Dieses Blog durchsuchen

Donnerstag, 25. November 2021

Asozial, ungebildet und primitiv (2)

Wie am letzten Samstag erlebt. - Am Rande eines gesundheitlichen Kollapses, mußte ich nach drei Stunden den Demonstrationszug am Ring wieder verlassen, um in Höhe Landstraße Hauptstraße zum Bahnhof zu gehen. Schwer hinkend, unter wirklich großen Schmerzen, passierte ich den Gastgarten eines Cafés direkt vor den Bahnhofshallen. Es war kalt, und einige Tische waren frei. Wie gesagt: Gastgarten. Frischluft ohne Ende. Also setzte ich mich dankbar, drehte eine Zigarette, und wartete auf Bedienung, denn ich sah, daß nicht Selbstbedienung, sondern Service geboten wurde.

Die kam endlich, nach langen Minuten, und ich versuchte zu bestellen. Was nicht gleich gelang. Denn wegen des großen Serviceintervalls, machte der junge Mann eine lange Runde, in der er kassierte und Bestellungen aufnahm. Sodaß es lange Minuten dauerte, bis er endlich bei mir anlangte. Einen Cappuccino, ich weiß, sagte er dann in einem höchst vertraulichen, amikalen Ton, und in einem Akzent, der mir irgendwie türkisch, auf jeden Fall südöstlich schien. Verblüfft und amüsiert bestätigte ich die Bestellung, die er sogleich notierte. Plötzlich stutze er.

Albaner? Warum Albaner? (1)

Ein früherer Herausgeber des "Lancet", eines der führenden Wissenschaftsmagazine der Welt der Medizin, dessen Name nichts zur Sache tut und zur Schonung der Person verschwiegen bleiben soll, war der Meinung, daß es zielführend sei bei einer Studie, die in dieser Zeit herauskommt und publiziert wird (sic!), davon auszugehen, daß sie falsch ist und völlig unsinnige "Resultate" verkündet. Und ein leitender Redakteur eines weiteren führenden britischen Magazins, des "British Medical Journal", sprach davon, daß mindestens - mindestens! - jede zweite Studie in der Medizin, die heute veröffentlicht wird, in die Tonne gehörte, weil sie unwissenschaftlich ist und falsche Aussagen "beweist".

QR Briggs im Interview

Das sind nur ein paar der vielen scharfsinnigen Aussagen, die William M. Briggs in einer nächsten Radiosendung in einer amüsanten Plauderei preisgibt. Wo er sein nächstes Buch ankündigt, in dem er Beweise, wissenschaftliche Beweise für eine Unzahl von Fehlern und Irrtümern liefern wird (das Buch erscheint in diesen Wochen), die die Linke vertritt oder - und das ist noch schlimmer - von denen sie nicht einmal weiß, daß sie sie als Postulate annimmt. Und die Linke hat ihren angekündigten Marsch durch die Institutionen wahr gemacht. 

Sie beherrscht den Wissenschaftsbetrieb fast lückenlos. Und hat "die Wissenschaft" in einen Zustand gebracht, in dem sie nicht mehr zu retten ist. Sie ist durch und durch politisiert, und durch und durch "woke", das heißt einem Diktat "zu habender Resultate" unterstellt. 

Mittwoch, 24. November 2021

Asozial, ungebildet und primitiv (1)

Was für primitives Gesindel wir mittlerweile an der Regierung haben, zeigen die Auswirkungen der sogenannten staatlichen Maßnahmen, die direkte Verhaltensregeln für den Alltag festlegen. Die allesamt darauf abzielen, das zwischenmenschliche Miteinander, also das Soziale, direkt und mit voller Absicht zu zerstören.

Warum? Weil eine neue Wertordnung des Verhaltens etabliert wird. Es wird nicht darauf abgezielt, den Sinn von Seinszuständen und damit deren fast magnetisches Eigensein zu erhöhen, in dem sich Ding für Ding fügt, das an eben diesen Ort gehört, auf dem auch "Impfen" und "Impfpflicht" steht (vorausgesetzt, es gibt solch einen Ort, und das ist wohl auch das Problem damit), sodaß - agere sequitur esse - nein, nun gilt eine neue gesellschaftliche Hierarchie, und deren Reihung kennt nur zwei Stufen: Unbedingtes Befolgen der Anordnungen, egal wie sinnhaft sie sind, oder ein Verhalten, das sich an der Vernünftigkeit in einer Situation orientiert. 

Die Art und Weise, in den Krieg zu ziehen

Die Auflösung des Sozialen, erfolgt durch die Auflösung der vergangenen Selbstverständlichkeiten, all der normalen, selbstverständlichen Verbindlichkeiten in allem, den Familien, den Ehen, den Arbeitsverhältnissen (wo sich jeder selbstverständlich verpflichtet fühlt, der zur hingebungsvollen Leistung, jener zum gerechten Lohn), den Nachbarschaften und und und (selbst ein Rettungswesen oder die Feuerwehr sind längst teilmonetarisiert, auch wenn es offiziell nicht zugegeben wird) hat zu Gewaltverhältnissen im Sozialen geführt. Wo das Gesetz der Durchsetzung, des Stärkeren, des Skrupelloseren nicht einfach gilt, sondern vor allem als Idealbild. (Allein die faktische Realität ist ja noch oft anders, aber sie wird durch das Ideal bestimmt und ihm gemäß verändert.)

Aber Gewaltverhältnissen ist auch der Umbau der alltäglichen Zustände in Kriege. Und tatsächlich zeigt der Sprachgebrauch, daß wir uns in lauter Kriegen befinden. Krieg gegen den Terror, Krieg gegen das Klima, Krieg gegen Corona, Krieg Krieg Krieg. Krieg bedeutet, daß die selbstverständliche Ganzheit des Lebens aufgegeben wird, und zugunsten des Teilzieles - des Bestehen des Ganzen - der Strategie des Staates alles unterworfen wird. Um von diesem Kriegs- und Kampfgeschehen her das Leben bis ins Kleinste hinein besitzen zu lassen.

Karl Eugen Gass* schreibt einmal in seinem wunderschönen und wie die goldgelbe Abendsonne reifen "Pisaner Tagebuch", daß man die Herrschaftsform eines Staates an der Art erkennen kann, wie der Einzelne in den Krieg geht. 

Dienstag, 23. November 2021

Eine erschütternde Tragödie

Wie ver-rückt diese Welt geworden ist - geworden? nein: gemacht worden ist - zeigt ein Filmchen, das die penny-Markt-Kette hergestellt hat. Man sehnt sich nach einem Leben in Unperfektion, in allen Fehlern und Fehlgriffen. Das dennoch nie aus einer gewissen Eingeflochtenheit in eine Ordnung fällt, deren Träger die Eltern, die älteren Generationen sind. Man wünscht sich Streit und Disput um das Richtige, man wünscht sich die Rebellion der Jugend gegen die Ordnung.

Ich habe es schon oft gesagt. Die große Enttäuschung, die ich mit dem Beobachten der Heranwachsenden erlebt habe ist, daß sie nicht GEGEN das Establishment gekämpft haben. Hier war ich wesentlich radikaler und meinen früh erkannten Grundsätzen treuer, viel aufmüpfiger, viel rebellischer! Gegen Schule, gegen Beton, gegen die Einschließung und für die persönliche Freiheit. Diese Heranwachsenden aber haben sich erhoben, um FÜR die Eingliederung ins Establishment zu kämpfen. Das hat mich immer wieder fassungslos gemacht. Und dazu gehört die Identifikation mit den Müttern ebenso, wie die Aushebelung der Väter.

Gräben, die die Haßerfüllten zurückhalten

Sämtliche der 18 Intelligence-Agenturen der USA (von CIA bis zu NSA und NRI) mit insgesamt 100.000 Beschäftigten haben ein Ultimatum gestellt, das am heutigen 22. November ausläuft. Bis heute hätten sich alle diese 100.000 Mitarbeiter zu impfen - bei ansonstiger Entlassung. 

Natürlich gibt es besorgte Stimmen, auch aus dem Kongress, daß dies nicht nur ein hohes Sicherheitsrisiko darstelle - immerhin wüßten viele Mitarbeiter ziemlich viel, das nicht unbedingt für die Öffentlichkeit bestimmt sei - sondern die Geheimdienste vor ernste Probleme stellen könnte: Woher sollen von einem Tag auf den anderen so viele Mitarbeiter rekrutiert und eingestellt werden? 

Noch dazu wo es aus denselben Sicherheitsgründen nicht vorstellbar sei, allenfalls durch Impfverweigerung gekündigte Mitarbeiter vielleicht noch so lange beschäftigen zu wollen, bis Ersatz für sie gefunden ist. Man stelle sich die psychische Lage dieses Mitarbeiters vor, die Wut, den Haß auf die Agency, und was für Schaden der eine oder andere Rachefeldzug anrichten könnte. Immerhin war bis Mitte November zwar der CIA zu 96 %, andere Agencies aber noch nicht einmal zu 60 % durchgeimpft. 

Dennoch beharrt ein Sprecher der Geheimdienste auf dieser Impfpflicht. Die Begründung dafür schlägt aber dem Faß den Boden aus. Denn der Mann sagt allen Ernstes, daß die erlassene Vorschrift, sich impfen zu lassen, ein wertvoller Loyalitätstest sei. 
Mitarbeiter würden so geprüft, ob sie bereit wären, alles für ihre eigene Gesundheit (die ja auch der Allgemeinheit dient) und die ihrer Mitmenschen zu tun, WENN ES IHNEN BEFOHLEN WIRD. So stellen sie ihren Gehorsam unter Beweis.

Montag, 22. November 2021

Aus dem Schatz der rheinischen Hausmittel

Natürlich achten wir auf unsere Gesundheit. Und tun in adäquatem Rahmen alles, was sich gebietet. An den besten Hausmitteln aus dem unerschöpflichen Schatz des von Großmutter auf Enkel weitergegebenen Geheimwissens der rheinischen Hausfrau, vorgetragen und wissenschaftlich approbiert von Univ. Doz. Dr. Marcus Franz, wollen wir selbstverständlich auch die Menschen in den unergründlichen Weiten des Internettischen Raumes teilhaben lassen, um unserer Verantwortung nachzukommen.

Wie sich die Zeiten ändern, gell? Früher, also gaaaanz früher, im Mittelalter oder so, hat die Kirche die Hebammen, die das (und überhaupt alles über die geheime, aber diesmal echte, nicht erfundene, und bis zu den Pharaonen und wie man jetzt wissenschaftlich bewiesen hat: bis Atlantis zurückreichende vergessene, über Atemrechnen und Yogatraining, aber auch über Pilzcocktails und bei Frühjahrs-Vollmonden verbackenen Schaumplätzchen erreichbare Wirklichkeit der Welt) wußten, am Scheiterhaufen verbrannt. 
Aber der Arzt Dr. Franz hat mit seinem Verweis auf ein Hausmittel, DAS DIE INFEKTION MIT CORONA VERHINDERN KANN und das jedem, wirklich jedem noch dazu fast kostenlos zur Verfügung steht in einem Ausmaß recht, das sich so mancher nicht vorstellen kann.
Denn er schließt an eine derartig simple - und wahrscheinlich deshalb weithin ignorierte und unverstandene - Tatsache an, daß man verblüfft ist, wenn man es SO hört. Denn es wird darin klar, warum eine Impfung IN KEINEM FALL vor Infektion schützen KANN. (Genau das erleben wir jetzt ja.) Sodaß die Franz'sche Methode tatsächlich die effizienteste Methode der Eindämmung des Corona-Infektionsgeschehens ist! 

Werter Leser, möge er sich dazu folgendes vor Augen führen:

Ein Hinweis seriöser Medien

Bei der am vergangenen Samstag in Wien stattgefundenen Demonstration von Verschwörungstheoretikern, Nazis, Unbelehrbaren, Covid-Leugnern und sonstigen Uninformierten, das Experten einhellig als "unverantwortliches Massenspreader-Event" bezeichnen, das das Wohlergehen von Millionen Geimpfter aufs Spiel setze, wurden laut Polizeiprotokollen 38.322 Menschen gezählt. Wir bringen hier einen Film, der viel Aussagekraft hat.

Eine kleine Unsicherheit besteht nur bei der in den Aufnahmen sichtbaren hinteren Ebene, kurz vor der Oper zu sehen. Weil sich hier vermutlich eine japanische Touristengruppe (erkennbar an den vorschriftsmäßigen Gesichtsmasken - es ist beschämend, daß wir uns vom Ausland zeigen müssen, wie man sich zu verhalten hat!) befindet, die unbeabsichtigt unter die radikalen und aggressiven Protestierer geraten sind. 

Wo, bitte, ist da eine Diktatur?

Gestern gab es Unruhen in Berlin Babelsberg. Und die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung sieht darin nur die völlige Entgleisung einer Bevölkerungsgruppe, die sich einfach nicht ihrer sozialen Pflichten in Solidarität ergeben will, und stattdessen Verschwörungstheorien der Alternativen Medien aufsitzen. Schwurbler, Neonazis, Schrullige Existenzen, Außenseiter und Phantasten. 

Radio RatUNDHilfe hat sich umgesehen, und liefert Ihnen, wertes Publikum, den Beweis. Das einzige also, was diese Querulanten bewirkt haben war, daß die Einkaufsstraßen blockiert waren.

Aber wir wollen jedem die Möglichkeit bieten, sich zu Wort zu melden. Denn wir sind weltoffen und neutral. Also haben wir - willkürlich ausgewählte - Mitbürger befragt: Finden Sie, daß wir in einer Diktatur leben?

Sonntag, 21. November 2021

Was unsere Gehirne kaum noch fassen können (3)

Die Auswirkungen. Warum wir uns auf dem (abschüssigen) Weg zum Sklavenstaat befinden. Den wir schon viel zu weit gegangen sind. - Dieses "Investitionsvolumen" von jährlich 13 BILLIONEN DOLLAR wird also für diese Länder, die schon derzeit über verschiedenste Plattformen der globalen Finanz beherrscht werden (siehe dazu Perkins und sein Buch "Economic Hitman"), wird zur Vorschrift werden.

Wie bei Corona wird jedes Land, das ausschert, so sanktioniert und isoliert, daß es zusammenbrechen MUSZ. Denn im Einzelnen sind sie bedeutungslos, sie haben keine Druckmittel. Und wenn doch (etwa durch Rohstoffe), dann gibt es immer noch das Militär. Die USA betreiben weltweit rund 5.400 Militärstützpunkte (Siehe Anmerkung**), und haben im Wesentlichen zwei Allianzen, die sie den Erdball endgültig beherrschen lassen: die NATO im Atlantik, und die (erst jüngst noch fester geschmiedete) Pazifik-Allianz. 

Aber das alles reicht noch nicht.  Wir sprechen zum einen also von verpflichtenden, vorgeschriebenen "Klimaschutzmaßnahmen", dem Umbau von Volkswirtschaften auf "Klimarettung", eben klimaneutral, eben NET ZERO. Darüber sind wir uns doch alle einig, nicht wahr? 

Der Unsinn wird allumfassend

Noch vor einem halben Jahr bis Jahr war klar (das reimt sich, merken Sie es?) daß der PCR-Test (und das steht - angeblich - sogar in der Packungsbeilage) in den sachgerechten Augen seines Erfinders NICHT für eine diagnostische Verwendung geeignet ist. Dafür ist er nie entwickelt, dafür hat sein Schöpfer nie den Nobelpreis erhalten. Vereinfacht: Man kann daraus alles und nichts beweisen, weil dieser Test - und das war das Geniale daran - durch aufeinander aufbauende Ableitungen so geringe Spuren eines Virus oder Bakteriums feststellen kann, daß man ihn im direkten Einzelnachweis niemals finden würde.

Das ist vereinfacht gesagt so, als würde man in einem Stadium der Frankfurter Eintracht im Schlage gegen Bayern München unter den 65.000 Zuschauern die Existenz von Hermann Huber nachweisen, indem man Schritt für Schritt so verallgemeinert, von Stufe zu Stufe, daß am Schluß aus der Existenz einer Haarschuppe in der Wahrscheinlichkeit X aussagbar ist, daß sich unter den 65.000 Brüllenden (weil Kimmich in der 90. Minute bei 1:0 für die Eintracht einen Elfmeter verschossen hat) ein Hermann Huber aus Albrechtshofen, Dingelweg 14, tatsächlich befindet.*

Samstag, 20. November 2021

Liberté pour l'Autriche

Aus gegebenem Anlaß - Spontan kam es schon gestern zu einer Kundgebung vor der Österreichischen Botschaft in Paris. In einer angesichts der heimlichen, aber umso heftigeren, ja bösartigeren historischen Feindschaft dieser beiden Völker (die Rolle der Franzosen bei der Auflösung der Monarchie, der Haß, mit dem Österreich zertrümmert wurde, war beschämend; vergleiche man dazu die fast unverständliche Fairness, Verzeihungsgüte und genau darin wohlwollende Weitsicht mit der Metternich nur 100 Jahre davor Frankreich beim Wiener Kongress behandelt hatte), erklärten sich einige Hundertschaften Franzosen lautstark solidarisch mit den Österreichern, in deren persönliche Integrität mit dem jüngst verkündeten Anti-Coronamaßnahmen eingegriffen wurde. 

"Liberté pour l'Autriche" skandierten die Menschen. Freiheit für das Österreich**, Befreiung von der Corona-Diktatur!

Was unsere Gehirne kaum noch fassen können (2)

Faustrechnung zu den Voraussetzungen. Womit wir es also zu tun haben, und wo es hinführen wird. - 130 (bis 150) Billionen Dollar - wir schreiben diese Zahl einmal aus, damit sich der Leser leichter etwas darunter vorstellen kann: 150.000.000.000.000; zum Vergleich: Deutschlands gesamte Barvermögen belaufen sich derzeit auf nominell 5.000.000.000.000 (5 Billionen) Euro; Das BIP der USA beträgt rund 20.000.000.000.000 jährlich; das Österreichs 375.000.000.000, also 375 Milliarden Euro, das sind 5 Prozent der notwendigen Investitionssumme, von der wir hier sprechen. Das gesamte Abgabenaufkommen betrug 2020 rund 161 Milliarden Euro, also rund 1,5 Prozent des o. a. Betrages. Wohlgemerkt - eines ganzen (Corona-geschwächten) Jahres.

Also: Österreich (die Zahlen für Deutschland kann man in der Regel ZEHNMAL so hoch ansetzen, die beiden Volkswirtschaften ähneln sich sehr und stehen grosso modo im Einwohneräquivalent) mit einer der höchst entwickelten Volkswirtschaften der Welt, nimmt jährlich 160 Milliarden ein, die gesamte Bevölkerung (das ist das BIP) rund 375 Milliarden. Davon werden alle Ausgaben bestritten. Ein gesundes Unternehmen rechnet nun mit jährlichen Finanzierungskosten von 1 bis 2 Prozent (das wird im Geschäftsverkehr mit dem sogenannten "Skonto", vielleicht sagt Ihnen das etwas, praktisch ausgeglichen) und hat eine Investitionsquote von 3 bis 5 Prozent, je nachdem. Das sollte mit den sogenannten "Abschreibungen" hereingebracht werden. 

Die Vorstellungen von Vikingern (3)

Die späte Phase der Vikinger. Erst wird der Christ in der Schlacht besiegt, dann wird er ausgeplündert. - Aber in diesem Stadium beginnt ein Faktor aufzustehen, den es bisher im Leben eines Volkes nicht gegeben hat. Weil die einen in einem Gesamtsystem des An-sich-reißens schwächer werden, sobald sie das Schwert aus der Hand legen, sobald sie die andere Wange auch hinhalten, sobald sie dem Hemd auch noch den Rock hinterdrein werfen, ab diesem Moment beginnt die Ausplünderung und der Diebstahl das bestimmende Element zu werden. Und ab diesem Moment - auch bei den Vikingern, ist archäologisch binnen kurzer Zeit die Zunahme von Migration festzustellen.

Schlechten Menschen geht es immer gut. Guten Menschen sehr oft schlecht. So hat es meine Mutter oft formuliert. So resigniert sie das auch meinte, es steckt ein Funke Wahrheit drin, nimmt man den "kurzen Blick". Der feststellt, daß scheinbar der Christ in Nachteile gerät.

Freitag, 19. November 2021

Was unsere Gehirne kaum noch fassen können (1)

Die Finger weigern sich fast, die Tasten zu bewegen, um Ihnen, werter Leser, vorzustellen, was seit geraumer Zeit im Laufen ist, und was Stück für Stück zu einem Gefängnis für die Menschen der Welt festgefügt wird, in dem wir alle in Sklaverei fallen, wenn nicht schon gefallen sind. Um das Ausmaß der Vorgänge zu begreifen, wäre Poesie angebracht, denn rein rational ist es so mindbuggeling, wie es im Englischen so treffend heißt, daß man es kaum denken kann.

Und doch wird es gedacht, und doch ist es Teil eines realen Planes, der ein neues Stadium der Weltöffentlichkeit deutlich macht: In dem Verschwörungen zur neuen Öffentlichkeit geworden sind, weil niemand mehr zu scheuen hat, was vor sich geht. Dazu ist schlicht die Dimension zu groß, die alles umfaßt. 

QR James Corbett
Sogar James Corbett kapituliert, der über Jahre nun schon - ähnlich mir, wenn er auch leider den üblichen Denkfehlern aufsitzt - Faktum um Faktum zusammenzutragen versucht hat, und zu einem Bild zusammengefügt hat, wie es sich nun in Glasgow, im Rahmen der Klima-Weltversammlung COOP 26, ganz offen etabliert und vorgestellt hat. Es sei "Mindbuggeling", es haut einem (gesagt, wie es der Aschenbrenner Erwin an der Theke nach dem dritten Bier sagen würde) den Krapfen aus dem Hirn.

Die Vorstellungen von Vikingern (2)

Was aber bleibt? Der Sand in unseren Augen. Nicht nur die Vikinger gingen freilich unter, als sie Christen wurden, und damit bleibend. Aber vielleicht sehen wir genau deshalb deren letzte - aber nur die - in Walhalla. - Man muß sich in vielem eben fragen, wie es damit aussieht, wie viel bei bloßem Sand bleibt, den man uns in die Augen streut, oder der uns durch überzogene Vorstellungen angeblich möglicher weil nötiger Freiheit unzufrieden und kirre machen soll. Bewußt gesagt: Soll. Um unsere Gesellschaften zu destabilisieren, die sicherste Methode der Kriegsführung, man lese SunTsu.

Werter Leser, beantworte er sich doch einmal, wieviel von seiner Arbeit von anderen (nicht zuletzt: vom Staat, der mindestens die Hälfte des Wertes einkassiert) abgeschöpft wird. Oder wie es etwa mit der berühmten "Freizügigkeit der Ortswahl" aussieht, betrachtet man die Lebensrealität des allergrößten Teiles unserer Bevölkerungen ganz nüchtern. Nicht nur ist es oft aus sozialen Gründen nicht möglich und erwünscht, unser Leben ist doch in der Regel schon durch offene, freiwillig einzugehende (weil "zum Leben dazugehörende") Zwänge und Verbindlichkeiten so festgezurrt, daß wir uns kaum noch einen Millimeter bewegen können. 

Donnerstag, 18. November 2021

Suche im leeren Raum (1)

In den Videos, die sich auf dem von "KenFM" Jebsen gegründeten Portal APOLUT finden, läuft ein Vor- wie Abspann, der so lautet: "apolut - So denke ich auch". Als ein Motiv, diese Plattform zu gründen, die zugleich sein "Abschiedsgeschenk" werden sollte (dessen er sich jedoch, wie er auch sagt, zu gegebener Zeit wieder bedienen werde; NACH Beendigung seiner Auszeit, die sich auch darin ausdrückt, daß er seine Sprechgeschwindigkeit wenigstens etwas verringert hat, von Gebirgsfluß auf Mühlenkanal sozusagen) nannte Jebsen, daß er über die Wirksamkeit seiner Videos enttäuscht sei. Denn er sei draufgekommen, daß es eine kleine Gruppe sei, die quasi "alles" in diesem Bereich der "Systemkritik" konsumiere, die in sich aber geschlossen bleibe, und kaum an Zahl und Verbreitung zunehme.
QR apolut.net

Immer dieselben also konsumieren immer die gleichen Kanäle, die somit immer ein und dasselbe Publikum ansprechen. Damit hat er zweifellos recht! Aber warum dann so denke ich auch als Wahl- und Leitspruch?

Vielleicht aus einem anderen Grund als den der "Kritik". Vielleicht aus demselben Motiv, aus dem das gesamte Internet (diesem Begriff ordne ich immer auch die social media bei), dessen immer noch am meisten Staunen machendes Merkmal die unglaubliche Geschwindigkeit der Verbreitung ist. Binnen weniger Jahre - und ich kann mich noch gut erinnern, wie es in den Jahren 2000/2001 bei uns in Österreich begann, mit diesen (verglichen mit heute) unglaublich umständlichen Post-ISGN-Modems und -Anschlüssen, und einem Gefühl, als sei das Reich des Gratislebens angebrochen, in dem jedem alles zur Verfügung steht, und jeder alles kostenlos zur Verfügung stellt. (Siehe Anmerkung*)

Die Vorstellungen von Vikingern (1)

Die Vorstellung, die Vikinger seien eine "rassisch homogene" Volksmasse gewesen, mit hohen, nordischen, blonden Recken und ebenfalls blonden gradwüchsigen Weiblein, sämtlich nicht unter 1,84 Meter zu kriegen und in der Hochzeitsnacht erst nach hartem Ringkampf zu bespringen, ist allen archäologischen Zeugnissen sowie genetischen Untersuchungen nach nicht haltbar. So wurde es der Welt in gewissen Phasen der europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts zwar eingeredet, und nicht nur am Rhein oder der Spree, sondern auch an der Themse, der Seine und am Po, aber es ist Unsinn.

Man unterschätzt die Migrationsbereitschaft der Menschen schon zu vergangenen Zeiten. Ja von Anfang an ist der Mensch IN DIE WELT GEGANGEN. Fort, aber auf die Verwurzelung zu. Es ist dabei eine Tatsache, daß der verwurzelte Mensch eine gewisse Ausnahme blieb. Wenngleich auch Zielpunkt des Menschseins. Aber immer war er schwer errungen, und lange und für viele unerreichbarer Traum für jene, die schon durch die Zahl der Kinder in den eigenen Familien durch den Rost (der Erbschaften und Übernahmen aus bestehendem Besitz) fiel. 

Und nun gezwungen war, sich aus dem Würfel sein Ei zu schlagen. Viele sind ausgewandert, aber viele sind auch nach Skandinavien eingewandert. Kurz gesagt: Man unterschätzt bei Betrachtungen der Vergangenheit generell den Faktor Migration. Aber man verkennt sie auch, als Symptom einer letzten Phase. Und zu dieser muß man die Ausgrabungen am Trent in England auch rechnen, bei denen Cat Jarman in dem überaus lesenswerten Buch "River Kings" in ihrem Versuch einer Neudeutung der Vikinger ansetzt. 

Mittwoch, 17. November 2021

Veredelt ist, was ihre Hand trägt

"Dico, che questa mia donna venne in tanta grazia, che non solamente ella era onorota e laudata, ma per lei erane onorate e laudate molte. -  Die Herrin mein kam allgemach so hoch in Gunst, daß sie nicht nur gelobet und gepriesen ward, sondern um ihretwillen viele zu Ansehen und zu Ehren kamen."

Aus Dante Alighieri, "Vita nova - Das neue Leben" (Gesang 27)

Die Art und Höhe der Liebe, die entscheidend für ihre Kraft als das Sittlichende der Welt ist, ist von ihrem Objekt abhängig. Welch Segen für eine Welt, so klein oder so groß sie auch sein möge, wenn sie sittliche Frauen hervorbringt. 

Was eine hohe, ruhig fließende Kultur braucht, die aus sich selbst ihren Höhenanstieg hervorruft. Aber sie ist dadurch glücklich, weil sie die Frau hervorbringt, deren Sittlichkeit die Höhe ihrer Umgebung - der Welt - bestimmt.  

Indem sie die Männer bewegt, ihr zuliebe Männer zu sein, die ihre Möglichkeiten erfüllen, deren Inhalt aber aus ihrer Hand stammt. Erlangt, weil sie streben so zu sein, daß sie ihr gefallen. 

Wer wen angesteckt hat (2)

*Eine Anmerkung zum Adel der Schallenbergs: Wer "Witiko" von Adalbert Stifter gelesen hat, sieht in jedem der Landadeligen des Mühlviertels des Dichters Vorbild. Der so herrlich und nachvollziehbar die Entstehung von Adel oder gesellschaftlicher Hierarchie generell anhand derer in der Mühlviertler-Böhmischen Landschaft darzustellen vermag.
 
Dennoch hat der VdZ beim Adel der Schallenbergs so seine Bedenken. Nicht zuletzt wegen deren Sproß, der jüngst ins Kanzleramt Österreichs geschossen wurde. Einmal mehr, weil damit ein Schallenberg in den Beamtenadel "vergoldet" wurde? Als der Adel nämlich begann, fraglich zu werden. 

Auch aus der Geschichte dieser Mühlviertler Adelsfamilie könnten sich Rückschlüsse auf einen gewissen Familiencharakter ergeben, der sich im jüngsten Sproß durchaus wiederfindet. Weil dieses Haus, wie man hört und liest, sich auch zu Zeiten im Kreise der sich um das berühmt-berüchtigte Freimaurerschloß Rosenau im Waldviertel sammelnden Landadeligen hervorgetan hat. Immerhin war ja auch ein Schallenberg einmal Landeshauptmann dieses Österreich unter der Enns, zu dem das Waldviertel gehört.

Dienstag, 16. November 2021

Wer wen angesteckt hat (1)

Clemens Arvay trifft in einer "Solidaritätsbotschaft für uns Ungeimpfte" sehr treffend den Nagel auf den Kopf, und zeigt, welche ungeheure Frechheit sich mit der leeren Anschuldigung, wir hätten es mit einer "Pandemie der Ungeimpften" zu tun verbindet. 

Kanzler Schallenberg, ein oberösterreichischer, genauer Mühlviertler Bauernbua und nicht zufällig Kurz-Mann jener ersten Stunde, als die in die Stadt gekommenen (weil nie verstehenden) Buben ihre Pläne ausheckten, dessen Lebensstellung er
QR Schallenberg Video

seinem Erbe und seinen Ahnen, seinem Stand und seiner Identität überlassen bleiben hätte sollen, anstatt durch sein nicht vorhandenes Leistungspotential (über das er viele durch die Taschenspielerei glatter, leerer Worte hinwegzutäuschen verstand - dürfen wir vermuten - ein Mutterbub, brav und kuschelig?) eine erschütternde Wahrheit mehr über unser Land gegossen und den Adel erneut desavouiert, und dessen Abschaffung (ohne König, ohne Lehnsherrn auch kein Adel) als Abschaffung persönlicher (nicht prinzipieller) Stellungen posthoc und traurig gerechtfertigt zu haben, verstieg sich sogar zu einem Duktus, der an Beschimpfungen erinnerte.*

Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (3)

Im Traumland vorgestellter Katastrophen wird auch von deren Lösungen geträumt. Der wirkliche Stellenwert von Corona ist hier geringer, dort aber weit höher anzusetzen, wollen wir seine Wirklichkeit erkennen - Das, was wir als das große Geschehen an Corona sehen (wollen und sollen), ist aber nicht das, was uns da wirklich widerfahren ist und widerfährt. Es läßt sich aber nur bei phänomenologischer Betrachtung erkennen, nciht auf der Ebene von "geschehen", von "Handlungen", sondern als das, was diesen Konturen des Handelns innewohnt, immanent ist. Dort ist die nächste große Übereinkunft, vor der wir stehen.

Warum ist das so? Weil sich keine der Seiten der Faszination der Macht entziehen kann, die mit dieser Ebene des bewußten "Denkens" verbunden ist. Diese Macht lockt alle, buchstäblicht, und hängt mit dem Mißbrauch des Wortes "Demokaratie zusammen. Aller. Streit besteht nur darin, wer diese Macht als erster oder am besten für seine Zwecke nützt, der ein Streit um "Legitimität", also ein Streit um die Verwurzelung im Absoluten ist. 

Montag, 15. November 2021

Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (2)

Das Schaffen von (Pseufo-)Wirklichem, das das wirklich Wirkliche ersetzt, setzt eine bstimmte Rolle der Medien vorausDie Lenkung des Disputs sogar in der Gewissensbildung - Die Besorgnis ums Klima is tn dem Maß gestiegen, wie die Menschen durch Corona-Lockdowns gezwungn waren, ihre Sprache und ihr "Wissen" au sden Massenmedien zu beziehen. Die ihrem Wesen nach, speziell in ihrer täglichen Frequenz, den Blick auf Einzelnes richten. Enzelnes hat aber ein Problem: Es braucht eine Interpretation, die jedes Einzelereignis, um überhaupt erst seine Wirklichkeit erkennen zu können, in ein großes Narrativ, in einen großen Interpretationsbogen einordnen. Erst dann wird klar, WAS etwas ist. Damit steigt die Rolle der Medienmacher, jener also, die entscheiden, wie und was in den Schlagzeilen erscheint als das, was die Debatte bestimmt, und wird umso leichter zum Instrument von Maniopulation. 

Natürlich stimmt, was man im Mikrisoph sieht, aber was es ist, und welche Rolle esl spielt, wird in dem Maß erst erkennbar, wie die Sichtweise sich wieder in den menschlihen "normalen" Blick rückt, die Vergrößerung also zum Normalmaß wird. Daran können tagesaktuelle Medien vor allem sehr hindern, ja das klönnen sie fast verhindern. Weil das "wirklich Gesehene" als "Tatsache" eine sehr hohe Überzeugungskraft dahingehend hat, als es Prämissen setzen kann, die die große Interpretation bestimmen. 

Gedankensplitter (1535b)

Insofern war der Investiturstreit die frühe Entscheidung zur geistigen Katastrophe der Kirche. Als die Kirche den entscheidenden Ruck hin zur Selbst-Institutionalisierung ALS Behörde und weltliche Organisation bekam. Ich kann in diesem Punkt Martin Luther absolut verstehen. Denn das Reich Gottes IST NICHT von dieser Welt, und kann es nie sein.

Hier ist die Welt - dort ist die Kirche, die zu ihr "quer" steht. Also die Natur durchdringt und überhöht. Aber dazu muß es erst einmal die Natur "geben", und die findet sich nur in der menschlichen Gesellschaft ALS reale Hierarchie.

Die Entscheidung im 11. Jahrhundert aber hat wie ein langsames Ausrinnen die Dringlichkeit der Welt ALS ORT DES KREUZES verschwinden lassen. Und eine "Kirchlichkeit" bewirkt, die wie ein Rückzug von Golgotha zu sehen ist und wie in einem separaten Raum abläuft. Genauso hat sich heute auch die sogenannte Spiritualität ausgebildet. 

Sonntag, 14. November 2021

Kurz vor dem Regime der großen Konsenswolke (1)

Eine gute Generation hat es gedauert, bis es so weit war. Anfang der 1980er Jahre hat Margaret Thatcher die Britische Wirtschaft dadurch "gerettet", indem sie die ständigen Blockaden durch die Kohleindustrie respektive die Streiks der Kohlearbeiter, die kraft ihrer Tradition und durch ihre hunderttausenden Beschäftigten (sakrosankt gemacht durch die unbedingt notwendigen Kohlekraftwerke als dem Rückgrat der britischen Elektrizitätsherstellung) damals einen so mächtigen Faktor bildeten, daß das ganze Land dadurch erpreßbar wurde. Und die Kohlegewerkschaft hat es auch tatsächlich übertrieben und mit dieser Macht gespielt.

Bis es der Politik reichte. Thatcher hat daraufhin die führenden Kernkraftingenieure und Konzernbosse an den Tisch gebeten und mit ihnen ein Konzept ausgearbeitet, wie man das Land aus dieser Abhängigkeit von menschlichen Faktoren loseisen könne. Und die Herren von der Energiewirtschaft waren um Lösungen nicht verlegen. Wenn man die gesamte Versorgung mit Strom auf Kernkraft umstellt, betrieben von Industrien, in denen die britische Regierung durch Beteiligungen, Garantien für den Betrieb und einigen milden Milliarden-Kapitalgaben entscheidend mitzureden hatte, war das Problem zu lösen. 

Gedankensplitter (1535a)

Ich stelle fest, daß ich die offiziellen Medien, den sogenannten Mainstream, seit langer Zeit nur noch deshalb beobachte (und ich beginne meine Arbeit am Schreibtisch täglich mit einer Übersicht über die Medien, um mich gewissermaßen "in die Welt einzufädeln, jeweils freilich auf unterschiedlicher Ebene) weil ich darüber informiert sein möchte, was DIESE Medien berichten. Über das, was "in der Welt geschieht" informiere ich mich längst auf ganz anderen Kanälen. 

Es könnte sein, daß es früher einmal anders war. Als das ganze Land an den Nachrichten um halb acht hing, die auch die Themen vorgaben, über die man beim Kaffee, im Smalltalk, bei Herrenrunden oder in Geschäftspausen sprach. Wenn es sich verändert hat, dann auf eine schleichende Weise. Als Reaktion auf permanente Unglaubwürdigkeit, die sich als Urteil ergibt, sobald ich diese Kanäle nur kontaktiere. Ihre Kriterien sind nicht verhandelbar, nicht argumentierbar, denn sie stammen aus dem inneren, aber unbedingten Wissen, das durch die Grammatik geformt ist, zu der das Leben selbst mich geformt hat.  

Samstag, 13. November 2021

Der Außenseiter und der Sklave

Es ist doch so, daß der völlige Verzicht auf das, was von einem verlangt ist gleichermaßen, wie es das Leben des Menschen zur Vollgestalt bringt, dem Baume durch Würgen, durch den Tod abgepreßt wird. Eine Drahtschlinge wird ihm um die Mitte gelegt, und der Bauer dreht mit seinen klobigen Händen das Stück Latte, an das er die Enden des Metallstreifens geknotet hat, wieder und wieder, und noch einmal, bis nichts mehr geht. Dann wartet er zwei Atemstöße lang, denn es geht nun noch einmal, das entscheidende mal. Erst jetzt ist es getan. Der Baum kämpft ab hier still ums Überleben.

Nur der aber, der der Gewalt unterliegt, bringt die Blüte, in der er sich zusammenfaßt, um sich in der Frucht fallend vom Baume zu lösen. Nur der, der im Herbst zum Sterben geht, schließlich das Haupt in den Nacken sinken läßt, und zur Leiche erstarrt.  

So ist er zum Sklaven geworden, zum Sklaven des Bauernlümmels, der aus dieser Sklavenfrucht dann den Schnaps brennt, an den langen Winterabenden, mit dem er seine herben Feste feiert. Vielleicht zwei Stunden währt der Rausch, oder acht, dann folgt die Stille, und's Vergessen. Zur Weihnacht, zum Jahrauskehr, zur Frostesnacht, in der die Geister umgehen. Die Maische wirft man dann den Schweinen vor. Die lachen und spotten und unterhalten sich angeregt, während sie schmatzen und schlürfen. 

So viel Macht über so wenig das einmal so viel, haha, sagen sie. Und der Eber erzählt von der Garotte, von der ihm sein spanischer Fellkollege berichtet, wie lustig es aussehe, wenn die Delinquenten die Zunge heraushängen ließen, so! Und er macht es nach. Worauf die Lehne ungehalten lacht, während ihre Farken auseinanderstieben um nicht erdrückt zu werden: Letzthinnig hat sogar sie mehr Rechte, gehört sogar sie mehr zu als der Rechtlose, der Außenseiter, der ein Sklave ist.

Das immer ungerechte Geldgeben (2)

Warum wir auf die Erfahrung des Nicht Gerechten hoffen sollten - Nein, Wirtschaften oder Kaufen ist keine Abrechnung in Gerechtigkeit, so sehr wir uns das auch einreden haben lassen, jenen zulieb, die damit, mit dieser Mär von der Gerechtigkeit, ihren Diebstahl, ihre Gier verbergen wollten (weil im "Marktpreis" dann so viele Faktoren versteckt werden können, die jeder für sich Unrecht sind.) Nein, es ist ein Schenken, das auf ein Wiederschenken baut. Und davon ausgeht, daß ein Teil meiner Persönlichkeit in den Persönlichkeitsstand des anderen übergeht.³

Das auf der sozialen Gefügtheit aufbaut, daß kein Mensch ohne Soziales existieren kann, daß dieses Soziale aber eine wechselseitige Zuweisung DURCH DIE GABE, durch die Verbindlichkeit, durch die Pflicht ist, den anderen "mehr als sich selbst" zu lieben. Und deshalb zu GEBEN, und nur zu GEBEN. 

Freitag, 12. November 2021

Das immer ungerechte Geldgeben (1)

Wenn Gott vom ungerechten Mammon (Lk 16, 9-15) spricht (während in den nächsten Zeilen dieser Perikope die Rede davon geht, daß man nicht Gott UND dem Mammon dienen könne, daß die Liebe zu Gott, das erste Gebot, die Liebe zum Mammon quasi ausschließt), so erschließt sich diese sonst schwer zu verstehende Stelle (der Freundschaft MIT dem oder DURCH den UNGERECHTEN Mammon) leichter, wenn man mit einbezieht, daß die Grundlage des Wirtschaftens DER VERZICHT AUF DIE GERECHTIGEIT ist.

Wie das? Wie kann es das geben? Sind nicht die Gerichte voll mit Fällen, in denen der Richter aufgesucht wird, um durch seinen Spruch Gerechtigkeit zu schaffen, wenigstens annäherungsweise? Und geht es nicht im Handeln, im Wirtschaften (und jede Arbeit ist im Grunde ein Akt des Wirtschaftens; zur Arbeit aber besteht sogar ein anderes, nicht weniger radikales Gebot: Nur wer arbeitet soll auch essen. Gleichwohl: das Recht auf Essen - siehe das Gleichnis vom einen Denar, der allen Arbeitern im Weinberg zusteht, egal ob sie zur ersten oder zur elften Stunde kommen, als ginge es bei der Arbeit um einen symbolischen Akt, der als solcher das Gesetz erfüllt, nicht durch Quantität, nicht durch ausgerollte Meßbarkeit - nicht von der Menge der Arbeit abhängt, um das Recht auf den EINEN Lohn, das EINE Essen zu erwerben. 

Wäre das nicht - wahrlich - schrecklich?

Stell Dir vor, eine Regierung, die sich selbst durch eine Expertokratie (die aber verdeckt von der Regierung oder von nicht näher identifizierten Kräften diktiert wird) von aller Schuld und Verantwortung freispricht, findet, daß es eine Krankheit gibt. Stell Dir vor, daß die Regierung verbietet, daß Du bestreitest, daß es diese Krankheit gibt. 

Stell
Dir
vor!

Stell Dir dann vor, die Regierung schreibt vor, wie diese Krankheit zu behandeln ist. Dazu zwingt sie ihre Bevölkerung, Maßnahmen einzuhalten und Medikamente zu schlucken (bzw. sich spritzen zu lassen). Die gegen diese Krankheit, die durch keine Vernunft (in Wahrheit), sondern nur durch Behauptung (Begriffserfindung) und auf diesen bei Strafe der Ausschaltung aus dem öffentlichen Leben nicht zu hinterfragenden Behauptungen aufgebaute logische Folgerungen "beweisbar" ist, angeblich helfen, retten, heilen. Die obwohl sich keine "Heilungserfolge" einstellen die Aufrechterhaltung dieser Maßnahmen und Heilprozeduren nicht nur vorschreibt, sondern fortlaufend verschärft verlangt.

Stell
Dir
vor!