Dieses Blog durchsuchen

Mittwoch, 22. Juli 2020

Ein markanter Dialog

Geht der VdZ sehr fehl in der Annahme, daß sich so mancher Deutschbürger wünschen würde, seine Polizei würde ähnlich markant auftreten wie dieser Polizist in einem Grätzel, das als Klein-Türkei in Wien bekannt ist. Und nicht wenigen Tschetschenen Bleibe bietet. Die (wie so manche anderen Migranten) ab und an in wilden Auseinandersetzungen und Massenschlägereien ihr Mütchen kühlen.

Gewiß nicht fehl in der Annahme geht der VdZ freilich, wenn er meint, daß die Reaktion der Polizeiobersten in unseren Ländern gleich sind und sein würden: Sämtliche in diese von einem Handybesitzer vom ersten Stock aus gefilmte Szene involvierte Beamte wurden suspendiert.

Vorerst das Skript dieses Dialogs. Der durch Anklicken des Links auf Twitter zu sehen ist. 

Was seltsamerweise darin aber nicht aufscheint ist am Filmchen zu hören: "Mochts an Schuach!" Ein entzückender Wiener Ausdruck, ähnlich dem berühmten "Schleichts Eich!", als mehr oder weniger höfliche, sicher aber eloquente, situationsgerechte und nachdrückliche Aufforderung, sich vom Acker zu machen. Und somit den Ort zu dominieren, an dem man selbst steht. 

Wer wollte nicht eine Polizei, die ihren Dienst nicht nur als Gesetzesstarre sieht, sondern auch und vor allem als Schutz der "Eigenen". Dem sie sich zugehörig begreift. Alle Gesetze entstammen einem Rechtsgefühl, das in einem Volk und an einem bestimmten Ort besteht. Mit dem sich die Polizei vor aller Gesetzestreue identifizieren sollte. Dann ist sie es wirklich, der "Freund und Helfer".

Dann wird auch und vor allem das Sicherheitsbedürfnis eines Volkes befriedigt. Das mit seinen Steuergeldern immerhin den Exekutivbereich, dritte Säule des demokratischen Staates, finanziert.

"Des is mei Land!" Dem gehöre ich zu. Das vertrete ich hier. Und deshalb weiß ich auch besser wie jeder, der diesem Volk nicht entstammt, wie seine wirkliche Rechtscharakteristik aussieht, und wie ich zu verfahren habe. Auch ohne geschriebenen Gesetzestext weiß ich deshalb, was HIER Recht und was Unrecht ist. 

Dieses Volk, freilich beherrscht von einer Elite, die etwas anderes will als das Volk selbst, verleiht deshalb diesem Ordnungshüter einen Orden samt Gutschein für eine Etrige mit Buckel. Er schützt tatsächlich die Bürger seines Landes.

Eine Verbundenheit, die die ÖVP, der Sebastian Kurz vorsteht, gezielt ausgeräumt hat, sobald sie an die Macht gekommen war. Durch ihre "Polizeireform"zu Anfang der 2000er Jahre. Die aus einer immer (!) regionalen, immer verwurzelten Gendarmerie und der - lokalen, regionalen - Stadtpolizei durch Zusammenlegung (heutige Trottel nennen schon notorisch Zerstörung "Reform") eine abstrakte, zentralistische Bundes- und Rechtsbehörde gemacht hat. 

Ein weiteres Verbrechen der Politik auf ihrem Weg, dieses Volk, diesen Staat ins Verderben und die Hölle zu reißen. Und eine typische Vorgangsweise einer Staatszentrale, die "ihre Völker" dominieren, nicht "regieren" will. 


 *200720*