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Sonntag, 8. Januar 2017

Das Schisma steht bereits auf Schiene (1)

Bereits im Juni 2013, wenige Wochen nach der Wahl des Argentiniers Jorge Maria Kard. Bergoglio zum Papst, der sich dann Franziskus nannte, hatte der VdZ in einer hier vorzufindenden Analyse nicht nur vorhergesagt, daß dieses Pontifikat ungezählte, ja dramatische Verwirrung bringen würde, sondern auch, daß der Moment kommen wird, wo sich dieser Papst zu einer klaren Häresie bekennt. Das hat er als unvermeidlich dargestellt. Und begründet.

Die Lüge bringt sich eben irgendwann einmal selbst zu Fall, das ist unvermeidlich, und sei es durch scheinbar unwichtige Nebenereignisse. Eine der Erkenntnisse aus den Ereignissen vor rd. 15 Jahren um Bischof Krenn (Gott hab ihn selig), die der VdZ wie eine Tröstung gezogen hat.

Mit Amoris Laetitia dürfte dieser Schritt drei Jahre nach dem Beginn dieses (in manch anderer Hinsicht ebenfalls) seltsamen Pontifikats definitiv sein (wenngleich er viele male längst angezeigt war, die aber jedesmal sophistisch-verlogen von allen Möglichen und vor allem von einem drecksweichen, kirchensteuerverfressenen Beamtenklerus schöngeredet wurden). Und er wird immer definitiver, ja wird sogar zu einer Kirchenspaltung führen.

Diese Befürchtung - gleichfalls aus Überlegung - äußert nun der fast bedauernswert zurückhaltende deutsche Philosoph Robert Spaemann in einem seiner wenigen aktuellen Interviews. Wo er auf die Dubia (=Zweifel) der (offiziell) vier, in Wahrheit fünf Kardinäle (plus einem Erzbischof) eingeht, die, nachdem der Papst auf eine nur intern zu bleibende Anfrage bezüglich des Dokuments nicht geantwortet hatte, diese Anfrage tatsächlich öffentlich machten. Und dabei nicht nur einen der wenigen möglichen kirchenrechtlich vorgesehenen Wege beschritten, gegen einen häretischen Papst vorzugehen, sondern auch noch recht christlich brüderlich-behutsam blieben. Aber Bergoglio ganz sachlich enorm unter Druck setzten, sodaß dieser, wie berichtet wird (und nicht zum ersten mal) mit Wutausbrüchen reagiert haben soll. Ein Gerücht, gewiß, aber leider ein sehr glaubwürdiges.* Spaemann nennt es sogar "deplorable", also: bedauerlich, daß NUR FÜNF KARDINÄLE diesen Dubia beigetreten sind. Denn was solle ein Katholik sonst tun?

Der Papst aber schweigt, nach wie vor, und das ist nicht verwunderlich. Vielmehr ließ er sich durch höchst fragwürdige Personen** und sogar Kardinäle "verteidigen". (Die, wie sollte es anders sein, gerne auch einmal "drohen". Wie schon so oft gesagt: Die Linke KANN nur drohen!) Denn auf die eine oder andere Art wird er mit einer Antwort eine Seite brüskieren. Das wird mit immer höherer Gefahr zu einer Kirchenspaltung führen, meint Spaemann. Denn aus diesem Dilemma kann sich Franziskus nicht mehr retten, ohne grundsätzliche Klärungen zu bringen. In denen er entweder der traditionellen Lehre der Kirche beitritt, oder sie abschafft. Und das zu wollen hat er ja bereits in einem Schreiben an die Argentinische Bischofskonferenz verlautet, wo er sich festgelegt HAT. Auf die Häresie. Prompt kam der erste offiziell formulierte Widerspruch - von Laien aus den USA. Wir haben den ersten Akt dieses kirchenhistorisch nicht gerade häufigen, aber doch auch nicht ganz ungewöhnlichen Schritts auf diesen Seiten erstmals ins Deutsche übertragen vorgestellt.

In beiden Fällen wird Franziskus, Papst in Rom, also nicht nur einen nächste seiner zahllosen und schwerwiegenden Verwirrungsakte gesetzt haben, sondern in beiden Fällen wird (oder würde) er eine grundsätzliche Richtung ausschließen. Und das tut er auch, und zwar gerade, indem er nach wie vor NICHT antwortet, und damit die Seite der o. a. Kardinäle zu weiterem Handeln zwingt. Denn Amoris Laetitia KANN nicht mehr einfach NICHT widersprochen werden. Hier geht es nicht um Zuckersträusel, hier geht es ums Eingemachte. Ja, hier geht es um einen in der Praxis längst und vielfach verbreitet eingeschlagenen Weg des Irrtums, wie er seit dem 2. Vatikanum die Kirche deformiert hat.

Was viele ohnehin schon lange wußten, hat sich also in Amoris Laetitia manifestiert: Dieser Papst ist ein Häretiker. Der wie der Aids-Virus versucht hat, mit viel Zucker breiten Grinsens zu vertuschen, daß er die tödliche Krankheit des Irrtums einschleppt.





*Daß dieser Papst einen schweren sittlich-charakterlichen Defekt haben muß, hat der VdZ bereits mehrmals hier geäußert und - vor allem - begründet. 

**Einer der herausragendsten "Verteidiger" von Franziskus war Monsignore Pio Vito Pinto, Dekan der Römischen Rota (Kirchengericht). Der - eiderdautz! wie kommt denn das? - auf der legendären "Lista Pecorelli" auftaucht. Jener Liste, in der schon vor etlichen Jahren hochrangige Kleriker als Mitglieder der Freimauerer auftauchten. Was NACH WIE VOR bei Strafe der Exkommunikation verboten ist. Steve Skojec (dessen nüchterne Sachbezogenheit die des VdZ sehr wahrscheinlich übersteigt, Skojec wurde ja auch nie von der Kirche hinausgeworfen, ist also einfacher "Laie" und Familienvater (sieben Kinder), der versucht, in diesem heutigen Irrsinn noch katholisch zu bleiben; was der VdZ auch versucht, aber mit gewisser Vorbelastung, keine Frage) von OnePeterFive berichtet davon, und er war ähnlich von diesem offensichtlichen, dabei so logischen Zusammenhang überrascht wie der VdZ. Es handelt sich hier also auch hier nicht um eine "Verschwörungstheorie", sondern um eine reale Verschwörung, machen wir uns doch nichts vor. Das sind die Vertrauen dieses Papstes!





*051216*