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Freitag, 22. Februar 2013

Bildungsphilister

Aus 2009) Hugo von Hofmannsthal spricht es einmal aus: im Zuge der Mechanisierung der Arbeit hat im Gleichschritt der Bildungsprozeß das Geistige mechanisiert und unschöpferisch (in gewissem Sinn also: "unromantisch") gemacht. Der Weg dazu wurde über den Liberalismus des 19. Jhds. gebahnt. Der Gebildete ist zum Philister geworden - der Philister ist der Träger der Mechanisierung.

Damit ist der Blick der Zeit vom Ästhetischen der Romantik zum Ethischen der Moral geworden. So mußte Österreich, das an diesen Prozessen nie so ungeteilt teilgenommen hatte, in Europa, zumal neben Deutschland, in der Kette 1805 (Frankreich) - 1866 (Deutschland) - 1918 (Europa), unter die Räder kommen.



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