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Freitag, 6. März 2020

Pandemie Lebensweise

Sucht man nach dem Sinn all dieses Theaterdonners, der immer häufiger unseren Alltag bestimmt, ja diesen ausmacht, buchstäblich als "Viel Lärm um Nichts", so zeigt er manchmal sehr offen sein Gesicht. Es ist die Globalisierung der Lebensweise, die Ausbreitung von Verhalten und "Kultur" als globale Angleichung durch globalen Takt. In dem die Trommeln bereits den Planeten erfaßt haben, der in einer Schwingung aufgeht. Wer immer sich Mutter Erde, der Gaia, einfügt, darf sich geborgen fühlen. Darf sich die Mühe, die Last der Persönlichkeitswerdung ersparen, darf in der Kuschelstellung des Embryos verharren, muß sich niemals aufrichten, auf daß es dann um den Arsch zieht.

Um welche Botschaft dieser Titelseite des größten österreichischen Gratisblatts "Heute" (ein Ableger der früheren Besitzer der Kronen Zeitung) - das im Ganzen wirkt wie ein Ausbruch in Jubelstimmung - es hier im Besonderen geht?

Um die Hymne der vorgeblichen globalen Katastrophe eines Coronavirus. Als hätte man das Kapitel aus dem Film "Wag the Dog" einmal mehr transferiert. Der Corona-Song erobert nun die Welt. Hollarödidullijöh.

Fehlt nur noch das kleine Kind, mit den großen Augen und rotzverschmierter Nase, und die unbefleckte Jungfrau mit dem Kätzchen auf dem Arm, die durch die apokalyptische Landschaft taumelt. Oder hatten wir das nicht alles schon? Auch den Helden, den es noch zu retten gibt, dabei hätte er die Lösung für das Kriegsproblem und nur noch eine letzte Videobotschaft an die Welt aufzunehmen. Verd... gab es den nicht auch schon? Egal.

Es ist aber tatsächlich die Musik, die die unterste, in vielem wichtigste Ebene des Menschen anspricht. Keine Katastrophe, keine Botschaft, keine Offenbarung als Träger der Weltentschlüsselung ohne musikalisches, rein sinnliches, gefühlshaftes Fundament. Und das Nichts braucht einen umso größeren Lärm, um Substanz vorzutäuschen. Denn jeder, der Mensch sein will, jeder der zur Menschheit dazugehören will, kann es doch fühlen?

Mit eiserner Faust werden aus den Menschen die letzten Tropfen an Wirklichkeitsrezeption herausgepreßt. Indem sie einer lebensweise, Zwangsmaßnahmen, "Schutzquarantänen" usw. unterworfen werden, deren Takt nicht der Wirklichkeit entstammt, sondern einem absurden Drehbuch.

Aber der Mensch des 21. Jahrhunderts will es so. Es braucht keine Phantasien von Mächten, die dahinterstehen. Diese Macht kommt vom Menschen selbst, als Bedürfnisstrom der Schwäche, die durch Kollektivität zur Stärke werden soll. Bis zur einen Lebensweise, die den gesamten Planeten umfaßt.

Wer einen Sinn hinter Corona- bis zur Klimahysterie sucht, wird ihn dort finden, im Zustand der Schwäche. In dem bald nur noch Katastrophendrohungen in der Lage sind, Bewegung zu erzeugen. Alles was ist, ist aber nur in der Bewegung. All diese Katastrophen sind als Selbstvergewisserungen, daß wir doch noch leben. Auch als Entwurzelte, das heißt: als aller sozialen Verbindlichkeiten enthobenen, der reinen, erhabenen, moralischen und damit legitimen, global verbreiteten Welt-Lebens-Technik übergebenen Wesen.



*050320*