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Dienstag, 1. September 2020

Man muß Roß und Reiter nennen (2)

Teil 2) Aber auch die pauschale Kritik am Zweiten Vatikanum 
bewirkt das Falsche



Das betrifft im Speziellen die heute so populäre (Anführungszeichen; aber mit diesem Wort muß man es bezeichnen) Anklage, "die Kirche" sei durch Mißbrauchsfälle gewissermaßen abgesoffen. Auch hier ist es entscheidend, präzise, spezifisch zu bleiben, ja überhaupt erst zu werden. Und bei der Frage anzufangen, ob die Kirche ein Problem der Homosexualität (denn die allermeisten sogenannten Mißbrauchsfälle sind Homosexuellenfällekeine Fälle von Pädophilie) hat oder nicht! 
Schon die allermeisten Bischöfe fangen aber bei diesem Thema an, zu schwimmen, herumzureden, und ihre Äußerungen gleiten ins völlig Diffuse ab. Damit schafft man mehr Probleme, vor allem gravierende Probleme, als daß man welche löst (weil man jemanden "schützt").
Man muß deshalb endlich Roß und Reiter nennen! Und das Hauptquartier dieser Homosexuellenmafia, die die Kirche in Geiselhaft hält, ist der Jesuitenorden, besonders in den USA mit der Gallionsfigur namens P. James Martin. 
Man tut der Kirche in demselben Sinn auch keinen Gefallen, wenn man "das Zweite Vatikanum" pauschal kritisiert, E. Michael Jones weist immer wieder darauf hin. Es stimmt historisch auch nicht, seinen nicht immer geglückten Ausgang den Freimaurern zuzuschreiben. Es entspricht nicht den historischen Tatsachen, auch wenn es eine honorige Person wie Erzbischof Viganò sagt. 
Das macht auch der Umstand nicht besser, als Viganòs Demontage als Nuntius in den USA dem Treiben des - homosexuellen, mittlerweile nicht nur von allen Ämtern suspendierten, sondern sogar laisierten - Kardinals McCarrick zuzuschreiben ist.
Man sollte doch vielmehr beginnen, das Zweite Vatikanum im Lichte der Tradition zu interpretieren. Sämtliche Probleme würden sich dann in Nichts auflösen, meint E. Michael Jones. 

Die Freimauerei war im 18. Jahrhundert wirkungsvoll und auf ihrem Höhepunkt als Gegenpol zu den Jesuiten, die sie massiv (und erfolgreich) bekämpft haben. Weil sie weit früher als die Kirche die Mittel des geistigen Krieges erkannten und einsetzten. Die aber heute weitgehend wirkungslos sind. Die Freimaurerei hat sich überholt, sie ist in dieser gegenwärtigen Welt bedeutungslos geworden. 
Warum? Weil die Revolutionen, die die Freimaurerei überall anzettelten, um Throne und Altäre zu stürzen, siegreich waren und heute so allgegenwärtig geworden sind, daß es nichts mehr zu tun gibt.

Morgen Teil 3) Wen kümmern heute noch die Freimaurer?
Die wahren Täten sind nicht die Freimaurer.



*170820*