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Freitag, 17. Mai 2019

Man muß das Problem langsam ernst nehmen.

Der VdZ liebt Nils Axel Mörner, den Wissenschaftler, der zuerst für den IPCC die Meeresspiegel kontrollierte, und zu Ergebnissen kam, die politisch nicht opportun waren. Denn was fand er heraus? (Hier konnten Sie es vor Jahren schon nachlesen.) Von einem "globalen Meeresspiegel" zu sprechen ist absurd. Die Unterschiede sind regional extrem unterschieden, und selbst statistische Durchschnittsrechnungen gehen von minimalen, keineswegs aber überproportionalen Steigerungen des Meeresspiegels aus.

Aber das Wesentliche scheint etwas ganz anders zu sein: Die Sonnenaktivität. Die auch die Erdrotation verändert. Dreht sich die Erde schneller, wie während Zeiten solarer Minima, staut sich durch die Erdrotation das Wasser am Äquator. Steigt die Solaraktivität, und das tut sie im 60-Jahr-Rhythmus, dann verteilt sich das Meereswasser auch mehr an der Peripherie. Dafür gibt es ganz handfeste, jahrhundertelang verfolgbarer Meßdaten, also: Evidenz.

Die CO2-Panik, die in nichts begründet ist, bis heute nicht belegt ist, geht seiner Ansicht nach auf Olaf Palme zurück. Der die Abhängigkeit vom Öl aufheben wollte, und auf Kernkraft setzte. Also mußte die Verbrennung dämonisiert werden. Daneben war Palmes bekanntes Ziel einer (sozialistischen) "Weltregierung" dadurch leichter erreichbar.

Zum angeblichen 97%-Konsens meint Möhler, daß man fast das Gegenteil sagen müßte: 97% der wissenschaftlichen Fakten sprechen GEGEN die katastrophische Erzählung vom CO2-Kollaps der Welt. HIER liegen die Fakten. Die Klimapaniker haben nur unwissenschaftliche Schreibtisch-Modelle. Sie sind völliger Unsinn.

Wir sollten endlich beginnen, intelligente Dinge zu tun, und nicht diesen dummen Glaubenssystemen nachlaufen. Die nur die Menschen täuschen und verdummen. Oder wollen wir im Ernst die irrationale Panik indoktrinierter Kinder, die von nichts eine Ahnung haben und besser Fußball oder sonstwas spielen sollten, ernst nehmen? Es ist ein Angriff auf die Vernunft und auf die Wissenschaft, Kindern zuzuhören, die noch weit davon entfernt sich, sich überhaupt ein Urteil über wissenschaftliche Fakten bilden zu können? Aber, so Mörner, das ist typisch für die Klimapanik, lauter Leute zu mobilisieren (bis hin zu Schauspielern, wie Leonardo Di Caprio; Anm.), die von der Sache keine Ahnung haben und sich in ihrer Naivität benutzen lassen, um auf die Emotionsdrüse zu drücken und so politischen Druck aufzubauen.

Das einzig Erschreckende ist, daß es heute möglich ist, mit der Realität so leicht Geige zu spielen. Das hat etwas mit dem Bösen zu tun. Sagt Mörner. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Tatsachen so evident werden, daß man sie nicht länger leugnen kann. Daten? Lächerlich. Die Daten werden laufend manipuliert, und das wird der Öffentlichkeit ständig verschwiegen. 

Die Erde geht auf eine Abkühlung zu, ausgelöst von der Sonnenaktivität, alles deutet darauf hin. Vermutlich schon 2030, 2040, 2050. Die Solaraktivität steuert auf ein neues Minimum zu. Das wird die Erdrotation erneut beschleunigen. Was wird passieren? Der Golfstrom wird sich weiter südlich verlagern, der Norden abkühlen und vereisen. Was wird bei den heutigen Erderwärmungs- und CO2-Panikern als Reaktion passieren? Nichts. Die Ratten werden das sinkende Schiff verlassen, und sie werden noch dreister lügen, um ihre Pfründe zu retten.

Zum Ende des Gesprächs geht Mörner noch auf die Küstenverläufe Schwedens ein. Das Land hebt sich jährlich um einen halben, im Norden gar um einen ganzen Meter. Jährlich! Die 3000 Meter hohen Gletscher zur Eiszeit sind weg, das Land hebt sich. Mörner steht auf einem Felsen, der 1704 noch 12 Meter unter Meeresspiegel lag. Natürlich hebt sich dabei der Meeresspiegel, denn das Meeresbecken wird kleiner! Und er hebt sich um jährlich 1,9 Millimeter, über die gesamte Baltik und die Nordsee gerechnet bzw. gemessen. Dasselbe gilt für den Osten der USA. In der Äquatorgegend freilich zeigt sich etwas völlig anderes. Aber mit CO2 und einer angeblich menschgemachten Erderwärmung hat das alles nichts zu tun.




Patrick Moore wird noch leidenschaftlicher, wenn er den wahnsinnigen Versuch beurteilt, den derzeit die NGOs im Verbund mit demokratischen Abgeordneten im Washingtoner Kongress bespricht: Sämtliche CO2-Emittenten zu beseitigen. Wenn DAS durchgeht, dann bedeutet es den Tod der menschlichen Zivilisation. Dann bedeutet es den Tod von Milliarden Menschen. Und das, Herrschaften, ist auch die wahre Natur der Klimapanik: Der Mensch ist Feind der Erde. Eine glatte Blasphemie! Es wird höchste Zeit, Klimapaniker so zu nennen, wie sie benannt werden müssen: MÖRDER. Feinde der Menschheit. Man muß die Klimapanik allmählich ernst nehmen. Sie ist ein Vernichtungsfeldzug der Bösen. Sie ist dämonisch. Sie ist satanisch.








*270219*

Freitag, 22. Februar 2019

Es geht nur ums Geld

In eine ähnliche Kerbe wie sonst nur "Skeptiker" oder "Leugner" schlägt dieser Mann. Richard Tol, ist Professor für Ökonomie an der University of Sussex, England. An sich ist er der Meinung, daß der Klimawandel real und menschengemacht ist. Aber um ihn zu bekämpfen würde seiner Ansicht nach eine geringe CO2-Steuer genügen, während alle übrigen sogenannten Klimarettungsmaßnahmen eingestellt werden sollten. 

Aus der Sicht der Klimawissenschaft ist nämlich jeder Alarmismus, wie ihn der IPCC mit seinen Berichten betreibt, falsch. Die vorgeschlagenen Maßnahmen darin sind völlig überzogen und nicht notwendig. Rein aus der Sicht der Wissenschaft ist dieser IPCC-Bericht also vollkommen irrelevant. Für viele Behauptungen, die sich darin finden, gibt es nicht die geringste wissenschaftliche Evidenz. Außerdem wird ignoriert, daß eine Erderwärmung ja auch positive Effekte hat. Es gibt auch keinerlei Hinweise darauf, daß wie vom IPCC behauptet wird, eine Erderwärmung weltweit die Armut verstärken könnte. So daß es dann zu "Migrationsbewegungen aus Gründen des Klimawandels" käme.

Wozu ist dann dieser IPCC-Bericht aber überhaupt gut? Er dient der Politik! Denn die kann damit ihre angebliche Klimapolitik rechtfertigen.

Aber alle die großen Weltrettungsmaßnahmen, die die Politik weltweit durchführt, haben einen ganz anderen Zweck: Sie sollen eine Klientel der Politik bedienen. Mittlerweile arbeiten alleine in Großbritannien tausende, wenn nicht zehntausende staatlich bezahlte Arbeitnehmer in einer regelrechten Klimaindustrie. Man rechne das nun auf die Welt hoch. Dazu versetzen große, teure Rettungsmaßnahmen die Politik in die Lage, auch ihre Freunde in der Wirtschaft zu versorgen. Man denke an die vielen, die von den Subventionen der "erneuerbaren Energie" profitieren, wenn sie nicht direkt in dieser aus staatlichen Geldern finanzierten Klimaindustrie tätig sind.

Es droht kein Armageddon aus Gründen des Klimawandels, das zu behaupten entbehrt jeder Grundlage. Als Strategie hat der Alarmismus eindeutig versagt, das beweisen die letzten 25 Jahre. Nichts hat sich geändert, der Ausstoß der Schadstoffgase (Anführungszeichen! den CO2 als Schadstoff zu bezeichnen, ist wohl ein schlechter Scherz) hat sich sogar erhöht. Die Leute wenden sich heute vom Alarmismus ab. Stattdessen sollte man ihnen deshalb erklären, was die Klimapolitik FÜR sie tun kann, wo sie davon profitieren.  Leider aber haben sich die Umweltbewegungen völlig auf diese Katastrophen-Strategie eingeschworen und versuchen weiterhin, die Menschen durch Horrorgeschichten aufzuwecken. Aber das hat in der Vergangenheit nicht funktioniert - warum sollte es jetzt plötzlich funktionieren?  Man muß deshalb sagen, daß diese riesige weltweite Klimawandel-Bürokratie ihren eigenen Zielen gegenüber - Wandel der Menschen und ihres Verhaltens - kontraproduktiv handelt.

Übrigens sagt auch Lindzen immer wieder, daß es in der ganzen Klimakatastrophen-Geschichte nur noch ums Geld geht. Alle übertreiben dabei ihre Klimaanfälligkeit und -schäden. Die Entwicklungsländer im Süden, weil sie an die Geldtöpfe der entwickelten Staaten im Norden kommen wollen, und Lobbygruppen; Forschungsinstitute und NGOs in den entwickelten Ländern, weil sie sich umso mehr Geld erhoffen, je dramatischer sie die Lage darstellen.








*191218*

Samstag, 9. Februar 2019

Für die Archive - Wie alles begann

John Coleman, ein mehrfach ausgezeichneter Meteorologe, der durch seine Wettervorhersagen im Fernsehen berühmt wurde, erzählt, wie die Hysterie um die angebliche "Erderwärmung" entstanden ist. Deren Gründer, Roger Revell, der diese These erstmals 1956 in die Welt setzte, sich gegen Ende seines Lebens (er starb 1991) davon wieder distanziert. Und davor warnte, vorschnell das CO2 als Treibhausgas zu bezeichnen, denn die Daten würden das nicht stützen. Die Satellitendaten, die damals bereits vorlagen, zeigten gar keine Erwärmung. (Und das tun sie bis heute nicht.) Man solle lieber noch ein paar Jahrzehnte warten, bis die Beobachtungen sicherere Aussagen zulassen.

Einer seiner ersten Studenten aber war ... Al Gore. Schwung bekam die Sache, als er Mitte der 1970er Jahre auf einen Kollegen stieß, der von einer "Eine-Welt-Regierung" träumte. Der IPCC wurde geboren. Die Agenda wurde endgültig zu einer sich selbst nährenden Pseudowissenschaft. Über die geschickte Einbindung von Politikern schafften sie es, daß heute 4,7 Milliarden Dollar jährlich für diese Forschung aus Steuergeldern fließen.







*211018*

Sonntag, 11. November 2018

Bald haben wir die menschgemachte Klimakatastrophe. Durch Geoengineering. (2)

Teil 2) Warum das Geoengineering eine schwere Sünde ist




Was ist unter Vermessenheit zu verstehen? Wenn ich von Gott erhoffe, daß er ein gutes Ergebnis schenken möge, obwohl ich das Falsche tue. Was ist am Geoingeneering falsch? Seine religiöse Dimension, denn es IST eine religiöse Dimension, wenn ich nicht genau weiß, was ich überhaupt tue, davon aber jene Rettung erwarte, die mein Tun bewirken soll. 

Daß man sogar von okkultem (also verborgenem) Tun sprechen muß, darauf verweist genau derselbe Umstand. Von "Wahrscheinlichkeiten" zu reden, um Verantwortbarkeit vorzuschützen, verbietet sich hier.  Denn Wahrscheinlichkeit hat nur dann Gewicht, wenn Ursache und Wirkung in Zusammenhang stehen. Das weiß ich aber beim Geoengineering nicht, und kann (sic!) es auch nicht wissen (weil ich komplexe, wechselwirkende Systeme prinzipiell weder in Wirkung wie in Zeit nicht vorhersagen kann. Das wissen wir.)

Ein Experiment kann sich nur auf einen beschränkten, abgegrenzten Raum beziehen. Hier kann ich Teilmechanismen erkennen, egal, was das auszusagen hat. (Denn das Experiment verändert ja das zu beobachtende Geschehen selbst.) Wenn ich also in einem begrenzten Raum etwas tue, um zu sehen, was herauskommt, das dann noch dazu wiederholbar, also beherrschbar sein soll, spreche ich von Experiment. Weil aber der Raum von Wetter gar nicht abgrenzbar ist, nicht einmal theoretisch, kann man hier nicht von Experiment sprechen. Es handelt sich hier also auch nicht um Wissenschaft. Denn die wirklichen, den Experimentalraum überschreitenden Wirkungen direkten Tuns kann ich nicht abschätzen. Solche Experimente verbieten sich also.

Warum man das macht? Warum man das anregt? Die Erklärung ist sehenswert. Man begründet diesen Schritt damit, daß die Folgen des menschgemachten Klimawandels bereits derartig groß und absehbar sind, auch wenn man die Wirkweisen des Klimas nicht genau kennt***, daß diese Wahrscheinlichkeit (die zur Gewißheit gesetzt wird) berechtigt, zu Maßnahmen zu greifen, die man zwar auch nicht abschätzen und damit verantworten kann, die aber noch immer besser seien als das, was - möglicherweise - durch das Wetter selbst angerichtet wird.****

Es gäbe zwar diesen einen Fall, in dem ein Tun gerechtfertigt wäre, dessen Wirkung ich nicht kenne (und eigentlich kenne ich nie die Wirkung meines Tuns, nicht im Ganzen), und das wäre tatsächlich der unbedingte Notfall. Doch kann ich auch den Notfall nie dafür hernehmen, falsches Tun zu rechtfertigen. Und das ist, mir im Jahreskreis ein bestimmtes Wetter "zu machen". Wohlwissend, daß sich das Wetter im umliegenden Bereich unberechenbar und sehr sicher katastrophisch verhalten wird. Die wahre Ebene des Falschen am Geoengineering ist also keine technische, sie ist eine religiöse und ethische. 

Warum? Eben - weil man damit jene Ebene anspricht, die Gott und seiner Vorsehung vorbehalten bleiben muß. Weshalb der einzige legitime Umgang mit dem Wetter das Gebet, der Wettersegen - der Kult also - ist. Jeder Erfolg ist Geheimnis, weil er aus Gott kommt. Sicher vorhersagbar ist nur der Mißerfolg. Und das ist er auch in diesem Fall - weil wir es mit komplexen Systemen zu tun haben. Das drückt sich in der prinzipiellen Unvorhersagbarkeit der Effekte auf die Umgebung aus. "Machen" kann ich ja nur herausgenommene, ganz einzelne Ursache-Wirkungs-Verhältnisse. Dieses Verbot gilt schon gar aber deshalb, weil das Wetter in höchstem Maß für das menschliche Wohlergehen verantwortlich ist, denn es bezieht sich direkt auf die Nahrung, die erste menschliche, physische Lebensnotwendigkeit (nach der Luft.)

Noch dazu steht diesen Tatsachen ein "Weltklima" gegenüber, von dem bislang niemand sagen kann, wie es sich wirklich entwickelt. Kein Computermodell kann das, und es kann es auch deshalb nicht, weil die Mechanismen, auf denen es aufbaut, nicht verstanden (und in gewisser Weise gar nicht verstehbar) sind. Wir greifen hier also in jedem Fall "um ein Stockwerk zu hoch".

Geoengineering als Eingriff ins Wetter ist deshalb ein niemals und von niemandem zu verantwortendes Vorgehen, das nur dem Größenwahn zugeschrieben werden kann.³ Die Folgen sind erwartbar und entsprechend - katastrophisch. Von Verantwortung kann man nur sprechen, wenn die Macht, etwas zu verändern, gegeben ist. Dazu muß man auch wissen, womit man es zu tun hat. Davon aber kann beim Wetter bzw. Klima nicht gesprochen werden.**

Von Verantwortung kann man aber auch nur sprechen, wenn die Folgen eines Tuns auch "aus eigenem Vermögen" getragen, beseitigt, gelöscht werden können. Wer aber von den Verantwortlichen könnte das? Wer kann die erwachsenden und sicher vorhersagbaren Wetterkatastrophen tragen? Das werden die Menschen, die Bevölkerungen, "die anderen" tun müssen.

So daß man eines sagen kann: Im Geoengineering kollabiert die Klimawissenschaft zu einer in sich geschlossenen Dämonie. In der genau das bewirkt wird, was zu bekämpfen vorgegeben wird, woraus eine nächste Forderung wird - es erst recht zu bekämpfen. Was wiederum bewirkt ...

Während die dahinterstehenden Motive endgültig erkennbar werden: Die libido dominandi. Die Sehnsucht nach Herrschaft.  Die Sehnsucht nach Aneignung der Wirklichkeitsmacht der anderen.

Es hat aber weder mit Wissenschaft, noch mit "moralischer Gutheit" oder gar überlegenem Geist zu tun. Mit Verantwortung aber hat es nur insofern zu tun, als die Verantwortlichen dafür zur Verantwortung gezogen werden müssen, obwohl sie die niemals tragen können. VerantwortLICH ist es nämlich ganz sicher nicht.*****








²Und der Zugang zu Tabus ist der Ritus, der Kult, als Offenheit gegenüber dem Transzendenten, der göttlichen Macht, nicht das technische Handeln. Das zu versuchen ist bestenfalls Magie. Und Magie ist immer Zeichen von Religionsverlust, so sehr gerade die Magie das Wort Gott im Munde führt. Ja, genau deshalb. Weil sie eben gottgleich zu sein versucht. Der Leser sieht es völlig richtig, wenn er nun zu dem Schluß kommt, daß weite Teile der heutigen rationalistischen Wissenschaft blanke Magie sind, die mit eigentlicher Wissenschaft, die nur aus der Wahrheit "Wissen" bringen kann, nichts mehr zu tun haben.

**Das einzige, das bereits jetzt vorausgesagt werden kann ist, daß, sollte man wirklich zu Methoden des Geoengineering greifen,  das darauf ausbrechende weil ausgelöste Chaos - und nun sind tatsächlich "Extremwetterereignisse" zu erwarten, das kann man mit Sicherheit sagen, und das ist das einzige, was man dabei vorhersagen kann - erneut dem "menschgemachten, CO2-bedingten Klimawandel" in die Schuhe geschoben wird. Die psychologische Dynamik dahinter ist verblüffend einfach, weil sämtliche Vorhersagen nicht eintreffen, es auch KEINE erhöhte Neigung zu Extremwettern etc. etc. gibt, die den Rahmen natürlicher Wandel sprengen, MACHT man die Folgen des Klimawandels eben selber, um so ... recht zu behalten. Man hat sich in der sogenannten "Klimawissenschaft" in einen ungeheuren Wirbel hineingeredet, aus dem man anders nicht mehr herauskommt als seine Berechtigung auf Anspruch an Macht und Autorität in der Weltinterpretation auf diese Weise zu legitimieren.

³Deshalb kann man bei den zu erwartenden Wirkungen tatsächlich von der "Strafe Gottes" sprechen. Denn der "Zorn Gottes" spielt sich auf genau dieser Ebene ab. Als Pendant zum sonstigen "Gnadenwirken" Gottes, zu dem sich dieser direkte Beherrschungsversuch aber unversöhnlich verneinend verhält. Der VdZ weiß schon, daß uns heute solch ein Denken fremd ist, und man ihm "Verschrobenheit" vorwerfen wird. Das tut aber nichts zur Sache, denn wir sprechen hier von einer zeitlosen, aber immer gültigen Wirklichkeit. Und es ist jener Bereich, den man erst im eigentlichen Sinn als Religion bezeichnen kann.

***Weshalb man mit "Wahrscheinlichkeiten" rechnet, dabei aber im übrigen das Wesen der Wahrscheinlichkeitsrechnung völlig verkennt: denn nur, wenn man Ursache und Wirkung weiß, kann man überhaupt von Wahrscheinlichkeit reden. Die kennt man aber beim Klima ganz sicher nicht. Nach wie vor fehlt der wissenschaftliche Beweis für die Grundbehauptung der Klimopheten: Daß C02 als Treibhausgas die Erderwärmung und damit das Weltklima bestimmt. Sämtliche Wahrscheinlichkeitsberechnungen in diesem Feld gehen deshalb von reinen Phänomenen aus. Wobei - nicht einmal das. Den viele "Phänomene", auf die man sich bezieht, sind selbst bereits Ergebnis einer Wahrscheinlichkeitsberechnung bzw. -vermutung. Der VdZ kennt Bücher, die die Dringlichkeit von Maßnahmen gegen den Klimawandel behandeln (und kräftig auf die Drüse der Angst drücken), obwohl sämtliche (!) Voraussetzungen, die als "erkennbare Folgen" genannt oder als Zukunft prognostiziert werden, gar nicht existieren.

****In Vollendung hat diese sehr fundamentale Kritik an der heutigen Verwendung der Wahrscheinlichkeit William M. Briggs in seinen Blog-Artikeln und Büchern durchgedacht, mit dem der VdZ in Korrespondenz steht.

*****So daß wir die Augen dafür schärfen sollten, wer parallel als Sündenbock aufgebaut, auf wen die Schuld dann abgelenkt wird. Das geht mit Verantwortungslosigkeit immer einher. Der übliche a priori Entschuldungsmechanismus ist ohnehin längst zu beobachten: Wo sich Politik und Wissenschaft wechselseitig aufeinander und untereinander als "Stifter der Wahrheit, auf der sie ihre Entscheidung trafen", beziehen. Sodaß im Endeffekt niemand mehr als "Schuldiger" auszumachen sein wird, weil alle sich aufgelöst haben und mit dem Zeigefinger auf den nächsten zeigen.





141018*

Samstag, 10. November 2018

Bald haben wir die menschgemachte Klimakatastrophe. Durch Geoengineering. (1)

Im am 8. Oktober 2018 erschienen, somit aktuellen Bericht des IPCC (Intergouvernemental Panel for Climate Change), findet sich der bereits offen ausgesprochene Vorschlag, im "Kampf gegen den Klimawandel" Geoengineering einzusetzen. Zwar werden auch vorsichtige Bedenken erwähnt, aber die treffen das wahre Problem nicht einmal annähernd. Denn was man hier macht bzw. zu machen bereit ist (in einer Übersteigerung einer Phantasie zu einem hysterischen Wahn) ist mit "möglicherweise verschleierter Himmel" oder "mögliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit der Böden" nicht einmal annähernd zu erfassen. 

Die Wahrheit ist, daß man überhaupt nicht sagen kann, was damit ausgelöst wird. Die Folgen sind von niemandem auch nur annähernd vorherzusagen! Denn beim Wetter haben wir es mit einem komplexen System unzähliger Wechselwirkungen zu tun. Komplexe Systeme aber haben die Eigenschaft, daß Ursache und Wirkung in keinem direkten, vorhersagbaren Verhältnis mehr stehen. Selbst kleinste Ursachen (der berühmte Schmetterlingsschlag, der 5000 km entfernt einen Orkan auslöst, ist mehr als eine nette Metapher) können gigantische Auswirkungen haben. Die niemand vorhersehen, die niemand bestimmen, die niemand lokalisieren kann. 

Zwar kann man lokal tatsächlich gewünschte Zustände erreichen.* Aber das Wetter kann eben nicht lokal eingegrenzt werden. Nie. Es hängt in einer unendlich komplexen Kette (die noch dazu auf unterschiedlichen Ebenen spielt) mit den Wetterzuständen auf der ganzen Erde zusammen. Wenn man von Klima spricht, dann meint man nämlich ein System ständigen Wandels, weil eins aufs andere reagiert, weil ein Teilzustand sich gegen den nächsten begegnenden in seinem Energiezustand bewahren möchte (und dabei aber weil tendenziell entropisch diesen Zustand immer wieder verliert).

Ins Wetter bzw. in Wetterphänomene direkt einzugreifen ist aber etwas völlig anderes, als mit dem Wetter in einem gewissen Zusammenhang zu stehen. Zumal sich das komplexe System Wetter als unbeherrschbar zeigt und damit sein Wesen kundtut. Worin es darauf hinweist, daß es unserem menschlichen Zugriff nicht unterliegt und auch nicht unterliegen darf. Solche Phänomene sind also tatsächlich nur dem Wirken der Vorsehung Gottes geschuldet. So daß es immer eine völlig andere Kategorie menschlichen Handelns ist, sich dem Effekt -  nicht dem rein sachbezogenen Tuns - zuzuwenden. So üblich das heute auch bereits geworden ist. (Beispiel zur Illustration: Man will "Glück" erzeugen, direkt, anstatt das zu tun, was als Folge Glück bringt.) Aber immer mit verheerender Wirkung.

Im einen, im normalen Alltagsvollzug, stehen wir einer in sich geordneten Welt ("Und Gott sah, daß es gut war") in dem Einzelnen übergeordneten Zuständen gegenüber. In diesem Rahmen können wir davon ausgehen, daß die Erde in einem Gefüge steht, das letztlich immer "gut ausgeht". Störungen dabei kommen nur - durch die Sünde. Also durch falsches, wesenswidriges Tun.** Die nicht immer angenehm für uns sein mögen, uns auch an Grenzen führen können, die aber im letzten menschengerecht weil SINNVOLL sind, darauf können wir uns verlassen.

Aber das Gemeinte wird vielleicht noch deutlicher, wenn wir uns vor Augen führen, daß die Erde kein geschlossenes System ist, sondern von nächsten Ebenen - dem Weltall in seinen Ebenen - umschlossen wird. Mit denen es an seinen Rändern korrespondiert, und von wo die entscheidenden Impulse (nur auf höherer Ebene) kommen. Bildlich wird es durch die Begriffe "Sonne", "kosmische Einstrahlung", "Neutrinobeschuß aus dem Weltall" - alleine diese drei Begriffe machen einen Eintrag auf die Erde, der diese als von größeren Wirkebenen, die alle zu seiner Existenz beitragen, auf je ihre Weise, umgeben und diesen ausgeliefert begreifen läßt.

Im direkten Eingriff auf einen auf der Erde alleine erzielbar sein sollender Effekt, um ihn zu machen, überschreiten wir aber diese Grenze, die ein Tabu² bleiben muß, weil sie uns immer - immer! - übersteigen wird. Weil das Ganze "am Rande" (bitte, bitte nicht bildlich-gegenständlich vorstellen! nicht wie die Esoterik Geist zu verdinglichen, und damit zu technisieren!) von Geist - Wort, Wahrheit - umgeben ist.

Wir greifen aber in eine neue (höhere) Ebene der Wirklichkeit und Welt ein, und lösen damit auch das menschliche Maß übersteigende Effekte aus (ohne die freilich zu kennen oder je zu beherrschen, eben weil sie das menschliche Maß überschreiten.) Darauf zu hoffen, daß solch ein Eingriff, dessen genaue Wirkungen man nie kennt, "auf wunderbare Weise" doch gut fürs Ganze ausgeht, ist Vermessenheit, also Gotteslästerung. Das ist keine "esoterische Idee", sondern ein Ergebnis strenger Logik.


Morgen Teil 2) Warum das Geoengineering eine schwere Sünde ist




*Der VdZ hat bisher die Mär von "Chem-Trails" nicht geglaubt, es für Übersteigerungen der Phantasie mancher gehalten. Nun denkt er anders, hält es für möglich, wenn nicht sogar für wahrscheinlich, daß solche Versuche zumindest in beschränktem Ausmaß bereits stattfanden. Denn wenn der IPCC bereits offen davon spricht, dann kann man davon ausgehen, daß diesbezüglich bereits viele Versuche liefen, um die Wirksamkeit des Eintrags von Chemikalien in Luftschichten zu erforschen. Der Bericht spricht ja auch tatsächlich von manchen Folgen - als "Bedenken" verniedlicht - die man bereits durch Praxis kennt. Wie verringerte Feldfruchtbarkeit durch lang anhaltende, um die Sonneneinstrahlung aber zu reflektieren künstlich ausgebrachte Schleierwolken. Also muß man damit bereits Erfahrungen gesammelt haben. Man kann also mit Fug und Recht annehmen, daß manches, was uns als "Folge des Klimawandels" dargestellt wird, in Wirklichkeit Folge eines nie über kleine, direkte Effekte hinaus beherrschbaren Geoengineering ist. Das natürlich immer im Kleid "natürlicher" Vorgänge daherkommt. Denn wie anders sollte sich Wetter äußern - denn als Wetter? Für Windräder, die ja auch eine Form des Geoengineering sind, ist solcher Zusammenhang bereits erwiesen.

**Bei dem heute oft so verwirrt (weil ideologisiert) gebrauchten Begriff "Natur" oder "Natürlichkeit" handelt es sich um etwas anderes als das hier zu Beschreibende. Denn das Gut der Schöpfung bezieht sich auf ein in sich immer "gutes" Gefüge, nicht auf "Plastik im Ozean", das in diesem Rahmen ebenfalls "gut" ist. Handelt der Mensch also sachgemäß, wird er nicht anders als "gut" handeln. Deshalb hält der VdZ es auch für falsch, vom Plastik zu sprechen, als wäre es schlecht. Zumal die beobachteten Nebenwirkungen ("Plastik überall") nicht wirklich schaden, sondern nur verkraftbare und vorübergehende (Zersetzung durch Mikroorganismen etc.) Verluste höherer, kultureller Ordnung (Müll) bedeuten.







*141018*

Freitag, 15. Dezember 2017

Das ist auch so gewollt (2)

Die Geber brauchen destruierte Nehmer ...



Diese Schlüsse möge der geneigte Leser selbst ziehen. Wir weisen nur auf Indizien hin, an die jeder selbst seine Tangenten anlegen soll. Aber dabei vielleicht eine Geschichte vor Augen haben, wie sie John Perkins in seinem aufsehenerregenden Buch "Bekenntnisse eines Economic Hit Man" darlegt. Auf ein kurzes Fazit gebracht, zeigt der Amerikaner, der in diesem Buch quasi seine Lebensgeschichte erzählt, denn er war ein solcher Economic Hit Man, daß die Gelder, die von entwickelten, reichen Ländern in unter- oder unentwickelte arme Länder fließen, als Entwicklungshilfe oder Kredite, die hohe Korruption in den Empfängerländern (wie sie mangels der Stärke und Gemeinwohl-Gerechtigkeit des dortigen Systems zwangsläufig auftritt), nicht nur wollen, sondern brauchen.  Und wo die Machtinhaber in diesen Ländern nicht ausreichend korrupt sind, werden sie über das internationale Kreditwesen (seien es Banken, seien es Gelder des IWF) durch Auflagen in die gewünschte Richtung gezwungen.

Gleichzeitig fällt auf, daß die Auflagen, die diesen Ländern gemacht werden, praktisch sämtlich Maßnahmen betreffen, die die ansässigen sozialen Ordnungen auflösen und über den Haufen werfen. Hier ist in einer kleinen Auswahl die Rede von Auflagen wie Abtreibungslegalisierung, Verbreitung von Verhütung, Implementierung von Kommunikationssystemen die den Gesamt- bzw. Gruppenzusammenhalt durch Autonomisierung der Individuen auflösen, Wehrlosmachung natürlicher hierarchischer Systeme durch Massen-"Demokratie" (die den Einzelnen bzw. alle Vereinzelte ohnmächtig macht), gleichzeitiges Verbot angestammter Ordnungen (hier wirkt der Feminismus besonders effektiv, weil er die Herauslösung der Frau aus der Ehe bewirkt, die als anthropologisches Naturelement überall gleiche ontologische Bedingungen hat), und ein Pressewesen (als "Meinungsfreiheit" kaschiert), das der Manipulation der Bevölkerungen dienen kann, zumindest weil es der Propaganda von außen offen steht. (Man denke nur an die Rolle des Fernsehens als Umbildner und Schöpfer neuer Idealvorstellungen.) 

Insbesonders die Begriffswelt wird aufgeweicht, denn in dieser lebt das traditionelle, stabile frühere psycho-soziale System ihr eigentliches Leben. Als gelernter Europäer haben wir gerade das ja schon erfahren, weil wir in einer Begriffswelt leben, in der kein Begriff überhaupt noch "etwas" ist. Man denke an die "Ehe für alle", man denke an "alle sind Künstler, alles ist Kunst", man denke an "alle Religionen sind gleich", "alle Menschen sind gleich", "die Geschlechter sind gleich" ... die Beispiele sind endlos. So werden aber die Begriffe als Denkgrundlage wie -ziel sinnlos, und damit wird das Denken unmöglich, nur noch zu einem unzusammenhängenden Flickenteppich von Schlagworten.

In diesem Konzert spielen aber Subversionsmethoden, die über Sexualität wirken - Pornographie, Auflösung traditioneller geschlechtlich-spezifischer Sitten, offizielle Aufwertung und Propaganda der Homosexualität - eine ganz besondere und entscheidende Rolle. Denn in der Umkehrung der menschlichen Aufmerksamkeit, in der Hinwendung zu eigenen "Bedürfnissen" (Lüste), zieht man den Menschen von der Außensachlichkeit ab, und macht ihn insofern leicht lenkbar, als man ihn "per Zuruf" (Anregung) steuern kann, ist diese Invertierung einmal habituell. 

Zugleich hört der mit solchen Dingen befaßte, davon gefesselte Mensch (wir haben schon oft mit der Eidechse mit ihrem abgeworfenen Schwanzende illustriert, die den Feind das Hauptziel vergessen läßt) auf, sich effektiv um das öffentliche Leben, die Politik zu kümmern, soweit sie mehr zu tun hätte als dafür zu sorgen, daß er seinen Gelüsten nachgehen kann.

... um das Gegebene selbst zu nehmen

Aber das System funktioniert so, daß die Regierungen der reicheren Länder Geld auf den Weg machen, daß dort von ... Interessensgruppen (meist über Unternehmen) aus eben diesen reichen Ländern in Empfang genommen wird. Stellt man sich also die "cui bono" Frage, also die Frage, wer von dieser "Umverteilung" profitiert, kommt man zu dem erschütternden Verdacht, der zugleich auch ein Verweis auf diejenigen sind, die an solchen Umverteilungsabsichten am meisten interessiert sind: Das sind einerseits mächtige Personen oder Personengruppen in den Empfängerländern, und das sind vor allem Interessensgruppen oder Personen in den Geberländern. 

Hier wird also in jedem Fall in der Praxis nicht von reich nach arm umverteilt, sondern von arm an reich! Denn die Regierungen der reichen Länder verteilen ja das Steuergeld, das im Wesentlichen die "armen" Bürger ihrer Länder aufzubringen haben. Die Entwicklung in unseren (reichen) Ländern hat eindeutig gezeigt, daß ihre Systeme nicht nur zu Macht- und Kapitalkonzentration führen, sondern daß diese konzentrierten Kapitalien "too big to fail" sind, also so stark und systemnotwendig sind, daß sie vom System eine Bestandsgarantie haben, also von diesem auch erhalten werden. Wie es dem Wesen des Kapitalismus eben entspricht: Als staatsfinanzierter Wucher.

Was sich aus der Zusammenschau dieser beiden Bilder also ergibt (wobei sich vor Augen zu stellen hilfreich ist, daß der klimatechnische Effekt der in Paris vorgestellten Maßnahmen, auf den es ja angeblich ankommt um "das Klima zu retten", gerade nach den Maßstäben der Klimapaniker gleich NULL ist) sind deutliche Indizien dafür, WER hinter der Klimapanik in Wahrheit steht. Denn die vorgeschützten "guten Absichten" sind allerbestenfalls zufälliges, in der Gesamtrechnung aber vernachlässigbares Nebenprodukt. Die Geschichte von der gefährlichen menschengemachten Klimaerwärmung ist lediglich der PR-Rahmen für den gewaltigsten Raubzug für das gewaltigste und umfassendst geplante Vorhaben zur Erringung einer totalen Macht über die Welt (worin Reichtum nur eine Nebenrolle spielt, seine Zwingwirkungen sind viel wertvoller: Schulden sind ein Unterwerfungssystem), das die Welt je gesehen hat.*

Denn den Mächtigen geht es gar nicht primär ums Geld. Das ist nur für Staaten und Politiker wichtig, die glauben, daß es der Schlüssel zu allem sei. Nein. Geld ist nur ein Mittel, nicht das Ziel. Für ein solches halten es nur Emporkömmlinge, Anfänger, sittlich unausgereifte Menschen, wie sie heute das Antlitz der Politik und der Länder verzerren. Aber um die zu zwingen ist es eben ein sehr effektives Mittel. Niemand wird reich, erfolgreich, der nicht von einer absoluten Idee befeuert ist. Das gilt ohnehin für jedes Menschenleben. Und den Mächtigen der Welt geht es tatsächlich um eine Idee. Es geht um einen geistigen Kult, dem Ziel von allem Leben. 

Es geht um die Liturgie absoluter Weltmonarchie. Es geht ums SEIN WIE GOTT.






*Daß hier sogar China - nach langem Zögern - mitspielt (dem man neben Indien als Sonderkondition eingeräumt hat, daß es sich Jahrzehnte um keine der Pariser Auflagen zu scheren braucht) hat exakt denselben Grund: Die Klimapanik ist der Machtentfaltung des Landes und vermutlich auch spezifischen Interessen einiger nützlich. China hat begriffen, ja vielleicht schon lange begriffen, daß es um die totale Weltherrschaft geht. Und da will es ein Wörtchen mitreden.





*121117*

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Das ist auch so gewollt (1)

Hier stellen wir zwei Bilder vor. Das erste ist die Aussage von Otmar Edenhofer, des Vizepräsidenten des IPCC (International Political Panel on Climate Change), wie sie die Neue Züricher Zeitung im Jahre 2010 veröffentlichte. Der Ausspruch dürfte den meisten Lesern dieses Blog bekannt sein:

Bild: EIKE


Und nun ein Schaubild, das die Geber- und die Nehmerländer gegenüberstellt, wie sie die Paris-Übereinkunft ergibt. Versuchen wir dazu aber einmal eine Definition, was denn Korruption sei. Sie tritt dort und dann auf, wenn Bürger eines Landes (oder Systems) mit den offiziellen Institutionen und Institutionalisierungen (wozu auch implizite, nicht ausdrücklich zu machende weil selbstverständliche, meist religiös fundierte moralische Grundsätze gehören, die alle teilen) nicht mehr das Auslangen finden, um ihre subjektiven Angelegenheiten und Anliegen ausführen zu können. 

Die Höhe des Korruptionsanteils in einer Gesellschaft ist also ein Indiz dafür, daß das System dieser Gesellschaft nicht oder nicht eine Mehrheit oder gar alle Handlungsvorstellungen seiner Teilnehmer deckt. Sie ist ein Indiz dafür, daß es in einem System Machtgruppen oder mächtige Einzelpersonen gibt, von denen einerseits die Erfüllung eines berechtigten oder berechtigt geglaubten Anliegens abhängt, das System ersetzen oder seine Lücken auffüllen. Gleichzeitig fördert es eine Hierarchie der faktischen (aber unmoralischen, also von niemandem für gut geglaubten) Macht auch in der Bevölkerung, weil nur der seine Anliegen noch durchsetzen kann, der über ausreichende Mittel (die Mittel aller Art sein können) verfügt. In jedem Fall ist also Korruption mit Kriminalität verbunden bzw. mit dieser gleichzusetzen. Auch in den Augen der Bewohner des betroffenen Landes, ob sie nun Profiteure sind oder nicht.

Kurz: Korruption zeigt, daß das Gemeinwohl in einem Staat nicht sein oberstes Prinzip ist, sondern daß sich mehr oder weniger viele oder alle Bürger eines Landes außerordentlicher Mittel bedienen müssen, um das, was Ihnen zusteht oder von dem sie meinen daß es ihnen zusteht, zu holen. Die individuellen Vorstellungen von Lebensnotwendigkeiten decken sich ganz oder teilweise nicht mit dem System.

In den in Paris verkündeten Absichten ergibt sich nun eine Aufteilung, die die oben erwähnte Umverteilung von Vermögen von den korruptionsarmen zu den korrupteren Staaten und Gesellschaften als Prinzip zeigt.


Bild: EIKE


Warum macht man das? Kann hier überhaupt gewährleistet werden, daß die Gelder - egal wie man nun darüber denkt - die in diese Länder fließen, die sämtlich einen hohen oder sehr hohen Korruptionsanteil haben "richtig" verwendet werden?  




Morgen Teil 2) Die Geber brauchen destruierte Nehmer ...
... um das Gegebene selbst zu nehmen






*121117*

Donnerstag, 25. August 2016

Alles ist, wie es immer war

Es ist ein wenig anstrengend, dem Vortrag von Prof. Richard Lindzen zu folgen, aber insofern lohnend, als er aus streng wissenschatlicher Sicht zeigt, daß die Aussagen über Erderwärmung als Folge von atmosphärischen Zusammenhängen, die durch menschliche "Abgasungen" verursacht wären, einfach nciht möglich sind! Die Freiheitsgrade der beteiligten Prozesse sind einfach zu hoch, die atmosphärischen Prozesse zu komplex und unvorhersehbar, um überhaupt solche Aussagen zu tätigen, wie sie uns in seit Jahren in Klimapanik zu treiben versuchen.

Nur wenn die Aussage der "Untersuchungen" bereits vorher feststehen, lassen sich überhaupt Zusammenhänge finden, die eine Erwärmung der Erdoberfläche in Zusammenhang mit (menschengemachen) CO2-Emissionen bewirken könnten. Denn schon nach zwei, drei Faktoren werden die Möglichkeiten in einzelnen Subsystemen unendlich, sind also nicht mehr prognostizierbar. Schränkt man diese Wirklichkeit aber ein, entstehen notwendig Modelle mit einer Sensitivität des Ansprechens auf Einzelfaktoren, die von der Wirklichkeit einfach nicht gedeckt wird. Dafür werden diese Freiheitsgrade - als fast unendliches Feld von "Möglichkeiten" - dazu mißbraucht, um NACHTRÄGLICH nicht passende, empirisch nicht gedeckte Vorhersagen durch Datenmassage passend zu machen. Wer sich einen kleinen Einblick in die als Signum einer menschengemachten Klimakatastrophe verwendten Wetterfakten verschafft, kommt aus dem Staunen deshalb nicht mehr heraus: Denn ob warm oder kalt, ob trocken oder niederschlagsreich, egal was - dieTheorie einer menschengemachten Klimakatastrophe ist die Universalerklärung für und gegen wirklich alles.

Sämtliche Klimamodelle und Vorhersagen daraus beruhen deshalb auf der Exptrapolierung und Eingrenzung auf fast willkürlich (weil vom gesollten Endergebnis bestimmten) selektierten "Möglichkeiten". Was zu oft grotesken Posthoc-Erklärungen für ihr Versagen führt. Etwa der, daß die Explosion des Krakatao 1886 noch 100 Jahre später Temperatursenkungseffekte erzielt.

Hier zeigt sich etwas anderes - die effektivste Form der Lüge ist die mit "Tatsachen".  Denn die Klimaerwärmungshypothesen der Katastrophenpropheten benützen in Fragementen, in abgegrenzten Bereichen, ja durchaus "wissenschaftliche Methoden". Aber sie hängen Vereinzeltes, das an sich gar keine Aussage möglich machen würde, zu einer Gesamtaussage, die nicht nur nicht mehr möglich ist, sondern auch mit keiner Empirie (und auch keiner Gesamttheorie) zusammenstimmt. 

Das entspricht auch vielfachen Beobachtungen heutigen akademischen Qualifikationsgrades, wo "Wissen" völlig in der Luft hängt, aber aus gewisser Autoritiserung durch Methodik einen Gesamtanspruch erhebt, der überhaupt nicht mehr gedeckt ist. Der Akademisierungswahn produziert laufend Menschen, die mit Hochzertifikaten versehen nunmehr "alles" wissen. Sie wissen nichts merh von der Kleinheit möglichen wissenschaftlichen "Wissens", sie wissen nichts mehr von der Angreifbarkeit und Relativität von Wissen. Sie wissen nunmehr sowieso und überhaupt. (Deshalb steigt groteskerweise der Wert von Zertifikaten und der Anspruch auf Autorität daraus bei Absolventen, während er - eiderdautz, warum nur? - in der real-praktischen Anerkennung von außen ins Bodenlose fällt.)

Versimpelt: Wer aber weiß, wie man einen Thermometer aufstellt, der nun täglich etwas anzeigt, hat noch keineswegs eine Aussagebasis dazu, in welcher Beziehung und Bedeutung die von ihm erhobene Temperaturtatsache überhaupt steht. Das Aufstellen der Meßeinrichtung mag "wissenschaftlich regelkonform" sein, aber der Gesamtvorgang ist es nicht.

Ein weiteres Beispiel: "Wissenschaftlich-mathematisch" ist die Entscheidungsrate zwischen Kopf und Zahl beim Münzwurf 1:1. Doch die Wirklichkeit zeigt etwas ganz anderes. Sie zeigt, daß es unvorhersehbar ist, was als nächstes kommt, und daß es sogar höchst unwahrscheinlich ist, daß die mathematische Wahrscheinlichkeit 1:1 aufgeht.

Alle diese Modelle sind deshalb vor allem weit weit entfernt von jeder Empirie, die immer wieder zeigt, daß die Prozesse weit komplexer sind, die Erde ein weit weit ausregulierteres System ist, als sie sämtliche Klimamodelle (auf denen die katastrophischen Vorhersagen beruhen) abzubilden vermögen. Die mit keinen tatsächlich gemessenen Werten (in ihren Prognosen) übereinstimmen. Die Klimamodelle können nicht einmal lang bekannte Langzeitrhythmen etwa der Ozeane berücksichtigen, die man kennt, deren Zusammenhänge man aber kaum (und bestenfalls rückwirkend und selektiv-singulär) versteht - man kann sie nur zur Kenntnis nehmen.

Noch einmal: Im Zusammenhang mit Klimaveränderungen und Klimaerwärmung von "Wissenschaftlichkeit" als Grundlage der alarmistischen Aussagen zu sprechen ist nicht möglich. Es ist eine bewußte, ganz anderen und apriorischen Interesssen dienende Lüge, die ganz glatt und kalt sämtliche Fakten ignoriert und stattdessen singuläre Ereignisse (aus ganz anderen Zusammenhängen herausreißt und) willkürlich heranzieht, um ihre Ausagen "zu beweisen". Ein vielseitig verwendbarer Rechtfertigungsmythos, der jede mißlungene Wildbachverbauung, jede politische Fehlplanung, jedes ganz normale Versäumnis auf einen angeblichen "unausweichlich katastrophischen Klimawandel" schiebt. An den sich mittlerweile ja gigantische Geschäfte knüpfen, die jedes Interesse haben, diese Lüge zu perennieren.

Lindzen bezeichnet an anderer Stelle deshalb den Klimawahn als von vielfachen Interessen und von ungeheurer Faktenignoranz gesteuert, und als geselleschaftliches Narrativ nicht zuletzt, sondern wesentlich von einer sogenannten "Bildungselite" produziert wie gestützt. Jede ernsthafte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Grundlagen des Erwärmungswahns beweist aufs Neue, in welchem Ausmaß und mit welchem Vorsatz, mit welchem Willen jede Logik außer Kraft zu setzen, Daten und Empirie mißbraucht und umgelogen werden. Aber nach dem Ende des Kalten Krieges war die neue Apokalypsen-Vision des Klimawandels fast notwendige neue Vorgangsweise, der neue Hebel, um die Menschen weiterhin zu manipulieren.*

Zusammengefaßt: Um das Klima heute zu erklären, braucht es überhaupt keinen menschlichen Einfluß. Alles in der jüngeren Vergangenheit Beobachtbare läßt sich ganz alleine aus natürlichen Prozessen und Rhythmen erklären, die SIND, die wir registrieren, die wir immer kannten, die wir aber nach wie vor nicht verstehen und schon gar nicht vorhersagen - nur beobachten - können. Alles, was wir als "Anomalien" feststellen, bewegt sich innerhalb ganz normaler natürlicher Variabilitäten. Und DAS zu sagen ist wissenschaftlich korrekt. JEDES sogenannte Klimamodell (auf das sich der IPCC bezieht) liegt in seinen Vorhersagen weit außerhalb der tatsächlich beobachtbaren Temperatur- und Wetterphänomene.

Was zu Extremwetterlagen? Sie als Boten des Klimawandels darzustellen IST REINE PROPAGANDA: Es besteht nicht der geringste Zusammenhang mit "Weltklima", sie sind je singuläre, zufällige Ereignisse. Das gibt übrigens sogar der IPCC mittlerweile zu. Es ist wissenschaftlich-meteorologisch eindeutig auszusagen, daß eine wärmere Welt sogar einen Rückgang von Extremwettern bewirken würde, weil die Extremwetter bewirkenden Temperaturunterschiede zwischen den Tropen und kühleren Sphären - Küchen dieser Extremwetter - zurückgehen würden.

Jeder normale Mensch würde deshalb Vorhersagemodelle, die völlig von der Empirie abweichen, in den Papierkorb werfen und deren Träger heimschicken. Aber wir leben heute in einer Situation, wo die UNO auf demokratischem Weg zur Aussage kommt, daß sie trotzdem Recht haben. Den naheliegendsten Schluß - daß sie alle ungefähr im selben Ausmaß irren - zieht freilich niemand: Wenn alle dieselbe Annahme treffen (also den menschlichen Einfluß hoch ansetzen, insbesonders durch CO2), und alle ungefähr zur selben Abweichung von den Fakten kommen, sollte vielleicht die Annahme hinterfragt werden?

Ingesamt ist sogar zu sagen: Das Wetter ist in den letzten 150 Jahren WELTWEIT unglaublich STABIL gewesen. UND DAS IST EMPIRISCH. Es gibt vom wissenschaftliche Standpunkt nicht das geringste Indiz, daß die Erde auf eine Klimakatstrophe zusteuert.









*War der VdZ aus der Lektüre so manches unsäglich dummen Buches der letzten Zeit zum Thema zur Aussage gekommen, daß die Klimapropheten SElBST SCHON (angesichts einer immer drängender werdenden Unhaltbarkeit aller ihrer Argumente) darauf hinweisen, daß es eigentlich unwesentlich sei, ob alles wirklich so komme, wie es vorhergesagt werde, denn schon die MÖGLICHKEIT daß es so KOMMEN KÖNNTE müßte Grund genug sein, die Welt und v. a. die Weltwirtschaft völlig (und natürlich: zentralistisch) zu verändern, so ist er mittlerweile zur Überzeugung gekommen, daß diese Gedanke AM ANFANG des gesamten Klimawahns als Rechtfertigung eines Weltverbesserungswillens, einer totalitären Utopie stand. Genau diese Leute, die es heute fast als Norm gibt, weil sich gerade die Bildungselite zur unmündigen Hörigenmiliz entwickelt hat (und zwar im wirklichen Sinn: Versuch die Macht zu erlangen, indem man sich scheinbar bedingungslos fügt, und damit von sich abhängig zu machen hofft; eine typisch weibliche/weibische, also unmännliche Taktik), haben sich um diese Idee geschart. Fakten, auf die sie sich berufen, sind immer nur Feigenblatt der dahinterstehenden Absichten gewesen.  Wie gesagt - die geschickteste Lüge lügt nie mit Fakten, sondern mit Interpretationszusammenhängen.

Sie benützen alles, was ihnen nützt. Klimawandel ist zur allerklärungstheorie, zur Weltformel geworden, und Klimopheten benützen in erster Linie die Angst der Menschen, jedes Bedrohungsszenario, um daraus Profit zu schlagen. Jeder Krieg, die Unruhe in Europa (der "Rechtsruck", der als sozial motiviert dargestellt wird, und warum? wegen des Klimawandels), sogar der Brexit, die Migration, die aus Afrika anhebt, einfach alles wird dem Klimawandel zugeschrieben. Mittlerweile wird sogar schon allenthalten die Weltgeschichte umgeschrieben, wird einfach alles vergangenem Klimawandel zugeschoben.






*210616*

Freitag, 24. Juni 2016

Surfempfehlung

Es gibt im Internet ja eine erhebliche Anzahl recht brauchbarer Seiten zum Thema Klimakatastrophe. Die mit ruhigen, sachlichen Argumenten versuchen, den Klima-Wahn-Sumpf auszutrocknen. Denn als solcher muß er gesehen werden, in dieser Mischung aus wissenschaftlicher Unredlichkeit oder Irrtumsanfälligkeit, weil  über allem ein moralisierend-moralistischer Imperativ steht. Nicht selten befleißigen sie sich auch eine gewissen Sarkasmus, oft eines Humors, der bei dem Thema durchaus angebracht ist. Aber niemand, der wirklich zu dem Thema eine Meinung bilden will, wird einmal behaupten können, er sei nur einseitig informiert gewesen, und habe keine Möglichkeit gehabt auch Gegenargumente zu hören. Wobei das Hauptargument nach wie vor bleibt, daß die sachliche Prüfung der Behauptungen der Klimopheten jedem, wirklich jedem schon aus der natürlichen Vernunft und dem Hausverstand möglich wäre. Aber den auszuschalten, den gar nicht erst aufkommen zu lassen ist heute fast schon zum Generalmodus geworden, und würde es noch mehr, wenn sich nicht immer wieder einmal ununterdrückbar zeigen würde, daß ein Verzicht auf Vernunft auch in der wirklichen Wirklichkeit schreckliche Ergebnisse nach sich zieht, in denen das Denken das ferne Häuschen verlassen, in das man sie gesperrt hat, und auf eine Stippvisite vorbeischaut.

Eine davon sind die ob einer akribischen, äußerst umfangreichen und offenbar auch recht aktuell gehaltenen Faktendiskussion und Aussagenkritik empfehlenswerten Seiten zum Thema Klima. Sie nennt sich "Internet-Vademecum", und widmet sich dem sisyphosartigen Versuch, Sachlichkeit in die Diskussion zu bringen, indem man zumindest einmal Unsachlichkeiten ausscheidet. Und das ist in einer Zeit, in der wir mit Informationen und Aussagen regelrecht zugeschüttet werden nicht ohne Bedeutung. Mehr als einen kleinen Beitrag genau dazu bildet sich der VdZ ja auch mit diesen seinen Seiten nicht ein je leisten zu können. Denn für eine hineichende Darstellung eines Ganzen eignet sich ja schon das Medium selbst nicht, das bestenfalls den einen oder anderen Richtungspfeiler um Hinweis um weiterzudenken liefern kann. Und schon das ist für das Internet fast des Guten zuviel, denn es fügt sich in eine allzu verbreitete Grundhaltung, Nahrung habe gefälligst schon vorverdaut ins Maul geschoben zu werden. "Selber schuld der Vater, wenn mir die Hände abfrieren. Hätte er mir halt bessere Handschuhe gekauft!"

Der geneigte Leser möge also, wenn er Lust dazu oder Bedarf danach empfindet, einmal surfenderweise im Internet-Vademecum vorbeischauen. Zumindest kann er in den wirklich zahlreichen Themen, die hier aufbereitet wurden, so manche sachliche Anregung finden. Darunter Offenlegungen die ein recht eigentümliches Bild auf Modus offiziell gestellte Behauptungen werfen. Als würde da manchmal sogar so richtig gelogen und betrogen. Etwa die Farce betreffend des behaupteten "97 %-Konsens unter Klimawissenschaftlern" über eine menschengemachte Klimakatastrophe. Wozu es an anderen Stellen noch weit eingehendere Darstellungen gibt. Die den Kopf schütteln lassen weil man sieht, worauf sich diese Aussage stützt und wie sie in möglicherweise nicht ganz redlicher Absicht entstand.




*110516*


Montag, 2. November 2015

Und nicht einmal die sind es

Der menschliche Anteil am Anstieg des Meeresspiegels ist kaum größer als 45 %, zieht ein Artikel im Standard ein Fazit aus wissenschaftlichen Meinungen. Nun wollen wir der Frage gar nicht nachgehen, daß selbst diese 45 % bereits von zahllosen Prämissen ausgehen - so der, daß der mensch durch CO2 die Erde erwärmt, dadurch die Gletscher abschmelzen, etc. etc. Alles ein bloßes Annahmenkonstrukt.

Vielmehr ist der Artikel im Standard deshalb interessant, weil er auf die Problematik der Messung der Wasserstände des Meeres hinweist. Und zwar durchaus auf wohltuend wenigstens ansatzweise "erkenntnisoffene" Art, und so würde man sich ja Wissenschaft überhaupt wünschen, denn nur dann ist sie es. Gerade bei diesem Thema ist außerdem das Wort "unsicher" von meist unterschlagener, aber größter Bedeutung - worauf immer sich der IPCC nämlich bezieht ist in einem Ausmaß "wissenschaftlich unsicher", das einen nur noch mehr wundern macht, wie sich die Öffentlichkeit und schon gar die Politik dennoch mit so weitreichenden Maßnahmen darauf beziehen kann. Wenn sie denn schon aufgehört hat, selbst zu denken, sondern sich auf "Die Wissenschaft sagt!" als Verantwortungsentledigung beruft. 

Hier also die interessantesten Passagen:

Wie neue Berechnungen deutscher Wissenschafter zeigen, könnte der Einfluss natürlicher Ozeanzyklen auf Änderungen des Meeresspiegels größer sein als gedacht. Die bisher publizierten Unsicherheiten über die Ursache des beobachteten Meeresspiegelanstiegs seit 1900 schwanken üblicherweise um 2 bis 3 Zentimeter. Daher führte man rund 90 Prozent des Anstiegs auf anthropogene Einflüsse zurück, also vom Menschen verursacht. Diese Zahlen basieren auf der Annahme, dass natürlich verursachte Schwankungen im Ozean nicht länger als einige wenige Jahre andauern und damit nur einen sehr geringen Teil des beobachteten Anstiegs erklären können.

Die im Fachjournal "Nature Communications" präsentierten Ergebnisse zeigen jedoch, dass die natürlichen Ozeanzyklen sogar über einige Dekaden oder Jahrhunderte andauern können. "Damit können wir nun nicht mehr ausschließen, dass natürliche Schwankungen einen Anteil von bis zu ±8 Zentimeter zum beobachteten Meeresspiegelanstieg beigetragen haben", erklärt Sönke Dangendorf vom Forschungsinstitut Wasser und Umwelt der Universität Siegen.
Der Weltklimarat resümierte im fünften Sachstandsbericht von 2014, dass die Erwärmung des Ozeans sowie abschmelzende Gletscher ungefähr 80 Prozent des beobachteten Meeresspiegelanstiegs seit 1900 erklären. Die Anteile der beiden Eisschilde in Grönland und der Antarktis hingegen sind über diese Zeitspanne immer noch sehr unsicher. Klar ist jedoch, dass weder die Ozeanerwärmung, noch die Gletscherschmelze zu 100 Prozent auf anthropogene Einflüsse zurückgeführt werden können.

[...]

Tidepegel, welche die Wasserstände entlang der Küsten messen, sind die Hauptinformationsquelle über vergangene Meeresspiegeländerungen. Ein Problem dieser Pegel ist jedoch, dass diese neben den Effekten der Ozeanerwärmung und Eisschmelze auch regionale windinduzierte Massenumverteilungen messen. Faktisch ist es sogar so, dass diese Schwankungen das Meeresspiegelsignal auf kurzen Zeitskalen dominieren. Die Windsignale maskieren dabei jegliche Langzeitänderungen, nicht nur anthropogene, sondern auch natürliche Ozeanzyklen. Dies hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass man fast den gesamten Meeresspiegelanstieg anthropogenen Einflüssen zugeschrieben hat.





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Freitag, 16. Januar 2015

Interessante Feststellungen

"Zunächst mal haben wir Industrieländer die Atmosphäre der Weltgemeinschaft quasi enteignet. Aber man muß klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Daß die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. 

Man muß sich von der Illusion freimachen, daß internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun."

IPCC Vizechef Prof. Dr. Otmar Edenhofer in einem 
Interview in der NZZ vom 14.11.2010




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Montag, 29. Dezember 2014

Nur so nebenbei

Das Potsdamer Alfred Wegener-Institut hat nun weltweit Meeressedimente auf Hinweise für Klimaveränderungen in den letzten 7.000 Jahren untersucht. Denn etwa an Korallenstöcken läßt sich nicht weiter als 400 Jahre zurückgehen. Und sie haben die daraus ablesbare Meeresoberflächentemperatur auf Übereinstimmung mit 20 Klimawandel-Rechenmodellen überprüft. Das Ergebnis ist recht deutlich.

Während für Jahre oder Jahrzehnte die Übereinstimmungen zwischen Sediment-Analysen und Klimawandelmodellen recht gut seien, so das Institut (was vielleicht mit dem Umstand zu tun hat, daß die Modelle ja an vergangenen, vorliegenden Meßdaten der letzten Jahrzehnte geformt wurden; Anm.), würden sie je länger sie zurückgingen und je größere Zeitspannen sie umfaßten, umso weniger mit historischen Wassertemperaturveränderungen übereinstimmen. Und zwar nicht etwas, sondern um den FAKTOR 50; also ganz gewaltig. Vor allem unterschätzten sämtliche Modelle die Bandbreite natürlicher - regionaler - Temperaturveränderungen. Die in viel größerer Variabilität und viel rascher vor sich gingen, als man vielfach zu meinen scheint. 

„Wir haben zunächst einmal festgestellt, dass die natürlichen Schwankungen der Meerestemperaturen überraschend groß sind und um so stärker waren, je länger die analysierten Zeiträume sind“, so ein erstes Fazit der beiden Wissenschaftler. In einem zweiten Schritt haben sie dann rund 20 Klimamodelle in mehr als 100 Testläufen untersucht um festzustellen, wie gut die Modelle diese Temperaturschwankungen simulieren können. Ergebnis: Über Zeiträume von Jahren und Jahrzehnten stimmten Mess- bzw. Klimaarchivdaten und Modellläufe recht gut überein. Doch je länger die Zeitskalen, desto größer wurde die Diskrepanz – am stärksten in tropischen Meeresregionen. Auf tausendjähriger Zeitskala unterschätzten gängige Klimamodelle die aus den Klimaarchiven rekonstruierten Schwankungen der Meeresoberflächentemperaturen um den Faktor 50.

Es gibt auch keinerlei Hinweise, daß solche Klimawandel, auch keine so raschen, zu einem erhöhten Artensterben geführt hätten. Selbst der IPCC muß ja in seinem tausenseitigen Langbericht konstatieren, daß es dafür keinerlei Evidenz gibt. Man könnte es sogar als reine Spekulation bezeichnen. Im aktuellsten Bericht wird auf eine diesbezügliche Prognose (nachdem bislang Horrormeldung auf Horrormeldung als wissenschaftlich evident publiziert wurde; Anm.) deshalb erstmals auch verzichtet. Es seien doch zu große Unsicherheiten ob der enormen Bandbreite (1 % bis 50 % der Arten ...) wissenschaftlicher Befunde von Zusammenhängen mit Klimaveränderungen zu verzeichnen, ist dort zu lesen. Allfällige Aussterberaten, die im 20. Jhd. erhoben wurden, sind so gut wie ausschließlich auf direkte menschliche Einwirkung zurückzuführen. Freilich, in den zusammenfassen sollenden "Handouts für die Politik" des IPCC kommt das nicht mehr vor. Wie so manches andere auch nicht, das auf die geringe wissenschaftliche Evidenz (von "settled" kann da keine Rede sein) der Klimaprognosen hinweisen könnte. Wo Risiken phantasievoll konstruiert werden, anstatt - wie behauptet - wissenschaftlich belegt sind.




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