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Freitag, 26. Januar 2018

Das Amt macht den Minister

Wir werden wirklich nur noch verwirrt. Aber genau darum geht es in dem, was hier als moralischer Problemfall dargestellt wird, die Herrschaften sind selbst verwirrt. Was hier diskutiert wird, ist aber ein Höchstfall von Moral: Es ist nämlich IMMER das Amt, das den Menschen macht, es ist der Ort, der seine Identität bestimmt. Darüber hinaus (oder: darunter) gibt es nichts. Darunter liegt nur Lächerlichkeit und Nichtigkeit und Dauergequatsche.

Deshalb ist es ein fataler Fehler, Politiker des heutigen Parlamentsstadels auf "persönliche" Meinungen (v. a. solange sie noch nicht im Amt waren) festnageln zu wollen. Vielmehr geht es genau darum, sich auf den Ort hin zu transzendieren. Und plötzlich verändert sich - ja muß sich verändern! - die Identitätslandschaft des Politikers.

So nebenbei: Ganz unrecht hat Jutta von Difurth (Tochter des Evolutionsforschers, das sagt viel) mit ihrer Analyse der Wähler von Grün als Hypokriten nicht. Nur - dort ist dasselbe festzustellen: Das Amt macht den Minister. Den Marsch durch die Institutionen" haben die Grünen (Linken) prinzipiell unterschätzt. Weil sie keine Ahnung von Wirklichkeit hatten. Viele Kritiker der Grünen (wie hier Jutta von Ditfurth) und alle Linken bemängeln also die Natur. DAS ist typisch für diese Weltanschauungsrichtung. Diese ständige Überraschtheit von der Wirklichkeit. Deshalb sind die Wendungen der Linken, sobald sie im Amt sind, am wenigsten überraschend, aber am heftigsten.









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