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Sonntag, 14. Januar 2018

Darüber will sich niemand Gedanken machen

Hier spricht Jordan Peterson etwas an, das in der Politik niemand (mehr) anzusprechen wagt: Es geht um die Voraussetzungen für Berufe, die mit der Höhe des Intelligenzgrades verbunden sind. Dieser Intelligenzgrad ist aber weitestgehend angeboren. Er ist nicht wirklich entwickelbar, steigerbar! Gleichzeitig stehen wir in einer Situation, in der Anforderungen durch technische Ausweitung gestellt werden, die immer weniger Anteile der Bevölkerung noch erfüllen können. Das Problem ist durch "Ausbildung" NICHT BEHEBBAR, was in einem völlig verfehlten Menschenbild gründet, das aus allen alles zu machen behauptet.

Kaum etwas ist so gut untersucht wie der IQ der Bevölkerung, und zwar weltweit. Denn seit über 100 Jahren verfügen die Armeen aus den Stellungsuntersuchungen umfänglichste Daten über die Intelligenz der Bevölkerung. Diese Daten sind erstaunlich gleichlautend, über all die lange Zeit hin, es verschiebt sich wenig und das langsam. Seltsamerweise steigt dennoch seit Jahrzehnten der "Bildungsgrad" anhand der verteilten Ausbildungszertifikate. Was das bedeutet kann sich jeder selbst ausrechnen.

Jeder? Nicht das heutige Establishment, das ein absurd verzerrtes, irreales, groteskes Bild von Menschlichkeit vor sich herschiebt, das alles anderes ist als: menschlich. Das nur den eigenen subjektiven Charakterdefekten als Ersatztheater dient.

Und hier zeigt sich, daß heute 15 Prozent der Bevölkerung (und dieser Anteil wächst seit vielen Jahren, wie jüngste Daten zeigen: unsere westlichen Kulturen werden immer unintelligenter!) einen Intelligenzgrad haben, der so niedrig ist, daß sie kaum noch einen Beruf erfüllen können. Noch dazu wo es immer weniger Berufe gibt, in denen das, was diese Menschen eventuell noch beruflich tun könnten - z. B. nach Anleitung bestimmte Procedere wiederholen - benötigt wird. Dieses Problem wird rapide größer. Denn die Automatisierung der Arbeitsprozesse, die allgemeine Zunahme der Komplexität der Wirtschaftsprozesse verlangt allgemein immer höheren Intelligenzgrad. Sodaß sogar schon Akademiker (Juristen sind ein bekanntes Beispiel) mit dem Problem kämpfen, daß ihre untere Intelligenzschichte in diesem Beruf nicht mehr bestehen kann. Das Problem greift längst - nach dem Arbeiterstand - auf die sogenannte "white collar class" über. Aber niemand scheint sich darüber noch Gedanken gemacht zu haben. 

Außer - dem Militär. Das weiß, daß (in den USA) bereits 10 Prozent der Bevölkerung mit einem IQ von unter 83 nicht einmal als Soldaten akzeptiert werden können. Sie sind nicht in der Lage, diesen einfachsten Anforderungen zu genügen. Andere Untersuchungen sprechen sogar von 16 Prozent der amerikanischen Bevölkerung, die einen IQ von 85 nicht überschreiten.

Kann jemand sagen, welchen Beruf diese Menschen ausüben sollen? Oder sagen wir als Gesellschaft, als Kultur, daß für diese kein Platz sei?! Für 16 Prozent?! Eines der Hauptprobleme dabei ist doch schlicht, daß sich die "Elite" - die mit einem IQ von ab 125 einzuschätzen ist (da beginnt quasi die Universitäts-Qualifikation) - in der Regel gar nicht vorstellen kann, was für eine Herausforderung das "normale" Leben für die "normalen" Menschen - die Mehrheit, die überwältigende Mehrheit - darstellt. Und es scheint ihnen auch egal zu sein. Sie flüchten sich lieber in irrationale Vorstellungen, durch "Bildung" - meist nur phänomenologisierte, starre Ergebnisbefriedigung - den IQ der Menschen zu heben.

Bereits jetzt sind in unseren Gesellschaften und Wirtschaftslandschaften Berufe, die bei (echt) niedriger Intelligenz möglich sind, sehr sehr rar. Und sie werden noch seltener werden, weil die Technisierung rasant fortschreitet. Gleichzeitig werden die Bevölkerungsschichten mit niedrigem IQ, die wir vor uns haben, in unseren Staaten sogar noch größer gemacht. Die UNO selbst (sic!) hat umfangreichste Untersuchungsdaten vorliegen die zeigen, daß z. B. der IQ aus vielen afrikanischen Ländern deutlich unter dem des Westens liegt - in den sie streben! Hat sich ernsthaft einmal jemand Gedanken darüber gemacht, was hier mit diesen Menschen passieren soll, was diese hier arbeiten, womit sie ihr Leben bestreiten sollen? Und wie gesagt: Das ist kein Problem der Ausbildung. Der IQ wird vererbt, dieser Befund scheint eindeutig. Lediglich seine Entfaltung innerhalb dieser Grenzen ist auch sozial bedingt.

Ist aber das Problem neu? Prinzipiell nicht. Nur gab es bis ins 19. Jahrhundert noch weit mehr solcher Arbeitsmöglichkeiten. Sie waren nur schlecht (oder sogar gar nicht) bezahlt. Die Rede ist von Hausangestellten, von Gnadenposten (wie sie der VdZ noch vor dreißig Jahren bei einigen Unternehmen sah.) Kaum ein Haushalt, kaum ein Student, kaum ein Offizier, kaum jemand aus dem unternehmerischen Mittelstand, der keinen Hausburschen, der kein Dienstmädchen hatte.

Doch das, was wir als "sozialpolitische Errungenschaften" (die nebenbei klassenkämpferische Zielsetzung hatten) feiern, die nunmehr jeden, wirklich jeden Beruf mit einem "Lohn" versahen, ist tief unbarmherzig. Es hat bewirkt, daß diese Bevölkerungsschichte (mit niedrigem IQ) keine Stellung mehr fand. Denn nun konnte sich der Mittelstand keine Hausangestellten mehr leisten. Was sich sofort in der Hausarchitektur niederschlug, teilweise aber auch durch sie (Mietwohnungen) bedingt wurde.

Es war kein Platz mehr für Hausangestellte, außer man war sehr reich. Das gilt bis heute. Die vorher mehr oder weniger als Teil des Hauses, als erweiterte Familie eben überall mitlebten und damit auch keinem Sozialsystem auf der Tasche lagen. Bis jemand auf die Idee kam, daß das "ungerecht" und "ausbeuterisch" sei, auch diese müßten Stundenlöhne in der Höhe eines Arbeiters bekommen.

Der VdZ weiß aus eigener Unternehmererfarhung, daß es Menschen gibt, die nicht in der Lage sind, auch nur halbwegs eine Parität zwischen letztlich notgedrungen verwertbar, marktfähig sein müssender Arbeit und vorgeschriebenen, allgemeinen Löhnen herzustellen. Und das ist häufiger, als man glauben könnte: Viele Menschen können in einer Marktwirtschaft, wo Arbeit zum Handelsgut wird, nicht bestehen, sie können nicht selbständig überleben.

Heute werden diese Menschen aber vom staatlichen Sozialsystem in Schein-Selbsterhaltungsfähigkeit, dabei aber ständig neu erfahrener Nutzlosigkeit gehalten und so zu einem sinnleeren Dasein als "freie Konsumenten" erniedrigt. Denen kraft Sozialgesetzen sogar alle Möglichkeiten der allgemeinen Lebensführung offenstehen. Diese Schichte ist, wenn man es genau betrachtet, bis zu einem Drittel aller Arbeitnehmer groß. Man möge den VdZ für solch eine Aussage ruhig steinigen, sie wurde ihm von verschiedener anderer Seite sogar oft bestätigt, und sie spiegelt sich im realen Sozialstaatssystem exakt wieder.

Noch ein Problem sei angesprochen, es wird meist übersehen. Bis vor rund 200 Jahren (explizit, implizit dämmerte das noch bis in unsere jüngere Zeit weiter; warum? Weil es ein Gesetz aus der menschlichen Natur ist, das deshalb niemals ganz totgeschlagen werden kann) war zur Gründung einer Familie die Zustimmung des Hausvaters und des Pfarrers notwendig. Ein Pfarrer durfte (wie eine wunderbar zu lesende Untersuchung über die Eheschließungspraxis in der Diözese Mainz durch Prof. Georg May am konkreten Beispiel einer Diözese zeigt) ein Paar sogar erst dann trauen, wenn verläßliche Zeugnisse vorlagen, daß der Mann eine Familie zu unterhalten in der Lage war. 

Damit konnten viele - und die Rede ist vor allem von der erwähnten Bevölkerungsschichte - zwar keine Familie gründen, aber nicht nur gesamtgesellschaftlich, sondern auch für viele Einzelschicksale gesehen war es ein durchaus sinnvoller Mechanismus. (Wie immer natürlich auch da und dort überzogen; aber auch das geht aus der erwähnten Untersuchung von Mainz hervor: Dann fanden sich durchaus andere Wege.)

Der ab dem 19. Jahrhundert schrittweise beseitigt wurde. Während die Familiengesetze bei uns wenigstens noch die Zustimmung des Vaters für die Eheschließung seiner Kinder - und damit auch eine gewisse sozial-psychologische Kontrolle - bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts erforderte. Etwas, das eben einen weit über sozial-psychologische Kontrolle hinausgreifenden, tiefen Sinn hat.

Darf man die Folgen in den Mund nehmen, ohne als irgendetwas verdammt zu werden? Der Intelligenzgrad in den deutschen Völkern stieg bis ins 19./20. Jahrhundert kontinuierlich an und sicherte Deutschland etwas, das man seit dem 19. Jahrhundert als "deutsche Arbeitskraft" weltweit respektierte und das dem Preußen-Deutschland zu jener wirtschaftlichen Macht verhalf, die es bis heute noch innehat. Man kannte eben die Zusammenhänge zwischen Elend, Arbeitslosigkeit, Unsittlichkeit (mangels Vernunftkraft) und Intelligenz.











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