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Mittwoch, 26. September 2018

Was für eine Frage!?

Ob die deutsche Automobilwirtschaft mit ihren Elektroautos in Zukunft noch Geld verdienen werde, fragt EIKE in einem Beitrag. Und bezweifelt das. Nein, wir Supergescheite bezweifeln das nicht! Nicht im geringsten!

Denn selbstverständlich werden sie das, zumindest in ihren Bilanzen. Und wie! So wie unter Hitler auch alle Konzerne gutes Geld "verdienten". Sie hatten hier Preise, die sie mit der NS-Führung ausverhandelt hatten, und dort jenen quasi gesicherten Verkauf. Und wenn es nicht mehr ging, wurden KZ-Häftlinge oder Kriegsgefangene um wenig Geld an die Fließbänder gestellt. So läßt es sich lustig weiterleben!

Ach, das ist heute anders? Na dann lehne sich der Leser einmal gemütlich zurück, schalte den Fernseher ein, und verfolge, was sich abspielt. Nicht übermorgen, nicht morgen, sondern ab heute. Denn die deutschen Automobilhersteller werden VIEL Geld verdienen. Das heißt: Sie werden gar nix mehr verdienen, sondern sie werden es in ihren Bilanzen als Überschuß ausweisen. 

Denn die Elektroautos müssen nicht mehr mit Marktimpulsen durchgesetzt, verkauft werden. Nein, sie werden von Steuergeldern finanziert. Der Markt, der Konsument interessiert die deutschen Automobilhersteller überhaupt nicht mehr. Sondern nur noch die Politik, also: die Politiker. Denn von ihnen hängt es ab, wieviele Milliarden Richtung Wolfsburg, München oder Rüsselsheim fließen. Offiziell ist das "Subvention für eine Energiewende", real ist es Etatismus.

Was ein Auto überhaupt sein wird, wird aus deutschen Gedächtnissen verschwinden. Das wird bestenfalls noch in Peking oder Tokyo eine Rolle spielen, zum Nachbau. Und bald wird es überhaupt keine Rolle mehr spielen, weil die Pekinger und Tokioter irgendwo anders hinschauen werden, weil es in Deutschland niemanden mehr gibt, der vernünftige Technik herstellt. Weil dort Technik nur noch als Geldablösemaschinerie gesehen wird, mit der man irgendwelche "staatlich vorgegebenen Weltrettungs-Normen" erfüllt. Was das mit Markt oder Kunde, deutscher Ingenieurskunst oder gar Auto zu tun hat? Keine Ahnung. Das ist doch altmodisch, so zu denken. Nun wird postökonomisch gedacht. Das folgt dem postwissenschaftlich und dem schon fast antiquierten postvernünftig. Ach wie logisch!

Die Chefs aber werden mit Golfbüchern in der Hand zwischen wichtigen Sitzungen in Lederfauteuils knotzen, die Controller an ihren Neufelder-Schreibtischen und Apple-Bildschirmen werden rechnen, sich nur auf Zahlen und Anweisungen stützen und Geschäftsleitungen entlasten, was sonst (der VdZ weiß aus Erfahrung, wovon er spricht), und mit zusammengeklatschten Fersen melden, daß die Subventionen für Elektroautos so viel Geld bringen, daß es völlig wurscht ist, ob auch nur eine dieser Schrottkarren auch real verkauft wird. Regierungsaufträge hier, Subventionen dort - das ergibt schon alleine (nach dem VdZ vorliegenden Zahlen) die Grenzkosten. An Fließbändern hergestellt, wo wenige hundert Mann hunderttausend Autos im Jahr - dem Roboter sei Dank! - auf die Straßen und Halden und Flugzeugfelder (Flughafen Neu-Berlin) zum Abstellen stoßen. Jedes wirklich verkaufte Auto - und da haben wir eben nur die pöhsen Benziner und vor allem Diesel - ist dann reiner Gewinn. Und ein paar Vernünftige gibt es ja noch unter diesen Deutschen, die damit die Elektrokatastrophe finanzieren. Mit ihren Mineralölsteuern etwa.

Also, noch einmal: Wird die deutsche Automobilwirtschaft noch etwas an Elektroautos verdienen? Antwort? JAAAA. Und WIEEE! Nur werden die Erfolge der sogenannten freien Wirtschaft dann bei Mittagessen mit Ministerialbeamten und Kanzlerfregatten gemacht. Und der Rest, der Rest ist diesem Drecksgesindel wirtschaftlicher Inkompetenz, aber milliardenschwerer Pseudovermögen doch sowieso nur noch eine Frage der Kooperation mit der Deutschen Bank und der Börse, also wieder der Deutschen Bank, und das heißt: Der deutschen Regierung, denn diese Bank ist für sich sowieso nicht lebensfähig, auch nicht dafür verantwortlich, sondern sie ist das Musterbeispiel dessen, was Kapitalismus überhaupt ist: Staatsfinanzierter Wucher auf Kosten der Steuerzahler.  Wen interessiert da noch Markt und Kunde?*

Also pluntzenwurscht das alles, wie man in Wien sagt.

Will der Leser einen privaten Tip des VdZ? In fünf, spätestens in zehn Jahren ist die deutsche Automobilwirtschaft definitiv am Boden. Wird Gelumpe ("Klump" in Wien, also: Dreck) produzieren, das niemanden interessiert, außer Regierungsstellen und Ministerialgaragen. Also, guter Rat: Aktien abstoßen! Weg mit allem Müll. Wer auf Aktien setzt, sollte Wirtschaft und Markt bevorzugen, auf jeden Fall aber um Korruption und Etatismus (der sich die Kurse "aussucht") einen großen Bogen machen.

Und wie ein Geier auf Gebrauchtwagen spähen, die es - technisch noch nach Vernunftkriterien gebaut -  bald in Massen zu äußerst niedrigen Preisen zu kaufen geben wird. Ein gutes neues Auto aus deutscher Produktion wird es aber sehr (sic!) bald nicht mehr geben.


*Als die dänische Regierung 2016 auch nur ankündigte, die exorbitanten Subventionen für Elektroautos zu kürzen, brachen die Verkaufszahlen sofort um 80 Prozent ein. Es scheint sich also niemand für Elektroautos zu interessieren, es sei denn, er kann damit Geld machen und noch dazu als Sozialarbeiter und Gutmensch dastehen, wie eine Hure eben?





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