aus dem öffentlichen Leben (was vor allem ein Kampf gegen die Katholische Kirche war) freie Hand in der Entwicklung des Kapitalismus entfaltete. Und nun, durch die Privatisierung der Religion (die als Fortschritt in der Freiheit verkauft wurde), die Kirche als Korrektiv für jeden Staat entmachtete.

Der zweite Fall war das Ende der Phase des Neo-Thomismus, wie er - wieder - unter dem starken Einfluß französischer Intellektueller wie Jacques Maritain in den 1920er, 1930er Jahren große Resonanz fand. Zu dieser Zeit war die Kirche in Amerika enorm stark, und hatte sogar die reale Macht, das jüdische Hollywood über den Einfluß auf die Gläubigen als Kinobesucher im Griff zu halten. 

Das endete 1942 mit dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour, der allen historischen Belegen nach zwar nicht von den USA durchgeführt, aber zumindest provoziert und dann (unter vollem Wissen, was kommt) zugelassen wurde. Bis zu diesem Moment hatte die konservative, stark katholisch geprägte "America First"-Bewegung die Staaten bei einem strikten Nicht-Einmischungs-Kurs gehalten.

Mit Pearl Harbour endete diese "katholische Phase" abrupt. Das FBI suchte kurz nach dem Angriff am 7. Dezember 1942 die Büros der Bewegung auf, und beschlagnahmte alle Mitgliederlisten. Ab diesem Zeitpunkt wandelte sich Amerika zu einem Imperium, das seither und in zunehmendem Maß die Welt terrorisiert hat. Ab diesem Zeitpunkt war es unamerikanisch, der katholischen Soziallehre und Anthropologie zu folgen, die den Menschen unbedingt in einer Lebensumwelt verwurzelt sieht. Der nach 1945 folgende Kalte Krieg öffnete dem social engineering Tür und Tor. 

Das sich zum Ziel gemacht hatte, eine "amerikanische Identität", eine amerikanische Bevölkerung aufzubauen. Es begann mit dem Massentransport von schwarzen Arbeitern aus dem Süden in die Industriezentren des Nordens, wo man sie mitten in die ethnischen Gruppierungen verpflanzte, die sich binnen weniger Jahre auflösten. Und deren Bewohner zu identitätslosen Konsumenten machte, in der die so spezifischen, festgefügten sozialen Räume verdunsteten, und die nunmehr isolierten, vereinzelten Menschen zu wehrlosen Opfern staatlicher Interessen machte.

Damit war zum zweiten Mal der von Frankreich ausgehende katholische, abendländische Geist besiegt. 

Es gibt freilich noch einen dritten Sündenfall dieser Art, nur hat er nicht diese erkennbaren Zusammenhänge mit Frankreich. Aber die Ereignisse von 9/11 können durchaus als nächster Schritt des social engineering gesehen werden. Auch hier - nicht gemacht, davon dürfen wir wohl ausgehen, aber auf erschreckende Weise zugelassen. Er hat die Amerikaner der staatlichen Beeinflussung und Steuerung, im besonderen aber dem "amerikanischen Imperium", auf eine kaum noch zu begrenzende Art unterworfen. Und sie den verzweifelten Bestrebungen, das weltweite Imperium zu erhalten, ausgeliefert. Diesmal auf der Grundlage der social media, das Internet als Vehikel, das über eine zunehmend restriktive Art die Bevölkerung (weltweit) zu steuern versucht. Vielleicht haben wir es schon vergessen, aber das Motto, unter dem diese Beschränkungen liefen und laufen, ist "Terrorismus".
Aktueller Hinweis: Nachdem immer wieder sämtliche Videos von E. Michael Jones auf Yotube gesperrt wurden, bringen wir den Link zu seiner Webseite CultureWars.com, wo sämtliche Videos abrufbar sind.






Sonntag, 17. Februar 2019

Gewalt als Reaktion

Wer jede Diskussion unterdrückt, kann davon ausgehen, daß eines Tages eine (durchaus irrationale) Gegengewalt gegen ihn ausbricht. Auf diesen Sukkus läßt sich die Stellungnahme von E. Michael Jones eindampfen, wenn er von den Ursachen für den Massenmord von Pittsburgh spricht, bei dem ein Amerikaner in eine Synagoge ging und acht Juden erschoß. 

"Wer ist Jude"? Wer definiert, wer Jude ist? Die reichen, mächtigen Juden nehmen die (überwiegende Mehrheit von) armen, oder wenig bemittelten Juden als Geisel. Während das Judentum nicht greifbar ist - jeder bezichtigt den anderen, nicht das "wahre Judentum" zu vertreten, am Ende gibt es gar kein Judentum mehr - wird der Begriff von einigen Wenigen mißbraucht.

Die Position der Kirche war immer klar: "Sicut Iudaeus non" - Niemand hat das Recht, Juden etwas zuzufügen. Hätte man deshalb katholische Denker wie ihn, E. Michael Jones, nicht so vom Diskurs ausgeschlossen, in die letzten Winkel des Internet verdrängt, dann wäre es möglich, diese Position zu verbreiten. Aber als "Antisemit" beschimpft und bekämpft, ist den wenigsten die Position des Katholizismus bekannt. Ihm deshalb, wie geschehen, zum "Mittäter" an den Ereignissen von Pittsburgh zu machen, ist absurd.

Stattdessen muß eine dermaßen kontrollierte, zensurierte Öffentlichkeit, wie sie die USA mittlerweile hat, zwangsläufig zu Gegenreaktionen führen. Und zwar zu Gegenreaktionen der Verzweiflung, also der Gewalt. Mit der sich Menschen, die ihre Positionen unterdrückt finden, Luft verschaffen. Und weil es eine offene Tatsache ist, daß die amerikanischen Massenmedien in der Hand von Juden sind, ist es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis sich gegen Juden geformter Haß einen Weg sucht.

Niemand geringerer als der Großonkel des späteren Papstes Josef Ratzinger, der bayrische Christlichsoziale und Geistliche Georg Ratzinger, hat schon zu Ende des 19. Jahrhunderts davor gewarnt, daß, wenn das Judentum sich weiterhin so verhält, es Macht und Kapital akkumuliert, und die Volkswirtschaft gegen deren innere Gesetze beeinflußt und entsittlicht, es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich das Volk mehr unbewußt als bewußt einen "Führer" sucht, der sich gegen die Juden wenden wird. Und dabei einen (zumindest inneren, impliziten) Auftrag des Volkes ausführt, das sich wehrt.










*071118*

Montag, 11. Februar 2019

9/11 kommt nicht zur Ruhe

Es gab ja von Anfang an jede Menge Seltsamkeiten und Widersprüche, was die offizielle Version der Vorgänge rund um den Einsturz der drei - es waren ja drei, was bis heute vielen gar nicht bekannt ist - Türme des World Trade Center in New York zum Motor wilder Spekulationen und Thesen machte. Die alle irgendwie, irgendwo einen Funken Plausibilität haben. Die Diskussion kam also nie zur Ruhe. Und zwar über das gesamte Geschehen rund um die angeblichen Terroranschläge an diesem 9. September 2001. Die die Welt völlig verändert haben. Aber nicht primär wegen der Vorkommnisse, sondern dem daraufhin einsetzenden "Krieg gegen den Terror", der eine geopolitische Dimension hat, die unsere engsten Lebensumfelder mit umfaßt.

Aber nicht nur rund um die WTC-Türme ranken sich viele Unklarheiten. Die Maschine, die angeblich im Pentagon eingeschlagen hat, wurde bis auf eine Turbine nie gefunden. Das Einschlagloch im Gebäude ist viel zu klein, der Schaden viel zu begrenzt für eine Verkehrsmaschine, die frontal in das Gebäude geflogen sein soll. Die vierte entführte Maschine ist schließlich dann irgendwo über Land abgestürzt. Angeblich wurde sie gezielt von den Terroristen zum Absturz gebracht. Aber außer einem viel zu kleinen Einschlagloch hat man keine Flugzeugtrümmer, ja nicht einmal Leichen gefunden. Das Flugzeug habe sich eben "atomisiert", hieß es.

Und auch die offizielle Geschichte um die WTC-Türme mutet seltsam an. Nicht zuletzt, weil die Türme wie im "freien Fall" in sich zusammengefallen sind. Insbesonders gelten die Zweifel dem Fall des dritten Turms, des WTC 7, sieben Stunden nach den beiden Haupttürmen, in dem gar kein Flugzeug eingeschlagen hat. Der aber binnen sieben Sekunden - und das ist die Geschwindigkeit in einem freien Fall - eingestürzt war, obwohl er zuerst nur an einigen Stellen gebrannt hat, weil die einstürzenden Haupttürme brennende Teile hinübergeschleudert haben.

Nun tut sich in der Angelegenheit etwas, das über rein private Initiativen, die sich um Aufklärung bemühen, hinausreicht. Zuerst einmal haben nun über 1900 Architekten und Baustatiker eine Petition aufgestellt, in der sie eine sachgerechte Aufklärung der Vorgänge verlangen. Denn so, wie es die offizielle Version darstellt, kann es aus bautechnischen Gründen nicht gewesen sein. Die Temperaturen waren viel zu niedrig, um ein Schmelzen der Stahlstrukturen bewirkt haben zu können. Viel spricht deshalb für Umstände, die vielfacher Beobachtung entsprechen, und im Fall der WTC-Türme eine Sprengung annehmen lassen müssen. Angeblich ist in den Bauteilen der Sprengstoff Thermit (erst er könnte die hohen Temperaturen bewirkt haben, die Stahlträger zum Schmelzen gebracht haben, wie sich in den Trümmern nachweisen ließ) sogar nachgewiesen worden.

Darüber hinaus hat nun im Dezember 2018 eine Anwaltsinitiative einen offiziellen, im Recht vorgesehenen Schritt eingeleitet. Und sich zusammen mit Hinterbliebenen von Opfern der vorgeblichen Terroranschläge an die US-Staatsanwaltschaft gewandt. In einem 55-seitigen Schreiben wird der "Verdacht auf ein Verbrechen angezeigt", und verlangt, daß die Angelegenheit von den Gerichten neu untersucht wird.

Und zwar unter Berücksichtigung von Erkenntnissen, die - als "Beweise" bezeichnet, darunter solche, die die Verwendung von Sprengstoffen belegen - alle darauf hindeuten, daß die WTC-Türme deshalb zusammengestürzt sind, weil im Inneren Sprengungen durchgeführt wurden, die (von außen gezündet) die Anzahl der Opfer erheblich erhöht hat. Das ist eine Straftat. Laut amerikanischem Recht muß die Staatsanwaltschaft aber einschreiten, wenn sie Nachricht von einer (möglichen) Straftat erhält. Sie hat auch schon reagiert, aber in einer Formulierung, die nicht erkennen läßt, was sie konkret zu tun gedenkt.

Sehen Sie dazu einen schon älteren Film des ORF, der die "ungewöhnlichen Fragen" gut zusammenfaßt, die im Zusammenhang mit 9/11 auftauchen und bis heute nicht zufriedenstellend beantwortet werden können. Nicht offiziell. Und eines ist (angeblich) bewiesen: Daß die Version der Vorgänge, wie sie die Regierungsstellen veröffentlicht haben, nicht stimmen KANN.







*151218*

Freitag, 25. Januar 2019

Der VdZ kapituliert.

Was der als "Antisemit" in den USA vom Establishment und dessen Medien bespuckte Christopher Bollyn in einigen Büchern - hier in einem Video von einem Vortrag komprimiert - sagt, ist derartig schlüssig und logisch-stringent, belegt durch Zitate und Dokumente, daß der VdZ ehrlich sagen muß: Er kapituliert. Er kann nur noch glauben. Wie wir alle übrigens. Denn was "wissen" wir wirklich?

Der (hoffentlich halbwegs gut englischsprechende) Leser möge sich ein eigenes Bild machen. Aber der VdZ will ihm diesen Mann vorstellen. Denn historisch gesehen stimmt das alles. Und viele Indizien belegen die vorgebrachte These, die Hauptthese von Bollyn: Es ist Israel, das von Anfang an (1948) einen Plan durchzog, in dem es den Terror als "scheinbar arabische Aktion" dazu einsetzte, die USA für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Niemals hatten die USA im Nahen Osten wirklich Interessen! Die USA haben seit vielen Jahrzehnten kaum noch zehn Prozent ihres Erdöls von dort bezogen, heute ist es wahrscheinlich NULL. Also stimmen auch so manche Theorien nicht. Sowieso nicht. Was aber macht amerikanisches Militär dort? Das so zufällig in langfristige strategische Planungen der Eckpfeiler der israelischen Staatsexistenz paßt?

Von allem Anfang an war den Gründern des Staates Israel der "Terror" als politische Waffe, die den Westen instrumentalisieren könnte, bewußt. ISIS war kein "Betriebsunfall", wie es oft dargestellt wird, entstanden aus der Einflußnahme der USA in Afghanistan. Es war von allem Anfang an eine geplante Rekrutierung eines terroristischen, staatsumbrechenden Potentials. Es war von Anfang an ein Potential, das Israel im Sinne seiner strategischen Gesamtüberlegungen aufgebaut hat, um einerseits sämtliche Staaten in diesem Raum zu destabilisieren, und anderseits den Westen unter dem Signum der "Terrorbekämpfung" in den eigenen Krieg, in die eigenen Langzeitinteressen einzuspannen. Die Proponenten - Zionisten - haben schon zu Anfang der 1980er Jahre davon geträumt, daß für diesen Zweck höchst geeignet wäre, wenn Flugzeuge ins World Trade Center - diesem großen US-Symbol - stürzen würden. Die Türme (es waren übrigens drei, nicht zwei) waren kaum eingestürzt, wußte jeder, daß es sich hier um einen "langwährenden Krieg gegen den Terror" handelte, den man zu führen habe. Ein neues Pearl Harbour? Und israelische Politiker forderten eine weltweite Koalition gegen den Terror. Nur - Israel war nie irgendwo dabei!?

81 Prozent der Amerikaner glauben nicht, daß die offizielle Regierungsversion des Abschlußreports zu 9/11 wahr ist. Sie glauben, daß ihnen etwas vorenthalten wird. Was aber haben wir dann noch anderes als Indizien? Man muß nicht an eine Verschwörung glauben, richtig. Aber es ist keineswegs unvernünftig zu meinen, daß die offizielle Version der Zusammenhänge und Ereignisse um 9/11 der Vernunft widerspricht. Und er kann beruhigt aufatmen: Denn sieben der nachweislichen Flugzeugentführer und Selbstmordattentäter waren nach 9/11 nachweislich noch am Leben.

So. Und nun denke sich der Leser noch die reale Medien- und Internetmacht Israels bzw. der Zionisten dazu. Wußte er etwa, daß Israel nachweislich eine riesige Infrastruktur (nicht einmal besonders "geheim") unterhält, um alleine das Internet zu "beeinflussen"? Davon leben viele Studenten. Und das streitet nicht einmal jemand ab. Jeder Leser der Jerusalem Post weiß es.

Wissen aber wir es? Kommt es in unseren Medien vor? Da wird bestenfalls vom Einfluß Rußlands auf amerikanisches Wahl- und Internetgeschehen geredet. Hat jemand aber einmal ein Wort darüber verloren, daß Israel das seit vielen Jahren ganz offiziell, höchst systematisch und mit ungeheurer Kompetenz macht?

Es sind immer wir, die aus Daten erste Fakten, Informationen machen. Wenn auch die Daten der These nicht widersprechen dürfen. Aber, aber! das ist nicht immer auf den ersten Blick (Stichwort "Fakten", eines der heute am meisten mißbrauchten Worte) bewertbar.

Werter Leser, der VdZ kennt hohe Kleriker, die noch vor zehn Jahren völlig selbstverständlich von dem wahren Problem des Zionismus sprachen. Heute? Heute betreiben dieselben (!) Männer Pressestellen und täglich abgesaftelte Twitteraccounts, in der sie vor ... Antisemitismus warnen, wenn man solche Dinge sagt. Wie sie hier als recht nüchtern wirkende, sachliche Analyse der in der Geschichte seit langem angelegte Hintergründe hinter den Geschehnissen im arabischen Raum und Syrien präsentiert werden.

Sie wissen ja, geneigter Leser: Wahrheit, Beweis ist keine Sache von "Daten". Es ist eine Angelegenheit des Geistes. Nur der kann Ursachen- und Wirkungszusammenhänge erkennen. In der Gestalt von Thesen. Die als Verleumdung und Schwächung des Gegners gern benutzten Vorwürfe, man würde "Verschwörungstheorien" anhängen, also sich in etwas hineinphantasieren, das nicht der Wirklichkeit entspricht, setzt - das sollte man nicht vergessen! - an einem rationalistischen, materialistischen, mechanistischen Weltbild ("von unten nach oben") an. Nicht einmal Kant hat das noch für wahr gehalten.

Noch einmal, wieder und wieder einmal: Es geht nicht um irgendwelche ethnischen, rassischen Kategorien. Es geht ganz einfach um eine Ideologie, und es geht um eine Geisteshaltung, die die Welt sehr effizient in den Abgrund zieht.

Das Video ist sehenswert.









*221018*