Wenn man Programme beschließt, die buchstäblich "Ersatzmigration" heißen, und man dann den Begriff "Ersatzmigration", sobald er im öffentlichen Diskurs auftaucht, als Verschwörungstheorie bezeichnet.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Montag, 7. Oktober 2019
Sonntag, 6. Oktober 2019
Wer welche Unternehmen übernimmt (3)
Teil 3) Phantasievolle Anmerkung
Eine Sonntag-Nachmittags-Geschichte
*Und wie gelingt das? Wie gelingt es, die Menschen selbst zu beherrschen? Wir erleben derzeit ein massives Anziehen des Drucks, der den Menschen ihr Denken aus der Hand schlägt und sie unter irrationale Knuten stellt - als unhinterfragbare Moral, in Klimapanik und political correctness (und der immer stärker aufgebauten Keule des "Anti-Semitismus") hat man Denksperren eingezogen, die die Menschen zu wehr- und hilflosen Schafen machen, die nur noch folgen.
Dieser
Druck ist im letzten halben Jahr enorm gewachsen, und er macht nicht
einmal einen Hehl daraus, was er bewirken soll: Das Aushebeln der
Staatsmacht durch "übergeordnete Notwendigkeiten", die er selber gar
nicht mehr beurteilen kann. Nur das war und ist das Ziel aller dieser
Verstörungen, die man angerichtet hat, zu denen auch die Flüchtlings-
beziehungsweise Migrationsverstörung gehört. Die ein ähnliches Verhalten bei den
Bürgern bewirkt hat: Nicht mehr ihrer Vernunft zu gehorchen, sondern von
nichtstaatlichen Stellen ausgehende Verhaltens- und vor allem
Weltanschauungsdiktate.
Wenn wir aber schon so tief in den Sumpf der Verschwörungstheorien eingedrungen sind, dann suhlen wir uns einmal richtig drin. Und ziehen zum Abschluß dieser phantasievollen Reise der Indizien einen abrundenden Bogen zum Fall Epstein. Ging es da um das Aufdecken von Untaten? Ach was, nicht im geringsten, und niemandem. Wie im Fall Weinstein ist auch der Fall Epstein moralisch keineswegs eine "gemähte Wiese", wie aufgeputschte, irrationale Moral-Empörung weismachen will.
Vielmehr fällt auf, daß nach dem Fall Weinstein nun ein nächster Fall, der Fall Epstein aufgetreten ist. Aber nicht, weil alles nun sauber werden will, sondern es waren Warnungen für gewisse Netzwerke, deren Sicherungstaue man etwas anzuziehen für nötig erachtet hat: Seht her, wir haben euch alle in der Hand, wir können euch jederzeit fertig machen, wenn ihr nicht mitzieht. Weinstein wie Epstein hat man als Statuierung eines Exempels deshalb fallen gelassen um zu zeigen, was dem blüht, der meint, das Netz nicht zu benötigen.
Daß nun auch Prinz Andrew immer mehr in öffentlichen Beschuß kommt, der nachweislich eng mit Epstein befreundet war (und was das heißen kann, wollen wir der Phantasie des Lesers anheimstellen), widerspricht der These nicht nur nicht, sondern bestätigt sie sogar. Denn das britische Königshaus spielt in diesem weltweiten Netzwerk, folgt man etwa Carroll Quigleys Enthüllungsbüchern, einem, ja DIE entscheidende Rolle. Es hat nun ebenfalls einen Schuß vor den Bug bekommen. Fast könnte man daraus schließen, daß im Netzwerk der Macht ein Machtkampf tobt, oder vielleicht ein Generationenwechsel stattfindet. Wo eine neue Gruppe definitiv die Oberhand über alte Dominanzen gewinnen möchte.
Oder ein Teil davon nicht einverstanden damit ist, daß das britische Königshaus über ein wahres Bombardement von PR in den Medien weltweit so präsent ist, daß man fast meinen könnte, hier würde ein "Königshaus der Welt" aufgebaut. Es vergeht wirklich kein Tag, an dem nicht lächerliche Meldungen wie diese, diese oder diese in den Schlagzeilen sind, in denen uns von der neuesten Laufmasche der Herzogin (sic! gibt es nämlich gar nicht: HerzogIN) Kate berichtet wird. Gegen den Doppelzangen-PR-Angriff aus dem britischen Königshaus (Harry und Meghan, Kate und ... wie heißt der Thronfolger gleich noch mal?) hat sogar Hollywood (in sehr ähnlicher Funktion, übrigens) seine Mühe, nachzukommen.
Na klar, wilde Räuberpistolen, die hier aufgerollt werden. Aber wenn sie nicht stimmen, sind sie zumindest so gut erfunden (und das heißt: Durch Realitäten so gut gedeckt), daß sie Stoff für einen spannenden Roman ergäben. (Und spannend kann etwas nur sein, wenn es Identifikation liefert, also - mit Realität zu tun hat.) Und das sollte uns an dieser Stelle gewisse Zufriedenheit mit der heutigen Sonntagsgeschichte entlocken?
Wenn wir aber schon so tief in den Sumpf der Verschwörungstheorien eingedrungen sind, dann suhlen wir uns einmal richtig drin. Und ziehen zum Abschluß dieser phantasievollen Reise der Indizien einen abrundenden Bogen zum Fall Epstein. Ging es da um das Aufdecken von Untaten? Ach was, nicht im geringsten, und niemandem. Wie im Fall Weinstein ist auch der Fall Epstein moralisch keineswegs eine "gemähte Wiese", wie aufgeputschte, irrationale Moral-Empörung weismachen will.
Vielmehr fällt auf, daß nach dem Fall Weinstein nun ein nächster Fall, der Fall Epstein aufgetreten ist. Aber nicht, weil alles nun sauber werden will, sondern es waren Warnungen für gewisse Netzwerke, deren Sicherungstaue man etwas anzuziehen für nötig erachtet hat: Seht her, wir haben euch alle in der Hand, wir können euch jederzeit fertig machen, wenn ihr nicht mitzieht. Weinstein wie Epstein hat man als Statuierung eines Exempels deshalb fallen gelassen um zu zeigen, was dem blüht, der meint, das Netz nicht zu benötigen.
Daß nun auch Prinz Andrew immer mehr in öffentlichen Beschuß kommt, der nachweislich eng mit Epstein befreundet war (und was das heißen kann, wollen wir der Phantasie des Lesers anheimstellen), widerspricht der These nicht nur nicht, sondern bestätigt sie sogar. Denn das britische Königshaus spielt in diesem weltweiten Netzwerk, folgt man etwa Carroll Quigleys Enthüllungsbüchern, einem, ja DIE entscheidende Rolle. Es hat nun ebenfalls einen Schuß vor den Bug bekommen. Fast könnte man daraus schließen, daß im Netzwerk der Macht ein Machtkampf tobt, oder vielleicht ein Generationenwechsel stattfindet. Wo eine neue Gruppe definitiv die Oberhand über alte Dominanzen gewinnen möchte.
Oder ein Teil davon nicht einverstanden damit ist, daß das britische Königshaus über ein wahres Bombardement von PR in den Medien weltweit so präsent ist, daß man fast meinen könnte, hier würde ein "Königshaus der Welt" aufgebaut. Es vergeht wirklich kein Tag, an dem nicht lächerliche Meldungen wie diese, diese oder diese in den Schlagzeilen sind, in denen uns von der neuesten Laufmasche der Herzogin (sic! gibt es nämlich gar nicht: HerzogIN) Kate berichtet wird. Gegen den Doppelzangen-PR-Angriff aus dem britischen Königshaus (Harry und Meghan, Kate und ... wie heißt der Thronfolger gleich noch mal?) hat sogar Hollywood (in sehr ähnlicher Funktion, übrigens) seine Mühe, nachzukommen.
Na klar, wilde Räuberpistolen, die hier aufgerollt werden. Aber wenn sie nicht stimmen, sind sie zumindest so gut erfunden (und das heißt: Durch Realitäten so gut gedeckt), daß sie Stoff für einen spannenden Roman ergäben. (Und spannend kann etwas nur sein, wenn es Identifikation liefert, also - mit Realität zu tun hat.) Und das sollte uns an dieser Stelle gewisse Zufriedenheit mit der heutigen Sonntagsgeschichte entlocken?
*230819*
Ein Weckruf für Linke (2)
Teil 2)
Auch
die immensen Umweltzerstörungen durch Alternativenergien werden
thematisiert. Ganze Landschaften und Lebensräume werden ebenso ruiniert,
wie neue Gesundheitsbedrohungen entstehen - man denke alleine an die
Holzschnitzelheizungen und -fernheizwerke, die regelrechte
Feinstaubkanonen sind.
Es
ist eine Tatsache, daß die mit enorm viel Geld erfolgte Einführung von
Alternativenergien (Wind, Solar, Biomasse) den Verbrauch von fossilen
Brennstoffen nicht um ein Gramm verringert hat! Während der
Gesamtverbrauch an Energie gestiegen ist, müßte man dazusagen. Denn die
alternativen Energien haben die alten Energieformen nicht ersetzt, das
können sie auch gar nicht, sondern sind ZUSÄTZLICH eingeführt worden,
noch dazu mit extrem geringe(re)m Wirkungsgrad.
Der
ganze Ruf der Alternativenergien lebt somit nur davon, daß man einfach
die entscheidenden Bereiche seines Energie- und EnergieMEHRverbrauchs
ausblendet. Man verhält sich wie ein Kind, das die Augen zumacht, weil es
meint, damit unsichtbar zu werden. Denn meist wird nicht mehr als eine
Kosmetik betrieben, die den Energieverbrauch nicht mehr sichtbar macht,
sondern woanders hin verschiebt, wo man ihn halt nicht mehr sieht. In der ganzen Klimarettung geht es scheinbar nur noch um "das gute Gefühl, die Welt zu retten." Man denke an E-Autos, die in Summe sogar deutlich mehr CO2-Belastung bedeuten als herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotoren.
Eines
ist Moore, der nach wie vor die Welt retten will, nun klar: Mit diesen
Formen von Energie wird eine Welt- und Klimarettung ganz sicher nicht
stattfinden. Im Gegenteil, sie verschärfen sogar die CO2-Problematik,
haben aber darüber hinaus dramatische öko-soziale Nebenwirkungen. Sie
wirken auf eine weitere Verarmung der unteren Schichten hin, weil sie
Geld von unten (vom Verbraucher und seiner Lebensführung) nach oben (dem
Produzenten und die Politik) verteilen. Moore hat - als Linker trifft
ihn das besonders - entdeckt, daß hinter sämtlichen dieser wunderbaren,
die Welt retten sollenden Energielösungen nichts als genau dieselben
brutalen Kapitalinteressen stecken, wie bei den fossilen Energien.
Die Umweltbewegungen haben dabei eine denkbar schlechte Rolle gespielt. Denn sie haben die Lüge verbreiten geholfen, daß ihre "grüne Energie" die Welt retten könne. In Wirklichkeit haben sie den auf fossile Verbrennung basierenden Konzernen nur zu zusätzlichen Geschäftsfeldern verholfen. Al Gore hat es sogar in der Financial Times ganz offen ausgesprochen: Die Klimarettung ist das beste Geschäftsmodell der gesamten Wirtschaftsgeschichte.
Selbst die Aussage, daß wir mit der grünen Energie aufhören, von der Zukunft zu borgen, ist eine Lüge. In Wahrheit borgen wir sogar von unserer allernächsten Zukunft. Oder hat irgend jemand Al Gore schon einmal sagen gehört, daß wir aufhören müßten, an ein unbegrenztes Wirtschaftswachstum zu glauben? In Wahrheit war die Grünbewegung nämlich ein perfides Modell des Wachstums durch Weckung eines Zusatzbedarfs, der sonst gar nicht entstanden wäre.
Erneuerbare Energien sind mit einfachen Worten nichts als ein florierendes kapitalistisches Geschäftsmodell. "Der Film ist ein Weckruf für uns Linke," sagte Gibbs, langjähriger Partner von Moore, in einem Telephoninterview. "Er hat unsere Sichtweisen regelrecht zertrümmert, weil wir entdeckt haben, daß die Dinge, an die wir so fest geglaubt haben, gar nicht der Realität entsprechen. Zudem haben wir erkannt, daß uns nicht nur die Solarzellen und Windräder nicht retten werden, sondern daß sich hinter der gesamten Erneuerbaren-Industrie eine ganz dunkle Seite des Großkapitals versteckt. In mir ist die schreckliche Ahnung entstanden, daß alle diese Energie-Technologien nur eine sprudelnde Quelle für die Geldgier einiger sind."
Um an anderer 'Stelle zu sagen: "Alternativenergien sind ein gigantisches Profit-Center für Umweltbewegungen geworden, die in Wirklichkeit die Interessen des Großkapitals vertreten. Alle Produzenten von fossilen Energieformen lieben deshalb die Grünbewegungen, denn sie sind alles andere als eine Bedrohung für den Verbrauch fossiler Brennstoffe. Deshalb lieben alle Autohersteller das E-Auto." Denn die Rechnung ihrer weiteren Gewinnchancen zahlen die Steuerzahler und Konsumenten. Oft genug gerne und freiwillig.
Die Umweltbewegungen haben dabei eine denkbar schlechte Rolle gespielt. Denn sie haben die Lüge verbreiten geholfen, daß ihre "grüne Energie" die Welt retten könne. In Wirklichkeit haben sie den auf fossile Verbrennung basierenden Konzernen nur zu zusätzlichen Geschäftsfeldern verholfen. Al Gore hat es sogar in der Financial Times ganz offen ausgesprochen: Die Klimarettung ist das beste Geschäftsmodell der gesamten Wirtschaftsgeschichte.
Selbst die Aussage, daß wir mit der grünen Energie aufhören, von der Zukunft zu borgen, ist eine Lüge. In Wahrheit borgen wir sogar von unserer allernächsten Zukunft. Oder hat irgend jemand Al Gore schon einmal sagen gehört, daß wir aufhören müßten, an ein unbegrenztes Wirtschaftswachstum zu glauben? In Wahrheit war die Grünbewegung nämlich ein perfides Modell des Wachstums durch Weckung eines Zusatzbedarfs, der sonst gar nicht entstanden wäre.
Erneuerbare Energien sind mit einfachen Worten nichts als ein florierendes kapitalistisches Geschäftsmodell. "Der Film ist ein Weckruf für uns Linke," sagte Gibbs, langjähriger Partner von Moore, in einem Telephoninterview. "Er hat unsere Sichtweisen regelrecht zertrümmert, weil wir entdeckt haben, daß die Dinge, an die wir so fest geglaubt haben, gar nicht der Realität entsprechen. Zudem haben wir erkannt, daß uns nicht nur die Solarzellen und Windräder nicht retten werden, sondern daß sich hinter der gesamten Erneuerbaren-Industrie eine ganz dunkle Seite des Großkapitals versteckt. In mir ist die schreckliche Ahnung entstanden, daß alle diese Energie-Technologien nur eine sprudelnde Quelle für die Geldgier einiger sind."
Um an anderer 'Stelle zu sagen: "Alternativenergien sind ein gigantisches Profit-Center für Umweltbewegungen geworden, die in Wirklichkeit die Interessen des Großkapitals vertreten. Alle Produzenten von fossilen Energieformen lieben deshalb die Grünbewegungen, denn sie sind alles andere als eine Bedrohung für den Verbrauch fossiler Brennstoffe. Deshalb lieben alle Autohersteller das E-Auto." Denn die Rechnung ihrer weiteren Gewinnchancen zahlen die Steuerzahler und Konsumenten. Oft genug gerne und freiwillig.
Samstag, 5. Oktober 2019
Wer welche Unternehmen übernimmt (2)
Teil 2) Alles dient einer Gesamtstrategie
Passiert das nun mit GE? Sind die Erschütterungen, von denen die amerikanische Presse berichtet, vielleicht Teil einer gezielten PR-Maßnahme, um den Kaufpreis so stark wie möglich zu drücken, um dann elegant und billig in den Besitz des Energieriesen zu gelangen? Möglich wär's. Und gar nicht unlogisch.
Denn
wenn es einen Zukunftsmarkt gibt, gerade (!) in Zeiten der
Dekarbonisierung und "alternativen Energien", dann ist es der
Energiemarkt, der Lebenssaft unserer Volkswirtschaften. Was die
Großinvestoren (wir wollen mit anderen Ausdrücken hier zurückhaltender
als andere sein, die überall die große Verschwörung wittern, das tun wir
natürlich nicht) immer schon wußten, wenn auch manchmal erst nach
längerem Nachdenken. Die dann auch den Klimawahn großherzig förderten
und nutzten - um diesen Markt in ihre Hände zu bekommen.
Dann
wäre also alles, was um GE passiert und passiert ist nichts als ein langfristes Konzept einer Unternehmensübernahme, ja Teil der Übernahme
einer ganzen, zukunftsträchtigen Branche gewesen durch Konzentration in
einem (meist gut versteckten) Monopol. Soll ja nicht das erste mal sein.
Und es gibt Indizien. Wenn Stelter schreibt, daß der GE-Fall der Anstoß für eine weltweite Erschütterung sein könnte, dann stellt sich die Frage, ob hier nicht Kopf mit Schwanz verwechselt wird. Ob also diese Erschütterungen, die von GE ausgehend weite Wirtschaftsbereiche erfassen könnten, gar keine Erschütterungen sind, sondern lediglich Auswirkungen ganz anderer Prozesse. Prozesse, die auf eine nächste Stufe globaler Marktkonzentration zulaufen, in denen sich das Imperium aufstellt und auf den Endschlag vorbereitet. Der die Staaten insofern zertrümmert, als es die Menschen in Richtung Versklavung atomisiert, weil damit noch weit mehr den mächtigen Spielern ausliefert.
Denn darin hat Stelter sicher recht: Immer ist in solchen Spielen der Staat involviert, und greift mit viel Geld ein, das heißt: Mit weiter gesteigerter Verschuldung. Was ihn noch mehr in die Hand der Gläubiger gibt, und das sind internationale Financiers. Was wiederum heißt, daß die einfachen Bürger, die diese Staatsschulden irgendwie irgendwann austragen müssen, in diese selben Hände geraten.*
Jenen Eliten somit noch mehr gehören, die bekanntlich immer schon wußten, wo der Bartel in Zeiten der überzähligen Menschheit den Most herzuholen hat. Wenn Stelters schreibt, daß das monetäre Endspiel für Staaten und Währungen bevorstehen könnte, hat das damit sein eigenes Geschmäckle. Denn auch die Staaten werden nicht aufhören zu existieren. Aber deren Besitzer werden endgültig wechseln.
Und es gibt Indizien. Wenn Stelter schreibt, daß der GE-Fall der Anstoß für eine weltweite Erschütterung sein könnte, dann stellt sich die Frage, ob hier nicht Kopf mit Schwanz verwechselt wird. Ob also diese Erschütterungen, die von GE ausgehend weite Wirtschaftsbereiche erfassen könnten, gar keine Erschütterungen sind, sondern lediglich Auswirkungen ganz anderer Prozesse. Prozesse, die auf eine nächste Stufe globaler Marktkonzentration zulaufen, in denen sich das Imperium aufstellt und auf den Endschlag vorbereitet. Der die Staaten insofern zertrümmert, als es die Menschen in Richtung Versklavung atomisiert, weil damit noch weit mehr den mächtigen Spielern ausliefert.
Denn darin hat Stelter sicher recht: Immer ist in solchen Spielen der Staat involviert, und greift mit viel Geld ein, das heißt: Mit weiter gesteigerter Verschuldung. Was ihn noch mehr in die Hand der Gläubiger gibt, und das sind internationale Financiers. Was wiederum heißt, daß die einfachen Bürger, die diese Staatsschulden irgendwie irgendwann austragen müssen, in diese selben Hände geraten.*
Jenen Eliten somit noch mehr gehören, die bekanntlich immer schon wußten, wo der Bartel in Zeiten der überzähligen Menschheit den Most herzuholen hat. Wenn Stelters schreibt, daß das monetäre Endspiel für Staaten und Währungen bevorstehen könnte, hat das damit sein eigenes Geschmäckle. Denn auch die Staaten werden nicht aufhören zu existieren. Aber deren Besitzer werden endgültig wechseln.
Morgen Teil 3) *Phantasievolle Anmerkungen
Eine Sonntag-Nachmittags-Geschichte
Eine Sonntag-Nachmittags-Geschichte
*210819*
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Ein Weckruf für Linke (1)
Eine ziemliche Überraschung lieferte der als sehr stark links orientiert bekannte Michael Moore mit seiner neuesten Filmproduktion. Mit "Planet of the Humans" untersucht er die Realität der Energiewende, und untersucht den Bereich der vielgepriesenen sogenannten erneuerbaren Energien. Ursprünglich war er ja auch ein Weltklimaretter, und sieht sich noch heute so. Noch ist der Film nicht öffentlich zugängig, wurde aber beim Traverse City Film Festival bereits vorgestellt, wo er zur Überraschung von Moore vom Auditorium mit standing ovations bedacht wurde.
Der Film, der noch keinen Verleih gefunden hat, ist eine low-budget-Produktion, aber nichts desto weniger eine exakte Sezierung dessen, was die Filmemacher nicht nur als falsche Versprechen der Umweltbewegung, sondern mit dem sie diese Bewegungen sogar als "süchtig" nach fossilen Treibstoffen bezeichnen. Der Regisseur Jeff Gibbs widmet sich besonders Elektroautos, Solarzellen, Windrädern, Biomasse und Biotreibstoffen, geht Umweltbewegungen wie dem Sierra Club und sogar Figuren wie Al Gore und Van Jones nach, welcher letzterer Berater von Obama wegen "grüner Jobs" war, oder nimmt den Chef der 350.org, Bill McKibben, ein führender Umweltschützer und Anwalt von Grasswurzel-Klimawandel-Bewegungen, unter die Lupe.
Dabei ist es ihm nicht darum gegangen, diese Bewegungen fertigzumachen, überhaupt nicht. Er wollte nur wissen, warum im großen Ganzen nichts besser wird. Als er und Moore den Faden aber begonnen hatten aufzurollen, waren sie immer mehr schockiert. Denn sie entdeckten, wie völlig untrennbar die Alternativenergie, die Windräder, die Elektrotankstellen für E-Autos, mit dem Netz der Kohle- und Benzinproduktion verbunden sind.
Sie entdeckten etwa sogar, daß die Solarenergie direkt und ausgerechnet einigen der größten Gegner der Linken, zwei Brüdern aus der Familie Koch, in die Hände spielt, die mit ihrer Glasproduktion kräftig daran verdienen. Und jedes Interesse haben, so viele Solarpanele wie möglich aufzustellen, obwohl die Effizienz dieser Stromerzeugung katastrophal ist.
Die Koch-Brüder sind mit ihrem Netz von Energiefirmen (konventionell ebenso, wie in Alternativenergieproduktion) insgesamt sogar die größten Profiteure staatlicher Förderungsgelder, ohne ihre herkömmlichen Geschäftsbereiche (vor allem Rohstoffe) auch nur ein Jota reduziert zu haben. Man kann generell davon ausgehen (und das läßt sich belegen), daß es dieselben Kapitalstöcke sind, die einerseits in Öl und Kohle investiert sind, und andererseits in Solar- und Windtechnik. Also im Sinne der Argumentation hier doppelt verdienen. British Petrol (BP) ist sogar der weltweit drittgrößte Produzent von Solarstrom. Der sich wie Windstrom nur rechnet, wenn der Staat kräftig Subventionen zuschießt. Und BP wird nichts machen, das sich nicht rechnet.
Die Öl-Industrie IST die Grün-Industrie. Dieselben Leute, dieselben Aktionäre, teilweise sogar dieselben Firmen. Die Grün-Hysterie hat nur ihr Geschäftsfeld großartig und gewinnträchtig erweitert.
Der "Green Deal" hört sich phantastisch an, meint Moore. Aber er wird, wenn er umgesetzt wird, in Wahrheit den Niedergang, wie Moore ihn sieht, beschleunigen. Nur eines kann uns retten - eine Reduktion des Energieverbrauchs der Menschheit.*
Sie entdeckten etwa sogar, daß die Solarenergie direkt und ausgerechnet einigen der größten Gegner der Linken, zwei Brüdern aus der Familie Koch, in die Hände spielt, die mit ihrer Glasproduktion kräftig daran verdienen. Und jedes Interesse haben, so viele Solarpanele wie möglich aufzustellen, obwohl die Effizienz dieser Stromerzeugung katastrophal ist.
Die Koch-Brüder sind mit ihrem Netz von Energiefirmen (konventionell ebenso, wie in Alternativenergieproduktion) insgesamt sogar die größten Profiteure staatlicher Förderungsgelder, ohne ihre herkömmlichen Geschäftsbereiche (vor allem Rohstoffe) auch nur ein Jota reduziert zu haben. Man kann generell davon ausgehen (und das läßt sich belegen), daß es dieselben Kapitalstöcke sind, die einerseits in Öl und Kohle investiert sind, und andererseits in Solar- und Windtechnik. Also im Sinne der Argumentation hier doppelt verdienen. British Petrol (BP) ist sogar der weltweit drittgrößte Produzent von Solarstrom. Der sich wie Windstrom nur rechnet, wenn der Staat kräftig Subventionen zuschießt. Und BP wird nichts machen, das sich nicht rechnet.
Die Öl-Industrie IST die Grün-Industrie. Dieselben Leute, dieselben Aktionäre, teilweise sogar dieselben Firmen. Die Grün-Hysterie hat nur ihr Geschäftsfeld großartig und gewinnträchtig erweitert.
Der "Green Deal" hört sich phantastisch an, meint Moore. Aber er wird, wenn er umgesetzt wird, in Wahrheit den Niedergang, wie Moore ihn sieht, beschleunigen. Nur eines kann uns retten - eine Reduktion des Energieverbrauchs der Menschheit.*
Morgen Teil 2)
*Hier wird es natürlich mehr als heikel, hier wird es falsch, typisch links, hier wird es ernsthaft bedrohlich. Man mißverstehe also diesen Beitrag nicht als pauschale Hommage an Moore und Konsorten. Denn an diesem Punkt sagen die Filmemacher, daß sogar per Zwangsmaßnahmen durchgesetzt werden muß, die Weltbevölkerung zu reduzieren. Wie sie rechtfertigen, daß das ihren Vorstellungen nach heißen würde, vier bis fünf Milliarden Menschen zu eliminieren? "Wenn wir nichts ändern, werden die sowieso draufgehen." Ja, es werden dann wahrscheinlich alle draufgehen, denn dann wird es zu gewaltigen Kriegen kommen, bei denen vielleicht keiner übrig bleibt.
Hier zeigt sich exemplarisch das wahre Wesen der Linken: Was immer sie angreifen wird satanisch. Das wirklich beängstigende an dieser perversen Aussage (die hier offen ausgesprochen wird) ist dabei, daß man wohl davon ausgehen muß, daß der bei weitem überwiegende Teil der Menschen heute bereits so "denkt."
Hier zeigt sich exemplarisch das wahre Wesen der Linken: Was immer sie angreifen wird satanisch. Das wirklich beängstigende an dieser perversen Aussage (die hier offen ausgesprochen wird) ist dabei, daß man wohl davon ausgehen muß, daß der bei weitem überwiegende Teil der Menschen heute bereits so "denkt."
*170819*
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Freitag, 4. Oktober 2019
Wer welche Unternehmen übernimmt (1)
Man wird ja schon paranoid, aber das ist nicht weiter verwunderlich, wenn man darauf angewiesen ist, sich aus Indizien ein Gesamtbild zu zimmern. Deren zwei wir nun einmal zusammenführen: Da hat im Vorjahr George Soros einen großen Betrag in Kohle investiert. Genau, eben der Soros, der mit offenem Herzen und großer Philanthropie Umweltbewegungen finanziert, die nach "Dekarbonisierung" schreien. Nun wissen wir aber, daß die "kohlefreie, erneuerbare Energieproduktion" in Wirklichkeit alles andere als das ist, und sogar zusätzlichen Bedarf nach Energie aus fossilen Brennstoffen schafft.
Nehmen wir aber als Gedankenexperiment einfach einmal an, es sind derzeit Bewegungen mancher Großinvestoren in Gang, klammheimlich zu versuchen, die wegen der Klimazerstörung schlecht beleumundete konventionelle (fossile) Energieproduktion in den Griff zu bekommen. Und fügen wir nun eine nächste Meldung in ein Puzzle aus Indizien, ohne dessen Muster noch sicher zu erkennen.
Denn derzeit wird viel gemunkelt, daß der ehedem sogar größte amerikanische Energielieferant, General Electric (GE), kurz vor dem Konkurs steht. Jahrelang wurden durch Bilanzmanipulationen Gewinne und Unternehmenswerte vorgegaukelt, die es gar nicht gab.
Gleichzeitig wurde jahrelang durch Aktienrückkäufe der Kurs der Aktien, die beliebtes Anlageziel von Klein-, Mittel- und sicher auch einigen Großanlegern sind (darunter vermutlich nicht wenige institutionelle Anleger, denn der Energiemarkt ist ja "sicher"), nach oben manipuliert, obwohl er nach unten gehört hätte. Eine Taktik, der Manager eines Unternehmens natürlich gerne zustimmen, denn sie läßt ihre Erfolgsboni satt anschwellen.
Darüber wird nun groß berichtet. Die Folge? Die Kurse der Aktien sind zwar noch hoch, aber die der Anleihen befinden sich schon im freien Fall. Bald wird jeder, der GE-Aktien und GE-Anleihen hat, versuchen, sie loszuwerden. Denn schon steht das Wort vom "Konkurs" im Raum, der nächste nach Enron, welcher Energiekonzern aus ähnlichen Gründen pleiteging.
Was aber passiert dann? Wird mit einem Schlag das Energieversorgungssystem Amerikas zusammenbrechen, weil die Firma nicht mehr arbeitet? Mit Sicherheit nicht. Der Energieverbraucher wird davon nichts merken, höchstens, ja höchstens an den Preisen, die er zu blechen hat. Denn das einzige, was passiert ist Folgendes:
Es werden "Retter" auftauchen, die auch GE mirnix-dirnix kaufen. Und zwar ziemlich billig kaufen. Das wird breite öffentliche Zustimmung erhalten, denn immerhin will ja jeder Amerikaner weiterhin seinen Fernseher und seinen Kühlschrank betreiben. Lediglich der Unternehmensname wird vielleicht wechseln. Ansonsten gehört das Unternehmen nun einfach jemand anderem. Die freilich, die (wie in Amerika üblicher als bei uns) mit solchen "sicheren" Anlageformen gemeint haben, ihre Altersversorgung zu betreiben, haben Pech gehabt.
Schon länger ist aber bekannt, daß ein großer Hedgefonds gegen GE wettet, schreibt Daniel Stelter. Sie wissen schon, das sind die Investitionscluster, die auf den Augenblick warten, zu dem ein Unternehmen billig über den Ladentisch geht, um dann dessen verwertbaren Assets (vor allem Anlagevermögen) zu Geld zu machen, meist zu viel Geld, und den Rest über den Jordan zu schicken. So nebenbei hat man damit auch viele Ansprüche von Arbeitnehmern entsorgt, diese elende Kostenbelastung.
Man hat spätestens am berühmten Beispiel Standard Oil in den 1920er Jahren (das per Gesetz zerschlagen wurde) gesehen, daß die nach so einer Auflösung entstehenden Einzelunternehmen in Summe mehr wert sind als der vormalige Gesamtkonzern. Damals hat Rockefeller, der sein nahezu Weltmonopol durch Rothschild-Geld aufgebaut hat, über Strohmänner genau damit doppelten Reibach gemacht, und die Unternehmensteile (Petro-Chemie, Pharma, Dünger und Saatgut, etc.) billig (von sich selbst) über kaum nachvollziehbare Umwege aufgekauft, um nachher noch mächtiger und reicher zu sein. Zugleich war er nun Alleineigentümer (sieht man von den Freunden ab, die daran mitgewirkt haben.) Denn Aktiengesellschaften sind ja ursprünglich eine Form der Kreditfinanzierung, solche Aktienrückkäufe also eine Form der kreativen Entschuldung. Und am Schluß war selbstverständlich auch Rothschild unter den Gewinnern, so unter Kumpels, gewissermaßen. Ach, des Herren Wege sind oft verschlungen und geheimnisvoll.
Morgen Teil 2) Alles dient einer Gesamtstrategie
*210819*
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In welcher Wirklichkeit leben sie?
Dieses Video von Ami Horowitz ist witzig. Erst stellt er Mitgliedern und Studenten der Universität von Berkeley die Frage, ob sie meinen, daß Schwarze in den USA benachteiligt seien. Durch schwereren Zugang zu Internet und Computern, durch Probleme beim Erhalt einer Identity Card, der bei Wahlen vorgezeigt werden muß, damit man seine Stimme abgeben kann.
Die Antwort ist einhellig: Ja, Minderheiten wie die Schwarzen haben es überall schwieriger. Sie erleben Diskriminierungen, haben eingeschränkten Zugang zum Informationsfluß, und erfahren beim Lösen einer Identity Card Behinderungen, am demokratischen Prozeß teilzuhaben.
Dann wendet sich Horowitz Schwarzen zu. Und fragt sie, ob sie in all den genannten Themen Probleme haben. Die wissen oft gar nicht, wovon er redet. Kein iPhone? Sie kennen niemanden unter den Schwarzen, der nicht so ein Kastel bei sich trägt. Internetzugang? Überall und jederzeit. Computer, IPads, alles leicht verfügbar und Teil ihres Lebens. Identity Card? Warum soll es ein Problem gewesen sein, eine zu erhalten? Ein Gang aufs Amt zwei Straßen weiter - das war's. Sie können ohne jede Schwierigkeit wählen gehen, und finden es ziemlich normal, im Wahlbüro ihre ID vorzuzeigen.
In welcher Welt leben die sogenannten Eliten? Und was formt ihre Vorstellungen, wie die Welt ist?
Nachtrag: Bislang galt die Mär, daß in den USA die Polizeigewalt vor allem gegen Schwarze gerichtet sei, und dabei mehrheitlich von weißen Polizisten ausgehe. Nun wurde eine Studie veröffentlicht, die erstmals (sic!) untersuchte, welcher Hautfarbe die Polizisten waren, denen Gewalt gegen Schwarze zugeschrieben werden konnte. Das Ergebnis war etwas überraschend. Denn es hat sich herausgestellt, daß von einer besonderen Gewaltaffinität von weißen US-Polizisten gegenüber Schwarzen keine Rede sein kann, und daß sie wenn sie auftritt unter weißen Polizisten keineswegs häufiger ist als unter solchen schwarzer Hautfarbe. Vereinfacht: Es stimmt nicht wenn man sagt, daß weiße Polizisten gegenüber Schwarzen besonders gewaltsam vorgehen. Es gibt den vielbeschworenen "Rassismus in der US-Polizei" nicht. Zumindest nicht als Strukturphänomen.
*170819*
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Donnerstag, 3. Oktober 2019
Warum sich die FPÖ nicht durch Ibiza zerlegt hat (3)
Teil 3) Egal was gewählt wird.
Es kommt immer antikatholischer Liberalismus heraus.
Ihr
sind wie 1933 unter Papen die wahren Konservativen, die
christ-katholischen Kernschichten, wieder einmal auf den Leim gegangen,
indem sie sich der Illusion überließen, diese Bewegung "zu
verchristlichen", um endlich die "konservative Revolution" als Rückkehr
zur Vernunft zu schaffen. Was 1933 schiefging, scheitert nun regelmäßig
auch in Österreich, wir erleben es laufend, und alle 16 Jahre, wie das
FPÖ-Urgestein Andreas Mölzer (heute gesuchter Gesprächspartner in allen
Medien, auch den öffentlich-rechtlichen Österreichs, während er vor
zwanzig Jahren noch für alle der Vorzeigenazi war) sagte.
Sie
aber haben sich durch inhaltliche Themen angesprochen gefühlt, waren
realistisch genug, von den Spitzen der Partei nicht allzu viel zu
erwarten. Und - nicht zu vergessen! - sie haben sich durch ästhetische
Kriterien angesprochen gefühlt, auch wenn das kaum jemand zugeben wird.
Denn die Einführung einer berittenen Polizei durch FPÖ-Innenminister
Herbert Kickl - übrigens der einzige der FPÖ-Führung, der den typischen
Fallen des Emporkömmlings bemerkenswert entflohen ist - war ein Akt,
dessen Gestalt-Wirkung nicht zu unterschätzen ist, so klein, ja
lächerlich klein er auch scheint. Kickl inszenierte Grenzmanöver der
Polizei, die Symbolwert hatten, und textete die Schilder an den Zugängen
der Asylantenheime um. Nur lächerliche Symbole? Nein. Wahrheit, die
beim Wort beginnt. Herbert Kickl hat immerhin etwas begriffen, das dem
VdZ in seiner Zeit bei der Diözese St. Pölten (unter Bischof Krenn) wie
Kickl zum absoluten Haßobjekt gemacht hat: Er hat begriffen, daß das
Gute im Kleinen beginnt. Im Kleinen muß man deshalb hart weil
prinzipientreu bleiben, darf nicht den Fehler machen, alles in die
großen Debatten abschieben zu wollen. Das Gute braucht Konkretion,
richtige Konkretion. Denn dort spielt die Musik.
Während
aber die Berittenen noch so irgendwie weiterexistieren, zumindest
vorläufig, hat man diesen Schichten nun die Inhalte vor der Nase
weggenommen. DAS war der Grund, warum viele nicht mehr wußten, warum sie
wählen gehen hätten sollen. Zumal die Konstellation nach der Wahl -
haushoher Sieg der Kurz-ÖVP, Wiedereinzug der Grünen ins Parlament,
damit Koalitionsfähigkeit dieser beiden Gruppierungen - für niemanden
überraschend, also lange vorher abzusehen war. Es war ihre aktuelle
Wahltaktik, die etwas geoffenbart hat, was sich aus diesen Kreisen
niemand je gewünscht hätte: Daß auch die FPÖ bereit ist, sich dem
Wahnsinn der Gegenwart so rückhaltlos auszuliefern.
Die nun zu übersehen scheint, daß sich ein Gutteil gerade ihrer konservativen, "rechten" Wählerschaft auch als Gegner der Moderne sehen. Man unterschätzt immer noch und immer wieder neu, daß sich Politik und politische Intention aus einer Gesamthaltung generiert. Wenn es so aussieht, als ließe sich über Sachfragen und Einzelthemen Politik machen, so hat das verschiedene Gründe, die aber immer wieder auf eine Basis zurückfallen, die viel grundsätzlicher weil eine ontologische Frage ist. Deshalb geht es auch in der Klimafrage nicht um Klima oder Klimarettung! Es geht um den Gesamthorizont der Vernunft!
Und das ist etwas anderes, als es die Aufklärung meinte. Auch der VdZ war eine Zeit der Meinung, daß die FPÖ das kapiert habe, so wie die AfD in Deutschland. Aber auch er hat sich getäuscht. Diese Alternative gibt und gab es gar nicht, ja es gab sie gar nie! Daß man sie in der FPÖ vermutet hat, und zwar weithin und vielfach, hat lediglich den Grund, daß sich diese Partei als "Rettungsinsel" angeboten hat, als Refugium gegen die Unvernunft der übrigen Ideologien. Aber das ist ein Irrtum, der nicht zum ersten Mal begangen wurde.
Die nun zu übersehen scheint, daß sich ein Gutteil gerade ihrer konservativen, "rechten" Wählerschaft auch als Gegner der Moderne sehen. Man unterschätzt immer noch und immer wieder neu, daß sich Politik und politische Intention aus einer Gesamthaltung generiert. Wenn es so aussieht, als ließe sich über Sachfragen und Einzelthemen Politik machen, so hat das verschiedene Gründe, die aber immer wieder auf eine Basis zurückfallen, die viel grundsätzlicher weil eine ontologische Frage ist. Deshalb geht es auch in der Klimafrage nicht um Klima oder Klimarettung! Es geht um den Gesamthorizont der Vernunft!
Und das ist etwas anderes, als es die Aufklärung meinte. Auch der VdZ war eine Zeit der Meinung, daß die FPÖ das kapiert habe, so wie die AfD in Deutschland. Aber auch er hat sich getäuscht. Diese Alternative gibt und gab es gar nicht, ja es gab sie gar nie! Daß man sie in der FPÖ vermutet hat, und zwar weithin und vielfach, hat lediglich den Grund, daß sich diese Partei als "Rettungsinsel" angeboten hat, als Refugium gegen die Unvernunft der übrigen Ideologien. Aber das ist ein Irrtum, der nicht zum ersten Mal begangen wurde.
Hat
noch nie jemand darüber nachgedacht, warum Norbert Hofer, einer der
beiden Parteispitzen nach Strache, vom gesamten politischen Spektrum des
Landes so als seriös gelobt und akzeptiert wird? Richtig. Weil er gar
kein Widerspruchsträger ist, der wo er als solcher gesehen wurde von
einer FPÖ-Linie profitiert hat, die er selber als falsch zu sehen
scheint, die er nun "modernisieren" möchte. Er ist vielmehr der, als der
er sich präsentiert hat: Der brave und niedliche Butzibutzemann, die
charisma-schwächere Variante von Kurz, der aber der Moderne, die in
ihrem Wesen links (und damit, damit! oligarchisch!) ist, gar nicht
entgegensteht. DESHALB können speziell deutsche Bundesbürger oft nur
staunen, daß man in Österreich (ganz anders als der AfD in Deutschland)
doch recht breite Akzeptanz als politische Kraft entgegenbringt. Der VdZ
hat das Staunen im Ohr, das ihm seine deutschen Freunde am Sonntag kund
taten, als sie die Wahlsendungen verfolgten: Die Freiheitlichen werden
hier von den Medien ja ganz "normal" behandelt!?
Katholiken sind strunzdumm-naiv
Katholiken sind strunzdumm-naiv
Ob
also nun dieser Hofer, der das Wort von "moderner Partei"
aufbringt, in der Lage sein wird, eine FPÖ anzuführen, die in der
Oppositionsrolle steht in der sie bislang gemutet wurde, ist stark
anzuzweifeln. Es sei denn man begnügt sich wieder mit der alten
5-Prozent-Partei, als die sich die FPÖ vor Haider, zuletzt unter dem
Obmann Norbert Steger, der sich der eigentlichen Wurzeln der
Freiheitlichen noch sehr deutlich bewußt war, regelrecht einbetoniert
hat.
Aber
es sind diese gar nicht zu vermeidenden Rückschläge, die Mölzer meinte,
wenn er sagte, daß es die FPÖ alle 16 Jahre zerlegt, wenn den
Konservativen, den Christlich-Konservativen bewußt wird, daß ihre
Hoffnungen nicht erfüllt werden. Eine Wählerschicht, die leider - man
sieht es am Beispiel USA, die seit je ein ähnliches Phänomen zeitigt -
immer wieder so leicht täuschbar ist, weil sie an ihrer permanenten
Niederlage im Zuge des Kulturzerfalls des Westens nach jedem Strohhalm
greift, der sich ihnen bietet. Und darin immer wieder meint, daß sich
mit dem Liberalismus, der Aufklärung, und damit - drauf laufen alle
diese Ideen nämlich hinaus, die alle auf demselben Grund stehen - der
Linken doch wenigstens über eine Strecke des Weges aus Pragmatismus
gehen ließe. Bis der Weg frei ist für ein wirklich konservatives,
traditionsverwurzeltes Land.
*300919*
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Allmählich kommt das Desaster ans Licht
Über drei Jahre haben Mitarbeiter der "Klimadetektive" in Graz - eine offiziell eingerichtete Stelle, die seit vielen Jahren über Einsparungsmöglichkeiten bei Energie vor Ort und in konkreten Fällen informiert - exakt untersucht, welche Nebenwirkungen die Energiewende mit ihren Maßnahmen hat. Das Ergebnis ist ein Desaster für die Energiewende.
Wenn stimmt, was Dipl.-Ing. Weigl da herausgefunden hat - und leider spricht sehr vieles dafür, ja der VdZ ist sogar sicher, daß erst an der Oberfläche gekratzt wurde - sind die Folgen für die natürlichen Prozesse so immens, und zwar nicht nur finanziell sondern auch in den vorgegebenen Hauptzielen des "Klimaschutzes", daß man erst einmal schlucken muß. Und sich die Frage stellt: Ja, hat denn da auch nur irgendjemand je einmal nachgedacht? Die Antwort ist ein klares, deutliches NEIN.
Denn die durchgeführten Maßnahmen, die mit gigantischen Mengen an Steuergeldern (derzeit kursieren Hochrechnungen, speziell nach den letzten Merkelschen Androhungen, nun endgültig jeden "Pillepalle" zu beenden und endgültig durchzuziehen, die von Pro-Kopf-Belastungen von monatlich sechshundert bis tausend Euro pro Bürger ausgehen) über unsere Länder verhängt wurden, verändert selbst klimatische Prozesse in einem Sinn, der das, was bekämpft werden soll selbst sogar noch verstärkt. Durch Nebenwirkungen, an die niemand gedacht hat. Und es betrifft Österreich nicht weniger.
Grundfehler war und ist, daß es infantil ist zu meinen, daß man natürlichen Prozessen (Wind, Sonneneinstrahlung) Energie entziehen kann, ohne daß es Auswirkungen auf bisherige natürliche Vorgänge hätte. Die Energiewende verändert selbst also das Klima, obwohl sie vorgibt, einen Klimawandel zu bekämpfen.
Die Nebenwirkungen sind ganz massiv. So entzieht man etwa durch Solarpanele dem Boden einfallende Sonnenenergie, und bewirkt stattdessen, daß die Rückstrahlung speziell in der Nacht (wo die Anlagen abkühlen) direkt in die Atmosphäre geht. Während vorher die Sonneneinstrahlung im Boden gespeichert weil gebunden wurde, und biologische Prozesse angetrieben hat. Denen diese Energie nun fehlt. Das alles ist meß- und beobachtbar.
Wie brisant das sein könnte zeigt eine Vergleichsrechnung: Würde man den Elektrizitäts-Bedarf der Menschheit über Solaranlagen decken, würde das eine EnergieVERSCHIEBUNG bedeuten, die dem Zünden einer Atombombe von Hiroshima ALLE ZWEI SEKUNDEN (oder 65 Millionen solcher Atombomben im Jahr) entspräche.
Die Sonne schickt keine Rechnung? Sie sendet täglich eine bestimmte Menge Energie. Diese wird durch die Energiewende neu umverteilt, und damit ehedem natürlichen Regulationsprozessen entzogen, die wiederum zu neuen Reaktionsketten getrieben werden. Was die meteorologischen (und damit klimatischen) Gesamtprozesse möglicherweise sogar massiv beeinflußt. Der VdZ hat es hier immer wieder so formuliert:
Der Klimawahn produziert selbst das (und noch Schlimmeres), was zu bekämpfen er antritt. Und zwar nicht nur erkenntnistheoretisch (durch selektiven Blick), sondern auch natürlich ganz praktisch und empirisch belegbar. Wir müssen sie nur wörtlich nehmen: Die, die einen "Krieg gegen das Klima" führen, führen tatsächlich einen Krieg gegen das Klima. Als Vernichtungskrieg gegen die Natur.
Eines der interessantesten Argumente, das umgekehrt zeigt, auf welchem irrationalen Gedankenmüll der Klimaweltrettungswahn* aufruht, liest sich in der Studie so:
Die Arbeit, die wir dem solaren Energiestrom entnehmen, ist gleich groß, wie jene Arbeit, die dann im Lebens- und Klimaprozess fehlt. Eigentlich ist es noch viel schlimmer. Denn unsere Entnahmeprozesse haben teilweise niedrige Wirkungsgrade und hohe Verluste. Damit entstehen dann aber auch noch zusätzliche hohe Nebenwirkungen auf das Klima oder Leben.
Weigl faßt die Kritik an der Energiewende, die auf Forschungen über praktische, reale Auswirkungen und theoretischen Überlegungen beruht - die für jedermann einsichtig und abrufbar sind, weil das sein sollen - in Generalpunkten zusammen:
Wenn stimmt, was Dipl.-Ing. Weigl da herausgefunden hat - und leider spricht sehr vieles dafür, ja der VdZ ist sogar sicher, daß erst an der Oberfläche gekratzt wurde - sind die Folgen für die natürlichen Prozesse so immens, und zwar nicht nur finanziell sondern auch in den vorgegebenen Hauptzielen des "Klimaschutzes", daß man erst einmal schlucken muß. Und sich die Frage stellt: Ja, hat denn da auch nur irgendjemand je einmal nachgedacht? Die Antwort ist ein klares, deutliches NEIN.
Denn die durchgeführten Maßnahmen, die mit gigantischen Mengen an Steuergeldern (derzeit kursieren Hochrechnungen, speziell nach den letzten Merkelschen Androhungen, nun endgültig jeden "Pillepalle" zu beenden und endgültig durchzuziehen, die von Pro-Kopf-Belastungen von monatlich sechshundert bis tausend Euro pro Bürger ausgehen) über unsere Länder verhängt wurden, verändert selbst klimatische Prozesse in einem Sinn, der das, was bekämpft werden soll selbst sogar noch verstärkt. Durch Nebenwirkungen, an die niemand gedacht hat. Und es betrifft Österreich nicht weniger.
Grundfehler war und ist, daß es infantil ist zu meinen, daß man natürlichen Prozessen (Wind, Sonneneinstrahlung) Energie entziehen kann, ohne daß es Auswirkungen auf bisherige natürliche Vorgänge hätte. Die Energiewende verändert selbst also das Klima, obwohl sie vorgibt, einen Klimawandel zu bekämpfen.
Die Nebenwirkungen sind ganz massiv. So entzieht man etwa durch Solarpanele dem Boden einfallende Sonnenenergie, und bewirkt stattdessen, daß die Rückstrahlung speziell in der Nacht (wo die Anlagen abkühlen) direkt in die Atmosphäre geht. Während vorher die Sonneneinstrahlung im Boden gespeichert weil gebunden wurde, und biologische Prozesse angetrieben hat. Denen diese Energie nun fehlt. Das alles ist meß- und beobachtbar.
Wie brisant das sein könnte zeigt eine Vergleichsrechnung: Würde man den Elektrizitäts-Bedarf der Menschheit über Solaranlagen decken, würde das eine EnergieVERSCHIEBUNG bedeuten, die dem Zünden einer Atombombe von Hiroshima ALLE ZWEI SEKUNDEN (oder 65 Millionen solcher Atombomben im Jahr) entspräche.
Die Sonne schickt keine Rechnung? Sie sendet täglich eine bestimmte Menge Energie. Diese wird durch die Energiewende neu umverteilt, und damit ehedem natürlichen Regulationsprozessen entzogen, die wiederum zu neuen Reaktionsketten getrieben werden. Was die meteorologischen (und damit klimatischen) Gesamtprozesse möglicherweise sogar massiv beeinflußt. Der VdZ hat es hier immer wieder so formuliert:
Der Klimawahn produziert selbst das (und noch Schlimmeres), was zu bekämpfen er antritt. Und zwar nicht nur erkenntnistheoretisch (durch selektiven Blick), sondern auch natürlich ganz praktisch und empirisch belegbar. Wir müssen sie nur wörtlich nehmen: Die, die einen "Krieg gegen das Klima" führen, führen tatsächlich einen Krieg gegen das Klima. Als Vernichtungskrieg gegen die Natur.
Eines der interessantesten Argumente, das umgekehrt zeigt, auf welchem irrationalen Gedankenmüll der Klimaweltrettungswahn* aufruht, liest sich in der Studie so:
Die Arbeit, die wir dem solaren Energiestrom entnehmen, ist gleich groß, wie jene Arbeit, die dann im Lebens- und Klimaprozess fehlt. Eigentlich ist es noch viel schlimmer. Denn unsere Entnahmeprozesse haben teilweise niedrige Wirkungsgrade und hohe Verluste. Damit entstehen dann aber auch noch zusätzliche hohe Nebenwirkungen auf das Klima oder Leben.
Weigl faßt die Kritik an der Energiewende, die auf Forschungen über praktische, reale Auswirkungen und theoretischen Überlegungen beruht - die für jedermann einsichtig und abrufbar sind, weil das sein sollen - in Generalpunkten zusammen:
Die Energiewende* führt zu nicht vernachlässigbaren Nebenwirkungen auf Klima und Biosphäre!
Die Energiewende schützt das derzeitige Klima und Leben nicht, sondern beeinträchtigt beides und könnte die Biosphäre gefährden!
Die Energiewende beruht auf Fehlannahmen, führt in die Irre und erhöht drastisch die Gefahr von weiteren Fehlentwicklungen und Fehlentscheidungen!
Unsere Beobachtungen und Analysen belegen, dass durch Maßnahmen der Energiewende das Klima geändert und das Leben beziehungsweise die Nahrungskette geschwächt werden!
Die mit der Energiewende verbundene und staatlich erzwungene finanzielle Umverteilung (zum Beispiel diverse neu erfundene Steuern, Abgaben und Gebühren) ist kontraproduktiv und gefährlich, da sie zu falschen Anreizen führt.
Der Wohlstand unserer Länder erscheint uns derzeit durch die Begehrlichkeiten einer fehlgeleiteten Energiewende und falsch verstandenem Klimaschutz gefährdet!
Nachbemerkung: Tichys Einblick hat unter dem Titel "Klimakiller" die groteske, der Irrationalität der gesamten Klimarettungsbewegung zuzuschreibende Kontraproduktivität der Energiewende in einem Artikel gut und umfassender als hier abgehandelt. Dabei wird auch auf die folgenreichen negativen Aspekte der Windenergie mehr eingegangen. Mittlerweile gibt es ja sogar Studien die die Vermutung stärken, daß Windparkräder sich gegenseitig die Energie entziehen, weil sie die Winde und damit die überregionalen atmosphärischen Reaktionen schwächen und so beeinflussen.
Es steht auch die Frage im Raum, ob Off-Shore-Windanlagen nicht die Winde für die Landturbinen schwächen, weil sie die Seewinde schwächen und überregionale, klimatische Ausgleichsbewegungen verändern. Das könnte besonders brisant werden, wenn Pläne, im Nordatlantik Hochsee-Windanlagen zu betreiben, umgesetzt werden. Es ist anzunehmen, daß dies erstaunliche, ja potenzierte klimatische Veränderungswirkungen auf Europa haben wird. Daß Windräder (neben so vielen anderen Nebenwirkungen) generell eine lokale Temperaturerhöhung und stärkere Wasserverdunstung bewirken, steht mittlerweile sowieso schon außer Frage. (Siehe dazu eine Studie aus Harvard. Die sogar zu dem Schluß kommt, daß zumindest mittelfristig Windräder mehr Einfluß auf das Klima haben als Kohle und Erdöl zusammen. Erst auf tausend Jahre gerechnet verändert sich das ins Positive. (Anmerkung: Wie geisteskrank muß man sein, um allen Ernstes solche Tausend-Jahr-Rechnungen ins Kalkül zu nehmen, um - wie diese Studie - eine solche Energiewende zu befürworten? Wie sagte es unlängst William M. Briggs? Das Beste, was man für eines Bildung machen kann ist, keine Universität zu besuchen.)
Noch ist es nur eine Korrelation, Ursache-Wirkungsbeziehungen kennt man da noch nicht, aber es ist auffallend, daß sich Landkarten, die einerseits die Dichte von Landwindrädern zeigen, und anderseits die Trockenheit von Böden eingetragen haben, auffallend decken. Wobei die Wirkungen oft in einigen Kilometern Entfernung von Windrädern eintreten beziehungsweise nach dem Bau der Windräder eingetreten sind. Eine ähnliche Deckung ist beim Vergleich über Niederschlagsmengen interessanterweise gar nicht der Fall! Vieles der Problematik hat aber vor allem mit dem Mengengesetz zu tun: Wie in der Medizin ist auch in solchen Dingen die Menge das Problem. Plötzlich ändert sich die Qualität der Einzeltat. Heute stehen in Deutschland bereits dreißigtausend Windräder. Wird Merkels Wahnsinn umgesetzt, müßten es in zwanzig Jahren 210.000 - alle zwei Kilometer eines - sein.
Der Artikel in Tichys Einblick ist hier zu finden: Teil 1 Teil 2
*Der VdZ kennt sogar renommierte Klimawissenschaftler beziehungsweise Klimaalarmisten persönlich. Er sieht darunter keinen, den er als charakterlich integer einschätzte, oder vor dem er menschlich Respekt haben könnte. Er kennt nur Klimafanaten, die er als Menschen - sämtlich dem Zeitgeist verfallen - ob ihrer Niedrigkeit (auch erkennbar an ihrer Lebenssituation) verabscheut. Mit solchen Menschen ist auch jede sachliche Diskussion unmöglich, denn ihr Denken ist nur Rechtfertigung der Gottesleugnung. Klimawahn und Atheismus sind Geschwister. Mittlerweile gibt es sogar eine weltumspannende Liste der relevanten = autoritativen "Klimaleugner". Deren Ziel ist, jeden zu diskreditieren und zu verleumden, der dem geisteskranken, unwissenschaftlichen Narrativ nicht folgt.
*160819*
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Mittwoch, 2. Oktober 2019
Warum sich die FPÖ nicht durch Ibiza zerlegt hat (2)
Teil 2) Was der FPÖ den Garaus gebracht hat war etwas ganz anderes.
Aber das Genick hat der FPÖ der zweite Punkt gebrochen. Auch das war ein Punkt, in dem sie sich von den übrigen Parteien unterschied. Und das ist die Klimapolitik. Norbert Hofer hat sich im Wahlkampf, wohl unter dem Eindruck der Greta-Hysterie, aber wie sich herausstellte auch aus persönlicher Überzeugung, als "Kämpfer gegen den Klimawandel" positioniert. Er hat klar gesagt, daß die FPÖ mit der Politik der Alternativen Energien, der Energiewende, der Umstellung auf Öko-Wirtschaft mitmachen wird. Damit hat ER somit den entscheidenden Fehler begangen. Denn damit hat er die letzte Eckfestung einer FPÖ mit eigenem Profil im Alleingang geschleift. Was nun, haben sich die Wähler gefragt? Haben wir nun mit der FPÖ dasselbe, wie die übrigen Parteien vertreten?
Die
FPÖ-Strategie hat völlig übersehen, daß die Ablehnung der
Klimahysterie, die in Deutschland exemplarisch desaströse Energiewende,
die hirnrissige "Umstellung auf erneuerbare Energien", die von einem
Abbau der Wirtschaft und deren Zentralsteuerung begleitet ist, ohne die
sie nicht möglich ist, und außerdem gigantische Beträge kostet, von
großen Teilen ihrer Wählerschaft vertreten wird. Rechts und
Klimarealismus sind fast Synonyme, weil sie Teil der Forderung nach
Rückkehr zur Vernunft sind, um die es hier geht.
Wer
das aber plakatiert hat? Kurz! Die ÖVP! In der verzweifelten Panik, die
vermeintlichen Feinde zu schlagen und sich als "normal" zu
präsentieren, hat die FPÖ nicht mit einem Plakat, nicht mit einer
Äußerung diese Position kampflos den anderen überlassen. Es war die ÖVP,
die mit Plakaten geworben hat, daß Klimapolitik Hausverstand bräuchte,
nicht die FPÖ. Daß nun fast 300.000 ehemalige FPÖ-Wähler zur ÖVP
gewechselt haben, hat somit auch damit zu tun, davon ist der VdZ
überzeugt, daß sich auch Klimarealisten von der ÖVP mehr vertreten
fühlten als von den Freiheitlichen unter Hofer, Kickl hin oder her.
Die
FPÖ hat sich also das Debakel bei der Wahl 2019 selbst zuzuschreiben.
Und zwar nicht nur durch das tölpelhafte, pubertäre Verhalten ihrer
ehemaligen Repräsentanten. Sondern vielleicht sogar noch mehr, zumindest
nicht weniger, durch ihr tölpelhaftes Verhalten, mit dem sie die
letzten Unterscheidungsmerkmale zur ÖVP und zu den übrigen Parteien
ausgelöscht hat. Das geht sogar so weit, daß man die Ankündigung Norbert
Hofers, die Partei umzukrempeln, zu einer "modernen Partei" zu machen,
wie eine Drohung klingt, der FPÖ auch noch das Letzte von dem zu nehmen,
was sie für so viele, die nach einer Rückkehr zur Vernunft in der
Politik gehungert haben, zum Hoffnungsträger gemacht hat.
Es
steht somit zu befürchten, daß sich die FPÖ ihrer ideologischen Wurzeln
neu besinnt. Und das sind die Aufklärung und die bürgerliche Revolution
von 1848. Das war bislang und im Getümmel der letzten Jahre vielen
nämlich entschwunden. Es war ihnen entschwunden, es diese beiden Wurzeln
sind - beides sind Wurzeln des Anti-Autoritarismus, des
Anti-Hierarchismus, die aber unabdingbare Pfeiler der Vernunft sind -
die die FPÖ ab ovo (aus der Hitlerzeit her mehr oder
weniger "belasteten" Bevölkerungsschichte, aus der, ganz nebenbei, die
SPÖ ihren "Intellektuellenfond" auffüllte, im Sozialistischen
Akademikerbund, der auch schlimmsten Nazis schöne Karrieren ermöglichte)
entstehen haben lassen, wozu es viel zu sagen gäbe.
Morgen Teil 3) Egal was gewählt wird.
Es kommt immer antikatholischer Liberalismus heraus.
*300919*
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Rechter Extremismus
Kann man ein bißchen so sehen. Aber nur ein bißchen.
Denn so ganz weiß der VdZ nicht, was er mit diesen Bildern anfangen soll.
Denn so ganz weiß der VdZ nicht, was er mit diesen Bildern anfangen soll.
*190819*
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Dienstag, 1. Oktober 2019
Warum sich die FPÖ nicht durch Ibiza zerlegt hat (1)
Die Wahl 2019 in Österreich ist geschlagen. Die ÖVP unter Sebastian Kurz hat über 37 Prozent, die SPÖ kassiert nun die wahre Niederlage von 2017 und kommt auf gerade mal 21 Prozent, nachdem die Grünwähler wieder zurückgewandert sind und ihrer Stammpartei zu 14 Prozent verholfen haben. Da wird selbst der Grüne Bundespräsident Alexander van der Bellen dazu beigetragen haben, dem im Chaos der Regierungswechsel im Mai 2019 Früchte in den Schoß fielen, die ihm zugerechnet wurden, die aber einfach in der soliden Konstruktion der Republik begründet liegen. Die NEOS werden mit ihren 8 Prozent gut im Parlament vertreten sein, während Spaltpilz Peter Pilz zukünftig und nach 33 Jahren im Parlament als Journalist die letzten Jahre bis zur Pension verbringen wird.
Aber die Frage, die die meisten umtreibt ist, warum es die FPÖ so zerbröselt hat? Sie ist von 26 Prozent im Jahre 2017 auf nun 16 Prozent gestürzt. Als Partei, die bis 2017 und Sebastian Kurz über mehr als 20 Jahre die Themen im Land vorgab, ehe sie ihnen Kurz staatsstreichartig wegnahm. Der Signalreiter dabei war angeblich die Migrationspolitik, die der ÖVP-Hoffnungsträger in sein Boot holte. Und nun einen Spagat ausführt, mit den links-katholischen Wählern so halbwegs ins Reine zu kommen. Denn die Refugees-Welcome-Politik wird maßgeblich von diesen vertreten. Während Kurz versucht so irgendwie einer vernünftigeren Migrationspolitik das Wort zu reden, in der sich auch die Vorstellungen der FPÖ weitgehend wiederfinden.
Wenden wir uns einmal den Argumenten für dieses FPÖ-Debakel zu. Es werden meist zwei Gründe genannt.
1. Die Ibiza-Affäre. Im Mai, zeitgerecht zur Europawahl, kam ans Tageslicht, daß sich Strache samt Adlatus auf peinlichste Art hinters Licht haben führen lassen und sich als das zeigten, was sie sind: Emporkömmlinge mit proletarischem Einschlag. Aber ist an dem, was sie gesagt haben, irgendetwas wirklich so skandalös? Sie haben doch nur ein Sittenbild gezeigt, das man über sämtliche Parteien des Landes drüberlegen könnte. Und die meisten Österreicher, schon gar die meist recht nüchternen FPÖ-Wähler, hat inhaltlich auch kaum schockiert, was unter Alkohol- und möglicherweise Drogeneinfluß ans Tageslicht kam.
Dennoch hatte es Relevanz, das ist unbestritten. Nicht nur weil man sah, von welchen Leuten man hier angeführt werden soll. H. C. Strache und J. Gudenus als FPÖ-Spitze haben aber etwas Verheerendes gemacht. Sie haben die Kronen-Zeitung herausgefordert. Die nun beweisen wollte, daß sie nicht käuflich ist. Daß sie im selben Atemzug, in dem sie bestritt, das zu sein, von einem ÖVP-nahen Investor gekauft wurde, fiel dabei völlig unter den Tisch.
Umso vehementer führte dieses weltweit (gemessen an der Bevölkerungszahl des Landes) reichweitenstärkste Blatt einen Feldzug gegen die Freiheitlichen. Kein Tag ohne einen "Skandal", der angeblich in den Reihen dieser Partei zu finden sei. Kein Tag ohne an der Glaubwürdigkeit deren Proponenten Zweifel zu säen. Und das hat Wirkung gezeigt. Es hat viele verunsichert, die sich nun der Wahlbeteiligung enthielten. Die Nicht-Wähler sind maßgeblich für das Debakel an den Urnen verantwortlich. Aber ist das wirklich der Grund gewesen?
Denn die FPÖ hatte sich nach dem "Ibiza-Skandal" recht rasch konsolidiert und war allen Erhebungen nach mit über 20 Prozent (und wachsend) Wähleranteil wieder auf dem Weg nach vorne, ist sie in der letzten Woche vor dem Urnengang zusammengebrochen. Warum war das so? Wirklich wegen der Strache-Spesen-Affäre, in der die Kronen-Zeitung ihren subjektiven Rachefeldzug gegen die FPÖ, den sie seit Ibiza führte, auf die Spitze zu treiben versuchte, und einmal so richtig ihre Muskeln spielen ließ (und damit Straches Äußerungen auf Ibiza posthoc sogar noch bestätigte, wo er vom politischen Einfluß der Krone sprach), worin ihr die übrigen Blätter und Medien des Landes, zum weit überwiegenden Teil in ÖVP-Hand, gerne assistierten?
Umso vehementer führte dieses weltweit (gemessen an der Bevölkerungszahl des Landes) reichweitenstärkste Blatt einen Feldzug gegen die Freiheitlichen. Kein Tag ohne einen "Skandal", der angeblich in den Reihen dieser Partei zu finden sei. Kein Tag ohne an der Glaubwürdigkeit deren Proponenten Zweifel zu säen. Und das hat Wirkung gezeigt. Es hat viele verunsichert, die sich nun der Wahlbeteiligung enthielten. Die Nicht-Wähler sind maßgeblich für das Debakel an den Urnen verantwortlich. Aber ist das wirklich der Grund gewesen?
Denn die FPÖ hatte sich nach dem "Ibiza-Skandal" recht rasch konsolidiert und war allen Erhebungen nach mit über 20 Prozent (und wachsend) Wähleranteil wieder auf dem Weg nach vorne, ist sie in der letzten Woche vor dem Urnengang zusammengebrochen. Warum war das so? Wirklich wegen der Strache-Spesen-Affäre, in der die Kronen-Zeitung ihren subjektiven Rachefeldzug gegen die FPÖ, den sie seit Ibiza führte, auf die Spitze zu treiben versuchte, und einmal so richtig ihre Muskeln spielen ließ (und damit Straches Äußerungen auf Ibiza posthoc sogar noch bestätigte, wo er vom politischen Einfluß der Krone sprach), worin ihr die übrigen Blätter und Medien des Landes, zum weit überwiegenden Teil in ÖVP-Hand, gerne assistierten?
Wenden wir uns damit diesem 2. Argument zu, dessen sich auch Norbert Hofer und Herbert Kickl in den ersten Stellungnahmen bedienten. Es sei eine Spesenaffäre konstruiert worden, in der möglicherweise der gewesene FPÖ-Chef H. C. Strache seinen Luxus-Lebensstil über Parteikassen finanzieren habe lassen. Noch ist gar nichts geprüft, noch ist gar nichts bewiesen, nicht einmal geklärt, ob Strache überhaupt einen Luxus-Lebensstil führte (und Spesen werden auch in allen übrigen Parteien nicht zu knapp abgerechnet worden sein), aber der Verdacht alleine habe gereicht, die Unsicherheit voranzutreiben. In der auch viele ehemalige FPÖ-Wähler sogar zur sichereren Option, nämlich zur ÖVP von Sebastian Kurz, wechselten. Gut, damit ist die Hälfte der Verluste, verglichen mit dem letzten Urnengang 2017, zu erklären. Angeblich. Denn ist es wirklich so?
Übersieht die FPÖ nun nicht etwas anderes, nämlich das Wesentliche? Hat die FPÖ nicht ein viel tieferes Problem als die Emporkömmlinge in ihren Reihen, die von Ehrgeiz zerfressen, der heimlichen Schwester der meist doch recht gut gemeinten Verbesserungsabsichten, von der sich kaum eine aufstrebende, junge Bewegung wie es die FPÖ immer noch ist, freihalten kann?
Still und heimlich hat sich in den Augen des VdZ nämlich ein anderes Problem eingeschlichen, das noch kaum bemerkt worden ist. Und das hat mit Kurz zu tun, und das hat mit ihren Inhalten zu tun. Denn große Teile jener Politik, die die FPÖ stark gemacht hat, und die sie alleine vertrat, mutig und fast heroisch gegen sämtliche übrige Parteien, auch gegen die Vor-Kurz-ÖVP, werden nun längst von Sebastian Kurz repräsentiert. Er hat damit der FPÖ viel, wenn nicht das meiste von ihrem Profil geraubt. Sie ist von der ÖVP kaum noch unterscheidbar geworden.
Die Freiheitliche Partei hat damit ein ganz ähnliches Schicksal erlitten wie die SPÖ, die Sozialdemokraten! Diese beiden sind tatsächlich vergleichbar, die Vorgänge sind dieselben, nur seitenverkehrt gespiegelt.
Und das noch in zwei weiteren Punkten. Deren einer (zurück zur FPÖ) die liberale Wirtschaftsauffassung war, die immer schon einem Hauptklientel der ÖVP, der Großwirtschaft (nennen wir es einmal so), gehört hat. Das ist in den letzten Jahren im Zuge der Migrations-Schwerpunkte ein wenig untergegangen. In diesen Fragen hat sich die FPÖ also kein eigenes Profil zulegen können, hatte es auch nie. Dem VdZ ist nicht bekannt, welche spezifische Wirtschaftspolitik die FPÖ hätte, in der sie sich von der ÖVP unterscheiden würde.
Morgen Teil 2) Was der FPÖ den Garaus gebracht hat
war etwas ganz anderes.
*300919*
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Kann man allmählich den Zeitpunkt absehen? (2)
Teil 2) Eine unerläßliche Nachbemerkung
Zwar stimmt der VdZ Krall in fast allem zu, hat aber deshalb seine Vorbehalte, weil Krall zu sehr dem Liberalismus anhängt. Und diesen mit "freiem Markt" gleichsetzt. Damit wird das Geschehen in Volkswirtschaften zu mechanistisch heruntergebrochen, und gleichzeitig werden einige der wesentlichsten Faktoren, die unsere Wirtschaftskrise erst machen, übersehen. Zu denen die Globalisierung beziehungsweise das Ziel eines "freien, allem offenen Weltmarktes" gehört. Insofern kann sich der VdZ vorstellen, daß als nächster Zwischenschritt KEIN Crash des Euro kommen wird, wie Krall ihn (an sich richtig) sieht, sondern daß über eine nächste Stufe - eine Globalisierung auch des Geldsystems, das ja fast schon heute global zu sehen ist - sich der Euro-Raum durch Einziehen einer nächsten Ebene noch einmal rettet und das derzeitige System für etliche weitere Jahre noch einmal stabilisieren kann. In der irrationalen Hoffnung, daß irgendwann irgendwo irgendwie noch irgendetwas passiert, das alles gut macht ...
Aber
eines ist sicher: Einen kommenden Crash (der prinzipiell unvermeidbar
ist) werden jene am besten überstehen, die wir als "Groß- oder
Globalkapital" bezeichnen. Und sie werden dann die großen Profiteure
einer Deregulierung sein, die Teil des Heilungsrezepts der Politik sein
werden. Die Frage ist also, ob ein kommender Crash wirklich in eine
gesunde Prosperität führen wird, wie Krall es sieht, sondern nicht eher
eine Eskalation der Monopolisierung und Oligarchisierung sämtlicher
Bereiche der Volkswirtschaften nach sich ziehen wird. Denn das Märchen, an
das der Liberalismus glaubt, ist die Utopie, daß sich - einmal losgelassen
- das Tun der Menschen zu einem harmonischen Gleichgewicht einpendelt, in
der sich alles wie von selbst regelt.
Das
stimmt nicht, das ist noch nie eingetreten. Es übersieht, daß solch' ein
Gleichgewicht nie eintreten kann, weil eine solche Volkswirtschaft zum
Kampf aller gegen alle, zum Kampf der Starken gegen die Schwachen führt,
bei dem der Ausgang klar ist. Der Liberalismus verkennt also die
wirklichen Bedürfnisse der Menschen. Völlig "liberalisiertes
Wirtschaften" eröffnet nämlich jenen Kräften freie
Entfaltungsmöglichkeiten, die ohne Moral agieren, und denen nicht das
Gemeinwohl oberstes Anliegen ist. DAS muß es aber sein, was ein
Staat, was Politik anstreben muß.
Nicht als Sozialstaat heutiger Sozialismusdimension, das stimmt, aber als Wächter, der auch die Freiheit der Schwachen schützt, und den Starken an die Moral (eigentlich sogar: Die Religion, also die Kirche) bindet. Der Liberalismus aber hat noch nie (und wird auch nie) das Ziel des Gemeinwohles haben, das wiederum an das Ziel des "logos", des Sinns also, gebunden ist. Das sagt der Liberalismus ja selber, denn er sieht die Grundlage menschlichen Handelns im Egoismus, im Lust- und Unlustprinzip. Welches Volk, welche Menschheit aber will wirklich so leben außer die, die meinen, davon zu profitieren?
Das macht im Grunde mehr Angst als die Furcht vor dem Crash, den Krall sehr plausibel und sauber analysiert und der kommen wird, keine Frage. Es macht Angst, ob nicht Krall sogar darin Recht hat, als er eine "neue Prosperität ungeahnten Ausmaßes" kommen sieht, nach dem Crash - der eine nächste Stufe eines entfesselten Globalismus sein wird, in den sich die Politik als scheinbares Heilmittel flüchtet, um dann weiterzumachen wie bisher.
Daß die Politik beziehungsweise der Staat sich aus so gut wie allem zurückziehen muß - ja. Daß die Entscheidungen über ihre Lebensführung in den Händen der Bürger bleiben muß - ja. Daß es zu einer Re-Regionalisierung so vieler Agenden kommen muß - ja. Daß der Sozialstaat ein prinzipieller Irrtum ist, und jede Form von sozialer Tat niemals aus der Hand der Gebenden wandern darf, soziale Hilfe also immer persönliche (freiwillige) Interaktion und Kommunikation sein muß - ja. Daß die normalen Wirtschaftsagenden in den Händen der Wirtschaftsbeteiligten (Arbeitnehmer wie Arbeitgeber) bleiben muß - ja. Daß sogar das Rechtssystem in weiten Teilen re-regionalisiert werden muß - ja. Daß sogar die Exekutive und Ordnungsmacht weitestgehend regionalisiert sein muß - ja.
Aber das Alles ist kein Ja zu einem entgrenzten Liberalismus, bei dem gar je nach Durchsetzungskraft individuelle Interessen das Staatsganze bestimmen sollen, der Staat also zu einem "Dienstleister" herabsinkt. Ja, der Staat zum Büttel der je stärksten Individuen wird (und das passiert im Liberalismus immer und überall).
Er muß im Gegenteil stark, aber er muß auch zurückhaltend sein, und sich vor allem seiner eigentlichen Aufgaben besinnen. Mit einer Gewaltmacht und Autorität, die im schlimmsten Fall unter divergierenden Gruppen zu schlichten oder zu schützen vermag. Mit einer Außenpolitik, die die Lebensbedürfnisse seines Volkes energisch vertritt. Mit einer Verteidigungspolitik, die das Insgesamt eines Staatsvolkes zu schützen vermag. Mit einer Repräsentationsfülle des Ganzen, die das Schönste, Edelste und Prächtigste eines Volkes wiederspiegelt, das weiß, daß es auf sich (in aller Demut) stolz sein kann, weil als es selbst einen Auftrag in der Welt hat, sodaß ihm jeder gerne angehört. Und mit aller Schutzmacht über die Religion des Volkes und seiner Stellung in ihm, weil ohne sie alle moralischen Grundlagen diffundieren und unbestimmt werden, das Volksganze auseinanderfällt, und damit seine gesunde, am Gemeinwohl orientierte Wirtschaftskraft erlischt.
Nicht als Sozialstaat heutiger Sozialismusdimension, das stimmt, aber als Wächter, der auch die Freiheit der Schwachen schützt, und den Starken an die Moral (eigentlich sogar: Die Religion, also die Kirche) bindet. Der Liberalismus aber hat noch nie (und wird auch nie) das Ziel des Gemeinwohles haben, das wiederum an das Ziel des "logos", des Sinns also, gebunden ist. Das sagt der Liberalismus ja selber, denn er sieht die Grundlage menschlichen Handelns im Egoismus, im Lust- und Unlustprinzip. Welches Volk, welche Menschheit aber will wirklich so leben außer die, die meinen, davon zu profitieren?
Das macht im Grunde mehr Angst als die Furcht vor dem Crash, den Krall sehr plausibel und sauber analysiert und der kommen wird, keine Frage. Es macht Angst, ob nicht Krall sogar darin Recht hat, als er eine "neue Prosperität ungeahnten Ausmaßes" kommen sieht, nach dem Crash - der eine nächste Stufe eines entfesselten Globalismus sein wird, in den sich die Politik als scheinbares Heilmittel flüchtet, um dann weiterzumachen wie bisher.
Daß die Politik beziehungsweise der Staat sich aus so gut wie allem zurückziehen muß - ja. Daß die Entscheidungen über ihre Lebensführung in den Händen der Bürger bleiben muß - ja. Daß es zu einer Re-Regionalisierung so vieler Agenden kommen muß - ja. Daß der Sozialstaat ein prinzipieller Irrtum ist, und jede Form von sozialer Tat niemals aus der Hand der Gebenden wandern darf, soziale Hilfe also immer persönliche (freiwillige) Interaktion und Kommunikation sein muß - ja. Daß die normalen Wirtschaftsagenden in den Händen der Wirtschaftsbeteiligten (Arbeitnehmer wie Arbeitgeber) bleiben muß - ja. Daß sogar das Rechtssystem in weiten Teilen re-regionalisiert werden muß - ja. Daß sogar die Exekutive und Ordnungsmacht weitestgehend regionalisiert sein muß - ja.
Aber das Alles ist kein Ja zu einem entgrenzten Liberalismus, bei dem gar je nach Durchsetzungskraft individuelle Interessen das Staatsganze bestimmen sollen, der Staat also zu einem "Dienstleister" herabsinkt. Ja, der Staat zum Büttel der je stärksten Individuen wird (und das passiert im Liberalismus immer und überall).
Er muß im Gegenteil stark, aber er muß auch zurückhaltend sein, und sich vor allem seiner eigentlichen Aufgaben besinnen. Mit einer Gewaltmacht und Autorität, die im schlimmsten Fall unter divergierenden Gruppen zu schlichten oder zu schützen vermag. Mit einer Außenpolitik, die die Lebensbedürfnisse seines Volkes energisch vertritt. Mit einer Verteidigungspolitik, die das Insgesamt eines Staatsvolkes zu schützen vermag. Mit einer Repräsentationsfülle des Ganzen, die das Schönste, Edelste und Prächtigste eines Volkes wiederspiegelt, das weiß, daß es auf sich (in aller Demut) stolz sein kann, weil als es selbst einen Auftrag in der Welt hat, sodaß ihm jeder gerne angehört. Und mit aller Schutzmacht über die Religion des Volkes und seiner Stellung in ihm, weil ohne sie alle moralischen Grundlagen diffundieren und unbestimmt werden, das Volksganze auseinanderfällt, und damit seine gesunde, am Gemeinwohl orientierte Wirtschaftskraft erlischt.
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