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Anmerkungen zu Vernünftigkeit der Verschwörungen

Anmerkung* - Dieser Begriff wird hier so verwendet, daß unter "Kapitalismus" NICHT das verstanden wird, was sich "freier Markt" nennt. Denn einen solchen braucht eine Gesellschaft, die aus freien Menschen besteht. Bei gleichzeitiger starker Staats- bzw. Fürstenmacht, die verhindern muß, daß ein solcher Markt eben in einen kapitalistichen umkippt. Was recht leicht pasieren kann. Kapitalismujs meint hier einen liberalen Markt, einen liberalen Staat, der vom Mythos einer angeblich zugunsten eines Gemeinwohls sich selbst regulierenden völligen Regellosigkeit im Treiben der Marktteilnehmer ausgeht. 

Und aus naheliegenden Gründen neue Gesetze in den Markt einführt: Die Macht des Stärkeren, die Macht des Skrupelloseren, die Macht des Egoistischeren sind dann die marktbestimmenden Regeln. Und niemand darf dem Einhalt gebieten. Markt ist dann der Ort des Kampfes aller gegen alle, und der Staat ist dann nur noch dazu gut, um die Fehler dieses Systems auszugleichen. Allen voran die Fürsorge um die, die diesen Mechanismen zum Opfer fallen (und das werden immer mehr, denn der Kampf aller gegen alle führt ohnweigerlich zu einer immer kleineren, konzentrierteren Herrschaftsschichte) - woran sich dann natürlich "großzügig" die Profiteure beteiligen - und vor allem aber zur Rettung des Großkapitals, das "systemrelevant" wird, und deshalb wiederum auf Kosten der Allgemeinheit gerettet werden mu. 

Das sind keine Ausnahmen! Die Geschichte zeigt sogar, daß es regelmäßig wiederkehrende Ereignisse sind. Weshalb die sinnfälligste Definiton von Kapitalismus nach wie vor bleibt: "Capitalism is state sponsored Usury". Kapitalismus ist staatsgeförerter Wucher.

Wucher? Ja. Weil diese "Markt-"Lösung des Kampfes aller gegen alle eine unweigerliche Wirkkraft aufsteigen läßt, und das ist der Grundsatz "catch as catch can", das heißt, daß Preise sich aus der Ausnützung der Notlage (=Bedarf) des anderen ergeben. Was groteskerweise durch den sogenannten "Kosumentenschutz" beantwortet wurde, eine Erfindung des "sozialen Liberalismus", der sich in "sozialen Parteien" ausbildet. Denn der Sozialismus braucht in Wahrheit die Arbeits- und Arbeitsteiligkeitsprinzipien des Kapitalismus: Großindustrie - brutale Ausbeutung des Menschen durch Funktionalismus - und Sozialismus sind Geschwister. 

Der sogenannte Konsumentenschutz beantwortet die Brutalität der Anbieter mit einer ebensolchen unsolidarischen, aus allem Sozialen entpflichtenden Brutalität der Kunden. Der WIEDER die kleinen, mittelständischen Betriebe zuerst zujm Opfer fallen. Denn die Großen - die deshalb an scharfem Konsumentenschutz interessiert sind, ja ihn oft sogar selbst vorantreiben! - können sich den Kampf dagegen leisten. Die Kleinen nicht. 

Anmerkung** - Der Ursprung der Klimapanik der Gegenwart ist Anfang der 1980er Jahre zu suchen. Als die Atomindustrie begann, ihre Konkurrenz - fossile Brennstoffe, Kohle, Öl - zu bekämpfen, indem sie diese mit "Wissenschaft" attackierte, und allmählich zu "bösen" Mitteln umbildete. Die die Gesellschaften zu meidne hätten, weil sei sich damit so schwer schädigten,daß das Überleben des gesamten Planeten gefährdet sei. Das traf sich vorzüglich mit den politischen Interessen der neokonservativen Margaret Thatcher sowie Ronald Reagan, also im gesamten angloamerikanischen Raum. (Der sich zu jener Zeit auch den gesamten asiatischen Raum aufbereitete, industrialisierte, und damit als "Markt" schuf.) Denn auf diese Weise konnte man die Substanz der Bevölkerung ausdünnen, indem man die Arbeiterschaft auflöste. Das trifft sich mit dem Hauptsatz, den wir oben herauszuarbeiten versucht haben: ERST TOTALE ZERSTÖRUNG - DANN DER VÖLLIGE  NEUAUFBAU. Unter Bedingungen, die man nun aber beherrscht.

Anmerkung*** - Ich habe es hier bereits mehrmals ausgebreitet: Seit Jahrzehnten gibt es neue Formen von Philosophie in der Gestalt von "Philosophen". Die zu Helden des Marketing stilisiert werden, und alle Merkmale des Starwesens in sich tragen. Allem voran müssen sie dazu "Frauenlieblinge" sein. Denn eine der Grundvoraussetzungen des Marketing ist die Möglichkeit, die Frau zu treffen. Denn sie ist es, die in allen sozialen Gefügen die reale Macht haben. Wer die Frau "emanzipiert", also aus allen sozialen Gefügen herausbricht und "selbständig" macht, der hat eine Gesellschaft in der Hand. Und das Marketing kann sich dann bei den Frauen austoben. In diesem Fall: Deren "Weltanschauungen" prägen. Zugleich werden alle Produkte, alles, womit sich also "Geld verdienen" läßt, was wiederum heißt: Alles womit der Markt beherrschbar wird, mit Weltanschauungen verbunden. 

Wer heute einen Liter Milch kauft, kauft keinen Liter Milch, sondern rettet die Welt (oder nicht) wenn er sich für diese oder jene Milch entscheidet. Alles "wissenschaftlich bewiesen." Jenes Paradigma, mit dem man die übrigen Autoritäten - die Kirche! - ausgeschaltet hat.