Die verantwortungslose, in ihrem Umfang der Selbstischheit dämonische Weltpolitik Trumps (in einem Atemzug mit Israel genannt), hat mit dem Hauptenergieträger der Weltwirtschaft, fossile Treibstoffe (Öl, Gas, Kohle) spekuliert. Sie hat das wie bei solchen Spekulationen üblich mit dem Bedürfen getan, das es bösartig ausgenützt hat, um eigene Vorteile (Preise) zu generieren.
Man kann das nur genau so WUCHER nennen, wie man es früher immer getan und verboten, d. h. als ins Meer der Todsünde gebettet gesehen hat.
Und NUR INSOFERN ist das, was wir KAPITALISMUS nennen, zu untersagen, zu bekämpfen, anzuklagen. Als wir damit Vorgänge menschlicher Bösartigkeit und Sittenlosigkeit meinen, die das Ausnützen der Schwäche - und Bedürftigkeit, Bedarf IST Schwäche - um unbotmäßige eigene Vorteile zu erzielen, als Zustand sehen, der auch durch obrigkeitliches Eingreifen unterbunden werden MUSZ. Weil er die Kultur schädigt.
Wucher spekuliert mit dem Bedürfen des anderen, und ist damit ein ekltanter Verstoß gegen die Liebe, also eine schwere Sünde vor Gott. Das Gebot der Liebe würde ja vorschreiben, GERADE DEM AM MEISTEN BEDÜRFENDEN AM MEISTEN ENTGEGENZUKOMMEN.
Und weil niemals Gutes aus Bösem erwachsen kann, wird sich dies sitten- und schamlose Politik auch ganz schlecht auswirken. Zuerst meist sogar beim Täter, dessen Absichten "durcheinander geschüttelt" (diabolos = der Durcheinanderbringer, der Verwirrer) und dessen Absichten sich ins Gegenteil wenden. Dann aber auch dank dem Wesen des Seins zum Vorteil dessen, der zuerst ganz gewiß das Opfer der schlechten Absichten war.
Denn es GIBT letztlich nur SEIN, also GUTES, das Schlechte und Böse ist nur dessen Deformation, und kann höchstens kurz- und mittelfristig eine Absicht erreichen, ehe es sich gegen diese Absicht wendet.
Aber dieses Gute, das irgendwann auch aus dem Bösen erwächst, hat den Charakter des ÜBERRASCHENDEN, Unvorhersehbaren, manchmal sogar (buchstäblich) WUNDERVOLLEN.
Nun, eines dieser Dinge, die unter diese Logik des Seins fallen (also unumstößlichen Folgeketten unterliegen) ist der Unsinn der Panik, die nach Jahrzehnten von böser Absicht vorbereitet, und nach weiteren Jahrzehnten, in denen sich dann diese böse Absicht zur vollen Größe entwickelt hat, zu einer Scheingewißheit gestaltet hat, die in ihrer Vollgestalt der Welt ganz schweren Schaden zugefügt hat.
So schwer, daß die Kultur des Abendlandes dadurch zum Zusammenbruch getrieben wurde. Weil ihrer materiellen Gestalt das fehlt, was Kultur wesensnotwendig trägt und materiell vorantreibt, und das ist ENERGIE.
Kulturentwicklung im besten Sinn ist nur dann MÖGLICH, wenn und weil es den Menschen gelingt, die Effizienz eingesetzter Energie zu steigern. Was wiederum nichts anderes heißt als daß aus ein und demselben eingesetzten Stoff immer mehr Entfaltungsvorgänge befeuert werden.
Was ist aber der Träger von Energie in der Schöpfung? Richtig. Kohlenstoff. Der in gebundener Form zur Verfügung steht, um durch Transformationsprozesse den Spielraum menschlicher Lebensvorgänge ausbaubar zu machen. Kohlenstoffprodukte sind also die Grundlage der Entfaltung der rituellen Qualität aller Vorgänge, und die Steigerung der Verwendungseffizienz liefert die Energie dafür.
So verwandelt der Mensch - und letztlich NUR der Mensch! - die bloße Materialität der Welt in ein Theater der Schönheit, deren Wesen wiederum ist, vom Zwang simpler Nutzenrechnungen* befreit zu werden.
Hinweis: Wenn wir hier so reden, dann dürfen wir mit vollstem Ton darauf verweisen, daß wir dies unter Berufung auf zahllose kirchliche Dokumente und theologische wie philosophise Erkenntnispapiere tun, die GENAU DAS sagen weil als Fazit der Weltlogik erkennen. Als den innersten Saft des Weltgetriebes identifizieren. Zu dem unsere Zeit in so eklatantem Widerstand steht, daß man nur davon sprechen kann, daß sich diese Zeit IM SCHEIN so dramatisch verirrt hat, daß sie nur noch SINNLOS herumtappt. Wieder: Weil es im Falschen kein Richtiges geben KANN. Weil ein Eisenbahnzug nach Santa Fe nicht nach New York bringt, nur weil ein Schaffner einem Waggon dieses Hinweisschild aufsteckt und Stadtpläne von Brooklyn auslegt.
So wenig das die individuelle Heiligung einzelner Zugpassagiere nicht verhindert. Sie kommen halt nur nie nach New York, auch wenn sie das wollten, ja, ihre Heiligkeit (also die höchste Lebensgeglücktheit) kann im Leid wachsen oder daraus hervorsprießen, das dem Umstand erwächst, daß sie einen alles entscheidenden Termin in der Wall Street 41 nicht wahrnehmen. Weil sie zwar in den "richtigen Waggon" eingestiegen sind, der Zug aber in eine ganz andere Richtung fuhr. Ja, sie müssen nicht einmal etwas falsch gemacht (etwa die Gesamtrichtung, den telos, den logis, den Sinn des Zuges überprüft) haben, etwa weil sie dem Rat einer Autorität gefolgt sind. Und es NICHT zum Wesen eines Menschen gehört, seine Autoritäten zu überprüfen!
Umgekehrt, kann niemals aus einem IN SICH SCHLECHTEN (falschen) TUN DAS GUT SELBST ERWACHSEN. Den falschen Waggon zu besetzen und zu erwarten, daß er zum richtigen Ziel führt oder von einem Passagier geführt werden kann, ist nicht nur absurd, sondern u. U. schuldhaft und böse.
DARIN, im "Erfolg", liegt also nicht das Gelingen oder Nicht-Gelingen des immer individuellen Lebenssinns verborgen, ja nahezu das Gegenteil ist wahr. Und weltlicher Erfolg hat mit dem Gelingen des Lebens nicht das geringste zu tun, ist als "Wert" eine völlig andere Kategorie.
Nunmehr wagen wir also den Schritt, die eigentliche Aussage dieser Propeudeutika, die die bisherigen Worte waren, zu formulieren.
(Morgen in Teil 2)