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Dienstag, 22. März 2022

Der Schrecken der Äquivokation

Es hat mich zunehmend erschreckt festzustellen, daß so vieles, was aus Mündern kommt, die ich doch glatt als mir völlig entgegengesetzer Absichten und Hoffnungen stammender Geistesherkunft beurteile, mit eigenen Analysen übereinstimmt. Bis ich mir darüber klar wurde. Sie erlauben sich nämlich etwas, das durch die Gehirnwäsche und Des-Information, der unsere (ja, alle westlichen oder westizistischen, also "nach Westen" strebenden) Länder unterworfen waren und sind, Bereichen zufällt, die immanent als Tabu und Verbotszone eingerichtet sind. Und das ist eine weitgehende Zulassung (Zulassung!) von Realitäten. 

Ohne diese aber keine Venrunft, ohne die unbedingte Bereitschaft zuzulassen, was immer da "außen" als und in der Welt sein möge isset gibt es keinen Zugang zum Wirklichen, und nichts von dem, was man als Nachdenken bezeichnet. Das die Oberflächenwirren zur Ruhe kommen läßt, um die unsichtbaren, die hitner allen Dingen stehende Wirklichkeit erkennen könnte. Ohne diese Reinigung, ohne diese Selbstlosigkeit somit, ist keine Wahrheit und kein wirkliches "Denken" möglich.

Dieser Zugang zum Wirklichen, das unsere Anti-Kultur durch verschiedenste Taktiken wie die zu verleugnen, zu verwirren oder zu vernebeln zum Programm gemacht hat, bricht sich schließlich bei jedem durch das Leiden bahn, und sei es vor dem Tod bzw. beim Sterben. Weshalb das Sterben als Akt von so hoher Bedeutung ist, wir haben darüber schon geredet. Aber in jedermanns Lebern gibt es dieses Leiden, das unweigerlich aus einem Leben in oder unter Falschem entsteht, wenn auch Leiden nicht immer anzeigt, daß selbst falsch gelebt wird. Denn man leidet auch die Leiden anderer mit. Also muß unsere Zeit auch leiden.

Wohl deshalb sperrt sie sich so dagegen, und flieht nun sogar in die Illusion, durch ein "wissenschaftlich geregeltes" Leben, ein Leben das von der Künstlichen Intelligenz gelenkt wird, weil Algorithmen etwa jede Verantwortung für Entscheidungen übertragen wird - und das ist das klar definierte Ziel der Vision jener technischen ENtwicklung, die so unmittelbar bevorsteht, ja in der wir bereits mitten drin stehen. Wo sich Mensch und Maschine zu "einem Organismus" verbinden, und am besten durch implantierte Mikrorezeptoren, die pausenlos Daten erheben, um so vermeintlich zu einer Kenntis über den Menschen kommen, die die Selbsterkenntnis des Menschen bei weitem übertrifft.

Von da her und in Zusammenhang mit all den übrigen Datenkraken wie Facebook, Google, Netflix, Kindle, amazon, alle möglichen Computer"spiele", die Handys, alle die Apps die unser Leben angeblich "erleichtern sollen" und nur eine Absicht haben - uns zu binden, uns dazu zu verführen, unser Leben zu möglichst 100 Prozent auf elektronische Datenbasis zu stellen, alles das also, das allesamt gar nicht auf Inhalte abzielt, wie getan wird (weil es nur um Testsituationen geht, die Inhalte als Inhalte aber völlig gleichgültig sind, weil alles alles auf die ART UND WEISE abzielt, wie es bedient wird ... alles das also, das uns immer lückenloser umgibt und etwas über uns erfaßt, soll ein immer vollkommener steuerbares Mensch aufgebaut werden. Wir stehen, sagt Martin Schwab und andere es immer wieder, vor einem Quantensprung der Evolution.

Die glauben das, damit kann jeder gleich wieder beruhigt sein, dem nun die Grausbirnen aufsteigen wollen. Sie glauben das und irren damit dermaßen, daß mir manchmal angst und bang wird, weil die Menschheit bereits einen derartig großen Teil der Resourcen völlig sinnlos verschleudert, daß das nur in einer Katastrophe entden KANN. Nur ist diese Katastrophe ganz anderer Natur, als gemeiniglich geglaubt und vor allem: was als Glaube inszeniert wird. Von Pandemien angefangen, über Klima-, Kriegs- und sonstige Katastrophen leben wir mitten in lauter Fatae Morganae.

Aber eines haben uns manche voraus. Und zwar genau die gleich zu Anfang genannten Personen und Interessengruppen. Sie sind selbstverständlich nicht so dumm, wie sie sonst die Welt machen, daß sie nicht genau darauf achten, WAS SICH ZEIGT.

Und hier sind wir in der Übereinstimmung, die mich eine Zeit lang so beunruhigt hat. Denn wir nähern uns der Kulturkatastrpohe von zwei völlig anderen Richtungen! Ich sage, was und warum falsch läuft, unter Heranziehung des Wahren und Guten und Schönen, unter Bezug auf Gott und seinen Schöpfungsplan und Wissen. Folgt man diesem, folgt man dem Willen Gottes, ist das Leben immer wieder am Geist Gottes auszurichten, und kann vielleicht in vielem (nie in allem!) zu Lebzeiten gesunden, wird aber auf ALLE FÄLLE nach dem Tode im Himmmlischen Reich Gottes fortgesetzt. Und dorthin werden die gelangen, die nach seinem Willen leben, sich danach ausrichten, ihn bejahen und immer wollen.

Die anderen nähern sich ausschließlich von der Seite des Nicht-Funktionierenden. Sie nähern sich durch das tatsächliche Zerfallen der Welt, das sie ebenfalls erkennen. Aber ihre Vision ist eine völlig Gegensätzliche! Ihre Vision geht immer von der Ablehnung Gottes aus, der höchstens noch zur nützlichen Lebenshilfe wird. Der aber nicht das Sein selbst ist, und schon gar nicht die Quelle allen Seins im Irdischen, in der Schöpfung, die unter den Deformationen leidet. Dieses Absolute Zentrum der Schöpfung gibt es für diese Seite nicht. Im Gegenteil, liegt für sie die ganze Welt, eingebettet in die Dunkel des Nichts (die zu ertragen dann das ist, was der Existentialismus eines Camus als "Erwachsenheit" inmitten einer absurden, sinnlosen Welt bezeichnet) in der Hand des Menschen. Aber ohne Ziel, ohne Sinn, ohne etwas, das das ZU TUENDE vorgeben könnte.

Es erfordert für so manche so manche Korrektur einer Abgrenzung, die alleine macht. Denn eine der gefährlichsten Illusionen ist die, sich mit jenen EINS zu wähnen, mit denen man in der Kritik übereinstimmt. Die immer eine Kritik AN ETWAS KONKRETEM ist, will sie Kritik bleiben, und nicht amorphe Charakterdeformation bleiben. 

Nicht die Kritik eint aber, sie kann dies höchstens vorübergehend, und zu meinen, daß Kritik aus pragmatischen Gründen nützlich sei (die so oft zitierte "Kompromißfähigkeit" meint meist genau das), hat in der Geschichte stets zu den größten Furchtbarkeiten geführt - "Der Feine meines Feindes" ist eben nicht schon deshalb mein Freund, und Allianzen mit ihm führen meist zu schrecklichen Resultaten, und sind regelmäßige Fehlkalkulationen der Kräfte, die die Welt bestimmen. Im Gegenteil, führen sie meist zur Stärkung jener, die Feinde der Wahrheit sind. (Siehe den diesmal sehr umfassenden EXKURS*, der auch das Problem der Medizin erstmals aufreißt.)

Somit liegt für diese auch die Zukunft des Menschen völlig in seiner Hand. Und zwar - getreu den "Gesetzen" der Biologie. Die nur eines bedeuten: Sie sind aufs Sein, aufs Überleben ausgerichtet, und alles, was diesem dient, ist "gut", was nicht ist "schlecht".



Erstellung 12. März 2022 - Ein Beitrag zur