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Einschübe und Anmerkungen zu Die klarsten Argumente (1-2)

Anmerkung zu Teil 1

QR OnePeterFive
OnePeterFive berichtet
von einer ersten Erhebung von Daten, wie sich Traditionis Custodes auf die Praxis der Alten Messe ausgewirkt hat. Und wie hier schon gesagt, es wird sich aufs erste kaum etwas ändern: Wer bisher die Alte Messe unterdrückt hat wird es weiterhin tun, wer nicht - der nicht. In weltweit 212 Diözesen (soweit liegen Daten vor) wird die Messe in 16 unterdrückt, in 17 beschränkt, und im Rest bleibt alles wie es war und die Alte Messe ist weder verschwunden noch eingeschränkt. Wie gesagt, sie hat sogar Unterstützung gefunden, und zwar sogar von einigen bislang liberalen Bischöfen, die sich nie für, sondern immer gegen die Alte Messe ausgesprochen hatten.

Einschub zu Teil 1

Dieses "Judentum" (wir wiederholen uns, aber diese Erkenntnis ist nach wie vor weithin unbekannt) ist aber nicht identisch mit dem prae- oder zur Zeit Jesu christlich gewordenen Judentum. Das zeigt sich auch ganz real im Verschwinden des Tempelkults als Entsühnungskult. Und in dem Moment, wo eine Religion ihre Versöhnung mit Gott verliert, hört sie auf, eine Religion zu sein.

Dieses "Judentum" war aber nichts sonst mehr als die Versammlung der Feinde des Christentums. Es sieht sich auch selbst so, man lese den Talmud, ihr hauptsächlichstes Lehrwerk. Und das hat auch die Kirche immer so gesehen.

Nicht nur das. Seine Identität wurde auf seltsame und rassistische Weise ins "Blut" verlegt. Aber auch da nur in das der Frau. Was sonst wäre geblieben? Als Gegenstellung gegen Jesus Christus gebildet, war ja das übrige "Judentum" zum Christentum geworden. Der Name war also "zu vergeben". 

Unter diesem hat es sich auch aus faktischen Gründen zum Judentum definiert. Und dieses "neue" Judentum war es dann, das in die Diaspora geschickt, das als Reaktion der Römer auf den unstillbaren weil wesenhaften revolutionären Geist im "Judentum" vertrieben wurde. In der Welt war es nun aber Minderheit sämtlicher (bekanntlich immer aus Religion hervorgegangener) Kulturen und Völker.

Das waren zuerst einmal die Völker des Mittelmeerraumes, Afrikas (Äthiopien und der Norden bis nach Spanien), das waren vor allem die Völker und Stämme des arabisch-persischen Raumes. Der schließlich über den Kaukasus hinausgreift. Was zur Bekehrung der Chasaren führte. Diesem Turk-Steppenvolk, dessen Reich (das vom Kaukasus bis zum Ural reichte, also den gesamten nördlichen Bereich des Schwarzen Meeres umfaßt hat). Und dessen Völker und Stämme sich nach der Zerstörung als Reich (im späten 9. Jahrhundert) von der Baltischen See bis zum Schwarzen Meer ausbreitete, also die späteren "Schtetl-Juden" genauso umfaßt hat, wie Stämme, die mit den Ungarn im Jahr 900 ins Karpatenbecken zogen. 

Aus diesen Völkern (Persien - Wüstenraum/Beduinentum) erwuchs nach dem Rückzug der Byzantiner aber auch der Islam. Der in seiner Verquickung von Politik/Kultur/Religion zum pragmatischen Ordnungsprinzip wurde, dessen sich die allmählich entstandene neue Macht (in Stämmen aus Südpersien) bediente. (Machen wir noch einen kurzen Schlenker: Es war also seit tausenden Jahren Persien eurasische Schlüsselmacht - als Barriere der asiatischen Turk-Steppen-Völker - und Gegenspieler des Abendlandes, dessen natürliche Wurzeln ja im Dunkel der Jahrtausende verschwinden. Jones meint übrigens, daß das persische Schiitentum, dessen innere Unruhe aus dem logos-basierten Inkarnationsgedanken stammt, auch der Schlüssel zum Islam sein wird.)

In diesem Islam zeigen sich aber genuin-kulturelle Verbindungen zum Judentum. Und der VdZ ist deshalb der Meinung, daß die Juden auch dessen Entstehung als geistiger Strömung befeuert haben. Weil sich das Hauptanliegen deckt: Jesus Christus ist NICHT Gottes Sohn, ist NICHT Gott. "Es gibt nur einen Gott (keine Dreifaltigkeit), und der Messias (= der Mohamad = der Gesandte, ist kein Gott sondern) sein "Prophet." Prophet, nicht Gottes Sohn. Aber nicht nur hier haben die Juden auf eine bestehende christliche Kultur subversiv eingewirkt.