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Dienstag, 31. Dezember 2019

Si tacuisses

Die Sache hat mehr Bedeutung, als mancher glauben würde. Erstmals hat einer der maßgeblichen Väter der Klimapanik, Michael Mann, in einem seit 2011 laufenden Verfahren vor einem kanadischen Höchstgericht - das er selbst angestrebt hatte - einen Prozeß verloren. In dem es darum ging, daß ihm der renommierte Klimaforscher Tim Ball in einem Interview vorgeworfen hatte, daß Mann die Daten, die zu seiner berühmten "Hockey-Stick-Kurve" geführt haben, und die die sprunghafte Temperatursteigerung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beweisen sollte, willkürlich manipuliert hatte. 

Ball bezog sich unter anderem auf nicht mehr und nicht weniger als die im sogenannten "Klimagate" zutage getretenen Tatsache, daß britische Klimaforscher in Zusammenarbeit mit offiziellen meteorologischen Instituten Daten "angepaßt" hatten, die nicht genehm waren, sodaß die These vom menschengemachten Klimawandel statt widerlegt nun bestätigt wurde. 

Mann hatte daraufhin Ball verklagt. Und wie man hört, verklagt Mann generell gerne und schnell.

Immer wieder wurde der Prozeß verschleppt, jetzt aber kam er zu einem Ende. Und er endete mit einer totalen Niederlage von Mann. Denn der Kläger hatte sich geweigert, der vom Gericht geforderten Offenlegung der Daten wie der Methoden, durch die Mann zu seinem so folgenschweren Schluß gekommen war, Folge zu leisten. Was schon unter Wissenschaftlern mehr als unüblich ist, denn dort sind diese Schritte eine Selbstverständlichkeit, will man eine These beweisen, die man aufgestellt hat.

Der Podcast von KenFM vermutet nun, daß es für Mann billiger war, die Millionen Dollar Gerichtskosten zu tragen, als einen Strafprozeß vor amerikanischen Bundesgerichten zu riskieren. Denn was Mann gemacht hat, könnte nicht mehr oder weniger gewesen sein als ... Betrug.







Samstag, 25. Mai 2019

Man will nicht glauben, daß man getäuscht wurde

Was ist von einem Mann wie Michael Mann zu halten, der überall behauptet, er sei Nobelpreisträger, nur weil er einer von tausenden Wissenschaftlern war, die dem IPCC zuarbeiteten, der vor rund zehn Jahren den Friedensnobelpreis erhalten hat? Das wäre so, als würde nun jeder EU-Bürger von sich behaupten, er sei Nobelpreisträger, weil auch die EU diesen Preis erhalten hat.

Die gesamte Klimawissenschaft muß bei Null starten. Und sie hat die Chance dazu. Denn selbst zwanzig Jahre intensivster Meinungsmache und Panikagitation durch Katastrophenandrohungen sämtlicher Großmedien der Welt haben es nicht geschafft, daß die Weltbevölkerung den Klimawandel als ihre größte Sorge geschluckt hat. (Diese "Sorge" rangiert irgendwo um Platz 20.) Die Bevölkerung hätte also die größte Bereitschaft, endlich von diesem Geschwätz befreit zu werden.

In dem sich die Wissenschaft in eine Behauptung verbissen hat, die von keinem ernsthaften wissenschaftlichen Resultat gestützt wird. Und auf die eine gigantische Lügen- und PR-Industrie aufgebaut ist. Mark Steyn stellt in diesem überaus eloquenten, amüsanten Vortrag die Behauptung auf, daß der "Hockeystick" von Michael Mann, der nachgewiesenermaßen ein unseriöser Wissenschaftsbetrug war (bzw. ist), der Grund für die Korrumpierung einer ganzen Wissenschaft, ja der Wissenschaft selbst ist. Auch dafür, daß sich die Klimapaniker so verbissen und mit immer weiter gesteigerter Wut, immer weiter gesteigerten unwissenschaftlichen Panikmeldungen auf ihre Grundbehauptung stützen, um sie zu "beweisen", was vor allem heißt, den Glauben daran in der Öffentlichkeit aufrecht zu halten.

Was lange schon auch davor nicht zurückschreckt, selbst anerkannteste Wissenschaftler und Universitäten zu verleumden und als "Klimaleugner" oder sogar "Klimaleugner-Extremisten" zu desavouieren.

Zu viel Reputation, zu viele Karrieren, zu viel Identitätssubstanz und zu viele Gehälter hängen mittlerweile an der vom Hockeystick begründeten Falschbehauptung einer sich dramatisch in jüngster Zeit zuspitzenden Erderwärmung. Schon ein kleiner Blick über die letzten Jahrzehnte hätte geholfen zu sehen, daß nichts daran ungewöhnlich ist, und daß die Vergangenheit der letzten Jahrhunderte beweist, daß sich alles in gewohnten Bahnen bewegt. Dabei wären längst viele froh, allen voran das IPCC, wenn sie diesen einen Klimabericht, der sich auf diese Graphik stützte, rückgängig machen könnten. 

Der fortan alle so massiv an eine wissenschaftlich desaströse Behauptung gebunden hat. Mann hat damit die gesamte Klimaforschung lächerlich gemacht. Und jeder seriöse Wissenschaftler wäre froh, wenn er diesen Ausrutscher einfach vergessen könnte. Aber so hat er Behauptung um Behauptung nach sich gezogen, um das einmal gemachte Falsche doch noch posthoc zu rechtfertigen. Wie der Fall "Climategate" zeigte, sind ganze Wissenschaftsinstitute sogar damit befaßt, Daten zu fälschen, um in der Öffentlichkeit dieses Bild herzustellen.

Milliarden, ja Billionen an Kosten sind auf eine simple psychologische Mechanik, zurückzuführen. Steyn zitiert dabei Mark Twain: "Es ist leicht Menschen zu täuschen, aber es ist fast unmöglich sie dann davon zu überzeugen, daß sie getäuscht worden sind."

Wie es dazu kommen konnte? Steyn sagt es offen: Auch er hat zu jenen gehört, die diese Behauptungen, als sie aufgetaucht waren, zwar erschreckt ernstgenommen, aber kurz darauf nach erster genauerer Betrachtung als völlig unhaltbar verworfen hatten. Was so weit ging, daß er wie so viele andere sich nicht hätte vorstellen können, daß derartig unhaltbare Behauptungen eine dermaßen steile Karriere machen könnten. 

Auch deshalb hat er jüngst ein Buch ("Climate Facts") herausgegeben, an dem eine ganze Riege hervorragender Forscher mitgearbeitet haben, in dem gezeigt wird, daß die Klimapanik von den Tatsachen widerlegt wird.






Nachtrag: Die Sache geht weiter. Nun sind im Zusammenhang mit einem Prozeß in den USA Schreiben an die Öffentlichkeit gelangt, die einen Eindruck vom Vorgehen liefern, mit dem die unseriöse Vorgangsweise, mit der der "Hockey-Stick" geboren wurde, gedeckt werden soll.




*060319*

Samstag, 29. April 2017

Im Kaleidoskop des Gewußten und der Lüge

Diese Anhörung fand erst im März diesen Jahres im US-Konreß statt. Denn der amerikanische Kongreß scheint immerhin seriös genug zu sein, genau zu wissen, was nun los ist, mti der Klimawissenschaft und dem Stand des Wissens. Also findens ich auch renommierteste Forscher auf der Bank derjenigen, deren Ansichten gehört und kaleidoskopartig aufgeführt werden. Darunter Michael Mann, John Christie und Judith Curry. 

Denn natürlich hat der Kongreß Recht wenn er sagt, daß man genau wissen muß, was die Wissenschaft sagt, denn WENN eine Klimakatastrophe vor der Tür steht (ob menschengemacht oder nicht) betrifft es unmittelbar die Politik weil die Menschen in den USA. Die Befragung ist hoch interessant, auch wenn das Video zweieinhalb Stunden dauert. Denn hier rollen sich sowohl diew wirklichen Wissensstände zum Thema aus, als sich auch Charakterbilder ergeben und Motive deutlich werden. Zu beidem möge sich der Leser selbst ein Bild machen. Übrigens: Michael Mann, der Erfinder des absurden "Hockey-Sticks" (er ist derzeit außerdem mit mehreren Verleumdungsklagen gegen ihn befaßt) log sogar vor diesem Ausschuß des Weißen Hauses.

Besonders soll das Augenmerkt des Lesers auf die Ausagen von John Christie gelenkt werdne, der in gewohnt beeindruckender Ruhe und Sachlichkeit zeigt, daß die Computermodelle nicht in der Lage sind, Wirklichkeit abzubilden. Die empirischen, beobachtbaren Gegebenheiten sprechen eineganz andere Sprache, erfüllen nicht den Vorhersagen. Etwa fehlt ein tropischer Hotspot, wie ihn die Klimamodelle aber vorhersagen und benötigen. Die Satellitendaten können einen solchen nicht finden oder bestätigen. Fazit: Wir wissen einfach nicht, was das Klima steuert, und man sollte Mittel und Energie darauf verwenden, die Grundlagenforschung zu stärken. Wir wissen einfach deutlich zu wenig!

Es offenbart sich in dieser Auseinandersetzung vor laufenden Kameras aber, wie sehr die derzeit dominierende "Klimaforschung" politisch beeinflußt ist, das geht hier eindeutig hervor. Und der Kongreß scheint immerhin motiviert, das zu ändern, was man nicht genug begrüßen könnte.

In dieser Anhörung geht es ja vor allem einmal um Gelder und deren Verwendung, mit der Hauptfrage, ob Forschungsgelder gekürzt werden sollen. Curry: "We are far from understanding the fundamentals of climate." Selbst sie meint freilich, daß nicht generell gekürzt werden sollte, aber sie meint, daß es höchste Zeit wäre, in fundamentale Forschung zu investieren, damit wir überhaupt einmal begreifen, was das Klima ist. Oder, wie ihr Kollege (im Gegensatz zu Michael Mann) ergänzt: Man kann nicht sagen, daß wir etwas verstehen, wenn wir nicht in der Lage sind, Wirklichkeit nachzubilden! Und das kann die Klimawissenschaft derzeit noch überhaupt nicht.

Verweis: Auf EIKE findet sich eine ins Deutsche übertragene Stellungnahme von Judith Curry zu dieser Anhörung.








*050417*