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Donnerstag, 16. November 2017

Nein, nicht deswegen Ehe

Der Staat schützt die Ehe NICHT WEIL sie Fortpflanzung bringt! Denn er muß sie nicht schützen, weil sie einen Nutzen darstellt. Sexualität und Liebe sind auch NICHT PRIVATSACHE. Kinder sind auch nur indirekt, immanent eine Leistung für den Staat. Das könnten im übrigen auch Homosexuelle erbringen, indem sie - was sie immer fordern - adoptieren, oder Lesben sich künstliche Empfängnis verschaffen.

Es geht um die Struktur eines Staates, um jenes Gerüst, das ihm einzig (!) Bestand, ja Gründung verschafft. Es gäbe keinen Staat, wenn er nicht aus den Interessen der Familien, nein der Häuser, nein, der Namen der Männer hervorgegangen wäre.

Der Staat fördert die Eheschließung nicht, WEIL er auf Nachwuchs hofft. So nach dem Motto: Schaun wir mal, und dann locken wir, wird es nicht bald was mit zwei, drei Kindern? Sondern der Staat verdankt seine Idee, seine Gründung und seinen inneren Bestand, der auf Solidarität von Menschen beruht, den Ehen. Der Staat IST deshalb eine Veranstaltung VON VERHEIRATETEN FÜR VERHEIRATUNGEN.







Aber das verfehlte Verständnis von Ehe - ihre Korrespondenz mit dem Wesen des Staates - zeigt sich schon darin, daß Strache selbst seine Verehelichung (die sogar seine zweite ist) PRIVAT halten wollte. Das widerspricht der Natur der Ehe, Strache ahnte also genug um das Wesen der Ehe. Aber immer gilt, daß ein Fürst das Volk einladen muß. Ein Obmann einer staatstragenden Partei quasi "jeden" von dem er möchte, daß er ihn wählt. Wobei - von welcher Ehe sprechen wir hier? H. C. Strache ist bereits verheiratet (gewesen), aber geschieden. Was also bleibt da noch als Zweck? Was bleibt da noch von Ehevorstellung als "Wunsch"? Wünsche sind aber nicht identisch mit Natur-Streben.







*221017*