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Freitag, 7. Oktober 2022

Die Angst vor dem Schmerz

Selbst das ist eine der vielen Schein-Topoi, von denen wir schon regelrecht umzingelt sind. Deren Wirkung man im Alltag dadurch bemerkt, daß die Aussagen udn Einschätzungen der Mitmenschen völlig wirr und widersprüchlich geworden sind. Was die meisten Menschen von sich geben sind als Meinungen deklarierte Sprechblasen, die sie wie in Trance von sich geben. 

Eine Seuche, die auch tief in "untere Schichten" greift. In dem Punkt hat Lisa Eckhart einmal etwas sehr Richtiges gesagt.
Die sogenannte Meinungsfreiheit, meinte sie, bedeutet in der Realität, daß jeder unter den Zwang gerät, unbedingt eine Meinung haben zu müssen.

Donnerstag, 30. Juni 2022

Gedankensplitter (1238c)

Mir will da scheinen, als baute sich aber noch ein weiterer Horizont der Entlarvung auf, der die gesamte Ökologiebewegung der letzten Jahrzehnte nicht einfach nur zu einem widersinnigen Verlangen. sondern sogar zu einem lebensfeindlichen Wahnsinn macht. Denn die Zunahme des CO2 in der Luft ist zweifellos ein Ergebnis der Zuname der Lebensfreundlichkeit der Erde. Das zeigt auch, daß Wärme die Freigabe von CO2 steigert, und Wärme ist lebensfördernd. Sodaß unsere Gegenwart praktisch ausschließlich (in klimatishen Hinsichten) als Auftauchen aus jenen Eiszeiten zu sehen ist, die vom 15. zum 19. Jhd. noch einmal eine Abendvorstellung gab. 

Wenn wir nun aber dem Kreislauf des Lebens auf der Erde unterbrechen, wo eins dem anderen dient, beginennd von "der Erde", dem Kot, der im Mineral kristallisiert und verfestigt, dann geht es uns wirklich an die Substanz. Denn dann sind wir es in diesem Wahn der Weltrettung tatsächlich, die unsere eigenen Lebensführugn in Elend und Not verwandeln.

Mittwoch, 29. Juni 2022

Gedankensplitter (1238b)

"Ich bin Grüne," meinte unlängst eine Dame zu mir, und meinte dies im Zusammenhang mit dem CO2-Ausstoß bei Kohlekraftwerken, der angesichts des Ukraine-Konflikts samt dem Rattenschweanz an Lügen und Desinformation, der damit zusammenhängt, plötzlich keine Rolle mehr spielt. Weil man um Rußland zu bestrafen die eigene Energieversorgung annulliert, und nun zwangsläufig auf Kohle-Verstromung (und Atomenergie, auch bei uns nur noch eine Frage von Monaten, allerhöchstens) zurücksteigt.

Wie in Österreich, wo man das seinerzeit größte Kohlekraftwerk in Malnitz, das seinerzeit 80 Prozent der Fernwärme von Graz (samt Weichbild rund 500.000 Einwohner), das erst vor zuwei Jahren stillgelegt worden ist, nun wieder aktiviert. Was ein halbes Jahr und hunderte Millionen an Umrüstungskosten nach sich zieht, alles um Vladimir Putin zu bestrafen. 

Dienstag, 28. Juni 2022

Gedankensplitter (1238a)

Lisa Eckhart (über die ich demnächst wohl eimal handeln werde, denn die Kabarettistin schafft es immerhin, durch eine nächste Stufe der Substanzvermeidung - Stichwort "reden ums Überleben") sagte jüngst einmal den Satz, daß Globalisierung geheißen habe, überall auf der Welt das erwerben zu können, wo es am billigsten ist. Deshalb stehe unsere Wohlstandsexistenz auf jenen Wackelbeinen, die nun einzustürzen drohen. 

Mir kommt es am meisten auf das Wort "billig" an, denn es hat so unversalen Inhalt. Etymologisch stammt es aus dem Bedeutungsbereich "mäßig", oder auch "angemessen", und wurde noch vor hundert Jahren eher als "positiv zustimmend", "geziemend" (wie der Weigand erwähnt) verwendet. In Zusammenhang mit Personennamen findet man es sogar mit "Billi-". Im Altgermanischen fand es als "bilewit" sogar noch positiver, als "einfach, unschuldig" Verwendung, udn findet sic in der Bezeichnung eines "guten Geistes", eines "Kobolds" wieder, dem bilewiz oder bilwiz.  Und die heutige Gesetzesprache kennt es nach wie vor nur positiv, als Billigkeit, im Sinne von Angemessenheit